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Dongdaemun (“großes Osttor”) ist eines der alten Stadttore und eine der bekanntesten Sehenswürdigkeiten Seouls.
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In der Nähe stand mal das größte Football-Stadion Koreas, das aber vor einigen Jahren abgerissen und durch den Dongdaemun History&Culture Park ersetzt wurde, eine Parkanalage um die Dongdaemun Design Plaza (das futuristische Gebäude läßt sich nur schwer in ein Foto pressen, deshalb der Blick unten aus dem Innenhof) und in dessen unterer Etage ausgegrabene Überreste der alten Stadtbefestigung konserviert sind

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Was mich eigentlich zu diesem Artikel motiviert hat, ist aber die originelle Verwendung von Rotationshyperboloiden als in alle Richtungen kreiselnde und rotierende Sitzgelegenheiten im Eingangsbereich der Dongdaemun Design Plaza.
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Wobei, eigentlich sind das ja keine Rotationshyperboloide, sondern eine Art Amalgam aus Rotationshyperboloid und Kreiskegel, für die es in der Differentialgeometrie anscheinend noch keinen Namen gibt?

Kommentare (2)

  1. #1 schlappohr
    28. Juli 2016

    Über das Betonmonstrum kann man sicher diskutieren, aber alleine die Tatsache, dass ein Sportstadium abgerissen und durch einen Park ersetzt wurde, ist beachtenswert. In Deutschland wäre es allenfalls ein Park_haus_ geworden, insbesondere mitten in der Stadt.

  2. #2 rank zero
    2. August 2016

    Beim (in der Sache natürlich löblichen) Abriss spielte allerdings wohl auch eine Rolle, dass das 1925 errichtete Stadion verschiedentlich noch als Symbol der japanischen Kolonialherrschaft empfunden wurde.

    Man sollte übrigens bei einem Besuch dort auch das nahegelegene alte Marktviertel (insbesondere die Gassen mit der Vielzahl an Garküchen mit traditionellen Gerichten) nicht links liegen lassen.