Zum Weiterlesen:
Mehr zur Begegnung zwischen Mensch und Seeleopard gibt es hier und hier.

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Kommentare (13)

  1. #1 Aginor
    20. November 2018

    Robben!!
    Finde es toll dass Du einen Artikel darüber geschrieben hast. Robben (selbst die großen) fliegen für viele unter dem Radar, werden als faszinierende Raubtiere kaum wahrgenommen, im Gegensatz zu Haien, Orcas, oder den diversen Landraubtieren.
    Wenn man nach Robben fragt kriegt man oft nur Arjen als Antwort. 😀
    Aber Spaß beiseite: Das größte Raubtier Deutschlands ist….. die Kegelrobbe! Wissen viele nicht. Dabei ist ihr Leben nicht weniger interessant als das von Bären, Wölfen, Orcas und dergleichen.

    Die Seeleoparden im Beitrag sind natürlich nochmal eine Spur krasser. Klar, jetzt nicht gerade die größten Sympathieträger, diese Tiere sind wenig kuschelig und schon hart drauf. Raubtiere eben.
    Aber genau das (und ihre Intelligenz) machen sie so interessant.
    Und sie – mit den modernen Methoden – besser zu erforschen eröffnet ganz neue Perspektiven. Spannend!

    Danke für den Beitrag. 🙂

    Gruß
    Aginor

    • #2 Bettina Wurche
      20. November 2018

      @Aginor: Ja, Kegelrobben als größtes Raubtier sind den meisten Deutschen unbekannt.Da gab´s mal einen Bericht von der Ostsee: Touristen hatten versucht, eine Kegelrobbe wieder ins Wasser zu schieben, weil sie das Tier für einen gestrandeten Wal gehalten haben. Wir haben Tränen gelacht. Die Touris hatten ganz schön Glück, dass die Robbe das wohl recht gelassen hingenommen hat, sonst wäre bestimmt noch ein interessanter Krankenhausbericht über scheußlich infizierte Bißwunden dazu gekommen.

  2. #3 RPGNo1
    20. November 2018

    Kurze Frage: Es heißt, dass Schwertwale die einzige Gefahr für Seeleoparden seien. Ich vermute mal, dass es im Südpolarmeer keine großen (aktiven) Haiarten gibt, die diese Robbenart auf dem Speiseplan haben? Mir kamen nämlich die Weißen Haie in den Sinn, die u.a. Seelöwen jagen.

    • #4 Bettina Wurche
      20. November 2018

      @RPGNo1: Das ist korrekt – in antarktischen Gewässern gibt es keine Haie. Die zirkumantarktische Strömung baut eine Kältebarrierre auf, die für die meisten Tiere aus wärmeren Gewässern unüberwindlich ist. Außer Orcas gibt es in der Antarktis keine robben- oder walfressenden Zahnwale – Pottwale und Schnabelwale fressen nur kleinere Beute. Danke, Aginor, fürs Beantworten : )

  3. #5 Aginor
    20. November 2018

    @RPGNo1

    Weiße Haie sind eher in tropischen/subtropischen Gewässern aktiv. Bin nicht sicher ob die überhaupt südlich von Feuerland schonmal gesichtet wurden.

    Die nächsten großen sind der Grönlandhai (der passend zu seinem Namen nur im Norden vorkommt) und dann kommen schon der Hammerhai und der Fuchshai (beide wieder tropisch, und für die wäre ein Seeleopard schon eine verdammt große und gefährliche Beute), darunter sind die Haie schlicht zu klein als dass ein Seeleopard ins Beuteschema passen würde, und in den Polarmeeren sind Haie eh nicht so sonderlich verbreitet.

    Größere Haie als den Weißen Hai gibt es, aber die ernähren sich von Plankton (Walhai, Riesenhai).

    Zahnwale außer dem Orca jagen keine Robben soweit ich weiss.

    Also ja, denke da lebt einfach nichts was einem Monster wie dem Seeleopard gefählrich werden könnte, wenn er mal erwachsen ist.

    Gruß
    Aginor

  4. #6 RPGNo1
    20. November 2018

    @Aginor
    Ich habe mich wohl missverständlich ausgedrückt.

    Die Weißen Haie sollten ein Beispiel für Robbenjäger sein. Mir ist bekannt, dass sie weltweit vorkommen außer in kalten Gewässern. Der Grönlandhai kommt nur in arktischen Gewässern, scheidet also als potentieller Seeleopardenjäger aus.

    Dann verlassen sie mich auch schon, denn ob es größere Haiarten in den antarktischen Gewässern gibt, weiß ich überhaupt nicht. Deshalb meine Frage um Aufklärung.

    Trotzdem danke für deine Antwort. 🙂

  5. #7 Aginor
    20. November 2018

    @RPGNo1
    Ah, ja, wir haben evtl ein wenig aneinander vorbei geredet:
    Die Haie die ich aufgezählt habe (Fuchs-, Hammer-, Grönland-, Weisser, Riesen- und Walhai) sind die sechs größten Walarten überhaupt. Alle anderen sind (unabhängig von ihrem Verbreitungsgebiet oder ihrer Lebensweise) einfach zu klein um die Begegnung mit einem erwachsenen Seeleoparden zu überleben. Die nächsten auf der Liste sind Bullenhai und Tigerhai und die sind schon kleiner als der Seeleopard (Und auch die gibt es in der Antarktis nicht).

    Also kurz gesagt: es gibt dort keine Haie die den Seeleoparden angreifen könnten. Ich konnte ehrlich gesagt während meiner kurzen Recherche überhaupt keine Art finden die dort lebt. Evtl. einfach zu kalt für Knorpelfische?

    Wie dem auch sei: keine Haigefahr für diese Robbenart. 🙂

    Gruß
    Aginor

    • #8 Bettina Wurche
      20. November 2018

      @Aginor: yep – keine rezenten Haie in antarktischen Gewässern. Fossil natürlich schon. Hmmm…Haie und die zirkumanatarktische Strömung…das wäre ja auch mal ein nettes Thema, da ist nämlich noch mehr ´dran.

  6. #9 Aginor
    20. November 2018

    Haiarten, nicht Walarten. Ja es ist spät. 😀

    Gruß
    Aginor

  7. #10 RPGNo1
    21. November 2018

    @Bettina Wurche, Aginor
    Keine rezenten Haiarten in antarktischen Gewässern. Das werde ich mir merken. Danke schön.

    PS: Ich war im Oktober im Ozeaneum in Stralsund und habe dort einen Sandtigerhai gesehen. Es war ein beeindruckendes Tier. Zudem habe ich gelernt, dass “sie” außer dem Namen nach nicht mit den Tigerhai verwandt ist. 🙂
    https://www.ozeaneum.de/aquarien/offener-atlantik/

    • #11 Bettina Wurche
      21. November 2018

      RPGNo1: Sandtiger lassen sich darum so gut in Aquarien halten, weil sie keine Hochseehaie wie der Tigerhai sind. Die haben für kleine Tanks wie in Europa zu viel Platz- und Bewegungsgedarf : )

  8. #12 tomtoo
    22. November 2018
  9. #13 tomtoo
    25. November 2018

    Bump! 🙂