Letzte Woche fand die re:publica in Kreuzberg unter dem Motto „tl;dr“ („zu lang, hab‘s nicht gelesen“) statt. Einen bemerkenswerten Vortrag über das Verhältnis von Wissen und Meinung hielt dort Wikimedia-Deutschland-Chef Abraham Taherivand. Seine Beschwerde: für viele wäre heute nur noch wahr, was ihre Meinung bestärkt.

In meinen Augen ist das größte Problem heute nicht, dass zuviel Wissen noch in irgendwelchen Archiven versteckt ist und darauf wartet, befreit zu werden. Das Problem ist, dass zuviel des befreiten Wissens verzerrt wird von Meinungen. „Freies Wissen“ ist Wissen, das frei ist von Meinungen in einer Welt, die von Meinungen zunehmend destabilisiert wird.

Während die sozialen Medien dieses Problem massiv verstärkten, würde die Wikipedia ihm entgegenwirken.

Wenn sich eine subjektive Meinung in einen Wikipedia-Artikel einschleicht, dann kann man sich darauf verlassen, dass sie von der Community kenntlich gemacht wird und dass darüber diskutiert wird, gestritten wird und nach Belegen gefragt wird.

Er erklärt das mit der – im Vergleich zu Wissenschaft und Journalismus – speziellen Zusammensetzung ihrer Autorenschaft.

In zwanzig Jahren Berufserfahrung habe ich Einblick in verschiedenste Industrien gewonnen, aber ich habe wirklich niemals zuvor diesen puren Fokus gesehen. Ich habe mich deshalb gefragt, woher kommt diese Reinheit? Warum funktioniert Wikipedia, obwohl sie weder Geld noch Karriere als Anreiz hat? Als geschäftsführender Vorstand und in den letzten 7 Jahren hatte ich das Privileg, viele Beobachtungen aus erster Hand zu machen.

Nach seiner Beobachtung gäbe es in der Wikipedia einen hohen Anteil von „Menschen mit Neurodiversität“ (vulgo: Autisten).

Manchen Menschen fällt es sehr schwer zu lügen, weil sie extrem sachbezogen sind und keinen Sinn in einer Lüge sehen.

Diese Menschen hätten das Potential, die unsichtbaren Stabilisatoren der Gesellschaft zu werden, so seine These. Er selbst, als „neurotypischer“ Mensch, sei dort (in der Wikipedia-Community) aber immer vorbildlich integriert worden, wie er noch betont.

Leider gab es im Anschluß an den Vortrag keine Diskussion. Den 30-minütigen Vortrag kann man im unten verlinkten Video zwischen 5:04 und 5:34 anschauen.

Kommentare (134)

  1. #1 hto
    13. Mai 2019

    Viele Meinungen, viele Wahrheiten – konfusioniertes “Individualbewusstsein”, das “demokratische” Prinzip, bzw. die Symptomatik des “gesunden” Konkurrenzdenkens für den “freiheitlichen” Wettbewerb!!!

  2. #2 Mars
    13. Mai 2019

    ja, bei Wiki scheint die Selbstreinigung ganz gut zu funktionieren, vorallem, weil dort jeder erst mal weiss, relativ gut informiert zu werden.

    in einem Forum, wo sich was-auch-immer Leugner und andere gesellen herumt(r)ollen wird man nicht jeden finden, und sich die wenigsten, die klar anderer Meinung sind, diese durch eine unleidliche nichts bringende Diskussion verändern wollen.
    da ist Wiki doch in einer besonderen Position, und ich ertappe mich manchmal, vorschnell das anzunehmen, was ich da mal schnell lese … ohne es zu hinterfragen. gut, dass es dann doch immer wieder einen gibt, der den Fingerzeig zum wirklichen Inhalt und tasachenbereich aufzeigt.
    weiter so, Wiki. deshalb spende ich hier auch regelmässig – der alte Brockhaus würde auch viel kosten ….

  3. #3 Kokee Thornton
    13. Mai 2019

    Ich stimme ihm größtenteils zu. Das dritte Zitat klingt für mich (gelesen, ich habe das Video dazu nicht gesehen) aber stark nach Werbung für die eigene Plattform und eigene Interessen. Soviel Eigenlob gepaart mit Schlagworten wie “Reinheit”, lösen bei mir ähnlich unangenehme Assoziationen aus wie Fakten verzerrende Social Media Kommentare.

  4. #4 Tobias M.
    13. Mai 2019

    In der Problemstellung, stimme ich Abraham Taherivand zu. Wissen sollte frei von Meinung sein.

    Dass die Wikipedia dieses Problem nicht habe, halte ich allerdings für ein wenig einseitig dargestellt. Wenn man sich beispielsweise den Heise-Artikel
    https://heise.de/-4167075
    anguckt, dann scheint es wohl insbesondere im historischen und politischen Umfeld gar nicht mehr so gut auszusehen, mit der Objektivität und der Selbstkorrektur.

  5. #5 Phil
    13. Mai 2019

    Tobias, absolut d’accord! Was da teilweise an ideologischen Grabenkämpfen geführt wird, ist ziemlich grenzwertig. Die Aggressivität, mit der die bekanntermaßen überwiegend männlichen, weißen, technikaffinen Autoren à la Man-on-a-mission bestimmte Standpunkte durchsetzen wollen, stößt mir gelegentlich übel auf. Da mag dann in einem Artikel formal alles »wahr« sein; aber man kann die Neutralität eines Artikel auch torpedieren, indem man den Abschnitt »Kritik« maßlos aufbläht oder andersherum gar nicht erst zulässt.

  6. #6 HF(de)
    13. Mai 2019

    @hto: wie war das noch mit Schwefelgeruch und Schwafelgeruch?

  7. #7 RPGNo1
    13. Mai 2019

    @Tobias M., Phil
    Der Autor des wikipediakritischen Artikels auf heise heißt Hermann Ploppa. Psiram schreibt über ihn:

    “Ploppa engagiert sich gegen das nichtkommerzielle Gemeinschaftsprojekts Wikipedia, war mehrfach Interviewpartner des russischen Staatssenders RT Deutsch und ließ sich auch von Ken Jebsen interviewen. […] Am 19. September 2018 veröffentlichte Ploppa einen Artikel bei Telepolis (Heise Verlag), der sich alleine unter Berufung auf Youtube-Videos (Markus Fiedler/Dirk Pohlmann/Ken Jebsen), “radio-utopie” des Musikers Daniel Neun und seinen eigenen Blog “usacontrol.wordpress” kritisch mit dem Projekt Wikipedia befasste, aber zur Untermauerung eigener Thesen keine zitierbare Quellen nannte.”

    https://www.psiram.com/de/index.php/Hermann_Ploppa

    Nicht unbedingt eine sehr vertrauenswürdige Quelle, auf die ihr euch beruft, sondern im Gegenteil eine mit gehörigem confirmation bias (mindestens).

  8. #8 demolog
    14. Mai 2019

    zu
    Phil
    13. Mai 2019 #5

    Auch die Wikipedia ist auch nur von Menschen erstellt. Es treten die selben Effekte auf, wie in jedem Kommentarbereich, den hier viele allzu gern mit Banalitäten und Niedertracht abwerten, obwohl sie selber hier kommentieren.

    Trotz der Annahme einer “Neurotyischen” disposition von Autoren der Wikipedia bleibt es doch auch nur eine Art Spiegel des restlichen Gewimmels von Menschen.

    Und dort ist eben selten Einigkeit über Sachverhalte oder Phänomene vorhanden.

    Und ein Problem ist, Zweifel als Meinung abzustempeln.
    Es gibt nicht die “Wahrheit über Wirklichkeit” und der Rest ist nur (fehlgeleitete) Meinung. Sondern, es gibt allgemein unangezweifeltes Wissen und zweifelnde Bewusstseine, die zuweilen eine Meinung über den Sachverhalt entwickeln.

    Und ein Brockhaus ist auch keine “unfehlbare” Enzeklopädie, denn auch diese Enzeklopädie fasst allgemein unangezweifeltes Wissen zusammen. Sie fassen nicht unanzweifelbare Fakten über Wirklichkeit zusammen, sondern nur die wahrscheinlichste Wahrheit über Wirklichkeit.

    Was aber keine uneingeschränkte Wahrheit sei.

  9. #9 Phil
    14. Mai 2019

    @RPGNo1
    Ich habe mich gar nicht explizit auf eine Quelle berufen.Wikipedia-kritische Aussagen gibt es von recht vielen Autoren.
    Psiram ist übrigens ein sehr gutes Beispiel, was falsch laufen kann: Eigentlich mit einem guten Vorsatz gestartet, aber erkennbar von verbitterten Menschen geführt, die jede noch so unwichtige Kleinigkeit in epischer Breite auswälzen, um ihre »Opfer« maximal zu diskreditieren.

    @demolog
    Ich bezweifle, dass die Wikipedia ein Spiegel der Gesellschaft ist. Dass weibliche Autoren massiv unterrepräsentiert sind, ist sicherlich unstrittig. Ich wage mich vielleicht etwas weit aus dem Fenster, aber es mag auch damit zu tun haben, dass das Rechthaben-Wollen und Besserwisserei unter Frauen doch etwas weniger verbreitet ist.

  10. #10 RPGNo1
    14. Mai 2019

    @Phil
    Hast du einen Nachweis/Quelle dafür, dass Psiram von “verbitterten Menschen” geführt wird? Oder pflegst du hier persönliche Vorurteile?

  11. #11 Phil
    14. Mai 2019

    Es ist ein Eindruck, den ich aus der Vehemenz, der Aggressivität und dem Duktus der dortigen Artikel gewonnen habe.

  12. #12 Tobias M.
    14. Mai 2019

    @RPGNo1
    Ich will mir die Position aus dem Heise Artikel auch nicht 1 zu 1 zu eigen machen. Mir ging es primär darum aufzuzeigen, dass nicht unbedingt alles immer Objektiv sein muss, ja nicht einmal kann. Auch wenn Taherivand das so darstellt.

    Da du der Wikipedia vielleicht mehr vertraust, als einem Heise Artikel, vielleicht der Verweis auf den Wikipedia-Eintrag:
    https://en.wikipedia.org/wiki/Criticism_of_Wikipedia
    Da gibt es paar Absätze, die das Thema Objektivität behandeln.

    Die Wikipedia selbst ist sich also durchaus bewusst, dass es an manchen Stellen mit der Objektivität Probleme geben kann; gerade wenn Sachverhalte kontrovers sind. Taherivand übergeht diese Punkte nur an dieser Stelle einfach. Dabei ist es wichtig und gut, dass sich die Menschen bei Wikipedia dessen bewusst sind, denn nur so kann man auch daran arbeiten. Und ich denke, dass kann/sollte man durchaus auch offen in so einem Interview ansprechen, anstatt eine völlig heile Welt vorzuspielen.

  13. #13 demolog
    14. Mai 2019

    Es muß natürlich “neurountypisch” heissen.

    Aber niemandem fiel es auf…

    Psirasm und verbitterte Menschen?

    Na, da fiele mir aber allerhand anderes ein, als verbittert. Aber alles viel weniger redlich oder menschlich, als nur Verbitterung. Gerade Psiram lebt von Meinung – die sich zwar auf angeblich anerkannte und verlässliche WIssenschaft bezieht. Aber sich darüber bewusst ist, zu was Wisenschaft heute noch nur fähig ist, der weiß auch, dass die meisten harten Aussagen der Wissenschaften und derer, die sich darauf berufen, kaum haltbar sind oder kaum Reichweite und Relevanz in der Wirklichkeit haben.

    Gott ist die Erklärung vons Ganze, Wissenschaft die Erklärung vons Einzelnste. Und dazwischen gibts einen Haufen Wirklichkeiten, die beide nicht wirklich zur Kenntnis nehmen wollen. Der Eindruck muß einem kommen, wenn man sich die Welt so ansieht.

    An der Stelle käme vielleicht die Verbitterung ins Spiel.
    Weils eben doch recht wenig ist, was da (Wissenschaftsoutput oder Gottesidee) als allerletzte Weißheiten so ausgegeben wird.

  14. #14 demolog
    14. Mai 2019

    Aber sich darüber bewusst ist

    -> Da gehört noch ein “wer” nach dem Aber dazwischen….

  15. #15 Thilo
    14. Mai 2019

    Er meinte es schon so, wie es da steht.

  16. #16 RPGNo1
    14. Mai 2019

    @Tobias M.
    Die Diskussionspunkte im von dir verlinkten Wikipediaartikel sind eindeutig (auch wenn ich persönlich nicht allen Kritiken zustimme) und widerlegen ganz eindeutig die durch nichts gerechtfertigten Attacken eines Ploppa, Pohlmann, Jebsen oder Fiedler.

  17. #17 Joseph Kuhn
    14. Mai 2019

    Schöner Diskussionspunkt. Mein Kommentar war tl für die Kommentarspalte hier, daher nebenan: http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2019/05/14/wissen-und-meinungen/

  18. #18 hto
    14. Mai 2019

    “Wissen vor Meinungen schützen”

    2 Beispiele, wie das im imperialistischen Faschismus aus Erfolgssucht und Geschäftssinn gehandhabt wird:

    1. Vor der Operation meiner Trichterbrust, gab es Meinungen die behaupteten es wäre nicht nötig, leider haben diese mir auch nicht erzählt was immer oder meistens negativ durch die Operation wird.
    So habe ich, auch aus Gründen temporär gesundheitlicher Probleme, denen geglaubt die sagten alles wird gut und besser.
    Schlecht und schlechter, mit der trügerischen Gewissheit der Drohung nicht älter als 35 zu werden entkommen zu sein, trifft es realistischer.
    Heute wissen die Operateure wie man es wirklich und wahrhaftig besser macht, und ich weiß das es 90jährige Sportler mit der gleichen aber unoperierten Trichterbrust gibt, und kein Happyend.

    2. Nach einer Fraktur an der linken Schulter (kleiner Strich im Röntgenbild), wurde durch eine Arthroskopie (Ärztin brauchte diese Methode wohl für ihre Facharztbescheinigung) eine Abrissfraktur mit jetziger Stufe am Knochen, durch die recht rabiaten Bewegungen des Arms für die Bildgebung (meine Meinung, kein Wissen). Ein Nebeneffekt dieser “Untersuchung”: Eine unbemerkt durchstochene Arterie, wodurch sehr Blut mit sehr viel Kontrastmittel ins umgebene Gewebe, in die Lunge und in die Blutbahn gelangte. Eindringlicher O-ton der Ärztin: “Ich sehe garnicht wo das hinläuft.”
    Endlich aber nicht letztlich, eine Operation wurde, wegen der Fehluntersuchung, zur konservativen Behandlung mit Gilchrist umgewandelt und ich schnellstens entlassen, höchstwahrscheinlich aus dem Wissen heraus (meine Meinung), dass ich in den nächsten Tagen mit einer schweren Lungenentzündung eh nicht operiert werden könnte.
    Jetzt der Hammer: Wie ich nicht wissen konnte, weil ich ja in meiner Unwissenheit gelassen wurde, musste ich kurze Zeit später bluthustend in ein anderes Krankenhaus, wo man sich sehr über den festgestellten Blutverlust wunderte. Nach meiner Meinung / meinen Erklärungsversuchen, fragte man im ersten Krankenhaus nach, worauf diese mehrfach behaupteten, sie haben die Untersuchung nicht gemacht, weil ich diese abgelehnt habe, was nur so weit stimmt, bis die mich mit vier (scheinbar kompetenten) Ärzten überredet hatten. Wochen des Wissens und Meinungen vergingen, bis wohl doch irgendein Unwissender die Untersuchung bei der Krankenkasse zur Abrechnung einreichte und so dieser Kunstfehler sich in noch menschenverachtender Art weiterentwickelte, womit ich den Rechtsweg und die eigennützige Vorgehensweise der Krankenkasse meine.

    Meine Meinung: Menschen machen Fehler und / oder haben systemrationale Meinungen, die wegen des Wissens um der zweifelhaften Realität vor Menschenunwürdigkeit beschützt werden sollten.

  19. #19 hto
    15. Mai 2019

    “Manchen Menschen fällt es sehr schwer zu lügen, weil sie extrem sachbezogen sind und keinen Sinn in einer Lüge sehen.”

    Wenn sie überhaupt nicht lügen, dann wird es erst interessant und womöglich sinnvoll.

  20. #20 Alexander
    15. Mai 2019

    In der deutschsprachigen Wikipedia wurden Artikel zu bestimmten (politischen) Themen nachweislich von einer kleinen Gruppe von “Vielschreibern” manipuliert. Seltsamerweise haben es die “Qualitätsmedien” aber zum Beispiel versäumt, über einen wichtigen Prozess am Hamburger Landgericht zu informieren, in dem es um die Deanonymisierung eines dieser Autoren ging, so dass es sich offenbar noch nicht herumgesprochen hat, auf welch üble Weise über die Wikipedia Politik gemacht wird.

    Hat der Chef von Wikimedia-Deutschland in dem verlinkten Video etwas zu den fundierten Manipulationsvorwürfen gesagt? Wenn nicht, dann werde ich meine Lebenszeit lieber sinnvoller verbringen.

  21. #22 Thilo
    15. Mai 2019

    Wikimedia ist übrigens nicht für die Wikipedia zuständig und ihr Chef hat auf die dortige Arbeit schlicht keinen Einfluß.

  22. #23 Alexander
    15. Mai 2019

    @Thilo: Der Artikel im Standard ist ein Beispiel für schlechten Journalismus!

    Und was das Verhältnis von Wikimedia zu Wikipedia betrifft, so gäbe es auch dazu etwas zu sagen. Da werden dann etwa mal eben Eingriffe eines höheren Mitarbeiters von Wikimedia-Deutschland in der Wikipedia von einem Pressesprecher zu Privataktivitäten erklärt.

    Ich habe keinen Überblick, inwiefern die Wikipedia inzwischen zu einer Propagandaschleuder verkommen ist, aber die Beispiele, die mir bekannt sind, genügen, um Wikipedia-Artikel zu (im weitesten Sinne) politischen Themen nur mit äußerster Vorsicht zu betrachten.

  23. #24 Thilo
    15. Mai 2019

    Selbstverständlich können Wikimedia-Mitarbeiter in ihrer Freizeit bei der Wikipedia Artikel schreiben, aber sie haben dort keine speziellen Rechte.

  24. #25 Alexander
    15. Mai 2019

    @Thilo:

    aber sie haben dort keine speziellen Rechte.

    Nicht?

    Als Präsidiumsmitglied nimmt Herr […] keine Bearbeitungen der Wikipedia vor. Das gilt für Präsidiumsmitglieder genauso wie für alle hauptamtlich Angestellten bei Wikimedia Deutschland. In seiner Freizeit ist er als Administrator aber sehr aktiv.

    https://www.heise.de/tp/features/Politische-Filter-in-der-Wikipedia-4350795.html

  25. #26 Thilo
    15. Mai 2019

    Administratoren werden gewählt; an der Wahl kann jeder teilnehmen, der mindestens 200 Beiträge zur Wikipedia geleistet hat. (Das müssen keine ganzen Artikel sein, Kleinigkeiten genügen.) H. Krichel ist als Administrator ganz normal gewählt worden, mit seiner Funktion bei Wikimedia hat das nichts zu tun.

  26. #27 rolak
    15. Mai 2019

    Man sollte auch bedenken: Alexanders Kommentare “zu bestimmten (politischen) Themen [werden] nachweislich von einer kleinen Gruppe von ‘Vielschreibern’ manipuliert.”

    Sehr offensichtlich durch seine Quellenangaben (Markus Linden zu Paul Schreyer: gehört zu den “intelligenteren Vertretern sogenannter Verschwörungstheorien”).

  27. #28 hto
    15. Mai 2019

    Wissen ist doch nur “Wissen”, also der kapitulative Glaube / Kommunikationsmüll, wenn stets der reformistische Zeitgeist, also Meinung, bestimmt was Wissen ist!?

  28. #29 Alexander
    15. Mai 2019

    @rolak: Na, super! Wozu nachfragen, worum genau es geht, wenn die passenden Schubladen bereits weit offen stehen? Aber ein solches Vorgehen macht das Leben natürlich gleich viel übersichtlicher!

  29. #30 Phil
    15. Mai 2019

    @rolak:
    Ach, es ist doch immer dasselbe. Bissle Recherche, dann findet man heraus, dass jemand das gleiche Müsli wie Ken Jebsen mag und das genügt dann für ein allumfassendes, durch nichts mehr zu korrigierendes Bild seines Gegenübers. Hier nicht anders als sonstwo.

  30. #31 RPGNo1
    15. Mai 2019

    Paul Schreyer – noch so Kandidat, der seinen Frust darüber, von den Wikipedianer in seine Schranken gewiesen zu sein, in offensichtlichen VT-Elaboraten unterbringt.

    https://www.psiram.com/de/index.php/Paul_Schreyer#Paul_Schreyer_und_Wikipedia

  31. #32 Thilo
    15. Mai 2019

    Von Ken Jebsen war hier noch gar nicht die Rede. Abgesehen davon ist es tatsächlich so, dass fast alle diejenigen, die meinen, dass ihre tolle Theorien von den „Mainstream-Medien“ (und der Wikipedia) zu unrecht ignoriert werden, sich dann irgendwann bei Jebsen wiederfinden. Anscheinend ist es dann doch langweilig, nur seine eigene Verschwörungstheorie zu haben, und sie möchten dann doch lieber Teil einer größeren Gemeinde sein.

  32. #33 Phil
    15. Mai 2019

    Ja, man bleibt unter seinesgleichen. Hier wie anderswo.

  33. #34 Quanteder
    15. Mai 2019

    Anscheinend ist es dann doch langweilig, nur seine eigene Verschwörungstheorie zu haben, und sie möchten dann doch lieber Teil einer größeren Gemeinde sein.

    … Na … natürlich wollen/sollen Filterblasen mit Inhalt gefüllt werden. Hier und anderswo. Bis ein Punkt erreicht/erzielt ist, wo diese in einen automatischen Ablauf/„dann geht alles seinen sozialistischen Gang“ hinein kippen.
    Wohin führt das? Die ∑ sozialer Filterblasen füllt ein grosse, 7 Mrd. Menschen beherbergende Filterblase: die Filterblase gemeinschaftlichen Lebens auf der Erde. Eine Filterblase im Universum, welche die Evolution von Leben im Universum trägt.

    Muss ich das wissen? Wer sich nur mit Kleinkunst beschäftigen will kann obiges ignorieren. Rolak hat von Thilo die „Große Kunst“ eingefordert. Dann sollten wir uns mit „Großem“ beschäftigen. Nur . . . Is Thilo der richtige Ansprechpartner?
    Jede Filterblase ha seine Ordnung und Hierarchie. Hat Thilo Führungsqualität uns zu ordnen, zu kreativem Denken und Handeln zu inspirieren … oder führt er uns so lange, bis die Filterblase kippt und diese ein „sozialistischer“ Selbstläufer wird? – und die Erde mit ihrem Leben in den Weiten des Universums „absäuft“?

    Was will der Typ? Will der hier eine Revolution anzetteln? Ein bisschen Kleinkunst darbieten?

    Ich habe lange des „sozialistische“ in „dann geht alles seinen sozialistischen Gang“ nicht verstanden. Zur Zeit verstehe ich es als Synonym für „Krieg“. Weil der Verstand/Wissen dem Verstand/Militär unterlegen ist.
    Soziales Verhalten kann gemessen werden. Ihre Maßeinheit ist Tär … Millitär . . . ..

    PS: die Schreibfehler habe ich einfach mal drin gelassen … nur so aus Spass … informativer Nebenschauplatz für Insider 🙂

  34. #35 rolak
    16. Mai 2019

    war hier noch gar nicht die Rede

    Ist doch völlig irrelevant, Thilo, Du erlebtest halt eineDisziplin des klassischen SchwaadLappen-Dreikampfes: Torpfosten verschieben, Strohmänner aufstellen und sich in die Opferrolle rollen.

    Bullets gutes, altes ‘Form & Inhalt’ ist derart zutreffend, daß es schon unheimlich wirkt – und einen zur Recherche zwingt, weil man befürchtet, diesmal vielleicht doch einem Vorurteil zum Opfer gefallen zu sein. Aber nee…

    Wie in der Leichtathletik auch gibts ja auch noch 5- und 10-Kampf. Der schon beim Namen des Abschreibens unfähige Quanteder präsentiert aus diesem erweiterten Bouquet “das untergejubelte Zitat”:

    Rolak hat von Thilo die „Große Kunst“ eingefordert.

  35. #36 Beobachter
    16. Mai 2019

    Wikipedia und China – aktuell:

    https://www.t-online.de/digital/internet/id_85758166/china-blockiert-wikipedia-in-saemtlichen-sprachen.html

    ” … Vor dem 30. Jahrestag des Pekinger Tiananmen-Massakers haben chinesische Zensoren die Online-Enzyklopädie Wikipedia komplett gesperrt. Die Website war am Mittwoch in China nicht abrufbar. Die Sperre in sämtlichen Sprachen sei schon Ende April erfolgt, bestätigt Wikipedia laut BBC-Angaben. Zuvor waren in China bereits Artikel auf Chinesisch gesperrt.
    … ”

    Was ist an Wikipedia so unliebsam und brisant, dass die chinesische Regierung solche Maßnahmen ergreift ?!

  36. #37 Thilo
    16. Mai 2019

    In der Türkei ist die Wikipedia schon seit mehr als zwei Jahren gesperrt. Angeblich weil Wikipedia die Türkei mit Terrorismus in Zusammenhang bringen würde.

  37. #38 Uli Schoppe
    16. Mai 2019

    @Thilo
    “Von Ken Jebsen war hier noch gar nicht die Rede.”

    Ähem… Kommentar #7? 🙂

    Und wenn ich mir ansehe von wem sich Gauland schon hat interviewen lassen, der muss aufrechter Demokrat sein 😉
    Sich von Ken Jebsen interviewen zu lassen kann maximal! hinreichende Begrübdung für irgendwas sein imho.

  38. #39 Beobachter
    16. Mai 2019

    @ Thilo:

    O je … !

    Warum fürchtet man in der Türkei und in China (wo noch?) eine Enzyklopädie?
    Eine frei verfügbare, unabhängige, kostenlose (An)Sammlung von Wissen, an der Massen von verschiedenen Leuten mitgeschrieben haben und die schon deshalb gar nicht oder nur wenig tendenziös/einseitig sein kann.

    Das sollte doch einzelne, bestimmte Unterstellungen (von “Zusammenhängen”, Tendenzen, Absichten, Meinungen, etc.) ziemlich unmöglich machen.

  39. #40 Beobachter
    16. Mai 2019

    @ Uli Schoppe, # 38:

    Und wie würdest du es beurteilen/werten, wenn sich jemand von BILD interviewen lässt?
    Oder gemeinsam mit BILD-Redakteuren dort Artikel schreibt?
    Oder in BILD seine Bücher vorstellt und bewirbt?

  40. #41 rolak
    16. Mai 2019

    #7?

    Ja sicher, Uli, doch Alexanders Kommentar war nicht an RPGNo1, sondern an mich gerichtet. Das verleitete mich wohl, in Thilos ‘hier’ »nur« den mit mir verknüpften Strang zu sehen. ‘Hier’ als thread: klar, ergab bereits eben sofort die Suche. ‘Hier’ als mathlog: nicht in Thilos Artikeln. ‘Hier’ als ScienceBlogs: brauch ich nicht nachgucken…

  41. #42 Laie
    16. Mai 2019

    Wikipedia leistet grossartiges, weil es die Beteiligung von jedem zulässt. Naja früher halt, es kommt darauf an wo auf der Welt sich die Beteiligten befinden. Von Kritikern ist zu lesen, dass es in Deutschland “Superadministratoren” gäbe, die ihre Macht missbrauchen und gar nicht so sehr inhaltsbezogen, sondern politisch agieren. (Dies ist von Kritikern auf Technikseiten, Heise etc nachzulesen.)

    Gibt es vielleicht in Deutschland aufgrund der Fülle der Beiträge und/oder zu wenig Personal das Problem, genug Leute zu finden, die “gratis” mitarbeiten, und gleichzeitig politisch “neutral” bleiben?

    Die Beiträge auf Wikipedia sind daher auch in der Qualität unterschiedlich, von sehr gut bis scher schlecht. Hier ist es gut, selbst etwas Fachwissen mitzubringen, oder zumindest und mindestens mehrere Quellen zu vergleichen.

    In allem ist Wikipedia eine gute Sache, wenn die deutschen Beiträge mal nicht taugen, kann man leicht auf die englischen ausweichen, und umgekehrt auch.

  42. #43 demolog
    16. Mai 2019

    @ Thilo
    14. Mai 2019

    Er meinte es schon so, wie es da steht.

    -> Ich meinte meinen Kommentar #13

  43. #44 Thilo
    16. Mai 2019

    Er meinte es so, wie es da steht: er als geistig gesunder „neurotypischer“ Mensch, der wenig zur Wikipedia beiträgt, wird von den anderen, die viel mehr beitragen, trotzdem als Mitglied der Community akzeptiert. Im Video bei 5:26:40.

  44. #45 demolog
    16. Mai 2019

    @ Beobachter
    16. Mai 2019 #36

    Was ist an Wikipedia so unliebsam und brisant, dass die chinesische Regierung solche Maßnahmen ergreift ?!

    -> Die Wikipedia ist insgesamt eine westliche Welterzählung. Wissenschaftlich hat China womöglich nichts zu Zensieren, aber eben politisch und kulturel.

    Allein die durchaus gut sichtbare “Perspektive” kann schon Grund genug sein.

    In Europa gibts dazu ja auch haufenweise Kritik.

    Ausserdem ist das Ereignis Tiananmen eine historische Besonderheit erster Klasse, das viel mit den Ereignissen und Bedingungen in Europa zu tun hatte. Das Ereignis steht in Etwa auf gleicher Stufe mit dem Jintian-Aufstand im 19. Jahrhundert.

    Weil das niemand weis ode rzur Kenntnis nehmen will, kommen den Leuten solche Fragen, wie oben.

    ———-

    Das Problem, was die “Wahrheitsfindung” und Erzählung in Enzyklopädien angeht, ist das ja tatsächlich auch oft genug zweifelhaft, weil es vor allem bei Zeitgeschichte oder Historie angeht, nur rudimentär rekonstruiert werden kann und Teile davon hinzu gedichtet werden (müssen, weil sonst der “Aussagenswert” verloren geht).

    Würde man alles nicht eindeutigst beweisbare aus der Wikipedia herrausnehmen, wäre die Datenbank wohl nur halb so groß. Und wir würden uns mit dem, was dort dann nur steht, wohl ein wenig schlecht informiert vorkommen.

    Die Frage, ob man mit dem (schönstem) Schein besser beraten ist, stellt sich natürlich. Besser wäre es, wenn man tatsächlich nur das hinschriebe, was man uneingeschränkt auch bewiesen feststellen kann.

    Oder – ganz “demokratisch”:
    Man lässt mehrere Alternativen nebeneinander stehen, damit eben nichts verloren geht – über die Zeit. Denn manchmal ist es so, dass Informationen verloren gehen, nur, weil die Aufmerksamkeitskaravane weiter gezogen ist. Danach interessiert sich keiner mehr für das, was war und was geschrieben steht.

    Für Zweifel oder für Wissen oder kreativität im Denken ist oft genug ein richtiger Zeitpunkt hilfreich und notwendig.

    Die falscheste Idee von einer Enzyklopädie wird wohl sein, dass man alles zweifelsfrei als Wahrheit versammeln kann.
    Man nehme eine vor 150 Jahren oder früher gedruckte Enzyklopädie und markiere alles, was inzwischen besserem Wissen gewichen ist. Da hat man allerhand zu tun. Und wer würde ernsthaft annehmen, das sei mit der jetzigen Version der Wikipedia in 100 Jahren nicht so?

  45. #46 demolog
    16. Mai 2019

    @ Thilo

    Und ich meine trotzdem noch meinen Kommentar. Aber #8 nicht #13.
    Dort sprach ich über die angesprochenen “neurountypischen”…obwohl ich meine, dass das so wohl nur eingeschränkt ist.

  46. #47 Uli Schoppe
    16. Mai 2019

    @Beobachter: Darf ich aus Deiner Frage ableiten das Deine Meinung ist ein Interview mit Ken Jebsen sei auch nicht schlimmer als eines mit der BILD? 🙂
    Oder genau so schlimm und jeder der der Bild ein Interview gibt hätte einen Eintrag bei psiram verdient?

    @rolak: Ich habs mir gemerkt weil ich jedesmal die Augen verdrehe wenn “Hat mit Ken Jebsen gefrühstückt” kommt ^^ Beobachter hat schon die richtige Frage gestellt: Was soll man dann erst über Menschen sagen die sich mit der BILD gemein machen die doch so viel mehr Dreck am Stecken hat als der Ken? Hätte sich der Liebling der BILD Ole

    http://www.taz.de/!857784/

    einen Artikel bei psiram verdient? Hat ja sogar mit der BILD Zeitung in der Hand posiert ^^

    OK. Genug OT.

  47. #48 Thilo
    16. Mai 2019

    Der Punkt ist ja nicht, dass ein Interview mit Ken Jebsen schlimm wäre, sondern dass ein Interview mit Ken Jebsen ein ziemlich sicheres Indiz dafür ist, dass jemand in die Szene der Verschwörungstheoretiker abgedriftet ist.

  48. #49 rolak
    16. Mai 2019

    Der Punkt

    ..von Thilo ist schon bei weitem ausreichend, doch nur ein Aspekt des Ganzen, Uli:

    doch so viel mehr Dreck am Stecken

    ..denn das Thema des threads ist nicht “darf man auch gegenüber einem fiesen Möpp seine Meinung vertreten”. Darüber hinaus aber ist “weil Interview mit” hier ausschließlich als Motivation unterstellt, jedoch nicht als (invalides) Argument gebracht worden. Zusätzlich kamen Schubladenkind Alexander, ‘bei Jebsen bedeutet nichts’-Phil und Meister Quanteder kontextfrei mit ihren geraunten Unterstellungen daher; wenn überhaupt, dann mit einschlägiger Claque als BelegtextLieferanten.
    Das mag auf Frischlinge wirken wie berechtigtes ‘man wird doch mal fragen/sagen dürfen’, ist aber letztlich nur blindwütige Reaktion auf unerwünschtes Offenlegen.

  49. #50 Beobachter
    16. Mai 2019

    @ Thilo, # 48
    @ Uli Schoppe, # 47

    Und wohin driftet eine Person oder eine Organisation ab, die sich mit der BILD gemein macht?
    Und vor allem: sich mit deren Methoden gemein macht?
    Denn die schließen m. E. jede kompetente und redliche Auseinandersetzung mit einem Sachverhalt oder einer Meinung aus.

    Was ist davon zu halten, wenn jemand sein Buch (mit wissenschaftlichem Anspruch) aktiv bei der BILD promotet?
    Und davon, wenn jemand (ein anderer) dasselbe beim Kopp-Verlag (einschlägig bekannt für sein Verschwörungstheorien- und Pseudowissenschafts-Sortiment) tut?

    Und es gibt sogar Autoren, die schaffen beides (und noch einiges mehr) gleichzeitig – z. B. Th. Sarrazin.

    Aber warum sind “die Bösen”, die Verbreiter von Falschinformationen/von mit Absicht nur ausgewählter Information, von Panikmache oder Verharmlosung, immer “nur” die (echten oder vermeintlichen) spinnerten Verschwörungstheoretiker?

    Das Spektrum ist m. E. viel größer …

  50. #51 Thilo
    16. Mai 2019

    Ich weiß jetzt nicht, um welches bei BILD promotete Buch es gerade geht. Ursprünglich ging es ja um die Leute, die bei Heise kritische Artikel über Wikipedia schreiben. Und das sind nun tatsächlich Verschwörungstheoretiker und bekommen ihre Thesen deshalb nicht in der Wikipedia untergebracht. Übrigens werden auch (nur) mit BILD referenzierte Behauptungen bei Wikipedia grundsätzlich und umgehend gelöscht. Nur dass die Bildzeitung damit kein Problem hat und dieses Verhalten nicht zum Anlaß für Kampagnen gegen die Wikipedia nimmt. Offensichtlich ist das auch der Grund, warum man bei der Wikipedia gereizter auf Ganser&co als bspw. auf Julian Reichelt reagiert: während es Bild einfach akzeptiert, in WP nicht als Quelle verwendet zu werden, nimmt Ganser das als Anlaß für eine Kampagne, in der er seine Anhänger auffordert, nun gerade seine Sicht der Dinge in die Wikipedia zu tragen.

  51. #52 Beobachter
    16. Mai 2019

    @ Thilo, # 51:

    Das mit einem in BILD promoteten, bestimmtem Buch (mit wissenschaftlichem Anspruch) war nur ein (sehr reales) Beispiel – wenn nötig und gewünscht, gehe ich noch darauf ein.

    Gott sei Dank bekommen tatsächliche Verschwörungstheoretiker ihre Thesen nicht in der WP untergebracht –
    und Gott sei Dank wird BILD in der WP nicht als Quelle verwendet.

    Dass verärgerte VTler dann anderswo Kampagnen starten gegen WP, ist natürlich erbärmlich, und man muss diese Kampagnen aufzeigen und kritisieren – ebenso wie die VTs selbst.

    Wenn nun aber gerade diese VT-Kritiker auch die Wikipedia (und Veröffentlichungen von NGOs wie Greenpeace, BUND, Attac und mit allen dort verlinkten Quellenangaben) als Quelle nicht akzeptieren – und das nur zur Untermauerung einer fundierten persönlichen Meinung in Kommentaren – , aber sich mit BILD gemein machen und verurteilte Internet-Betrüger als seriöse Quelle betrachten/zitieren –
    dann stimmt doch da einiges nicht, und zumindest mir kommen da Zweifel an der Glaubwürdigkeit und Redlichkeit dieser VT-Kritiker.
    Man sollte/kann/darf nicht mit zweierlei Maß messen.

  52. #53 Phil
    16. Mai 2019

    »…ziemlich sicheres Indiz dafür ist, dass jemand in die Szene der Verschwörungstheoretiker abgedriftet ist«

    Ist das bei Rita Süssmuth, Nico Paech, Timm Koch, Dirk Ehnts, Stefan Taschner, Christian Kreiß, Franz Ruppert, Mirko Hannemann, Andrea Komlosy und vielen anderen tatsächlich der Fall?

  53. #54 Alisier
    16. Mai 2019

    Rita Süssmuth ist Christin, also Anhängerin einer der am weitesten verbreiteten Verschwörungsmythen.
    Von den anderen habe ich noch nie gehört, was mich vermuten lässt, dass sie froh sind, wenn sie überhaupt jemand interviewt.

  54. #55 Alisier
    16. Mai 2019

    Ehe sich jetzt jemand künstlich aufregt: Es war ein Scherz.
    In der Tat ist nicht jeder der bei Ken Jebsen auftaucht dem Verschwörungsmilieu zuzuordnen. Manchmal sind es auch Leute, die jede Gelegenheit nutzen für ihre durchaus bedenkenswerten Gedanken und Thesen Gehör zu finden. Ob es dann ausgerechnet Jebsen sein muss darf diskutiert werden. Ihn zu meiden könnte vernünftig sein, weil er wirklich schon sehr weit abgedriftet ist.

  55. #56 demolog
    16. Mai 2019

    Thilo
    16. Mai 2019 #48

    Der Punkt ist ja nicht, dass ein Interview mit Ken Jebsen schlimm wäre, sondern dass ein Interview mit Ken Jebsen ein ziemlich sicheres Indiz dafür ist, dass jemand in die Szene der Verschwörungstheoretiker abgedriftet ist.

    -> Ist also nicht das Interview schuld am vermeindlichen Abdriften, sondern vielleicht die Sichtweise einer Mehrheit dafür verantwportlich, dass man ab der Interviewveröffetnlichung automatisch als “Irrer” abgestempelt wird, und gar keine andere Möglichkeit hat, als “abzudriften”, weil einen niemand mehr aus der scheinbar guten Hälfte der Menschheit/Gesellschaft mehr zu Interviews einlädt?

    Dann wäre es kein Indiz, sondern eine Erwartungshaltung oder Prophezeiung aus der Szenerie, die sich selbst erfüllt, weil man als rezipient und Anhänger der “Gutmenschenwelt” sofort denkend (und real handelnd) diskrimminiert und aus der Gesellschaft ausschliesst.

  56. #57 demolog
    16. Mai 2019

    @ Alisier
    16. Mai 2019 #55

    Ehe sich jetzt jemand künstlich aufregt: Es war ein Scherz.

    -> Du hast es also tatsächlich für notwendig erachtet, deinen unmittelbar vorherigen kommentar zu entschuldigen?

    Frag dich mal, wieso das so war.

    Könnte es sein, das dir die sogenannten Pferde durchgingen, als du irgendwas aus deiner Perspektive absrudes gelesen hast? Und daraufhin sofort oder wemig später doch bemerkt hast, dass deine Affekte zu Ausführung führten, die womöglich missverstanden werden können?

    Das ist Selbstzweifel.

    Wir sollen hier ja von psychischen Analysen (oder waren es Diagnosen?) abstand nehmen. Aber das war dann doch eine Steilvorlage.

  57. #58 Thilo
    16. Mai 2019

    Die Tatsache, dass niemand Rita Süssmuth für eine Verschwörungstheoretikerin hält, zeigt doch gerade, dass Leute eben nicht einfach nur deshalb als Verschwörungstheoretiker abgestempelt werden weil sie Ken Jebsen ein Interview gegeben haben. Paul Schreyer ist nicht deshalb ein Verschwörungstheoretiker, weil er Ken Jebsen ein Interview gegeben hat, sondern weil seine Theorien zu den Anschlägen vom 11. September eben Verschwörungstheorien sind.

  58. #59 Quanteder
    17. Mai 2019

    @rolak
    . . . .. Wissen vor Meinungen schützen … Vor welchem Wissen musst du dich stellen, um es vor „Meinungen“ zu schützen?
    . . . .. Wer/Was befähigt dich Urteile auszusprechen?
    Meinst du, das Wissen sich vor Meinungen nicht schützen kann?
    Wenn Wissen deines Schutzes benötigt, welche Wahrheit läge ihr dann inne?
    Frischling gegen Rolak den Grossen: Ich fordere dich zum sportlichen Zweikampf heraus 🙂

    Ansonsten schau noch mal hier vorbei: http://scienceblogs.de/mathlog/2019/04/11/philosophische-mathematik-i/#comment-241876

  59. #60 rolak
    17. Mai 2019

    ein Scherz

    Bah, wat haste für ene fiese Charakter, Alisier. Offensichtlich hatte doch Phil schon ‘Indiz’ nicht verstanden und dann wirfste nochn Schüppchen Krähenfüße hinterher…

  60. #61 Quanteder
    17. Mai 2019

    @rolak
    Da wir uns hier in koreanischer Zeitrechnung bewegen, habe ich mal das I-Ging befragt: „Was wird der Zweikampf mit rolak bringen?“
    Die Antwort lautete: Die Schöpferkraft: kreativer Impuls, Energie, Erneuerung, Sieg
    Das kling doch nicht schlecht . . . .. 🙂

  61. #62 Alisier
    17. Mai 2019

    @ rolak
    Ja, es war fies, aber gleich auch noch einen wie immer nichts Schnallenden demolog sich selbst durch den Kakao ziehen zu lassen wars wert.
    Und das ist Verschwörungsfuzzis, Ultragläubigen sowie Empörmeistern halt eigen, dass sie nicht für einen Cent Humor besitzen.
    Und auch Wissen ist rarer als Seerosen in der Wüste: selbst die Meinungen haben keinerlei messbaren Gehalt an was auch immer.

  62. #63 Beobachter
    17. Mai 2019

    @ Alisier und Co.:

    Ihr bringt hier wieder mal die bei euch beliebte Nummer, hinterher, wenn Gegenwind kommt, zu sagen, dass alles nur “Humor/Ironie/Satire” war, und alle anderen – natürlich außer euch – nicht durchblicken und keine Ahnung haben.
    Euch geht es ja gar nicht um die Sache/das Thema, sondern um eure Profilneurosen.

  63. #64 Alisier
    17. Mai 2019

    Ja ne, sogar ganz ohne Gegenwind brechen wir zusammen.
    Wer sich unbedingt unter den Nichtschnallern einreihen will, dem sei es herzlich gegönnt.
    Ansonsten wäre es angebracht, auch mal das Hirn einzuschalten ehe man postet.

  64. #65 Beobachter
    17. Mai 2019

    Schon aberwitzig ist es außerdem, dass Rita Süssmuth von Alisier wie folgt charakterisiert wird (# 54):

    “Rita Süssmuth ist Christin, also Anhängerin einer der am weitesten verbreiteten Verschwörungsmythen.”

    Also als “Anhängerin eines Verschwörungsmythos” und nicht als CDU-Politikerin, langjährige Bundestagspräsidentin und Person mit Parteibuch und -ämtern und in staatstragender Funktion. 🙂
    Man jubelt den Leuten also mit aller Gewalt (nur) den Glauben an Verschwörungsmythen unter (weil man nur darauf fokussiert ist und es so gut in die eigene Filterblase passt) –
    und ignoriert ihre politischen Standpunkte/Handlungen/Meinungen.

    Das nenne ich Tunnelblick und Ablenken vom Wesentlichen.

  65. #66 Phil
    17. Mai 2019

    Rolak, die Geschichte mit dem Glashaus kennst du? Bei deinem Duktus sollte es sich eigentlich von selbst verbieten, das Raunen der anderen zu monieren.

  66. #67 Laie
    17. Mai 2019

    Dem, dem immer die Pferde durchgehen, oder den falschen Pilz gefressen hat sei gesagt, Arroganz ersetzt keine Inkompetenz, auch nicht, wenn sie inflationär geäusserlt wird.

  67. #68 demolog
    17. Mai 2019

    @ rolak
    17. Mai 2019

    ein Scherz

    Bah, wat haste für ene fiese Charakter, Alisier. Offensichtlich hatte doch Phil schon ‘Indiz’ nicht verstanden und dann wirfste nochn Schüppchen Krähenfüße hinterher…

    & Alisier
    17. Mai 2019
    auch mal das Hirn einzuschalten ehe man postet.

    -> Was zu beweisen wäre, das es getan wurde, als du diesen Beitrag schriebst..

    Humor gesagt kann leicht verstanden werden. An, wenn man gegenübersteht, Mikrosignalen im Gesicht und daran, das man in der Gegenüberstellung mehr miteinander synchronisiert ist.

    Geschriebener Humor hat es da nicht leicht.

    Dazu das jüngste Interview, das Tilo Jung mit Gregor Gysi heute hochgeladen hat. Darin erklärt Gysi, wie er sein Buch “geschrieben” hat. Nämlich ins Diktiergerät hinein. Dann abtippen lassen und nochmal geslesen. Dabei fiel ihm auf, dass man Gesagtes nicht eins zu eins als Geschriebenes belassen kann, weil einige Sprachgewohnheiten im Geschriebenen Missverständlich sind.

    Zwischentöne kann man im nur geschriebenen Wort nicht hören aka Lesen.

    Ein Großteil der Internetkommunikation scheitert daran.

    ….

    Aber davon abgesehen kann man an so manchem Sarkasmus und Ironie (die oft nachträglich als solche erklärt wird) erkennen, wie ernst einer es mit seiner eigenen Erklärung über sinnvolle Diskussionen meinen.
    Und mit der Anerkennung seiner Mitkommentatoren, die ja das Gespräch suchen.

    So long…Es gibt keine Ausrede aus der unerkannten Ironie. Bleibe sachlich, dann kann einem das nicht übel genommen werden.

    Und dann gibts ja noch die Intention der Menschen, die lustig sein wollten…die anderen Menschen Witze hinterherschmeissen und dafür gelobt werden wollen oder irgendeine Anerkennung erwarten. Der Witz ist also die Anmaßung an Dritte, sich zum Lachen genötigt zu fühlen.

    Witze erzählt man sich unter Kumpels, nicht in der Öffentlichkeit unter Fremden…oder nur dann, wenn man seine “Abschiedsrede/vorlesung” hält…oder so. Wenn man nichts mehr falsch machen kann.

  68. #69 Alisier
    17. Mai 2019

    Aus gegebenenem Anlass: eine tiefe Verbeugung vor Wiglaf Droste. Er wird uns fehlen.
    Und er wusste, wie man mit Querschlägern umgeht, die vor lauter Schaum vor dem Mund jedes Thema verfehlen.

  69. #70 Beobachter
    17. Mai 2019

    zu # 69:

    Hier wird geradezu klassisch demonstriert, wie man(n) sich als aufgeblasener Pseudo-Intelleller, der nur zum Freizeitspaß provozieren will, bei Gegenwind zurückzieht:
    Mit Ablenkungsmanövern (und sei es der Tod eines Satirikers) und unter persönlichen Beleidigungen derer, die anderer Meinung sind.

    @ Thilo, # 51:

    Nachtrag und Zusatz zu # 52 –
    und dazu, wie (bzgl. Wissen UND Meinungen) mit zweierlei Maß gemessen wird (selbst bei “Kritisch Denkenden”) –
    eines für die “eigenen Leute” und eines für alle anderen … :

    Zum oben erwähnten, in BILD promoteten Buch:

    https://blog.gwup.net/2015/02/25/jetzt-kostenlos-hoaxilla-tv-mit-lydia-benecke-uber-psychopathie/

    “Zum Weiterlesen:
    Eine Kriminalpsychologin & ihre härtesten Fälle, Bild-Online am 30. Mai 2014” – mit Link

    Zum rechtskräftig verurteilten Internet-Betrüger als “seriöse Quelle”:

    https://blog.gwup.net/2015/01/05/das-brummton-phanomen/

    Zurück zum Ausgangspunkt:
    Und diese Leute akzeptieren Wikipedia (und große NGOs) als seriöse Quelle in Kommentaren nicht, bzw. dann nicht, wenn es ihnen nicht passt.

  70. #71 rolak
    17. Mai 2019

    Sachma, Nichtexistentes beobachtender Beobachter, wo wurde hier denn auf Grund welchen Gegenwindes was genau zurückgezogen? Link, Zitat (korrektes!).

    Und wenn Du schon mal beim Unterfüttern Deines Geschwafels bist:
    -(erstes Nichtbeispiel)- Wie bitte kommst Du von “wenn jemand sein Buch (..) aktiv bei der BILD promotet?” zum Querverweis nach GWUP mit einer von Dir völlig verfälschend² zitierten LeseListe mit Querverweis zu einem von BILD angeleierten Interview?
    -(zweites Nichtbeispiel)- hast Du vergessen, die Entgegnungen in den Kommentaren dort zu beobachten?

    ________________________________
    ² Kannst gerne nochmal nachzählen: die WeiterleseListe ist im Original etwas länger

  71. #72 Quanteder
    17. Mai 2019

    #69-71
    Ich betrachte die Sachverhalte mal aus Sicht von „Milli-Tär:
    • Strategie und Taktik für den Kampf sich zurechtlegen benötigt Zeit und Sachverstand
    • Eine Entscheidung hat rolak bereits getroffen.
    • Warum über Nichtexistentes Worte verlieren?
    • Wenn Nichtexistentes messbar/wahrnehmbar ist, ist es dann noch Nichtexistent?
    Wir befinden uns mitten im Spiel . . . ..

  72. #73 Alisier
    17. Mai 2019

    Womit wir wieder bei einem alten Thema wären:
    Soll man Kommentatioren sperren, wenn sie sich permanent geifernd und um sich schlagend letztendlich nur selbst bis auf die Knochen blamieren? Auch um sie vor sich selbst zu schützen.
    Und welche Motivation hat jemand, der überall Feinde wittert, aber nur die offensichtlich Harmlosen und Wohlgesinnten attackiert?
    Auch Bloghygiene sollte manchmal Thema sein, und wenn jemand sich gar nicht einkriegt und wirklich permanent über die Stränge schlägt, darf auch mal die rote Karte gezeigt werden.

  73. #74 RPGNo1
    17. Mai 2019

    @Alisier
    Popcorn gefällig? Chips? Oder doch lieber was Süßes?

    Jetzt fehlt nur noch der Terminator, dann wäre der Zirkus komplett. 😉

  74. #75 Beobachter
    17. Mai 2019

    Noch etwas zum Thema Wissen/Meinungen:

    Außerdem sollte man (gerade dann, wenn man sich zu den “Kritisch Denkenden” zählt) sehr genau und konsequent unterscheiden können/wollen zwischen dem Kundtun einer (persönlichen oder Gruppen-) Meinung und einer Veröffentlichung mit dem Anspruch der Wissenschaftskommunikation/Wissensvermittlung.

    Besonders auch dann, wenn es sich um umstrittene bzw. (auch in der “Fachwelt” bis heute) kontrovers diskutierte Themen handelt – wie z. B. Nutzung der Kernenergie.

    Wenn dann ein Artikel (mit Anspruch auf Wissenschaftskommunikation/Wissensvermittlung) zum Thema Tschernobyl und Nutzung der Kernenergie nicht nur in einem Wissenschafts-Blog erscheint, sondern auch begeistert/dankenswerterweise von einem Kernkraft-Lobby-Verein übernommen und veröffentlicht wird, stellen sich (nicht nur mir) einige ganz grundsätzliche Fragen.

    http://scienceblogs.de/naklar/2016/03/07/tschernobyl-panikalarm/

    https://nuklearia.de/2016/03/17/tschernobyl-panikalarm/

  75. #76 Alisier
    17. Mai 2019

    Nihicht rufen RPGNo1!
    Das blöde ist halt immer, dass die sich nicht untereinander zerfleischen, sondern eine Art Solidarisierung unter den Parias stattfindet, um nicht ganz alleine dazustehen.
    Da entstehen dann zeitlich begrenzte Bündnisse z.B. zwischen strammen Rechtsnationalen, trollenden Skeptikern und jammernden Linken, und alle schämen sich nicht im Geringsten.
    Ist schon schlimm, wenn einen keiner mag, klar. Deswegen muss man aber ausmeiner Sicht nicht jede Redlichkeit über Bord werfen.

  76. #77 Alisier
    17. Mai 2019

    Und klar, Sippenhaft darf natürlich nicht fehlen beim Instrumentarium der Dauerempörten.
    Da ähneln sie den AfDlern und Ähnlichen bis weit rechts außen sehr.
    Raunen (“stellen sich (nicht nur mir) einige ganz grundsätzliche Fragen….”) und verunglimpfen was das Zeug hält aber anderen Vorwürfe machen……
    So sad 🙂

  77. #78 Beobachter
    17. Mai 2019

    Besser als wieder mal z. B. in # 73 und 74 können diese Leute sich selbst und ihre erbärmlichen Methoden gar nicht vorführen … ! 🙂

  78. #79 demolog
    17. Mai 2019

    @ Beobachter
    17. Mai 2019 #78

    -> Ob das “Methode” ist, sei mal dahingestellt. Wenn ja, dann gäbe es ja noch eine Hoffnung. Aber was, wenn es Affekt ist? Gepaart mit der guten alten Übung im Dominanzverhalten.
    Und einer gewissen neurologischen Stabilisierung, die ihnen erst zur dominanten Ebene verhilft (Neuroenhancemend mit Metallen).

    Dominanzgetütztes Verhalten hat den Vorteil, dass man absulot nicht dazu gezwungen ist, über irgendwas fremdes nachzudenken. Siehe Tierwelt. Da brüllt der Löwe und alle Tiere in der Gegend ducken sich weg. Das kann beiliebig auf andere Arten angewandt werden.

    Hier:
    https://www.youtube.com/watch?v=F0xzr96l5sQ&t=0s

    What Your Dog Can Teach You About Aliens | Arik Kershenbaum | TEDxCambridgeUniversity
    26.976 Aufrufe

    TEDx Talks
    Am 16.05.2019 veröffentlicht

    …kann nachvollzogen werden, was Sprache ist…oder sien kann. Dabei ist unsere Sprache eher nur ein Übersprungsverhalten, das sich darüber hinweg zu setzen anmaßt, das Lautdrohungen die eigendliche Information an die Umwelt senden. Was gesagt wird, spielt keine Rolle.

    Im Vorwurf, hier werde sich über ideellen Grenzen hinweg gegen sie verbündet, ist so ein Mechnanismus, der durchaus damit zu tun hat. “zusammen” ist man mehr als allein. Und kann lauter Brüllen…lauter und potenter die eigene Dominanzpotenz demonstrieren.

    Im beitrag wird deutlich, was der Unterschied zwischen Tierkommunikation und Sprache des Menschen ist. Zumindest, wenn man ein gewisses Vorwissen hat.

    Etwa, dass in Sprachinhalten transportierte Information sekundär ist, was die Herarchie in der Gruppe (oder ium Biotop) angeht. Tonfall wäre hier die von uns als Metha-Information bezeichnete Information, die die Herarchie klarstellen soll.

    Im Tierreich ist das aber die Primärinformation. Und da der Mensch durchaus auch ein Tier ist, gilt es eben auch für den Menschen. Nur niocht für alle, wie es nicht für alle Tiere in der Gruppe oder im Biotop gilt, weil sie weit unten in der Herarchie stehen.

    Das Subtile an der modernen Lebenswelt ist nun, das die “Freiheitsrechte” dazu ausgenutzt werden, “Oppositionelle”, freie Radikale erst ausfindig zu machen, indem sie im Glauben daran, frei reden zu dürfen, einfach drauflos reden.

    Im Tierreich mündet das regelmäßig in einem konsequenten “Zurechtweisen” durch das Alphatier.

    Und so ist das auch hier im Kommentarbereich – wie überdeutlich zu sehen ist.
    Und das hat nicht nur Folgen, wie etwa die darin enthaltene Demütigung, sondern auch, weil diese moderne Herarchien komplexer und stabiler aufgebaut sind, und die Erfahrungen 2000 jähriger christlicher Praxis und Strategie verbessert wurden, die Folge, das man als Unwissender in diese Falle läuft, und man zur Demütigung auch noch gekreuzigt (Gehirnveränderungen über quantenphysikalische Verschränkungseffekte) wird. Was Folgen für die eigene biologisdche Fitnes/Stabilität hat. Fogle davon sind: die typischen Zivilisationskrankheiten.

    Das “Patriarchat”, als humanoide Version der Herarchiestrukturen im Tierreich ist also die Ursache
    der Zivilisationskrankheiten. Aber hier jetzt aauf das Patriarchat rum zu hacken, übersieht, dass die Frauen hier eine zentrale Bedingung erfüllen, ohne welcher das System nicht funktionieren könnte.

    Das Resultat ist, dass man zwar die moderne, freie und menschenrechtlich geschützte Welt propagieren kann, dahinter sich aber die Falle versteckt, dass man assimiliert (gekreuziugt) wird, wenn man von sich “hören” lässt und ab dann in einem unüberwindbaren Zwangssituation steckt, die mit Freiheit und Menschenrechten so gar nicht zu tun hat.

    Die freie Welt ist eine Finte, eine Schimäre, die es nicht gibt.

    Anhand der christlichen Theologie und deren Auslegung der Menschwerdung kann man dann auch deuten, wie das gemeint ist mit dem “Menschsein”…und wann man Anspruch auf diese uminösen Menschenrechte hat:
    Menschwerdung ist vollendet, wenn man vom Geist assimiliert wurde, und sodann unmittelbar Unfähig wurde, an der wirklichen Welt dominant teilzunehmen.

    Menschenrechte sind ein Allmosen, das geboten werden kann, weil “Menschen” (also assimilierte, domestizierte Tiere) keine Gefahr für die Herarchie der Herrschaft sind.

    Ich lese hier (und anderswo) schon seit vielen Jahren.
    Was aber gleich geblieben ist, ist die ungefähre Anzahl der Kommentierenden.
    Das müsste man mal erklären. Es scheint kein Wachstum bei Interessierten zu geben, obwohl das aber eigentlich zu erwarten ist, wenn ein System/Plattform imme rlänger besteht.

    Die Erklärung ist, dass viele irgendwann aufhören, zu lesen un dzu kommentieren. Warum?
    Weil hier ein Dominanzdruck besteht, der die Menschen davon abhält, sich weiterhin zu informieren und zu lesen.

    Das heisst, hier brüllt ständig der Löwe und alle Ducken sich weg.

    Als Ausrede aus dieser tatsache hällt man den stereotypen “Troll” vor, er würde die Diskussionskultur stören, woraufhin die Leute sich entscheiden, nicht an Diskussionenb teilzunehmen.

    Das aber ist nicht wahr.
    Was tatsächlich passiert, ist, dass, wenn diese uminösen “freien Radikalen” gefunden wurden, diese innerhalb und auserhalb der Plattform massiv unter Druck gesetzt werden, sodass sie daraufhin ihren eigenen Existenzanspruch aufgeben und zu Sklaven der Gesellschaftstsrukturen werden. Meistens geht das mit der Assimilieruing(Kreuzigung) einher, wo es entscheidende Veränderungen in deren Gehirnen stattfanden, weil sie subtilst verfolgt wurden.

    Bei Frauen geht das erwartungsgemäß viel einfacher, als bei Männer. Die biologische Fitness von Frauen ist weniger stabil, wie derer von Männern. Das Frauen meist länger leben, ist Folge der primär geringeren biologioschen Fiteness, die das schnellere Anpassen der Identität an die unmittelbare Umgebung erzwingt.

    Ein Kampf gegen das “Patriarchat” hat dagegen meist den gegenteiligen Effekt, weil dadurch ausgerechnet jene Patriarchen demontiert werden, die ansonsten durchaus das präferieren, was man mit “Linksgrün-versifft” niederträchtig umschreibt.

    Und die Frauen haben einen zentralen Anteil daran, dass regelmäßig die neu heranwachsende Generation vom etablierten Patriarchat assimiliert wird.

    Das ist die Subtilität der falschen Darstellung der Wirklichkeit.

    Deswegen haben solche, wie oben so querschiessen, ein unmittelbares Interesse daran, gewisse Begebenheiten absolut gar nicht durch Kenntnis zur Wirklichkeit und Wahrheit werden zu lassen.

    Deswegen ist das Quantenhirn Blödsinn, deswegen ist Telephatie Blödsinn, deswegen ist Gott Blödsinn…und die Zivilisationskrankheiten heissen nicht so, weil sie durch die herarchische Zivilisierung (Demonestizierung) erzeugt werden, sondern weil sie Begleiterscheinungen ohne Ursache sind. Was natürlich Blödsinn ist.

  79. #80 demolog
    18. Mai 2019

    Wissen vor Meinungsn schützen ist auch so eine Provokation/Bereitstellung einer Mölglichkeit, um genau das zu erreichen – angebliches Wissen vor ebenso angeblicher Meinung gegeneinander auszuspielen. Der Glaube (an das Falsche und unerwünschte) ist hier zielgesetzt, indem man Menschen verscheidneer Meinungen (unterschiedlichen Glaubens) gegeneinander aufhetzt.

    Dabei steckt hinter dieser offensichtlicheren Strategie eine weitere Grundlage, die viel maßgebender ist:
    Umgesetzt und durchgesetzt werden diese Ideologie-verdächtigen zielsetzungen anhand von genetischen grundlagen und neurologischen Bedingungen, die auf Genetik aufbauen.

    Es findet praktisch ein Genozid statt. Über egpigenetische Manipulation. Teile der Gene bestimmter Genzusammensetzungen werden zerstört, damit sie keinen Einfluß in diesem “Geist” mehr haben.

    Eine wesendliche Begebenheit ist, dass der Westen mit der y-DNA Haplogruppe R1b und mt-DNA Haplogruppe H korelliert und darauf seine Positionierung und also Fundament des geistigen Krieges aufbaut.

    Wir lassen uns heute viel erzählen von Menschenrechten, von gegenseitiger Akzeptanz, von der Vielfalt der Arten und der Ethnien. Aber wenn eine Population/kultur/Zivilisation nicht nur überleben will, sondern den Rest der Welt dominieren will, dann muß eben auch das ganze Wissen und die Möglichkeiten der Biologie und anderer Bereiche herangezogen werden. Und darin befindet sich auch der Nachfolger des Rassismus: der genetismus. Dabei geht es nicht primär darum, Gene zu diskrimminieren, sondern darum, kritische Genkombinationen zu zerstören, wenn sie situativ scheinbar schlechte Auswirkungen auf das dominierende Imperium hat.

    Und weil daei das gehirn ein zentraler Punkt ist, und Metalle im Gehirn eine wesendliche Rolle spielen, ist diese menschheit schon seit 100 Jahren etwa dabei, radioaktive Elemente großflächig in die Umwelten einzuspeisen.

    Was Teil der Ursache des gegenwärtigen Artensterbens ist.

    Und zum Wissen:
    Dabei ist Wissen heute auch eine Art Glaubenskonstrukt. Und erzeugt “Meinung”. Haufenweise, wie man überall in Kommentarbereichen der Wissenschaftsforen sehen kann. Niemand der unbedarft lesenden “weiß”, was er da als geschriebenes zu lesen bekommt. Er glaubt es. Die Berufung auf “Geschriebenes” ist praktisch das Gleiche, wie religiösen Eiferern vorgeworfen wird., die auf die Bibel verweisen.

    Die wenigsten können es wirklich genau wissen und das auch (weil deswegen ist es Wissen) begründen und erklären.

    Das sich der Mathematiker aus Korea hier einmischt, ist dabei Teil der Strategie: Korea, das (neben Japan) meist domestizierte Volk der Erde. Aus dieser Domestizierung wurde in den vergangenen Jahrzehnten eine neue “Wissensgesellschaft” gebaut und zu einem neuen Gott geformt. Korea ist noch etwas schwach als Gott. Aber die Bedingungen für diesen neuen “Wissensgott” und den heiligen Geist der technologischen Intelligenz sind wohl ganz gut.

    Nur, dass China in Ostasien gerade dabei ist, als Population den beiden anderen Vorreitern Korea und Japan den Rang abzuschlendern.

    Für den Westen ist das unterm Strich aber ziemlich egal. Mutmaße ich jetzt mal dahin. Weil: Es ist kein Zufall, dass es im Kaltemn Krieg zwei Völker gab, die voneinander getrennt wurden. Das war Deutschland und das waren Korea. Beide haben mit der geografischen Lämngengrad-proportionen zu tun.

    Und wenn Nordkorea als “Prototyp-Gesellschaft” ausfällt und China diese Aufgabe einnimmt, wechseln sich nur die Populationen ab, aber es bleibt strukturel alles beim Alten.

    Deutschland und Korea teilen den 360 Grad Erdkreis in ungefähr gleich große Teile. Diese Teilung ist politisch. Und diese politische Teilung hat damit damit zu tun, dass sich auch anders kontextiert, die Welt in Westen und Osten teilt. So etwa innerhalb des Christentums in Westchristen und Ostchristen.

    Sogesehen werden durch diese Zeitteilung zwei Haupt-Identitäten erzeugt.

    Das ist der Grund, warum es in Deutschland und Korea diese Teilung gab. Und warum es in Deutschland oder der deutschen Region immer zu bestimmten Problemen führt. Auch jetzt im “Rechtsruck” ist dieses Problem vorhanden, nur anders kontextiert.
    Der Rechtsruck ist sozusdagen Import aus dem Osten. Der aber nicht “rechts” ist, weil der osten rechts ist, sondern weil die Konfrotnation mit dem Westen (deren Grenzlienie in etwa an der alten Deutsch-Deutschen Grenze verläuft), dazu führt, dass eine Gruppe wegen der Übermacht der anderern Gruppe zur Radikalisierung gezwungen wird…das ist eine behavioristische struktur, die da wirkt.

    Eine Idee, die das entschärfen würde können, wäre der Umzug einer der EU-hauptstädte (Brüssel und Strassburg) in den Osten Europas. Am besten Brüssel. Und etwa nach Braunschweig (Grenzregion) oder nach Prag, Kosice oder Bukarest. Damit innereuropäisch eine art Gleichgewicht zwischen zwei dominierenden Gruppen hergestellt/ermöglicht wird.

    Wie auch immer…die moderne Strategie, eine “intelligenzgesellschaft” zu generieren/zu bauen, hat so seine Nachteile: Zivilisationskrankheiten, die zum Standard werden, weil die Folgen dieser Strategien die Destabilisierung von gewachsenem Leben sein, woraufhin dann Menschen an den üblichen verdächtigen erkrtanken.
    Moderne Technologie kann dann nur noch Schadensbegrenzung betrieben. Heilen kann sie noch nicht.

    Die Frage nach dem pakt mi tdem Teufel ergibt sich von selbst. Schin daraus, dass Hilfe nur solchen gewährt wird, die sich eindeutig dem System unterwerfen. Womit ganz oft gemeint ist, dass man das “demokratische Modell” zu akzeptieren hat. Was wiederum bedeutet, dass man jeden Machtsanspruch aufgibt. Was letztlich das gleiche ist, wie sich einer Macht zu Unterwerfen/unterworfen zu werden.

    Die Destabilisierung der biologischen Stabilität durch Gehirnschaden ist ja das Ausschlaggebende iM Machtkampf um Macht und Deutungshoheit.

    Durch solche Beiträge, wie diesen Oben (Wissen vor Meinung schützen), wird eben nur das hergestellt, was erwünscht ist: freie Radikale gegeneinander aufzuhetzen, damit sie sich gegenseitig demontieren können.
    Und Stunk wird hauptsächlich imme rvon den Selben angestiftet. Diese “Blog-SS”, wie sie hier ständig provozierend verhöhne, herrabsetzen und Beschimpfen darf, wäöhrend andere hier wegen solcher Stile und scheinbare Angriffe regelmäßig zensiert werden.

  80. #81 Alisier
    18. Mai 2019

    Genau demolog, du darfst ja nichts sagen, wie man gerade gesehen hat.
    Und Nazi-Vergleiche sind das Allerletzte. Das nur nebenbei.
    Das Zumüllen von Threads ist zudem unverschämt.
    Aber euch Hanseln Manieren beizubringen wäre wirklich vergebliche Liebesmüh.
    Also gucken wir weiter zu, essen Popcorn, schütteln den Kopf und zucken mit den Schultern.

  81. #82 hto
    18. Mai 2019

    Ja, “Blog-SS” passt, besonders dort wo ich, gerade wegen der Zensur, “Schwafelgeruch” verbreite :))

  82. #83 Laie
    18. Mai 2019

    Nur so kurz eingeworfen: Ein selbstverliebter Gockel ist noch lange kein Alphatier (auch wenn er es gerne wäre), obwohl man ihn stets laut krächzen hört.

    Da hat die Evolution sich ein Spässchen erlaubt! 😉

  83. #84 Alisier
    18. Mai 2019

    Man könnte auch was Vernünftiges posten, wie gesagt. Dazu bräuchte man allerdings ein wenig Resthirn, an dem es aber nun mal mangelt.
    Es mag euch immer noch keiner? Woran das wohl liegt…..
    Ist auch gut jetzt.
    No brain, no communication. Und dabei bleibt es auch.

  84. #85 Alisier
    18. Mai 2019

    Noch was: das hier ist Thilos Blog.
    Und keine Spielwiese für Trolle welcher Art auch immer.
    Zum xten Male: es gibt ein Thema, und das sind weder persönliche Animositäten, noch das Geltungsbedürfnis armer unverstandener Seelen, die sich nicht benehmen können.

  85. #86 hto
    18. Mai 2019

    @Alisier

    Denkst Du ihr seid nun die “Liga zum Schutz von Wissen vor Meinungen”? :))

  86. #87 Alisier
    18. Mai 2019

    Ich habe ziemlich klar gemacht wie ich die Situation sehe. Und nein, du bist nicht witzig, hto.
    Und zum Thema haben weder Du noch die anderen Querschläger irgendwas beigetragen.
    Und unproduktives Stören mag dir Spaß machen, anderen eher nicht.
    Es ist wirklich genau so, als ob man in einer Klasse notorische Querulanten sitzen hat, die den Rand nicht halten können, und alle stören.
    Wenn ihr Probleme habt, dann löst sie bitte, und lasst andere in Ruhe, die wirklich diskutieren wollen.
    Ich und andere sind an eurem Scheißleben nicht Schuld. Und wir können euch auch nicht helfen, zumindest nicht hier.
    Ende der Kommunikation.

  87. #88 demolog
    18. Mai 2019

    Alisier
    18. Mai 2019

    Noch was: das hier ist Thilos Blog.

    -> Da stimmen wir ja überein, nicht wahr?
    Du bist doch der sich nicht benehmen kann. Wieso hälst du dich dazu berufen, Themenfokus anzumahnen?

    Ist doch Thilos Blog.

    Und was für ein Thema: Wissen vor Meinung schützen. Kaum eindeutig abgrenzbar zu thematisieren. Hab ich oben schon geschildert.

    Was dieser Blogbetreiber tun sollte, wäre euch dann zu sperren, wenn ihr mal wieder ad hominem ansetzt und das Fehlen der Sachkritik vollkommen vergesst.

    Ist aber eher unüblich hier und anderswo. Treffen tut es immer nur jene, die von euch angefriffen die Kontenance verlieren und ihrerseits persönlich tendieren.

  88. #89 Beobachter
    18. Mai 2019

    Alisier und Co.diskreditieren/demontieren sich allein durch die Art (Form/Stil und Inhalt bzw. sachlichen Nicht-Inhalt) ihrer Kommentare selbst.
    Jeder aufmerksame Leser kann das hier beispielhaft im Verlauf des Threads verfolgen und sich eine eigene Meinung/ein eigenes Urteil bilden.

  89. #90 Beobachter
    18. Mai 2019

    @ rolak, # 71:

    Wer lesen, verstehen und korrekt zitieren kann, ist klar im Vorteil … :-):

    Ich hatte (in # 70) geschrieben ” … sich (als Person in einer Diskussion) zurückziehen … ” –
    das ist und bedeutet etwas völlig anderes als “etwas zurückziehen” (z. B. eine Aussage, eine Behauptung).

    Zur empfohlenen “Zum Weiterlesen”-Liste der GWUP:

    Diese Liste ist m. E. an sich schon mehr als peinlich, zumal es um das Thema “Psychopathie” geht und es deshalb adäquat und kompetent nur in medizinisch-wissenschaftlichen Fachkreisen abgehandelt werden kann.

    Mir ging es in erster Linie darum, die Kooperation/das Promoten (selbst bei diesem Thema!) mit/bei BILD zu dokumentieren.
    Es kann jeder, der sich für die komplette empfohlene Leseliste interessiert, mühelos (per Klick) selbst nachsehen –
    und wird feststellen, dass es ansonsten nur noch zwei Leseempfehlungen zu Büchern derselben Autorin bei einem bekannten Belletristik-Verlag und zwei zu GWUP-Artikeln (also denen der eigenen Organisation) gibt.
    Es gibt in dieser Liste keine Leseempfehlung zu Büchern/Artikeln in medizinisch-wissenschaftlichen Fachverlagen/-büchern/-zeitschriften –
    vermutlich deshalb, weil die Autorin dort nicht veröffentlicht hat.

    Ich halte es für falsch und verwerflich, das Thema “Psychopathie” zum reißerischen Boulevard- bzw. Hetzblatt-Thema zu PR-Zwecken zu machen –
    denn das wird allen Patienten, die unter schwerwiegenden Persönlichkeitsstörungen oder psychischen Erkrankungen leiden, nicht gerecht und schadet der Glaubwürdigkeit derer, die so vorgehen, ganz erheblich.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Bastei_L%C3%BCbbe

  90. #91 Alisier
    18. Mai 2019

    Aus gegebenem Anlass:
    https://www.aufrecht.de/beitraege-unserer-anwaelte/internetrecht/beleidigung-verleumdung-ueble-nachrede-straftatbestaende-bei-handlungen-im-netz.html
    Irgendwann platzt selbst mir der Kragen. Und da das gestern passiert ist, darf Demolog mit einer Anzeige rechnen. Irgendwann ist das Fass voll.

  91. #92 Beobachter
    18. Mai 2019

    @ Alisier, # 91:

    Falls du das mit der Anzeige bzgl. “demolog” ernst meinen solltest und nicht “nur” als erbärmliche Drohung und Einschüchterung, bist du keinen Deut besser als deine “Gegner” mit ihren Methoden.
    Und gerade du, der ständig unverschämt provoziert und austeilt, aber selbst nichts einstecken kann/will, gehst AUCH SO mit deinen Kritikern um?!

    Und wie willst du übrigens jemanden anzeigen, von dem du nur das Pseudonym bzw. den Nickname kennst?
    Herausgabe des Klarnamens erzwingen – wie z. B.: ?

    https://www.psiram.com/de/index.php/VHUE_e.V.

    https://www.psiram.com/de/index.php/VHUE_e.V.#Einsch.C3.BCchterungsversuche_gegen_umweltkranke_Kritiker

    Ich hoffe, bei SB gibt es noch so etwas wie Datenschutz.

  92. #93 Alisier
    18. Mai 2019

    Du hast den Text von Demolog gelesen?
    Der direkte und unverschämte Nazivergleich richtet sich gegen den Blogger genau so, wie gegen andere Kommentatoren.
    Ich bin nicht damit einverstanden, dass sprachlich alle Dämme brechen. Es gibt eine Grenze und ist rechtlich klar gezogen.
    Austeilen und einstecken ist in Ordnung und gehört dazu. Aber Demolog wurde bis jetzt weder beleidigt noch besonders hart kritisiert.
    Sprachliches Ausrasten In dem Bereich geht nicht, und wenn man sich gegen derlei Dinge gar nicht mehr wehrt, wirds immer unappetitlicher.
    Drohen ist schlecht, da gehe ich mit.
    Anzeigen hier aber angebracht und auch Erfolg versprechend.

  93. #94 Alisier
    18. Mai 2019

    Nachtrag: wenn Menschen sich provoziert fühlen heißt das noch lange nicht, dass sie provoziert wurden.
    Manchmal, oder sogar öfter haben sie den Kommentator schlicht und ergreifend nicht verstanden.

  94. #95 Laie
    19. Mai 2019

    Vielleicht hilft Folgendes, um Missverständnissen (siehe #94 usw.) vorzubeugen oder sogar im Idealfall das Wachstum von Neu Rosen zu verhindern – so dass die Konzentration auf das eigentliche Thema wieder besser hergestellt werden kann?

    Alisier, 15. Mai 2019, #17

    Keine Lust auf Ihre Streitsucht, Laie.
    Suchen sie sich jemand anderes zum Spielen.
    Und weil es immer noch nicht ankam: Provozieren will gelernt sein.

    Laie, 15. Mai 2019, #18

    @A. #17
    Warum glauben sie immer, es gehe ums Provozieren? Fassen sie das wirklich so (Hinweis: verkehrt) auf?
    Falls ja: Sie irren sich.

  95. #96 Alisier
    19. Mai 2019

    Noch immer gibts hier ein Thema, und noch immer sind es nicht die persönlichen Befindlichkeiten von sich selbst überschätzenden Kommentatoren.
    Schönes Wochenende.

  96. #97 Alisier
    19. Mai 2019

    Eine Erklärung sollte ich noch nachliefern:
    ich fühle mich eben NICHT durch unqualifizierte und diskreditierende Beleidigungsversuche provoziert, weswegen es auch sinnlos ist, es immer wieder zu versuchen, nicht wahr Laie.
    Aber das verstehen Sie nicht, schon klar.
    Und der schwallende Superchrist ist auch kein Problem, außer er schlägt wütend und strrafrechtlich relevant um sich.
    Trotzdem darf auch noch diskutiert werden, aber darum geht es den Querschlägern eben gerade nicht.
    Es geht ihnen ausschließlich um sich selbst und ihre winzige, beschränkte Welt.
    Und das zerfasert und zerstört jeden Diskurs.

  97. #98 Laie
    19. Mai 2019

    Eine wesentliche Voraussetzung um Wissen vor Meinung zu schützen, ist, Wissen weiterzugeben, gerade im Informationszeitalter. Dazu bedarf es einer gewissen Mindestkommunikationsfähigkeit.

    Aber schon das Wissen, wie Kommunikation geht, ist manchen schon intuitiv in die Wiege mitgegeben worden,
    andere hingegen versagen und versuchen ihr Kommunikationsdefizit (möglicherweise krampfhaft) zu lernen, ohne es je zu können.

    Man liest immer wieder von Berichten, in denen irgendwelche Absolventen hinterher als Lehrkräfte in den jeweiligen Schulen völlig versagen, weil das was gelehrt wird absolut nicht mit den geforderten Qualifikationen übereinstimmt.


    @A, #87

    Es ist wirklich genau so, als ob man in einer Klasse notorische Querulanten sitzen hat, die den Rand nicht halten können, und alle stören.

    Es ist wichtig, als Lehrer den Unterricht so zu gestalten, so dass er interessant ist. Da bedarf es auch eines Einfühlungsvermögens, das so weit geht, auf das aufzubauen, was vorhanden ist. So etwas hat man oder auch nicht, das ist intuitiv und kann sicher nicht auf irgendeiner Hochschule gelernt werden.

    Ich und andere sind an eurem Scheißleben nicht Schuld.

    So schlecht ist das Leben hier nicht, umgekehrt wird gehofft, dass es bei ihnen auch einigermassen im guten Rahmen abläuft. Lehrer können ein schlechtes Leben haben, das hängt von mehreren Faktoren ab, von einem selbst und vom Publikum und von der Bezahlung.

  98. #99 demolog
    19. Mai 2019

    @ Beobachter

    Zitat:
    Diese Liste ist m. E. an sich schon mehr als peinlich, zumal es um das Thema “Psychopathie” geht und es deshalb adäquat und kompetent nur in medizinisch-wissenschaftlichen Fachkreisen abgehandelt werden kann.

    -> Naja, beide Szenerien; medizinischer Bereich und pathologisierung durch selbstbewusste Nichtmediziner in der allgemeinen öffentlichkeit; hängen dergestalt zusammen, dass es diese übererfüllende “pathologisierung” immer Phasenweise gibt und dann in beiden Bereichen tendenzieller, als angemessen.

    Auch im medizinischen Bereich wird fröhlich drauflos Diagnostiziert, obwohl dazu kein hinreichender Verdacht besteht oder kein hinreichender Sinn. Sinn macht das nur, wenn man davon ausgeht, dass eine gewachsene Population wegen allzugleicher “Gleichheit” geistig unter Druck gerät, woraufhin man Teile der Gesellschaft (dann gerne Devianz und Oppositionelle aller Art) die Sedierung nahelegt. Oder sie mit behavioristischen Methoden dazu zwingt, sich sedieren zu lassen, oder die Gehirne der Menschen soweit zu schädigen, damit der Geistesdruck dadurch verringert wird.

    Der “Verdacht” ist also eine niederträchtige “Konvention”, die sich im etablierten (aka integrierten) Gesellschaftteil als “Notwendigkeit” herrausbildet. Menschenrechte und überhaupt Rechtssprechung findet in diesem Bereich nicht statt. Kein Richter und kein Gericht(surteil) hat je verhandelt und geurteilt.
    Diagnose ist automatisch die Versetzung in Rechtlosigkeit. Und das allein wegen einer Idee von Sein und Sollen einer Mehrheit, die Andersartigkeit nicht duldet und nicht Sein lässt.

    Das heisst also, je mehr in der allgemeinen Öffentlichkeit psychisch “pathologisiert” wird, desto mehr wird es im medizinischen Bereich schon länger und übererfüllender getan.

    Will auch sagen, dass dieses medizinische System so gebaut wurde, dass man politische Devianz und Oppositionelle leicht diskreditieren und demontieren kann. Meint, dass man politische Probleme auf mediznischer Ebene lösen kann,, weil sdie Strukturen dazu ersten geschaffen wurden und zweitens eine “Stigmatisierungs-Perspektive” in der Sichtweise der Bevölkerung etabliert worden ist. Wenn aber politische Devianz allein schon Grund für eine Diagnose ist, was folgt daraus?

    Wer zuerst massenmedial erfolgreich Pathologisiert (weil er es kann), der hat faktisch schon gewonnen – in den “schlichten” Geistern der Normalmenschen-Welt.

    Ausserdem:
    Mit gewissen neuronalen Manipulationen belastete Menschen sind mit speziellen Substanzen sehr leicht in einen pathologisch aussehenden Zustand zu versetzen. Wenn man in der Generation zu einem Primärgeist herranwuchs, sind diese Bedingungen gegeben, das man solche Leute mit Nervengiften, die das ganze Gehirn global in erhöhtem Bereitschaftsaktivitätspotential versetzen, die leicht in echte “Panikzustände” führen können. “Pathologisierung” bekommt so eine ganz neue Bedeutung.

    Nämlich “krankmachen”. Und nicht Krankheit diagnostizieren.

    Das sind, wie es sie haufenweise gibt, Feinheiten der dialektik in der Sprache von niederträchtigen und manipulativen Gesellschaften.

    Zitat:
    Alisier und Co. diskreditieren/demontieren sich allein durch die Art (Form/Stil und Inhalt bzw. sachlichen Nicht-Inhalt) ihrer Kommentare selbst.

    -> Was eine Meinung ist, die man haben darf. Aber das ändert nix an der Tatsache.
    Das aber die Blogmoderatoren eben solche nie sperren, ist der Skandal. Wo sie doch immerzu die “Nettikette” beschwöhren…
    Netter müssen immer die “Anderen” sein – die sind ja automatisch “böser”. Und irgendwie gehören die “Üblichen” also zur elitären Gemeinschaft, sodass sie diese nie sperren.

    Und wie sich hier die Differenzierung fügt, dazu habe ich ganz eigene Theorien, die hier sicher nicht gut ankommen werden.
    Nämlich mutmaßlich zu einem wesendlichen Teil durch die Haplogruppe. Gleiche Gene gleiche Denkweise und intuitive Zugehörigkeitsempfindung.

    Ansonsten gilt für Alisier und dergleichen allermeist:

    tl;dr

    Und nebenher noch:

    dtaa

    didn´t think about adequate

  99. #100 Alisier
    19. Mai 2019

    Wenn ich denn mal Lehrer wäre, Laie.
    Sie liegen, wie immer, falsch. Ich habe hier lediglich meine Erfahrungen als Schüler einfließen lassen.
    Auch sonst schlägt Ihre Ahnungslosigkeit gewissermaßen Blasen.
    Aber Sie sind nicht Thema und ich auch nicht.
    Wenn Sie das erst mal begriffen haben, könnte man dann vielleicht endlich zum Thema kommen.

  100. #101 Alisier
    19. Mai 2019

    Und damit das dann vielleicht irgendwann begriffen wird:
    “tl;dr” ist die Reaktion derjenigen, für die Twitter schon zu ausführlich ist. Wer das postet zeigt nur, dass er des konzentrierten Lesens nicht mächtig ist.
    Außerdem ist es reichlich unverschämt wenn man haufenweise Wust postet, der ja auch von anderen gelesen werden soll, und dann selbst nicht liest.
    Es ist aber eine Selbstdisqualifikation. Mehr nicht, und das ist auch allen, außer den üblichen Verdächtigen natürlich, klar.

  101. #102 RPGNo1
    19. Mai 2019

    @Alisier
    Ganz ruhig. 🙂

    Mit dummen Menschen zu streiten, ist wie mit einer Taube Schach zu spielen.

    Egal, wie gut du Schach spielst, die Taube wird alle Figuren umwerfen, auf das Brett kacken und herumstolzieren, als hätte sie gewonnen.

    Lass den Tauben doch ihren vermeintlichen Triumph. Einen schönen Sonntag noch. 😉

  102. #103 Laie
    19. Mai 2019

    Gibt es tatsächlich Leute, die unter Lesezwang leiden?
    Interessant! Wie verhalten sich diese Leute, wenn man ihnen ein Telefonbuch schenkt? 😉
    Der Profi liest nur die 1 oder die ersten 2 Zeilen und scrollt wenn der Bla-Bal-Detektor anspringt sofort weiter…
    (Eine Maus mit Scroll-Rädchen ist da von Vorteil)

  103. #104 Alisier
    20. Mai 2019

    Und deswegen wissen Sie auch so gut wie nichts, weil Sie wirklich Wichtiges immer überlesen, und es bis jetzt bei Telefonbüchern geblieben ist. Oder bei wb-Texten.
    Kleiner Tipp: es gibt auch andere Bücher und gehaltvolle Kommentare.
    Aber die zu erkennen erfordert ein Minimum an Intelligenz.

  104. #105 Beobachter
    20. Mai 2019

    Ich kann es nur wiederholen (Kopie # 89):

    Alisier und Co.diskreditieren/demontieren sich allein durch die Art (Form/Stil und Inhalt bzw. sachlichen Nicht-Inhalt) ihrer Kommentare selbst.
    Jeder aufmerksame Leser kann das hier beispielhaft im Verlauf des Threads verfolgen und sich eine eigene Meinung/ein eigenes Urteil bilden.

  105. #106 demolog
    20. Mai 2019

    @ Alisier
    19. Mai 2019

    Und damit das dann vielleicht irgendwann begriffen wird:
    “tl;dr” ist die Reaktion derjenigen, für die Twitter schon zu ausführlich ist. Wer das postet zeigt nur, dass er des konzentrierten Lesens nicht mächtig ist.
    Außerdem ist es reichlich unverschämt wenn man haufenweise Wust postet, der ja auch von anderen gelesen werden soll, und dann selbst nicht liest.
    Es ist aber eine Selbstdisqualifikation. Mehr nicht, und das ist auch allen, außer den üblichen Verdächtigen natürlich, klar.

    -> Du hast nur nicht verstanden, was ich gesagt habe.
    Wo wir dann bei dtaa sind: did not think about adequate.

    tl;dr gilt für dich, weil du es nicht für nötig hälst, “blödsinn” zu lesen. Was Sinn machen würde, wenn es denn blödsinn wäre.

    Und das hab ich jetzt erst gelesen:
    Du willst mich anzeigen?
    Gehts noch?

    ich würde jetzt am liebsten psychologisieren. Aber das soll man ja nich.

  106. #107 Laie
    20. Mai 2019

    Wahrscheinlich ist ein Lesezwang weniger dramatisch als ein Schreibzwang, wenn das Schreibereien ohne Inhalte verursacht. Das wirkt dann ein klein wenig ulkig! 😉

    (Dichter und Denker wären da im Vorteil, Politiker im Nachteil)

  107. #108 Alisier
    20. Mai 2019

    Ja, demolog, das geht.
    Und es macht mir auch keine Mühe.
    Nazi-Vergleiche sind auch im Netz nicht immer strafbar, aber bei manchen versteht der Gesetzgeber zu Recht keinen Spaß.
    Und ich auch nicht.
    Ansonsten würde es mich sehr stören, wenn einer der üblichen Querschläger mir zustimmte. Dann hätte ich irgendwas falsch gemacht.

  108. #109 Laie
    20. Mai 2019

    @A.
    Allgemein gesprochen: Schlechter Stil ist es, anderen das vorzuwerfen, was man selbst tut. Denken sie mal an jene Vorwürfe, die sie völlig irrational und fehlgeleitet selbst austeilen und die zugleich jeglicher Objektivität entbehren. Auf lange Sicht führt das dazu, dass man sie nicht mehr ernst nehmen kann.

  109. #110 Alisier
    20. Mai 2019

    Wär doch schön wenn Sie und andere mich nicht mehr ernst nähmen. Dann bräuchten Sie sich nämlich nicht mehr an mir abzuarbeiten.
    Ist aber noch nicht so weit, wie man sieht.
    Woran das wohl liegt?

  110. #111 Alisier
    20. Mai 2019

    Nur falls sich jemand wundern sollte, weswegen ich so hartnäckig bin:
    Das Thema war Wissen vor Meinungen zu schützen.
    Und das geht nur wenn man den lediglich stark Meinenden aber jedem Wissen Abgeneigten unablässig auf die Finger klopft.
    Ich hatte einfach Lust es wenigstens mal zu versuchen.
    So, ab jetzt lasse ich euch wieder meinen, dass ihr was wisst, auch wenn jeder ahnt, dass das eine Illusion bleiben wird.

  111. #112 Beobachter
    20. Mai 2019

    zu # 111:

    Genau, den “unablässig” Pöbelnden und Geifernden “auf die Finger klopfen” –
    was ich hiermit wiederholt tue (Kopie # 105) –
    und zwar so lange, bis sie damit aufhören, für ihr Pöbeln und Geifern Kommentarspalten zu missbrauchen:

    Alisier und Co.diskreditieren/demontieren sich allein durch die Art (Form/Stil und Inhalt bzw. sachlichen Nicht-Inhalt) ihrer Kommentare selbst.
    Jeder aufmerksame Leser kann das hier beispielhaft im Verlauf des Threads verfolgen und sich eine eigene Meinung/ein eigenes Urteil bilden.

  112. #113 RPGNo1
    20. Mai 2019

    B: “Howgh, ich habe gesprochen!”

  113. #114 rolak
    20. Mai 2019

    Howgh

    Right, all except ridiculing is futile.

    Denn generell ist, wer mit “Wer lesen, verstehen und korrekt zitieren kann, ist klar im Vorteil” die an ihn gestellte Aufforderung zum Beleg des Geschildeten völlig unberechtigt abblockt (sein ‘etwas’ kann selbstverständlich auch eine Person sein), indem er sich selber das von ihm Gesagte im Munde umdreht (Eigen-RetCon) und danach vorsichtshalber auf die anderen Punkte gar nicht mehr eingeht sondern nur scheinbar damit Zusammenhängendes schwafelt (zB bleibt ein falsches Zitat ein falsches Zitat, auch wenn “jeder (..) selbst nachsehen” kann), nicht ernst zu nehmen.

    Die durchgängig verwendete, unterstellende Pauschalisierung “Alisier und Co.” allerdings ist derart unverschämt, daß ‘not even ignore’ schon nicht mehr angemessen scheint.

  114. #115 demolog
    21. Mai 2019

    Da ist nix, was mich überzeugen könnte, meine Zweifel abzulegen.

    Wieso versucht ihr es trotzdem mit externen Links, anstatt direkt im Detail zu kritisieren/widerlegen?

    Beispielhaft, wie Alisier sich in Kommentar #110 & #111 praktisch selbst widerspricht.
    Wir sollen uns nicht an ihn stören, denn das sei ja geradezu pathologisch, aber er muß selbstverständlich Wissen vor Meinung schützen. Nachdrücklich, unnachgiebig und konsequent – wie ein oben genannter Soldat einer Sondereinheit. Weil Wissen muß vor Meinung geschützt werden. Die offizielle Wahrheit muß vor Zweifel geschützt werden. Offizielle Wahrheiten gibts aber nur in autoritären Regimen. Lieg ich da richtig?

    Was ist Wissen, dass durch Meinung/Zweifel anscheinend gefährdet ist, denn eigentlich Wert?

  115. #116 Quanteder
    21. Mai 2019

    @demolog
    Es geht nicht um Wissen an sich, sondern um einen Zugang von Wissen für eine Gemeinschaft von Menschen/allenMenschen.
    Schau dir die Geschichte an: Wissen hat sich immer durchgesetzt. Kriege haben die Widerstände in der Gesellschaft weggeräumt. Worum es im digitalen Zeitalter geht, ist ein Zugang von persönlichem, individuellem Wissen eines jeden Menschen. Damit er in einem friedlichen Umfeld sein Leben sinnvoll, glücklich und lebenswert in einer Familie gestalten kann.
    Was hindert Menschen ein solches Leben zu leben? Interessen von sozialen Gemeinschaften.
    Was treibt Menschen, sich die Köpfe einzuschlagen? Unwissenheit.
    Wissen alleine lässt soziale Gemeinschaften nicht friedlich miteinander leben. Es bedarf eines Gefühls von Vertrauen zum Wissen.
    Die Aufgabe ist eine Struktur zu schaffen, welche Wissen und Vertrauen verbindet. Es gilt Rationalität und Gefühl zu verbinden.
    In diesem Entwicklungsprozess befindet sich Wikipedia. Meinungen entspringen einer Emotionalität. Jetzt setze einen Erkenntnissprozess in Gang, welcher daraus Wissen entwickelt. Filterblasen eignen sich für solch einen ERkenntnisprozess.

  116. #117 demolog
    22. Mai 2019

    @ Quanteder
    21. Mai 2019

    Zitat:
    Es geht nicht um Wissen an sich, sondern um einen Zugang von Wissen für eine Gemeinschaft von Menschen/allenMenschen.

    -> Eine Enzyklopädie wird das allein nicht können. Sie ist nur Teil des Ganzen. Oben habe ich über das Problem der Enzyklopädien schon gechrieben.

    Das Streitereien um die Wahrheit losgehen, ist der Fehler des problems von Lexika. Wieso kann ein Werk zur Wahrheit der Meinung sein, die Wahrheit liesse sich leicht aus den Mythen herrausschälen?

    Bei 90 % strittiger Sachverhalte wird man feststellen, das man das absolut nicht kann. Un dist normalerweise geztwungen, beide / mehrere Varianten desgleichen nebeneinander stehen zu lassen. Aber das eben geschieht nicht. Am Ende steht nur eine da.

    Und Wissen hat sich natürlich nie immer durchgesetzt, es hat sich nur eine Wissensvariante als Standard etabliert. Mit je mehr oder weniger Dogmatismus und Gewalt/Zwang.

    Aus diesen unausweichlichen problemen könnte sich auch herraustellen, dass Wissen für den Normalmenschen aufbereitet und reduziert verteilt werden muß, damit die Katastrophe ausbleibt.

    Und so sehe ich die übliche Weise, wie Enzyklopädien geformt werden.

  117. #118 demolog
    22. Mai 2019

    Interessant ist, was passiert, wenn man den Namen “Alisier” volltext sucht.

    Dann erhält man massenweise Treffer, weil die deutsche Synthax diesen Wortteil weit verbreitet verwendet.

    Was muß einen reiten, sich einen solchen Namen auszudenken/zu erwählen?

    Geltungssucht oder Einzigartigsein mag es eher nicht sein.

    oh, kurz in mich kehren….Ooooohm…du sollst nicht psychologisieren….Oooohm.

  118. #119 RPGNo1
    22. Mai 2019

    Interessant ist, was passiert, wenn man den Namen “demolog” im Volltext sucht. Es taucht auf:
    Ein WoW-Charakter, untoter Hexenmeister. Was sagt uns dieses Ergebnis jetzt über den Kommentator “demolog” aus?

    Übrigens: Alisier ist französisch für Elsbeere. Was man durch eine simple Wikisuch leicht herausfinden kann.

  119. #120 rolak
    22. Mai 2019

    simple Wikisuch[e]

    ^^wie kann man bloß derartig krasse Ansprüche an jmd stellen, der aller Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage ist, Elsbeere von Elsbeth zu unterscheiden…

  120. #121 Quanteder
    22. Mai 2019

    Es ist relativ einfach Meinungen emotional zu platzieren, damit emotionale Spannungen zu erzeugen. Schwieriger ist es diese Emotionen zu nutzen, um Erkenntnisse in Wissen zu formulieren.

    rolak, um etwas genauer zu formulieren: bei Alisier als Bezeichnung eine Spirituose geht es eher um einen spirituellen Geist, welcher durch die Elsbeere (ein wunderschöner Baum übrigens) seine Eigenschaften entwickelt und im genießenden Menschen sich entfaltet. Um die Brücke zu Elsbeth zu schlagen: diese steht eher dafür den spirituellen Geist durch eine geschichtlich etablierte „Filterblase“ sich entfalten zu lassen. Ich entlehne den Begriff Filterblase mit einer bestimmten Absicht.
    demolog kritisiert berechtigt, das Wissen dogmatisiert wird, geschichtlich gesehen sind sogenannte Elsbeth-Filterblasen dafür verantwortlich. So hat er wohl eher unbewusst sich gegen Elsbeth gestellt und sich im Kontext korrekt verhalten. Dieser Sachverhalt ist dir nur nicht aufgefallen. Kann passieren.

    Elsbeth-Filterblasen haben, wie alle anderen in der sozialen Gesellschaft aufzufindenden Filterblasen, eine Struktur. WEr diese Struktur kennt, diese in sein Leben einflechten kann, ist dann auf ein Monopol an Wissen nicht mehr angewiesen. Ich sehe hier sogar einen Zusammenhang zwischen mathlog und demolog 🙂

    Jeder Mensch wird lernen: the home is my castle! – sein materielles und geistiges Eigentum wird er verteidigt sehen. Überall dort, wo er sich auf der Erdkugel oder auf dem Wiki-Erdball befindet: ein erfülltes, glückliches Leben leben kann. Elsbeth braucht hier von uns etwas Unterstützung.
    Auf mathlog haben wir gelernt: „Zunächst ist klar, daß die Erde eine Fläche ist.“ http://scienceblogs.de/mathlog/2008/02/12/topologie-von-flachen-i-1/ Das ist nicht so weit weg von der Ansicht: „Die Welt sei eine Scheibe!“ Es sollte doch möglich sein, die Differenz zu beiden Aussagen auf [=0] zu bringen und zu zusehen, wie Mathematik und Physik den Konflikt zwischen Nord- und Irland „entspannt“.

  121. #122 RPGNo1
    23. Mai 2019

    @rolak

    ^^wie kann man bloß derartig krasse Ansprüche an jmd stellen, der aller Wahrscheinlichkeit nicht in der Lage ist, Elsbeere von Elsbeth zu unterscheiden…

    Ts ts, du kannst aber auch eine fiese Möpp sein. 😉

    Gehe ich recht in der Annahme, dass du schon weitergehende Erfahrungen als ich mit dem werten Kommentator gehabt hast? 🙂

  122. #123 rolak
    23. Mai 2019

    Gehe ich recht in der Annahme

    Ja, Hans Sachs. Und ja, es war leicht überzeichnend formuliert.

    Allerdings gilt dort wie auch in anderen Fällen (Termin, multinickBote, ..): kennste einige Texte, kennste alle Texte. Nicht im Wortlaut, aber trotzdem.

  123. #124 RPGNo1
    23. Mai 2019

    Ja, Hans Sachs.

    https://www.youtube.com/watch?v=RS7dRzDn6Lk
    🙂

    kennste einige Texte, kennste alle Texte. Nicht im Wortlaut, aber trotzdem.

    Dem kann ich schwerlich widersprechen.

  124. #125 Quanteder
    23. Mai 2019

    Termin, multinickBote, ..

    Koreanische Zeitrechnung: ein Text aus dem I-Ging:

    Was stellt die Gemeinschaft erik- rolak dar?”

    ENERGIEN IN DER SITUATION
    49.Revolution
    Stichworte: (49) Revolution, Umwälzung, Mauser, unerträglich, Aufstand, Konflikt auflösen, Neuordnung

    6. Grundlegende Änderungen wurden durchgesetzt aber einige Schönheitskorrekturen müssen noch erledigt werden.

    DAS ZU ERWARTENDE ERGEBNIS
    13.Gemeinschaft
    Stichworte: Brüderlichkeit, gemeinsame Ziele, Gruppe, Synergie, Zusammenarbeit, Gemeinschaft, Verbundenheit, Zugehörigkeit

    13. Gemeinschaft: Was jetzt kommt kann man mit Brüderlichkeit bezeichnen, denn es geht darum, friedvoll miteinander ein gemeinsames Ziel zu erreichen und die Geselligkeit zu genießen. Einzelinteressen treten in den Hintergrund. Möglicherweise werden jetzt Ihre individuellen Bedürfnisse nicht berücksichtigt. Dafür ist dies eine gute Zeit, um sich einer Gruppe anzuschließen, allerdings nicht im Sinne einer Liebesbeziehung. Viel mehr steht Synergie und Gemeinschaftssinn im Vordergrund. Jeder trägt etwas zur Gemeinschaft bei und profitiert gleichermaßen, da er Teil der Gemeinschaft ist.
    In der Liebe geht es jetzt nicht um enge Bindungen, sondern um ein brüderliches oder schwesterliches Zusammengehörigkeitsgefühl. Vielleicht möchte Ihr Partner Sie momentan lieber als Freund betrachten und gemeinsam mit anderen eine schöne Zeit verbringen. Respektieren Sie das einfach und machen Sie sich keine Sorgen, dass Sie nicht geliebt werden. Werden Sie nicht gleich misstrauisch, wenn Ihr Partner jetzt nicht so viel mit Ihnen kuscheln will. Genießen Sie das Vertrauen Ihres Partners wenn Sie ihm zeigen, dass Sie ihn auch auf diese Art lieben und akzeptieren können. Es ist ja nicht für immer…

    MultinickBote: erik oder wie auch immer . . . .. / erik der unlesbare / erik der wikinger / erikihle
    • Quanteder kommt aus polytopia, wo du ja auch ein Patenkind hast . . . ..

  125. #126 demolog
    23. Mai 2019

    @ Quanteder
    21. Mai 2019 #116

    -> wenig schmeichelhaft. Keine Ahnung, was Elsbeth oder das andere Dings sein soll. Ich tu das aber nicht unbewusst. Dieser übliche Umgang ist hier schon lange üblich. Das hat Folgen für meine Perspektive.

    Und da steckt eine gewisse Taktik dahinter. Etwa eine solche, wie hier beschrieben:

    https://www.youtube.com/watch?v=tcZHfTlHVTo

    Sheldon widersprechen, damit das Genie produktiv bleibt

    Aber vorsicht, der Titel führt in die falsche Richtung. “Produktiv” wird man nicht direkt, sondern nur um den Umweg, dass man intrinsisch auf behavioristischer Ebene “motiviert” wird, wenn diese neuronalen Veränderungen eintreten.

    Man wird sozusagen zum Hyperaktiven und kann nicht mehr in sich Ruhen. “Produktiv” machen dann die Strukturen, in denen man dann hineingeleitet wird, in denen man dann angeleitet arbeiten kann.

    Und auf der anderen Seite ist das Ziel, eine gewisse Konstellation zu entkoppeln, die mit Gott zu tun hat. Wer in der gewachsenen Generationsstruktur eingebunden ist, so die Theorie, neigt automatisch dazu, quasireligiös Haltung zu beziehen. Das Annehmen von allgemeiner “Wahrheit” der elitären Welt wird durch die Einbindung in die Generation erschwehrt. “Bildung” ist nicht, das man jemand Anderes irgendwas lehrt”, sondern wenn man genau diese Verstrickung auflösst, damit automatisch “Objektivität” entsteht, weil es üebr die dominanz des Neokortex eben so kommt.

    Gehört zum Prinzip der Formung des Geistes, welches freilich im Einzelnen erzwungen werden muß, aber eben auch globale Bedingungen betrifft.

  126. #127 Laie
    23. Mai 2019

    Ganz klar wurden Wikipedia in genannten totalitäre Länder abgeschaltet oder blockiert, damit man den Bürgen Informationen vorenthält.

    Dies ist zunächst unabhängig von der Qualitätsfrage zu sehen, denn wo viele mitmachen ist auch die Qualität unterschiedlich, ist logisch, muss ja so sein.

    Es könnte auch von der anderen Seite, der Autorenseite Gruppierungen geben, die einseitig darstellen…politisierend.

    Nun gab es tatsächlich auf heise.de öfters kritische Bemerkungen zur deutschen Wikipedia, ungefähr der folgenden Art:
    – welche Artikel haben Qualität?
    – welche Artikel keine?
    – und welche sind politisch manipuliert?

  127. #128 Laie
    23. Mai 2019

    @rolak
    Schreibstile sind meisten personabhängig, trifft ja auch auf den Autor von #123 selbst zu! 😉

  128. #129 Anonym (weil WP Autor)
    23. Mai 2019

    Wenn sich eine subjektive Meinung in einen Wikipedia-Artikel einschleicht, dann kann man sich darauf verlassen, dass sie von der Community kenntlich gemacht wird und dass darüber diskutiert wird, gestritten wird und nach Belegen gefragt wird.

    Das mag für den einen oder anderen Fall gelten, aber tatsächlich ist mittlerweile die Wikipedia eine Plattform in der Aktivisten ihre Agenda durchsetzen und die, je nach Aktivitätsgrad und damit einhergehend eine gewisse Reputation habend, auch mit Unterstützung von Admins. Zumal Autoren in Themenbereichen wo es unterschiedliche polit. Ansichten gibt zusammenhalten.

    Ganz krass fällt der Aktivismus aber auf, wenn eine Person eine andere Meinung hat, als die in der Öffentlichkeit überwiegende. Dann wird der Wikipedia Artikel, der sich Biographie nennt und wofür es eigentlich eine genaue Beschreibung gibt, wie die aussehen sollten https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Artikel_%C3%BCber_lebende_Personen genutzt, um diese Person zu stigamitisieren.

    Ein Beispiel

    https://de.wikipedia.org/wiki/Yannic_Hendricks

    Ist das eine Biographie? Wird dort seine Position dargestellt?

    Nein! Der Artikel enthält 1 Satz über sein Leben, ansonsten ausschließlich die Auslegung einiger Zeitungsartikel von wikipedia Autoren und einen süffisanten Abschnitt warum man seinen Namen öffentlich nennen darf.

    Man von der Person halten was man möchte, aber hier wird eindeutig mit der Macht von wikipedia auf eine unliebsame Person eingedroschen und das hat nichts mit dem was auf der re:publica erzählt wird zu tun. Damit ist Wikipedia eine Diffamierungswerkzeug im Internet. Und für solche Kampagnen gibt es etliche Beispiele.

    Dort helfen dann auch keine Diskussionen, weil die Aktivisten sich im Recht fühlen, denn sie haben ja “Belege” für ihre Aussagen. Wobei man sich dabei auch immer fragen kann ob der Meinungsartikel eines Journalist als Beleg für eine Abwertung einer Person bei Wikipedia taugt.

  129. #130 Thilo
    23. Mai 2019

    Zu der Person aus dem verlinkten Beispiel gibt es wohl keine öffentlich verfügbaren Informationen, deshalb ist der Biografieteil so kurz. Andererseits handelt es sich natürlich schon um eine Person des öffentlichen Lebens, über die sich Leute auch informieren wollen.

    Vielleicht sollte man es besser so handhaben, dass der juristische Streit in einem geeigneten juristischen Fachartikel (z.B. „Realname“, wo der Fall dann neben Atze Schröder als prominentes Beispiel für Gerichtsurteile zur Nennung von Realnamen erwähnt werden könnte) ausgelagert werden sollte und man den Personenartikel dann nur aus wenigen Sätzen bestehen läßt, seine Beteilung in einem bekannten Rechtsstreit in einem Satz erwähnt und für diesen eben auf den anzulegenden Abschnitt in „Realname“ verlinkt.

  130. #131 Thilo
    23. Mai 2019

    Was die Rede auf der re:publica angeht, dort erwähnte Tarivand ja ausdrücklich, dass es bei Wikipedia zwei entgegengesetzte Gruppen gibt, nämlich die Aktivisten und die Autisten.

  131. #132 Quanteder
    23. Mai 2019

    @demolog
    Mit Elsbeth-Filterblase meine ich eine Gemeinschaft von Menschen, welche die Werte von Monarchie/Adel teilen. Aus ihrem geschichtlichen Wandel heraus kann man die Struktur dieser Gemeinschaft/Filterblase erkennen. Diese Struktur ist Grundlage jeder sozialen Gemeinschaft/Filterblase. Da wären zum Beispiel religiöse Filterblasen, nationale und wirtschaftlich-unternehmerische Filterblasen und auch die Familie als Filterblase. Spannend wird es, wenn ich die Struktur einer Filterblase im einzelnen Menschen und im sozialen Verhalten von Lebewesen auf der Erde (Evolution) finden kann.

    Man kann jeden Menschen/Lebewesen in eine Struktur von Filterblasen einordnen/zuordnen. Kommt jetzt noch Wissen über Glasnost, Perestroika, Neues Denken aus den 80iger Jahren hinzu, kann man abschätzen wohin die Reise für die Menschheit geht. „Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben.“ klingt noch in meinen Ohren. Nur … wie kann „das Leben“ jemanden bestrafen?

    Mein Arbeitgeber fordert laut Arbeitsvertrag von mir, das ich ökonomisch und nachhaltig denken soll, um den Arbeitsprozess im Sinne des Unternehmens zu gestalten. Hinzu kommt, das es ein gemeinnütziges Unternehmen, eine gGmbH ist.
    Jetzt muss ich meiner nachhaltigen Struktur von Filterblasen auf der Erde und im Universum mit einer Struktur der Ökonomie ausstatten, in einen gemeinsamen Kreislauf bringen. Habe ich bereits getan. Beide Strukturen, Struktur der Ökonomie/Zahlen und die Struktur der Nachhaltigkeit/Zeit haben ein gemeinsames Streben nach Energieminimierung. Mit anderen Worten: Der Umgang mit Zahlen und ein Umgang mit Zeit unterliegt immer dem Streben nach Energieminimierung. Einiges über Energieminimierung kann man hier erfahren: http://scienceblogs.de/mathlog/2019/05/20/8-und-24-sind-speziell/#comment-242016

  132. #133 rolak
    23. Mai 2019

    Vielleicht sollte man

    Vielleicht hätte a-w-wp-a auch zuerst mal zeigen sollen, wovon a überhaupt redet, Thilo. ZB welche Meinung welches Aktivisten welches Wissen (aka welche Fakten) verdrängt hat; oder gegen welche Dpedia-Vorgabe zu Artikeln über lebende Personen wodurch verstoßen wurde; oder..; oder..

    Bisher klingt das nur nach inhaltsleerem Gejammer eines sich nicht seinem Bilde von sich entsprechend dargestellt Fühlenden.

  133. #134 demolog
    24. Mai 2019

    @ Quanteder
    23. Mai 2019 #132

    Einerseits redest du von Monarchie und Feudalstrukturblasen. Andererseits von .. na sagen wir: behavioristischen Effekten auf unsere Energiehaushaltung.

    Ökonomie als unnatärliche, zusätzliche Organisationskomponente in solchen “Wesens-Blasen”?

    eh egal. Meine Erwähnung von “Alisier” als Suchbergiff ergab haufenweise “alisierung” in der deutschen Sprache und verhinderte vorerst die Suche nach Alisiers Kommentar-Ergüsse in einem bestimmten Zusammenhang, den ich hier nicht nenne.

    Wenn man so will, ist jetzt die Frage, wer jetzt wen getrollt hat: PDP10 u.a. mich, den kommentarbereich oder ich, weil ich Alisier mit Textsuchen erwähnte?

    Den Zusammenhang zwischen Elsbeth und Eisbeere könnte man ohne große Probleme Trollen nennen. Weil von solch großem politischen Zusammenhang hier sowas von gar nicht die Rede war. Und es ist gute, alte Tradition, dass man vons Hunderdste uns Tausendste kommt…oder umgekehrt: vom Detail zum ganz großen – und zwar immer dann, wenn man am Detail /am eigendlichen Thema nicht interessiert ist.

    Es gibt die Tendenz, dass in solchen Kommentarbereichen Themen angedeutet werden, die zu behandeln politische Verstrickungen hervorrufen, die rezipienten und Aussagende nur schwer einschätzen können. Beim hiesigen beitrag sei zu nennen: Die Gegenüberstellung von Autisten und “Neurotypischen”.
    Die Aussage, autisten könnten nicht lügen, ist leicht falsch zu verstehen. Es heisst nicht, das Autisten niocht zur Lüge fähig wären. Oder das Menschen ontologisch zur Lüge unfähig wären, sondern, dass gewisse Aussagen auf bestimmten Bedingungen beruhen, die uns Menschen nicht ohne Weiteres zugänglich sind.

    Es ist nicht die banale “Lüge” gemeint, die Menschen als eine Kulturtechnik zum Vorteil anwenden. Ganze Kutluren können nicht lügen, weil sie sich eine eigene Vorstellungswelt zusammenbauten. Gemeint ist auch die Frage, wie Popkultur zu ihren Inhalten kommt. Was für Geschichten erzählt werden (können), hängt auch davon ab, was deren Wirklichkeit ist. Es gibt Weltzusammenhänge, die sich in allen kulturellen Produkten widerspiegeln. Und zwear in der wirklichen Grundstruktur, und niemals in einem vollkommen, dem weltlichen Zusammenhang nicht übereinstimmenden Zusammenhang erzählt werden können.

    Dies ist die Aussage über die “Unfreiheit” von Vorstellungskraft und Denkinhalte.

    Wenn Der werte Herr also sagt, es könnten Autisten nicht lügen, wäre das in meiner Szenerie also der Beweis, das diese Menschen nicht frei wären. Ist das so?
    Oder ist es so, dass Menschen in unterschiedlichen Freiheitsgraden existieren, die jeweils unterschiedliche Eigenschaften bedingen?

    Wenn man also zu etwas intrinsisch motiviert ist, ist man dann frei?
    Die derzeitige Erzählweise sagt: ja, weil Freiheit bedeutet, dass man Wollen will, was man tut (soll).

    Die Ökonomie gehört praktisch nicht zu solchen ontologischen Grundeinstellungen, die man von alleine und primär wollen will. Sie ist typischer Lerneffekt aus der Tatsache, dass man nur das bekommen kann, was man will, wenn man es bezahlen kann.

    Aber die Frage, ob Wille Anzeichen von Freiheit ist, ist auch so eine Falle, aus der man schnell zum Ergebnis kommt, das selbst der Wille nur Folge von Bedingungen ist.

    Ursache solchem der Natur widersprechenden Wollens sind Überkultuvierung, wie sie seit 200 Jahren im Zuge der Aufklärung praktiziert wird. Und welche im 20. Jahrhundert exponentiel anstieg.

    Und diese 200 Jahre etwa haben ausgereicht, dass Artensterben inzwischen ein echtes Problem ist.