Jona und der Wal (Wikiepdia). Dieser Wal sieht allerdings eher wie in Stör aus.

„Was macht eigentlich ein Buckelwal, wenn er einen Menschen in die Kehle bekommt? Muss ihm dann jemand auf den Rücken klopfen? Das größte Problem für den Menschen ist wahrscheinlich die beschädigte Ausrüstung.“ fragte JW am 23. Januar 2017 in einem Kommentar auf den Beitrag „Die Fischdiebe – von Schwertwalen und Buckelwalen im Andfjord (Vesteralen, Nord-Norwegen)“.

Dazu weiß das Buch Jona die Antwort. Im 2. Kapitel heißt es: „Jona wird von einem großen Fisch verschlungen. In dessen Bauch betet er und wird nach drei Tagen und drei Nächten wieder an Land ausgespien.“
Jona wird von einem großen Fisch verschluckt, allerdings bleibt offen, ob der große Fisch ein Wal oder ein anderes Meeresgetüm war. Dann hat Jona im Bauch des Fisches drei Tage überlebt, danach hat der große Fisch wieder ausgespuckt. Anschließend ging Jona ging unversehrt seiner Wege.

Gibt es in dieser Geschichte vielleicht einen wahren Kern?
Horrorgeschichten, dass Bartenwale, die von unten mit geöffneten Kiefern durch einen Fischschwarm an die Meeresoberfläche stoßen und dabei einen Taucher, Schwimmer, Schnorchler oder Angler mitnehmen, halten sich hartnäckig.
Könnte ein Wal wirklich einen Menschen verschlucken?
Und: Was würde mit dem Verschluckten passieren? Könnte er überleben?
Aufgrund der unterschiedlichen Größen und Nahrungspräferenzen sollten wir uns für die Beantwortung dieser Frage Bartenwale, große Zahnwale und kleinere Zahnwale sowie Walhaie systematisch ansehen.

Kann ein Bartenwal – z. B. ein Buckelwal –  einen Menschen verschlucken?

Buckelwale (Megaptera novaeangliae) könnten durch ihre Art der Nahrungsaufnahme zumindest theoretisch einen Menschen ins Maul bekommen. Sie stoßen von unten nach oben. Oft wiederholen sie diese Bewegung mehrfach, tauchen ab, stoßen wieder nach oben, so dass ihr runder Bewegungsablauf an die Bewegungen von Windmühlenflügeln erinnert – darum heißt diese Fress-Methode auch „Milling“.
Bartenwale nehmen ein Maul voll Wasser mit Nahrung wie Krill, anderes Plankton oder kleine Schwarmfische auf. Dann schließt er das Maul so weit, dass die Barten vor dem verbleibenden Spalt stehen. Die Zunge drückt er nach oben und presst so das Wasser durch die Barten hindurch wie durch ein Sieb. Die Nahrung bleibt in den Barten hängen und wird geschluckt.

Theoretisch könnte ein Mensch ins Maul eines Wals passen. Buckelwale werden 12 bis 16 Meter lang, ihr Maul nimmt etwa ein Drittel der Körperlänge ein. Der Mundbereich ist also vier bis fünf Meter lang, mehrere Meter breit und ebenso hoch. Der Wal würde den Fremdkörper, den er aufgrund seiner zu engen Speiseröhre nicht schlucken könnte, sicherlich wieder ausspucken.
Ob der Mensch das Verschlucken in einem Mahlstrom aus Meerwasser und Fisch dann auch überleben könnte? Ein Taucher, der es schafft, dabei sein Mundstück im Mund zu behalten, vielleicht schon. Ansonsten dürfte eine gute Möglichkeit dafür bestehen, dabei zu viel Wasser und zu wenig Luft zu schlucken. Bisher habe ich zwar mehrere Berichte gelesen, in denen jemand dem Kopfende eines fressenden Wals sehr nahe kam, aber ich habe noch keinen ernsthaften Bericht gelesen, dass ein Mensch auch wirklich im Maul des Wals landete und wieder hinausfand. Falls der Betreffende es nicht überlebt hat, kann er ohnehin nichts mehr dazu sagen.

Bartenwale, selbst Blauwale, haben eine enge Speiseröhre (Ösophagus), maximal 10 Inch gibt der Naked Scientist an, das wären 2,54 mal 10 cm, 25 cm. Da hindurch könnte nur ein sehr schmächtiger Erwachsener oder ein Kind passen. Das Schlucken ist zwar theoretisch möglich, de facto aber äußerst unwahrscheinlich. Wahrscheinlich würde der Wal den zu großen Fremdkörper auf der Zunge bemerken und ausspucken. Schließlich hat er kein Interesse an einer Schlund-Verstopfung.

Pottwal sind die größten Zahnwale

Pottwale (Physeter macrocephalus) werden 15 bis 18 Meter (selten auch mal 20 Meter) lang, ihr Kopf nimmt mehr als ein Drittel der Körperlänge ein. Die Kiefer sind lang, der Unterkiefer trägt 52 bis über 20 Zentimeter große Zähne.
Zur Größe des Ösophagus habe ich keine Angaben gefunden. Diese Wale sind Jäger und schlucken ihre Beute ganz, manchmal sogar Riesenkalmare. Kalmare sind allerdings Weichtiere und stark komprimierbar. Dazu
schlucken diese Leviathane auch ganze Haie und andere größere Fische mit. Ein Ösophagus von nicht viel mehr als 20 Zentimetern sollte ausreichen.
Die Zähne sind hier kein Problem, Pottwale kauen ihre Beute nicht.
Allerdings fressen Pottwale, und gerade die großen Bullen, in so tiefen Wasserschichten, dass es dort nicht einmal theoretisch eine Begegnung mit einem Taucher geben könnte. Selbst dicht am Kontinentalschelf jagen die Bullen in mehreren Hundert Metern Tiefe.
Dazu kommt ihr hervorragendes Sonarorgan: Pottwale schallen ihre Beute. Daher ist keine Verwechslung von Mensch und Beutetier möglich.

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Kommentare (38)

  1. #1 RPGNo1
    26. Januar 2017

    Die Geschichte mit dem azoreanischen Walfänger hat mich fasziniert.
    Ich spekuliere einfach, das die Walkuh ihn mit ihrer tatsächlichen Beute verwechselt und ihn einfach wiederlosgelassen hat, als sie merkte, dass sie keinen fetten Fisch zwischen den Kiefern hatte. Ähnlich Vorfälle sind ja auch von Haien bekannt, die Schwimmer oder Surfer nach dem Zubiss wieder losgelassen haben (s. obigen Text). Der hier (http://scienceblogs.de/meertext/2016/06/23/antarktis-seeleopard-verwechselt-photographen-fast-mit-kaiserpinguin/?all=1) geschilderte Zwischenfall mit dem Seeleoparden geht in eine ähnliche Richtung.

    • #2 Bettina Wurche
      26. Januar 2017

      @RPGNo1: Nein. Garantiert nicht. Pottwale fressen nicht an der Oberfläche, auch die Weibchen fressen in mehreren 100 Metern Tiefe. Sie gehen auf Tintenfisch. Und sie schallen nach ihrer Beute. Ein Mensch hat weder Form noch Größe oder Konsistenz eines Kalmars.

  2. #3 RPGNo1
    26. Januar 2017

    @Bettina
    Oh, ich merke, dass ich heute viel über Wale dazulerne. Ich bin vom Wikipediaeintrag ausgegangen.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Pottwal#Ern.C3.A4hrung
    Dann bleibt die Geschichte des Walfängers also ein Rätsel, dass wahrscheinlich nie zufriedenstellend gelöst werden kann.

  3. #4 gedankenknick
    26. Januar 2017

    Wenn schon nicht vom Wal verschluckt, dann vielleicht von einer anderen teilmaritimen Lebensform: dem Feuerlösch-Flugboot! http://www.paraportal.org/3197-der-taucher-im-baum.html
    (Achtung! UrbanLegend halt. 😉 )

    Andererseits, hatte nicht MobyDick dafür gesorgt, dass Kapitän Ahab immer schon von weitem am Schritt zu erkennen war? Wenn man schon Weltliteratur nicht mehr als sichere Quelle vertrauen darf… *duck&cover*

    • #5 Bettina Wurche
      26. Januar 2017

      @gedankenknick, @Dampier: Beim historischen Walfang gab es sicherlich Dutzende von Möglichkieten, ein Bein zu verlieren. Ich habe aber hier nur Fälle aufzählen wollen, die belegt sind. Vielleicht hat Ahab wirklich sein Bein durch einen Wal verloren. Aber ob der Wal wissentlich zugebissen hat? Keine Ahnung. Auf die Geschichte mit dem angedauten Seemann bbin ich auch gestoßen. Kann schon sein, dass sie ihren Kameraden wiedergefunden haben. Aber sicherlich nicht mehr am Leben – sondern erstickt und angedaut : )
      Seemannsgarn gehört eben dazu : ))

  4. #6 rolak
    26. Januar 2017

    allerdings bleibt offen

    Tja, das ist die Qual des Wal.

    schallen ihre Beute

    Hattest Du das schonmal ververbt, Bettina? Muß übersehen worden sein, gefällt mir!

    His own impending death and resurrection

    Heißa^^ Sind ja ganz neue Perspektiven – das klingt schon sehr nach einer mythologischen Ausformulierung von ‘nach Ninive gebeamt’…

  5. #7 Dampier
    26. Januar 2017

    Es gibt noch mehr lustige Erklärungen:

    die Verschlingung Jonas durch den großen Fisch, die schon im Altertum bei Kritikern der frühen Kirche Spott hervorrief und deren Historizität in der neuzeitlichen Forschung durch teilweise sehr merkwürdige Erklärungen gesichert werden sollte. So vermuteten einige Forscher des 18. Jahrhunderts, Jona sei von einem Schiff mit dem Namen „großer Fisch“ aufgenommen worden oder habe in einer Herberge übernachtet, die „Zum Walfisch“ hieß.

    Und hier noch eine Story von einem gefressenen Menschen:

    Im angelsächsischen Raum wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts der Fall eines gewissen James Bartley, eines amerikanischen Waljägers diskutiert, der 1892 vor den Falklandinseln von einem Pottwal verschlungen, aber von seinen Kameraden aus dem Magen des erlegten Wals lebend gerettet wurde. Bartley soll bei seiner Rettung bewusstlos und vom Magensaft des Wals angegriffen gewesen sein.

    https://de.wikipedia.org/wiki/Buch_Jona#Zur_literarischen_Gattung

    Nachdem ich heute wieder was dazugelernt habe, kann ich sagen: die Geschichte kann so nicht stimmen.

    Danke Bettina für den interessanten & inspirierenden Artikel.

  6. #8 gedankenknick
    26. Januar 2017

    @rolak
    “Schallen” als Verb finde ich jetzt nicht so aufregend, denn es wird im medizinischen Bereich öfters mal lax für “Sonographie” benutzt. Was bei mir allerdings im Zusammenhang mit obigem Text ein paar zum Schmunzeln anregende Assoziationen hervorrief.

    • #9 Bettina Wurche
      26. Januar 2017

      @gedankenknick, @rolak: “schallen” habe ich im Sinne des medizinischen Ultraschalls benutzt und nicht eine Sekunde an die eigentlich übliche Bedeutung gedacht. Hab wohl zu lange für Mediziner gearbeitet : )

    • #10 rolak
      26. Januar 2017

      Ist doch schick? So als Zusammenfassung von ‘via Sonar orten und klassifizieren’, als Verb deutlich aktiv, sehr passend.

      für Mediziner

      Klar, dort besteht Bedarf nach einer analogen Zusammenfassung ;‑)

  7. #11 Dampier
    26. Januar 2017

    oder habe in einer Herberge übernachtet, die „Zum Walfisch“ hieß.

    … und nach drei Tagen lauten Betens ist er dann rausgeschmissen worden *g*

    • #12 Bettina Wurche
      26. Januar 2017

      @Dampier: Dann müssen wir nun nur noch warten, dass Archäologen ein Gasthaus aus vorchristlicher Zeit ausgraben, mit den Resten eines Türschilds “Zum Walfisch” : )

    • #13 rolak
      26. Januar 2017

      mit den Resten

      Nur gültig mit dem üblichen “Jonas was here”.

  8. #14 Omnivor
    Am 'Nordpol' von NRW
    26. Januar 2017

    Das ein angegriffener Wal sich mit Bissen wehrt, selbst wenn der Angreifer nicht auf seinem Speisezettel steht, ist doch eigentlich plausibel.
    Selbst Grassfresser setzen ihre Zähne auf unangenehme Weise ein.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ungarn-zwei-esel-beissen-mann-tot-a-899947.html

  9. #15 Omnivor
    Am 'Nordpol' von NRW
    26. Januar 2017

    Das ein angegriffener Wal sich mit Bissen wehrt, selbst wenn der Angreifer nicht auf seinem Speisezettel steht, ist doch eigentlich plausibel.
    Selbst Grasfresser setzen ihre Zähne auf unangenehme Weise ein.
    http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/ungarn-zwei-esel-beissen-mann-tot-a-899947.html

  10. #16 anderer Michael
    26. Januar 2017

    Frau Wurche

    Zum Jonas
    “Eine so hanebüchene Story, die so unwahrscheinlich war, dass sich das niemand als Ausrede ausdenken würde”.
    Eine gute Idee. Ich hatte mal einen so unglaubwürdigen ( der aber wirklich ehrlich war) Autoteilkaskoschaden gemeldet (und dabei auch alles falsch gemacht), dass der Versicherungsangestellte andeutete,sowas kann man sich nicht ausdenken und die Zahlung freigab.
    Später recherchierte ich,dass zwei der unglaubwürdige Details mittels Internet in Sekundenschnelle als wahr festzustellen waren.

    Rolak
    Schallen richtig in diesem Zusammenhang zu verstehen dürfte kein Problem sein. Prof .Garfinkel hat dazu das theoretische Rüstwerk geliefert.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Ethnomethodologie
    http://scienceblogs.de/bloodnacid/2017/01/11/warum-sollte-man-ueber-schusswaffen-forschen/#comment-114703

    Mal nur so gesagt, von einem analogem Mediziner 🙂

  11. #17 Omnivor
    Am 'Nordpol' von NRW
    26. Januar 2017

    Noch’n Kommentar: Die auftauchenden Wale im Video erinnern mich dunkel an die Sandwürmer in Dune/Wüstenplanet

    • #18 Bettina Wurche
      26. Januar 2017

      @Omnivor: Ach ja..Dune…aber waren die Sandwürmer nicht irgendwie wesentlich schwerer und erdverbundener? Buckelwale haben in ihren Bewegungen so eine Leichtigkeit, die einfach nicht von dieser Welt ist. Die Viecher sind so groß und sehen so knollig aus und sind so breit und scher…und dann haben sie diese 4,50 langen schneeweißen Flipper, und fliegen durchs Wasser mit der Anmut einer Primaballerina. Die sind schon was Besonderes.

  12. #19 gedankenknick
    27. Januar 2017

    @Omnivor:
    Esel sind nun ein interessantes Beispiel, da Esel SEHR wehrhaft sind. So stellt man sie in Schafherden zur autonomen Wolfsabwehr. Auch ist mir ein Fall bekannt, dass sich ein Patient eines Dorfarztes bitterlich beschwert hat, dass ihn dessen Esel gebissen hätte, als er diesen (also den Eseln, nicht den Arzt) streicheln wollte. Darauf fragte der Arzt, wie das denn sein könne, denn der Esel stände hinter einem Gartenzaun und zwei gestaffelten Elektrozäunen… Der Esel hatte einfach nur sein Revier verteidigt. Merke: NIE eine Eselkoppel betreten, das könnte sehr schmerzhaft enden! Andere Equiden bevorzugen da eher die Flucht (wenn sie denn können), auch z.B. Zebras, die angeblich ca. 7x stärker zubeißen können als Pferde.

    @Bettina Wurche:
    Die Dune-Sandwürmer sind nicht nur extrem erdverbunden, sie haben auch noch ein dramatisches Problem mit Wasser. 😉 Andererseits werden sie durchaus als sehr agil beschrieben, so ich mich recht erinnere schnappt einer nach einem bereits wieder in der Luft befindlichen Fluggerät…

  13. #20 Markus Termin
    27. Januar 2017

    Witzig, dass Sie das gerade jetzt bringen: Mars verlässt eben das Zeichen Fische – Venus bleibt dort noch ein wenig. Aber im Ernst – kann es sein, dass der Ursprung der Jonas-Erzählung hier völlig unbekannt ist? Noch nie vom Oannes gehört, dem Fischmenschen aus dem Gilgamesch-Epos? Die Alten lebten nun mal ganz in der Sternenwelt: gemeint ist natürlich eine astrale Transformation, eine Persönlichkeitsveränderung des Jonas in Anlehnung an den im gesamten Altertum üblichen 3-tägigen Tempelschlaf (dies an allen Einweigungs- und Mysterienstätten: Delphi, Dendara, Samothraki, etc. …) – es war vielleicht doch keine gute Idee, im Universitätsbetrieb die Geisteswissenschaften zu schrumpfen.

    • #21 Bettina Wurche
      27. Januar 2017

      @Markus Termin: Die Herleitung der biblischen Geschichte von Jona und dem Wal”fisch” stand nicht im Fokus dieses Beitrags, sondern die biologische Möglichkeit.
      Es ist anzunehmen, dass viele biblische Geschichten auf älteren Quellen beruhen. Letztendlich ist der eigentliche Ursprung der Legende unerheblich, denn auch dort stellt sich wieder die Frage nach der Faktenlage der Ursprungssituation. Ob die “Alten” in einer astralen Transformation lebten, möchte ich eher bezweifeln. Zumindest einige haben im Hier und Jetzt hart gerackert, um Schrift, Ackerbau, das Rad und sonstige kulturelle Grundbestandteile zu entwickeln. Soviel Tatkraft dürfte eine astrale Transformation erheblich im Wege stehen. Leider können sich die “Alten” gegen solche rezenten Vereinnahmungen schlecht wehren.
      “meertext” ist und bleibt kein Ort, um astrologischen Blödsinn, Eosterik-Geschwafel oder Verschwörungstheorien zu posten.

  14. #22 RPGNo1
    27. Januar 2017

    @MT
    Du irrst dich wieder einmal. Oannes und Jona haben nichts miteinander zu tun.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Oannes
    https://de.wikipedia.org/wiki/Buch_Jona#Entstehung_des_Buches_Jona
    Und deine Hinweise auf Astrologie und Esoterik sind, wie üblich, am Blogthema vorbei.

  15. #23 znep82
    27. Januar 2017

    Und passend zum Thema Wale kommt Pinocchio…

  16. #24 anderer Michael
    27. Januar 2017

    MT
    Ich habe noch nie was von Oannes gehört.Kurz nachgelesen, scheint eine Privatinterpretation Ihrerseits zu sein. Oannes taucht aber auch auf Seiten auf, wo Götter auf außerirdische historische Besucher zurückgeführt werden.

    Über die ” Alten ” zu spotten, weil sie Astrologie angesichts sonstiger Möglichkeiten zur Erklärung der Welt nutzten , ist unangebracht ( und macht zumindestens hier kein vernünftiger Mensch). Zudem durchaus auch Elemente von Astronomie vorhanden waren. Ich vermutete, dass mancher der Alten über den Unfug seiner Nachfahren sich vor Lachen nicht einkriegt und sich fragt, ob der Fortschritt der einen mit geistigen Rückschritt einer Minderheit einhergeht.

    Ihren letzten Satz empfinde ich als Beleidigung der Frau Wurche. Sofern ich mich irre, stellen Sie das bitte klar!

  17. #25 RPGNo1
    27. Januar 2017

    @anderer Michael
    MT ist geübt darin, andere Leute durch die Blume zu beleidigen und gleichzeitig mit seinem eigenen unermesslichen U niversalgenie zu “brillieren”. Deswegen ist er ja auch bereits bei Joseph, MartinB, Florian, Ali und Jürgen gesperrt und muss sich dann wieder ein neues Spielfeld auf ScienceBlogs aussuchen, um danach erneut auf die Nase zu fallen.
    *Offtopic Ende*

    • #26 Bettina Wurche
      27. Januar 2017

      @RPGNo1: Genauso isses. Ich hatte ihm gerade auf Geograffitico eins auf die Nase gegeben. Er outete sich als Anhänger der bösen Medienverschwörung gegen Trump, die falsche Bilder von Trumps Inaugurationsfeier zeigten. War schon klar, dass es jetzt hier probiert.
      Ihr alle seid es mir wert, mit Euch zu sprechen, mich auszutauschen, Eure Gedanken zu lesen und Eure Fragen zu benatworten.
      Aber für Esoteriker und Verschwörungshansel ist mir meine Zeit zu kostbar. Da geht es ja auch nicht um Faktenabgleich, sondern nur um In-Frage-stellen.

  18. #27 tomtoo
    27. Januar 2017

    @Bettina
    Das ist imho die richtige Einstellung. Es gibt Dinge (Personen) die sind einfach nur Zeitverschwendung.

  19. #28 Markus Termin
    27. Januar 2017

    Wenn ihr das so glaubt – bitte. Natürlich steht es mir fern, Frau Wurche zu beleidigen. Viel Spaß noch!

    • #29 Bettina Wurche
      27. Januar 2017

      @Markus Tremmin: Um Glauben geht es hier nicht. Wenn ich etwas glaube, kennzeichne ich das als Meinung. Meistens bringe ich hier belegte Fakten aus unabhängigen, vor allem wissenschaftliche Publikationen, die bereits von mehreren Leuten begutachtet und diskutiert worden sind. Das kennzeichnet wissenschaftliches Arbeiten. Oder Bilder, auf denen man z. B. selber gucken (z. B. zählen) kann, weil sie öffentlich zugänglich und vergleichbar sind.
      Gerade im letzten Beitrag habe ich sehr sorgfältig zwischen belegten Fakten, Anekdoten und Hörensagen oder sogar Seemannsgarn unterschieden.

  20. #30 tomtoo
    28. Januar 2017

    @MT

    Freundlich von dir das du auf deiner Homepage auf diesen Artikel von Bettina verlinkst.
    Da besteht ja dann die Change für deine Leser auch mal was Wissenschaftliches zu lesen.

    • #31 Bettina Wurche
      29. Januar 2017

      @Tomtoo: Da besteht wenig Gefahr. Er hat sich wohl gegrämt, dass ich ihn gesperrt habe. Statt mich mit solchen Leuten auseinanderzusetzen habe ich in den letzten Tagen mit einem britischen Forschungsschiff namens “Enterprise” getwittert, die gerade vor South Georgia unterwegs sind, um den Walbestand zu sichten. Das wird in den nächsten Monaten möglicherweise etwas direkte Berichterstattung aus antarktischen Gewässern geben. Twitter ist sowieso sehr empfehlenswert, da geht gerade die Post ab. Die Nationalparks erweisen sich als Widerstandszelle gegen die Trump-Ära. eigentlich sollte ich dazu auch was schreiben, die machen nämlich gerade großartige Arbeit.

  21. #32 tomtoo
    1. Februar 2017

    @Bettina

    Freu mich jetzt schon. Hoffe was positives. Hab momentan gerade so ein gespürtes Defizit an positiven Nachrichten.

  22. #33 Jochen
    5. Februar 2017

    Hallo Bettina,
    wie immer ein toller Beitrag von Dir, danke dafür! Und danke auch für die engagierten Kommentare!

    • #34 Bettina Wurche
      5. Februar 2017

      @Jochen: Danke. Ja, ich finde auch, dass die Beiträge durch diese Kommentatoren absolut gewinnen : )

  23. #35 Conny
    München
    10. Mai 2018

    Hallo Frau Wurche,
    ich mußte diese Jona Story zuletzt mit meinem sehr gläubigen Partner diskutieren. Ich war immer der Meinung, dass Wale nichts schlucken können das größer als eine Grapefruit ist. Deswegen wollte ich Sie fragen ob es eine wissenschaftliche Quelle gibt in der der Durchmesser der Speiseröhre von Pottwalen angegeben ist. Kalmare haben ja keine Knochen und könnten daher wohl auch einen engeren Schlund passieren. Ob aber ein ganzer Mensch ohne Knochenbrüche durchpasst würde mich schon sehr interessieren.

    MfG
    Conny

    • #36 Bettina Wurche
      10. Mai 2018

      @Conny: Hallo Conny, leider habe ich auch kein Maß für den Durchmesser der Pottwal-Speiseröhre gefunden. Der heutige Pottwal Physeter macrocephalus wäre definitiv der einzige Wal, der rein theoretisch einen Menschen schlucken könnte. Er frißt die größten Organismen und in einem Stück. Aber, wie Sie selbst schon sagten: Tintenfische lassen sich gut komprimieren. Die Speiseröhre besteht aus sehr kräftiger Ringmuskulatur, falls ein schlanker, dünner Mensch hindurchrutschen sollte, dürfte er zumindest einen eingedrückten Brustkorb haben. Spätestens dann sollte er auch erstickt oder ertrunken sein. Allerspätestens im Magen wäre Schluß: Wale haben vierfach gekammerte Mägen, da sie Huftiere sind. Ein ganzer Mensch dürfte in den Pottwalmägen keinen Platz finden. Ich würde fast erwarten, dass ein Wal sich an einem solchen Klumpen schwer verschlucken und erbrechen würde. Allerdings stellt sich ide Frage gar nicht: Potwale jagen und fressen in mehreren 100 Meter Tiefe, dort sollten sie keinen Menschen erwischen. Außerdem würde ihr Sonar, mit dem sie die Beute finden, mitteilen, dass der Mensch nicht die richtige Form und Dichte hat.

      Ich habe überhaupt noch keinen Bericht gefunden, dass ein Mensch das Verschlucktwerden in einem Meerestier überlebt hätte.

      Hier habe ich die Antwort auf diese Frage von Phil Clapham gefunden (was der über Wale nicht weiß, weiß keiner):
      http://whale.wheelock.edu/archives/ask00/0319.html

  24. #37 Pat
    10. März 2019
    • #38 Bettina Wurche
      11. März 2019

      @Pat: Ja, da hat der wal Glück gehabt, dass ihm der fiese Gummigeschmack und das strampelnde Männchen noch aufgefallen sind – er hätte daran ersticken können.