Noch bis Ende nächster Woche kann man im „Museum am Ginkgo“, einem Nebengebäude des Carl-Bosch-Museums Heidelberg, die Ausstellung „Illusionen – Täuschung der Sinne“ besichtigen.

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Die hat zum einen natürlich viele bekannte Illusionen.
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Aber auch welche, die ich nicht kannte. Welchem Muster zum Beispiel folgen diese grauen Flecken?
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Auflösung am Ende des Artikels.

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Die Illusion von Bewegung vermittelt das folgende Bilderbuch:

Vorsorglich gewarnt wird man vor einem Abtauchen in die virtuelle Realität:
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Eine originelle Idee hatte man bei der Präsentation von Escher’s unendlicher Treppe: bei jeder Stufe ertönt ein Ton, und zwar mit jeder neuen Stufe ein höherer. Nach einer vollen Umrundung erklingt aber doch wieder derselbe Ton.
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Auch das Ausstellungsgebäude erreicht man übrigens erst nach einem längeren Aufstieg. Es liegt zu Füßen in der Nähe der Bosch-Villa, in deren Garage sich das Hauptgebäude des Carl-Bosch-Museums befindet.
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Und hier noch die Auflösung der Frage, was für ein Muster die grauen Flecken im Bild oben bilden.
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Kommentare (4)

  1. #1 Alexander
    28. Februar 2018

    Ein sehr spannendes Thema!

    Ich hätte da auch etwas. Dreht sich die “Tänzerin” im Uhrzeigersinn oder im Gegenuhrzeigersinn?:

    http://www.moillusions.com/wp-content/uploads/i207.photobucket.com/albums/bb234/vurdlak8/2007b.gif

  2. #2 G. Albrecht
    Heidelberg (Metropolregion Rhein-Neckar)
    28. Februar 2018

    Auch hier täuscht sich der Informant: Die Villa Bosch steht nicht am Hang über dem Museum, sondern wesentlich größer hunderte Meter entfernt auf der anderen Straßenseite, denn der Nobelpreisträger (1931) Carl Bosch hatte weniger Lust auf Motorlärm als auf seine Sternwarte, Insektensammlung und Hochdruck-Entwicklung des Haber-Bosch-Verfahrens bei der BASF auf der anderen Rheinseite zur Ammoniaksynthese und Düngemittelproduktion. Heute wirkt in der Villa die Klaus-Tschira-Stiftung.

  3. #3 Mars
    28. Februar 2018

    ein geniales thema. unser oft unerklärliches gehirn!
    der Escher war und ist seit meiner kindheit sicher eines meiner am meisten ‘gelesenen’ bücher. wahrlich traum-haft.

  4. #4 Thilo
    28. Februar 2018

    @G.Albrecht: sorry für die Fehlinformation, ich korrigiere das dann mal (und nehme das Foto der falschen Villa raus)