Im alltäglichen Leben ist die Mathematik zu absolut nichts zu gebrauchen (“dans la vie quotidienne, les maths ne servent strictement à rien”) – so Luc Ferry, ehemaliger französischer Minister und Autor von Ratgeberbüchern wie Leben lernen: Eine philosophische Gebrauchsanweisung, in einem Interview am Donnerstag: Anlaß für diese Äußerung war ein am Montag von Bildungsminister Blanquer,…

Doppelt-verblindete Studien, evidenz-basierte Medizin, jeder kennt die Erfolgsgeschichte der wissenschaftlichen Herangehensweise. Wer sich bisher fragte, warum diese erfolgreichen Methoden nicht auf die Erziehungswissenschaften übertragen werden, der erfuhr am Montag aus einem langen Artikel in der New York Times, dass dies bereits getan wird, beim Institute of Education Sciences (einer Behörde des US-Erziehungsministeriums) mit bisher 175…

In Seoul ist diese Woche der alle 4 Jahre stattfindende International Congress of Mathematical Education mit über 3500 Teilnehmern.

Gestern war der 28.6. Wenn es nach Michael Hartl (diesem, nicht diesem) geht, soll dieser Tag künftig als τ-Tag statt des π-Tag 14.3. gefeiert werden.

Immer wieder mal wird gefordert, den Mathematik-Unterricht zu entrümpeln von Themen, die keinen Bezug zur Lebenswelt der Schüler hätten und darum als nicht interessant empfunden würden – die Schüler sollten nichts Sinnloses lernen, sondern stets die Frage “Wozu braucht man das eigentlich?” stellen.

Auf The Volokh Conspiracy (einer von Jura-Professoren betriebenen Webseite) gibt es seit Dienstag eine Meinungsumfrage “Ist 0 gerade oder ungerade?”. In 2 Tagen haben sich mehr als 3000 Leser beteiligt.

Kein Beitrag zum Darwinjahr, sondern zur Didaktik.

“We fight to save our precious blackboards. What makes things worse, we have to wage the war two fronts: against the vandals from Estates who rip out our blackboards and replace them with projector screens and whiteboards, and against the snake oil peddlers from Staff Development and Teaching Quality who cannot imagine an “enhanced learning…