Kammern unterteilt, in denen Gas enthalten ist. Das Gas in den einzelnen Kammern kann von dem Tier in geringem Maße reguliert werden und hält das Tier im „Kopfstand“ schwebend in der Wassersäule. Im Gegensatz zur weitverbreiteten Meinung wird das Gehäuse nicht zum Auf- oder Abstieg in der Wassersäule benutzt. Das Tierchen bewegt sich rasch mit Hilfe seiner Flossen vorwärts und auch in der Wassersäule auf- und abwärts. Das Posthörnchen verfügt über zehn Arme, von denen zwei zu Fangarmen ausgebildet sind.“
Diese winzigen Tintenfische mit der ungewöhnlichen Spiralschale leben vor allem in tropischen Gewässern.
Ein einziges Mal habe ich die Schale einer Spirula am Strand gefunden: Die winzige, perfekte weiße Spirale strahlte mich auf dem schwarzen vulkanischen Sand von la Palma regelrecht an.

Die ausgestorbenen Belemniten gehören zu den Tintenfischen, bei einzelnen, außergewöhnlich gut erhaltenen fossilen Exemplaren sind Tintenblasen nachgewiesen.
Die Ammoniten hingegen haben offenbar keine Tintenbeutel gehabt, sie sind keine Tintenfische.

Damit sollte die Verwandtschaft der Meerestiere mit den vielen Armen und Tentakeln erst einmal geklärt sein.

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Kommentare (9)

  1. #1 gedankenknick
    8. Februar 2019

    Ich bin entsetzt! Ich musste gerade feststellen und lernen, dass das Spaß-Horror-Adventure-Computerspiel “Maniac Mansion 2 – Day of the Tentacle” komplett falsch heißt, es müßte “Day of the Arm” heißen… So gehen sie dahin, die Illusionen der Jugend… 😉

    https://www.google.com/search?client=firefox-b-d&q=maniac+mansion+2

  2. #2 tomtoo
    8. Februar 2019

    Was ist der Unterschied zwischen einem Filament(Vampiroktopus) und einem Tentakel?

  3. #3 tomtoo
    8. Februar 2019

    Sry, ist ja ein Vampirsquid

  4. #4 tomtoo
    9. Februar 2019

    Ok, hab was gefunden. Gourmets scheinen die Vampire Squids nicht zu sein.
    https://www.sciencedaily.com/releases/2012/09/120926133239.htm

  5. #6 tomtoo
    9. Februar 2019

    OT
    Woher kommt eigentlich der Name Kuttelfisch?

    • #7 Bettina Wurche
      10. Februar 2019

      @tomtoo: Wikipedia sagt: “The “cuttle” in cuttlefish comes from the Old English name for the species, cudele, which may be cognate with the Old Norse koddi (cushion) and the Middle Low German Kudel (rag).[5]” Also Kissenfisch. Finde ich nicht so richtig treffend. Sepia, wegen der braunen Tinte, ist viel treffender: “The Greco-Roman world valued the cuttlefish as a source of the unique brown pigment the creature releases from its siphon when it is alarmed. The word for it in both Greek and Latin, sepia, now refers to the reddish-brown color sepia in English.”

  6. #8 tomtoo
    9. Februar 2019

    @Bettina
    Danke! Warum in die Ferne schweifen wenn das gute doch so nahe liegt?
    ; )

  7. #9 tomtoo
    10. Februar 2019

    #Bettina
    Vielen Dank! Ich bleibe dann bei Sepia, gefällt mir jetzt auch besser. Kann man nachvollziehen.