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Dr. Marina Costa, Dr. Maria Isabel Garcia Rojas und der Crew der HMS ENTERPRISE kann ich nur noch einmal sehr herzlich danken, dass ich auf “meertext” ihre spannenden Erlebnisse berichten durfte und für ihre wunderbaren Photographien.

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Kommentare (16)

  1. #1 RPGNo1
    20. April 2017

    Ein toller Bericht! Vielen Dank dafür, dass diese lebendigen Erfahrungen der beiden Wissenschaftlerinnen mit uns auf ScienceBlogs geteilt werden. :)

    Ein Punkt ist mir noch aufgefallen. Unter dem Abschnitt “SAERI” steht:

    Daneben erarbeitet sie auch Unterlagen zur Kommunikation und Vermittlung der Wal-Forschung, um mehr Menschen für den Wal-Schutz zu sensibilisieren

    Dr. Maria Isabel Garcia Rojas und Projektwissenschaftlerin bei SAERI.

    Sind dort Textabschnitte verloren gegangen?

    • #2 Bettina Wurche
      21. April 2017

      @RPGNo1: Danke und ja, Du hast recht, da fehlte was. Das ist mir leider auch nach der 2. Korrekturlesung durchgegangen.

  2. #3 Spritkopf
    21. April 2017

    Das fände ich auch eine gute Idee für die Bundesmarine, wenn sie auf ihren Schiffen grundsätzlich ein paar Plätze für Meereswissenschaftler einräumen würde. Forschung rulez.

    • #4 Bettina Wurche
      21. April 2017

      @Spritkopf: Von solchen Kooperationen habe ich noch nie gehört. Ein problematischer Punkt ist ja, dass die Bundesmarine keine solchen repräsentativen Aufgaben in Übersee-Territorien wahrnimmt. Da ist die Royal Navy schon anders aufgestellt.

  3. #5 tomtoo
    21. April 2017

    Ja,Ja beschimft mich ruhig als Weichei.
    Aber 12 Stunden “Wache” bei dem Klima ist ganz schön heftig. Ich hab da so meine Erfahrungen.Hut ab!

    • #6 Bettina Wurche
      21. April 2017

      @tomtoo: Ein Wal-Survey in diesen Breiten ist absolut harte körperliche Arbeit. Die Kälte schlaucht sehr. Zu den niedrigen Umgebungstemperaturen (das kann schon ein paar Grad Plus sein) kommt noch der Fahrtwind des Schiffes dazu und der stetige antarktische Wind (Chilling). Außerdem steht man ja und läuft sich nicht warm. Das kann schon sehr bitter werden.

  4. #7 CM
    21. April 2017

    Ja,Ja beschimft mich ruhig als Weichei.

    Habe Besseres zu tun: Hut ab vor dem Artikel! Ist wunderbar zu lesen!

    • #8 Bettina Wurche
      21. April 2017

      @CM: Danke : ) Das Schreiben hat einfach Spaß gemacht, es ist so ein herrliches Thema.

  5. #9 tomtoo
    21. April 2017

    Ich finde die Idee von @Spritkopf echt gut. Die schippern doch eh durch die gegend. Und eine Koje wird sich doch bestimmt finden. Gibt so viel zu erforschen. Z.b Kleinstlebewesen oder …ach..so viel halt.

    • #10 Bettina Wurche
      23. April 2017

      @Spritkopf, @tomtoo: Naja, die “schippern” nicht, sondern haben feste Aufgaben und Zeitpläne. Als “Platform of opportunity” kann das geeignet sein, etwa für Wal- oder Seevogelbeobachtung und-zählung. Bleibt allerdinsg die Frage nach für Wissenschaftler interessanten Fahrtgebieten.
      Fischerei, und dazu gehört auch schon ein Planktonnetz, ist nahezu unmöglich. Zum Aussetzen und Hieven der Netze braucht man Winden, Kräne und Personal. Dazu kommt der Stauraum fürs Geschirr und der Raum fürs Bearbeiten und Stauen der Proben, oftmals mit Chemielaboranforderungen z. B. wegen der Konservierungsmittel. Netze müssen mit definierter Geschwindigkeit und nicht zu schnell geschleppt werden, sonst erreichen sie ihre Einsatzhöhe nicht, bzw. der Inhalt ist zu hohem Staudruck ausgesetzt. Das alleräußerste wären etwa Wasserproben aus Wasserschöpfern, in denen Plankton sich besonders gut hält. Ansonsten eher Fehlanzeige. Und ich kann mir auch echt nicht vorstellen, dass die Sauerei, die Fischerei normalerweise so mit sich bringt, für ein Marineschiff akzeptabel wäre.
      In früheren Zeiten war es allerdings an Bord von Royal Navy-Schiffen durchaus üblich, dass Schiffsärzte anheuerten, die nebenbei als Naturphilosphen aktiv waren, die haben durchaus beprobt und gesammelt, soweit es möglich war (dazu kann ich z. Zt. noch keine Literaturangabe machen). Und Ozeanographie war auch recht üblich.

  6. #11 RPGNo1
    24. April 2017

    In früheren Zeiten war es allerdings an Bord von Royal Navy-Schiffen durchaus üblich, dass Schiffsärzte anheuerten, die nebenbei als Naturphilosphen aktiv waren, die haben durchaus beprobt und gesammelt, soweit es möglich war (dazu kann ich z. Zt. noch keine Literaturangabe machen).

    Dazu kann ich ein fiktives Beispiel geben. Der Schiffsarzt Stephen Maturin (Paul Bettany) im Film “Master and Commander” (2003) wird im eigentlichen Beruf als Naturforscher beschrieben. (https://de.wikipedia.org/wiki/Master_%26_Commander_%E2%80%)93_Bis_ans_Ende_der_Welt

    • #12 Bettina Wurche
      24. April 2017

      @RPGNo1: : ) Der ist wahrscheinlich etwas überzogen, aber dennoch ein wunderbares Beispeil. Leider fiktiv. Ein mögliches Original-Vorbild hab eich noch nicht gefunden. Für Jack Aubrey hat David O`Brian sich ja, wie üblich von den Überlieferungen Cochranes und Pellews stark inspirieren lassen (wie Forrester auch), bzw. von noch anderen Dokumentationen. Aber zu Maturin habe ich noch nichts gefunden. Demnächst werde ich mich in Portsmouth noch einmal umhören und umsehen, vielleicht komme ich da weiter.

  7. #14 RPGNo1
    24. April 2017

    @Bettina
    Die englische Wiki hat zwei Namen ausgespuckt, auf die deine Beschreibung in Kommentar #10 (Schiffsarzt = Naturforscher) gut passt.
    https://en.wikipedia.org/wiki/George_Bass
    https://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Brinsley_Hinds

    • #15 Bettina Wurche
      24. April 2017

      @RPGNo1: Klasse, danke!

  8. #16 tomtoo
    27. April 2017

    @Bettina

    Klar ist ein Militärschiff kein Forschungsschiff. Aber z.B die wissenschaftliche Auswertung von Horchdaten usw könnte doch auch spannenden sein. Keine Ahnung
    in wie weit es da zusammenarbeit gibt. Gerade U-Boote haben da ja sehr leistungsfähige Sensoren.