Moby-DickHerman Melvilles “Moby Dick” kennt (fast) jeder.
Ein gewaltiges Epos über den gewaltigsten aller Wale:  Den Pottwal.
Faszinierende Fakten und erzählerische Glanzleistung werden in diesem Roman so miteinander verwoben, dass er bis in unsere Zeit als grossartiges Werk generationenübergreifend begeistert gelesen wird: Ahab und der weiße Wal stehen für Kampf, Bessenheit und Wahnsinn vor einer großartigen Kulisse.

Melville hatte tatsächlich auf einem Walfänger angeheuert und war beim blutigen Meeressäuger-Schlachten und schmutzigen Trankochen in der Südsee dabei.
Allerdings nur kurz, er ist dann schnell desertiert. Seine eigenen Erlebnisse hat er ergänzt mit den Erzählungen anderer Walfänger.
Der große Bulle “Moby Dick” ist kein Hirngespinst, sondern hat echte Vorbidler. Immer mal wieder werden weiße Pottwale geboren.  Und es hat zu Zeiten des Pottwal-Fangs einige Bullen gegeben, die den legendären Status eigenständiger Persönlichkeiten erhielten – sie hatten Namen.
Das Vorbild für Moby Dick war wahrscheinlich Mocha Dick, der nach der Insel Mocha im Pazifik benannt worden war.
Der amerikanische Entdecker und Autor Jeremiah N. Reynolds hatte diesen weißen Walbullen 1839 in seinem Artikel “Mocha Dick: Or The White Whale of the Pacific: A Leaf from a Manuscript Journal” in dem Monatsmagazin The Knickerbocker verewigt.
Und es sind tatsächlich – mindestens –  drei Fälle bekannt, in denen ein Pottwal ein Walfangmutterschiff gerammt und versenkt hat.

“The face, that sank the “Essex””

Der Roman “Im Herzen der See” (“In the heart of the sea”) schildert die Erlebnisse der Besatzung des Walfängers “Essex”, der 1821 von einem Pottwalbullen versenkt wurde:
“Die „Essex“ war ein Walfangschiff aus Nantucket, 27 Meter lang, mit einem Rumpf aus massiver Eiche und Pinie, mit Kupfer beschlagen. Sie war zur Zeit des Unfalls schon 20 Jahre alt und ein vergleichsweise kleines Schiff, aber voll intakt und seetüchtig. Durch einen Sturm kurz nach dem Auslaufen hatte sie allerdings einen Teil ihrer Fangboote verloren, nur drei seetüchtige Boote waren übrig geblieben.

Als der Walfänger im Pazifik dann zwei Pottwale harpuniert hatte, so die Historie, griff ein sehr großer Bullevon über 20 Meter Länge an und versenkte das hölzerne Schiff mit zwei gezielten Rammstößen seines Kopfes. Die Besatzung verließ das sinkende Schiff und fand sich im offenen Südpazifik in den verbliebenen kleinen Fangbooten wieder. Diese Boote waren Nußschalen in der Einöde des Meeres und boten keinen Schutz vor der Witterung. Der Südpazifik war damals für die Nordamerikaner nahezu Terra incognita, die Südseeinseln waren bewohnt von Kannibalen und anderen Wilden. Darum entschlossen sich die Besatzungen, nicht die näher liegenden pazifischen Inseln anzusteuern, sondern machten sich auf den Weg zur 6000 Kilometer entfernt liegenden Küste Südamerikas.
Ein waghalsiges Unternehmen!
Die meisten von ihnen kamen um, ertranken, verdursteten oder wurden von ihren Kameraden gegessen. Nathaniel Philbrick schildert in seinem Buch „In the heart of the sea“ (Deutscher Titel: „Im Herzen der „See“) das Unglück und die qualvolle Reise der Überlebenden.” (meertext: Moby Dicks Supernase – ein Rammbock?)
Der ARTE-Dokumentarfilm „Auf den Spuren von Moby Dick“ erzählt die Geschichte der „Essex“ und die Verknüpfung vom amerikanischen Walfang und dem Beginn des Kapitalismus.

Diese spannende Begebenheit kommt jetzt als Spielfilm in die Kinos: “In the heart of the sea” (“Im Herzen der See”). Der Filmstart ist für Dezember 2015 angekündigt, aber man darf sich ja schon mal freuen.
Wohlgemerkt: Der Spielfilm ist keine Verfilmung eines der beiden Romane, sondern eine neu erzählte, mit Rachdurst und Komplikationen aufgepeppte neue Geschichte.
Könnte sich aber dennoch lohnen.

Hier ist der Trailer:



Die Dreharbeiten haben wohl teilweise vor La Gomera stattgefunden. Schließlich gibt es da landnah große Wellen und eine Menge Wale.

Potential function of the spermaceti organ in aggression”?

2002 veröffentlichten Carrier et al die  Hypothese auf, die Nase des Pottwals sei eine „battery ram“ – ein Rammbock. Sie interpretieren die einzigartige Konstruktion des Junk (Walratpolster im Kopf des Pottwals) als zentrales Organ im Kommentkampf erwachsener Pottwalbullen: „the greatly enlarged and derived melon of sperm whales, the spermaceti-organ, evolved as a battering ram to injure the opponent“ in male-male interaction.
Sie hatten dazu einige eine theoretische Experimenten zur Belastbarkeit der Pottwalnase durchgeführt und auf die Kommentkämpfe anderer Säugetiere hingewiesen.
Wer mehr darüber wissen möchte, sollte hier weiterlesen: meertext: Moby Dicks Supernase – ein Rammbock?
Hal Whitehead war davon nicht überzeugt und ich kann mich ihm da nur anschließen.
Aber die Pottwalnase ist ganz ohne Zweifel für mehr als eine gute Geschichte gut.

Melville, Moby Dick, die Essex-Story und der  ganze Walkampf

Sehr gut aufbereitete Informationen über Herman Melville, Moby Dick und Pottwale bietet auch die ARTE-Dokumentation “Der Aufstand der Wale”.
Darin kommen auch Walforscher wie Hal Whitehead zu Wort. Meiner Ansicht nach einer der besten Kenner der Pottwal-Verhaltensbiologie – er gesteht den grauen Riesen der Meere sogar eine eigene Kultur zu.

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Kommentare (23)

  1. #1 Jürgen Schönstein
    16. Februar 2015

    Moby Dick ist das Buch, das ich auf die sprichwörtliche “einsame Insel” mitnehmen würde. Nicht nur, weil es eine spannende Geschichte zu erzählen hat, sondern weil es uns viel über das menschliche Miteinander zu sagen hat – Dinge, die um so eindrucksvoller sind, wenn man bedenkt, dass sie vor dem amerikanischen Bürgerkrieg geschrieben wurden, als es noch völlig normal war, Menschen anderer Hautfarbe und Herkunft als Ware – manchmal sogar als minderwertige Ware – zu betrachten.

  2. #2 Gerhard
    16. Februar 2015

    Mir ist von Moby Dick als Film nur der eindrückliche Wahnsinn von Ahab in Erinnerung: Ahab konnte seine Rachegedanken nicht loslassen und war darin ein Gezeichneter – deshalb ja auch sichtbar die Narbe im Gesicht. Sowas lies mich als Kind schaudern, auch jetzt noch irgendwie.
    Ein Lehrstück über machtvolle Gefühle und den nicht weisen Umgang mit ihnen.

  3. #3 meregalli
    16. Februar 2015

    Wie üblich fische ich nach Lektüre eines interessanten Artikels das Internet durch und finde dabei immer wieder neue Denkanstöße.
    Beim Thema Walfang erschien mir die Ausrottung der Walpopulation im Golf von Biskaya durch die Basken im 12. Jahrhundert unglaubwürdig und ich stieß bei weiterer Recherche im Suchtprogramm auf folgenden Link:

    http://www.oekosystem-erde.de/html/walfang.html

    Hier wiederum, im zweiten Teil der grün unterlegten Zusammenfassung und Erklärung der ökologischen Zusammenhänge hatte ich sofort die Assoziation mit den Forschungsergebnissen der letzten Jahre betreffend des Mikrobioms unseres Darms.
    Scheint weit hervorgeholt, ich weiß; aber für mich sind solche Einsichten faszinierend.

  4. #4 Gerhard
    16. Februar 2015

    Danke für den Hinweis, meregalli!

  5. #5 Dampier
    17. Februar 2015

    Hallo Bettina,

    In the Heart of the Sea ist meines Wissens ein Sachbuch und kein Roman (wenn auch gut und spannend erzählt).

    @Jürgen Schönstein, Moby Dick habe ich tatsächlich auf einer einsamen Insel gelesen (Santo Antão, Kapverden). Ist ein paar Jahre her, aber es waren die friedvollsten und schönsten Tage … habe das Buch danach verschenkt und aus einem Stück Treibholz einen Pottwal geschnitzt.

    Vor ein paar Jahren gab es eine neue Übersetzung, kennt die jemand?

    Grüße
    Dampier

  6. #6 Bettina Wurche
    17. Februar 2015

    @ Jürgen, meregalli: Ja, für mich ist “Moby Dick” auch das ideale Buch für die einsame Insel.
    Bei mir diente das Schiff diente hier als Insel-Ersatz : ) Wir waren mit unserem Whale-Survey ja auch auf den Spuren der Wale.

    Wahrscheinlich könnte man schon ein Buch darüber schreiben, wo wer an welcher Stelle ein besonderes Buch aus welchem Grund gelesen hat : )

    Es ist so vielschichtig, dass ich bei jedem Lesen wieder neue Aspekte entdecke – Ihr habt ja auch verschiedene angesprochen. Z. B., das Verhältnis der Menschen zueinander, den “Wert” eines Menschen und Ahabs Wahnsinn. Der Kampf auf Leben und Tod, der selbstzerstörerische Wahn.
    Dazu gibt es noch eine Anekdote: Patrick Stewart, de rin eienr ganz beachtlichen neueren Moby Dick-Verfilmung den Ahab gebebenen hatte, drehte zeitnah auch den Star trek-Kinofilm “First Contact”. Dort ist er bereit, die “Enterprise” zu opfern, um die Borg daran zu hindern, die Erde zu kolonisieren. in seiner wahnwitzigen rage wird ihm vorgeworfen, er sei so wahnhaft wie Ahab auf der Jagd nach dem Weißen Wal.
    Ich habe das für meinen Vortrag “Star Trek und die Wale” aufgearbeitet, ich fand es wahnsinnig spannend. (Überhaupt geht es in Star Trek erstaunlich oft um Wale, aber das ist eine andere Geschichte).

    @ Gerhard: Ahabs Wahn lässt mich auch heute noch schaudern!

    @ Dampier: Absolut korrekt, das ist ein Sachbuch.
    Darum gefällt es mir schon jetzt nicht, dass der Film den gleichen Titel trägt, denn der ist eine Vermengung verschiedener Bücher , von Science und Fiction und hängt sich mit dem Titel ein pseudodokumentatorisches Mäntelchen um.
    Das werden dann wieder viele leute in den falschen Hals bekommen.
    Die neue Übersetzung habe ich leider nicht gelesen, sie ist in der MARE aber positiv besprochen worden.

    @ meregalli: Wie Du auch schreibst: In der Biskaya ist eien Population des Nördlichen Glattwals ausgerottet worden, keine Art, wie oft geschrieben wird.
    Hier ist noch ein Hinweis darauf:
    http://www.narwc.org/index.php?mc=6&p=10
    Danke für den link – ja, der Niedergang der Wale und auch einiger Fischarten hat einen beträchtlichen ökologischen Impakt.
    Salpen und Quallen profitieren davon und dezimieren dann die Fischbrut noch weiter. Ganz übel.

  7. #7 Jürgen Schönstein
    18. Februar 2015

    @Bettina #6
    Im Enterprise-Film “Der Zorn des Khan” hat das Buch Moby Dick sogar noch eine prominentere Rolle: hier, zum Beispiel,
    http://www.criticalcommons.org/Members/ebreilly/clips/wrath-of-khan-khans-bookcase/view
    oder auch hier:

    • #8 Bettina Wurche
      18. Februar 2015

      @ Jürgen: Danke – das habe ich natürlcih auch im Vortrag.
      Was für Ahab der Weiße Wal ist, ist Khan für Kirk und sind die Borg für Picard.
      Star Trek IV ist dann noch ein Zeitdokument für den aufkeimenden Walschutz.
      Die beiden Themen passen ganz wunderbar zusammen, es gibt so viele Berührungspunkte.

  8. #9 Pilot Pirx
    18. Februar 2015

    In einer Art Staatensimulation wurde vor den dortigen Vereinten Nationen folgender vorgetragen

    G.Metzel Stellvertretender Generalsekretär

    Danke.
    Leute…?Delegierte,
    ich habe eine Mitteilung zu machen und einen Vorschlag zur Abstimmung vorzulegen.
    Wie hier wohl alle wissen, verstehen wir unter “Menschenrechten” etwas anderes als die Mehrheit hier. Andererseits erstreckt sich das, was wir darunter verstehen kurz gefasst auf jede intelligente oder mit hinreichender Wahrscheinlichkeit intelligente Entität
    Da wir uns als Beherrscher der Welt sehen, insbesondere aber als Protektor der Meere, habe ich im Auftrag des Rates folgendes mitzuteilen: Wale und Walartige genießen ab sofort weltweit aquatropolitanischen Schutz. Walfänger und Fahrzeuge, die anderweitig gegen diese Wesen vorgehen, werden ab sofort von allen bewaffneten aquatropolitanischen Einheiten ohne weitere Warnung vernichtet. Ich weise ausdrücklich darauf hin, daß diese Weisung an ALLE bewaffneten Fahrzeuge egal welcher Art geht, also auch Handelsschiffe, Yachten und sonstwas.
    Nun zum Antrag:
    Ich beantrage im Auftrag des Rates, das die jeweils üblichen und gesetzlichen Menschenrechte von allen Staaten weltweit auf eben die Wale und Walartigen ausgedehnt werden.”
    😉

    • #10 Bettina Wurche
      18. Februar 2015

      @ Pilot Pirx. Ausgezeichnete Idee.
      Gleichermaßen sollten wir den Orcas untersagen, weiterhin Walkälber anderer Spezies und Delphinhäppchen zu verspeisen. Die Großen tümmler müssten endlich begreifen, den Pizza-Service zu rufen und nicht weiterhin Schweinswale zu töten und den Kegelrobben müsste man endlich den Riegel vorschieben, weiterhin harmlose Schweinswale zu fressen.
      Und: was machen wir mit den Robben und Tintenfischen?
      Auch schützen? Dann gibt es eine Sardellenrevolte, die werden ungern die ganze Fresslast allein tragen müssen.

      Netter link, : )
      http://uvno.freie-republik.info/forum/portal.php?sid=

  9. #11 Pilot Pirx
    18. Februar 2015

    Nein, das wird man den Orcas und anderen Walartigen nicht untersagen. Es ist ihre Natur und geht Außenstehende nichts an.
    Die “Menschenrechte” in Aquatropolis sind sehr speziell.
    Den meisten würden sie wohl barbarisch erscheinen, aber sie sind im Kontext der Sim und dem entstandenen ethischen System folgerichtig und akzeptiert.

  10. #12 rolak
    1. März 2015

    Die Durchsicht der letzten Aufnahmen brachte es an den Tag: Wie gemacht um zu diesem thread zu passen – “Terra X // Moby Dick: Aufstand der Wale“.

    • #13 Bettina Wurche
      1. März 2015

      @ rolak: Danke.
      Außerdem kommt diese wirklich sehenswerte Sendung heute, am 01.03. um 19:30 auf ZDF!
      http://www.tvinfo.de/fernsehprogramm/266696587-terra-x

    • #14 rolak
      1. März 2015

      heute auf ZDF

      Ja, Bettina, das ist interessant für DirektGucker – meine Kristallkugel funktioniert nur in die Vergangenheit..

      Gerüchteweise heißt ‘Terra X’ ja so, weil die Folgen verteilt über die Kanäle x-mal wiederholt werden 😉 Nee, im Ernst, ist eine gute DokuReihe.

  11. #15 Jorge
    9. März 2015

    @Star Trek

    Auch die SF-Literatur hat Moby Dick beeinflußt http://www.scifinet.org/scifinetboard/index.php/topic/17375-wal-da-bläst-er/

    • #16 Bettina Wurche
      9. März 2015

      @ Jorge: Ich finde die Parallele vor allem in Star Trek “First Contact” bestechend.
      Aber die Beeinflussung zwischen Moby Dick bzw. Delphine bzw. Walschutz in der SF sind vielfältig.
      Ich thematisiere das immer mal wieder gern in Vorträgen (“Star Trek und die Wale”, “Die NASA, die Delphine und die Aliens”).
      Letzterer wird wohl dieses Jahr auf der BuchCon in Dreieich laufen.
      : )

  12. #17 MartinB
    4. Dezember 2015

    Nanu, wieso ist dieser Text denn jetzt im Blog-Ticker neu? Ich fing an zu lesen und hatte ein massives deja-vu-erlebnis 🙂

    • #18 Bettina Wurche
      4. Dezember 2015

      @MartinB: Die Erklärung steht unten im PS:
      “PS: Diesen Beitrag hatte ich bereits im Februar publiziert. Da der Film “Im Herzen der See” jetzt angelaufen ist, habe ich den Artikel noch einmal gepostet. Anfang nächster Woche gibt es dnan noch eine Filmkritik.”
      Heute abend gehe ich nämlich ins Kino : ).
      Und da ich mich im neuen Artikel mit der Filmkritik nicht einfach wiederholen möchte, habe ich den alten noch einmal gepostet.

    • #19 rolak
      4. Dezember 2015

      massives deja-vu

      Juhu, bin nicht alleine – stellt euch mal das blöde Gesicht vor, als dann auch noch meine Kommentare unter dem -äh- erneuerten Artikel auftauchten…

  13. #20 MartinB
    4. Dezember 2015

    Ah, soweit hatte ich nicht mehr gelesen, ich hatte angefangen, dachte “Hmm, kenn ich”, hab geschaut, dass die Kommentare auch schon von Februar sind und dachte, es wäre irgendein Fehler im System.

  14. #21 BreitSide
    Beim Deich
    7. Dezember 2015

    Ach ja, das PS hab ich natürlich nicht gelesen, da ich die Literaturangaben auch ignorierte…

    Auch ich hab mal eine Doku gehört, dass Melville offenbar sich äußerst gut mit Walen ausgekannt hat. Die Zeit für eine einsame Insel muss ich mir mal nehmen… 😀

    • #22 Bettina Wurche
      7. Dezember 2015

      @BreitSide: Das würde sich bestimmt lohnen : )

  15. #23 biotec4u
    24. Januar 2017

    … immer dieser HERRMANN bis zum Untergang – wo sind meine Legionen – alte Götter alte Titanen – wie der Untergang der Titanic …

    Götterdämmerung – biotec4u