Der Haushaltsausschuss des Studierendenparlaments der Uni Münster hat gestern einen Antrag abgelehnt, der gefordert hatte, Ministerpräsident Rüttgers für 6000 Euro zu kaufen.

Der Ausschußvorsitzende Carsten Schwäbe sagte der Münstersche Zeitung

“Wir haben sehr kontrovers über den Antrag diskutiert. Dabei war vor allem strittig, ob und wie die beantragten 6000 Euro finanziert werden sollen.”

Keinesfalls sei das Gespräch über studentische Gelder zu finanzieren, so Schwäbe.

Der AStA verfolgt aber nach eigenen Angaben “nichtsdestotrotz […] weiterhin die Idee, den Ministerpräsidenten zu mieten”,
Worum es in dem Gespräch eigentlich gehen sollte, war dem MZ-Artikel nicht zu entnehmen.

Kommentare (3)

  1. #1 JV
    2. März 2010

    Ärgerliches Thema und über die Käuflichkeit von Politikern schreibe ich lieber nichts, nichtsdestotrotz finde ich diese Meldung sehr amüsant… 🙂

  2. #2 Georg
    2. März 2010

    Ha, wenn man Politiker nur wirklich kaufen könnte. Ich wüßte schon den Einen oder Anderen, den ich mir gerne mal kaufen würde. Und wenn der dann erstmal mir gehört, dann würde er sich wünschen, ich wäre nie geboren worden.
    Aber man kann die leider nur mieten. Und man darf die auch nicht beschädigt wieder zurück geben.

  3. #3 T. Werthmann
    3. März 2010

    Firmenspenden schaden unserer Demokratie und der Glaubwürdigkeit von Parteien und Politikern. Diese Praxis sollte unbedingt verboten werden. Daher hat der unparteiliche und gemeinnützige Verein Mehr Demokratie einen Aufruf für den Verbot von Firmenspenden gestartet. Bitte unterzeichnet diesen alle hier:
    https://www.mehr-demokratie.de/firmenspenden-verbieten.html