Wieder zu Hause und kaum schlauer. Ich habe letzte Woche im Krankenhaus diverse neue Antibiotika bekommen, von denen einige auch antivirale Eigenschaften haben und das Fieber hat sich verzogen. Gleichzeitig waren die Kulturen etc. meist negativ, so dass wir nicht wirklich wissen, woran es gelegen hat. Da ich aber ein zuverlässiger Kerl bin und es schaffe, meine 21 verschiedenen Pillen jeden Tag zu managen und selber Fieber und Körpergewicht messen kann, darf ich wieder nach Hause. Juppie

Ich werde das Krankenhaus auch nicht wirklich vermissen, obwohl ich mittlerweile einen Schwungvollen, naja, nennen wir es “Handel”, mit der einzigen Ware angefangen habe, die ich zu bieten habe, Wissen über Strahlung. Wie ja schon erwähnt studiert ein Kumpel von mir gerade Medizin im dritten Semester in just dem Krankenhaus, in dem ich als Patient untergebracht bin. Nachdem er vor zwei Semestern halbwegs locker durch die Physikklausuren gekommen ist, steht nun noch Strahlenmedizin und bildgebende Verfahren auf dem Plan. Ich habe also die letzten Tage hauptsächlich mit armen gestressten Medizinstudenten in Nachhilfesessions verbracht, die mir als Dank für meine Dienste die ein oder andere Pizza oder nen Döner ins Krankenhaus schmuggeln.

Was mich dabei am meisten schockiert ist, wie die Mediziner alle Sachen von Röntgen-CT, Magnet-MRT bis Strahlentherapie oder Seed-Implantation in einen Topf werfen. Ich bin ja die Physik-Vorlesung für Mediziner gewohnt, wo sie alle klassische Physik, also alles außer Relativität und Quantenmechanik, in einem Semester durchprügeln, wofür die Physikstudenten 4 Semester Zeit haben. Aber das ist mal eine neue Qualität. Röntgen-CT ist was vollkommen anderes als  Magnet-MRT und absolut nichts von alledem hat irgendwas mit Ultraschall zu tun, aber für die Mediziner ist irgendwie alles das gleiche, weil am Ende ein Bild rauskommt… und irgendwo an die Seite wird dann noch mal die Strahlentherapie gequetscht. OK, ich verstehe, dass ihr in eurem Zeitplan nicht mehr als eben dieses halbe Jahr dafür aufwenden könnt, aber das hält mich nicht davon ab, diese Oberflächlichkeit für bedenklich zu halten.

Das ganze hat bei mir zwei Erkenntnisse reifen lassen, deren erste Anzeichen ich schon vorher bei “meinen“ Ärzten auf der Station festgestellt habe. Zum einen ist der Großteil der Ärzte wesentlich näher an der (Bio)Chemie gebaut als an der Physik und zum zweiten geben sie alles Physikalische einfach nur in die Hände der Spezialisten und haben wenig Gefühl dafür, was am Ende bei rauskommt. Mit näher an der Biochemie meine ich die Benutzung von Medikamenten. Medikamente und deren Wirkung sind den Medizinern wesentlich vertrauter als physikalische Maßnahmen und wenn die Wahl zwischen Medikament (Chemo) und z.B. Bestrahlung besteht, dann wird idR. das Medikament bevorzugt. Diese Weichenstellung wird schon früh im Studium gelegt, wo der Fokus eben wesentlich stärker auf (bio)chemischen als auf (bio)physikalischen Prinzipien liegt. Letzteres machen hauptsächlich diejenigen, die nachher auch in das Spezialgebiet einsteigen wollen.

Das Verlassen auf die entsprechenden Radiologen und Nucularmediziner ist erstmal ja auch eine gute Sache und man kann mit Fug und Recht sein komplettes Arbeitsleben damit zubringen, sich in dem entsprechenden Bereich zu spezialisieren, ohne dass einem langweilig wird, aber es ist eben auch einen weitere Schritt von der eigenen Position entfernt als das Arbeiten mit Medikamenten. Das meine ich sowohl im wortwörtlichen als auch im übertragenen Sinne. Für alle tollen Bilder oder Strahlentherapien muss man von der Station runter in den Keller zu den komischen anderen Leuten, eine rein physische Hürde – und lässt den Patienten in eine Black-Box stecken, bei der dann hinten was herauskommt, was eben auch noch mal eine psychologische Hürde ist. Naja, sowas fällt mir halt einfach so auf, ohne auch nur im entferntesten eine praktikable Lösung dafür zu haben.

Eine andere Sache, die mir noch so aufgefallen ist, kommt aber eher in systemischer Natur daher. Die allerneuesten, experimentellen, Millionen Euro Medizingeräte hinken mal mindestens 10 Jahre hinter den aktuellen Möglichkeiten der Technik hinterher. Das fällt mir halt sehr explizit bei den Teilchenbeschleunigern zur Strahlentherapie auf, kann aber wohl auf die meisten Bereiche erweitert werden. Die Technik, die in den modernsten Geräten der Uniklinik eingesetzt wird, finde ich bei mir in Jülich im Grabbelkeller auf dem Ablagestapel, wenn ich mal wieder schnell irgendeinen Detektor improvisieren muss. Systemisch ist die Sache daher, dass Medizingeräte eben immer eine recht lange Zeit von der Zulassung bis zum Einsatz brauchen. In der Zeit ist dann meist schon wieder eine aktuellere Version verfügbar und auch wenn dann vielleicht noch ein Softwareupdate nachgeschoben werden kann, so bleibt die Hardware doch dieselbe. Naja, konstruktiv werde ich da wohl eher wenig beitragen können, aber auffallen tut es mir dann eben schon und… zumindest ihren Gesichtsausdrücken nach zu urteilen, ist sich auch nicht jeder Mediziner dieser Tatsache bewusst.

 

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Kommentare (112)

  1. #1 schlappohr
    22. Februar 2019

    “In der Zeit ist dann meist schon wieder eine aktueller Version verfügbar und auch wenn dann vielleicht noch ein Softwareupdate nachgeschoben werden kann, so bleibt die Hardware doch dieselbe.”

    Vor einigen Jahren habe ich in der Entwicklung an einem Medizintechnikprojekt gearbeitet, und da war es so, dass die eingesetzte Technik zum Zeitpunkt der Entwicklung schon nicht mehr ganz taufrisch war. Ich will nicht von “veraltet” sprechen, aber man hätte das ganze schon bei gleicher Zuverlässigkeit und Funktion deutlich kleiner, energiesparender und billiger machen können. Aber diese Dinge spielen in der Medizintechnik kaum eine Rolle.
    Die Zertifizierungsverfahren sind derart aufwändig, dass viele Hersteller auf “bewährte Technik” setzen – nicht weil sie innovationsgehemmt sind, sondern weil das Risiko des Scheiterns bei der Zertifizierung damit einfach geringer ist, weil einzelne Komponenten schon einmal zertifiziert wurden.

  2. #2 RPGNo1
    22. Februar 2019

    In der Pharmaindustrie ist es ebenso, dass altbewährte Produktions- und Analysetechniken oft nur schwer durch neue Innovationen zu ersetzen sind. Man muss sich nur die Lebenszyklen der Medikamente anschauen.

    Es braucht sehr viele Jahre, um aus einer Idee, einem vielversprechenden Molekül ein markreifes Produkt zu entwickeln. Wenn Produktion und Analytik einmal vollständig qualifiziert und validiert sind, die Hürden der Zulassung erfolgreich genommen wurden und das Medikament dann noch in vielen Ländern zugelassen wurde, dann tun sich die Zulassungsinhaber selbst einer noch so kleinen Änderung sehr schwer.

    Du hast eine Methode entwickelt, die doppelt so viele Proben in einem Viertel der Zeit analysiert? Herzlichen Glückwunsch! Es kann dich Jahre kosten, bis die Methode auf dein Medikament angewandt wird, wenn nicht die Idee aus Kostengründen (Qualifizierung durchführen, Änderung bei Behörden einreichen, Rückfragen der selbigen beantworten, uvam.) sogar fallengelassen wird.

    Ein “goldener Schlüssel”, um eine Änderung durchzubringen, ist oft, dass es eine Gesetzesänderung gibt oder die Zulassungsbehörden ihre Regularien, Pharmakopöen oder Standards ändern. Dann tritt oftmals der gegenteilige Effekt bei den Zulassungsinhabern ein, nämlich hektische Aktivitäten, diese Änderung umzusetzen, um nicht Ärger mit den Behörden zu bekommen.

  3. #3 Uli
    22. Februar 2019

    Was Computer und Software im medizinischen Bereich angeht, da sträuben sich einem die Haare.

    Uralt-Systeme, teilweise noch unter Windows XP, die nicht aktualisiert werden können, weil dann die heilige Zertifizierung flöten geht.

    Also haben alle Systeme keine Lücken, sondern Scheunentore.

    Und damit jeder im Notfall mit jedem Gerät arbeiten kann, gibt es nur minimale Zugangsbeschränkungen, wenn überhaupt. Dazu noch Standardzugänge und Standardpasswörter, damit zumindest nicht die Putzfrauen und Patienten rankönnen.

  4. #4 zimtspinne
    22. Februar 2019

    @ Tobi
    Freut mich, dass du aus der Weißkittel-Area wieder raus bist und dich zu Hause (nicht) langweilen kannst.

    Was du sagst über die Bevorzugung medikamentöse Behandlung, find ich aber schon sehr… hart.
    Im Einzelfall im Wald- und Wiesenkrankenhaus wird das so vielleicht mal gemacht…
    ansonsten entscheidet doch eine Tumorkonferenz (inkl Radiologen/Nuklearmed) über das weitere Vorgehen und es wird sich bei einer vollständigen Tumorbehandlung auch tendenziell!!? an die jeweiligen Leitlinien gehalten.
    Bin aber schon erschrocken ber das In-einen-Pott-Werfen, denn das wusste ich ja schon im zarten Alter (ohne jegliche medizinische Vorkenntnisse), dass Rönten, CT, MRT unterschiedliche Dinge sind, sowohl von Ablauf, Strahlenbelastung und Ergebnissen. Also so grob was wofür.

    was die veraltete Technik (insgesamt) betrifft… tja, ihr könntet ja eine experimentell orientierte/arbeitende Klinik an euer Jülich anschließen und dort kommen dann die neuesten Sachen zum Einsatz mit entsprechendem Hinweis an die Kaninchen.. äh Patienten 😉

  5. #5 Mars
    22. Februar 2019

    schön, dass es weiter aufwärts geht.

    “”… werde das Krankenhaus nicht vermissen, obwohl ich mittlerweile einen schwungvollen “Handel”, mit der einzigen Ware angefangen habe, die ich zu bieten habe … “”

    komisch, wieso dacht ich da zuerst an …. Bananen?

    diese tehnischen verzögerungen haben m.M.n. ab und an auch mal vorteile.
    im consumerbereich (oder gefährlich bei selbstfahrenden maschinen) sieht man das unausgegorene, unnütze, wenig ausgereifte, die jeden tag zerfallen und zerbrechen
    – evt sogar mit eingebauter Obsoleszenz.

    ich möchte mir nicht vorstellen wie ein fehlgesteuertes bestrahlungsgerät – nur weil es supermodern ist – einem nicht nur den pelz verbrennt, oder der herzschrittmacher einen zum schnellen tanzen auffordert.
    das kann auch keinem gefallen.

  6. #6 Tobias Cronert
    22. Februar 2019

    @Mars: Ich wurde uf der Stammzellenstation immer gut mit Bananen versorgt, vom Krankenhaus aus und habe sogar als ärztlichen Rat mit auf den Weg bekommen Zuhause viel Banen zu essen, wegen des Kaliums 😉

    Also wenn bei uns der Teilchenbeschleuniger eine Macke hat, dann ist auch Holland in Not und potentiell Menschenleben in Gefahr. Auch wenn kein Patient im Strahl liegt. Das ist jetzt nicht so, als würden in der Wissenschaft einfach blauäugig irgendwelche unausgegohrenen Sachen benutzt werden … also meistens.

    @ZImtspinne: Die Tumorkonferenzen und Leitlinien werden ja auch von den Medikament-Medizinern dominiert. Das ist ein sich selbst erhaltendes System, was den Medizinern halt auch nur bedingt auffällt, weil ds halt ihre Bubbel ist. Ich komme halt genau aus der anderen Ecke (Bubbel) und habe keine Ahnung von Medikamenten, daher meine sehr eingefärbte Sichtweise. Wenn man als Werkzeug nur eien Hammer hat (weil alles andere im Studium in einem halbes Semester durchgeprügelt wird), dann sieht halt jedes Problem aus, wie ein Maulwurf.

    Jülich arbeitet ja mit der Uniliknik hier zusammen … nur halt nicht in der Strahlentherapie … oder der Onkologie.

    @Uli

    Dazu noch Standardzugänge und Standardpasswörter, damit zumindest nicht die Putzfrauen und Patienten rankönnen.

    Du glaubst doch nicht, dass mich User: Onkologie und PW: 1234 davon abhält in meine Patientenakte zu gucken? Ich bin zwar nicht Richard Feynman im Manhatten Projekt, aber give me some credit 😉

  7. #7 zimtspinne
    22. Februar 2019

    @ Tobi
    liegt evtl daran, dass bei Strahlen relativ schnell Ende Gelände ist, wo Medikamente viel länger, stärker, dichter.. etc vom Körper toleriert werden (ich persönlich denke allerdings manchmal, da wird an der Lebensqualität vorbei über/therapiert, das ist wieder ein anderes Thema).
    du kannst ja Gewebe nicht beliebig oft oder auch nur mehrfach bestrahlen (wenn die maximale Dosis erreicht wurde oder eben die Bestrahlungsserie abgeschlossen ist), oder denkst du aus deiner Fanperspektive heraus, das könnte man durchaus öfter machen?
    vielleicht haben die Leute (Mediziner sind ja auch nur Menschen) auch mehr Respekt vor Strahlen als vor Medikamenten und gehen dort mit einer anderen Risikobewertung heran.

  8. #8 NHL-Opfer
    22. Februar 2019

    HRQ: hochradioaktive Radium 226-, Strontium 90- und Yttrium 90-Strahlenquellen waren in klinischen Deckengeräten versteckt zwecks Einwirkung bei Zehennagelmykose klinisch zugelassen. 1 bis 2 Minuten Bestrahlung erzeugte 1968 als Minderjähriger die Chromosomentranslokation des Zentrozyt. 2006 wäre ich nach der Diagnose weiterhin unbehandelt gestorben: Stadium IV a, leukämische Ausschwemmung in das Knochenmark. 7 mal mit mehr Rituximab vermeidbares Bendamustin kippte den Subtyp in seine aggressivere Vorläuferzelle, den Zentroblast. Bisher 26 Rtx-Infusionen. Laut med. Sozialgerichts-Gutachen regelmäßig tödlicher Verlauf.
    http://nhlinfo.de/exec/start?site=/non_hodgkin_lymphome/44.htm&check=0 ->
    “Die Entartung der Erbsubstanz kommt aufgrund äußerer Einflüsse zustande.”
    Unsere B-Zellreihe:
    http://nhlinfo.de/exec/start?site=/non_hodgkin_lymphome/48.htm&check=0
    Zentrozyt und Zentroblast bilden einen Ersatzpfad, der bei Markerpräzision vermutlich vorübergehend entfallen könnte, womit es heilbar wäre. Es gibt einen erheblichen Konflikt mit dem Staat, der alles vertuschen will und dazu fehlende Gewaltenteilung nutzt. Im Behandlungsbereich wurde alles bestätigt, wo man sich nach dem Anruf einer Richterin weg duckt. Bei dem Hersteller der Neutronenquellen hat es Tote gegeben, sagte man mir aus der Uni. Mir hat sich erschlossen, Chemo und Bestrahlung erzeugen NH-Lymphome.

  9. #9 Tobias Cronert
    22. Februar 2019

    @Zimtspinne: Natürlich kann man Strahlentherapie und Medikamente nicht gleichsetzen. Strahlen können nur auf sehr wenige begrenzte Arten wirken, während Medikamenten eine riesige biologische Palette zur Verfügung haben. Ich finde nur, dass Strahlentherapie oft hinter ihren Möglichkeiten zurückbleibt und das dies auch damit zu tun hat, dass der Wissensstand diesbezüglich bei Medizinern hinter den Möglichkeiten zurückbleibt, was wiederum einen geringeren Einsatz etc. pp.

    @NHL-Opfer: Joa, grundsätzlich kann alles eine Chromosomentranslokation bewirken, was freie Radikale in den Zellen verursacht. Ist halt Statistik wie hoch das Risiko für welchen Giftstoff oder welche andere Besonderheit ist.

    Ich finde es sehr unwahrscheinlich, dass es in Deutschland Tote (per Strahlenkrankheit) bei der Herstellung von (radiochemischen) Neutronenquellen gegeben hat. Das wird in D eigentlich sehr gut überwacht und kontrolliert. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren und falls es da Informationen zu gibt würde ich mich sehr freuen.

    Die Aussage: “Chemo und Bestrahlung erhöhen das Risiko für NH-Lymphome” ist sicher richtig. Bei der Strahlentherapie ist halt immer die Frage ob der medizinische Nutzen das erhöhte Risiko wert ist.

    Ansonsen Rituximab? lecker. Das hatte ich letztens auch noch, da ich auch CD20 Marker habe. … ich werd es nicht vermissen *g*

    • #10 NHL-Opfe
      23. Februar 2019

      26 mal Rtx ist bei mir bisher nebenwirkungsfrei. Die bekannt mutagene und karzinogene Alkylantie Bendamustin war durch zusätzlich 7 mal Rituximab im Wochenabstand vermeidbar, sagte mir ein Privatdozent.
      Der Kollege der Hämatologin bei der Initialtherapie: „Der Subtyp kann kippen.“
      In Todesangst wurde ich 2006 zu der Chemo-Unterschrift gezwingen.
      Das Tatinstrument war in 3 kleinen Deckengeräten mit Verschlusskappen versteckt:
      https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Teletherapy_Capsule.jpg
      Darunter stand jeweils ein Fußpodest. Es ist medizinisch bekannt, aber ein mörderisch angelegtes Staatsgeheimnis.
      Bundesamt für Strahlenschutz: “Ra-226 Neutronenquellen (Ra/Be) früher Medizin”, “Das äußere Erscheinungsbild einer HRQ entspricht daher im Allgemeinen dem eines kleinen „unverdächtig aussehenden“ Metallstücks.”, Geheimhaltungsstufe “Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch” (VS-NFD). Es ignoriert mich.
      Da liegen Leichen im Keller, der zum Tresor erklärt, verschlossen und fraktionsübergreifend politisch verplombt wurde. Die Ärztin wurde von einer Richterin angerufen, die mich zuvor vor einer Feststellungsklage warnte.
      Bei der Generalstaatsanwaltschaft: “Ich lasse mich von Ihnen nicht erpressen.”
      Bei der Staatsanwaltschaft der Klinikstadt: “Ich bin nur die Registratur … traurig, aber wahr.” Bei dem Hersteller hat es Tote gegeben. Ein Arzt lachte: “Das waren die wilden 60er.” Fehlende Gewaltenteilung begünstigte die Vorsorgeverweigerung.
      Anfangs war es zu 50 % heilbar, schreibt das Sozialgericht. Ein medizinisches Sozialgerichtsgutachten in 2014 über mich: regelmäßig tödlicher Verlauf, höchstes Stadium überhaupt, höchste Risikogruppe, auf 15 % Anteil geschätzte aggressivere Unterart der Zentroblasten.
      Die sog. öffentliche Gewalt legte es darauf an, mein Leben zu riskieren.
      Die städt. Klinik wurde aus dem Stadtarchiv ausgegliedert.

  10. #11 zimtspinne
    22. Februar 2019

    @ Tobias
    ja, wenn man für eine Cyber/Gammaknife Behandlung einmal quer durch D (so ungefähr) reisen muss und sich meist zuvor auch noch selbst schlau machen und gezielt danach fragen und es durchboxen muss, dann kommt das ja für bestimmte Patientengruppen gar nicht in Frage. Das gilt auch für viele andere Optionen, die nur vereinzelt bei wenigen Spezialisten angeboten werden.
    Ich finde die Bestrahlung aus einem Gedanken heraus gar nicht übel…. da wird sofort oder sehr schnell draufgehauen und vernichtet, so dass der “getroffenen” Tumormasse bis auf einige zufällig strahlenresistente Krebszellen keine Zeit und Gelegenheit bleibt, sich anzupassen.
    Chemo kann ja, zumindest die systemisch wirkenden, nicht so radikal und schnell zuschlagen, da der Mensch das nicht überleben würde.
    Ich weiß aber nicht, ob ich einen Denkfehler mache gerade, und doch viel mehr Tumormasse so einen Strahlenanschlag überlebt als ich mir denke.
    Beim Cyberknife jedenfalls ist es mit einer einzigen Behandlung oft schon getan, der Patient kann sofort wieder nach Hause und ist fit mit wenig beeinträchtigenden Nebenwirkungen.
    Wäre das nicht nur begrenzt für einzelne Metastasen in bestimmten Geweben wie Lunge und Tumorherde zB im Gehirn möglich, sondern größerflächig überall, dann wäre ich noch begeisterter.
    Du kannst ja ein bisschen Aufklärungsarbeit leisten da in deiner Uniklinik 😀

  11. #12 Tobias Cronert
    23. Februar 2019

    @Zimtspinne: Naja, das große Problem, bei der Strahlentherapie ist ja, dass auch immer gesundes Gewebe mitbestrahlt und geschädigt wird. Da werden die Geräte zwar besser, aber eben auch nur langsam. Dazu kommen dann Fraktionierung etc. pp. … einfach ist das alles auch nicht, aber ich werde mich um Aufklärung bemühen. 😉

    Geld ist auch noch so eine Sache. Für ein Cyberknife muss man erst mal ordentlich was auf den Tisch legen. Pro Behandlung ist die Chemo zwar auch nicht billiger mit ihren tausenden Euro pro Spritze, aber niemand will mal eben 5Millionen auf einmal sehen.

    @NHL-Opfer: Selbst bei einer Bestrahlung mit einer 5Ci Cobalt 60 Quelle könnte man niemals mit absoluter Sicherheit sagen, dass eine Erkrankung von der Bestrahlung kommt. Man könnte vielleicht sagen “höchstwarscheinlich (zu 80% oder so) kommt es von der Bestrahlung”, aber sicher sein kann man niemals. Ich hatte da vor Jahren mal einen eigenen Artikel zu geschrieben: http://scienceblogs.de/nucular/2015/02/11/strahlungsschaeden-iii-eindeutigkeit-bestrahlungkrankheit/
    Diese Kapsel, aus dem Link oben, ist (war) in eine Maschine eingebaut, die wesentlich größer ist um die Abschirmung zu gewährleisten. Das Personal, was damit arbeitet möchte sich ja auch nicht selber verstrahlen. Die sind dem Gerät ja wesentlich länger ausgesetzt, als die Patienten.
    Selbst in den wilden 60gern gab es Dosimetrie und Strahlenschutz. Zwar nicht so penibel, wie heute, aber grundsätzlich schon halbwegs vernünftig. Selbst die Wismut AG in der DDR hat einen (für die entsprechende Zeit) halbwegs passablen Strahlenschutz (mit guter Dokumentation) gemacht. Den leichtsinnigen “Füße beim Schuster röntgen”-Mythos gab es seit dem zweiten Weltkrieg nicht mehr. Nach den Atombombenabwürfen hatte auch wirklich jeder genug Respekt vor dem Materie.

    Ich lag letztens noch mit einem Patienten mit Non-Hodgkin auf dem Zimmer. Der hat eine Stammzellentransplantation bekommen und war danach geheilt. Soweit ich es verstanden habe wird das aber nur bei den ernsten Fällen gemacht, wo die Progressionsgeschwindigkeit stark zugenommen hat. Aber das ist doch eine gute Option, oder? Wenn die Leukozyten dumme Sachen machen, einfach alle rausschmeißen und sich ein paar neue zulegen … wie bei mir. Ich würde die Transplantation jetzt nicht als Freizeitbeschäftigung empfehlen, aber einmal als Radikalheilung? Wiso nicht?

    • #13 NHL-Opfer
      23. Februar 2019

      Man wusste bereits damals, würde es statt in den Fuß in Organe einwirken, wäre man kurz darauf gestorben. Dazu nickte ein Arzt. Ein anderer Arzt: “Sie werden nicht alt.” Der Befallsaufbau zerstört seit über 35 Jahren zunehmend mein Leben. Die 90er Jahre waren eine einzige berufliche Katastrophe. 2000 wurde ich unerkannt lymphombewirkt als Ing. erwerbsunfähig. Die Ärztin schrie zu den Deckengeräten entsetzt auf. Vielleicht gibt es hier Hinweise, wie man es durch das Internet offenlegen kann. In dem Forum der NHL-Selbsthilfegruppe bin ich seit vielen Jahren von Ärztinnen gesperrt. Bin gespannt, wie das OLG reagiert, bei dem ich Mitte November eine Eingabe einreichte, nachdem sich die Sekretärin des OLG-Präsidenten sehr bestürzt zeigte. Bei dem Landgericht sagte man mir, diese Richterin ist inzwischen am OLG. Zuvor sagte man mir bei dem LG: “Sie hätten doch wissen müssen, wie gefährlich das ist.”
      Linker Großzeh- und Nebennagel wuchern. Die von der Hämatologin bei intensiver Betrachtung meiner Füße im Mai 2018 angesprochene „Rötung unterhalb der rechten Ferse“ (Arztbrief) lässt sich einfach erklären: es war im Einwirkungsbereich der Austrittsöffnung, weil der rechte Fuß im Schuh direkt neben dem Fußpodest stand. Im DNA-Vergleich zu dem bis auf die Ferse normal aussehenden rechten Fuß sollte die HRQ-Einwirkung nachweisbar sein. Ein Arzt sagte mir bei Fußbetrachtung „Epifluoreszenz“. Die heute zuständige Gesundheitsministerin zu meiner als ‘top ten’ abgewiesenen Petition: „Neutronenquellen, wie sie von dem Petenten beschrieben werden, wurden in der Medizin nie eingesetzt. Sie hätten aus Strahlenschutzgründen auch nicht manuell bedient werden können. Nach den noch vollständig vorliegenden amtlichen Unterlagen hat das Klinikum **** im Jahr 1968 lediglich eine Kobaltbestrahlungsanlage betrieben. Darüber hinaus bestanden Genehmigungen zum Umgang mit Radium-226-Strahlenquellen, Strontium-90-Strahlenquellen und Yttrium-90-Strahlenquellen.“ Die ersten beiden Sätze sind gelogen. Zu Kobalt wurde auf einem Foto ein Ring um ein Bett gezeigt, womit ich nichts zu tun hatte. Ansonsten wäre ich kerngesund.
      Es ist weitaus konkreter nachweisbar, als z.B. ein Glyphosat-NHL. Paul Allen starb im Oktober an einem NHL, das vermutlich aus Bestrahlung und Chemo seines in den 80ern dadurch geheilten HL resultierte.
      NH-Lymphome sind Zivilisationskrankheiten und sogar Zivilisationsverbrechen, was politisch gewollt nicht bekannt werden darf.

  12. #14 hefisch
    Wörthsee
    23. Februar 2019

    Zu #12: “Füsse im Schuhgeschäft röntgen” gab es
    Ende der 50er Jahre durchaus noch,
    z.B. in einem Schuhgeschäft in Rheinbach bei Bonn.
    Ich kann mich sehr gut daran erinnern.
    Und man hat ja nicht nur einmal reingeschaut,
    das hat ja Spass gemacht die Zehen wackeln zu sehen.

    • #15 NHL-Opfer
      23. Februar 2019

      Prof. Manfred Spitzer schimpfte in einer Talkshow ausfallend über Pedoskope der 60er und 70er Jahre. Die seien in den USA bereits in den 60er Jahren verboten gewesen. Kurz zuvor übermittelte ich ihm per email mein HRQ-Problem, was ihn vielleicht in der Sendung dazu brachte. In dieser Zeit ging man mit Bestrahlungen menschenverachtend naiv um. U.a. ich wurde zum Labortier erklärt, das von seiner Bedrohungslage nichts erfahren durfte.

    • #16 NHL-Opfer
      23. Februar 2019

      Mich interessieren Hinweise, weil ich zudem hoffentlich nicht der einzige Langzeitüberlebende bin. Diese Teletherapie-Kapsel kann man bei aufgesetzter Verschlusskappe sozusagen in die Hosentasche stecken, was der link auch erkennen lässt. Entsprechend klein waren die dreh- und schwenkbar angeschraubten schwarzen Deckengeräte. Vielleicht hatte ich Glück mit der ‘Harmlosesten’? Schädigten sich u.a. Ärzte damit, dürfte es ebenso verschwiegen werden. Ehemalige Kollegen, Bekannte und Hinterbliebene von Toten auch durch die Herstellung könnten mich gerne kontaktieren. Ein Rechtsanwalt schimpfte zu Neutronenquellen auf die mir unbekannte damalige Bundeswehrklinik in dieser Stadt, wo der Hersteller ebenfalls angesiedelt ist. Parlamentarier verhielten sich mir gegenüber am Telefon brüllend abweisend aufgebracht. Das erlebte ich auch beim Erstanruf von dem Leiter der zuständigen Gewerbeaufsicht, der offenbar Angst um seinen Job hatte. Danach war er überhöflich und schrieb mir mehrfach, man sei für Neutronenquellen nicht zuständig. Die wurden damals von einem seiner Amtsvorgänger klinisch zugelassen. Ein Polizist sagte mir: “Die da oben machen sowieso, was sie wollen.” Richter und Staatsanwälte wechseln untereinander diese Ämter als Personal im Geschäftsbereich des Justiziministeriums auf ihrer Karriereleiter. Fehlende Gewaltenteilung hebelt zusätzlich den Rechtsstaat aus. Das Bundesverfassungsgericht teilte mir mit, ich müsse den Rechtsweg durchlaufen.

  13. #17 noch'n Flo
    Schoggiland
    23. Februar 2019

    Die Vorlesungen im Studium waren bei uns meist noch auf recht aktuellem Stand – von ein paar Ausnahmen mal abgesehen.

    Aber da der GK (Gegenstandskatalog der Staatsexamina) im Regelfall den aktuellen Entwicklungen zwischen 10 und 20 Jahre hinterherhinkte. lernten halt alle nur den veralterten Kram. Wenn man dann erstmals auf eine Station losgelassen wurde, wunderte man sich dann immer wieder über die vielen, einem völlig unbekannten Medikamente und Behandlungsschemata.

    Das ist m.E. auch der Hauptgrund, warum praktisch jede Krankenschwester mit nur ein paar Jahren Berufserfahrung, jeden frischgebackenen Medicus locker in die Tasche steckt. Deshalb auch der Hinweis (und man kann es gar nicht oft genug betonen): Liebe Jungärzte, seid lieb zu den Schwestern. Der Unterschied zwischen einem lockeren Job und einer Höllenstelle liegt oft nur in einem offenen Ohr, einem kleinen Kompliment und einer Schachtel Pralinen.

  14. #18 Tobias Cronert
    23. Februar 2019

    … und einem “Bitte” und “Danke”. 😉

    Bilder von “Füße im Schuhgeschäft röntgen” und offene Röntgenröhren im Raum sind auch heute noch in jedem Strahlenschutzlehrgang beliebt mit dem verbundenen kollektiven Aufschrei der Teilnehmer *g*
    Ich hatte aber gedacht, dass sich das mit dem zweiten Weltkrieg gegeben hätte. Danke für die Verbesserung, das war mir so nicht bewusst.

    Kollegen hatten mir erzählt, dass damals in den wilden 60gern in der Hochzeit des Atomzeitalters die Baugenehmigung für den alten Merlin Reaktor in Jülich quasi auf der Rückseite eines Bierdeckels geschrieben wurde (verglichen mit heutigen Anträgen). Aber ich weis halt auch, dass die Wissenschaftler damals schon eine respektable Menge an Strahlenschutz betrieben haben. Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass die Kollegen in der Medizin da wesentlich nachlässiger gewesen sein sollen … zumindest was die eigenes Sicherheit angeht.

    Wieviel an Patienten ausprobiert worden ist kann ich nicht sagen, da weis ich einfach nichts drüber. Das einzige, was ich weis ist, dass die Bestrahlung mit Neutronen hauptsächlich in den 70gern aufgekommen ist, ausprobiert und ziemlich schnell wieder eingestampft wurde, weil sie damals noch zu unkontrolliert war.

  15. #19 Tobias Cronert
    23. Februar 2019

    Also das riesige Problem einer Neutronenquelle für den Medizinischen Einsatz ist, dass die Strahlung sehr ungerichtet ist und immer wild die ganze Umgebung mitbestrahlt. Das gilt vor allem für radioachemische Quellen (im Gegensatz zu Teilchenbeschleunigern) wo man eigentlich immer nur schnelle Neutronen und keine Kontrolle über die Energie hat. Außerdem gibt es keinen An/Aus Knopf. Die schicken immer Neutronen raus, die ganze Zeit. Das macht sie zu einem Alptraum, wenn es um Abschirmung geht. Um eine kleine Chemische Neutronenquelle vernünftig abzuschirmen braucht man so um die 1,5m Beton rundherum. Eher mehr und entsprechend gefährlich ist es auch für das Personal.

    Zusätzlich wirkt Neutronenstrahlung aktivieren auf andere Materialien, wie z.B. Kupfer. Durch eine 5 Ci Neutronenquelle ohne Abschirmung wäre jedes Kupferkabel in 20 Meter Radius aktiviert und damit Radioaktiv geworden. Das wäre eine Kontamination und Vermutzung sondergleichen und ein Strahlenschutztechnischer Alptraum. Das hat man damals aber auch alles gewusst. Die Detektoren damals waren auch in den 60ger Jahren absolut in der Lage sowohl die Gamma Strahlung durch die Aktivierung, als auch die Neutronenstrahlung zu messen.

  16. #20 NHL-Opfer
    23. Februar 2019

    Hier nochmal die Ummantelung: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Teletherapy_Capsule.jpg
    Das könnte sie bei Verschluss sicher machen.
    Bei den Erstanrufen wurde der klinische Kellerraum als “Bunker” bezeichnet. Jetzt wird mir von dort unterstellt, diesen Begriff erfunden zu haben. Treppe und Kellergang waren sehr eng. An der Decke war ein Fenster, durch das man den Fußgängerweg und die Straße sah. Der Arzt trat während der Einwirkung weit in die Ecke zurück und schaute dabei auf seine Armbanduhr. Die Verschlusskappe hielt er nur zwischen linkem Daumen und Zeigefinger, womit er sie abzog, über die Öffnung weg zog und ebenso vorsichtig wieder bei langem Arm aufsteckte. Im linken Zehenbereich hatte ich am nächsten Tag erkennbare Haarsträhnenverläufe wie Glasnadeln, die Nägel ware rauh durch Eindringpunkte. Dort starben durch die radioaktiven Zerfallsprodukte die Zellen ab. Nach einer Woche wurde es schwarzbraun. Es wuchs sich nach Monaten wieder heraus. Vielfach mit der Lupe betrachtet vergisst man das nicht. Ich hatte keine Ahnung, war ein naiver Junge, der an ärztliche Ethik glaubte.

  17. #21 Tobias Cronert
    23. Februar 2019

    Die meisten Kellerräume, wo mit ernsthafter Strahlung hantiert wird, werden Bunker genannt. Ist bei uns in Jülich und meiner Uniklinik auch so.

    Um Neutronen im MeV abzuschirmen braucht man mindestens einen Meter Beton rund um den Strahler herum. Durch ein paar Zentimeter Stahl, Blei oder egal welches Material gehen schnelle Neutronen durch, wie ein heißes Messer durch Butter. Eine Radium/Beryllium Quelle müsste irgendwas um die 5-10 MeV Neutronenenergieen haben. Das ist so ziemlich genau das, mit dem ich die letzten 3 Jahre gearbeitet habe. Dafür braucht man 1,5m massiven Stahl, der mehrere Tonnen wiegt oder die entsprechende Menge Beton. Wenn man das nicht hat, dann vertrahlt er alles im Raum egal ob die Öffnungsklappe offen oder zu ist.

    Ich war mal an der Uni-XXX. Die haben dort eine ähnliche radiochemische Neutronenquelle. Die wird in einem Loch im Boden aufbewahrt. Also sie haben in das massive Fundament ein 2 Meter tiefes Loch gebohrt und die Quelle an einer langen Stange drin versenkt. Wenn man etwas aktivieren will, dann steckt man das auf eine zweite Stange und schiebt es zu der Quelle in das Loch und einmal alle Jubeljahre holt man die Quelle auch für ein paar Minuten raus um Messungen zu machen, aber dann wird vorher exakt berechnet wer sich wie lange in dem Raum aufhalten kann.

    Ich fürchte, das, was Sie damals bestrahlt hat war keine Neutronenquelle, sondern eine Beta oder Gamma Quelle.

  18. #22 zimtspinne
    23. Februar 2019

    Die Frage wollte ich auch stellen, wie das genau funktionieren soll, eine Chromosomentranslokation einem genauen Zeitpunkt zuzuordnen, das wäre ja dann eine somatische Translokation….. deren Ursachen sind aber unbekannt und können bestenfalls vermutet werden. Aber ohne genauen Tathergang und -zeitpunkt!
    Naja, außer ein Strahlenunfall oder Tschernobyl oder sowas. Selbst dann ließe sich das aber nicht exakt beweisen.

    das hört sich etwas nach Verschwörungstheorie an…. ich möchte dir aber auch nichts unterstellen, denn bei Röntgen im Schuhgeschäft hätte ich auch auf urban legend getippt.

    und was ist genau gemeint mit “Zentrozyt und Zentroblast bilden einen Ersatzpfad”?

  19. #23 zimtspinne
    23. Februar 2019

    @ Tobi
    also mit diesen Eigenschaften kann man die Neutronen als Standard in der Medizin ja vergessen…. dafür müssten ja extra Kellerbunker eingerichtet werden, und riskant hört sich das auch dann noch an.

    • #24 NHL-Opfer
      23. Februar 2019

      Auf jeden Fall passt diese Teletherapie-Kapsel in die entsprechend kleinen damaligen Deckengeräte, auch die ca. 3 cm Austrittsöffnung stimmen damit überein. Im Fußbereich sollte ihre Einwirkung nachweisbar sein. Die Humangenetik ignoriert mich ganz bewußt. Ein damaliger Verwaltungsleiter der Klinik soll im Zeitpunkt meiner Erstanrufe sehr krank gewesen sein. Unser Zentrozyt ist im Blutkreislauf unterwegs, auch im Zehenbreich. Befindet er sich per DNA-Reisverschlussprinzip in seiner Reifeteilung zum B-Lymphozyt, kann er besonders leicht chromosomentranslokiert werden. Die Ärztin auf meine Frage, ob sich ein mir entnommener intakter und defekter Zentrozyt im Labor voneinander unterscheiden lässt: “Nein, dazu müsste man die Chromsomentranslokation aufdröseln.” Im web fand ich vor vielen Jahren ein Bild: eine Physikerin berührt eine kleine Neutronenquelle im Labor mit ihren Fingern.
      http://nhlinfo.de/exec/start?site=/non_hodgkin_lymphome/48.htm&check=0
      -> Zentroblast und Zentrozyt bilden einen sog. Ersatzpfad unserer B-Zellreihe. Der Zentrozyt ist im 6. Ausdifferenzierungsstadium unserer B-Zellreihe, teilt sich daher nur mehr selten und reift dabei in den Hauptfad aus: B-Lymphozyt.
      NHL-Experten bestätigten mir 38 Jahre Befallsaufbau bis zu dem Höchststadium. Je näher zur Stammzelle, desto aggressiver verläuft ein NH-Lymphom, weil es sich umso häufiger teilt. Aus dem Diagnosestadium des jeweiligen Subtyps sollte sich daher das Verursachungszeitfenster ermitteln lassen.
      Einschlägigen Ärzten ist das alles bekannt, weswegen die Hämatologin zu den Deckengeräten bei gerötetem Kopf entsetzt geschüttelt “NEIN!!!” schrie, während ihren Augen ein Kronleuchter aufging. Ihr Kollege wusste über Bendamustin: “Der Subtyp kann kippen.” Ein Studienleiter warnte mich dazu vor “Komorbidität”. Zumindest die medizinischen Ursachen von NH-Lymphomen sind ärztlich bekannt.

  20. #25 Tobias Cronert
    23. Februar 2019

    @Zimtspinne: Die meterdicke Abschirmung braucht man bei schnellen Neutronen mit einer Energie über 1MeV. Was man aber für Strahlentherapie haben will sind epithermische oder noch kältere Neutronen. Die sind wesentlich leichter abzuschirmen.
    Wenn ich außerdem einen Teilchenbeschleuniger benutze um die Neutronen zu produzieren kann ich die Produktion an- und ausschalten. Es gibt nur Neutornen, wenn der Teilchenbeschleuniger läuft. Das ist wie bei einem Röntgengerät. Das med. Personal geht in den Nachbarraum und drückt nur auf den Knopf.

    @NHL-Opfer: Die Chriomosomentranslokation spricht für Neutronen, weil die für Neutronen wahrscheinlicher ist, als für Gammas oder Betas. Aber die Beschreibung der Kapsel etc. spricht gegen Neutronen, sondern für eine Gamma oder Beta Quelle. Eine Neutronenquelle war auch damals schon was ziemlich besonderes, da müsste es sicher Aufzeichnungen von geben.

    • #26 NHL-Opfer
      23. Februar 2019

      So, ist von 2010, musste es von einer externen Festplatte hereinholen und uploaden:
      https://www.bilder-upload.eu/bild-c3d841-1550949792.jpg.html
      Es ist der Arm eine promovierten Physikerin im Uni-Labor.
      Klar gibt es Aufzeichnungen. Der Staat will es nicht offengelegt sehen.
      Daher auch der Anruf der Richterin bei der Hämatologin.

  21. #27 Tobias Cronert
    24. Februar 2019

    Das Bild zeigt einen sog. (Neutronen)-Prüfstrahler mit seiner Abschirmung. Als Abschirmung von den Neutronen wird Plastik verwendet, weil die hochenergetischen Neutronen erst mal zu niedrigen Energien herunter moderiert (abgebremst) werden müssen, bevor sie dann von dem Bor (sog. Neutonenabsorber) absorbiert werden können. Dieses abbremsen geschieht hauptsächlich durch kinetische Stöße. Deswegen sind kinetische Stöße mit Wasserstoffatomen besonders effektiv, weil da viel Energie übertragen wird. Deswegen ist Plastik als Moderator (Abschirmung) effektiver als Blei oder Stahl. Dies hier ist ein Bild von meiner Abschirmung. Sie besteht aus hoch verdichtetem, borhaltigen (5%) Plastik, wiegt ca. 500kg und bietet ca. 30cm Bor-PE Abschirmung um den wichtigen Bereich herum. Die Arme und das Kinn sind von mir.

    Meine Abschirmung schirmt ca. 90% der schnellen Neutronen ab. Bei dem Foto von oben würde ich aus dem Bauch heraus schätzen, dass der Plastik/Bor Behälter ca. 70% der schnellen Neutronen abschirmt.

    Das Problem ist nun die Aktivität der Neutronenquelle. Ein Neutronen-Prüfstrahler hat meist nur ein paar µCi was vollkommen ausreicht um Detektoren zu testen. Wenn man etwas bestrahlen/aktivieren will, dann reichen auch mCi. Das ist wahrscheinlich in dem Link mit dem ADP der Fall.

    Eine Neutronenquelle mit einer Aktivität von mCi macht vielleicht eine Dosisleistung von 1mSv/h. Das ist schon viel und man muss da definitiv Strahlenschutztechnisch aktiv werden, weil jeder Mensch nur 1mSv pro Jahr extra abbekommen darf. Wenn aber nun die Abschirmung 70% davon schluckt und die Leistung mit dem Abstandquadrat der Entfernung abnimmt, dann reicht das als Abschirmung um den Plastikkanister aus dem Schrank zu holen, eine Probe reinzustecken etc. pp.

    Für eine Strahlentherapie wird aber eine Aktivität von mehreren Ci gebraucht und mCi reichen da nicht aus. Wenn aber nun die Neutronenquelle sagen wir 5Ci hätte, dann wäre auch die Dosisleistung bei 5Sv/h und nicht bei mSv. Sprich selbst mit der Abschirmung würde außerhalb der Abschirmung noch 1Sv/h herrschen und das ist viel viel zu viel um damit noch vernünftig arbeiten zu können.

    Deswegen brauchen Neutronenquellen mit einer hohen Aktivität und einer hohen Energie auch meterdicke Abschirmung um sie herum. Wenn sie keine meterdicke Abschirmung haben, dann war es keine Neutronenquelle (mit hoher Energie und Aktivität) sondern eine Beta oder Gamma Quelle.

    • #28 NHL-Opfer
      24. Februar 2019

      In der Klinik waren 1968 Ra-226-, Str-90- und Yt-90-Strahlenquellen zugelassen.
      Wo sind deren Fotos?
      Bundesamt für Strahlenschutz: “Ra-226 Neutronenquellen (Ra/Be) früher Medizin”, “Das äußere Erscheinungsbild einer HRQ entspricht daher im Allgemeinen dem eines kleinen “unverdächtig aussehenden” Metallstücks.”, Geheimhaltungsstufe “Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch” (VS-NFD).
      Wenn gewünscht nenne ich die Klinik und den Hersteller.

  22. #29 NHL-Opfer
    24. Februar 2019

    Den PC durchstöbert und das von mir vor vielen Jahren hochgeladene Bild gefunden:
    http://s7.directupload.net/images/131223/d8wcus63.png

  23. #30 Tobias Cronert
    24. Februar 2019

    Name von Klinik und Hersteller nehme ich sehr gerne. Auch gerne per E-Mail, wenn es nicht öffentlich gepostet werden soll.

    Radium macht so gut wie nur Alpha Strahlung. Daher macht es zur Verwendung in der Medizin nur zur Brachytherapie oder eben als Neutronenquelle Sinn, weil die Alpha Strahlung ja keine nennenswerte Reichweite hat.

    Kann es sein, dass die Klinik eine Zulassung für Ra zur Brachytherapie hatte? Mit den ganzen alten Verfahren kenne ich mich nicht wirklich aus.

    • #31 NHL-Opfer
      24. Februar 2019

      Erst 2006 kam ich durch die heftige Reaktion der Hämatologin auf die klinische NHL-Ursache.
      Auch meine Eltern erfuhren nichts. Es war das städtische Klinikum Amberg/Oberpfalz. Ein Hautarzt in Sulzbach-Rosenberg schickte mich im Mai 1968 wegen Nagelmykose an der linken Großzehe in diese Klinik, wo ich mich nur einmal ca. 30 Minuten bis knapp 1 h aufgehalten habe. Zu den dünnen anfangs glasartigen Haarsträhnen, deren Eindringpunkte Großzeh- und Nebennagel rauh anfühlen ließen: beim Übergang unter den Nägeln in das Fleisch gab es dort rote Punkte, nicht in der Haut außen, wo es nur diese Strähnen gab. Es gab Punkte an den Zehenkuppen ohne Rötung. Am zweiten Tag wurden die Strähnen weiß milchig. Diese abgestorbenen Zellen wurden innerhalb einer Woche schwarzbraun. Dann hat sie der Stoffwechsel innerhalb von 3 bis 4 Monaten entsorgt. Alles völlig empfindungsfrei. Im Kellerraum waren 3 Deckengeräte angeschraubt. Es war das von der Kellertüre am weitesten entfernte. Was ist wohl das harmloseste dieser 3 Typen? Kann man eine Gefahrenreihe aufstellen? Der Arzt schwenkte es danach wieder wie die beiden anderen Geräte parallel zur Decke zurück.
      Ein Rechtsanwalt schimpfte zu Neutronenquellen auf die mir unbekannte damalige Bundeswehrklinik in Amberg und schlug dabei mit der Faust auf den Tisch. Ein Prof. aus der FAU: “In Erlangen hat es bei Siemens durch Neutronenquellen Tote gegeben.” Der Konzern war und ist auch in Amberg angesiedelt.

  24. #32 Tobias Cronert
    24. Februar 2019

    Ah, vielen Dank, das .pdf hilft sehr viel weiter.

    Also, die Ra/Be-Quelle, die in dem .pdf beschrieben wird hat einen Neutronenfluss von ca. 10^11 / m^2 s
    Das entspricht (ganz grob) einen Dosisleistung von 0,4 mSv/h. Das ist viel zu schwach um damit Strahlentherapie betreiben zu können, denn bei der Strahlentherapie möchte man ca. das 1000fache der Leistung erreichen.

    Das scheint eine Quelle zur Bestrahlung/Aktivierung oder sonstigen wissenschaftlichen Arbeiten zu sein.

    PS: Aber Strahlenschutztechnisch ist das schon ein ziemlicher Klopper.

    • #33 NHL-Opfer
      24. Februar 2019

      Diese kleine Risszeichnung mit den Berechnungen stammt von einem alten Experten aus der damaligen DDR – im web gefunden.
      Er war äußerst abweisend, als ich ihn einmal angerufen habe. Im web findet sich scheinbar nichts mehr.

  25. #34 Tobias Cronert
    24. Februar 2019

    Ja, das .pdf sieht sehr plausibel aus. Sowas würde ich in einem physikalischen Magazin erwarten, was solche Quellen für den wissenschaftlichen Gebraucht verkauft. Hier wird ja z.B. explizit davon geredet, dass die Gamma kontamination etwas schlechtes ist, was eindeutig für eine wissenschaftliche Nutzung spricht.

    Naja, Gamma und Beta verursachen ja auch NHL, Leukämie und andere Krebsarten.

  26. #35 zimtspinne
    24. Februar 2019

    @ Tobias
    was würde passieren, wenn mit schnellen Neutronen bestrahlt wird? Das Wesen pulverisiert?
    Und wie kommen die Begriffe “schnell”, “kalt” etc zustande, unter “kalte” Neutronen kann ich mir einfach gar nichts vorstellen….. schnell geht ja noch *g
    sind die mal kalt und mal warm, oder wie muss man sich das vorstellen?
    Falls wir das in Physik behandelt haben, hab ich auf jeden Fall tief und fest geschlafen 😀

  27. #36 zimtspinne
    24. Februar 2019

    @ NHL

    Ich war mal neugierig, ob es möglich ist, bei sehr lange zurückliegender Exposition und die nur ein einziges Mal, ein Zeitfenster zu bestimmen….
    das hab ich auf die Schnelle dazu gefunden:

    http://www.bfs.de/DE/themen/ion/service/dosimetrie/biologische-dosimetrie/biologische-dosimetrie_node.html

    Wurde dieses Verfahren bei dir angewandt?
    Dort steht allerdings auch, wenn ich das richtig vestanden hab, Jahrzehnte zurückliegende Strahlenbelastung lässt sich kaum mehr dingfest machen, das funktioniert eher bei akuten oder erst sehr kurz zurückliegenden Ereignissen.
    Dort wird nur in einem kurzen Abschnitt auf länger zurückliegende Strahlenbelastung eingegangen und da ist die Rede von “Jahren”, nicht Jahrzehnten wie bei dir.
    wie zuverlässig oder aussagekräftig das überhaupt ist, wird leider auch nicht weiter erwähnt.

    Im Falle einer länger (mehrere Jahre) zurückliegenden Strahlenexposition werden sogenannte symmetrische Chromosomentranslokationen als Marker verwendet. Sie besitzen wie ungeschädigte Chromosomen nur ein Zentromer. Die sogenannten symmetrischen Translokationen können mit einer speziellen Technik (“FISH”-Technik – Fluoreszenz in situ Hybridisierung) als zweifarbige Chromosomen sichtbar gemacht werden.

  28. #37 Tobias Cronert
    24. Februar 2019

    Schnelle Neutronen gehen einfach durch den Menschen durch, ohne viel anzurichten.
    Schnelle Neutronen machen wenig Dosis, epithermische machen viel Dosis und kalte wieder wenig Dosis. Bzgl. emperatur und Farben von Neutronen hatte ich mal was geschrieben, aber keine Angst das ist eigentlich kein Schulstoff *g*
    http://scienceblogs.de/nucular/2015/02/19/welche-farbe-haben-neutronen/

  29. #38 NHL-Opfer
    24. Februar 2019

    @zimtspinne, erst nach der 2006 im Stadium IV a erfolgten NHL-Diagnose ging es um den Zentrozyt und auch zuvor nie um die Bestrahlung, die staatlich gewollt vertuscht bleiben sollte, Es genügt die Chromosomentranslokation eines einzigen Zentrozyt, der damit ‘nur’ nicht mehr in den B-Lymphozyt ausreifen kann. Er teilt sich relativ selten und baute sich 38 Jahre unbehandelt in mir auf. Nach 15 Jahren begann die Lebenszerstörung. Die 90er Jahre waren eine einzige berufliche Katastrophe. 2000 machte es mich erwerbsunfähig. Ich vegetierte unerkannt befallsbewirkt apathisch vor mich hin.

    Wie dargestellt, sollte sich in der Fuß-DNA HRQ-Einwirkung nachweisen lassen, auch im Vergleich zu dortigen Bereichen, die nicht der Austrittsöffnung ausgesetzt waren. Dazu suche ich auch Hinweise auf die neusten Methoden. Gerne lasse ich mir dort DNA entnehmen und an die globale Forschung verteilen. Ein Arzt sagte mir “Epifluoreszenz”. Der Subtyp ist extrem selten, sein Entstehungszeitfenster in 1968 passt zu dem Diagnosestadium in 2006. Vorsorgeverweigerung kann mich ermorden. Mein Verderben wurde billigend in Kauf genommen.

    Zumindest NHL-Medizinern ist es als Hintergrundwissen ihrer Ausbildung bekannt. Dazu könnte ich einen leitenden NHL-Experten benennen, der sich 2010 90 Minuten am Telefon Zeit nahm, mich auf ‘Kobalt’ einzulullen. Da lachte er abschließend: “Das waren die wilden 60er.” Als ich ihn einige Monate später auf Neutronenquellen ansprach, schrie er ins Telefon “gehen Sie doch zum Psychiater” und legte auf.

    Ein OStA bei der GenStA zu den Deckengeräten und daraus resultierenden Personenschäden: “Ich lasse mich von Ihnen nicht erpressen.” Es durfte unter keinen Umständen bekannt werden, lieber sollte man zugrunde gehen. Es war anfangs zu 50 % heilbar, schreibt das Sozialgericht 2013. 1998 wurde Rtx in der EU zugelassen und hatte bei mir infundiert zu werden.

    Nicht nur rechts, auch im linken inneren Fersenbereich habe ich eine auffällige Rötung. Die beiden Nägel wuchern vor sich hin und enthalten keinen Pilz, was in der Hautklinik 2mal festgestellt wurde. Auch das sind DNA-Schäden der die Nägel herstellenden Zellen. Defekte DNA aus dem Einwirkungsbereich kann HRQ-Einwirkung nachweisen lassen. Natürlich ist bei mir keinerlei Strahlung vorhanden. Die deutsche Humangenetik ignoriert mich.

  30. #39 gedankenknick
    25. Februar 2019

    @Uli #3
    Was Computer und Software im medizinischen Bereich angeht, da sträuben sich einem die Haare.
    Das kommt auf den Betrachtungswinkel an.

    Uralt-Systeme, teilweise noch unter Windows XP, die nicht aktualisiert werden können, weil dann die heilige Zertifizierung flöten geht.
    Dir wäre also ein Win10 lieber, welches dann vollautomatisch Updates im Hintergrund macht, um sich danach im laufenden Betrieb aufzuhängen? Ich erinnere mich an mindestens 3 Berichten auf “Heise.de”, wo vom Komplett-System-Zerlegungen durch das Win10-AutoUpdate berichtet wurde – zum Teil inclusive Bios-Beschädigung. Sehr praktisch, wenn es eine im Betrieb befindliche Perfusorpumpe, ein automatisches Defibrillationsgerät (mit EKG) oder ein laufendes Beatmungssystem betrifft.

    Es geht ja bei so einem Update nicht nur die Zertifizierung flöten – zu Recht, wenn man sich die diversen Win10-Disaster anschaut. Wenn ich auf so ein System ein neues oder auch nur geändertes Betriebssystem aufsetze, kann ich mit ungeahnten Fehlermeldungen rechnen, weil z.B. ein Verarbeitungsvorgang im Kernal “optimiert” wurde, was dann zu einer Änderung der Datenverarbeitung führt.

    So als Beispiele:
    [1] Die Software, um meine (private, 2005 installierte) Haussteuerung zu programmieren, war für WinNT geschrieben. Ein Versuch, diese unter Win7 zum laufen zu bringen, war relativ simpel, jedoch musste ich einen recht hohen Aufwand zur Implementierung der (nicht mehr vorhandenen) RS232-Schnittstelle unternehmen. Diese war zu WinNT-Zeiten noch an JEDEN Billig-Rechner vorhanden, musste beim Win7-Rechner jedoch mit einem separat zu konfigurierenden USB-Adapter “simuliert” werden. Einen Versuch, selbige Software unter Win10 zum laufen zu bringen, habe ich bisher noch nicht gewagt.
    [2] Eine Software zur Programmierung meiner (privaten, 2013 gekauften) Alarmanlage, erstellt für WinXP, lief unter Win7 ohne jegliche Änderung; läuft unter Win10 am aber nur im “Kompatibilitätsmodus WinNT”. Das ist an sich sinnbefreit, das muss man nicht verstehen, das ist einfach so. Das rauszubekommen hat mich ca. 2 Stunden meines Lebens gekostet, sowie einen Haufen Karma-Punkte ob meiner Flucherei, bis ich den Trick raus hatte. 😉

    Allerdings möchte ich solche Versuche nicht an aktuellen Medizinprodukten, welche (eventuell an mir) eingesetzt werden, erleben wollen. Stürzt die Programmierungssoftware meiner Alarmanlage ab, mach ich mir Ohrenproppen rein und nehme die Batterien aus der Sirene. Stürzt die Software des Defibrillators während des Betriebs ab…. reibt der Oberarzt zum Ersatz einen Bernsteinstab an einer Katze?

    Also haben alle Systeme keine Lücken, sondern Scheunentore.
    Was nicht schlimm wäre, wenn die internen Netzwerke passend “abgeschirmt” wären. Eine verhältnismäßig einfache Zugriffsbeschränkung, welche für alle internen IP-Adressen hinterlegt, mit wem genau diese (interne IP, Router, Modem, extern) kommunizieren dürfen, würde einen dramatisch hohen Stacheldrahtzaun samt Sicht- und Schallschutzmauer um die offenen Scheunentore legen. Das Sparen findet hier nicht bei den Medizinprodukten selber, sondern bei der Wartung und Administrierung der Netzwerke statt, in denen diese Medizinprodukte eingebunden sind.

    Und damit jeder im Notfall mit jedem Gerät arbeiten kann, gibt es nur minimale Zugangsbeschränkungen, wenn überhaupt. Dazu noch Standardzugänge und Standardpasswörter, damit zumindest nicht die Putzfrauen und Patienten rankönnen.
    Genau hier ist der Knackpunkt zu suchen. Das liegt aber nicht an Win95, das liegt am Management(!) des Medizinprodukte-“Anwenders”. Man kann aber nicht jede Krankenschwester und jeden Assistenzarzt zum IT-Experten ausbilden – die haben nämlich anderes zu tun. Also muss man die Anwendungsumgebung so gestalten, dass sie von außen abgeschirmt, intern aber einfach bedienbar ist. Das wäre kein Problem, würde man das System darauf ausrichten. Aber das kostet Geld und Zeit (und Fachkräfte, die sich mit so etwas auskennen).

    Alternativ könnte man natürlich auch alle Medizinprodukte mit einem “absoluten Obsoleszens-Chip” ausstatten, der nach X Stunden Gesamtbetrieb und/oder zum Datum Y das Gerät unbrauchbar macht. Dann dürfte der Absatz eines solchen Produktes aber entweder dramatisch einbrechen, oder die Kosten im Gesundheitswesen steigen exponentiell an.

    Davon abgesehen bekäme ich lieber eine Infusion durch eine uralte funktionsfähige Perfusorpumpe als durch eine topaktuelle defekte selbige.

    Summa summarum: Das Problem der Medizinprodukte-Software-Updates ist wesentlich komplexer, als es sich der durchschnittliche privat-Linux-Anwender ausmalt.

  31. #40 bombjack
    25. Februar 2019

    Betreff Neutronenquelle:

    Kann mich an das Telekolleg Physik erinnern, was ich als Kind gesehen habe….Moderator war der Mensch:
    https://i.ytimg.com/vi/FprgdRDTQLg/hqdefault.jpg
    Dort war auch mal eine Neutronenquelle zu sehen, die etwa einem 200 L Fass mit Paraffin gefüllt entsprach. Gibts anscheinend immer noch so ähnlich vgl. http://cas2.umkc.edu/physics-old/caruso/facilities/neutron_source.html

    Wenn ich dunkel erinnere hängte der Mensch ein Metallrohr (Ag???) hinein und aktivierte es in dem Versuch.

    bombjack

  32. #41 tomtoo
    25. Februar 2019

    @bombjack
    Oh, shyse aus welcher Garage stammen die Bilder. Ich bin ja echt kein Ordnungsfanatiker, aber mein Chemieheimlabor mit 14 war deutlich aufgeräumter. ; )

  33. #42 tomtoo
    25. Februar 2019

    Ich würde der Diskussion mit NHL-Opfer ja gerne folgen.
    Bis jetzt habe ich aber wohl nur verstanden das es wohl um eine Nagelpilz Bestrahlung ging. Was ich garnicht verstehe ist das mit den Deckengeräten. Da kann ich absolut nicht folgen.

  34. #43 Tobias Cronert
    25. Februar 2019

    @bomjack: Ja, das ist so eine typische wissenschaftliche Quelle im µCi bis mCi Bereich. Ich kenne auch zwei Kollegen, die eine solche bzw. ähnliche zur Verfügung haben.

    Aber wie schon gesagt sind die einfach zu schwach um sie in der Medizin einsetzen zu können. Heute werden die nur noch für Detektortests benutzt. Früher auch zum Aktivieren von Proben, aber das kann heute mit günstigen Teilchenbeschleunigern viel billiger gemacht werden.

    @ tomtoo: Ich weiß schon, warum ich hier keine Bilder von meinem Labor poste *g*

    Ansonsten zu NHL-Opfer: Bei ihm ist NHL diagnostiziert worden, nachdem über lange Zeit bei vielen Beschwerden keine vernünftige Diagnose zustande gekommen ist. Er macht eine Nagelpilz-Bestrahlung in den 60ger Jahren für das NHL verantwortlich. Wie ich ja schon öfter hier geschrieben habe ist es eigentlich unmöglich einem bestimmten Bestrahlungs-Ereignis einer Krankheit zuzuordnen, weil es immer ein statistischer Prozess ist. Durch eine oben erwähnte Methode kann man aber zusätzliche Informationen gewinnen und somit sagen: “wahrscheinlich war es diese eine bestimmte Bestrahlung”.
    NHL-Opfer meint, dass die Bestrahlung durch eine Neutronenquelle vorgenommen wurde. Ich halte das für unwahrscheinlich und glaube, dass es eine Beta oder Gamma Quelle war … unterm Strich macht das aber keinen nennenswerten Unterschied, da alle drei Strahlungsarten Krebs hervorrufen können.
    Ach Ja NHL ist eine krankhafte Veränderung der Leukozyten, ganz ähnlich, wie meine Leukämie nur idR mit sehr langsamem Verlauf.

    soweit richtig?

  35. #44 Tobias Cronert
    25. Februar 2019

    @Gedankenknick: Das bei Windows neuer nicht unbedingt besser heißt ist hier glaube ich unumstritten. Die Aministration hat natürlich einen riesigen Einfluss auf die Sicherheit und ist im Gesundheitswesen leider notorisch schlecht, aber es gibt halt Systeme, bei denen kann auch ein hervorragendes IT-Team nichts mehr retten. Bei uns in Jülich z.B. sind alte Windows Versionen schlichtweg verboten. Wenn die jemand laufen hat (und sei es in einer VM), dann bekommt er (bzw. der MAC Adresseninhaber) idR binnen 30 Minuten einen Anruf von der IT, das er das gefälligst lassen soll. Wir haben eine ganze Menge Geräte, die aufgrund von Schnittstellen oder Programmen nur mit alten Windows Systemen laufen können. Die haben wir dann aber nicht direkt am Netz, sondern entweder über ein recht kompliziertes Gatewayserver System oder 5 1/4 Zoll Disketten, die mit den Daten von einem Rechner zum anderen getragen werden. *g*

  36. #45 tomtoo
    25. Februar 2019

    @Tobias
    “..keine..” ist schon ok ; )

    Nein was ich nicht verstehe sind Deckengeräte? Da stehe ich wohl voll auf dem Schlauch. Also einen Fußpilzbestrahler wie auch immer geartet, würde ich ja nicht an die Decke bauen. Da hänge ich und komme einfach nicht weiter.

  37. #46 tomtoo
    25. Februar 2019

    Naja, nicht Medizingeräte direkt, aber Software innerhalb eines Regulierten Umfelds.

    Admin: Wir sollen einen Change direkt vom dev. auf das Prod. System ausführen?
    dev: ja
    In den Quality: Unterlagen steht aber es ist erst ein Test auf den Testsystemen erforderlich
    dev: Ja, hab ja ich geschrieben.
    Admin: Ja,ok verstehen wir, aber warum sollten wir dann sowas tun.
    dev: Weil die Prod. Systeme sonst gar nix zeigen?

    Und das war nur ein kleiner OS security patch.

  38. #47 tomtoo
    25. Februar 2019

    Ich will damit nur sagen Aussenstehende sind sich der Regularien und der Komplexität des Change-Managements das damit verbunden ist meist einfach nicht bewusst. Sowas kann echt zu Schizophrenen Situationen führen.

  39. #48 gedankenknick
    25. Februar 2019

    @Tobias Cronert #44
    Das Problem ist ja eher der Entwicklungs- und Zertifizierungs-Zeitraum. Nehmen wir an, ein Betriebssystem kommt im Jahr X raus und wird 10 Jahre supportet. Im Jahr X+3 fängt die Entwicklung eines Medizinproduktes an, im Jahr X+6 (4 Jahre) ist die Zertifizierung abgeschlossen und das Gerät marktfähig. Im Jahr X+7 kauft ein Krankenhaus dieses Gerät, zum Teil durchaus im Gegenwert eines Mittelklasseautos. Und 3 Jahre später darf man es auf den Schrott schmeißen? Ein Software-Update auf ein neues Betriebssystem zu entwickeln dürfte dabei schwieriger sein als ein komplett neues Gerät zu bauen und zu zertifizieren, da die im Gerät verbaute Technik ja auf das alte Betriebssystem zugeschnitten wurde.

    Nun sollen solche Geräte ja aber auch am (Intra)Netz hängen, da sie Daten an Stationsräume (z.B. zwecks zentraler Vitalzeichenüberwachung auf einer Station) weiterleiten sollen. Hier mit Datenträgern wie Disketten, Speicherkarten oder USB-Sticks hin- und her zu rennen würde die Grundidee ad absurdum führen. Die Frage ist die Abschirmung des Gesamtsystems “Intranet” nach und gegen Außen. Hier wird sträflich gespart und vernachlässigt, allerdings auch (allerdings nicht nur) auf Druck der Politik und der Krankenkassen in ihrem “Sparwahn”. Deswegen ja auch mein Hinweis auf komplexes Routing zwischen den Geräten unter Berücksichtigung von Rechtezuweisung zwischen den Geräten. Das gibt es aber eben leider nicht zum Nulltarif.

    Ist so ähnlich wie mit z.B. Fessenheim. Klar könnte man das gesamte Werk auf Win10-Rechner umstellen, aber ist damit wirklich was gewonnen oder schafft man damit zu den bestehenden Baustellen noch neue zusätzliche?

    Das Problem mit Eurer Anlage in Jülich vs. z.B. einem Krankenhaus ist halt so ähnlich wie mit vollautonomen Autos vs. vollautonome Flugzeuge. Wenn beim Auto (bzw. Jülich) was schief geht, hält es (im besten Falle) einfach an, und dann ist der Zustand erst mal “safe”. Hält das Flugzeug aufgrund eines unklaren Problems einfach mal in der Luft an (bzw. das Krankenhaus im Vollbetrieb), ist der Zustand weniger “safe” als “überkritisch”. Das haben sowohl diverse Stromausfälle aus auch Probleme mit Ranesomeware schon gezeigt, das Lukaskrankenhaus Neuss und das KKH Fürstenfeldbruck fallen mir da allein in Deutschland in letzter Zeit in. Glücklicher Weise scheint es keine Patienten “direkt” betroffen zu haben (im Sinne von dramatisch negativen Auswirkungen), aber die Kollateralschäden allein durch die Abmeldung der Krankenhäuser an den Rettungsleitstellen waren jeweils erheblich.

    Ein ähnliches Problem stellt die Entwicklung bildgebender Verfahren – oder auch anderer physikalisch (ein)wirkender Geräte – als Medizinprodukt dar. Klar kann man in der Forschung in neuere Geräte neueste Erkenntnisse einfließen lassen. Diese werden dann aber meist nicht “am Patienten” erbrobt, sondern an seelenlosen Stahlbolzen (von denen ja bekanntlich auch einer den SpaceShuttle bei den Simpsons rettete und deswegen eine Parade bekam). Geht eine Probe (oder eben der Stahlbolzen) dabei drauf, ist es blöd gelaufen für den Wissenschaftler. Nimmt ein Proband Schaden, wird das gesamte Verfahren in Zweifel gezogen (im besten Fall). Folgerichtig geht man bei der Entwicklung gemäß des Spruches “Eile mit Weile” vor, um es nicht aus Versehen zu einem Zwischenfall kommen zu lassen. Das bedingt aber auch, dass man den neuesten Erkenntnissen immer zweitlich hinterher hinkt.

    @tomtoo #45
    Das ominöse “Deckengerät” ist – denke ich – nichts weiter als ein in 3 Ebenen verstell- und fixierbarer Schwenkarm mit einer Halterung an einem Ende für die fragliche Strahlungsquelle, so dass die Strahlungsquelle räumlich gegenüber den Bestrahlungsobjekt (das soll jetzt nicht beleidigend sondern rein technisch gemeint sein) in den beiden Raumebenen sowie im Winkel ausgerichtet und fixiert werden konnte. Weil es – vermutlich aus Platzgründen – an der Decke und nicht am Boden befestigt war, der Name “Deckengerät”. Aber das ist Spekulation meinerseits.

  40. #49 tomtoo
    25. Februar 2019

    @gedancenknick
    Du meins wie so eine OPLampe nur bis ganz unten? Das wäre für mich der unsinnigste Ort um eine Strahlungsquelle zur Behandlung von Nagelpilz anzubringen???

  41. #50 gedankenknick
    25. Februar 2019

    @tomtoo #49
    So ungefähr. Die Strahlenquelle ist halt entnehmbar – und wird völlig separat gelagert. Sie wird vor der Behandlung in den Arm eingesetzt. (Sie hat ja grad mal die Größe einer Kleinbild-Filmdose, so ich das richtig verstanden habe.) Sie wird am Patienten ausgerichtet. Sie wird geöffnet, der Arzt rennt weg, schaut auf die (Stopp)Uhr, rennt wieder hin, macht sie zu. Danach wird die Strahlenquelle entnommen und der Arm wird platzsparend an die Decke zurückgeschwenkt.

    Von der Grundidee nicht mal schlecht – also zumindest die Aufhängung des Arms – da an der Decke platzsparend gearbeitet werden kann und bei Nichtgebrauch die sperrige Technik nirgendswo im Weg rumsteht oder -liegt. Keine Stolperfallen, keine Raumverschwendung. Wenn die Beleuchtung passend drum herum drappiert ist entsteht nicht mal ein nennenswerter Schattenwurf. Außerdem kann man so unterschiedlichste Höhen- und Seitenniveaus erreichen, und das ganze ist “bequem” handhabbar.

  42. #51 NHL-Opfer
    25. Februar 2019

    Nochmal das Tatinstrument: https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Teletherapy_Capsule.jpg
    Es war in 3 entsprechend kleinen schwarzen dreh- und schwenkbaren an die Decke geschraubten Geräten ohne Kabel und ohne Schalter versteckt, unter denen jeweils ein Fußpodest stand. Die Austrittsöffnung passt ebenfalls dazu. Gemäß Gesundheitsministerin waren 1968 in der Klinik Ra-226-, Str-90- und Yt-90-Strahlenquellen zugelassen. Der Kellerraum wurde mir “Bunker” genannt.
    Bundesamt für Strahlenschutz: “Ra-226 Neutronenquellen (Ra/Be) früher Medizin”, “Das äußere Erscheinungsbild einer HRQ entspricht daher im Allgemeinen dem eines kleinen “unverdächtig aussehenden” Metallstücks.”, Geheimhaltungsstufe “Verschlusssache – nur für den Dienstgebrauch” (VS-NFD).
    Wo kann man in der Fuß-DNA HRQ-Einwirkung nachweisen lassen?
    Nicht nur die behandelnde Hämatologin weiß Bescheid. Klinik, Ministerien des Inneren, der Justiz und der Gesundheit kannten laufend die Bedrohungslage der Beaufschlagten. Auch Ärzte konnten sich geschädigt haben. In den 60ern und 70ern ging man damit reichlich naiv um. Als Einwirkungsopfer durfte ich es nicht erfahren. Der Staat weiß alles, auch seine Staatsanwaltschaft. Das Sozialgericht in 2013: “Im Frühstadium der lokal begrenzten Krankheitsformen können etwa 50 % der Patienten geheilt werden. – Das Gericht geht daher von einer schweren Krankheitsform aus, die das Leben des Klägers bedroht. – In Anbetracht des Behandlungsverlaufs geht auch das Gericht davon aus, dass eine Weiterführung der Therapie notwendig ist, eine Umstellung auf längere Applikationsintervalle würde dementsprechend das Risiko einer weiteren Progression der Erkrankung erhöhen. – Therapiealternativen sieht das Gericht hier nicht. – Es gilt die Schutzpflicht des Staates für das Leben aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG.” Mit ist das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit außer Kraft gesetzt, was mich ermorden kann. Bis 2006 38 Jahre Vorsorgeverweigerung, seit über 35 Jahren Lebenszerstörung. Heute in den Medien wieder das Monsanto-Glyphosat-NHL. Der oder die Zelltypen werden nicht erwähnt. Dem mir durch HRQ-Einwirkung 1968 zugefügten Zentrozyt-NHL ist weitaus konkreter die HRQ-Ursache zuzuordnen. Wer dieser Einwirkung ausgesetzt war musste laufend auf Folgeschäden überwacht werden. An mörderisch angelegter Vorsorgeverweigerung wäre ich 2006 oder kurz danach im Höchststadium gestorben. Organbefall bewirkte Unterleibsschmerzen und Nachtschweiß. Alle Lymphregionen waren stark geschwollen, auch an Hals und Nacken. Ich hatte leukämische Ausschwemmung in das Knochenmark.
    Eine Amtsrichterin warnte mich vor einer Feststellungsklage, wollte von mir die Telefonnr. der Ärztin und hat sie angerufen. Die Richterin zu mir am Telefon: “Es hat keine Neutronenquellen gegeben.” Richter und Staatsanwälte werden von dem Justizministerium eingesetzt und wechseln auf ministerielle Weisungen untereinander ihre Ämter auf ihrer Karriereleiter. Bei dem LG sagte man mir, diese Richterin ist inzwischen in das OLG aufgestiegen. Es gibt keine Gewaltenteilung: die Judikative ist Instrument der Exekutive. Hier liegt ein weiteres Problem. Staatsanwälte waren zudem angewiesen, das klinische HRQ-Verbrechen zu ignorieren.

  43. #52 NHL-Opfer
    25. Februar 2019

    Aus Langeweile google:
    https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2012112610240/3/BfS_2012_SG-17-12.pdf -> Seite 17 ff
    Ein Staatsanwalt zu den Deckengeräten: “Ich lasse mich von Ihnen nicht erpressen.” Bei der StA der Klinikstadt: “Ich bin nur die Registratur …. traurig, aber wahr.”
    Es mauert wie er und hatte sich an mich zu wenden, damit ich nicht erledigt werden. Die StA erledigte ministerielle Weisungen.
    Die Klinik wurde aus dem Stadtarchiv Amberg ausgelagert, teilte man mir aus dem Archiv mit. Bei dem Landgericht Nbg./Fürth sagte man mir vor Jahren am Telefon: „Sie hätten doch wissen müssen, wie gefährlich das ist.“ Bei der UPD Nürnberg zu den HRQ: „Wir haben die Unterlagen geschreddert.“ Der Gewerbeaufsichtsleiter in Regensburg brüllte 2011 bei meinem Erstanruf etliche Sekunden übelste Schimpfworte und legte auf. Dann war er überhöflich und schrieb mir mehrfach, man sei für Neutronenquellen nicht zuständig. Diese HRQ wurden von einem seiner Amtsvorgänger zugelassen. Ein Bundestagsangestellter in Berlin zu dem HRQ-Verbrechen: „Wenn es Ihnen hier nicht passt, können Sie doch auswandern.“ Damit kann ich die in mir medizinisch hergestellten defekten B-Zellen nicht zurücklassen. Es entschädigt mich auch nicht.
    Wäre ein einziger Krimi, wenn es nicht real wäre, was mein Leben zerstört und bedroht.
    Werde mal im März bei dem OLG anrufen, weil bisher keine Bestätigung meiner Eingabe erfolgte. Politiker sagten mir, es könne 6 Monate dauern. Wie lange soll ich nach dem 14.11.18 mit dem Anruf warten, als ich den Brief abschickte?

  44. #53 Tobias Cronert
    25. Februar 2019

    Nochmal: Eine solche Kapsel war sicher keine Neutronenquelle, sondern eine Beta- oder Gamma-Quelle. Beschleunigerbasierte Neutronenquellen sind mein Spezialgebiet.

    Ansonsten ist ein NHL durchaus gut behandel- und heilbar. Ich lag in den letzten Monaten mit mehreren Patienten auf dem selben Flur die die ein oder andere Form davon hatten und hatte auch für zwei Wochen einen Bettnachbarn mit der Diagnose. Das ist kein Hexenwerk.

    @Gedankenknick: Na, wie haben ja durchaus auch Geräte in Jülich die ernsthafte Probleme verursachen könnten, wenn der Computer ausfällt. In der Regel werden die Geräte dann so ausgelegt, dass der Flieger in den kontrollierten Segelsinkflug übergeht und der Schaden minimiert wird, wenn sowas passiert. … oder man benutzt halt Linux 😉

    Früher habe ich schon Wert auf Datensicherheit in Bezug auf meine persönlichen Daten gelegt. Ich habe mir immer gesagt, dass etwas Arbeit, die Sache Wert ist und darauf geachtet, dass vor allem meine medizinischen Daten nicht in aller Weltgeschichte herumfliegen. Mit der Leukämie habe ich das vollkommen aufgegeben. Meine DNS Analysen werden allein an drei verschiedenen Laboren gemacht und auf die wildesten Arten hin und hergeschickt. Ich habe mich nun damit abgefunden, dass man mit moderatem Aufwand an meine medizinischen Daten herankommen kann und sehe leider keinen realistischen Weg da was dran zu ändern. Ist jetzt auch nicht der Untergang der Welt, aber schon irgendwie schade.

    • #54 NHL-Opfer
      25. Februar 2019

      Es war eine der 3 HRQ: Ra-226, Str-90 oder Yt-90. Aus dem Behandlungsbereich: “Es hat Neutronenquellen gegeben. – Es zerstört sein Leben.” Mir egal, wie man das nennt. Radioaktive Zerfallsprodukte bewirkten die geschilderten Haarsträhnenverläufe, doch wohl keine Neutronen – ebenso die Chromosomentranslokation. Je nach Subtyp und Diagnosestadium kann ein NHL vielleicht etwas harmloser verlaufen. Paul Allen starb daran. Über die Lebensdauer je nach Subtyp und Diagnosestadium ist mir nichts bekannt. Ein med. Gutachten 2014: regelmäßig tödlicher Verlauf, höchstes Stadium überhaupt, höchste Risikogruppe, auf 15 % Anteil geschätzte aggressivere Unterart der Zentroblasten. Staat und Klinik haben meine lebenslange Behandlung zu finanzieren, statt palliativ auch kurativ angelegt ohne weitere DNA-Schädigung. NHL-Patienten sollten sich Gedanken über äußere Einflüsse machen, die es herstellen konnten. Je länger es sich unbehandelt aufbauen kann, desto größer die Lebenszerstörung. Meine Fuß-DNA soll global an die Forschung verteilt werden. HRQ-Einwirkung sollte dort nachweisbar sein. Die beiden Subtypen können mein Leben erheblich verkürzen, das bereits seit über 35 Jahren zunehmend zerstört wird. Die Fußveränderungen und die damaligen Haarsträhnen sind Folge der Einwirkung des Deckengeräts. Rechtzeitige Diagnose hätte mich evtl. sogar heilen können und den Schaden erheblich reduziert. 38 Jahre Befallsaufbau bis zu dem Stadium IV a wurden mir von NHL-Experten bestätigt. Auch T-Zellen gehören zu den Subtypen. Der NHL-Begriff ist sehr breitbandig angelegt, weswegen ihn Wiss. teilweise ablehnen. Auch das ist mir egal. Mir geht es um die Offenlegung und um den DNA-Nachweis der Wahrheit. Wie auch immer man diese Deckengeräte nennt, eines davon wirkte in mich ein und erzeugte den sehr seltenen Subtyp. Bendamustin kippte ihn in seine aggressivere Vorläuferzelle.

  45. #55 tomtoo
    25. Februar 2019

    @gedankenknick
    Ich will es ja nur technisch annähernd nachvollziehen können. Und so Pilze sind öfters zähes Zeugs. Da braucht es dann bestimmt einiges an Dosis. Ich bin ja kein Experte aber wie soll sowas an einem Deckenarm mit einer Neutronenquelle funzen?
    @Tobias hat ja auch schon gesagt er denkt nicht an eine Neutronenquelle.

    • #56 NHL-Opfer
      25. Februar 2019

      @tomtoo
      Ein NHL-Arzt lachte: “Das waren die wilden 60er.” Ich war über meinen Vater privat krankenversichert, so konnte es der Chefarzt gewesen sein. Es war eine irre Zeit mitten im kalten Krieg, bei Atombombenabwürfen und neuen Atomkraftwerken. Mediziner und der Hersteller waren auf ein neues Zeitalter mit ungeahnten Möglichkeiten fixiert. Da können Leichen im Keller liegen, der zum Tresor erklärt wurde. Vermutlich gab es auch bei Ärzten Schäden. Bei Siemens hat es durch Neutronenquellen Tote gegeben – bei der Herstellung dieser HRQ. Bei der damaligen Bundeswehrklinik muss es übel zugegangen sein.
      Ein OstA 2011 bei der Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg zu den Deckengeräten und zu daraus resultierenden Personenschäden: „Ich lasse mich von Ihnen nicht erpressen.“ Ebenfalls 2011 nach der Chemofolter bei meinem Erstanruf in der StA Amberg dazu: „Ich bin nur die Registratur … traurig, aber wahr.“ Der dortige Leiter telefonisch:„Wenden Sie sich an das Ministerium, es ist erledigt.“ Es mauert wie er und hatte sich an mich zu wenden, damit ich nicht erledigt werden. Die StA erledigte ministerielle Weisungen.
      Bin gespannt, ob die Justiz funktioniert, anders als die Lüge der Richterin, die dann die Hämatologin angerufen hat.
      Wäre super, wenn hier Infos dazu auftauchen würden. Es ist Ärzten bekannt, nicht nur der Hämatologin. Der Staat weiß sowieso alles.

  46. #57 tomtoo
    25. Februar 2019

    @NHL Opfer
    Bitte verstehe mich nicht falsch. Ich kann das alles nicht beurteilen. Aber ich möchte verstehen. Und im Moment verstehe ich gar nichts. Und wenn ich nichts verstehe erlaube ich mir kein Urteil, nein nicht mal eine Echte Meinung. Da schwimme ich sozusagen. Ich versuche das gerade rein technisch nachzuvollziehen. Da geht es bei mir noch gar nicht um Folgen.

    • #58 NHL-Opfer
      26. Februar 2019

      @tomtoo
      Es wirkt total abgehoben und wäre heute nicht im Traum mehr denkbar. Wie die Gesundheitsministerin zugibt, waren diese 3 Strahlenquellen 1968 in der Klinik zugelassen: “Darüber hinaus bestanden Genehmigungen zum Umgang mit Radium-226-Strahlenquellen, Strontium-90-Strahlenquellen und Yttrium-90-Strahlenquellen.” Die waren in den kleinen Deckengeräten im Kellerraum eingebaut, worunter jeweils ein Fußpodest stand. Ich hatte keine Ahnung, was dieser Arzt damals 1 bis 2 Minuten in meinen Fuß einwirken ließ. Er ging sehr vorsichtig damit um, trat dabei weit zurück und hielt die Verschlußkappe zwischen Daumen und Zeigefinger, die er langsam und konzentriert von der Seite über die Öffnung schiebend ab- und aufsteckte, wirkte wie leichtes Schrauben. Ich bemerkte seine Vorsicht, ahnte aber nicht seine Absicht. Als dunkle Erinnerung fragte er mich in etwa, ob ich nichts dagegen habe oder so. Ich konnte nichts dagegen haben, weil ich keine Ahnung hatte, was da ablief. Hätten es meine Eltern erfahren, wären sie natürlich auch voll dagegen gewesen. Da sind sozusagen wie Mikrometeoriten radioaktive Zerfallsprodukte in den Zehenbereich und in den linken und rechten inneren Fersenbereich eingedrungen, woraus die Haarsträhnen resultieren, in denen sofort Zellen abstarben. Da ich ohne Hingucken wieder den Strumpf anzog, sah ich das erst am nächsten Tag. Dabei ging es vermutlich nicht um Neutronen sondern um größere Zerfallsprodukte, die den Pilz im rechten Nagelrand der linken Großzehe abtöten sollten. DIese Wahnsinnsidee war ein Resultat der wilden 60er. Der Pilz verschwand später mit üblicher Behandlung, mit Cremes. Der wuchernde Großzehnagel ist alle paar Monate mit z.B. Onyster aufzuweichen, weil er mit der Schere nicht reduziert werden kann, er ist zu dick und zu hart.

  47. #59 NHL-Opfer
    26. Februar 2019

    Diese Haarsträhnen sollten sich an Verstorbenen oder in der Haut geschlachteter Tiere herstellen lassen.
    So, ab ins Bett. Ich wäre kerngesund und soll nun B-zellulären Foltermord aussitzen.

  48. #60 Anonymous
    26. Februar 2019

    Ich weiß nicht, wie man es damals [TM] gemacht hat und welche Behandlungsalternativen zur Verfügung standen, denn es lag weit vor meiner Zeit.

    Heutzutage würde man eine Nagelmykose (mit Nagelbettbefall) eigentlich so behandeln:
    1) Blutkultur zu Bestimmung der Infektion.
    2) Paralleler Behandlungsbeginn mit einem oralem Allylamin-Antimykotikum, z.B. Terbinafin od. mit dem Azol-Antimykotikum Itraconazol; sowie der betroffenen Nägel mit einem Nagellack mit Ciclopirox oder Amorolfin.
    3) Abwarten der Ergebnisse der Blutkultur, gegebenenfalls Wechsel des oralen Antimykotikums.
    4) Weiterführen der oralen Behandlung bis zum Zurückdrängen der Mykose aus dem Nagelbett.
    5) Weiterführen der lokalen Behandlung bis zum vollständigen Verschwinden der Mykose aus dem betroffenen Nagel.

    Die Behandlung ist ziemlich langwierig, das orale Antimykotikum kann durchaus 3 Monate betragen, die Behandlung mit dem Nagellack kann (je nach Nagellänge) durchaus 1 bis 2 Jahre fortgesetzt werden müssen.

    Die oralen Antimykotika sind alle relativ nebenwirkungsintensiv, so dass man eine Behandlung gerne dann durchführt, wenn gerade keine anderen schweren Erkrankungen vorliegen. Außerdem sollte eine engmaschige Überwachung des Patienten hinsichtlich diverser Werte wie EKG, Leberwerte, z.T. psychologischer Zustand etc. erfolgen.

    Itraconazol kam 1997 auf dem (Rx-)-Markt, da war ich noch “in Ausbildung”. Orales Terbinafin wurde glaube ich 2005 via Rezept verfügbar. Was es davor als Alternativen gab, muss ich passen.

    Ich gehe allerdings davon aus, dass in den späten 60gern keine alternativen Behandlungsmethoden verfügbar waren. Nagelextraktionen sind meist nicht erfolgreich, so das Nagelbett bereits betroffen ist. Nystatin ist bei Nägeln wirkungslos, orales Nystatin wird nur innerhalb des Darmlumes wirken.

    Clotrimazol kann oral angewendet werden, ist allerdings mit schwersten Nebenwirkungen behaftet (welche lokal dermal aplliziert nicht auftreten), und kam zur Rx-Verfügbarkeit wohl erst 1973 auf den Markt. Lokal auf Nägeln ist Clotrimazol auch wirkungslos.

  49. #61 gedankenknick
    26. Februar 2019

    Wie zu vermuten, der Anonymus #60 bin mal wieder ich. Asche auf mein Haupt.

  50. #62 Peter K.
    26. Februar 2019

    Hallo,
    zu unserem “Opfer” habe ich eben mal recherchiert. Er ist mit seiner Krankengeschichte wohl öfter mal in diversen Foren unterwegs gewesen: https://www.hilferuf.de/forum/gesundheit/122205-neutronenquellen.html
    Er sieht seine Krankheit nicht als Schicksalsschlag, sondern sich als “Mordopfer”. Als psychologisch nicht ganz ungeschulter Mensch fällt es mir schwer, hier keine Paranoia zu erkennen, zumal die Erklärung unserer Fachleuten zum Thema “Neutronenquelle” mind. aus meiner Sicht ziemlich erschöpfend und rational nachvollziehbar sind.
    Gruß
    Peter

  51. #63 Tobias Cronert
    26. Februar 2019

    @Peter K. Naja, Krebs bzw. NHL kann durch jede Strahlenquelle verursacht werden und diese Fußbestrahlungen in den 60gern hatten schon ordentlich Wums. Das würde man heute nicht mehr so machen,

    Strotium90 und Yttrium90 sind beides Betastrahler, die also Elektronen abstrahlen. Da Elektronen geladen sind können die super von Metall abgeschirmt werden. Daher kann man auch sehr hohe Aktivitäten von solchen Strahlern mit wenigen Zentimetern Metall (je höher die Kernladungszahl, desto besser) abschirmen. Da macht dann auch eine kleine Metallklappe sehr viel Sinn, weil die einen Großteil der Strahlung schlucken würde. Die ganzen berüchtigten Co60 Quellen waren Betastrahler.

    Weil Elektronen keinen so großen Energieübertrag pro Teilchen haben, wie Neutronen, sind sie nicht ganz so gut darin Chromosomentranslokatioen auszulösen. Aber dafür kann man wesentlich leichter viele Elektronen produzieren und wenn es wesentlich mehr Elektronen, als Neutronen sind, dann ist die Wahrscheinlichkeit zur Chromosomentranslokation dieselbe. Ähnlich läuft das, wenn man zu Photonen übergehen würde, Chromosomentranslokationen bzw. NHL bzw. Krebs können die alle auslösen.

    • #64 NHL-Opfer
      26. Februar 2019

      Psychowitze sind lustig, kein Problem, lach. HRQ-Einwirkung bewirkt keine derartigen Erkrankungen. Ich könnte bei Interesse darlegen, was 1995 in der Uniklinik abging, in die ich einmal vor- und nachmittags im Auftrag der Arbeitsbehörde einbestellt wurde – verrückt, ein Gutachten, das den Steuerzahler 1600 DM gekostet hat und mir von dem leitenden Mediziner im Landesarbeitsamt Nordbayern/Nürnberg ausgehändigt wurde, der mich dazu einbestellte. Es wurde von einem Privatdozent und seinen promov. Kolleginnen erstellt, zu denen ich sagte, ob das hier ein Bienenstock sei, worauf sie köstlich lachten. Die Behörde unterstellte mir, ich will nur nicht arbeiten. Ein Politologe der Arbeitsbehörde in Nbg. verabschiedete sich so von mir: “Wir wollen mit Ihnen unsere Klientel nicht kaputtreiten, wandern Sie doch nach China aus.” Nach dem Gutachten konnte sie mich nicht zu einem Volltrottel erklären, lach. In den 80ern wollte ich mich mit SW-Entwicklung im Automatisierungsbereich selbständig machen, war aber bereits zu kaputt. Zuvor war ich u.a. bei Siemens UBMed Prüfplanung HW/SW für MRT (“hervorragende Leistungen”, kündigte nach ein paar Jahren wegen zu geringem Einkommen), dann Leiter der Entwicklungsabteilung einer GmbH (sollte in München eine Niederlassung eröffnen und kündigte deswegen), bei Schaeffler, Philips, Ericsson und weiteren Betrieben. In dem Gutachten und danach kam mir der Typ an der Klinik mit ‘Hochbegabung’ daher. Wahnsinn: es waren IQ-Tests. 5 Jahre später war ich komplett erwerbsunfähig.

      Vermeidbares Bendamustin lagerte sich als Gift viele Jahre im Körper ab, in Organen und Gefäßen. Knien oder Bücken brachte es in den Kreislauf und damit ins Gehirn. Es erzeugte scheusliche Zustände, Qualen im Kopf, keine Schmerzen. Fast einen halben Tag saß ich dann erschöpft vor dem PC, konnte nichts tun. Gegen den Nagelpilz nahm ich auch mal ein paar Tabletten, entsinne ich mich.

      Hier gehts nur um die radioaktiven Zerfallsprodukte. Offenbar wurden durch den Zerfallsprozess aus dem “radioactive source material, often but not always cobalt-60” größere atomare Verbände herausgerissen und durch die Öffnung in den Fußbereich geschleudert. Es ging nicht um Neutronen sondern um derartige ‘Mikrometeorite’. Man wußte, es dringt in die Haut und vergeht dort wieder. So könnte man Nagelpilz entfernen, hat man sich zurecht gesponnen. Ich bin sicher nicht das einzige Einwirkungsopfer.

      Es ist ein lebensgefährliches Staatsgeheimnis und wird laufend als Tresorinhalt verschlossen. Daher wäre es hervorragend, Hinweise zu erhalten.

  52. #65 Marius
    26. Februar 2019

    @ NHL
    gibt es vielleicht noch die Arztrechnung aus dem elterlichen Haus? Evtl. geht da personengebunden noch Genaueres hervor.

    Habe mal versucht aufgrund deiner Angaben eine chronologische Reihenfolge zu erstellen
    1968 Fuß Bestahlung vermutlich mit radioaktivem Material
    1995 Gutachten Uniklinik im Auftrag der Arbeitsbehörde
    2006 NHL Diagnose im Stadium IV a
    2011 Chemobehandlung
    2019 hier stellt sich für mich die Frage:
    welche Strategie hast du mit deinen Ärzten entwickelt, wie man in deinem speziellen NHL Fall am Besten vorgeht ?

  53. #66 Peter K.
    26. Februar 2019

    Eine psychotische Wahrnehmung ist meistens dadurch charakterisiert, dass sie sich gegen Fakten immunisiert und immer wieder dasselbe Narrativ bemüht, z.B. die “schwarzen Zylinder an Gelenkarmen” (HRQ). Es nutzt nichts, darauf hinzuweisen, dass diese aus technischen und konstruktiven Gründen keine Neutronenquelle beinhalten kann (was Tobias als ausgewiesener Experte mehr als überzeugend dargetan hat). Natürlich ist es nicht auszuschließen, dass auch eine medizinisch korrekte Applikation Strahlenschäden verursacht. Jedoch sind solche Effekte statistischer, nicht kausaler Natur (dafür ist die Dosis zu niedrig).
    Ich glaube jedoch, dass die “ominöse” Neutronenstrahlung heute die Rolle einnimmt von “Strahlenkanonen”, vor denen sich (angehende) Paranoiker durch Aluhüte glauben schützen zu müssen.
    Sehr aufschlussreich, um die Zusammenhänge von “gefährlichen / bösartigen” Technologien und Psyche sind hier auch ältere Selbstpublikationen, z.B. der “Nothschrei eines Magnetisch-Vergifteten” (https://www.zvab.com/buch-suchen/titel/notschrei-eines-magnetisch-vergifteten/autor/friedrich-krauss/) von 1852/1867 (Fts.).

  54. #67 NHL-Opfer
    26. Februar 2019

    @Marius
    2006 6 mal 2tägig Rituximab+Bendamustin im Monatsabstand, danach 6 Jahre und 4 Monate nichts. Dann nur Rtx mit Vorlauf: 2013 11 mal alle 3 bis 4 Wochen, 2014 und 2015 je 4 mal alle 3 Monate, zuletzt 2016 1 mal im Januar. Die letzte Ultraschall-Untersuchung und Blutentnahme im Mai 2018. 2012 wurde die aggressivere Unterart Zentroblast in einem Exzidat aus dem damals rot verquollenen Oberkörperbereich im Labor diagnostiziert. Außer Zahnarzt und Grippeschutzimpfungen benötige ich nichts, keine Medikamente, keine Ärzte. Offenbar lebe ich schon immer sehr gesund. 2010 konnte ich wegen Dauerdurchmarsch aus einer Noroviren-Infektion nur mal 3 Tage nicht raus. Sonst kann ich mich seit 40 Jahren an keine Erkrankung erinnern, war nie bettlägrig, kein Schnupfen. Der Befallsaufbau konnte das bewirkt haben, schätze ich. Unerkannte Infektionen konnten den Befallsaufbau verzögert haben, weil sie defekte Zentrozyten bei der Immunabwehr mit verschlissen. Die größte Bedrohung sehe ich in Resistenzentwicklung, wenn der CD20-Marker als Rtx-Rezeptor verschwimmt – er ist eine B-zelluläre Oberflächen-Eiweiß-Signatur. Wäre interessant, welche Chemo mit Sicherheit kein NHL oder keine sonstige DNA-Schädigung bewirkt.

    @Peter K.
    Die “schwarzen Zylinder an Gelenkarmen” ist kein Zitat von mir. Es waren entsprechend kleine dreh- und schwenkbar an die Decke geschraubten schwarzen Geräte, die diese Teletherapie-Kapseln ummantelten. Bfs: Ra 226 Neutronenquellen, früher Medizin. Die Bezeichnung scheint irreführend. Es waren diese von der Gesundheitsministerin angegebenen 3 Radionuklide. Ihre Zerfrallsprodukte bewirkten die Haarsträhnenverläufe und rauhe Nägel. Anfangs wie ultradünne Glasnadeln, dann weiß, milchig, gelb und nach einer Woche schwarzbraun. Bei der GenStA: “Ich lasse mich von Ihnen nicht erpressen.” Bei der StA Amberg: “Ich bin nur die Registratur … traurig, aber wahr.” Eine Richterin wollte von mir die Telefonnummer der Hämatologin und hat sie angerufen. Die Hämatologin: “Es zerstört sein Leben. – Es hat Neutronenquellen gegeben.” 38 Jahre unbehandelter Befallsaufbau defekter Zentrozyten bis zum Stadium IV a wurden mir von Experten bestätigt. Die Ärztin auf meine Frage, ob sich ein mir entnommener intakter und defekter Zentrozyt im Labor voneinander unterscheiden lässt: “Nein, dazu müsste man die Chromosomentranslokation aufdröseln.” Gottseidank ist meine Psyche ok – damit habe ich null Probleme. Daher finde ich die psychischen Hinweise lustig, lese sie gerne, lach. Bei denen sollte es behandelbar sein, ist wohl meist harmlos.

  55. #68 Bbr
    Niedersachsen
    26. Februar 2019

    @tomtoo, #57:

    Ich habe es mir jetzt so zusammengereimt:

    NHL-Opfer hat als Kind eine heftige Bestrahlung gegen seinen Nagelpilz bekommen. Das ist nach heutigem Wissenstand natürlich unverantwortlich. Ob es bereits 1968 ein Kunstfehler oder unethisch war, kann ich nicht beurteilen. Ich bin kein Arzt.

    Er bekam später ein sehr langsam fortschreitendes NHL (Nod Hodgkin Lymphom), dass zunächst aber nicht richtig diagnostiziert wurde, und er wurde fälschlicherweise in die Psycho-Ecke abgeschoben.

    Als es schließlich richtig diagnostiziert wurde, hat man einen Behandlungsversuch mit Bendamustin unternommen. Das ging aber nach hinten los, das NHL mutierte dadurch in eine schneller fortschreitende Form.

    @Tobias: Laut Wikipedia ist NHL ja ein Überbegriff für 40 verschiedene Erkrankungen. Und gerade die langsam fortschreitenden Formen sind nicht heilbar, da Chemotherapie nur Zellen killt die sich teilen. Aber mehr oder weniger behandelbar sind wohl die meisten, und mit vielen kann man sehr lange leben.

  56. #69 zimtspinne
    26. Februar 2019

    @ Marius
    nee, also das kann so nicht hinhauen….
    ED 2006 T4 (IVa) (woher hast du das überhaupt jetzt?)
    5 Jahrer später erste Behandlung..?
    2019 ist jetzt was, noch aktuell und in Behandlung, noch aktuell nicht in Behandlung, geheilt und es geht um die Folgen der Behandlung oder der Stammzelltransplantation oder des fortgeschrittenen Tumorleidens oder alles zusammen oder wie oder was?
    NHL (das Opfer lass ich weg, das gefällt mir nicht) sprach ja von einem schlecht differenzierten also besonders aggressiven Lymphom, da sind jetzt für mich einige Logiklöcher drin.

    Ich hab aber gerade erst gesehen, dass hier inzwischen so viel geschrieben wurde, wo kommt denn das alles plötzlich her, das Gewucher und Gewusel…..

    @ Herr Kinckerich
    dankeschön für #60, das kann ich gerade für jemanden gut gebrauchen (nein, nicht für mich!!!) 😀

  57. #70 Peter K.
    26. Februar 2019

    @Bbr “NHL-Opfer hat als Kind eine heftige Bestrahlung gegen seinen Nagelpilz bekommen”. Das ist nur eine Behauptung, sonst hätten die Gerichte und Ämter anders entschieden. Und definitiv waren die “kleinen schwarzen Geräte” (typisch Paranoiker) keine Neutronenquellen.

    “3 Radionuklide. Ihre Zerfrallsprodukte bewirkten die Haarsträhnenverläufe und rauhe Nägel.” Welche Zerfallsprodukte? Ist das Opfer jetzt weg von der “Neutronenstrahlung”? Ich glaube eher nicht, s. auch seine (?) Seite “http://neutronenquellen.eu5.org/”

    Was bleiben sind erhebliche logische Lücken in der Darstellung.

  58. #71 NHL-Opfer
    26. Februar 2019

    Einspruch zu “später ein sehr langsam fortschreitendes NHL”: der Arzt bewirkte in mir die Chromosomentranslokation des Zentrozyt. Eine einzige defekte Zelle genügt. Vor 2006 wurde rein gar nichts diagnostiziert. Man unterstellte mir Arbeitsunwilligkeit und war darauf fixiert. Ich war matt abgeschlagen und hatte bis 2006 keinerlei körperliche Beschwerden, auch kein Problem mit der Psyche. Man versinkt in Apathie und vegetiert vor sich hin. Berufliche Tätigkeit war unvorstellbar. Natürlich habe ich von 1968 keine Unterlagen, auch meine Eltern haben nie welche erhalten.

    “erhebliche logische Lücken” behebe ich gerne und bitte dazu um Fragen. Bin neugierig auf Darstellungsdefizite. Im Prinzip ist alles sehr einfach zu kommunizieren, weil es um diese 1 bis 2 Minuten im Kellerraum geht. Radionuklide zerfallen, in welche Produkte auch immer – jeweilige radioaktive Zerfallsreihe. Das bewirkt Emission, die zu den Haarsträhnen führte.
    38 Jahre erfolgte Vorsorgeverweigerung, obwohl meine Bedrohungslage bekannt war.
    Hinweise wären sehr interessant. Zudem sollte sich HRQ-Einwirkung in der Fuß-DNA nachweisen lassen.

  59. #72 Anonymous
    26. Februar 2019

    @ NHL-Opfer
    Hab jetzt alles nachgelesen, das mit dem Tumorstadium steht weiter oben (sorry, hatte ich erst jetzt gesehen)
    hm, mir ist schon klar, dass Zentroblasten und Zentrozyten verschiedene Entwicklungsstadien von B-Lymphozyten sind (also Vorläuferzellen), die aufgrund von Zellzyklusstörungen (Ursache hier Chromosomenveränderungen) nicht ausdifferenzieren…
    bedeutet Zentrozyt-NHL, bei dir ist es die Zentrozyten-Stufe, die nicht ausreift, sondern entartet und sich unkontrolliert vermehrt?
    Du sprichst aber immer von *einem* Zentrozyt? und das mit dem Ersatzpfad versteh ich auch nicht… und Glyphosat-NHL?

    NHL-Experten bestätigten mir 38 Jahre Befallsaufbau bis zu dem Höchststadium. Je näher zur Stammzelle, desto aggressiver verläuft ein NH-Lymphom, weil es sich umso häufiger teilt.

    das ist allgemein so, dass das Tumorverhalten umso aggressiver ist, je weniger Differenzierung vorhanden.
    Daraus lassen sich Prognosen ableiten (zum Diagnosezeitpunkt!!), es ist mir aber neu, dass sich aus dem Differenzierungsgrad oder der Proliferationsrate der Beginn der Krebsentstehung bestimmen lässt, also quasi der Startschuss der Karzinogenese.
    Da müsste man einen Stammbaum des Tumors erstellen, um die einzelnen Mutationen bzw die gesamte Evolution des Tumors samt seiner Ableger rückzuverfolgen. Wurde glaub ich mal bei Bronchialkarzinom gemacht, um den Qualmern Feuer unterm Hintern zu machen^^ (man kann so auch die Anzahl Mutationen pro Packung und Raucherjahr errechnen).
    Mich würde auch interessieren, wieso eben jene Hämatologin auf die Idee kam, einfach so, oder hatte sie dich befragt zu Strahlenbelastungen und schöpfte dann bei der Fußnagelbestrahlung sofort Verdacht?

  60. #73 zimtspinne
    26. Februar 2019

    jetzt steht bei mir da drüber auch Anonymous, und ich weiß nicht mal, wie das passiert ist?
    Ich dachte schon, nur der Herr Knickerich kann das so posten… .denn ohne Angaben in den Feldern wird der post doch normalerweise gar nicht angenommen, oder?
    tomtoo, weißt du das jetzt?
    hier ist alles anders als sonst, sind bestimmt die dubiosen Neutronen schuld.

  61. #74 NHL-Opfer
    26. Februar 2019

    Nach der 2006 erfolgten NHL-Diagnose defekter Zentrozyten durch klinische Beckenkammbioposie erfuhr ich aus dem Internet, so etwas resultiert aus äußerer Einwirkung. Erst da dämmerte mir die Ursache. Es musste ja etwas gewesen sein, was extrem gefährlich und sehr selten ist. Hinzu kamen die 38 Verlaufsjahre, die mir von NHL-Experten bundesweit telefonisch bestätigt wurden. Daraus erzählte ich es der Hämatologin im kleinen Ultraschallraum. Sie schrie bei gerötetem Gesicht entsetzt geschüttelt “NEIN!!!”, während ihren Augen ein Kronleuchter aufging. Der defekte Zentrozyt mutiert aus sich selbst heraus nicht. Die bekannt mutagene und karzinogene Alkylantie Bendamustin kippte den Subtyp in seine Vorläuferzelle und war mit zu Beginn zusätzlich 7 mal Rituximab im Wochenabstand vermeidbar, erklärte mir ein Privatdozent. Damals sagte die Ärztin, die AOK bezahle keine Antikörper, ich müsse per “Zufallsgenerator” an einer Studie teilnehmen. Der Studienleiter warnte mich vorher vor “Komorbidität”, verschwieg mir aber die Vermeidbarkeit der Chemo.

  62. #75 Tobias Cronert
    26. Februar 2019

    Okay, das biologische überlasse ich mal fähigeren Leuten, obwohl ich mich da im letzten Jahr Hobbytechnisch auch ein wenig mit auseinander gesetzt habe. *g*

    Womit ich mich aber auskenne sind Strahlenquellen. Also als erstes können alle Arten von Strahlungsquellen Chromosomentranslokationen und andere DNS-Schäden verursachen. Nur die Wahrscheinlichkeit der Art der DNS Schädigung ist von Strahlenquelle zu Strahlenquelle unterschiedlich.

    Es ist absolut möglich, dass eine Bestrahlung mit einer Sr60 oder Y60 Strahlenquelle durch Betastrahlung NHL ausgelöst hat. Dies ist ein stochastischer Prozess und die Wahrscheinlichkeit hängt von den konkreten Parametern ab (Aktivität der Quelle, Bestrahlungszeit etc. pp.). Es gibt Programme, wie z.B. IREP-NIOSH und ProZes, die Versicherungen, Berufsgenossenschaften und ähnliches die WK berechnen, ob die Erkrankung von der Bestrahlung ausgelöst wurde oder auf “natürlichem” Wege entstanden ist. Da sammel ich gerade Erfahrung mit 😉

    Eine Radiochemische Quelle, die Partikel verschießt, was ja oben mit den “Mikrometeroiten” angedeutet wird, sind mir nicht bekannt. Um Radioisotope zu verschießen braucht es sehr viel Energie. Das sieht man ja schon an den Alpha Teilchen. Ein Alpha Teilchen ist ja Helium, also noch sehr leicht, trotzdem reicht die Energie beim Verlassen der Coloumbbariere gerade mal aus um an der Luft ein paar mm weit zu kommen.

    Ja, man kann Teilchen (Radioisotope, Abbauprodukte) über eine cm an der Luft beschleunigen. Aber dafür braucht es starke Elektrische Felder, also einen Teilchenbeschleuniger. Eine radiochemische Quelle kann das nicht alleine bewerkstelligen, da braucht es noch ein Zusatzgerät.

    Wieso so kompliziert? Eine “einfache” Y60 oder Sr60 Betaquelle reicht vollkommen aus um NHL zu produzieren. Dafür braucht es nichts besonderes.

    @Bbr: Aber mit einer Stammzellentransplantation wäre doch jede NHL heilbar, oder? Einfach altes Immunsystem weg und neues her, fertig. Ich mein es ist jetzt nicht das bequemste oder billigste Verfahren, aber doch mit Sicherheit ein Weg zur Heilung oder mache ich hier gerade einen Fehler, den ich nicht sehe?

  63. #76 Peter K.
    26. Februar 2019

    Hallo Tobias,

    natürlich hast Du – als Experte – in der Causa “Strahlung” recht. Aber darum geht es eigentlich nicht, bzw. nur vordergründig. Hier stilisiert sich einer als Opfer (“Der Arzt bewirkte in mir die Chromosomentranslokation des Zentrozyt”), der gemördert wurde und der sich noch dazu als Opfer von Behörden und anderen Ärzten geriert. Er hat seine Geschichte ja auf vielen Foren gepostet und auch seine Webseite spricht Bände. Glaubwürdig ist das alles nicht; es gibt da einen durchscheinenden psychiatrischen Subtext. Und auch kein Wunder, dass hier etliche auf die logischen Lücken aufmerksam machten.

  64. #77 zimtspinne
    26. Februar 2019

    @NHL

    Es tut mir leid, dass du an NHL erkrankt warst (bist?) und ich kann auch verstehen, dass man nach der Ursache sucht und sich nach dem Warum (ich?) fragt.

    Es fällt mir gerade auf, dass du das krasse Gegenteil von Tobias bist, der wahrlich Grund hätte, auf die Neutronen drauf zu kloppen und ein paar Schuldige noch dazu zu packen, um die Sache besser verbauen zu können…. tut er aber nicht, weils einfach so rein gar nichts bringt.
    Das sollst du jetzt nicht nachmachen, da keiner so recht aus seiner Haut kann…. aber was du betreibst, ist Reinsteigern und damit ein hochgradig ungesundes Leben zu leben, das vielleicht nicht unbedingt zu (wieder oder nochmal) Krebs führt, aber zu vielen anderen Krankheiten (führen kann).

    Gerade macht dich das mehr krank (mindestens psychisch) als Glyphosat und andere übliche Verdächtige alles zusammen.
    Hake es ab, vergangenheitsbezogen, und LEBE endlich.

    Es ist äußerst ein schwieriges Unterfangen, selbst bei bekannten Tatsachen und belastbaren Fakten erfolgreich gegen Kliniken und Co zu klagen.
    macht gerade bzw seit einigen Jahre eine Bekannte von mir, sie rutschte auf der schlecht beleuchteten und leicht maroden Treppe einer Rehaklinik unglücklich aus mit Rattenschwanz an Folgen für sie, war selbst ewig lange im Medizinbetrieb tätig und hat damit weit bessere Voraussetzungen als du mit deiner ewig lang zurückliegenden Verdachtsursachendiagnose…. dennoch verlief ihr Klageverfahren eher schlecht als recht, d.h. ihre Klage wurde vorerst abgeschmettert, sie müsste nun mit neuem Anwalt in die nächste Runde (vorheriger Anwalt hat wohl auch geschlampt), hat aber wenig Lust dazu.
    Unendlich viel Papierkram, um nicht an horrenden Kosten hängenzubleiben, weiterer Dauerstress, im Prinzip muss sie den Rechtsanwalt kontrollieren, ob der seinen job ordentlich macht, ihm ggfl auf die Finger hauen usw usf.

    Wenn man sonst nichts zu tun hat, kann man das ja so machen. Es ist halt einfach vertane Lebenszeit und schade drum. Das klingt jetzt so dahergeplappert… ich war auch mal ziemlich schwer krank (mit was völlig anderem), sehe das nicht als Bereicherung (“du wirst ein anderer/besser Mensch dadurch, sei dankbar dafür^^) und hätte gerne drauf verzichtet.
    Es hat mir aber unerwünschterweise neue Blickwinkel und Prioritätensetzungen eingebrockt, und vor allem auch Wertschätzung des Lebens und der Gesundheit, also den Resten davon oder meinetwegen auch “Gesundheit” (so völlig gesunde Menschen gibts ja eh nicht).

  65. #78 Tobias Cronert
    26. Februar 2019

    Es fällt mir gerade auf, dass du das krasse Gegenteil von Tobias bist, der wahrlich Grund hätte, auf die Neutronen drauf zu kloppen und ein paar Schuldige noch dazu zu packen, um die Sache besser verbauen zu können…. tut er aber nicht, weils einfach so rein gar nichts bringt.

    Na dann warte mal ab, biss ich mich mit der Berufsgenossenschaft anlege bzgl. Anerkennung als Berufskrankheit 😉 Das wird ein Spaß ! … Vorallem, wenn der Betroffene selber seine Gutachten schreibt *g*

    Achja, ansonsten hat Zimtspinne durchaus recht. Leben ist eine schöne Sache. Leben macht Spaß. Das sollte man sich nicht durch Schuldzuweisungen usw. kaputt machen, dafür ist das Leben zu kurz.

  66. #79 NHL-Opfer
    26. Februar 2019

    Darf ich bitte noch hinzufügen, die Haarsträhnen erfolgten durch Einwirkung aus Folgeprodukten der Zerfallsreihe. Dort starb alles ab. Zerfall bewirkt auch kinetische Energie. Das war wohl 1968 der Grund, damit Pilze ‘behandeln’ zu lassen. Der Subtyp ist sehr selten, sein Entstehungszeitfenster passt zu der HRQ-Einwirkung. Danach musste Vorsorge erfolgen, die mir 38 Jahre systematisch verweigert wurde. Man könnte es witzig ‘Radionuklidzerfallsreihe-Einwirkungskapseln’ nennen.

    NHL-Patienten sollten die Ursache ermitteln, was sie wohl auch wollen, wenn ihnen bekannt wird, einer äußeren Einwirkung ausgesetzt gewesen zu sein. Ob behandelnde Ärzte je danach fragen?
    SZ-Transplantation kann sehr gefährlich sein, weil zuvor das Immunsystem gekillt wird, was andere Zellen schädigen kann. Passt der Spender nicht exakt, könnte sie sinnlos gewesen sein oder man kann 2 Immunsysteme in sich haben, die womöglich nicht gut miteinander auskommen. Ob bei defekten Zentrozyten und Zentroblasten jemals eine SZ-Transplantation erfolgte, ist mir unbekannt. Mit Markerpräzision könnte deren Ersatzpfad vermutlich vorübergehend entfallen.

    Wer ‘logische Lücken’ erkennt, möge sie bitte kundtun, worauf ich sehr neugierig bin. Ich habe den Eindruck, NHL-Ursachen sollen gesundheitspolitisch möglichst verschwiegen bleiben. Die medizinischen, physikalischen und organischen Abläufe haben mit der Psyche derartiger Patienten rein gar nichts zu tun, schon eher mit psychischen Abläufen bei Ärzten, Klinikverantwortlichen, Staatsanwälten und Ministeriellen. Reaktionen von dort, von der Gewerbeaufsicht und von Parlamentariern waren heftig und würden jeden Psychiater erfreuen, lach.

    Die Reaktion der Staatsanwaltschaft und der Ärztin belegen ein rechtswidriges Vorgehen. Dazu an das OLG:
    “Konsequente Durchsetzung des Rechts erfordert die Offenlegung der HRQ-Einwirkung und danach Entschädigung. Innere Sicherheit ist mir aberkannt, was mich ermorden kann. Wer an dieser HRQ-Einwirkung und wegen jahrzehntelanger Vorsorgeverweigerung stirbt, ist Mordopfer: heimtückischer Vorsatz. Es ist als organisiertes Verbrechen seit 1968 klinisch und behördlich bekannt. Mein Verderben wurde billigend in Kauf genommen.”
    Ökonomisch war es verheerend, weswegen ich auf Hinterlassenschaften angewiesen bin. In einem Rechtsstaat zudem mit dem GG ist es aufzuarbeiten. Mein Leben darf dadurch nicht verkürzt werden.
    Es ist nicht heilbar, weil immer defekte B-Zellen verbleiben. Rituximab dockt auch an die intakte B-Zellreihe an.

  67. #80 gedankenknick
    26. Februar 2019

    @Anonymous # 72

    Tja, werte Zimtspinne, Du wirst mir ähnlicher. *rofl*

  68. #81 Peter K.
    26. Februar 2019

    Der Subtext spricht Bände:
    “Konsequente Durchsetzung des Rechts erfordert die Offenlegung der HRQ-Einwirkung und danach Entschädigung. Innere Sicherheit ist mir aberkannt, was mich ermorden kann. Wer an dieser HRQ-Einwirkung und wegen jahrzehntelanger Vorsorgeverweigerung stirbt, ist Mordopfer: heimtückischer Vorsatz. Es ist als organisiertes Verbrechen seit 1968 klinisch und behördlich bekannt. Mein Verderben wurde billigend in Kauf genommen”
    Wenn das kein Verfolgungswahn ist, weiß ich auch nicht.

  69. #82 Tobias Cronert
    26. Februar 2019

    OK, was für Radionuklidzerfalls Reihen? Welche Radionuklinde, wie kommen die in den Fuß rein?
    Y90 und Sr90 machen keine Zerfallsreihen und selbst wenn bräuchte man einen Teilchenbeschleuniger um sie in den Fuß reinzubringen. Das ist alles total unrealistisch.

    Einfach bei einem normalen Betastrahler bleiben. Der verursacht auch NHL, das reicht vollkommen für die Argumentation aus. Da muss keine Quelle erfunden werden, die es so nicht gibt und wahrscheinlich auch nie gegeben hat.

    Klar kann eine SZ-Transplantation gefährlich sein … und angenehm ist sie auch nicht wirklich, ich hatte ja gerade eine. Aber was besseres, als den Tod findet mal überall.

    • #83 NHL-Opfer
      26. Februar 2019

      Zerfall könnte die damals of mit der Lupe betrachteten Haarsträhnenverläufe erklären, die durch den Großzehnagel als rote Punkte in die Haut mündeten. Bei dem OLG schrieb ich das nicht. Wie sonst konnte das erfolgen? Der Nagel fühlte sich durch die Eindringpunkte rauh an. Die Strähnen waren tote Zellen zunächst wie dünnes Glas, die nach einer Woche schwarzbraun waren. Wenn sich dort gerade ein Zentrozyt in den B-Lymphozyt teilen wollte, konnte das seine Chromosomentranslokation herstellen. Das würde auch erklären, wieso ich ansonsten ungeschoren davonkam. Die Strähnen im Nagel blieben wie Glas. Die roten Punkte darunter ins Fleisch verblassten ohne Verfärbung. Wenn schon, dann wollte ich das hier mal explizieren, weil es mir sehr interessant erscheint. Wenn irgendein Radionuklid in seiner Zerfallsreihe in das nächste transformiert, erzeugt es auch Energie, die andere Nuklide bechleunigen kann, vermute ich mal. Das könnte genügen, so gering sie auch sein mag. Was ich damals sah, will ich eben gerne erklärt bekommen. Die Wahrnehmungen mit der Lupe habe ich noch eindrücklich im Gedächtnis, auch die rauhe Nageloberfläche. Natürlich will ich nichts erfinden, sondern die Ursache wissen.
      Die 3 Strahlenquellen waren zugelassen. In den Deckengeräten waren Strahlenquellen eingebaut. Es gab weder Kabel noch Schalter.

      Die HRQ-Einwirkung muß als DNA-Schäden in Fußzellen objektivierbar sein. Auch das will ich wissen. Dazu gehören die den wuchernden Nagel herstellenden Zellen. Dann noch im Vergleich zu entsprechenden Zellen aus dem unbestrahlten Fußbereich, genomsequenzielle Differentialanalyse.

      @Peter K.
      ‘Verfolgungswahn’ hat dann jeder, der ein ihm zugefügtes Verbrechen aufgedeckt sehen will. In schlimmen Ländern werden solche Leute weg gesperrt, war wohl auch in der DDR so. Wenn da einer auf der Straße liegt, bildet er sich ein, von einer Pistolenkugel verfolgt worden zu sein, die jemand abgefeuert hat. Man kann ja lachen, obwohls nicht lustig ist. Der Staat wußte und weiß alles. Ich bin sein Problem und das begründet mein Problem. Ursache und Wirkung. Der Rechtsstaat muß wirksam werden. Meine Zitate sind korrekt.

  70. #84 NHL-Opfer
    27. Februar 2019

    Auf den Punkt gebracht, wieso das bei Nagelmykose eingesetzt wurde: die haben gesehen, in den Eindringsträhnen stirbt alles ab und wächst danach wieder heraus. Personenschäden sind erst so ab den 80ern aufgetreten. Da liegen Leichen im Keller, der zum Tresor erklärt und verschlossen wurde. Als Beaufschlagter durfte man nichts darüber erfahren.
    google: radionuklide zerfallsreihen -> https://de.wikipedia.org/wiki/Zerfallsreihe
    Die permanent abgegebene Strahlung erzeugt auch geringe Mengen kinetischer Energie, was zum Austritt geringer Mengen als Minipartikel miteinander verbundener Atome führt. Deren Geschwindigkeit und geringe Größe genügt für diese Strähnenverläufe. Vermutlich muss dazu gar nichts zerfallen. Ohne diese Strähnen wären die nie auf diese abartige Idee gekommen.
    Ich bemühe mich, erst am Abend wieder hereinzugucken.

  71. #85 Peter K.
    27. Februar 2019

    Das “Opfer” will es weder verstehen noch akzeptieren:

    “Die HRQ-Einwirkung muß als DNA-Schäden in Fußzellen objektivierbar sein. Auch das will ich wissen.”

    Einige haben es ihm schon wiederholt erklärt: Es sind statistische / stochastische Zusammenhänge (zwischen niedriger Bestrahlungsdosis und Erkrankung) und nicht kausal herleitbar. Alle Versuche, hier einen Zusammenhang zu konstruieren (von der “mörderischen” Ärzten, die ihm scheinbar ans Leben wollten, mal völlig abstrahiert), sind wissenschaftlich nicht haltbar und dienen nur dazu, seinem Verfolgungswahn weiter Futter zu geben.

  72. #86 NHL-Opfer
    27. Februar 2019

    @Peter K.
    Vertuschungswahn, lach. Scheint bekannt zu sein. Es gab diese Strähnen.

    Bitte generell Infos über diesen Wahnsinn einbringen.
    Moderne DNA-Analyse sollte die Einwirkung in Fußzellen nachweisen lassen, woraus keine Erkrankung resultierte, sondern z.B. die Nagelwucherung. Mit einem NHL hat das dort nichts zu tun.

  73. #87 tomtoo
    27. Februar 2019

    @zimti
    Sry, keine Ahnung. Irgentwie scheint das mit den Keksen immer noch nicht so richtig rund zu laufen?

    @all
    Ich kann NHL-Opfer ja irgentwie verstehen. Aber rein von der Physik, kann ich nicht folgen. Was nichts zu bedeuten hat, bin ja kein Neutronenphysiker. Ist ja der Job von @Tobias.
    Von einer wie auch immer gearteten Neutronenquelle, ist ja jetzt auch ein Wechsel hin zu so einer Art ‘Injektion’ von aktiven Isotopen?! Ich denke NHL-Opfer sollte sich mehr mit der Physik beschäftigen, was da irgentwie plausiebel ist. @Tobias ist da mit Sicherheit ein guter Ansprechpartner.
    @NHL-Opfer
    Meiner bescheidenen Meinung nach vermischt du da einiges. Das ganze mag dann für dich irgentwie einen Sinn ergeben. Aber du kannst es halt nach aussen hin (also bei mir) nicht stringent darstellen.
    Was für mich nachvollziehbar ist.
    Du hattest einen Nagelpilz. Der mit Hilfe einer Bestrahlung geheilt werden sollte.
    Das ist für mich jetzt erst einmal Fakt.
    Die Art der Bestrahlung ist unklar. Der Beschreibung nach, scheinen Neutronen sehr unwahrscheinlich. Aber nicht auzuschliesen???
    Könnte man das besser spezifizieren wäre man imho einen Schritt weiter. Dann könnte man evtl, zumindest mal ein bischen besser einkreisen. Wobei mit sowas Rückschlüsse auf Folgeerkrankungen zu ziehen immer noch extrem dünn ist. Aber man hätte etwas und nicht garnix.

    Wie lange war die Bestrahlung? Und die erfolgte direkt am Zehnagel.

    • #88 NHL-Opfer
      27. Februar 2019

      @tomtoo
      1968 1 bis 2 Minuten Fußeinwirkung. Das war als Ra226-, Str90- und Yt90-Strahlenquellen in entsprechend kleinen Deckengeräten versteckt:
      https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Teletherapy_Capsule.jpg
      Die Ausgangsöffnung war von meiner Zehenspitze ca. 90 cm entfernt: das Deckengerät wurde zurechtgeschwenkt, mein Fuß stand auf einem Podest.
      Die Gesundheitsministerin gibt zu, damals gab es die Zulassung im Umgang mit diesen 3 Strahlenquellen in dieser Klinik.
      Daraus resultierten die geschilderten Haarsträhnenverläufe.
      Genau die sollten sich z.B. in Tierhäuten nachweisen können.
      Dort starben die Zellen sofort ab. So dachte man naiv in den wilden 60ern, damit lassen sich Nagepilze ‘behandeln’.
      Diese Einwirkung sollte in meiner Fuß-DNA dort nachweisbar sein, wo er jetzt sichtbar verändert ist.
      Die dachten nicht an Neutronen, sondern an das Absterben von Zellen und glaubten, es sei harmlos und wächst sich heraus.
      Auch Ärzte konnten sich damit geschädigt haben.
      Würde man nichts gesehen haben, hätten die das nicht verwendet.
      Man kann die Strähnenverläufe herstellen, indem man derartige Strahlenquellen in dem Abstand knapp 2 Minuten in eine Haut einwirken lässt.
      Nächste Woche rufe im am OLG an, weil ich bisher keine Reaktion erhielt.

  74. #89 Tobias Cronert
    27. Februar 2019

    Okay, da gibt es wieder einiges an Stoff: Also beschleunigte Teilchen oder Zerfallsprodukte oder sonstige Radioisotope kann man weder sehen noch fühlen. Sie verursachen auch keine “Einschlagkrater” oder ähnliches, was man fühlen könnte. Die Teilchen sind wesentlich (also viel mehr als 1000 mal) kleiner als eine einzelne Zelle. Ja, die Teilchen haben kinetische Energie, die reicht aber noch nicht mal um ein einzelnes Protein in der Gegend herumzuschubsen, geschweige denn eine ganze Zelle. Die Strähnenverläufe haben rein gar nichts mit irgendwelchen Zerfallsreihen oder Minimeteoriten zu tun.

    Was es aber gibt ist der sog Bystander Effekt, wo benachbarte Zellen auch von den Strahlenauswirkungen betroffen werden.

    Also ich würde z.B. folgendes für eine plausible Erklärung halten:
    In den 60ger Jahren hat eine Bestrahlung mit einer Betaquelle (Sr90 oder Y90) stattgefunden. Diese Strahlenquelle hat direkt Zellen in dem Zeh abgetötet und in die Apoptose gebracht. Durch biologische Effekte (z.B. Bystander Effekt oder etwas anderes), verursacht durch die Strahlung, sind Strähnenverläufe entstanden, die nur bedingt wieder verheilten. Durch die Bestrahlung ist es ebenfalls zu den ersten DNS-Schäden gekommen, die sich dann später als eine Form von NHL manifestiert haben.

    Alles andere mit Neutronenquellen und/oder Zerfallsreihen ist sehr unwahrscheinlich oder physikalisch nicht möglich. Obige Erklärung wäre nachvollziehbar und physikalisch möglich.

  75. #90 Peter K.
    27. Februar 2019

    Hallo,
    ich habe mal eine Anfrage zur frühen Nagelpilzbehandlung an die GD Gesellschaft für Dermopharmazie e.V.
    Society for Dermopharmacy gestellt. Geantwortet hat mir kurz und bündig der Chairman, Dr. J. Kresken: “zu dem genannten Verfahren liegen auch uns keine Informationen vor. Das Verfahren wird weltweit in keiner medizinischen Leitlinie als wirksam und empfehlenswert erwähnt.”
    Für mich ergeben sich da gewisse Zweifel an der Darstellung unseres NHL-Opfers. Aber selbst wenn er das “Unglück” gehabt haben sollte, mit einem Betastrahler “behandelt” worden zu sein, hat Tobias überzeugend dargelegt, dass Gentranslokationen zwar statistisch möglich sein könnten, sich aber nicht kausal einem Individuum zurechnen lassen. Auch weiß man nichts über die Dosisleistung der vermeintlichen HRQ. Auch wenn der individuelle Krankheitsfall traurig stimmt, juristisch steht der Kläger chancenlos dar.

    Psychologisch sieht das natürlich anders aus. Wenn wir von einem großen Unfall / Unglück (der unterstellte ärztliche “Mordversuch” passt ja auch ins Bild), fragen wir uns oft “warum ich”. Jede Warumfrage impliziert fast immer einen moralischen Vorwurf; wir brauchen einen Verantwortlichen, an den wir unser “Warum” adressieren können. Irgendeiner muss ja “Schuld” haben, wenn wir uns so etwas wie ein NHL zuziehen. Im Anschluss daran entwickeln sich dann mitunter Obsessionen. Und “unsichtbare Strahlen”, die von “dreh- und schwenkbar angeschraubten schwarzen Deckengeräten ausgehen” sind gerade in unserer Zeit hervorragend geeignet, einen “Schuldigen” ins Visier zu nehmen.

  76. #91 NHL-Opfer
    27. Februar 2019

    @Tobias
    Danke für die Hinweise, super, hervorragend.
    Keine ‘Mikrometeoriten’ und keine Zerfallsreihen, die ich mir hier bei meinen Beiträgen so zurecht gedacht habe, um es mir zu erklären und Reaktionen darauf zu bewirken.
    Es war also wesentlich winziger, ohne atomare Bewegungen aus der Kapsel. Die Strähnendurchmesser stammten von den stationär abgestorbenen Zellen.
    Mit der heutigen Erklärung wurden im Nagel vorhandene Pilze angegriffen, was damals der Zweck war. Damit war bei mir der Pilz nicht weg, vielleicht etwas reduziert.
    Man ging davon aus, so sei Pilzbehandlung möglich.
    Nachdem diese Strähnen abgebaut waren, konnte ich mit der Lupe nichts mehr dort erkennen. In der Fuß-DNA sollte es nachweisbare Spuren hinterlassen haben. Die Gegend der jetzigen Rötungen am inneren Fersenbereich habe ich mir damals nicht angeschaut.

    Ohne Bezug auf diesen blog werde ich es inhaltlich auf dem Rechtsweg verwerten, um die Wahrheit festzustellen.
    Bei der Reifeteilung konnten Zentrozyten während der Einwirkungsdauer eine Chromosomentranslokation zugefügt erhalten haben, oder wie angedeutet auch in der Folge. Man kann ahnen, was damit sonst noch so alles angerichtet werden konnte.
    Trotz Lebenszerstörung hatte ich vermutlich Glück.

    Nach der allogenen SZ-Transplantation sollte man uralt werden können, was ich sehr wünsche. Eine autologe bei mir würde defekte Zentrozyten und Zentroblasten infundieren, weil die wohl nicht sicher zu entfernen sind.

    Vielleicht tauchen konkrete Infos genau zu diesen Deckengeräten auf, als Beiträge zur Offenlegung der damaligen klinischen Wahrheit.
    Es hat Spuren in der Bevölkerung, bei den Wissenschaften, in der Medizin und weiteren Bereichen hinterlassen, wie die Reaktionen der letzten Jahre erkennen lassen.

  77. #92 NHL-Opfer
    27. Februar 2019

    @Peter K.
    Kann mich leider nicht zügeln: im Labor lassen sich damit Zentrozyten chromosomentranslokieren. Die sind auch in unserem Blutkreislauf unterwegs. Strahlung ist immer unsichtbar, lach. Psychogeschichten sind witzig aber sinnlos. Die Wahrheit muss ans Licht. Werden einem Einwirkungsopfer 38 Jahre bis zum Höchststadium seines NHL Vorsorgeuntersuchungen und Hinweise auf die Bedrohungslage verweigert, ist das ein gerichtlich aufzuarbeitendes Verbrechen der Klinik und im Staat, wo alles gewusst wurde. Die StA wollte sich dazu von mir nicht erpressen lassen. Es gibt lebensgefährliche Staatsgeheimnisse ganz ohne Verfolgungswahn. Die heftige Reaktion der Ärztin und die Vorgehensweise einer Richterin belegen laufend vorhandene Kenntnisse dieser klinischen HRQ-Einwirkungen. Was da bei Siemens und in der Bundeswehrklinik erfolgte, war offenbar verheerend.
    Es gilt die gesetzliche Schutzpflicht des Staates für das Leben aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG. Sie wurde mir systematisch vorsätzlich 38 Jahre verweigert. Sozialgericht: “Im Frühstadium der lokal begrenzten Krankheitsformen können etwa 50 % der Patienten geheilt werden.” In den 80ern begann die Lebenszerstörung, 2000 die Erwerbsunfähigkeit. Dieser Verlauf war keine Obsession, die Wahrheitsaufklärung ist es ebenfalls nicht. Es geht um keine Chancen, sondern um die Wahrheit. Ich bin sicher nicht das einzige Einwirkungsopfer. Zudem konnten sich Ärzte ebenfalls geschädigt haben.

  78. #93 Tobias Cronert
    27. Februar 2019

    Freut mich sehr, wenn ich irgendwie nützlich sein konnte.

    Dabei fällt mir ein, dass ich mal einen Artiekl über die medizinischen C60 Geräte schreiben sollte … naja kommt auf die Liste.

  79. #94 Peter K.
    28. Februar 2019

    Ist eigentlich typisch für die Uneinsichtigkeit: “erden einem Einwirkungsopfer 38 Jahre bis zum Höchststadium seines NHL Vorsorgeuntersuchungen und Hinweise auf die Bedrohungslage verweigert, ist das ein gerichtlich aufzuarbeitendes Verbrechen der Klinik und im Staat, wo alles gewusst wurde.” Da helfen auch keine Argumente, wenn man sich derartig in sein Opferdasein verrannt hat. Wenigstens macht er jetzt nicht mehr die Neutronenstrahlung als Schuldigen aus. Das immerhin hat unser Diskurs ergeben.

    • #95 NHL-Opfer
      1. März 2019

      @Peter K.
      Cool bleiben, meine Person einfach weglassen.
      Man wusste, in den Strähnen stirbt alles ab. Danach sah es dort wieder aus wie zuvor. So wollte man Nagelpilz entfernen. An Folgeschäden überlebender Zellen dachte man nicht. Damals war die Ursache von NH-Lymphomen durch äussere Einflüsse noch gar nicht oder kaum bekannt.
      Was soll daran falsch sein?
      Daher kommt der Begriff “Neutronenquellen”:
      https://doris.bfs.de/jspui/bitstream/urn:nbn:de:0221-2012112610240/3/BfS_2012_SG-17-12.pdf
      S 17 : “Ra 226 Neutronenquellen (Ra/Be) früher Medizin”
      S 34 : “TYPEN UMSCHLOSSENER HOCHRADIOAKTIVER QUELLEN (VS-NFD)
      Der Typenkatalog hochradioaktiver Strahlenquellen unterliegt der Geheimhaltungsstufe „Verschlusssache – Nur für den Dienstgebrauch“ und ist daher in dieser Version des Handbuchs nicht enthalten.”
      Es waren HRQ, die man teils auch Neutronenquellen nannte.
      Diese HRQ verschwanden, wurden geheim gehalten, die damit Beaufschlagten bzw. deren Eltern wurden nicht informiert.

  80. #96 Peter K.
    1. März 2019

    Also: in dem zitierten BFS-Dokument ist an keiner Stelle die Rede von Neutronen oder Neutronenquelle (Ich empfehle mal die Suchfunktion zu benutzen). Außerdem fehlt in dem Dokument jeder Verweis auf “Verschlusssache” etc. Woher weiß das Opfer, dass es HRQ waren, die man “Neutronenquellen” nannte? Keinerlei Belege.

    • #97 NHL-Opfer
      1. März 2019

      Seite 17 dort, man findet den Begriff auch in der Suchfunktion.
      Gesundheitsministerin:
      „Neutronenquellen, wie sie von dem Petenten beschrieben werden, wurden in der Medizin nie eingesetzt. Sie hätten aus Strahlenschutzgründen auch nicht manuell bedient werden können. Nach den noch vollständig vorliegenden amtlichen Unterlagen hat das Klinikum Amberg im Jahr 1968 lediglich eine Kobaltbestrahlungsanlage betrieben. Darüber hinaus bestanden Genehmigungen zum Umgang mit Radium-226-Strahlenquellen, Strontium-90-Strahlenquellen und Yttrium-90-Strahlenquellen.“
      Die letztgenannten 3 HRQ waren in kleinen Deckengeräten versteckt:
      https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Teletherapy_Capsule.jpg
      Eines wirkte 1 bis 2 Minuten wegen linker Großzehnagelmykose in meinen Fußbereich ein, auch in den Bereich unter der rechten Ferse.
      Das NHL ist sehr selten, sein Diagnosestatium IV a passt zu 38 Jahren Befallsaufbau.

      Interessant wären Hinweise, auch auf Nachweisbarkeit der HRQ-Einwirkung in der Fuß-DNA.

  81. #98 Peter K.
    1. März 2019

    Moin,
    auch auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen. Das was das “NHL-Opfer” hier vorträgt ist eher unplausibel. Die “Kobaltkanonen /-bomben”, über die der Spiegel 1958 berichtete (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-42621051.html) hingen zwar an den Decken, allein der Strahlkopf wog 550 kg, wurden aber nur in im Heidelberger Czerny-Krankenhaus und in den Strahlen-Instituten der Universitäten Bonn, Berlin und Hamburg benutzt – und zwar exklusiv zur Behandlung von “tiefsitzenden Krebsgeschwulsten” und keineswegs zur Therapie oberflächlicher Mykosen am Großzehnagel. 60Co entsteht durch Neutronenaktivierung und wird als starke Gammastrahlungsquelle u.a. in der Krebstherapie eingesetzt.

    Auf der anderen Seite ist das NHL eine Sammelbezeichnung für mehr als 40 sehr spezielle Erkrankungen des Lymphsystems. Eine durch Strahlung verursachte Genmutation ist durchaus möglich (z.B. auch “schon” bei einer CT oder einer Tumorbestrahlung), der Effekt bei diesen Strahlendosen ist allerdings stochastisch und nicht kausal.

    • #99 NHL-Opfer
      1. März 2019

      Das mit der Kobaltbombe ist schon lustig. Die Kobaltbestrahlungsanlage wurde in einem Bild gezeigt: es war ein Rad um ein Bett, worauf ein kleines Kästchen befestigt war.
      Mit mir hatte das nichts zu tun – egal, wozu sie benutzt wurde, es ist im vorliegenden Fall belanglos.

      Die mit einer kleinen HRQ am Fuß Beaufschlagten mussten Vorsorgeuntersuchungen erhalten. Diese Schutzpflicht des Staates für das Leben wurde systematisch 38 Jahre lang verweigert.
      Im Labor ist mit dieser HRQ Zentrozyt-Chromosomentranslokation herstellbar.
      In der Haut von (auch toten) Tieren lassen sich die Strähnen nachweisen.
      Die Verlaufsdauer dieses Subtyps bis zum Stadium IV a wurden von Experten bestätigt, zu denen auch die behandelnde Ärztin gehört.
      Bei meinen ersten Anrufen in der Klinik nach Abklingen der Chemofolter hatte ich durch Reaktionen den Eindruck, dort gab es Schäden im Personalbereich.

      Das Sozialgericht in Nürnberg schreibt zu 11 mal Rituximab in 2013, wofür mich die Hämatologin flankierte (auch für danach 9 weitere Rtx-Infusionen):
      “Im Frühstadium der lokal begrenzten Krankheitsformen können etwa 50 % der Patienten geheilt werden. – Das Gericht geht daher von einer schweren Krankheitsform aus, die das Leben des Klägers bedroht. – In Anbetracht des Behandlungsverlaufs geht auch das Gericht davon aus, dass eine Weiterführung der Therapie notwendig ist, eine Umstellung auf längere Applikationsintervalle würde dementsprechend das Risiko einer weiteren Progression der Erkrankung erhöhen. – Therapiealternativen sieht das Gericht hier nicht. – Es gilt die Schutzpflicht des Staates für das Leben aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG.”

      Einbau der Teletherapie-Kapsel in ein kleines Stahlgehäuse, vielleicht zustätzlich mit Blei, eine Verschlusskappe aus Blei daraufschrauben und nichts dringt dort aus.

  82. #100 tomtoo
    1. März 2019

    @ Tobias
    C60?
    “..Dabei fällt mir ein, dass ich mal einen Artiekl über die medizinischen C60 Geräte schreiben sollte … naja kommt auf die Liste…”

    Sowas wie Fussbälle in der Medizin? Spannend, aber was hat es mit Radioaktivität zu tun?? Sry musste raus, ist halt ein cooler Football Verschreiber. ; )

  83. #101 Anonymous
    2. März 2019

    @tomtoo #100
    Na solange es nicht der medizinische Einsatz von C4 ist… (C4 verursacht bei Benutzung eine sehr kurze aber sehr heftige Emission.) 😉

  84. #102 tomtoo
    2. März 2019

    @Anonymous (Gedankenknick?) Wer weis? Nitroglycerin wird ja auch eingesetzt. ; )

  85. #103 Peter K.
    2. März 2019

    Vielleicht für einige hier interessant: ein (historisches) Werk über Radiotherapie gutartiger Erkrankungen (nein, über Nagelmykosen findet sich darin nichts).

    HANDBUCH DER MEDIZINISCHEN RADIOLOGIE
    ENCYCLOPEDIA OF MEDICAL RADIOLOGY
    BD XVII, Springer Verlag 1970

  86. #104 Tobias Cronert
    2. März 2019

    @tomtoo ich meinte natürlich den Kobold60 von Vorwerk
    https://de.wikipedia.org/wiki/Penisverletzungen_bei_Masturbation_mit_Staubsaugern

  87. #105 Peter K.
    2. März 2019

    Hallo Tobias,
    der Staubsauger hat aber den Vorteil, dass man sich – gerade bei geschwächtem Immunsystem – nicht infizieren kann

  88. #106 gedankenknick
    3. März 2019

    @Peter K. #105
    Aber hallo! Wenn Dir das Lüfterlaufrad die Glans erst mal zu hauchfeibnem Carpaccio filettiert hat, machst Du Dir über Infektionen die geringsten Sorgen. 😛

    @tomtoo #102
    Jupps, ich. Aber die Nitroglycerinmengen, die da verwendet werden, sind im Gegensatz zu der McGiver-Folge aus den 80gern verhältnismäßig klein.

  89. #107 tomtoo
    3. März 2019

    Deswegen sind die neueren Kobold auch grün

    Die warnen gleich vor diesem fiesen gamma-hulk der drinnen steckt.

  90. #108 Peter K.
    3. März 2019

    Psychoanalytisch ist die Sache mit dem Morbus Kobold sehr interessant. Stichwort hier: Vagina dentata – die bezahnte Vagina

  91. #109 gedankenknick
    4. März 2019

    @Peter K. #108
    Zu diesem Thema findest Du ein (fiktives) Selbstverteidigungsgerät für die Frau im Buch “Snow Crash” aus dem Jahr 1992 vom Autor Neal Stephenson.

    Nicht bloß, dass er “SecondLife” Jahre vorweg genommen hat, eine System ähnlich des “Rape-aXe”, welches seit 1970 in der Entwicklung zur Patentierung war/ist, dann angeblich 2005 Marktreife erlangt haben sollte, 2016 allerdings immer noch nicht bei der Endverbraucherin angekommen war, funktioniert in dem Buch anstandslos.

  92. #110 zimtspinne
    9. März 2019

    Tobi,

    wann gehts denn weiter im beauty-Saloon!?
    Aus der Nummer kommst du jetzt nicht mehr einfach so raus (falls du darauf spekulierst)!

  93. #111 noch'n Flo
    Schoggiland
    10. März 2019

    Schliesse mich zimti an, ich warte auch schon dringend auf neue Tips zur Männerverschönerung.

  94. #112 Tobias Cronert
    11. März 2019

    Der nächste Beauty-Blog ist in Arbeit … keine Angst … oder vielleicht doch? 😉

    Steht auf der Liste ziemlich weit oben. Nur über Staubsagen werde ich wohl nicht so schnell etwas schreiben. Die sind viel zu gruselig, da bleibe ich lieber bei meinen starhlenden Objekten.