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Interstellar object ʻOumuamua exits the Solar System (Wikipedia: Oumuamua)

„Oumuamua in Wahrheit ein außerirdisches Sonnensegel?“ solche Überschriften stachen mir vor zwei Tagen ins Auge. Ein schneller Blick auf den Kalender bestätigte mir, dass es kein Aprilscherz sein konnte.
Trotz meiner Affinität zu Außerirdischem Leben halte ich das Erscheinen des Artefakts einer Zivilisation von außerhalb unseres Sonnensystems (extrasolar bzw. interstellar) für nahezu ausgeschlossen.

Der Beitrag basiert auf einer wissenschaftlichen Publikation zweier Harvard-Forscher: “Could solar radiation pressure explain “Oumuamua`s peculiar acceleration?” von Shmuel Bialy und Abraham Loeb vom Harvard Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts.
Darauf musste ich einen näheren Blick werfen.

Simulation of ʻOumuamua spinning and tumbling through space, and the resultant light curve. In reality, in all observations of ʻOumuamua the asteroid only constituted a single pixel and its shape was inferred from the light curve. (Wikipedia: Oumuamua)

Was ist über Oumuamua bekannt?

„Oumuamua (1I/2017 U1)“ ist das erste Objekt interstellarer Herkunft – darum hat es die Klassifizierung 1I bekommen: 1. Objekt Interstellarer Herkunft. Eine neue Objektklasse!
I wie Interstellar bedeutet, dass es nicht aus unserem Sonnensystem stammt.

Oumuamua hat bei der Beobachtung einen Helligkeitswechsel gezeigt. Der deutet darauf hin, dass der Himmelskörper ein Längen-Breiten-Verhältnis von 1:10 haben könnte. Das heisst, dass er außergewöhnlich lang gestreckt sein könnte. Jedenfalls unter der Grundannahme, dass er auf allen Seite die gleiche Färbung hat. Was ungewöhnlich wäre, weil er eigentlich eher eine Weltraumkartoffel sein sollte. Theoretisch könnte es auch sein, dass der beobachtete Helligkeitswechsel zumindest teilweise darauf beruht, dass der Himmelskörper regional unterschiedlich hell ist – etwa eine Kugel-Kartoffel mit einer hellen und einer dunklen Seite. Bereits die Annahme eines länglichen Objekts ist also eine Hypothese. Die durch die ikonische künstlerische Abbildung eins langgestreckten und dünnen Körpers gerade zementiert wird.

Dass durch unser Sonnensystem fliegende Objekte ganz anders sein könnten, als bislang angenommen, hat sich nicht zuletzt am ROSETTA-Projekt zum Kometen 67P/ Tschurjumow-Gerassimenko eindrucksvoll gezeigt. Der Komet hat sich sowohl in seiner Form (“Rubberducky”) als auch in seiner regional so unterschiedlichen Oberflächenstruktur und Zusammensetzung als stetiger Quell von immer neuen Überraschungen gezeigt.

Oumuamua hat in der Nähe der Sonne eine ungewöhnliche zunehmende Beschleunigung gezeigt, die offenbar schwierig zu erklären ist: „Micheli et al 2018 reported the detection of an non-gravitational acceleration“ zitieren Bialy und Loeb. Michaeli et al hatten noch angenommen, dass Oumuamua ein Komet sei, die Beschleunigung wäre dann durch Ausgasung erklärbar gewesen.
Leider hatte 1I in Sonnennähe keine durch Teleskope beobachtbare zunehmende Aktivität etwa durch Ausgasung und auch keinen Schweif gezeigt. Es war also wohl eher kein Komet.
Bis zu diesem Punkt zitieren Bialy und Loeb andere Publikationen und beziehen sich auf Daten und Hypothesen, die unter Astronomen als gegeben angenommen werden.

Nun verlassen sie diese Basis und suchen nach alternativen Erklärungen für die zunehmende Beschleunigung des interstellaren Objekts: „If not cometary acivity, what can drive the non-gravitational acceleration observed? In this Letter we explore the possibility of Oumuamua being a thin object accelerated by Solar radiation pressure which would naturally result in an excess acceleration […]“.
Nach umfangreichen Berechnungen (die sich meiner Beurteilung entziehen) schlussfolgern Bialy und Loeb, dass die beobachtete, nicht auf Gravitationskräften beruhende Beschleunigung von Oumuamua durch den Strahlungsdruck des Sonnenlichtes erklärt werden könnte – „may be explained“. Im Konjunktiv!

Einige Zeilen weiter fragen sie, welche Art von Objekt ein so geringes Masse-zu-Oberfläche-Verhältnis haben könnte? Da Oumuamua zu weit entfernt war, um die Oberfläche beobachten zu können, kann man über seine Geometrie und Form nur spekulieren.
Es gibt derzeit unter den Objekten unseres Sonnensystems keines, dass auch nur ein annähernd ähnliches Verhältnis von Masse zu Oberfläche aufweist (wobei dieses Verhältnis bereits ja auf Spekulationen beruht).

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Kommentare (33)

  1. #1 tomtoo
    8. November 2018

    Das war mir von Anfang an klar, das können nur Aliens sein.
    Die sind reingeflogen, haben Trumpels Zwitschern abgehört, und gedacht: Und jetzt?

    Ergebniss Manschaftskonferenz: Alle wieder in den Tiefschlaf, unauffällig Solarsegel setzen. Nach erreichen der maximalen Sensorreichweite dieser eigenartigen Lebewesen, Hyperraumtriebwerke aktivieren. ; )

  2. #2 Alexander
    9. November 2018

    Zur Strafe gibt es bei FF morgen einen Artikel über Seegurken! 😉

    Über eventuelle Besucher von irgendwo soll übrigens laut New York Times ein Mister Elizondo mehr wissen:
    https://www.nytimes.com/2017/12/16/us/politics/pentagon-program-ufo-harry-reid.html

    Auf den Videos erkenne ich leider nur in etwa so viel, wie auf Ultraschallaufnahmen 😉

    • #3 Bettina Wurche
      9. November 2018

      @Alexander: Seegurken sind toll! Darüber will ich such schon sooo lange schreiben : )

  3. #4 rolak
    9. November 2018

    Das wurde doch schon längst geklärt:
    Es ist selbstverständlich das große weiße Taschentuch des Großen Grünen Arkelanfalls und beweg sich mit der Restenergie des universumgenerierenden Niesens.

  4. #5 Mars
    9. November 2018

    unabhängig vom jetzigen veröffentlichungstext hat @Florian F schon vor wochen/monaten mal ein beitrag dazu geschrieben – und war hell begeistert das 1I zu erklären und als etwas besonderes zu zeigen
    als auch die letzten tage mit dem asteroidenbesuch, wo sich neue ‘flugkörper-formen’ in doppelpyramide oder wüfel (jetzt kann ichs auch nicht lassen: cave: die Borg!) gezeigt haben.
    allerdings wird es nicht beim 1l bleiben, wenn man bedenk, wie lange wir so etwas erst beobachten können – wieviel wir in den letzten 100 000 jahren NICHT gesehen haben … dann kann es ja die nächsten 100 tsd jahre nur interessant bleiben – zwinker
    es darf weiter viel darüber spekuliert werden – unabhängig von Ockhams Law

    • #6 Bettina Wurche
      9. November 2018

      @Mars: Darüber haben schon viele Leute geschrieben. Mir ging es hier um die Einordnung des vorliegenden Textes.

  5. #7 RPGNo1
    9. November 2018

    @Bettina Wurche
    Vielleicht habe ich es überlesen, aber wo wurde denn das “Werbeprospekt” von Shmuel Bialy und Abraham Loeb veröffentlicht? War das eine wissenschaftliche Fachzeitschrift?

    • #8 Bettina Wurche
      9. November 2018

      @RPGNo1: Es ist bislang eine Vorabveröffentlichung, die sie der Presse zugespielt haben. Ich habe noch nicht gesehen, wo es veröffentlicht werden soll.

  6. #9 Wizzy
    9. November 2018

    Also, ich finde das Paper von Bialy und Loeb nicht besonders unwissenschaftlich. Wahrscheinlich gibt es eine natürliche Erklärung für das Verhalten von Oumuamua, aber das bestreiten sie ja auch nicht.

    Das Objekt ist in mehrfacher Hinsicht ungewöhnlich: Es ist extrem langgezogen für ein zufälliges Objekt (es ist ja das einzige Extrasolarsystemobjekt das wir überhaupt passieren sahen), und die Beschleunigung kann laut Micheli et al / Nature 2017 praktisch nur mit Kometenaktivität erklärt werden, die aber nicht beobachtet wurde. Daraus:

    “The lack of observed dust lifted from the object by the hypothesized cometary activity can be explained by an atypical dust-grain size distribution that is devoid of small grains, a low dust-to-ice ratio or surface evolution from its long journey. However, these important aspects of the physical nature of ‘Oumuamua cannot be resolved conclusively with the existing observations.”

    Die Spekulation von Bialy und Loeb muss meines Erachtens bei so einem Objekt gemacht werden – und wird in der Community auch regelmäßig gemacht, nur gilt es als mutig so etwas zu veröffentlichen. Die Wahrscheinlichkeiten für nicht-natürliche Objekte sind schlicht unbekannt – dass extrem viele (natürliche) längliche Fragmente im interstellaren Raum unterwegs sind, wie es diese Stichprobe nun nahelegt, wurde übrigens vor dem Fund genauso ganz und gar nicht vermutet.

    • #10 Bettina Wurche
      9. November 2018

      @Wizzy: Dass Oumuamua ein längliches Objekt sein soll, ist bereits eine Hypothese. Ob man das für mutig oder unseriös hält, ist eine Frage des Standpunkts.

  7. #11 Wizzy
    9. November 2018

    @Bettina Wurche
    Ohne Diskussion zur Lichtkurve springe ich mal zu Ihrem 2. Satz –> Ihren Standpunkt, das für unseriös zu halten, kann ich ebenfalls nachvollziehen. Vielen Dank für den Artikel! Das Thema ist spannend, wobei ich Ihre Artikel generell gerne lese :-)

  8. #12 RPGNo1
    9. November 2018

    @Bettina Wurche
    Danke. Ich bin interessiert, in welcher Fachzeitschrift (wenn es denn eine solche wird) der Artikel veröffentlicht wird im Hinblick Fake Artikel bzw. mangelndem Review durch den Herausgeber einer solchen Zeitschrift, welches des öfteren bereits auf ScienceBlogs thematisiert wurde.

  9. #13 RPGNo1
    9. November 2018

    Interessant. Es gibt auch einen Nature-Artikel, in welchem Marco Micheli et al das Objekt 1I/ʻOumuamua den Kometen zuordnen.

    http://www.nature.com/articles/s41586-018-0254-4

    Die Fachwelt ist sich uneins, was bei den wenigen Informationen, die wir über Oumuamua haben, kein Wunder sein dürfte. Allerdings halte ich die Einschätzung von Marco Micheli et al, soweit ich sie dem Abstract entnehmen kann, für weitaus glaubhafter als die Spekulationen von Bialy und Loeb.

    • #14 Bettina Wurche
      9. November 2018

      @RPGNo1: Der Artikel von Micheli (2018) und viele andere sind in dem Paper zitiert. Bis es dann zu einer extremen Verkettung extremer Hypothesen kommt.
      Ich habe Micheli auch genannt, hatte ihn aber nicht verlinkt (jetzt erledigt).

  10. #15 UMa
    9. November 2018
    • #16 Bettina Wurche
      9. November 2018

      @UMa: Danke, da hatten wir mit vier Paar Augen die kleine Zeile ganz am Schluß übersehen:
      “To be published in “The Astrophysical Journal Letters” on November 12, 2018″
      Dann dürfte die Diskussion am/nach dem 12. noch mal so richtig abgehen

  11. #17 RPGNo1
    9. November 2018

    @UMa
    Danke

    @Bettina Wurche

    Der Artikel von Micheli (2018) und viele andere sind in dem Paper zitiert. Bis es dann zu einer extremen Verkettung extremer Hypothesen kommt.
    Ich habe Micheli auch genannt, hatte ihn aber nicht verlinkt (jetzt erledigt).

    Ich merke gerade wieder, wie leicht so ein Zitat beim Lesen untergeht, wenn man es nicht in der Muttersprache liest.
    Aber jetzt ist alles da. :)

  12. #18 Besucher
    Berlin
    9. November 2018

    Vielleicht ist Ockhams Messer bereits etwas abgewetzt, weil es aus einer Zeit stammt, wo man noch annahm, die Erde ist das Zentrum der Welt.

    Herr Loeb ist auch nicht irgend jemand.

    Spannender finde ich folgende Sichtweise, weil sie Dinge nicht ausschliesst (Willkommen in unserem Universum, wo vor einigen Jahren Exoplaneten als unmöglich deklariert wurden)

    https://m.youtube.com/watch?v=uIa42DWoMF0

    • #19 Bettina Wurche
      10. November 2018

      @Besucher: Die Ansprüche an saubere Methodik für wissenschaftliches Arbeiten haben sich durch die Entdeckung von Exoplaneten nicht verändert, nicht einmal von Exoplaneten in binären Systemen. Natürlich ist Loeb nicht irgendwer, sonst wäre er nicht Chair im Breakthrough Starshot. Und ich bin wirklich die letzte, die einer solchen Diskussion wie im vorliegenden Fall abgeneigt wäre, dazu bin ich viel zu sehr SF-Fan. Meine Kritik richtet sich gegen die losgetretene Medienhysterie, die bewusst platziert wurde und gegen den unreflektierten Umgang der Medien mit der Vorabveröffentlichung. Die übrigens ausgrechnet von dem SF-Autor David Brin in meine Timeline getwittert wurde.

  13. #20 tomtoo
    10. November 2018

    @Beobachter
    Wann und von welchem Astronom wurden Exoplaneten als unmöglich deklariert?

  14. #21 RPGNo1
    10. November 2018

    @Beobachter

    Vielleicht ist Ockhams Messer bereits etwas abgewetzt, weil es aus einer Zeit stammt, wo man noch annahm, die Erde ist das Zentrum der Welt.

    Dann schlage ich vor, dass du diese Annahme z.B. Professor Ulrich Walter näher bringst.

    https://www.welt.de/wissenschaft/article160308076/Ockhams-Rasiermesser.html

    Das Prinzip der Parsimonie ist in den Wissenschaften heutzutage immer noch so aktuell wie es vor 700 Jahren war, als es von Wilhelm von Ockham entwickelt wurde.

  15. #22 Alexander
    10. November 2018

    Josef M. Gaßner hat für “Urknall, Weltall und das Leben” auch noch kurz ein Video zum Thema produziert:

  16. #23 Besucher
    Berlin
    10. November 2018

    Hab da im Eifer des Gefechts etwas überspitzt formuliert.
    @RPGNo1
    An Ockhams Messer ist natürlich nichts auszusetzen. In diesem Fall gibt es aber sehr viele Zufälligkeiten ( Herkunft, Flugbahn, Bahnänderung) so dass, ich hier auch andere Möglichkeiten in Betracht ziehen würde. Auch Loeb sagt ja nicht, dass es zwingend ein Sonnensegel ist, er zieht die Möglichkeit aber in Betracht.
    @Tomtoo
    “Unmöglich” ist meine Formulierung. Faktisch wurden Entdeckungen von möglichen Exoplaneten lange in Zweifel gezogen. siehe den Wikipedia Artikel zum Thema “Exoplaneten” oder auch hier:
    https://www.welt.de/wissenschaft/article170399285/Der-erste-Exoplanet-wurde-vor-100-Jahren-entdeckt.html
    @Bettina Wurche
    Danke für die ausführliche Antwort. Was die Medien speziell “Spektrum”betrifft bin ich völlig D’accord! Mein persönlicher Aufreger war hier die angeblich natürliche Erklärung des WOW Signals.Da gibt es auch andere Meinungen:
    https://www.heise.de/tp/features/Historisches-SETI-Signal-ohne-Kosmogramm-3801610.html?seite=4
    Gruß
    Besucher

    • #24 Bettina Wurche
      11. November 2018

      @Besucher: : )

  17. #25 Alderamin
    11. November 2018

    @Besucher

    “Unmöglich” ist meine Formulierung. Faktisch wurden Entdeckungen von möglichen Exoplaneten lange in Zweifel gezogen

    Das war aber auch nur Ockhams Rasiermesser, denn außergewöhnliche Behauptungen bedürfen außergewöhnlicher Beweise. Außergewöhnlich war dabei allerdings keineswegs die mögliche Existenz eines angenommenen Exoplaneten – dass andere Sterne Planeten haben vermutete schon Kant – sondern ausschließlich, dass man den Effekt eines so winzigen, leuchtschwachen Körpers wirklich an einem Stern beobachten könnte.

    In dem von Dir verlinkten Artikel hat der Entdecker ja nicht einmal selbst gewusst oder behauptet, dass er einen Exoplaneten gefunden hätte, insofern konnte ihm da auch niemand widersprechen, aber es gibt das Beispiel von Barnards Stern, dem eine Weile lang ein Begleiter angedichtet worden war – der aber bis heute nicht nachgewiesen wurde. Die Technik war bis in die 90er Jahre einfach noch nicht ausgereift genug, um Exoplaneten mit Sicherheit nachzuweisen. Heute können das sogar Amateure.

    • #26 Bettina Wurche
      11. November 2018

      @Alderamin: Ich finde es superspannend, dass wir (jedenfalls einige Menschen) heute technisch in der Lage, rein theoretische Konzepte nachweisen/beobachten/anwenden zu können – ob Relativitätstheorie, Exoplaneten oder Astrobotanik. Wir leben in grandiosen Zeiten. Oder die soziale Kommunikation der Pottwale, oder noch ganz anderes.
      Das Vorhandensein eines interstellaren Objekts in “unserem” Sonnensystem ist aufregend, Oumuamua hätte noch wesentlich mehr breite Presse verdient. Meine Kritik zielte nur auf diese eien Publikation und den Umgang damit ab. Aber heute und morgen dürften da noch einige interessante Reaktionen dazu kommen, ich bin schon gespannt darauf.

  18. #27 Alderamin
    11. November 2018

    @Betttina

    Von diesem Oumuamua-Sonnensegel-Paper hatte ich natürlich auch gehört und fand es unwürdig, dass ich dazu überhaupt einen Artikel schreibe… aber über die faszinierenden Möglichkeiten der heutigen Technik habe ich gerade eben wieder was veröffentlicht. 😉

    Ja, grandiose Zeiten, in denen wir leben. Wenn sich nicht gerade der dunkle Schleier des Populismus über die Menschheit legen würde.

  19. #29 tomtoo
    11. November 2018

    Ja, dunkle Zeiten sind wohl mal wieder absehbar. Ich hoffe ich täusche mich.

  20. #30 Alderamin
    11. November 2018

    @Bettina

    Daniel Fischer hatte neulich schon was zu dem(den) möglichen Staubmond(en) verlinkt. Mal schauen was sich machen lässt, ich habe eine ganz Pipeline von Artikeln, ich komme da gar nicht mehr hinter der Forschung her. Zuerst kommt jetzt aber die andere Kollision der Milchstraße an die Reihe, und woanders bat man um einen Artikel über rotierende Schwarze Löcher. Die Mobilfunkreihe wollte ich auch bald mal abschließen. Und derzeit verlangt auch noch der Job mehr von mir…

  21. #31 Bettina Wurche
    12. November 2018

    JETZT kommt die Medienkritik:
    Spektrum hat gerade einen Artikel gebracht, der in den letzten beiden Absätzen genau diese kritischen Fragen noch einmal stellte und auch auf die Intention eines Werbegags abstellt:
    “Bialy und Loeb gehen in ihrem Paper einige Szenarien durch. Aber Loeb ist auch Medienprofi und mit der Sonnensegelbehauptung hat er große Aufmerksamkeit für das andere Breakthrough-Projekt »Starshot« bekommen, an dem er beteiligt ist. In der Danksagung der Publikation gibt er offen zu, dass die Publikation in Teilen von der Breakthrough-Preis-Stiftung gefördert wurde. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.”
    https://www.spektrum.de/kolumne/was-es-mit-dem-alien-raumschiff-oumuamua-auf-sich-hat/1607278

  22. #32 Bettina Wurche
    12. November 2018

    Eine Deutung, dass Oumuamua doch ein Alien-Artefakt ist, hat Galactic Developments geliefert:
    Der lexikon-Eintrag von 2493 hat Oumuamua als Wassertank eines interstellaren Raumschiffs identifiziert
    (Danke, Heiner Wolf, für diese Ergänzung – das hatte ich glatt übersehen)
    http://www.galactic-developments.de/data2.html?hilite=2493

  23. #33 tomtoo
    14. November 2018