Jetzt ist es passiert. Belebtes Wasser, aufgeladen mit hochreiner Information, wertvollen Schwingungen und kosmischen Quanten wirkt also doch. Bestätigt von einem Team allerhöchstzuverlässiger Wissenschaftler. Daran ist nicht zu rütteln. Aber der Reihe nach.

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Offenbar bin ich gerade in dem Alter, in dem sich mein Freundeskreis epidemisch zu verheiraten beginnt. Meine Freunde Iva und Hannes wurden von diesem Trend nun auch erfasst – auch wenn sie aus sehr unterschiedlichen Lebenswelten kommen: Sie ist Theoretische Physikerin, er ist Experimentalphysiker. Ich wünsche ihnen von Herzen, dass sie diese Kluft gemeinsam überbrücken können und künftige Kinder synkretistisch erziehen, bis sie alt genug sind, sich aus eigener Überlegung für einen der beiden Wege zu entscheiden.

Hochzeiten sind eine ziemlich erfreuliche Sache – ganz besonders, wenn man sie nicht selbst organisieren muss. Alleine schon den passenden Ort zu finden stelle ich mir hochkomplex vor. Iva und Hannes haben diese Herausforderung in bemerkenswert souveräner Weise gemeistert. Gefeiert wurde an einem prächtigen Weingut in Mautern, in einer wunderschönen Gegend Niederösterreichs. Allerdings erkannten wir schon bei der Begrüßung durch die Chefin: Dort klatscht uns die Esoterik ins Gesicht, dass die Schwingungen nur so rauschen und uns feinstoffliche Informationsquanten über die Rückenchakren laufen. Es handelte sich nämlich um ein biodynamisches Demeter-Weingut, gedüngt mit den segensreichen Geistesabsonderungen des großen Anthroposophen Rudolf Steiner.

Kuhmisthörner und Fruchtbarkeitszauber

Mit herzerwärmender Begeisterung berichtet die Chefin, dass im Herbst am Hof Kuhhörner mit Kuhmist gefüllt und anschließend vergraben werden. Ich bin in einer ländlichen Gegend aufgewachsen, in der man über die düngende Wirkung von Kuhmist schon lange bescheid weiß und zum olfaktorischen Ärgernis der benachbarten Bevölkerung sowie zum Entsetzen eventuell versehentlich gerade anwesender Touristen auch tatsächlich immer wieder gerne einsetzt – aber darum geht es hier nicht. Wir brauchen nämlich nur die feinstofflichen Schwingungen der Hornmistkuh, nicht den Hornkuhmist selbst. Im Frühling gräbt man da Mistkuhhorn aus und rührt eine kleine Menge des Kuhhornmists in Wasser an, wodurch sich das Wasser mit Information auflädt. Träufelt man etwas von diesem Wasser auf ein Feld, dann strahlt die Information des Kuhmisthornwassers auf das Feld aus und sorgt für himmlisch strahlendes Wachstum. (Zumindest bei erfreulichen und gewünschten Wucherungen. Das Wachstum von Brennnesseln, Kartoffelkäfern oder Magengeschwüren wird dadurch nicht verbessert, da bin ich ziemlich sicher.)

Informationswasser für alle!

Großen Wert legt man auch darauf, dass bei Tisch belebtes Wasser ausgeschenkt wird. Hier reden wir allerdings nicht über verdünnten Kuhhornmist. Das Trinkwasser ist zwar auch mit wunderschönen Energieschwingungen aufgeladen, doch diese Wasserinformation stammt aus höchst informationsaktiven Quellen im Gebirge, nicht aus Kühen. Wir bekommen also wohlschmeckendes, gesundheitlich höchst unbedenkliches belebtes Wasser in hübschen blauen Flaschen, wie Sie es beim Wunderheiler Ihres Vertrauens kaufen können. Belebtes Wasser ist eine geniale Erfindung: Es schmeckt besser, macht Lebensmittel frisch und haltbar, es vermindert den Wasserbedarf beim Waschen, hält das Schwimmbecken sauber, und ist überhaupt in jeder Hinsicht kerngesund und biologisch rein. Dass überhaupt noch anderes Wasser in den Handel und in die Leitungen gelangen darf, ist eigentlich unerklärlich. Ich wäre ja dafür, gleich in Passau, an der deutsch-österreichischen Grenze an der Donau eine Wasser-Energetisierungs-Anlage einzubauen, wo der ganze Fluss feinstofflich mit Information aufgeladen wird. Damit wären dann zumindest donauabwärts im Osten Österreichs alle wesentlichen Probleme gelöst. Aber auf mich hört ja niemand.

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Hochwissenschaftliche Untersuchung

Weil das Hochzeitspaar und die zu einem beträchtlichen Teil naturwissenschaftliche Hochzeitsgesellschaft solchen Informations- und Schwingungswundern gegenüber eher skeptisch eingestellt war, haben wir zu späterer Stunde eine höchst wissenschaftliche Überprüfung der Wasserqualität durchgeführt. Jede Versuchsperson bekam zwei identische Wassergläser zum Verkosten – eines mit profanem Mautner Leitungswasser war und eines mit kostbarem Informationsquantenenergiewasser. Gläser, Wassertemperatur und Wassermenge waren identisch. Jeder Proband musste sich entscheiden, welche Wasserprobe ihm besser schmeckt – das Ergebnis wurde sorgfältig notiert.

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Seltener Anblick:
Theoretikerin bei praktischen Versuchen

Der Versuch wurde mit zehn verschiedenen Personen durchgeführt. Gäbe es, wie manche seltsame Häretiker unterstellen, keinen Unterschied zwischen informationsbelebtem Wasser und gewöhnlichem uninformierten Leitungswasser, dann hätte man erwarten müssen, dass fünf mal das Informationswasser als besser bezeichnet wird und fünfmal das unbelebte Wasser. Allerdings: In ganzen sieben von zehn Fällen entschieden sich die Versuchspersonen für das Informationswasser! Damit ist also ganz eindeutig ohne jede Spur von Zweifel für alle Zeiten und mit unanfechtbarer Sicherheit bewiesen, dass Wasserinformationsbelebung funktioniert! Wenn jetzt jemand sagt, er habe in einem Statistikbuch nachgeblättert und festgestellt, dass diese Behauptung so nicht stimmt, weil so ein Ereigniss auch rein zufällig mit immerhin 12% Wahrscheinlichkeit eintritt, dann muss ich fragen: War das Statistikbuch auch mit feinstofflicher Information aufgeladen? Nein? Na bitte. Mit grobstofflich-mathematischer Statistik ist einem so subtilen Phänomen natürlich nicht beizukommen.

100% Trefferquote!

Ganz besonders bemerkenswert ist: Bei dem Experiment haben sieben Quantenphysiker teilgenommen. Und alle sieben Quantenphysiker haben sich für das belebte Informations-Wasser entschieden. Also das kann doch bittesehr absolut kein Zufall sein! Die Wahrscheinlichkeit für siebenmal richtiges Raten liegt bei 1:128 – das entspricht zwar in homöopathischer Nomenklatur immer noch erst etwa einer C1-Verdünnung, ist aber doch ein beeindruckendes Zahlenverhältnis. Zweifellos liegt das daran, das Quantenphysiker besonders sensibel auf die geheimnisvollen Quanten-Schwingungen des Universums reagieren. Dass wir hier nachträglich nach Analyse der Daten eine Theorie entwerfen und mit den selben Daten verifizieren, ist in diesem Fall erlaubt: Die feinstoffliche Wissenschaftstheorie lässt das zu. Weitere Untersuchungen sind daher nun völlig unnötig.

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Schmeckt das nach Informationsschwingung?

Nun, ich weiß, dass dieses Ergebnis manchen Leuten nicht schmeckt. Es zu verheimlichen wäre aber unredlich – wir wären damit in die verbreitete Falle von „publication bias” getappt. Daher war es mir wichtig, dieses Experiment, das zweifellos das moderne Paradigma der Naturwissenschaft aus den Angeln heben wird, hier zu veröffentlichen. Wie sich die Wissenschaft angesichts revolutionär neuer Erkenntnisse weiterentwickelt, kann man hier nachlesen. Bis es so weit ist bleibt mir nur, dem Hochzeitspaar alles Gute zu wünschen, harmonische Schwingungen und positive Lebensinformation!

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Kommentare (43)

  1. #1 Lercherl
    Juni 12, 2012

    Misthornkuh fehlt noch, dann haben wir alle sechs Permutationen!

  2. #2 Roland K.
    Juni 12, 2012

    Was gabs da noch so zu trinken – alkoholisches meine ich 😉

  3. #3 REALM
    Juni 12, 2012

    In einem muß ich dich etwas korrigieren, Herr Grander der von Jesus selbst die hochschwingende Information bekommen hat lebt und wirkt in Jochberg, direkt neben der Jochberger Ache, diese nunmehr ebenfalls mit dieser hochschwingenden Information versehen macht sich auf den Weg zum Inn welcher anschließend nach mehmaligem Potenzieren in Passau sich mit Donau und Ilz vereint, nicht theoretisch sondern praktisch. Dabei entsteht eine nahezu unendliche Potenzierung die sich bis zum schwarzen Meer fortsetzt. Daher ist deine Idee von einem Energetisierapparat in Passau höchst überflüssig und möglicherweise kontraproduktiv.
    Wünsche der Theoretikerin dass sie in der Ehe das Leben eher praktisch sieht, alles GUTE.

  4. #4 Florian Aigner
    Juni 12, 2012

    @Roland K:
    eine exquisite Auswahl lokaler Weißweine.

    Iva schloss im Übrigen erst vor wenigen Tagen ihr Doktoratsstudium mit der höchsten akademischen Ehrung ab, die es in Österreich gibt: mit der Promotio Sub Auspiciis Praesidentis Rei Publicae.
    Es besteht daher nicht der geringste Zweifel, dass die Ergebnisse signifikant und korrekt sind. (Proof by authority.)

  5. #5 friedhelm
    Juni 12, 2012

    biologisch-dynamisch, es muss heißen: biologisch-dynamisch!

  6. #6 CM
    Juni 12, 2012

    Wunderbar geschrieben – habe mich köstlich amüsiert (ganz ohne Flüssigkeit, nur mit einem hochinformativem, weil mit gestanzten Löchern übersähten Keks).

    Noch eine “wissenschaftliche” Frage:
    Bei dem Experiment haben sieben Quantenphysiker teilgenommen. Und alle sieben Quantenphysiker haben sich für das belebte Informations-Wasser entschieden.
    Aus Anschauung weiß ich: Beim konzentrierten Arbeiten am Schreibtisch bleibt das Wasser schon mal länger stehen. Und: Geschmack lässt sich prägen. Also: 7-fache Wahl des abgestandenen Informationswässerchen aufgrund von verwirrter Prägung? 😉

  7. #7 Eda
    Juni 12, 2012

    Das mit der Wasser-Energetisierungs-Anlage an der deutsch-österreichischen Grenze ist ja eigentlichz keine schlechte Idee, doch wie kriegt man die Information dann an der österreichisch-slowakischen Grenze wieder raus? Man kann die ja wohl kaum in fremde Hände geraten lassen…

  8. #8 Florian Aigner
    Juni 12, 2012

    @Eda:
    Ein sehr kluger Gedanke! Wir müssen dann natürlich von den Nachbarstaaten, in die unsere Flüsse fließen, Milliardengebühren dafür einheben, dass sie nun energetisiertes Wasser von uns erhalten. Dasselbe gilt für Meeres-Anrainerstaaten.

    Ich halte die europäische Finanzkrise damit für behoben.

  9. #9 michael
    Juni 13, 2012

    > Wir müssen dann natürlich von den Nachbarstaaten, in die unsere Flüsse fließen, Milliardengebühren dafür einheben,

    Völlig falsch. Schliesslich haben die Anrainerstaaten das nicht in Österreich bestellt.

    Richtig ist, dass Österreich für das informationsverseuchte Wasser den Anrainerstaaten Milliarden Euros zahlen muss.

    Das löst die Finanzprobleme in Südosteuropa.

  10. #10 H.M.Voynich
    Juni 13, 2012

    @michael:
    Vor allem wenn man überlegt, wer demnach sonst noch so durch seine Anwesenheit den Inn informationsverseucht hat …

  11. #11 H.M.Voynich
    Juni 13, 2012

    (demnach = REALMs These zufolge)

  12. #12 simon
    Juni 13, 2012

    GRANDIOS!! mein Kaffe hat sich gerade über meiner Tastatur breit gemacht 😉

  13. #13 noch'n Flo
    Juni 13, 2012

    @ Florian Aigner:

    Und? Schon bei James Randi angerufen?

  14. #14 Statistiker
    Juni 13, 2012

    Also, diese hochwissenschaftliche, äußerst seriöse Studie hat einen klitzekleinen Fehler im Versuchsaufbau:

    Um die Wasserproben perfekt zu verblinden, hätte man nicht nur Gläser, Wassertemperatur und Wassermenge identisch halten müssen. Folgendes wäre zusätzlich notwendig gewesen:

    – H20 auf ca. 80 Grad Celsius erhitzen
    – Saccharide beifügen
    – C2H5OH in nicht geringer Menge (ich empfehle Hansen 40 in C-Null-Potenz) beifügen.

    DANN wäre die Studie perfekt (und deutlich leckerer) gewesen….

  15. #15 schak
    Juni 13, 2012

    Den besten Effekt erhält man noch immer wenn man Granderwasser laut ausspuckt und verkündet: WAS ? Das ist Grandwasser ? Aber davon bekommt man doch Hodenkrebs !!

    Die Gesichter der anwesenden Männer sind dann echt interessant.

    Auf die Frage woher ich das weiß antworte ich dann: Ich kannte einen der trank Granderwasser und ist dann an Hodenkrebs gestorben.

    Dann wirds noch interessanter, denn die nächste Frage ist dann meist:
    ‘Und woher weißt du dass das vom Granderwasser kommt ?’
    (haha, Falle zugeschnappt)

    Nicht ganz so schwarz denkende Menschen können sich natürlich eine weniger schlimme Krankheit ausdenken (z.B: Hämorrhoiden), aber der Effekt ist dann nicht ganz der selbe.

    Wie ist das eigentlich rechtlich ? Wenn ich einem Produkt einen negativen Effekt andichte ist das ja Geschäftsschädigung. Wenn ich mich aber auf die gleichen Hintergründe berufe wie z.B: MIR ist Jesus erschienen und hat mir mitgeteilt, dass es beim Hrn. Grander nicht Jesus sondern der Teufel in Verkleidung war ….

    Echt, wenn man da drüber nachdenkt wirds so absurd, dass ich wirklich Schwierigkeiten habe nachzuvollziehen wie man sowas jemals für bare Münze halten kann.

    Übrigens, es gibt auch weiter nördlich des beschriebenen Weinguts ein weiteres esoterisches. Der einzige Unterschied dort zu allen anderen Weingütern in der Gegend war IMO der Preis. Esoterik sells.

  16. #16 Chris
    Juni 13, 2012

    Leider gibt es immer noch hmtl-tag für Ironie und Sarkasmus. Daher kann ich Dir auch nicht verübeln, dass Du es nicht damit kenntlich gemacht hast.
    Leider, leider ist es bei manchen Lesern dringend nötig, mit einem unverdünnten Zaun (ein Zaunpfahl reicht alleine nicht aus) auf die Zwischentöne winkend hinzuweisen…

  17. #17 Constantin
    Juni 13, 2012

    @schak: Genial, das werd ich mir merken!

    Gratulation an die ausgezeichnete Theoretikerin!

  18. #18 noname (love you grander!!)
    Juni 13, 2012

    @schak:

    Ich rate Ihnen wirklich davon ab, solche Dinge wie “XXX führt zu Hodenkrebs” zu behaupten. Das kann als geschäftsschädigende Aussgae interpretiert werden, und im schlimmsten Fall zu hohen Schadensersatzforderungen führen. Die finanzellen Risken eines Rechtstreits sind sehr hoch.

    Lesen Sie einfach unter http://homepage.univie.ac.at/erich.eder/wasser/ unter “Rechts” nach. Erich Eder hat leider viel einschlägige Erfahrung. Dort können Sie erfahren, welche Dinge man (relativ) gefahrlos behaupten darf.

    Z.B. sagte Erich Eder: “Granderwasser ist aus dem Esoterik-Milieu stammender,
    pseudowissenschaftlicher Unfug.”

    Ein weiterer Auszug seiner Webpage:

    “Im Betrugsvorwurf sah das Berufungsgericht den Wahrheitsbeweis wegen des 3-monatigen Rückgaberechts als nicht ausreichend an.”

  19. #19 Kristof
    Juni 13, 2012

    Das besondere Wasser beim Test war vermutlich nicht das “belebte”, sonders das Leitungswasser. Dieses kommt in Mautern vermutlich als Uferfiltrat aus der Donau.

  20. #20 mi fhèin
    Juni 13, 2012

    @noname (love you grander!!): Gibt’s das Rückgaberecht auch, wenn man das Wasser schon getrunken hat?

  21. #21 noname (love you grander!!)
    Juni 13, 2012

    @mi fhèin: Meines Wissens gibt es das Rückgaberecht zumindest auf die Wasserbelebungs”geräte”, die in Wohnhäuser eingebaut werden.

    Eine rechtlich vielversprechendere Variante könnte über das Wettbewerbsrecht laufen; ich denke hier an “konkurrierende” Firmen, die konventionelle (=funktionierende) Filteranlagen gegen Kalk anbieten.

  22. #22 Peng
    Juni 14, 2012

    Das war aber auch höchste Zeit das die werten Herrn und Frauen Wissenschaftler ihre kindische Verweigerungshaltung mal aufgeben und sich der belebenden Wirkung des informationsoptimierten Wassers öffnen. Diese unbegründbare Verleudmungskampange wurde langsam auch schon schmerzlich lächerlich.

  23. #23 Bullet
    Juni 14, 2012

    Kann man dann eigentlich mit Informationsbehafteten Wasser auch Copyrightverstöße begehen? Denn wenn ich Wasser informieren kann, dann bin ich ja Urheber…

    Interessant vor allem, weil ich mir vorstelle, wie schwierig es würde, da einen Nachweis zu führen… *kicher*

  24. #24 Floeckchen
    Juni 14, 2012

    Ich hab da mal ne Frage: Granderwasser hat ja bekanntlich die Eigenschaft, alles Schlechte und Böse und jegliche Verunreinigung innerhalb des Wassers abzumildern. Dann müsse es doch eigentlich z.B. als Bestandteil einer Weinschorle den Alkohol im Wein aktiv bekämpfen (weil Alkohol ja bekanntlich böse ist).
    Ich denke, ich werde dies nachher einmal ausprobieren. Und ich bin mir ziemlich sicher, dass in der Schorle ein signifikant geringerer Alkoholanteil feststellbar ist, als hätte ich den Wein ohne das Granderwasser getrunken!
    Ha!

  25. #25 noch'n Flo
    Juni 14, 2012

    @ Peng:

    Diese unbegründbare Verleudmungskampange wurde langsam auch schon schmerzlich lächerlich.

    Stimmt! Also warum stemmst Du Dich dann immer noch gegen wissenschaftliche Erkenntnisse? Masochismus?? Oder was???

  26. #26 doclotte
    Juni 16, 2012

    klitzekleine kritische Frage erlaubt? (auch wenn die vermutlich zum “Semmelweis-Reflex” führen wird)
    Warum überhaupt eine Studie, die per se keine “saubere” (was ist das eigentlich?) statistisch signifikante Aussage erwarten lässt? Man könnte das durchaus unter der Kategorie “unnötiger Tierversuch” ablegen. Oder Pseudowissenschaft.

  27. #27 Florian Aigner
    Juni 16, 2012

    @doclotte:
    Weils lustig ist – als Abendprogramm bei einer Hochzeitsfeier?

    Nicht alles muss Wissenschaft sein. Wenn ein Chemiker Hühnersuppe kocht, dann ist das Nahrungszubereitung, kein unsauberes Chemie-Experiment mit n=1.
    Der entscheidende Punkt ist ja eben: Man muss wissen, wann man saubere Daten produziert und wann nicht.

  28. #28 noch'n Flo
    Juni 16, 2012

    @ Florian A.:

    Hey, sag’ nichts gegen Hühnersuppe. Immerhin ist sie das einzige Mittel, dessen Wirksamkeit bei einer banalen Erkältung wissenschaftlich belegt ist.

  29. #29 Mindfactory
    Juni 18, 2012

    Amüsanter Artikel und den frisch Vermählten alles Liebe.

    Dazu muss ich jedoch allen Ernstes sagen, dass mir verquirltes Wasser, auch wenn nur eine kurze Spanne weniger Zeiteinheiten mit dem Löffel verrührt, besser, leichter und weicher, schmeckt als direkt aus der Druckleitung und die beim Trinken als belebend empfundene Wirkung sehr deutlich höher ist. Nirgends wo schmeckt Wasser so fahl und hart, geradezu spröde und verödet, wie aus einer Druckleitung!
    Das liege nebst der jeweiligen Zusammensetzung der enthaltenen Stoffe und der Wasserhärte auch am Spin der Moleküle. Wenn Wasser stillsteht, besonders unter Druck, verlören die Bewegungen der Moleküle an Drehmoment, ergo Energie!
    Durch den Einfluss von Bewegung (Schwung) oder Lichtstrahlung (ebenfalls Schwingung) erhalten die Wasserteilchen durch Übertragung Ihre natürlich schwingende Bewegung wie sie “in freier Wildbahn” üblich ist. Mehr Spin gleich mehr Energie – logisch!
    Ich kann mir gut vorstellen, dass wenn der Körper diese Moleküle aufnimmt, deren Ladung auf die eigene Struktir überträgt – was dadurch, dass sich Energie nicht einfach so im Nichts auflösen kann, Schwingung auf die jeweilige Umgebung übertragen wird, ebenfalls einer gewissen Logik folgt.

    Ich habe auch ausprobiert, ob Wasser besser schmeckt, wenn es in einem Krug mit Bergkristallen und Herkimer Diamanten angerichtet wird, welche für Ihre ganz speziellen Eigenschaften im Umgang mit Licht und Schwingung bekannt sind. Das Ergebnis ist punkto subjektivem Geschmacksempfinden vergleichsweise verblüffend, es schmeckt weit besser als aus der Druckleitung. Haltet mich für einen Freak, aber solange mir verquirltes Wasser aus einem Krug mit Kristallen derart gut schmeckt und so verdammt gut tut, werde ich nicht davon ablassen es auch so zuzubereiten und meinem Körper so zuzuführen. Ich empfehle einmal diese Tests bei Euch Zuhause zu revidieren und wenn möglich das Ergebnis zu reproduzieren. Na, dreht´s scho?

  30. #30 Florian Aigner
    Juni 18, 2012

    @Mindfactory
    Sehr fein. Dazu ist nur zu sagen: Saubere, verblindete Studie durchführen – und, wenns tatsächlich funktioniert, damit reich und berühmt werden:
    http://www.naklar.at/content/features/erngard/

  31. #31 noch'n Flo
    Juni 18, 2012

    @ Florian A:

    “Mindfactory” am besten einfach ignorieren. Der spammt derzeit hier so diverse Blogs mit seiner geistigen Dünnsäure voll. Und erweist sich selbst für absolute Basics als 100% lernresistent.

  32. #32 mamasliebling
    Juni 22, 2012

    nein, nein! Mindfactory hat vollkommen recht.

    Dieses Phänomen ist auch bei Bier feststellbar.
    Lässt man das Bier einige Zeit stehen, verlieren die Moleküle auch ihren Spin und das Bier schmeckt leblos.
    Haltet mich für einen Freak, aber ich trinke kein lebloses Bier mehr.

  33. #33 Bullet
    Juni 29, 2012

    Das liege nebst der jeweiligen Zusammensetzung der enthaltenen Stoffe und der Wasserhärte auch am Spin der Moleküle. Wenn Wasser stillsteht, besonders unter Druck, verlören die Bewegungen der Moleküle an Drehmoment, ergo Energie!

    Konjunktiv. Warum?

    Btw: wenn Moleküle Energie verlieren, nennt man das “erkalten”. Ausschließlich.

  34. #34 Alex
    August 9, 2012

    Hallo!

    Leider ist die Studie durch unsauberes arbeiten verfälscht worden. Man muss sich eben genauer informieren, bevor man experementiert.

    Ich zitiere von wikipedia:
    “Angeblich soll auch ein Glas mit Grander-Wasser durch solche „Informationsübertragung“ das Wasser in einem daneben stehenden Glas so verändern können, dass es die Eigenschaften von Grander-Wasser bekommen soll.”

    Am Foto ist zu erkennen, dass alle Gläser beim Einschenken nebeneinander standen, als gab es NUR Granderwasser…

    lg

  35. #35 Andreas
    Deutschland
    September 10, 2012

    Großartig,

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    DANKE

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  40. #40 Aaron Egger
    Friedberg
    Oktober 7, 2014

    Wenn Grander wirklich irgendeine Begegnung mit Gott gehabt hätte, dann hätte er das Zeug billiger verkauft und nicht um damit eine Menge Geld zu machen.
    Und diese sogenannte “Studie” ist absoluter Quatsch. 10 Personen sind für eine Studie ein wirklich extrem schlechter Witz. Studien erfordern mehrere 10000 Testpersonen um diese glaubwürdig zu machen. Wenn das eine Wirkung haben sollte, dann sollten bei 10 Personen auch 10 Personen einen deutlichen Unterschied merken! Ich sage daher ganz gerne: Erst denken, dann glauben. Bevor man etwas glaubt, sollte man sich mit der Thematik mehr auseinander gesetzt haben und zwar von allen Aspekten. Motive, Wirkung, usw..

  41. #41 Brandner Kasper
    Universum
    Oktober 11, 2014

    Jesus hat damals dem Wasser die Information gegeben es soll zu Wein werden. Jesus kann das also mit absoluter Perfektion. Ich binde jetzt 10 Weinflaschen um mein Wasserrohr im Haus, mal sehen ob das Wasser die Information aufnimmt und dann Prost c[_] . Was mich an dem Grandner stört ist der total überhöhte Unchristliche MegaPreis für etwas ohne vernünftige Funktionstests und Funktionsbeweise. Bin mir nicht sicher ob jemand einen Platz im Himmel bekommt er den Menschen so viel Geld wegnimmt, ob das Ding dann wirklich Funktioniert oder nicht ist da erst mal unwichtig. Wenn es nicht Funktioniert wäre das dann der 2. Grund keinen Platz im Himmel zu bekommen. Gottseidank muss ich das nicht entscheiden !!!
    Die letzte Rechnung bezahlt jeder bei Gott.

  42. #42 burberry
    http://www.bberryhandbags.org
    Januar 13, 2016

    Pruitt and Dr. Griff, but it is time the dentists release the idea as being the authority on this subject. Dentistry, as a profession, has one of the highest suicide rates.

  43. #43 Wörnsch
    Mai 11, 2016

    made my day! Danke dafür.
    Hilft das belebte Wasser auch beim traditionellen “Brautverzahn”, um gegebenfalls “Bedürftige” zu reaktivieren?