i-55f087bdc1f8a3fe41fc4a36f93c98d9-laptop.jpg Seit wenigen Tagen liegt er vor, der (N)Onliner Atlas 2009. Die zentrale Botschaft: das Internet wächst weiter. Nunmehr 70% der deutschen Bevölkerung sind im Netz. Mit ein Grund für die steigende Nutzung ist die zunehmende Verbreitung leistungsfähiger Breitbandanschlüsse. Unter den Onlinern profitieren aktuell bereits zwei Drittel (66%) davon. Was die Nicht-Onliner angebelangt, geben knapp 27% an, das Internet nicht zu nutzen bzw. in den nächsten 12 Monaten auch nicht nutzen zu wollen.


Die hohe Verbreitung bringt es fast zwangsläufig mit sich: die bislang teilweise sehr steil ansteigende Wachstumskurve flacht sich langsam ab. Das ist aber auch nicht weiter verwunderlich, da mittlerweile so gut wie jeder Willige den Internetzugang für sich ermöglicht hat. Dennoch wird im nächsten Jahr mit einer weiteren Steigerung um 4 Prozent gerechnet.

Mittlerweile sind auch die “reiferen Jahrgänge” (60+) gut im Netz unterwegs. Und auch Nutzer mit gereingerer Formalbildung (bislang zumeist deutlich unterrepräsentiert) haben längst das Internet für sich entdeckt. Auch wenn sie überproportional aufgeholt haben, liegen die Frauen aktuell mit einem Nutzungsanteil von etwa 62% noch deutlich hinter den Männern (76%). Interessant ist, dass offensichtlich ein “Stadt-Land-Gefälle” erkennbar wird, wobei die Städter signifikant häufiger im Netz unterwegs sind wie die Bevölkerung auf dem Land.

Mehr zu den Inhalten und Ergebnissen der aktuellen Studie unter http://www.initiatived21.de/nonliner-atlas/nonliner-atlas-2008