Vor zehn Jahren hatten wir hier mal einen launigen Artikel zum 130., an den sich dann eine längere Diskussion über politische Hintergründe der Einstein-Kritik anschloß, unter anderem mit Verweis auf Einsteins Gegner von Milena Wazeck. Vor fünf Jahren zum 135. hatten wir dann Wazecks Studie über Grenzziehungsprozesse im Wissenschaftsbetrieb besprochen.
In der Diskussion vor zehn Jahren war damals auch die Arbeit eines Karlsruher Professors mit der etwas wirren These, Einstein und seine Theorie habe eine wesentliche Rolle beim Aufstieg des Nationalsozialismus gespielt, erwähnt worden. (Die damals noch verlinkte kritische Rezension auf pro-physik wurde dort inzwischen leider entfernt.) In einem Artikel zum Einstein-Jahr hatte besagter Professor dann Elsa Einstein zitiert „Mein Mann erhält wieder und wieder Schmähbriefe. Die deutschen Juden betrachten ihn als ihren Unheilbringer.„ um diese Briefe dann als „Symptom einer bereits lange schwelenden Auseinandersetzung um Einsteins Person und seine Relativitätstheorie“ zu deuten.
Nun klingen solche Thesen zwar absurd, andererseits ist das Zitat Elsa Einsteins aber natürlich authentisch und man fragt sich, was der wirkliche Grund für solche „jüdischen Schmähbriefe“ gewesen sein könnte. Einen Eindruck davon, was dort tatsächlich dahintersteckte, habe ich erst kürzlich beim Lesen der Courant-Biographie von C. Reid bekommen. (Richard Courant war seit 1922 Direktor des Mathematischen Instituts in Göttingen und die Biographie gibt auch sonst sehr interessante Einblicke in die damaligen politischen und wissenschaftlichen Verhältnisse.)

Anfang März 1933 traf Courant Vorkehrungen, daß Friedrichs und Franz Rellich ihn und seine Familie während der Frühlingsferien nach Arosa begleiten sollten. Dort wollten sie skifahren und arbeiten und den zweiten Band des Courant-Hilbert abschließen.
Courant kannte die Gerüchte, nach denen er vorhatte, sich in die Schweiz abzusetzen. Er erwog daher, die Ski- und Arbeitsferien abzusagen, „weil es mir natürlich in einem solchen Moment unsympathisch schien, ruhig und friedlich im Ausland zu sitzen“ erklärte er Franck. Aber seine Kinder brauchten die Sonne und die frische Bergluft; Friedrichs und Rellich erwarteten ihn bereits in Arosa, und so entschloß er sich, bei seinen Reiseplänen zu bleiben.
Die Folge der Ereignisse,die Empfindungen und Argumente, welche die Handlungsweise Courants und vieler anderer in den nächsten Monaten bestimmten, sind in den darauf folgenden Jahren oft verblasst; was man damals schon wußte, vermischte sich mit dem, was erst später bekannt wurde; was hätte geschehen sollen mit dem, was wirklich war. Aus diesem Grund habe ich versucht, meinen Bericht auf jene Dokumente zu beschränken, die Courant 1934 mit in die Vereinigten Staaten brachte, und die er mir 1971, wenige Monate vor seinem Tod, zur Verfügung stellte. Er brachte es nicht fertig, sie im Einzelnen noch einmal durchzugehen, sondern warf nur einen flüchtigen Blick hinein und bemerkte, das es ihm fast unmöglich sei zu glauben, das er das, was da stand, tatsächlich geschrieben habe.

Während Courant in Arosa war, setzte Hitler das Ermächtigungsgesetz durch, das der Regierung die Vollmacht gab, unabhängig vom Reichstag und vom Reichspräsidenten Verordnungen zu erlassen. Für den 1. April wurde ein landesweiter Boykott jüdischer Unternehmen und Geschäfte angekündigt.
Am 30. März schrieb Courant an Franck und fragte ihn, ob er sofort nach Göttingen zurückkehren sollte. Er war überzeugt davon, daß es ihm gelingen würde, den zweiten Band des Courant-Hilbert wenigstens bis zur Hälfte abzuschließen, falls er, wie geplant, in Arosa bleiben könne. Was ihn jedoch beunruhigte, war, daß er am Vortage durch die Dienstboten erfahren hatte, daß in Göttingen das Gerücht umging, er werde nicht zurückkehren.
„Im übrigen hatte ich aus den Zeitungsnachrichten den Eindruck, daß doch bis jetzt in Deutschland alles verhältnismäßig friedlich und ruhig vor sich gegangen war“, schrieb er an Franck, „und ich war vom ersten Augenblicke an entsetzt darüber, in welcher Art – Zeitungsnachrichten zufolge – Leute wie Einstein sich äußerten und auch sonst die inneren Verhältnisse bei uns mit Lügen und Latrinenparolen zum Anlaß einer allgemeinen politischen Agitation gegen Deutschland im Ausland mißbraucht wurden. Wenn ich Einsteins Adresse gekannt hätte, würde ich ihm geschrieben haben …“
Einstein, der seit ein paar Monaten in Amerika war, hatte einige stark beachtete Erklärungen abgegeben, in denen er „die brutalen Gewaltakte und die Unterdrückung liberal denkender Personen und der Juden in Deutschland“ bedauerte, „die das Gewissen aller Länder, die den Idealen der Menschlichkeit und der politischen Freiheit treu geblieben sind, aufgeschreckt haben.“ Er hoffe, daß die weltweite Empörung stark genug sein werde, „Europa vor einem Rückfall in die Barbarei vergangener Epochen zu bewahren“. Am 29. März, einen Tag bevor Courant seinen Brief an Franck verfasste, hatte die Regierung in Berlin bekanntgegeben, daß Einstein Schritte unternommen habe, um auf seine preußische Staatsangehörigkeit zu verzichten.
„Wenn sich Einstein nicht als Deutscher fühlt“, fuhr Courant fort, „so hat er doch so viel Gutes in Deutschland erfahren, daß er zum mindesten die Pflicht hätte, die von ihm gestiftete Unruhe wieder nach Kräften gut zu machen. Leider ist, wie ich eben in den Zeitungen lese, die Reaktion auf diese Dinge in Deutschland nicht ausgeblieben. Wie immer in der Welt wird der Gegenschlag in erster Linie Unschuldige und Harmlose treffen. Ich hoffe sehr, daß es gelingen wird, die Boykottbewegung [gegen die Juden] noch im letzten Augenblick abzuwenden oder wenigstens bald zu beendigen. Sonst sehe ich sehr schwarz.
Was mich besonders kränkt und bekümmert ist, daß der jetzt wieder in Bewegung geratene Anti-semitismus sich nicht nur gegen unsympathische literarische und sonstige Zersetzungserscheinungen richtet, die ich und Du ebenso und vielleicht mehr verurteilen als mancher „völkische“ Mann, sondern unterschiedslos gegen jeden Menschen jüdischer Abstammung, mag er innerlich ein noch so guter Deutscher sein, mag er und seine Familie im Kriege geblutet haben oder sonst sein Bestes für die Gesamtheit leisten. Ich kann auch nicht glauben, daß auf die Dauer eine solche ungerechte Einstellung bestehen bleiben wird; wenigstens nicht, soweit es sich um die Führer, insbesondere Hitler handelt, dessen letzte Reden mir persönlich durchaus einen positiven Eindruck machten.“

Courant brauchte dann übrigens nur wenige Wochen, um seinen Irrtum einzusehen.

Kommentare (22)

  1. #1 Spritkopf
    14. März 2019

    Zum Thema “Einstein und der Antisemitismus” verlinke ich mal Markus Pössels Blogpost.

  2. #2 Herr Senf
    14. März 2019

    Pünktlich zum Geburtstag die bisher beste und genaueste Bestätigung der speziellen Relativitätstheorie https://www.nature.com/articles/s41586-019-0972-2

    Optical clock comparison for Lorentz symmetry testing

    … Modern tests of Einstein’s theory of relativity try to measure so-far-undetected violations of Lorentz symmetry; accurately comparing the frequencies of optical clocks is a promising route to further improving such tests. Here we experimentally demonstrate agreement between two single-ion optical clocks at the 10^−18 level, directly validating their uncertainty budgets, over a six-month comparison period. …

  3. #3 Spritkopf
    14. März 2019

    @Herr Senf
    Glaubst du, das wird die größte lebende Spezialistin für die SRT (oder mit welcher Bezeichnung auch immer ihr seniler Freund sie bedacht hat) beeindrucken?

  4. #4 hubert taber
    14. März 2019

    http://scienceblogs.de/ihrefrage/2019/03/13/eine-frage-der-offenheit/#comment-1542

    dort steht die erklärung zu diversen irrungen.
    mfg. hubert taber

  5. #5 Dr. Webbaer
    14. März 2019

    Vielen Dank, lieber Thilo, für diesen WebLog-Artikel, einmal so zitierend und dann kurz kommentierend :

    „Wenn sich Einstein nicht als Deutscher fühlt“, fuhr Courant fort, „so hat er doch so viel Gutes in Deutschland erfahren, daß er zum mindesten die Pflicht hätte, die von ihm gestiftete Unruhe wieder nach Kräften gut zu machen. Leider ist, wie ich eben in den Zeitungen lese, die Reaktion auf diese Dinge in Deutschland nicht ausgeblieben.
    […]
    Ich kann auch nicht glauben, daß auf die Dauer eine solche ungerechte Einstellung bestehen bleiben wird; wenigstens nicht, soweit es sich um die Führer, insbesondere Hitler handelt, dessen letzte Reden mir persönlich durchaus einen positiven Eindruck machten. [Richard Courant, noch nicht im Exil, das er erst im Sommer 1933 angetreten hat]

    Die Größe des sich anbahnenden Verbrechens im Deutschen Reich kann auch Juden seinerzeit korrumpiert haben, jedenfalls zu sittlich nicht passender Einschätzung verleitet haben.
    Das Böse kann so stark sein, dass es auch mögliche Opfer korrumpiert, sie zu der Auffassung bringt beschwichtigen zu müssen, weil dies sozusagen alternativlos wäre, und wenn nicht ‘alternativlos’, so doch zumindest angeraten.

    Es gibt auch von jüdischen Gemeindevorstehern ähnliche Dokumente, die nahelegen, dass “appeast” worden ist, sehr lange, auch auf die Korrektheit, also Vollständigkeit von Namenslisten achtend, die den Nationalsozialisten übergeben worden sind, es gab da so etwas wie aktive Mithilfe, immer in sozusagen bester Hoffnung natürlich, immer in der Hoffnung, dass es nicht so-o schlimm werden wird.
    Die diesbezüglich vorliegenden Dokumente sind erschütternd.

    Weil Anfang 1933 nun mal nicht klar war, wie sich die nationalsozialistische Sache i.p. Antisemitismus entwickeln würde, dass der extinktorisch werden würde, konnte seinerzeit noch nicht geahnt werden, aus diesseitiger Sicht, kam es eben teils auch unter Juden zu derartiger Einschätzung von Einsteinscher Rede aus den (sicheren) USA und zu dem gegensätzlichen Wunsch nach Beschwichtigung.

    Einstein ist vor der nationalsozialistischen Machtergreifung endgültig aus dem Reich abgereist, es war dann wohl so, dass (angemessene) Einsteinsche Einschätzung des Nationalsozialismus bei sich im Reich aufhaltenden Juden nicht immer gut ankam.

    MFG + weiterhin viel Erfolg!
    Dr. Webbaer

  6. #6 Frank Wappler
    14. März 2019

    Herr Senf schrieb (#2, 14. März 2019):
    > […] Optical clock comparison for Lorentz symmetry testing

    … Ch. Sanner et al., siehe https://arxiv.org/abs/1809.10742

    Sanner et al. schreiben dort insbesondere

    Our experiment aims at measuring the energy shift \langle \vardelta H \rangle by comparing the frequencies \nu_1 and \nu_2 of two {}^{171}{\rm Yb}^+ single-ion clocks […] The two ions are stored in separate Paul traps […] within the same laboratory.

    und

    Figure 2: Half-year long frequency comparison between two ytterbium single-ion clocks operating
    on the 642 THz electric octupole transition. (a) Data collected during the measurement
    campaign is binned into half-hour long intervals and the mean clock frequency difference for
    each filled bin is shown as a blue data point. The inset illustrates the chained configuration of
    the two clocks. Ion 1 controls a common-mode frequency shift 1, and shift 2, which is controlled
    via feedback from ion 2, directly reflects the frequency difference between the clocks.

    Das genannte Inset-Bild zeigt (u.a.) eine dünne blaue Linie, die die mit “shift 1” bzw. “shift 2” beschrifteten zwei schwarzen Rechtecke verbindet.

    Was ist mit dieser dünnen blauen Linie gemeint ?
    Welche Bestandteile der von Sanner et al. eingesetzten Versuchsanordnung und/oder -methodik soll diese dünne blaue Linie darstellen ? …

  7. #7 schlappohr
    14. März 2019

    @Spritkopf

    die größte lebende Spezialistin für die SRT

    Ist die noch aktiv? Seit einiger Zeit ist es recht ruhig um sie geworden. Nicht dass mir etwas fehlt, aber ihre Kommentare waren unter kabarettistischen Gesichtspunkten manchmal ganz amüsant.

  8. #8 Spritkopf
    15. März 2019

    @schlappohr
    Soweit man sie lässt, keift sie bei Scilogs rum. Bei einigen Bloggern dort ist sie mittlerweile ebenfalls rausgeflogen.

  9. #9 Herr Senf
    15. März 2019

    Hallo Herr Wappler #6
    heute 14.03.19 gibt’s von der PTB ein Prinzipbild des Strahlengangs unter:
    https://www.ptb.de/cms/presseaktuelles/journalisten/nachrichten-presseinformationen.html

  10. #10 Dr. Webbaer
    15. März 2019

    Heutige Kritik an der Relativitätstheorie ist, wie der Schreiber dieser Zeilen sich einzuschätzen erlaubt, nicht mehr antisemitisch motiviert, vgl. bspw. hiermit und damit (nicht antisemitisch gemeint, vglw. köstlich auch das Einsteinsche Statement ‘Hätte ich unrecht, würde ein einziger Autor genügen, um mich zu widerlegen.’) seinerzeit, sondern mehr dem Unbehagen geschuldet, dass die Welt so sein könnte, wie theoretisiert.
    Abgesehen davon geht es im dankenswerterweise bereit gestellten WebLog-Artikel darum zu verstehen, warum sich auch Juden seinerzeit gegen Einstein gewendet haben, nicht (oder nur randseitig) gegen seine Arbeit als Physiker.

    MFG
    Dr. Webbaer

  11. #11 Spritkopf
    15. März 2019

    @Webbaer

    Heutige Kritik an der Relativitätstheorie ist, wie der Schreiber dieser Zeilen sich einzuschätzen erlaubt, nicht mehr antisemitisch motiviert

    Würde ich Ihrerseits nur Unkenntnis vermuten, dann gäbe ich Ihnen den Tipp, sich mal in die Kommentarspalte dieses Blogartikels einzulesen. In der könnten Sie reichhaltiges Anschauungsmaterial dafür finden, dass Ihre Einschätzung blanker Quatsch ist.

    Aus langer Erfahrung ist mir aber bekannt, dass Ihnen braune Umtriebe mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen können und Sie bemerken es nicht (bzw. wollen es nicht bemerken). Insofern… geschenkt.

  12. #12 Dr. Webbaer
    15. März 2019

    @ Kommentatorenkollege ‘Spritkopf’ :

    Herr Dr. Markus Pössel hat doch aktuelle Kritik an der Relativitätstheorie auf das Beste beschrieben, wie hier befunden wird, in dem von Ihnen dankenswerterweise mehrfach webverwiesenen WebLog-Artikel, hier dies noch einmal getan :

    -> https://scilogs.spektrum.de/relativ-einfach/relativitaetstheorie-antisemitismus/

    .. und es wird gerne für Sie noch einmal auf den letzten Absatz der von Herrn Dr. Pössel dankenswerterweise bereit gestellten Web-Nachricht verweisen, letzte Absätze haben oft etwas Fazitäres, Kommentatorenkollege ‘Spritkopf’, der so lautet :

    Wer Menschen, welche die Relativitätstheorie lediglich mit mathematischen und physikalischen Argumenten kritisieren, ohne konkrete Anhaltspunkte antisemitisch nennt, wer die antisemitischen Strömungen innerhalb der Relativitätstheorie-Kritik der 1920er bis 1940er Jahre kleinredet und antisemitische Querbezüge unterschlägt, wer aus taktischen Gründen wahrheitswidrige Antisemitismus-Vorwürfe erfindet, der verharmlost den Antisemitismus und fördert ihn auf diese Weise indirekt. So etwa darf nicht sein, und jeder ist in der Pflicht, dem nach Kräften entgegenzutreten. [Quelle : siehe oben]

    Hierzu – ‘Aus langer Erfahrung ist mir aber bekannt, dass Ihnen braune Umtriebe mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen können und Sie bemerken es nicht […]’ – sieht Dr. W nicht, wie er derartigen Vorhalt abweisen kann, ohne Sie selbst anzugreifen.

    Belasten Sie bitte nicht den hiesigen Inhalt, danke.

    Sie hätten die ‘Kommentarspalte’ direkt in Ihrem Initialkommentar webverweisen können, dann hätte sich Dr. W vielleicht mit ihr beschäftigt.

    MFG
    Dr. Webbaer (der Sie bittet von derartigem Vorhalt Abstand zu halten, denn der Webbaer ist schon i.p. gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, anders als Sie dies womöglich andeuten wollten, sensibilisiert)

  13. #13 Spritkopf
    15. März 2019

    @Webbaer

    es wird gerne für Sie noch einmal auf den letzten Absatz der von Herrn Dr. Pössel dankenswerterweise bereit gestellten Web-Nachricht verweisen

    Dem von Markus Pössel Geschriebenen schließe ich mich vorbehaltlos an. Jedoch behauptet er an keiner Stelle, dass die heutige Kritik an SRT/ART ausschließlich mit mathematischen oder physikalischen Argumenten geführt würde. Wenn Sie hingegen unterstellen, dies sei tatsächlich sein Fazit gewesen, dann haben Sie die Kommentarspalte nicht gelesen oder Sie übersehen bewusst das darin enthaltene antisemitische Geschwätz.

    Davon abgesehen – Ihre Aussage, dass es heute keine antisemitisch motivierte Kritik mehr an der Relativitätstheorie gäbe, beziehen Sie nicht nur auf diesen Artikel, sondern halten Sie allgemein für zutreffend. Daraus muss man schließen, dass Sie entweder keinen Überblick über die heutige RT-Kritik haben und folglich aus dem Stand der Ignoranz heraus losblöken oder dass Sie Dinge nicht für antisemitisch motiviert halten, die sie ganz klar sind. Ihre übliche Blindheit auf dem rechten Auge halt.

    Hierzu – ‘Aus langer Erfahrung ist mir aber bekannt, dass Ihnen braune Umtriebe mit dem nackten Hintern ins Gesicht springen können und Sie bemerken es nicht […]’ – sieht Dr. W nicht, wie er derartigen Vorhalt abweisen kann, ohne Sie selbst anzugreifen.

    Machen Sie doch. Ich kann gern die Stelle auf Scienceblogs verlinken, wo Sie das geschichtsrevisionistische Geplapper eines verkalkten Altnazis als “in wesentlichen Aspekten nicht falsch” bezeichneten.

  14. #14 Dr. Webbaer
    16. März 2019

    Der Beweis, dass heutige Kritik an der Relativitätstheorie teils immer noch antisemitisch motiviert ist, wäre anzutreten. Dr. W glaubte anfänglich auch, dass Antisemitismus vorliegen könnte und hat einigen der Exponenten (Frau Lopez und so), die Sie ja auch kennen, auf den Zahn gefühlt und nicht derart festgestellt. Antisemitismus ist ja dankenswerterweise heutzutage so verpönt, dass er nicht mehr geäußert wird, auch wenn dieser noch hintergründig im Spiel sein könnte, wie Sie anmerken, werter Kommentatorenkollege ‘Spritkopf’. Aber hier bliebe dann die reine Spekulation.

    Zum letzten Absatz Ihrer Nachricht : Ja, Dr. Webbaer hat an anderer Stelle Günter Grass verteidigt in der Annahme, dass der kein Antisemit war, sondern einem nicht günstigen Antizionismus erlegen ist, wie bspw. ebenfalls Jakob Augstein, den bspw. der bekannte Publizist Henryk M. Broder als ‘lupenreinen Antisemiten’ bezeichnet hat.
    Hinweis : Dr. Webbaer steht weder Günter Grass noch Jakob Augstein politisch nahe.

    Dies hier – “in wesentlichen Aspekten nicht falsch” (sieht wie ein Zitat aus, bitte nie falsch zitieren) – werden Sie nicht belegen können.

    MFG
    Dr. Webbaer

  15. #15 Lev
    Moscow
    16. März 2019

    SRT is completely erroneous since it is based on the wrong kind of transformations: they have lost the scale factor characterizing the Doppler effect. First, Lorentz considered a more general form of transformations (with a scale factor), but then he, and also Poincare and Einstein equated it 1 without proper grounds. Their form was artificially narrowed, the formulas became incorrect. This led to a logical contradiction of the theory, to unsolvable paradoxes. Accordingly, GRT is also incorrect.
    For more details, see my brochure “Memoir on the Theory of Relativity and Unified Field Theory” (2000):
    http://vixra.org/abs/1802.0136

  16. #16 Michael
    16. März 2019

    @15

    “SRT is completely erroneous … Accordingly, GRT is also incorrect.”

    It’s a lot worse than that. The lottery numbers I bet on Friday are wrong on Saturday!

  17. #17 rolak
    16. März 2019

    equated it 1

    In general no problem, especially not with an appropriate definition of ‘1’.

  18. #18 Herr Senf
    16. März 2019

    Знаменитый Лев пишет на “Vixre” одну ерунду!
    привет Горчица

  19. #19 Spritkopf
    16. März 2019

    @Webbaer

    Der Beweis, dass heutige Kritik an der Relativitätstheorie teils immer noch antisemitisch motiviert ist, wäre anzutreten.

    Aber gern:

    Lopez behauptet, Weyland habe sich in den 20er-Jahren nie antisemitisch geäußert, obwohl sie schon im Blogartikel selber lesen konnte, dass das nicht stimmt.

    Lopez unterstellt einer Webseite zur Relativitätstheorie, diese sei nicht nur eine “Denunziationsplattform”, sondern auch “zionistisch”.

    Lopez vertritt die Ansicht, sie werde von einer Meute jüdischer Hyänen verfolgt und von den Nichtjuden nicht genügend dagegen geschützt.

    Kommentator Wolfgang Engelhardt meint, der Antisemitismus sei von Einstein selbst losgetreten worden.

    Kommentator L. Schaber bringt den Antisemiten Ken Jebsen ins Spiel und behauptet, dieser werde zu Unrecht des Antisemitismus beschuldigt.

    Und nun zu Ihnen:

    Dies hier – “in wesentlichen Aspekten nicht falsch” (sieht wie ein Zitat aus, bitte nie falsch zitieren) – werden Sie nicht belegen können.

    Ja, das ist ein Zitat und selbstverständlich ist das belegbar.

    Wer wissen will, was Sie als “in wesentlichen Aspekten nicht falsch” bezeichnen, scrollt hoch zu meiner Zusammenfassung von Schusters Bemerkungen zu Hitlers Angriffskriegen gegen die Tschechoslowakei und gegen Polen im Kommentar #235. Schusters Originalkommentar ist mittlerweile gelöscht, aber Schuster bestätigt dessen Authentizität in #237.

    Und Schusters brunzdummen und kackbraunen Revisionismus als “nicht falsch” zu bezeichnen, dafür ist die Einschätzung, dass Sie auf dem rechten Auge blind sind, eigentlich noch viel zu harmlos.

  20. #20 Dr. Webbaer
    17. März 2019

    @ Kommentatorenkollege ‘Spritkopf’ :

    Herr Schuster, auf die 90 zugehend und Handwerker gewesen, erfährt von Dr. Webbaer immer eine Soft-Behandlung, Dr. Webbaer dachte Sie meinten Günter Grass, der ebenfalls verteidigt worden ist.
    Herr Schuster ist kein (!) Einstein-“Kritiker”.
    Bedenken Sie bitte zudem, dass in puncto Rassismus mit einer Definition gearbeitet werden muss, es kann nicht wirres Gerede wahlfrei als rassistisch bezeichnet werden, auch Ken Jebsen (aus dem bundesdeutsch politisch linken Spektrum?) würde der Schreiber dieser Zeilen vermutlich, nach allem, was er weiß, verteidigen wollen, auch andere sog. Antizionisten der Linkspartei, denn er hat nicht gut begründete X-Ismus-Vorhalte mittlerweile derart satt…

    MFG
    Dr. Webbaer (der gerne diese Diskussion mit Ihnen später und an anderer Stelle weiterführen möchte, womöglich auch in Ihrem Sinne und auf ein einziges (!) Fallbeispiel bezogen; an sich ja schon sehr nett, dass Sie so leidenschaftlich gegen Antisemitismus vorgehen)

  21. #21 Spritkopf
    17. März 2019

    @Webbaer

    der gerne diese Diskussion mit Ihnen später und an anderer Stelle weiterführen möchte

    Daran habe ich kein Interesse.

    Weder möchte ich Ihre Beweggründe wissen, warum Sie Schuster einen Deppenbonus für sein unterirdisches Gewäsch einräumen, dass Hitler nur Sachzwängen nachgegeben hätte, als er Polen überfiel, und warum dieser Deppenbonus beinhaltet, dass Sie seinem Schwachsinn zustimmen. Noch möchte ich mit Ihnen darüber rechten, ob Lopez’ Gequake von der “Meute jüdischer Hyänen” nun antisemitisch ist oder nicht. Und schon gar nicht interessiert mich Ihre Ansicht dazu, ob Ken Jebsens Einlassungen auf echten Vorurteilen gegen Juden beruht oder ob dieses erbärmliche Würstchen einfach nur sein Spatzenhirn mit zuvielen Verschwörungstheorien aus dem Internet malträtiert hat.

  22. #22 Dr. Webbaer
    17. März 2019

    Es kann alternativ natürlich auch auf weitere Erörterung verzichtet werden, Kommentatorenkollege ‘Spritkopf’, nur dass eine derartige Verzichtserklärung Ihrerseits nicht den Diskurs weiterbringt.
    MFG
    Dr. Webbaer (den auch nicht interessiert, warum Sie derart absagen – nein, nur ein Späßchen, es interessiert ihn schon)
    PS:
    Die dankenswerterweise von Thilo bereit gestellte Inaltseinheit soll nun nicht mehr von unserer kleinen Auseinandersetzung belastet werden? (Dr. Webbaer jedenfalls sich ausklinken tun.)
    Man liest sich!