GNU-Lizenz; Anne Lund; https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Atomkraft_Nein_Danke.svg

Ich mag die Anti-Atom(kraft)-Sonne sehr gerne, weil sie ein Teil meiner Kindheit war und der kleine Tobi die lachende, grellbunte Sonne immer schon toll fand. Jahre später muss ich mir natürlich eingestehen, dass die Anti-Atom(kraft)-Sonne totaler Schwachfug war. Naja, weil die Sonne ja ein großer heißer Gasball ist, der wenig anderes macht außer durch Atomkraft Energie (und Atommüll) zu produzieren. Sprich, das Logo macht das größte Atomkraftwerk unseres Sonnensystems zum Symbol gegen Atomkraft?! – Tja, offensichtlich ist das halt so 😉

Ja, natürlich weiß ich, dass die erste Assoziation der meisten Menschen mit der Sonne eben nicht “Kernenergie”, sondern etwas anderes ist. Aber genau darauf möchte ich ja hinaus. Ich bin mir eben bewusst, dass ich als Naturwissenschaftlerin anders denke als der Durchschnitt der Bevölkerung. Das gilt auch für die meisten Stammleserinnen hier bei Scienceblogs, die in einem Nimbus zwischen den Sprachen des Wissenschaftsjournalismus und dem Normalsprech leben. Aber wir bemühen uns ja alle so zu kommunizieren, dass möglichst viele Menschen uns verstehen können. Nicht oder?

Dabei müssen halt entsprechende Abstriche gemacht werden. Wenn ich in meinen Artikeln von “Atomkraftwerk” spreche, dann meine ich idR. ein Kraftwerk, dass durch Kernspaltung von Uran Wärme bzw. Strom produziert. Auch wenn der Begriff natürlich falsch ist und man genausogut eine Windkraftanlage als “Atomkraftwerk” bezeichnen könnte. Immerhin treffen ja Atome auf die Rotorblätter und deren Energie wird in Strom umgewandelt. Oder wenn ich davon spreche, dass Uran annähernd doppelt so schwer ist wie Blei, dann meine ich damit natürlich, dass ein gleiches Volumen der jeweiligen Stoffe unterschiedliche Massen mit einem Verhältnis von ca. 9/11 hat – klar oder?

Diese Vereinfachungen fallen in die Kategorie “das ist soooooo nicht ganz korrekt”, aber faktisch falsch sind sie eben auch nicht und auch die Naturwissenschaftlerin muss sich eingestehen, dass sie recht pedantisch wirkt bzw. mutwillig eine andere Lesart gewählt hat als dies die Durchschnittsbürgerin tun würde. Ich könnte jetzt natürlich hingehen und von “Kernkraftwerken” schreiben. Das wäre zwar richtiger als “Atomkraftwerk”, aber damit entferne ich mich sprachlich von dem Durchschnitt der Bevölkerung, den ich ja durchaus auch erreichen will.

Wenn ich ein wissenschaftliches Paper, einen Antrag (Proposal) oder Abstract schreibe, dann sieht das ganze natürlich sehr viel anders aus. Hier wird jedes Wort dreimal umgedreht und es kommt sehr genau auf die Definition von bestimmten Begrifflichkeiten an. Vor allem weil es an der Front der Wissenschaft ja erst mal eine Weile dauert, bis sich eine bestimmte Definition etabliert hat. Ich hatte letztens noch eine recht angeregte Diskussion ob man ein bestimmten Phänomen als Spindichtewelle bezeichnen könnte, was darin verwurzelt war, dass meine Kölner Gruppe der Überzeugung war, man können es so bezeichnen, dies in Jülich aber wohl offensichtlich nicht der Fall ist und man dort eine andere Meinung hat. Wir waren uns beide absolut einig, was genau in dem entsprechenden Kristall passiert, aber eben uneins, ob dies nun die Definition einer Spindichtewelle erfüllt und konnten dies auch nicht in unserem Gespräch zufriedenstellend lösen. Sprich, obwohl wir von dem gleichen “Ding” geredet haben, konnten wir uns nicht auf ein Wort dafür einigen.

Viele Physikerinnen haben an solchen pedantischen Definitionen einen Heidenspaß und ich kann dem auch eine Menge abgewinnen. Darüber hinaus ist es ab einem bestimmten Arbeitsniveau auch unerlässlich, sich so präzise wie möglich auszudrücken. Das gilt aber ausdrücklich nicht für Artikel, die ich hier schreibe und veröffentliche und in diesem Kontext bin ich absolut bereit die Sonne als Symbol für die Natur zu sehen, welche in Opposition zur technischen, künstlichen Atomkraft steht. Ja, in meinem stillen Kämmerlein (oder auf Nachfrage in den Kommentaren *g*) denke ich mir schon meinen Teil dazu, aber diese Gedanken werden nur unter besonderen Umständen ihren Weg an die Öffentlichkeit finden. Ich kicher dann halt leicht, wenn ich die Anti-Atom(kraft)-Sonne sehe, aber halte dann auch meinen Mund und versuche nicht die Fahnenschwenkerin in der Demo rechts neben mir darüber zu belehren, dass sie das Bild eines riesigen leuchtenden Atomkraftwerks auf ihre Fahne gemalt hat 😉

Kommentare (63)

  1. #1 Norbert
    19. November 2018

    Ich glaube der Unterschied zwischen der Sonne und dem technischen Kraftwerk sind die Natürlichkeit und die Entfernung zur eigenen Wohnung.

  2. #2 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. November 2018

    ich als Naturwissenschaftlerin

    Ist das jetzt ein Gastartikel?

  3. #3 Thomas
    19. November 2018

    Du hast einfach nur die falsche Atomkraftsonne:

    https://de.wikipedia.org/wiki/Datei:Atomkraft_Ja_Bitte.jpg

  4. #4 hto
    19. November 2018

    “Atomkraft Ja Bitte” – aber nur wenn die Strahlung bis gegen null beherrscht / zurück geregelt werden kann

    Wie ist da der Stand der Forschung?

  5. #5 Beobachter
    19. November 2018

    Und was ist mit dem Atommüll ?!
    “Endlagern” ist wohl auch keine Lösung …

  6. #6 Beobachter
    19. November 2018
  7. #7 hto
    19. November 2018

    Tschuldigung, ich meinte natürlich HAUPTSÄCHLICH den Atommüll, die Russen sollen ja die Forschung durch eine verrückte Idee in Gang gebracht – “Wir machen ein tiefes Loch, schmeißen euren Atommüll rein und zünden eine Atombombe darauf”, ich weiß zwar nicht wie die darauf gekommen sind, aber angeblich soll damit die Halbwertszeit schon mal halbiert sein.

    Wenn das stimmt, und es soll ja auch heftig in diese Richtung mit Laser und … daran geforscht werden, dann ist Atomkraft doch eine saubere Sache!?

  8. #8 Tim
    19. November 2018

    Tja, Definitionen. Man darf halt den wissenschaftlichen Analphabeten nicht die Deutungshoheit überlassen. Wenn Annalena Baerbock meint, Strom werde “im Netz” gespeichert, meint sie damit bestimmt auch irgendwas. 🙂

  9. #9 Ursula
    19. November 2018

    @hto

    “Wir machen ein tiefes Loch, schmeißen euren Atommüll rein und zünden eine Atombombe darauf”, ich weiß zwar nicht wie die darauf gekommen sind, aber angeblich soll damit die Halbwertszeit schon mal halbiert sein.

    Meinst du die schnellen Brüter? Oder soll dein Statement irgendwie witzig sein?
    Soviel ich weiß, arbeiten nicht nur die Russen daran, aus Atommüll Energie zu gewinnen.
    http://nuklearia.de/2016/12/09/strom-aus-atommuell-schneller-reaktor-bn-800-im-kommerziellen-leistungsbetrieb/

  10. #10 Tobias Cronert
    19. November 2018

    @hto: Naja, Atomkraft ist nie eine saubere Sache, denn selbst, wenn wir den Atommüll unter Kontrolle hätten, dann wird im laufenden Berieb immer noch genug produziert, was Strahelnschutztechnisch gehandhabt werden muss. Sprich jeder, der dort arbeitet, sollte sich besser weiterhin die Finger waschen, bevor er zum Mittagessen geht. Aber richtig sauber sind Windkraft und Fusion auch nicht. Dreckig ist unser Strom immer, egal, wie wir ihn produzieren ist nur die Frage wieviel Dreck (und welcher) pro KW/h

    Ansonsten wundert es mich nicht, dass die Russen auf solche Idee kommen. Da kenne ich noch aus anderen Bereichen ähnlich “gewagte” Ideen, die nur die Russen in den Mund nehmen dürfen ohne für bekloppt gehalten zu werden.

    @noch n Flo

    ich als Naturwissenschaftlerin

    Ist das jetzt ein Gastartikel?

    Nein, ich benutze nur das generische Femininum falsch. Ich betrachte es als Kunst und es macht mir Spaß. Ich betrachte mich auch weiterhin als männlich, soviel Strahlung habe ich auch wieder nicht abbekommen, fühle mich aber durchaus auch mit dem Wort Naturwissenschaftlerin angesprochen …. mag an einem übersteigerten Ego liegen *g*

  11. #11 tomtoo
    19. November 2018

    @Tobi
    Ist aber kein Fision Kraftwerk sondern Fusion. Wobei ich denke das es da reichlich gemischt zugeht. Aber 149.600.000 km sind halt ein Argument. Du sagst ja selbst immer das Entfernung ein prima Strahlenschutz ist. Würde mal sagen Fukushima in der Entfernung wäre mir sowas von egal. ; )

  12. #12 Tobias Cronert
    19. November 2018

    @Ursula: Es gibt viele Projekte, die sich mit der Vernichtung oder Nutzbarmachung von Atommüll beschäftigen. Mein Lieblingsprojekt ist https://de.wikipedia.org/wiki/MYRRHA
    Aber spruchreif ist noch keines davon.

    Eine gute Idee ist halt den Atommüll, einfach massiver Neutronenstrahlung auszusetzen. Dann erhält man viele Isotope mit ganz kurzer Halbwertszeit und vereinfacht das Problem. Nur an die massive Neutronenstrahlung muss man erst mal praktisch herankommen.

    @tomtoo: Aber wenn die die Sonne wegen irgendwelcher Probleme abschalten müssen, dann haben wir trotz der Entfernung auch ein Problem 😉

  13. #13 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. November 2018

    @ Tobi:

    Da bekommt dein Foto mit den sexy Kompressionsstrümpfen ja eine ganz neue Bedeutung…

    @ Beobachter:

    Komisch, dass “die Skeptiker” PRO Kernkraft sind

    1. “die Skeptiker” gibt es nicht
    2. klar doch, oder willst Du die Umwelt weiterhin mit fossilen Brennstoffen verpesten? Die regenerativen Energien sind ja keine brauchbare Alternative, ich sage nur: Grundlastproblem.

  14. #14 tomtoo
    19. November 2018

    @tobi
    Und ich dachte die machen die Wartungsarbeiten immer nachts?? *kopfkratz* ; )

  15. #15 Tobias Cronert
    19. November 2018

    @noch n Flo
    Na warte mal ab, ich starte diese Woche auf jeden Fall noch meinen Beauty-Blog 😉
    … und Ja, das ist als Drohung zu verstehen

    tomtoo Wenn die Sonne unter den Elefanten durchfliegt? … halte ich für nen Mythos, aber man kann ja nie wissen

  16. #16 hto
    19. November 2018

    Nun, ich denke allerdings wenn wir unser “Zusammenleben” weiter im “freiheitlichen” Wettbewerb organisieren und es gelingt jegliche Atom-Strahlung zu neutralisieren, dann wird der “Individualverkehr” auch Autos mit Kernreaktor hervorbringen, somit wird dann aus dem Stau-Berater auch ein Gau-Berater 🙂

  17. #17 tomtoo
    19. November 2018

    @nnF
    Desto besser vernetzt, desto weniger gibt es so etwas wie ein Grundlastproblem.

  18. #18 tomtoo
    19. November 2018

    @Tobi
    Beauty Blog? Wird auch Zeit. Oh, man wenn das @zimti mitbekommt. : )

  19. #19 Benni
    Frankfurt am Main
    19. November 2018

    Ist es denn nicht so, dass die Sonne in dem Logo ist weil sie die Alternative der Solarenergie bewirbt? Dann ist daran überhaupt nichts ungenaues.

  20. #20 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. November 2018

    @ Tobibi:

    Lass mich raten: in der ersten Folge erklärst Du uns, wie man eine Bananen-Maske auflegt?

  21. #21 wereatheist
    19. November 2018

    @noch’n Flo:

    ich sage nur: Grundlastproblem

    Ja. Aber bedenke: wenn Du neue KKWs zu errichten gedenkst, bekommst Du gewissermaßen ein umgekehrtes Grundlastproblem: dann müssen die doofen Windturbinen manchmal abgeschaltet werden, damit die guten Nukies 24/7 laufen können, weil die sonst nicht so richtig profitabel sind.
    Ich hab ja nichts dagegen, die alten Meiler (einschließlich der SWR) noch ne Weile laufen zu lassen (bei Bedarf). Weil es nicht so viel bedeutet, ob wir letztendlich 45.000 oder 60.000 Tonnen abgebrannter Brennstäbe haben werden, die längerfristig sicher gelagert werden müssen (“Endlager” halte ich für Mumpitz).

  22. #22 Beobachter
    19. November 2018

    @ noch`n Flo, # 13:

    zu 1.: Gott sei Dank – und genau deshalb habe ich “die Skeptiker” auch in Anführungszeichen gesetzt.

    zu 2.: klar nein, denn kein vernünftiger und kritischer Mensch kann pro Kernkraft sein, bevor das Atommüll-Problem (und einige andere Kernkraftprobleme) nicht gelöst ist (sind).
    Trotzdem wird von prominenter deutscher und österreichischer organisierter Skeptikerseite Atomkraft propagiert.
    Für mich einer der Gründe, gegenüber “den Skeptikern” skeptisch zu sein.
    Das wird man wohl noch sagen dürfen, oder ? 🙂

    Im Übrigen lasse ich mich hier nicht wieder auf Grundsatz-Diskussionen ein (Pro/Kontra, Alternativen, Energieverbrauch/-einsparung, Nachhaltigkeit etc.), die sind schon bis zum Erbrechen und ohne jedes befriedigendes Ergebnis geführt worden.

  23. #23 noch'n Flo
    Schoggiland
    19. November 2018

    Typisch Beobachter: erst herummeckern und dann nicht diskutieren wollen. Naja, Du hast Dir hier bei SB ja auch schon oft genug eine blutige Nase geholt.

    Das wird man wohl noch sagen dürfen

    Der schreibt sich noch mal um Kopf und Kragen.

  24. #24 Beobachter
    19. November 2018

    zu # 9:

    Zum angegebenen Link:

    Nuklearia e. V. ist ein Kernkraft-Lobby-Verein.

    Herr Klute war hier bei SB als Kommentator schon ziemlich aktiv …

    http://nuklearia.de/impressum/

  25. #25 Beobachter
    19. November 2018

    @ noch`n Flo, # 23:

    Was gäbe es hier zum x-ten Mal noch zu “diskutieren”?
    Und was schreibe ich denn Schlimmes, dass du meinst, ich hätte mir eine “blutige Nase geholt” und riskiere “Kopf und Kragen”?

    Für mich (und viele andere) ist die Sache mit den Kernkraftwerken klar:
    keine Lösung des Atommüll-Problems (u. a.) – keine Befürwortung.

    Etwa so wie die mit der Homöopathie.
    Wo nix drin ist, kann nix wirken – deshalb keine Befürwortung.

    Bei beidem geht es in erster Linie um wirtschaftliche Interessen – und nicht um den Nutzen für alle, was doch das eigentliche Ziel sein müsste.

  26. #26 Laie
    19. November 2018

    Die Verwechslungen (mit der sauberen Sonne) wären vermeidbar, wenn man die Sonne als Kernfusionskraftwerk bezeichnet, und die AKWs als Atommüllfabriken (die aber als Nebenprodukt halt etwas Wärme und noch weniger Strom miterzeugen) 😛

    Es wird Zeit, mal einen ordentlichen Prototoypen eines sauberen Fusionsreaktors zu bauen.

  27. #27 BlankiBlanki
    In der Wüste
    20. November 2018

    Ich hoffe doch mal unserer Naturwissenschaftlerin wurde nicht etwas zu viel weg gestrahlt?

    An der Stelle kommt mir eine weitere Frage auf: Dürfen Koryphäen Ikonen einer Disziplin auch männlich sein? 😮

  28. #28 RPGNo1
    20. November 2018

    @Laia

    Es wird Zeit, mal einen ordentlichen Prototoypen eines sauberen Fusionsreaktors zu bauen.

    Wendelstein 7-X ist in Deutschland momentan das vielversprechenste Experiment in dieser Hinsicht. Ich denke aber, dass es noch viele Jahrzehnte dauern wird, bis die Fusionsenergie aus ihrer Experimentier- und Prototypenphase herauskommt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelstein_7-X

  29. #29 Captain E.
    20. November 2018

    @RPGNo1:

    Wendelstein 7-X ist in Deutschland momentan das vielversprechenste Experiment in dieser Hinsicht. Ich denke aber, dass es noch viele Jahrzehnte dauern wird, bis die Fusionsenergie aus ihrer Experimentier- und Prototypenphase herauskommt.
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wendelstein_7-X

    Leistungsmäßig hängt Wendelstein 7-X hinter dem im Bau befindlichen ITER aber mindestens eine Größenordnung zurück, und selbst ein ITER-Nachfolger wäre noch kein Kraftwerk im eigentlichen Sinne, sondern frühestens dessen Nachfolger. Die Frage lautet ansonsten immer noch: Stellarator oder Tokamak? Zurzeit führt Tokamak…

  30. #30 Ursula
    20. November 2018

    @Beobachter

    Zum angegebenen Link:

    Nuklearia e. V. ist ein Kernkraft-Lobby-Verein.

    Ja, eh. Habe ich Gegenteiliges behauptet?
    Ist dir der link lieber?
    https://www.ingenieur.de/technik/fachbereiche/energie/schneller-brueter-in-russland-laeuft-jetzt-voller-leistung/
    Technisch kenne ich mich viel zu wenig aus, um zu beurteilen wie sinnvoll diese Technik ist. Aber ja, ich gehöre zu denen, die ihre negative Einstellung zur Kernenergie überdacht haben.
    Als bei uns die (Österreich, 1978) Volksabstimmung zur Nutzung der Kernenergie gegen die Kernkraft ausgefallen ist, durfte ich noch nicht abstimmen, bin aber fleißig mit Anti-Atomkraftpickerln rumgelaufen und habe mitdemonstriert.
    Zeiten ändern sich, Meinungen und Einschätzungen auch. Vom Menschen gemachten Klimawandel, war damals auch noch nicht die Rede!

  31. #31 Captain E.
    20. November 2018

    Tja, und hier noch ein paar Gedanken von mir zum Thema Kernenergie: Angesichts der derzeitigen Aktivitäten (um nicht zu sagen: Aktionismus!) in Sachen Stein -und Braunkohle hätten die Umweltschützer sich vielleicht erst um die Kohle kümmern sollen und erst danach um Uran & Konsorten!?

    Was mich an beiden Seiten stört, also Kernergiebefürworter wie -gegner, ist dieses ständige Verbreiten von Un- und Halbwahrheiten. So sind in Tschernobyl nicht tausende tot umgefallen, sondern nur knapp über 50 (mit all den hässlichen Aspekten einer akuten Strahlenvergiftung), aber tatsächlich hatten tausende durch das Unglück erheblich Einschränkungen der Lebensqualität durch langwierige Krankheiten. So manch einer hat sich vermutlich aus reiner Verzweiflung totgesoffen oder noch schneller gezielt selbst umgebracht. Opfer sind sie alle, selbst so jemand wie die ehemalige Sprecherin der deutschen Piratenpartei, die zum Zeitpunkt des Unglücks noch nicht einmal geboren gewesen war.

    Und so zieht es sich weiter: Nein, das Buch “Die Wolke” von Gudrun Pausewang ist keine ordentliche recherchierte Geschichte über eine mögliche Havarie in Deutschland. Abraumhalden und Tailingbecken im Uranbergbau sind keineswegs harmlos, und die Staublungen von Kohlebergleuten bedeuten nicht, dass der Staub bei den Uran-Kumpeln sich nicht noch schlimmer auf deren Gesundheit ausgewirkt hat.

    So, und nun behaupten die Freunde der Kernkraft, das Endlagerungsproblem sei technisch längst gelöst und lediglich eine Frage des politischen Willens zur Umsetzung. Ist das so? Darf man ihnen glauben? Ein späteres “Damit hätte doch nun wirklich niemand rechnen können!” würde ja niemandem helfen.

  32. #32 Beobachter
    20. November 2018

    @ Ursula, # 30:

    ” … Zeiten ändern sich, Meinungen und Einschätzungen auch. … ”

    Ja, es wäre ja auch schlimm, wenn es nicht so wäre und man nichts dazulernen würde.

    Es muss jedoch jeder für sich selbst entscheiden, ob er seine Meinung aus guten Gründen ändert oder seine Überzeugung verrät.

  33. #33 bruno
    20. November 2018

    AH! Ich wusste es!

    Verhältnis von ca. 9/11 hat

    Die Türme wurden von verschwörten Atom-Wissenschaftlern gesprengt!

    Als Germanist disagree-e ich allerdings: Auch im allgemeinen Sprachgebrauch sehe ich Kernkraftwerk und Atomkraftwerk als synoym.
    Kein Deutscher wird nicht wissen, was ein Kernkraftwerk ist.
    Obwohl…
    😉

  34. #34 bruno
    20. November 2018

    kaufe ein “n” *schäm*

  35. #35 tomtoo
    20. November 2018

    @Captain E.

    Alles eine Frage des Betrachtungswinkels.
    Für KKW Betreiber ist die Endlagerung tatsächlich gelöst. Da kümmert sich jetzt ja der Staat drum.

  36. #36 tomtoo
    20. November 2018

    Klar ist es synonym. Aber nach den Atomwaffen musste was netteres her. Und Kernkraft klingt halt voll Bio. Apfelkerne, Zwetschgenkerne, Aprikosenkerne usw.

  37. #37 RPGNo1
    20. November 2018

    @Captain E.
    Ich schrieb “in Deutschland” und “viele Jahrzehnte dauern wird, bis die Fusionsenergie aus ihrer Experimentier- und Prototypenphase herauskommt”. Wichtige Einschränkungen. 🙂

  38. #38 Ursula
    20. November 2018

    @ Beobachter

    ..Überzeugung verrät..

    Geht’s a Nummer kleiner auch?

  39. #39 tomtoo
    20. November 2018

    @Ursula
    Der @Beobachter steht halt wohl auf theatralisches. ; )

  40. #40 tomtoo
    20. November 2018

    @Ursula
    Als ich aktiv anti-akw war, war CO2 noch kein Thema. Allerdings regenerative auch noch nicht so wirklich. Die Frage bleibt: Wie aus fossilen raus ohne AKW’s wiederzubeleben?

  41. #41 uwe hauptschueler
    20. November 2018

    Trotz aller technischen Fortschritte erfreut sich der
    Spruch:”Fusion ist die Energie der kommenden
    Generationen – und das wird sie immer bleiben…”,
    gerade unter amerikanischen Fusionsforschern
    wachsender Beliebtheit.

    Trotz aller Hürden sind die Fusionsforscher im Prinzip
    optimistisch: Ihrer Ansicht nach könnte schon 2050
    der erste kommerzielle Fusionsreaktor ans Netz gehen
    – wenn bis dahin noch einige kleinere Wunder
    geschehen.

    Q. :scinexx.de
    Ende der 70er wurde in der Bild der Wissenschaften mit einem Zeitraum von 25 Jahren bis zur Inbetriebnahme von Fusionskraftwerken spekuliert. Und an diesem Zeitrahmen hat sich nichts geändert.

  42. #42 Peter Weismann
    20. November 2018

    Es fehlen mal wieder die Flüssig-Salz-Reaktoren in der Diskussion (wenn ich sie richtig überflogen habe). Es fehlen natürlich etliche andere Reaktortypen, aber gerade jene, die nicht Uran spalten um Kernwaffen damit bauen zu können, werden fast nie erwähnt und das ist doppelt schade und vielleicht sogar schlimm.

    Es ist nun mal leider so, dass die Kernspaltung und ihre zivile Nutzung von dem Gedanken der militärischen Nutzung überlagert war.
    Im Grunde wurde nie ein Spaltreaktor entwickelt, der nicht auch militärischen Zwecken dienen konnte.
    Dies ist mehr als schade.
    Denn dadurch behält die Anti-Atomkraft-Lobby recht und hat es geschafft, dass es in Deutschland so gut wie keine Forschung mehr auf dem Gebiet gibt.
    Sogar die Forschung mit der Fusion, die nicht militärisch ist, wird doch nur auf einem Alibi-Status aufrecht erhalten. Dahinter sehe ich kein echtes Engagement.
    Viel näher liegende Konzepte, wie mein Liebling, der DFR (und weil es dazu einen schönen Vortrag gibt und wir alle heute auf Videos stehen: https://www.youtube.com/watch?v=Cb15C9eey8s)
    werden doch nahezu totgeschwiegen, jedenfalls aber nicht mal in Erwägung gezogen.

    Ich sehe das wirklich als eine Art Überreaktion auf den tatsächlichen “Betrug”, der uns einst mit sehr guten Argumenten zur Kernspaltung brachte, um sich dann als bloßes Instrument der Atom-Waffen-Lobby zu erweisen.

    Es ist vollkommen klar, dass Emotionen hier nicht ausgeklammert werden können. Und die erste Sünde liegt eindeutig nicht bei der “Anti-Atom”-Bewegung, die man natürlich auch (zumindest in ihren Anfängen) als instrumentalisiert betrachten kann, nämlich von Mächten, die genau die militärische Nutzung verhindern wollten.

    Hier spielt Politik und Geld-verdienen die Hauptrolle, nicht Wissenschaft.
    Wie so oft, macht mich das sehr traurig.

  43. #43 tomtoo
    20. November 2018

    @Peter Weismann

    Ja, ich denke irgentwie ähnlich über die Vergangenheit. Die Frage bleibt, brauchen wir auf dauer Spalation oder Kohlekraftwerke? Oder kann man es mit besserer Vernetzung nicht beides los werden?

  44. #44 Beobachter
    21. November 2018

    @ Peter Weismann, # 42:

    Danke für Ihren Kommentar.

    ” … Im Grunde wurde nie ein Spaltreaktor entwickelt, der nicht auch militärischen Zwecken dienen konnte.
    … ”

    Das ungelöste Atommüllproblem und der Missbrauch für militärische Zwecke, die vielen AKW-Störfälle und -Unfälle (Tschernobyl, Fukushima) –
    Atombomben (Hiroshima, Nagasaki) und Atomsprengköpfe, …

    Wen wundert es, dass Kernkraft/Atomkraft völlig zu Recht als Gefahr/Bedrohung empfunden wird ?!

    ” … nämlich von Mächten, die genau die militärische Nutzung verhindern wollten. … ”

    Gott sei Dank gab/gibt es diese “Mächte”, und zwar schon seit den 50-Jahren, als die beiden Atombombenabwürfe in Japan noch “frisch” im Gedächtnis waren !

    ” … Hier spielt Politik und Geld-verdienen die Hauptrolle, nicht Wissenschaft.
    Wie so oft, macht mich das sehr traurig.”

    Mich auch.
    AKW-Gegnern wird sehr oft zu Unrecht “Wissenschaftsfeindlichkeit/Technikfeindlichkeit” unterstellt und so eine Art Blümchen- und zurück-zur Natur-Mentalität.

    Geld, Macht und Politik spielen offenbar überall die Hauptrolle – und Wissenschaft und Technik haben ein großes Missbrauchspotenzial.
    Und es wird immer aus wissenschaftlichem/technischem Fortschritt von Menschen etwas “daraus gemacht” – und oft eben nicht im Interesse und zum Nutzen der Allgemeinheit, des Gemeinwohls.

  45. #45 gedankenknick
    21. November 2018

    Kann sich noch jemand an die Satire-Seite “Schandmännchen” erinnern? Die hatten da einen “Atemkraft – Nein, danke!” Aufkleber im Programm. 🙂

  46. #46 Beobachter
    22. November 2018

    zu # 44:

    Nachtrag, Anmerkung:

    … “Beschluß zur atomaren Bewaffnung der Bundeswehr” in den 1950-er Jahren; “Atomkriegskonzept”:

    http://archiv.friedenskooperative.de/netzwerk/histo006.htm

    Und heutzutage sitzen “Verrückte” an den “Roten Knöpfen” –
    und streiten sich darüber, wer den größten, dicksten (Atomwaffen-Knopf) hat … ! :

    http://www.spiegel.de/politik/ausland/donald-trump-reagiert-auf-kim-jong-un-mein-atomknopf-ist-groesser-als-seiner-a-1185950.html

  47. #47 yeRainbow
    yerainbow.wordpress.com
    22. November 2018

    mich nervt dieser oberflächliche Umgang mit Begriffen.
    denn wie man spricht, denkt man auch.
    und da solche Nebelbomben im Hirn… tss, tss…

    klarer Begriff, klares Denken.
    bei mir heißt das KKW, und ich kann ganz schön ätzen über “Atomkraft”, also die Kraft der Atome und Moleküle, also chemische Energie

  48. #48 tomtoo
    22. November 2018

    @Beobachter
    Ist wohl eher so das die im Wettbewerb stehen wer den größten an der Atomwaffel hat.

  49. #49 tomtoo
    22. November 2018

    @yerainbow
    Da kann man sich sicher drüber Streiten. Ja da werden Atomkerne gespalten. Kerne alleine sind es nicht, die haben ja noch ihre Elektronen. Also werden Atome gespalten. Das ganze ist wohl eher so eine Haarspalterei.

  50. #50 Spende bald
    22. November 2018

    Die Welt wird immer bekloppter.
    Naturwissenschaftler meinen sie wären Naturwissenschaftlerinnen.

    Toll, die ganze Spendenbereitschaft verflogen..
    Für solche Leute lass ich mich nicht mit Hormonen vollpumpen.

    Und mal ehrlich.
    Die Chance dass man das falsche Leben rettet ist fifty fifty.

    Dann besser das ganze canceln.

    War nicht zu Ende gedacht.
    Danke für den Hinweis.

  51. #51 SkeptikSkeptiker
    23. November 2018

    Norbert
    19. November 2018
    Ich glaube der Unterschied zwischen der Sonne und dem technischen Kraftwerk sind die Natürlichkeit und die Entfernung zur eigenen Wohnung.

    Ich glaube, die Akzeptanz von Atomkraftwerken steigt in der Bevölkerung eh proportional zur Entfernung eines solchen zur eigenen Wohnung 😉

  52. #52 Beobachter
    23. November 2018

    zu # 50:

    Widerlich !

    zu # 48, tomtoo:

    Wenn solche Leute an Roten Atomwaffen-Knöpfen sitzen, ist es wohl mit flapsigen Witzen nicht getan:

    https://www.sueddeutsche.de/politik/donald-trump-khashoggi-thanksgiving-1.4222228

  53. #53 Laie
    23. November 2018

    @Spende bald, #50
    Ihr Beitrag ist widerlich. (völlig unabhängig von Fragen bezüglich des ‘genderns’).

  54. #54 tomtoo
    23. November 2018

    @Beobachter
    “..Witze…”

    Mein Einfluss auf die Wahl US Präsidenten ist leider minimal. Da bleibt halt Galgenhumor zur Entspannung.

  55. #55 tomtoo
    23. November 2018

    @Laie
    Wir sind uns ja nur selten einig. Aber bei deiner#53 stimme ich dir zu 100% zu.

  56. #56 Laie
    24. November 2018

    @tomtoo
    Wo es nicht notwendig ist, gebe ich meine Übereinstimmung meist nicht bekannt aus mehreren Gründen. U.a. um den Lesefluss nicht zu stören, oder auch Blockbildung zu vermeiden. Soll heissen, es gibt mehr Übereinstimmung in Teilen und Teilbereichen ohne explizitem Hinweis, so wie es auch gleichzeitig Zustimmung und Widerspruch geben kann.

  57. #57 Jeschke
    Augsburg
    26. November 2018

    Alles sehr interessant-aber halten die hier vertretenen weisen AntiKKWler-also alle-die entsprechenden Fachleutinnen in den Ländern für doof, deren Aufzählung ich mir hier erspare-nämlich die Länder, die in KKWs massiv investieren..alles Trottel suzidale?–Endlagerung ist gelöst: schon die nächste Generation wird froh um die gelagerten Brennstoffe zum wiederverwerten.Das ist kein Müll!! Nur eine Frage der Technik

  58. #58 Captain E.
    27. November 2018

    Wer investiert denn massiv in neue Kernkraftwerke? In Europa sind gerade einmal zwei im Bau, und über deren Kostenüberschreitung gibt es mit Sicherheit Streit. Oder meinst du China? Der dortigen Staatsführung ist es doch sicherlich eher egal, wenn sie eventuell einmal eine ganze Region evakuieren müssen.

    Ganz sarkastisch gesprochen müssten Umweltschützer sowieso für den massiven Ausbau der Kernenergie sein. Fossiler Kohlenstoff wird nicht als Kohlendioxid freigesetzt, und so ein havarierter Reaktor sorgt gleich für eine schöne große menschenleere Zone, in der sich Tiere und Pflanzen ungestört ausbreiten können.

    Was die Endlagerung angeht, so steckt in dem Atommüll so einiges drin, was auf absehbare Zeit eher nicht wertvoll werden wird. Uran-238, Uran-235, Uran-234 und vor allem Plutonium-239 könnte man natürlich heraustrennen und in neue Brennelemente einbauen. Dazu benötigt man allerdings eine Wiederaufbereitungsanlage, und wie die britischen und französischen Anlagen zeigen, ist so etwas auch nicht ganz risikolos.

  59. #59 Jeschke
    Augsburg
    27. November 2018

    China 43
    Russland 15
    Indien 14
    USA 14
    England 11
    Japan 9
    Polen 6
    usw.
    Massiv genug? Wie passen diese Zahlen zur hiesigen Ablehnung der Kernkraft? Also doch alle anderen blöd?

  60. #60 Captain E.
    28. November 2018

    @Jeschke:

    Dumm nur, dass diese Zahlen nicht stimmen, nicht wahr?

    So baut Polen zwei, hat aber kein einziges in Betrieb, und ob man diese beiden jemals fertigstellen wird, ist auch noch fraglich. Die Bevölkerung ist eher dagegen. Das Vereinigte Königreich baut auch nicht 11, sondern nur zwei, und bei 13 aktiven ist das der Ausstieg aus Raten. Seit 1989 wurde kein neuer Reaktor in Betrieb genommen. Selbst in Frankreich ist das (bislang) letzte Kraftwerk vor fast 20 Jahren ans Netz gegangen, und es wird zurzeit gerade einmal ein einziges neu gebaut. Auch in den USA befinden sich nur zwei in Bau.

    Wo erkennst du denn da Begeisterung für diese Technik? Oder aus welchem Paralleuniversum hast du deine Zahlen?

  61. #61 Jeschke
    28. November 2018

    Spektrum der Wissenschaft/ Zeit online. Also alles AFD – Blätter im Paralleluniversum. Also Vorsicht bei Nichtwissen

  62. #62 Captain E.
    29. November 2018

    Soso, einfach mal die “AFD” ins Gespräch werfen? Oder ist gar etwas anderes gemeint als diese dubiose Neonazi-Partei mit viel zu vielen Mandaten?

    Wie auch immer, weder bei “Spektrum der Wissenschaft” noch bei der “Zeit” habe ich diese absurd hohen Neubauzahlen gefunden. Stattdessen finde ich so etwas bei Wikipedia:

    “Die Fertigstellung der beiden Blöcke gilt nicht als sicher. Die Stromerzeugung mittels Photovoltaik und Windkraftanlagen ist inzwischen vielerorts preisgünstiger als alle anderen Varianten. “ (Kernkraftwerk Vogtle)

    Laut der “Liste der Kernkraftwerke in Nordamerika” sind das die einzigen Neubauten in den USA. In Europa haben wir Frankreich und Finnland mit jeweils einem aktuellen Neubau. Polen denkt über zwei Reaktoren nach, die Realisierung ist aber ungewiss. Rumänien hat mit zweien begonnen, wird sie aber vielleicht nie in Betrieb nehmen. Russland baut in der Tat einige Reaktoren, aber halt auch keine 15. Dann wären noch zwei Neubauten in der Slowakei, einer in der Türkei, zwei in der Ukraine (mit Baubeginn in den 1980er Jahren!), zwei im Vereinigten Königreich und zwei in Weißrussland.

    Stellt man diesen Neubauten die Altreaktoren gegenüber, die es in vielen Ländern gibt, läuft das doch wohl eher auf einen allmählichen Ausstieg als auf eine Renaissance hinaus, oder?

  63. #63 Jeschke
    4. Dezember 2018

    Wer sucht, der findet…könnte aber peinlich sein…https://www.spektrum.de/news/kernkraftwerke-der-zukunft/1527265