ADN-Zentralbild / Klein / 2.6.1955/ Schmutz- und Schundliteratur auf den Scheiterhaufen warfen die Schülerinnen, Schüler und Jungen Pioniere der 18. Grundschule in Berlin-Pankow (Buchholz) am Abend des Internationalen Kindertages 1955. Sie gaben damit den Auftakt für eine Welle von Elternversammlungen, in denen ein Verbot der Schund- und Schmutzliteratur für das Gebiet der Deutschen Demokratischen Republik und Groß-Berlin durch ein Gesetzt gefordert wird.

Wikipedia hat inzwischen jedes gedruckte Lexikon weit abgehängt, trotz oder wohl eher wegen ihrer unprofessionellen und selbstregulierenden Arbeitsweise.

Bis auf die Betreiber der Server und die Techniker arbeiten alle Beteiligten unentgeltlich und überwiegend anonym. Trotzdem werden Wikipedia-Leser regelmäßig um die Weihnachtszeit mit Spendenaufrufen belästigt. Jährlich nimmt die Wikimedia Foundation auf diese Weise einen zweistelligen Millionenbetrag ein. Nur ein Bruchteil dieses Geldes – 2016 waren es 3 Prozent – wird tatsächlich für den Betrieb der Wikipedia und ihrer Schwesterprojekte (Wikidata, Wikiquote etc.) benötigt. Der Rest steht der Wikimedia Foundation zur Verfügung.

Die Wikimedia Foundation ist der Betreiber der Wikipedia, nimmt auf deren Inhalte aber keinen Einfluss. (Ausnahme sind natürlich gegen Gesetze oder Persönlichkeitsrechte verstoßende Artikel wie etwa der zu Hubertus Albers.) Die zahlreichen Mitarbeiter der Wikimedia Foundation sind dafür eingestellt, die Bekanntheit der Wikipedia zu erhöhen und für das freie Wissen zu kämpfen, inhaltlich Einfluß auf die Wikipedia nehmen dürfen sie nicht.

Diese Arbeitsweise hat sich zweifellos bewährt und die Wikipedia zum mit Abstand umfangreichsten Lexikon der Geschichte gemacht. Sie sorgt dafür, dass jeder Mitarbeiter die seinen Neigungen entsprechende Position finden kann: wer einen gutbezahlten Job mit festen Bürozeiten und öffentlicher Publizität will, der kann sich bei der Wikimedia Foundation bewerben; wer lieber über Inhalte diskutieren und am Lexikon mitschreiben will, der kann sich einfach ohne bürokratischen Aufwand bei der Wikipedia anmelden und dort mitarbeiten. (Und wer beides machen will, der kann auch beides tun: bei der Stiftung angestellt sein und unter Pseudonym am Lexikon mitschreiben. Freilich kann er – ob er nun unter Pseudonym oder unter Klarnamen schreibt – aus seiner Position bei der Stiftung keine Sonderrechte in der Wikipedia etwa bei der Durchsetzung inhaltlicher Positionen oder formaler Vorlieben ableiten.)

Trotz des offensichtlichen Erfolgs dieser Herangehensweise scheint die Wikimedia Foundation mit dem jetzigen Zustand massiv unzufrieden zu sein. Sie möchte sich in Wikipedia Foundation umbenennen und erörtert im Entwurf eines Strategiepapiers, wie sie in Zukunft auch inhaltlich Einfluß auf die Wikipedia nehmen will. (Das Papier befindet sich noch in der Diskussion; es ist allerdings nicht geplant, die Diskutierenden, also die Autoren der Wikipedia, über die endgültige Fassung dann auch abstimmen zu lassen.)

Wie weiland Zensursula rechtfertigt natürlich auch die Wikimedia Foundation ihre Pläne mit hehren Zielen, die angeblich nur auf diese Weise durchzusetzen seien. Konkret geht es darum, dass die „oral history“ ethnischer Minderheiten nicht den Belegpflichten der Wikipedia genüge, weshalb durch Druck von außen dafür gesorgt werden müsse, dass die Geschichte solcher Völker in der Wikipedia trotzdem vorkommt. Ein schlechtes Argument, denn auf mündlicher Überlieferung beruhende Bücher sind in der Wikipedia selbstverständlich als Quelle zugelassen – im Zweifelsfall muß halt innerhalb des Artikels auf die unsichere Quellenlage hingewiesen werden – und wer etwas für die Überlieferung von „oral History“ tun möchte, der sollte halt entsprechende Bücher schrieben, die in Wikipedia-Artikeln dann als Quelle verwandt werden können. Dafür braucht es keine Änderung der Relevanzkriterien. Neben diesem Aspekt wird noch allgemeiner ins Feld geführt, dass es höhere Gründe für eine Einflußnahme geben könne, wenn sich die Wikipedia-Community politischen Notwendigkeiten verweigere. (Gemeint sind wohl Fälle wie die Abstimmungen über die Abschaffung des Kreuz-Symbols oder die Einführung geschlechtergerechter Sprache.)

Wer sich durch den (71-seitigen und extremst verschwurbelt formulierten) Entwurf des Strategiepapiers quälen möchte: den findet man auf https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Movement_Strategy_Recommendations_Extended_doc_EN.pdf.

Bildnachweis: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Bundesarchiv_Bild_183-30858-001,_Berlin,_Bücherverbrennung.jpg

Kommentare (13)

  1. #1 Robert
    26. Januar 2020

    Es ist so einfach bei Wikipedia zu recherchieren. Alle Wissensbereiche werden abgedeckt.
    Man kann behaupten, es wächst eine Generation von Wikipedia-Usern heran.
    Bei den Naturwissenschaftlichen Disziplinen ist das zu begrüßen, bei den geisteswissenschaftlichen Disziplinen, da tut sich ein Abgrund auf . Es fehlt die Konkurrenz, die Meinungsvielfalt.
    Wenn man in seiner Studienzeit eine ganz bestimmte
    Systematik und Begrifflichkeit eines damals anerkannten Wissenschaftlers übernommen , angenommen hat, und der wird bei Wikipedia nicht mehr oder nur bruchstückhaft aufgeführt, dann bleibt man mit seiner Meinung und mit den Begründungen, unverstanden, weil eben niemand mehr diesen Wissenschaftler kennt.
    Dabei ist noch gar nicht der Verdacht ausgesprochen, dass Wikipedia auch weltanschaulich prägend werden könnte. Der Einflussnahme von Organisation , die eine politische Orientierung haben, die kann nicht verhindert werden.

  2. #2 Ingo
    26. Januar 2020

    Die Debatte ob Wikipedia “eine Monopolstellung” hat ist eigentlich schon lange ueberfaellig.

    Die Frage ist nur: Wie koennte eine Alternative aussehen?

    Klassische Encekolopedien? -> ich weiss nicht einmal mehr wie man die schreibt. Das Konezept ein Offline-Buch zu haben ist definitiv ueberholt, und macht bei der Wissensmenge auch keinen Sinn.

    Wissenschaftliche Artikel hinter Bezahlschranken koennen auch keine gewollte alternative zu freien Wissen sein. Sie stehen der Allgemeinheit nicht zur Verfuegung.

    Jeder schreibt was er will auf einer freien Internetseite, und wird ueber Suchmaschinen gefunden? Dann wird nur der lauteste und duemmste Schreihals gefunden?

    Letztendlich fuehle ich mich bei einer (mehr oder weniger) non-profit-Organisation wie der Wikipedia immer noch besser aufgehoben als im kommerziellen Suchmaschinen.

    Ein zweites Wikipedia-artiges Projekt als Konkurenz um die Vielfalt zu steigern?

    Wie also sollte die Alternative aussehen?

  3. #4 Maru
    26. Januar 2020

    “Es ist so einfach bei Wikipedia zu recherchieren. Alle Wissensbereiche werden abgedeckt.”
    Ja, für schnelles Nachschlagen, wenn es nicht um allzu Wichtiges geht nutze ich es auch. Aber als Beleg für Thesen oder Behauptungen taugt Wikipedia naturgemäß und mit Recht überhaupt nicht. Wer bei Vorträgen oder bei wissenschaftlichen Arbeiten die Wikipedia als Quelle angibt, macht sich nach meiner Auffassung unglaubwürdig und lächerlich. Man kann ja gerne Fakten oder Sachverhalte bei Wikipedia nachschlagen um Dinge zu verstehen, nur muss man es dann halt noch in glaubwürdigen Quellen zusätzlich finden und diese dann angeben. Meist hat Wikipedia ja auch unten brauchbare Quellenlisten.

    Was die einfache Suche angeht:
    Die Suche im Brockhaus Multimedial oder bei Microsoft Encarta sind auch ganz ok, nur muss man halt die CDs/DVDs einlegen. Ist leider ein wenig lästig.

    Für mich: Für schnell mal Alltagsdinge ohne Konsequenzen kann man Sachen nachschlagen. Für ernste Recherche kann es als ersten Deutschuss durchaus taugen. 🙂

  4. #5 Dr. Webbaer
    26. Januar 2020

    Politische Einflussnahme gab es bisher bei der bekannten Online-Enzyklopädie dadurch, dass sich Aktivisten bestimmte wichtige Administrationsrechte, durch Engagement und Wahl anscheinend, sichern konnten, was zu politischer Schlagseite geführt hat, Aktivisten haben eben vglw. viel Zeit und kommen idR aus bestimmtem Spektrum, insofern muss es nicht schlecht sein, wenn sich die Wikipedia politisch sozusagen ehrlich macht, um in der Folge an Einfluss absehbarerweise zu verlieren.

    Vielen Dank für Bericht und Kommentar, Thilo, so kann sich der Leser möglicherweise eigene Recherche zu den aktuellen Wikipedia-Vorhaben ersparen.

  5. #6 Gerald Fix
    26. Januar 2020

    Im englischen Sprachraum gibt’s den H.A. noch …

  6. #7 rolak
    26. Januar 2020

    Die Diskussion darüber, ob (D)pedia.<name it> als Quellenangabe taugt, wäre nur dann sinnvoll, wenn seitens der wiki*Foundation solches behauptet würde.
    Danach sind die *pedia allerdings QuellenQuellen, also eine Übersicht über ein Thema und die dazugehörigen Quelldaten (man bedenke das ewige (berechtigte) ‘citation needed’).

    Was wie zu welchem Besseren funktional geändert werden kann, das sei mal dahingestellt, zu reparierende Problemchen gibts auch so zuhauf. Heute morgen zB kam beim Stöbern dafür folgendes zu Tage:

    Im Jahr 1860 schrieb er:
      <Zitat>
    Daraus zog er 1847 den Schluss

    Ist selbstverständlich ohne Zeitmaschine völlig banane.

  7. #8 RPGNo1
    26. Januar 2020

    @Maru

    Aber als Beleg für Thesen oder Behauptungen taugt Wikipedia naturgemäß und mit Recht überhaupt nicht.

    Dafür müssen in der Wikipedia auch die Quellen für den Artikeltext hinterlegt werden, so dass jeder Leser die Gelegenheit hat, dort weiter nachzulesen. Die Wikipedia ist Wegweiser, der einen die richtige Richtung zeigt. Ein Anfang in der Recherche, nicht der Endpunkt.

    Zudem wird Thesenfindung nicht gerne gesehen. Solche Artikel werden sehr schnell gelöscht, wie man auf den Diskussionseiten gut verfolgen kann.

  8. #9 Robert
    27. Januar 2020

    RPGNo1,
    zuerst vermutete ich , dass Wikipedia tendenziös ist, und habe mal überprüft wieviel Bildschirmseiten für Richard Dawkins gebraucht wurden, es waren 13.
    Bei Papst Franziskus waren es 31 Bildschirmseiten.
    Also, man kann konstatieren, jeder bekommt den Umfang zugemessen, der ihm zukommt. Das ist natürlich in keiner Weise wissenschaftlich, aber einen Fingerzeig liefert es doch.

  9. #10 awmrkl
    28. Januar 2020

    @Ingo

    “Ein zweites Wikipedia-artiges Projekt …”
    Ja, warum nicht?! Passend je nach Ausrichtung variiert?
    Die Auseinandersetzungen drehen sich doch nicht um naturwissenschaftliche Ekenntnisse, sondern fast immer um (fast) aktuelle, strittige Bewertungen in politischen, sozialen Kontexten, oder?
    Dann kann sich jeder aus verschiedenen Ausrichtungen zum gleichen (strittigen) Thema ein besseres Bild machen, oder?
    Die Quellen sollten halt jeweils zuverlässig sein. Darauf sollte jew geachtet werden.

  10. #11 demolog
    31. Januar 2020

    Also, eigendlich sollte diese Wikipedia wohl ein anti-autoritäres und anti-programmatisches Projekt gegen den Autoritätsanspüruch der Geschichtsschreibung werden.

    Frei, ideel wie Wahrheitsbeschreibend und alternativ.

    Wenn man so will, funktionierte das nur solange, wie Allgemeinplätze behandelt wurden.
    Aber die Welt besteht leider nicht nur aus solchen Allerweltswahrheiten.
    Und daher geht es irgendwann immer ans Eingemachte, aus dem man dann mit der üblichen Strategie “Quellenpflicht” sowieso nie zum eigendlichen Idealistischen Vorhaben gelangen kann, weil dann doch wieder das autoritäre Wirksam und zum Maßstab gemacht wird.
    Das Autoritäre der Wissrenschaft wäre hier, dass niemand ausserhalb der Wissenschaften Wissen beitragen darf, weil “Quellenpflicht”, die auch noch gewissen Ansprüchen genügen muß (Wissenschaftlichkeit und deren Publikationsprozess).

    Ich will hier nicht wissenschaftliche Forschung als a priori autortitär und Programmatisch entwerten. Aber es gibt haufenweise Szenarien, indenen die Forschung bisher nur unzureichendes leistete und keine Anstalten dazu macht, das Versäumnis nach zu holen.

    Wenn ich es auch richtig in Erinnerung habe, wollte die Wikipedia auch nie einen generellen Wahrheitsanspruch für sich behaupten.
    Sondern eben:
    Auch eine Datenbank für alternative Möglichkeiten und… wie es oben so schön formuliert ist: Thesenfindung (etwa für Begebenheiten, die allgemeinwissenschaftlich noch unerforscht oder nicht behandelt sind).

    Was heisst, dass man eine Enzyklopädie sein wollte, die nicht den Anspruch hat, den gleichen, beschränkenden Wahrheitsansüpruch, wie die Wissenschaft zu erheben, sondern über die Wissenschaften hinaus gehen wollte.
    Was auch meint: Die Ansichten der Menschen neben den allgemeinen Wahrheiten zu stellen.

    Und das fehlt in den meisten Artikeln der Wikipedfia praktisch noch. Und wird sogar aktiv unterbunden, dass sich Menschen die Mühe machen, diese Alternativen (oder auch frühere oder anderer Hochkulturen Wahrheiten) dazu zu schreiben.

    Ein Beispiel:
    Als ich zum Thema Schwarzmeerflut dazu schrieb, das es eigendlich unwahrscheinlich sei, dass das Mittelmeer ins Schwarzmeer schlagertig hineinflutete, weil die Zuflüsse des Schwarzmeeres aus den Flüssen nach der Eiszeit und bis heute größer waren, als der Unterströmungszufluß aus dem Mittelmeer, wurde das umgehend wieder gelöscht. Mutmaßlich (ich weiß es nicht mehr) mit dem Hinweis auf die fehlende Quelle.

    Dabei war die Rechnung doch ganz einfach. Substraktion der beiden Mengen: Zufluß und Abfluß aus dem Schwarzmeer. Ist der Abfluß größer, kann das Mittelmeer niemals das Schwarzmeer geflutet haben. Es sei denn, es gibt dazu ausserordentliche Bedingungen, die im Artikel aber nicht aufgeführt waren und aus denen man das Problem der widersprüchlichen Aussage leicht auflösen hätte können.

    Was im Grunde nur heisst:
    Wenn Menschen am Werk sind, die die Wahrheit möglichst einfach haben wollen, dann sind sie an Stelle von Moderatoren oder Administratoren schlicht am falschen Platz, wenn es um eine erfüllende Enzyklopädien geht.
    Auch, wenn die Wissenschaften heute weit sind und beachtliche Erfolge erreicht haben: Nichts davon war einfach und ist einfach so mal eben beschrieben und nichts davon hat auch nur den absoluten Wahrheitswert, die Menschen nur allzu leicht und gerne haben wollten, wenn sie könnten.

    Ob da diese zukünftige Veränderung der WIkipedia was dran ändert und ob das auch im Sinne meienr Intentionen ist, weiß ich nicht. Das sollte aber daran gemessen werden, dass man noch nie ein Werk hat vollendet, das jedem Wahrheitsanspruch und jeder Idee erfüllend gerecht wurde. Aber das wäre das einzig erstrebenswerte Ziel. Denn sonst bräuchte man keine weitere Enzyklopädie, wie die Wikipedia. Denn man hat ja schon Standardwerke dieser Art.

    Diese wünschenswerte Enzyklopädie wäre idealerweise auch ein Projekt der Geschichtsschreibung, nicht nur der thematischen Wahrheitsfindung (oder Formung). Was heisst, das alle denkbaren Wahrheiten neben der gegenwärtig anerkannten Wahrheit/Erkenntnis über Wirklichkeit stünden. Nicht “gleichberechtigt”; sondern allein zur Erfüllung von Aufgaben, die bisher noch nie erfüllt worden sind: Die Dokumentation von Menschsein und Gedanken und Denkweisen und… etwa auch Thesenfindung, also Erkenntnisprozesse, die Dokumentiert gehören.

  11. #12 demolog
    31. Januar 2020

    Das Problem mit dem Schwarzmeer hat wahrscheinlich Auswirkungen auf die These, das die am Grund des Schwarzmeeres gefundenen Zivilisationsreste (etwa Tonscherben) möglicherweise viel älter sind, als man heute annimmt. Denn wenn es nicht anders erklärbar ist, wie diese Zu- und Abflußdiskrepanz zustande kommt, bedeutet es, dass die Tonscherben schon seit der Eiszeit dort lagen, als die Zuflüsse zum Schwarzmeer durch Gletscher versperrt und der allgemeine Meeresspiegel niedrig war.

    Das aber widerspricht der modernen Technik und Methode der Altersbewertung.

  12. #13 Spritkopf
    31. Januar 2020

    @demolog

    Also, eigendlich sollte diese Wikipedia wohl ein anti-autoritäres und anti-programmatisches Projekt gegen den Autoritätsanspüruch der Geschichtsschreibung werden.

    Haben Sie dafür irgendeinen Beleg in Form einer Quelle oder haben Sie sich diese Behauptung – wie sonst üblich bei Ihnen – aus dem eigenen Hintern gezogen?

    Und daher geht es irgendwann immer ans Eingemachte, aus dem man dann mit der üblichen Strategie “Quellenpflicht” sowieso nie zum eigendlichen Idealistischen Vorhaben gelangen kann, weil dann doch wieder das autoritäre Wirksam und zum Maßstab gemacht wird.

    Wikipedia hatte schon immer Quellenpflicht. Was Sie als “anti-autoritäres und anti-programmatisches Projekt” und bitte ohne Quellenpflicht bezeichnen, ist das, was Sie selber betreiben: Freies Schwafeln ins Blaue mit nur sehr losem Faktenbezug.

    Das kann aber nicht der Anspruch für eine Enzyklopädie sein. Ok, das verstehen Sie nicht, weiß ich. Nehmen Sie’s einfach hin.