3 Minuten für die Forschung.

Ich hatte vorhin eine e-Mail (von einer Mitarbeiterin des Helmholtz-Zentrums) bekommen, die mich bat, hier auf den scienceblogs ein wenig Werbung für die FameLabs zu machen. Dem komme ich natürlich gerne nach und weise hiermit auf die Veranstaltungen in Karlsruhe (20.01), Potsdam (20.01), Leipzig (24.01), Bielefeld (28.01), Hamburg (28.01) und schließlich München (14.02. im Deutschen Museum) hin. (Lübeck am 16.01. ist schon vorbei.)

Das Konzept ist durchaus vergleichbar mit den Science Slams, über die wir hier ja schon häufiger berichtet hatten – aber statt der 10 Minuten bei den Science Slams gibt es bei den Fame Labs eine Zeitbegrenzung auf 3 Minuten. Außerdem fokussieren sich die FameLabs wohl mehr auf die tatsächliche Forschung der Nachwuchswissenschaftler, während es bei den Science Slams ja oft gar nicht wirklich um die Forschung der Vortragenden geht.

Aus der Pressemitteilung:

„3 Minuten für die Forschung” – Unter diesem Motto startete FameLab
Germany in die zweite Runde und bietet Jungforschern aus den MINT- Fächern
(Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Medizin) die Gelegenheit
ihre komplexe Forschungsarbeit einem Laienpublikum, sowie einer Fachjury
innerhalb von 3 Minuten möglichst unterhaltsam auf einer Bühne zu
präsentieren und dabei das „staubige” Image der Wissenschaft in ein
besseres Licht zu rücken.
[…]
Die Regeln des Wettbewerbs sind überall gleich: 3 Minuten auf 1 m².
Hilfsmittel und Requisiten sind nur erlaubt, solange man diese am Körper
tragen kann. Dies macht den Wettbewerb besonders spannend und
unterhaltsam.
[…]
Weitere Information finden Sie unter http://www.famelab-germany.de/ sowie unter http://www.higrade.ufz.de/data/Infos_FameLab%20Germany%20201216070.pdf.

Du bist Jungforscher, redegewandt und möchtest Teilnehmen? Dann melde [Dich]
spätestens 4 Tage vor Veranstaltungsbeginn in deiner Stadt an unter http://www.famelab-germany.de/RegistrationAnmeldung.php.
Zuschauer sind auch ohne Voranmeldung herzlich Willkommen!

Der Siegerbeitrag vom Hamburger Fame Lab 2011: “Superparty in der Tiefsee”

Kommentare (3)

  1. #1 Chris
    18. Januar 2012

    Dann hast Du (in Münster) aber komische Science Slams gesehen. Bisher habe ich immer nur Slams gesehen, in denen die Vortragenden Ihr eigenes Projekt oder Teilaspekte davon präsentiert haben.

  2. #2 Thilo
    18. Januar 2012

    An Münster kann das aber nicht gelegen haben, denn beim Science Slam XXl trugen ja Leute vor, die vorher Science Slams in anderen Orten gewonnen hatten. http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/06/science-slam-xxl.php
    Aber auch beim vorhergegenden lokal-münsterschen Science Slam war der Siegervortrag jedenfalls kein Diplomarbeitsthema: http://www.scienceblogs.de/mathlog/2011/06/kryptographie-und-musik.php

  3. #3 Chris
    19. Januar 2012

    Stimmt, die Medizinerin hatte ich ganz vergessen. Aber, sagen wir es einmal so, eigentlich sollte das immer das eigene Forschungsthema sein. Da es hier aber verschiedenste Veranstalter gibt, gibt es auch verschiedene Ausprägungen.