Nach längerer Pause mal wieder eine Folge aus unserer beliebten Rätselreihe. Jemand gibt sein Alter in der folgenden Form an: Wie alt ist der Mann? Wie alt ist der Mann? Die früheren Rätsel: Rätsel I Rätsel II Rätsel III Rätsel IV Rätsel V Rätsel VI

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Algorithmen kontrollieren immer mehr, aber wer kontrolliert eigentlich die Algorithmen? Einen eher harmlosen(1) Aspekt dieses Themas diskutiert seit einigen Tagen die Frage- und Antwortseite mathoverflow: Proof assistent, cura te ipsum2 (1) nicht nur weil Beweisassistenten im Alltagsgeschäft der Mathematik noch keine große Rolle spielen (2) dtsch.: “Beweisassistent, heile dich selbst” Die Frage ist, wie man…

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David Hilbert gilt als der prägende Mathematiker des 20. Jahrhundert, der insbesondere (vereinfacht gesagt) die Bewegung der Mathematik von der Algorithmik zur Strukturuntersuchung in der ersten Jahrhunderthälfte entscheidend beförderte. Trotzdem ist er in der Öffentlichkeit kaum bekannt außer vielleicht als Namensgeber des Hilbert-Hotels und der Hilbert-Kurve. Ein vor sechs Jahren zum hundertfünfzigsten Geburtstag erschienener Artikel…

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Heute ist in Bayern der jährliche Sternstunden-Tag: bayrische Rundfunksender sammeln Geld für Kinderhilfsprojekte. Das wäre an sich natürlich keine Meldung für den Mathlog – aber es erinnert mich daran, dass ich schon seit einigen Monaten auf ein neu bei Springer Spektrum erschienenes Buch hinweisen wollte: Sternstunden der Mathematik von J.-H. Eschenburg. Ein bißchen über das…

Eine Reihe von Medien (Heise, n-tv, Süddeutsche) greifen heute das Thema „Die Deutschen und ihr Verhältnis zur Mathematik“ auf. Es ist nicht recht ersichtlich, was der aktuelle Auslöser für dieses mediale Interesse ist. Inhaltlich geht es vor allem um die Einstellung zu mathematisch berechneten Möglichkeiten und Risiken. Die Deutschen seien ein Volk der Ingenieure, würden…

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In Toulouse, wo ich gerade an einer 3-wöchigen Sommerschule über “quasi-isometrische Starrheit” (einem Thema der geometrischen Gruppentheorie) teilnehme, gibt es im Rathaus bekanntlich eine Büste Pierre de Fermats, der dort ja als Jurist und Abgeordneter gearbeitet hatte. Grund genug für einige der Teilnehmer der Sommerschule, sich das Kapitol und auch die anderen dort aufgestellten Büsten…

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(aus der Frankfurter Rundschau via Hohlspiegel im neuen SPIEGEL)

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Wir hatten vor zwei Monaten mal über mathematische Theorien geschrieben, in denen aus der Verneinung einer Verneinung nicht die Richtigkeit der doppelt verneinten Aussage folgen würde, in denen also der “Satz vom ausgeschlossenen Dritten” und demzufolge dann auch das Auswahlaxiom nicht gälte. In einer Welt ohne Auswahlaxiom und ausgeschlossenes Drittes könnte jede Menge messbar sein…

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“postfaktisch” oder “post-truth” sind nicht nur Wort des Jahres und Grundlage für einen Beweis der Riemann-Vermutung, sie scheinen auch sonst allerorten auf dem Siegeszug. Manche Feuilletonisten versuchen diese Entwicklung mit der Entwicklung der Mathematik (und Wissenschaft allgemein) in Zusammenhang zu bringen, etwa Jacob Koshy: “Should ‘post-truth’ depress us?” Ich verstehe nicht so wirklich seinen Punkt…

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Anscheinend sind ausgebildete Mathematiker und Physiker oft bessere Börsenprofis als Otto Normalspekulant, das berühmteste Beispiel ist sicher James Simons, Entdecker der Chern-Simons-Invariante und einer der erfolgreichsten Hedgefondsmanager aller Zeiten. Da liegt es dann nahe, Kunden nicht nur mit den erworbenen Abschlüssen, sondern auch mit der direkten Anwendbarkeit des im Studium gelernten ködern zu wollen. Das…