Ich konnte es mir ja nicht nehmen lassen, das neue Science Center Odysseum in Köln zu besuchen, nachdem Chris darüber berichtete.

Leider waren sowohl mein Mann als auch ich richtig enttäuscht.

Mein Rat: Fahrt lieber zur Phänomenta nach Lüdenscheid oder zum Universum nach Bremen oder gleich zum Deutschen Museum nach München. Für Kinder unter acht Jahren ist das Odysseum meiner Meinung nach nicht geeignet und wenn Ihr unbedingt reinwollt, weil Ihr denkt “Besser als nichts und Bremen und Lüdenscheid sind zu weit weg” dann schnappt Euch einen versierten Naturwissenschaftler, der kindgerecht erklären kann.

Denn daran hapert es im Odysseum und zwar ganz gewaltig.

Ich kann darüber hinweg sehen, dass die Eingangshalle nicht sehr einladend ist, sondern den Charme eines Messegeländes verströmt.

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Ich kann auch mit Mühe darüber hinwegsehen, dass die Exponate und Experimente mehr oder weniger wahllos ohne Struktur in die groben Bereichen “Erde”, “Cyberspace”, “Leben” und “Kinderstadt” zusammen geworfen wurden. Wobei ich mich frage, was um Himmels Willen ein Exponat mit drei Stäben aus Plastik, Stahl und Kupfer und Magneten in der “Kinderstadt” zu suchen hat.

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Bild: Aus der “Kinderstadt”. Früh übt sich, was mal einen Ford kaufen soll, nicht wahr 😉

Welches Genie meinte übrigens, dass “Wirbelströme” eine Erklärung darstellen soll? Genauso gut kann man “Hokuspukus” hinschreiben, erklärt genauso viel. So verpufft die Wirkung eines an sich guten Experiments.

Daneben gibt es nicht wenige Exponate, die schlicht ungeeignet sind, irgendwas zu erklären. Was sollte z.B. diese “biometrische Station”?

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Viele blaue LCDs und Computerdisplays, und eine Tafel wo in ein paar Sätzen “erklärt” wurde, dass man z.B. den Finger über eine Metallfläche bewegt und dabei die Fingerabdrücke eingelesen werden. Ich kann nur vermuten, dass es sich bei diesen Stationen um Attrappen handelt, wir haben jedenfalls alles mögliche dort angestellt. Von “Interaktivität” und “Lerneffekt” keine Spur. Dieser Bereich ließ uns und ich denke so ziemlich jeden Besucher ratlos zurück. Was soll so etwas? Es war jedenfalls keiner da, den man hätte fragen können. Nirgendwo.

Damit kommen wir eigentlich bereits zur ersten und einfachsten Lösung: Die sollten Studenten schulen und hinstellen. 5-10 pro Bereich. Teilweise habe ich selbst einige Teile erklärt, was auch dankbar angenommen wurde. Ich kann halt keine wissbegierige Kinder ratlos vor an sich schönen Exponaten stehen sehen, weil die Erklärungen Mist sind.

Meine Güte, geschulte Betreuer sind inzwischen Standard in den Science Centern dieser Welt. Weil jeder, der so eine Ausstellung mal mitgemacht hat, weiß, dass Leute keine Anleitungen lesen und meist Fragen haben, die von so einer Tafel nicht beantwortet werden. Außerdem werden Experimente immer weitaus stärker beansprucht als gedacht. Wenn z.B. niemand daneben steht und den Leuten erklärt, dass es nicht der Sinn eines chaotischen Pendels ist, es möglich schnell um die Achse zu wirbeln.

Und nein, “Welt der Wunder”-Videos zeigen, ist kein adäquater Ersatz für einen Erklärer aus Fleisch und Blut. Dann hätten sie auch nicht so das Problem, dass laut Zeitungsbericht nur 14 Tage nach Eröffnung bereits 30 Exponate kaputt gegangen sind. Übrigens habe ich noch ein paar mehr Stationen gezählt, die ebenfalls kaputt oder nur eingeschränkt funktionstüchtig sind. Argh, es tat schon vom Zusehen weh, wie die Experimente strapaziert wurden.

Dann passiert es auch nicht, dass besonders schöne Exponate wie die Nebelkammer einfach dumm rumstehen:

Ich hab in Hamburg am DESY im Rahmen einer interaktiven Ausstellung stundenlang an einer Nebelkammer gestanden und den Leuten erklärt, dass sie da Radioaktivität sehen können. Dass eine gewisse Radioaktivität normal ist, dass es sich dabei in vielen Fällen eigentlich um Elementarteilchen handelt. Was ein Elementarteilchen ist, dann die Sache mit den Myonen aus der Höhenstrahlung, die jedes Mal, wenn sie durch eine solche Kammer zischen, die spezielle Relativitätstheorie bestätigen usw. usf.

Es gibt dutzende von Fragen und Erklärungen, die sich alleine rund um eine Nebelkammer ergeben. Es tat richtig weh, dieses wunderschöne Stück weitgehend unbeachtet in einer Ecke genau gegenüber dem Astronautenstuhl vor sich hinstauben zu sehen. Natürlich wieder mal mit so gut wie keiner Erklärung dabei. Kein Wunder, dass kein Mensch mit so etwas was anfangen kann.

Überhaupt gibt es einige gute Exponate, welche das Odysseum dann doch retten. Wenn man wie gesagt, jemanden mitnimmt, der bei Bedarf Erklärungen abgibt.

Ach und der Außenbereich ist ziemlich gut, weil man es dort geschafft hat, kindgerechte spielerische Experimente zusammenzustellen, die man auch ohne große Erklärung verstehen kann.

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Es war herzerfrischend zuzusehen, wie vier Kinder herumtüftelten, warum eines der Wasserspiele nicht ging. Und sie haben es auch ans Laufen gekriegt. Ein Musterbeispiel für die spielerische Erschließung von physikalischen Prinzipien und die Funktionsweise eines Wasserrades. Nach all den zappeligen Kindern innen drin, die einfach knöpfchendrückend ohne Geduld und Erfolg von Station zu Station eilten, war es wirklich wohltuend zu sehen, dass es noch Kinder mit Geduld gibt.

Leider, leider zeigt sich im Odysseum, dass die angeblich ach so Alternativen es auch dort geschafft haben, einen Fuß in die Tür zu setzen. Tatsächlich steht im Bereich “Mensch” eine Vitrine, wo völlig unkritisch “Alternatives” angepriesen wird. Ein Fach in diesem Bereich enthält sogar Quecksilber. Natürlich ohne den Hinweis, dass das Zeug eigentlich giftig ist. Immerhin hörte es sich in der Wissenslounge ein Stockwerk drüber mit den weiterführenden Texten etwas anders an, was dort zu der angeblich alternativen Schiene gesagt wurde

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Na ja, Schwamm drüber.

Fazit: Hoher Anspruch, der aber bislang nicht erfüllt wird. Es tut mir auch leid, dass Odysseum so verreißen zu müssen. Aber was soll ich dazu sagen? Die Ausstellung wirkt so, als ob sich niemand die Mühe gemacht hat, in den bereits existierenden Wissenschaftsmuseen reinzugehen und mal zu schauen, was so läuft und was man machen muss, um es am Laufen zu halten. Nur einen Haufen Experimente ohne rote Linie zusammenzuwürfeln und die Leute drin rumlaufen zu lassen, das reicht einfach nicht aus. Und wer zum Geier hat diese Erklärungstexte entworfen? Studenten? Schade drum. Insbesondere wenn man die gesalzenen Eintrittspreise bedenkt. Die wirklich sehenswerte “Physikanten-Show” kostet noch mal 4 Euro extra. Aber wenn man schon drin ist, sollte man sich das nicht entgehen lassen. Immerhin kriegt man hier wirklich mal was von Menschen aus Fleisch und Blut spielerisch erklärt.

P.S.: Den Gastronomiebereich kann man vergessen. Bei unserem Besuch gab es als warmes Essen zur Auswahl Braten, Frittiertes, Frittiertes und Frittiertes. Daneben wurden in Mayonnaise ertränkte Kartoffelsalate und ein halbwegs anständiger Salat mit Fleischspieß angeboten. Das Obst konnte man tatsächlich kaufen, auch wenn es eher wie Deko aussah. Da kann man in jedem Freizeitpark ausgewogener essen.

Kommentare (40)

  1. #1 Florian W.
    April 19, 2009

    Das hört sich ja nicht sehr viel versprechend an. Aber ich weis nicht, ob das Deutsche Museum von der Didaktik so viel besser ist.

    Wäre echt mal neugierig, wie Du das Technorama in Winterthur/Schweiz bewerten würdest.

  2. #2 Andrea Kamphuis
    April 19, 2009

    Hallo Ludmila,
    bin ich froh, dass wir mit unserer Kritik am Odysseum nicht alleine dastehen! Was mein Kollege Stephan Matthiesen und ich auszusetzen haben, ist unter http://www.science-texts.de/news/science-news/ein-rundgang-durchs-odysseum.html nachzulesen. Hoffen wir, dass die Betreiber noch eimal tief in sich gehen …
    @ Florian W.: Einen Tag nach dem Odysseum haben wir uns das Deutsche Museum in Bonn angesehen. Sicher, dies ist das andere Extrem: viel Text, hoher Anspruch – und dann diese göttliche Ruhe in den Räumen! 😉
    Aber allein aus dem schlichten Exponat, mit dem dort das Prinzip der Chromatografie erklärt wird, kann man mehr lernen als aus dem entfernt ähnlichen, jedoch erheblich aufwändigeren Plexiglasröhren-Monstrum, das im Odysseum die Problematik der Organtransplantation verdeutlichen soll.

  3. #3 Ludmila
    April 19, 2009

    @Andrea Kamphuis: Überfüllter Gemischtwarenladen. Das trifft es wirklich. Das Foucaultsche Pendel im Eingangsbereich war übrigens bei meinem Besuch nicht da und es ist absolut kein Wunder, dass es nicht funktionierte. Ich hab selbst mal versucht, so ein Ding selbst nachzubauen. Ist absolut nicht einfach. Der Eingangsbereich mit dem Durchzug ist aber so ziemlich der letzte Ort, wo man dieses Experiment aufbauen sollte.

    Eine erschütterungsarme Aufhängung ist das A und O, damit das gelingt. So etwas hätte einem jeder Betreuer von Physikpraktika an der Uni sagen können.

    Und zur Ehrenrettung des Deutschen Museums in Bonn muss ich sagen: Ok, für kleine Kinder vielleicht langweilig, das gebe ich zu. Deswegen habe ich es ja nicht oben empfohlen, sondern das Mutterhaus in München. Aber für Jugendliche und Erwachsene bietet Bonn durchaus einiges. Außerdem sind die Workshops für Kinder, die dort angeboten werden, ziemlich gut.

    Beim Odysseum hatte ich den Eindruck, dass das Ganze für die Kinder eher einem Abenteuerspielplatz mit blinkenden Lichter glich. Abenteuerspielplätze kann man aber in Köln und Umgebung billiger und besser haben. Dafür braucht es kein Odysseum.

  4. #4 Florian W.
    April 20, 2009

    Ich kenne vom deutschen Museum nur das Stammhaus in München (keine 5km von hier) und mein letzter Besuch ist wohl fast 10 Jahre her. 2 Bilder haben sich bei mir fest gefressen; Sie repräsentieren meine absolute Enttäuschung und verhindern auch jeden weiteren Besuch: Die absolute Unlust, mit der der Präsentator der Blitz-show seine auswändig gelernten Sätze runterleierte – und die Darstellung der gekrümmten Raumzeit mit Hilfe einer Art Plastikscheibe auf denen Kugeln kreisförmig zum Inneren hinrollten. Ein paar Schüler standen drumherum und fragten sich (zurecht), was das soll.

    Wenn ich etwas lernen will, dann greife ich zu einem Lehrbuch. Dort sind dann Übungsaufgaben und andere Lernzielkontrollen drin – und dann ist es mein Problem, wenn der Autor didaktisch eine Pfeife ist und unfähig oder unwillig ist, den Stoff in geniessbare Häppchen zu zerlegen.
    Bei einem Museum erwarte ich jedoch, dass sich die Autoren diese Arbeit machen und dass der Besucher den Prozess der Wissensaufnahme geniessen kann und nicht mit Erklärungen abgespeisst wird, die nur der versteht, der das ganze schon vorher wusste und nur eine Erinnerungshilfe brauchte. (Oder ist dies die Zielgruppe des Museums? Na dann gute Nacht)

    Als ein positives Beispiel für ein Museum möchte ich hier das Pergamonmuseum in Berlin erwähnen. Ich wurde zum Besuch durch Gruppenzwang genötigt, empfand ich doch alte Ausgrabungen ausgesprochen langweilig. Doch weit gefehlt. Man bekam einen Mp3-Player mit Zifferneingabe in die Hand gedrückt und konnte zwischen einer kurzen und langen Tour wählen oder auf eigene Faust durchs Museum wandern. Neben jedem Exponat stand eine Ziffernfolge, die den entsprechenden Text im Player aktivierte. Die Texte waren sehr gut aufbereitet und obwohl ich nur Zeit für die kurze Tour hatten, habe ich mich gut unterhalten gefühlt. Wunderbar.

  5. #5 Chris
    April 21, 2009

    Hm, sowas war zu befürchten. Die paar Exponate, die bei meinem Besuch offen waren, gingen eigentlich. Die Testschüler zu dem Zeitpunkt auch. Aber ob mehr Studenten/Scouts alleine reichen?
    BTW, die Nebelkammer in Bremen fand ich auch sehr klasse. Habe da einfach gestanden und es “wirken” lassen (Deren Schautafel war übrigens auch nicht so dolle). Dann kam eine Dame mit Kind vorbei und als das Kind sie fragte, sagte ich ihm eben, dass dies radioaktive Teilchen sind, die sichtbar gemacht werden. Schwups war Mutti weg, weil sie sich nicht “anstecken” wollte…

  6. #6 Stephan Matthiesen
    April 23, 2009

    Hallo Ludmila,
    du hast schon recht, dass ausgebildete Kommunikatoren an den Stationen helfen können. Nur, ein letztlich schlechtes Exponat wie die Organtransplantation oder das Klonen wird auch nicht dadurch besser, dass jemand daneben steht. Viele Exponate im Odysseum geben keinen rechten Anstoß für Erklärungen oder Diskussionen und das, was man zu den Themen diskutieren kann, würde man praktisch ohne Bezug auf die Exponate, sondern mit ganz anderem Material zeigen. Als Andrea Kamphuis und ich das Odysseum besuchten, waren auch einige Kommunikatoren dort – sie schienen ein bisschen überlastet, aber vor allem machte das ganze Umfeld eine tiefer gehende Beschäftigung oder Gespräche nicht leicht.
    Solche Aktivitäten, wie du sie im DESY beschreibst, mache ich hier in Schottland regelmäßig und habe auch selbst Veranstaltungen organisiert, an denen aktive Forscher in einem Science Center aktuelle Wissenschaft vermitteln (siehe etwa http://www.stephan-matthiesen.de/de/ueber/aktuell/polarwochenende-2008.html). Das ist am erfolgreichsten, wenn die beteiligten Wissenschaftler ihre eigenen Ideen und ihr eigenes Material mitbringen können. Mit den vorhandenen Exponaten stößt man schnell an Grenzen.
    In Großbritannien ging die Entwicklung der Science Centers ein oder zwei Jahrzehnte früher los. Hier beginnt inzwischen ein Umdenken. Es gab immer dasselbe Muster: In den ersten paar Jahren nach der Erföffnung Riesenbegeisterung bei den Kindern, aber dann war die Luft draußen und die Besucherzahlen sind eingebrochen. Inzwischen sind sich die Science Centers immer stärker bewusst, dass es eben nicht genügt, sich nur auf Kinder zu konzentrieren. Kinder sind nach wie vor die wichtigste Zielgruppe, aber wenn man nicht auch die Eltern und Großeltern und die übrige erwachsene Bevölkerung anregt und ihnen etwas Anspruchsvolles bietet, dann hat man keinen Erfolg und erfüllt den Bildungsauftrag auch nicht.
    Erwachsene (schon Jugendliche) wollen es natürlich auch interessant und verständlich haben, aber sie haben auch andere Ansprüche und Hintergrundwissen als Kinder. Auch in meinen Abendkursen usw. merke ich immer wieder, dass ein großer Bedarf nach fundierten, tief gehenden Informationen und Debatten besteht, der nicht gedeckt wird. Viele für die Gesellschaft relevanten Themen sind nun einmal komplex erfordern es, dass man sich auch Zeit für eine ruhige, nachdenkliche Auseinandersetzung nehmen kann.

  7. #7 Ludmila
    April 23, 2009

    @Stephen: Na, das Bedarf an tiefergehenden Infos besteht, sieht man ja täglich hier auf den Scienceblogs 😉

    Beim Odysseum sind wir uns denke ich einig, dass hier weniger mehr gewesen wäre. Weniger Exponate dafür richtig durchdacht. Aufeinander aufbauend mit zunehmendem Schweregrad. Aber ist ja interessant wie in den UK und den USA das gehandhabt wird. Das würde ich mir gerne näher ansehen.

  8. #8 Jutta Schrey
    Mai 24, 2009

    Wir waren heute dort und auch enttäuscht. Haben 45 Euro bezahlt und eine Fahrt waren 64 Kilometer.Wir dachten, dass ist so was ähnliches wie in Bremen, wo wir total begeistert waren, aber wir mussten in Köln feststellen, dass sehr viele Sachen schon fehlten, oder Vitrinen leer waren, mit dem Schild drin:in Bearbeitung.Bei dem Preis dürfte das eigentlich nicht sein. Außerdem war sehr viel elektronisch . Es blinkte zwar alles wunderschön, aber so richtige Experimente konnte man leider nicht machen.Ohne Computerkenntnisse hast Du dort schlechte Karten. Schade , ich glaube die müssen dort schon noch etwas machen, sowohl an den Preisen als auch an den Ausstellungsstücken.

  9. #9 Andreas Kyriacou
    Mai 24, 2009

    Zwei Tipps für Reisefreudige: Das Technorama in Winterthur (20 km von Zürich, 40 km von Konstanz entfernt) und das Wissenschaftsmuseum CosmoCaixa in Barcelona. In beiden Fällen dringend zu empfehlen: Viel Zeit einplanen.

  10. #10 Stefan
    Juni 3, 2009

    war heute mit meiner 7-jährigen tochter dort und kann mich der kritik nur anschließen. hat sich überhaupt nicht gelohnt, schade um das geld!

  11. #11 Stumpf Jürgen
    Juni 10, 2009

    Ja Ja,
    ist ja schade wenn die Eltern schon zu doof sind um alles zu verstehen, wie sollen sie es den dann ihren Kindern erklären? Ich finde das Odysseum sehr gut für Kinder und Erwachsene die Zeit mit bringen und auch die Hinweisschilder lesen. Es ist vielleicht zuviel für einen Tag um alles richtig zu verstehen, denn es sind einfach zu viele Exponate um alles in ruhe zu schaffen.
    Lg Jürgen

  12. #12 Christian
    Juli 18, 2009

    @Jürgen: mag ja sein, dass ich zu doof bin – daraus aber abzuleiten, dass mein Kind nicht lernen darf …
    Es ist tatsächlich so, dass ich auch noch in Museen lerne – wenn die Erklärung stimmt.
    Es sollte der Anspruch eines Museums sein, eine Erklärung für Exponate zu liefern und weder Eltern noch Kinder mit Fragen allein zu lassen.

  13. #13 Annika
    Juli 23, 2009

    Ich war auch im Odysseum mit der ganzen Familie und fand es toll gemacht!

  14. #14 Matthias
    August 7, 2009

    Ich war zwar noch nicht im Odysseum, aber ich befürchtete, dass hands-on dieser Art (Analogien und Modelle) in einem Science Center nur einen geringen bildungswirksamen Effekt erzielen werden. Die intendierte Wirkung der Exponate ist hochgradig intellektuell und idealistisch, was auf die Vorstellungen und die Expertise der Planer schließen lässt: sie gehen davon aus, dass sich Besucher von Exponaten verzaubern lassen, dass sie situativ ein Neugiermotiv entwickeln und versuchen, die Informationen, die in dem Exponat versteckt sind, zu entdecken und verarbeiten. Hier wird eine bereits bekannte Problematik bei der Gestaltung von Lernumgebungen deutlich: der Experte (Planer oder Sender i.w.S.) versucht sein Wissen, Vorstellungen, Intentionen in ein Medium zu packen und erwartet, dass der Rezipient alle Informationen erkennt und intendierte Wirkungen/Effekte erfährt. Professionelle Designer von Lernumgebungen wissen, wie viel Elaborationsaktivität sie von Rezipienten erwarten dürfen und wie Lernmethoden umgesetzt werden müssen, damit sie funktionieren. Ich denke hier fehlt Wissen und Erfahrung aus der Praxis: es sollte eigentlich bekannt sein, dass durch ein mechanisches „Knopf-drücken und gucken was passiert Verhalten“ die gewünschten Zusammenhänge (wie das Organspendeexponat) nicht erkannt werden. Das Problem liegt in der Authentizität der Dinge. In den klassischen Science Centern wie der Phänomenta oder dem Technorama werden natürliche, real existierende Phänomene präsentiert, die für sich sprechen und nur kommentiert werden. Im Odysseum dagegen werden ausschnittsweise (z.T. auch lückenhaft) sehr komplexe und abstrakte Prozesse durch Analogien und Modelle dargestellt. Der Besucher muss also die zu Grunde liegenden real existierenden Phänomene anhand der Analogien selbst rekonstruieren oder elaborieren, um sich den Sachverhalt zu erschließen. Und das ist eben zu viel verlangt. Eigentlich ein guter Ansatz, jedoch ist schon aus der Unterrichtsforschung bekannt, dass es schwierig ist, mit Analogien und Modellen zu lernen. Bei der Vermittlung von Informationen spielen Analogien und Modelle nämlich eine eher marginale Rolle, sie ergänzen oder verweisen auf Zusammenhänge. Es ist wichtig die Arbeitsweise oder den Umgang zu kennen und ggf darauf hinzuweisen: „all models are wrong, some are useful“ (W.E. Deming)
    Bin gespannt, wie das feedback im Klimahaus ist, ich glaube es ist ähnlich konzipiert. Hoffentlich wirken sich jedoch o.g. Missstände nicht auf die Besucherzahlen aus.

  15. #15 Thomas
    August 11, 2009

    Den kritischen Bericht von Ludmila Carone könnten wir vollständig unterschreiben !

    Wir unternehmen mit unserem 10jährigen Sohn viel, um ihm Schönes und Interessantes unserer Welt nahezubringen… Doch noch nie waren wir von einem Tagesausflug so enttäuscht wie heute, als wir das Odysseum besuchten !
    Schon nach wenigen Minuten hatten wir den Wunsch, der viel zu lauten und inhaltlich unruhigen sowie unübersichtlichen Atmosphäre der Räumlichkeiten zu entfliehen.

    Nie wieder Odysseum…

    Wie erlebnis- und ertragreicher sind doch auf diesem Gebiet die Angebote der Phänomenta in Lüdenscheid ! Und das zu viel geringeren Preisen !

    Als wir das Odysseum erschöpft wieder verlassen hatten, brauchten wir Ruhe und endlich Entspannung !

    Wie gut, dass es nach Bonn nicht so weit war und wie gut, dass es dort das wunderbare Beethoven-Haus gibt !

  16. #16 Heinz
    September 7, 2009

    ich finde das odysseum klasse und ich bin12 Moderiert: Auch wenn Du erst 12 bist. Benehmen solltest Du schon gelernt haben. Ludmila

  17. #17 Muritha V.
    Oktober 13, 2009

    Ich war heute mit zwei Jugendlichen im Odysseum.
    Auf meine Frage, wie ihnen das Odysseum denn gefallen habe, sagte ein 12jähiges Mädchen, dass die Seifenblasenaktion in der Eingangshalle toll war.

    Mein Eindruck ist nicht sehr positiv. Es ist uns nicht gelungen, einen roten Faden zu finden. Personal, was auf interessante Art und Weise auf Dinge hinweisen kann, oder Zusammenhänge gut erklären kann, hat mir gefehlt.
    Ich habe viele Kinder und Jugendliche beobachtet, die alle Exponate abgegrast haben, als würden sie eine Punktekarte dafür bekommen, dass sie an jeder Station mal waren. Echte Neugier und Wissensdurst habe ich kaum beobachtet.

    Die Atmosphäre habe ich als energetisch sehr feinfühliger Mensch als große Herausforderung empfunden. Ich hatte nach wenigen Minuten den Impuls, sofort wieder rauszugehen. Um den Kopf herum wird es irgendwie eng und dumpf.
    Mein Energiefeld muß auch jetzt, Stunden später, richtig rackern um wieder auf ein gutes level zu kommen.

    Was mich motiviert hat, hier einige Zeilen zu schreiben, ist die Vorbereitung oder Manipulation der überwiegend sehr jungen Menschen im Odysseum auf RFID- Chips, die Vorzüge der Genmanipulation, Scanner, KLone usw.

    Es ist ja kein Zufall, dass diese Themen zum Teil sehr propagiert werden und einfach immer mit einfließen. Da steht ja eine Idee dahinter, oder???
    Als ich KInd war, gab es z.B. noch keine zahlungspflichtigen Parkplätze in jeder Seitenstraße einer Stadt. Ich suche immer noch, auch heute, die freien Parkmöglichkeiten und finde sie auch. Unsere Kinder kennen es nur so, dass man fürs Parken zahlen muß. Sie werden kaum auf die Idee kommen, die freien Plätze zu suchen.

    Ich lehne mich jetzt als Erwachsener noch gegen die RFID Technologie auf und vermeide genfood usw. aber wenn unsere Kinder gut genug darauf vorbereitet werden, kennen sie es nicht anders. Die Möglichkeiten die Menschen zu kontrollieren werden dann ganz einfach Einzug halten.

    An einer Station, in der es um Bestandteile im Essen ging, die der Mensch braucht, lag ein Karton herum auf dem stand: “RFID Lebensmittelscan”
    Den Zusammenhang habe ich nicht verstanden. Kam die Idee von einem aufmerksamen Besucher, der damit seine Kritik zum Ausdruck bringen wollte, oder gehört er wirklich zur Ausstellung? Und wenn ja, was soll das bedeuten?

    Überhaupt nicht verstanden habe ich den kleinen Raum mit div. scannern und Wärmebildkamera.. Es motiviert natürlich die meisten Kinder und Jugendlichen, die Dinge auszuprobieren, aber es fehlt jegliche Erklärung dazu und es gibt keinen Bezug zu anderen Stationen.
    Also wozu ist es gut? Vielleicht um schonmal die junge Generatiuon mit diesen Dingen vertraut zu machen?

    Ich würde mir wünschen, dass solche Geldbeträge, wie sie für das Odysseum zur Verfügung standen, für Informationen verwendet werden, die deutlich machen, wie viel besser es uns Menschen gehen würde, würden wir mit der Natur leben. Alternativen würde ich den Kindern gerne aufzeigen, wie wir Menschen uns versorgen können, ohne die Erde und unsere Gesundheit zu zerstören. In diesem Sinne…

  18. #18 Rudi48
    Oktober 19, 2009

    na,das kann ja was werden ……
    habe meinen Kindern 13 und 11 jahre alt heut einen besuch im odysseum versprochen…
    bin ja mal gespannt.die kritiken hier sind ja eher ernüchternd……….
    ich werde nach dem besuch berichten wie es uns gefallen hat

  19. #19 Rudi48
    Oktober 19, 2009

    soo wir sind wieder zuhause, leider sehr enttäuscht vom Odysseum…………
    es waren leider viele stationen defekt, und vieles war einfach nur langweilig, und es fehlen wirklich mitarbeiter die einem etwas erklären …..
    kann sein das wir ein wenig verwöhnt sind, nachdem wir vor 2 jahren in Wolfsburg das PHENO besucht haben, das hat uns alle total begeistert…..

  20. #20 jd
    Oktober 20, 2009

    wir waren auch heute dort!
    ich bi auch sehr enttäuscht. vieles defekt, keine weiterführenden erklärungen, nur fetieds essen und die auto-bahn oben ein witz, bierbaenke statt bahn, was fuer eine unverschaemtheit für uber 30 € , NIE WIEDE

  21. #21 Biene
    Oktober 23, 2009

    Ich war mit meiner Tochter einr Einladung meiner Cousine gefolgt und bin völlig unvorbereitet zum Odysseum gefahren. Erst zur Happy-Hour für den halben Preis. Es war angenehm leer und dadurch ruhig. Das finde ich sehr wichtig. Wie gesagt, ich hatte keinerlei Ahnung was mich erwartet und auch die Raumpläne, die überall auslagen, waren schon vergriffen und ich musste mich ganz der “Route” überlassen. Ich muss sagen, war hatten viel Spaß und die beiden 12 jährigen Kinder gingen sehr intensiv mit den Experimenten um, ohne Stress, ohne Hektik und mit sehr viel Neugier und Vergnügen. Sie durften an den Ausgrabungen im Raum “Leben” teilnehmen und waren sehr pingelig damit, die gefundenen Stücke zu katalogisieren, zu zeichnen und zu beschreiben – toll. Sie informierten sich am Computer über Zwillinge und da es um sie herum ruhig war und der Raum so unübersichtlich, dass man nicht weit schauen konnte, bleiben sie lange am Gerät und lasen und rätselten. Super. Dann ging es in den Raum Erde. Hier blieben wir am längten. Allein die Stimmung! in diesem super dunklem Raum! Sie suchten auf Google Earth nach ihren Häusern und beschäftigten sich bestimmt 20 Minuten damit. Ohne Hektik. Und so ging es weiter von Exponat zu Exponat. Sie tricksten den Sprung-Automaten aus und schafften es eine Sekunde in der Luft zu bleiben. Sie suchten die rote Kugeln in dem Millionen-Röhre und sie diskutierten in der Minenkammer die Grausamkeit des Krieges. Sie drehten am Rad mit der Gaußschen Normalkurve und prüften die Leitfähigkeit verschiedner Stoffe. Und so ging es bis Raum 3, dann waren die 2 Stunden Happy-Hour vorbei und wir mussten das Museum verlassen.
    Und was habt ihr gelernt, fragte ich auf der Rückfahrt: nichts, lachten sie, wir hatten einfach Spaß.

    Ja, das war auch mir klar geworden. Hier stand der Spaß im Vordergrund. Das war perfektes Edutainment. Hier ging es um Vergnügen, nicht um Wissensvermittlung. Es war eher ein Freizeitpark im Wissenschaftskleid. Ich war überzeugt, dass diese Odysseum ein amerikanischer Großkonzern ist, der wie ein Mac Donald für Wissenschaftsmuseum auf diesem Hype surft und ein Schema F erfunden hat, dass zwar sinnfrei aber sehr unterhaltend ist. Dieses Konzept sieht wisschafltich aus, ist es aber nicht. Es blendet und rechtfertigt so die hohen Preise. Alle gehen glücklich davon, gut unterhalten. Zwei vergnügliche Stunden.

    Ich habe viele Fotos gemacht. Wenn die Themen später mal in der Schule auftauchen, werde ich ihnen sagen: Das habt ihr damals selbst ausprobiert… Und dann wird es vielleicht klick machen. So blieb nicht viel hängen.

    Trotzdem war es den (halben) Preis wert und die Ruhe am Nachmittag ist einfach elementar. Ich werde bald mit meinem 9 jährigen Sohn und seinen Freunden dorthin aufbrechen. Sie werden auch ihren Spaß haben. Und warum sollen sie nicht!

  22. #22 Dr.Horst Falkmann
    November 9, 2009

    Ich habe mit grossem Intresse die Kommentare bezüglich des Odysseums in diesem Block verfolgt,wollte mir aber trotzdem ein eigenes Bild machen.
    Das hätte ich lieber lassen sollen,denn dummerweise habe ich die Geschäftstüchtigkeit der Odysseumsverantwortlichen unterschätzt.
    Meinen Besuchstermin in die Herbstferien zu legen war zugegeben etwas tollkühn,den dieser “Tempel des Wissens” war hoffnungslos überfüllt.Es war einfach unmöglich sich intensiv oder konzentriert mit einem Exponat zu beschäftigen,da es der Geschäftsetage ganz klar nur darum ging,so viel zahlungsbereite “Abenteurer” durch die Pforten wie möglich zu lassen.
    Trotzdem war mein Eindruck von den Exponaten kein schlechter,von denen die funktioniert haben!
    Ich denke das ein Konzept,welches auf der Theorie der “Selbsterfahrung von Wissen-ohne pädagogische Begleitung” ein riskantes,und vor allem sehr kostspieliges für die Betreiber darstellt.Wie soll man einem Kind oder Jugendlichen erklären,dass nach dieser “antiautoritären Lehrmethode” auf die Exponate losgelassen wird,doch bitte nicht zu kräftig,zu heftig,oder vorsichtiger auf die vielen Knöpfchen in den Ausstellungen einzuhämmern?!Dieses Format kann nur von einem “Experten” erdacht worden sein,der von Pädagogik keinen blassen schimmer hat,sonst wüsste er das Herranwachsende gerne Grenzen austesten-und das soll auch so sein,nur muss man dann auch gefälligst welche setzten!
    Die grösste Überraschung aber wurde mir im ersten Stock,dem sogenannten “Galerie des Wissens” Bereich zuteil-dort befindet sich Kölns grösste Carrerabahn!
    Ist diese Bahn ein Zugeständniss an unser 2Klassen Lehrsystem?Sollen hier geistig minderbegabte Kinder ruhiggestellt werden,damit sie ja nicht in die Ausstellung gehen?
    Man weiss es nicht,es bleibt ein Geheimniss den tieferen Sinn dieser Bahn in einem Sience-Adventure-Museum zu ergründen!
    Für mich ist sie einfach eine Bankrotterklärung des Intellekts der Verantwortlichen,oder der Versuch endlich eine neue Identity Mark für das Odysseum zu ethablieren:”Adventure-Museum”-ohne Sience!

  23. #23 Hans-Herbert Wallikewitz
    Januar 7, 2010

    Hallo, da mag ja einiges stimmen.
    Ich war mit meinen beiden Enkel unter 8 Jahren da.
    Sie waren begeistert und wollen wieder hin.
    hhw

  24. #24 catherine
    Februar 6, 2010

    Hallo!
    Bitte tuen Sie sich,die sich überlegen der vollmundigen Selbstwerbung (eine Mischung aus Abenteuerpark und Deutschen- Museum)nachzukommen,einen Gefallen.
    Gehen Sie in einen richtigen Abenteuerpark oder ein richtiges Museum!
    Das kostet genauso viel,aber man bekommt mehr für sein Geld!
    Ich brauche nur 9 Worte um meinen Besuch zu schildern:
    TEUER,LÄRM,SCHLECHTE LUFT,KEIN NATÜRLICHES LICHT,PLASTIK,DEFEKT!

  25. #25 melli
    Februar 27, 2010

    War heute auch mit den jungs meiner freunde im odysseum.Und die beiden fanden es dort toll,ich denke dass man kindern auch die möglichkeit geben sollte sich dort auch begeistern zu dürfen.Wenn die eltern alles bockmist finden weil ihnen die selbst die phantasie fehlt kann man am ende des tages nicht erwarten dass die kinder zufrieden sind.
    die beiden jungs sind 8 und 10 jahre alt und dass ist meines erachtens ein Alter in dem man guten gewissen dort ein schönen tag verbringen kann…..
    die mitarbeiter waren übrigens sehr freundlich und überall aufzufinden.
    Aber hauptsache die kinder fanden es super dort und konnten viel lachen!

  26. #26 melli
    Februar 27, 2010

    Ach übrigens….gegenüber des odysseums läuft gerade die “Körperwelten” ausstellung,vieleicht haben mache eltern mit ihren Kindern dort mehr Aktion und Spass und dass bleibt sicher für alle unvergessen ;-)))

  27. #27 Klaus Brenner
    März 8, 2010

    Tja ja…das Odysseum bleibt mir auch unvergessen liebe Melli!
    War am Samstag dort und fand es gut gemacht,und auch im Punkt der Mitarbeiter muss ich Dir recht geben-bis auf eine Ausnahme…
    Denn leider hört es hier mit dem guten Eindruck schon auf,weil es offensichtlich bestimmte bevorzugte Besucher im Odysseum gibt.
    Ich stand mit meiner Tochter an einem Astrotrainer-bis ein ganz wichtiger Mitarbeiter mit einer noch wichtigeren Besuchergruppe angekommen ist-und verkündet hat,dass dieses Gerät jetzt erstmal 20minuten geschlossen ist-damit seine Gruppe es in Ruhe benutzen konnte!
    Eine solche Unverschämtheit ist mir bei den gesalzenen Eintrittspreisen noch nicht vorgekommen,und leider ist das weder professionell ,noch sehr erbaulich wenn man seiner Tochter erklären muss warum andere Kinder vor ihr an der Reihe sind,sie das nicht versteht und logischer weise wie ihr Papi sauer wird!
    Das beste ist aber das ich später einen Vater getroffen habe,dem es an einem anderen Gerät ,dem Flugzeugsimulator genauso ergangen ist.
    Soviel zu unvergesslichen Eindrücken….

  28. #28 verena
    April 5, 2010

    Ich war gestern mit meinem Sohn im Odysseum. Neben der hier schon oft erwähnten Reizüberflutung und den defekten oder unverständlichen Geräten und der mangelnden Interaktivität sind mir zwei Dinge (gerade auch in Verbindung mit den nicht gerade günstigen Eintrittspreisen) besonders negativ aufgefallen:
    Zum einen bin ich mir sicher, in der ersten Transferkapsel das Werbejingle der Sparkasse als Teil der Soundeffekte vernommen zu haben. Zum anderen endet der Besuch im Kino hinter dem Schiff damit, dass der verhaltensgestörte Roboter den Gastrobereich ansteuert, um einen Snack einzuwerfen, das ganze über mehrere Sätze und höchstwahrscheinlich darauf abzielend, die Kinder auf ein neues Quängellevel zu pushen.
    Ach, und was ja inzwischen wohl so üblich ist (siehe z.B. auch Legoland Discovery Centre): Verlassen des Gebäudes nur durch den Shop. Das empfinde ich als unverschämt.

    Naja. Sollte ich nochmal in Versuchung kommen, ein Science Centre zu besuchen, dann nehme ich die lange Fahrt in Kauf und fahre wieder nach Bremen. Da hatte ich am ehesten das Gefühl, dass Preis und Leistung stimmen, und man kann tatsächlich interaktiv werden und die verschiedenen Sachen ausprobieren (gerade die Experimente direkt am Anfang – die Wellen, die Impulse – sind mir gut in Erinnerung geblieben). Nach dem krawalligen Erlebnis gestern dürstet es mich allerdings eher nach der beeindruckenden Stille in der Sternenausstellung im Gasometer.

  29. #29 Marika
    August 4, 2010

    Also wir waren heute im Odysseum und sind sehr enttäuscht bis sauer.
    Der Preis ist viel zu hoch, etliche Teile waren defekt, es war dunkel, laut und
    vor einigen Sachen stand man und wußte gar nicht, was passiert hier oder was soll
    hier machen. Das Mitmachen hält sich in Grenzen, am muß viel lesen, wenn man es den
    kann in der Dunkelheit.

    Wie schon gesagt, sehr enttäuschend. Nach 2 Stunden waren wir draußen.

    Das war damals das Atlantis in DU besser oder jetzt das Museum in Bonn.

    Und alles andere wurde ja schon verwähnt.

  30. #30 Anne
    August 15, 2010

    Wir waren Donnerstag mit unseren Enkel 8/11 im Odysseum und waren Alle begeistert. So wirklich verstehe ich die negativen Einträge nicht. Was man braucht ist viel Zeit und die sollte man sich auch nehmen. Auch das Personal war sehr freundlich und hilfsbereit. Wir waren uns einig, dass wir gerne nocheinmal hinfahren wollen.

  31. #31 Sandra
    April 25, 2011

    Hallo, ich habe bis jetzt immer nur gutes vom Odysseum gelesen und bei meinen Rescherschen einen Beitrag mit Gewinnspiel gefunden : Odysseum Freizeit und Familien Gewinnspiel . Spannende und Abenteuerliche Osterferien gehören im Abenteuer-Wissenspark in der Freizeit einfach dazu. Damit Sie das Odysseumn besser kennenlernen können haben wir von RheinRuhrFreizeit ein tolles Freizeit und Erlebnisse Gewinnspiel Online gestellt. Gewinnen Sie für die ganze Familie 4 Tickets für einen kostenlosem Besuchem im Wissenspark in Köln.

  32. #32 Chris
    April 25, 2011

    Das spricht nicht wirklich für das Odysseum, hier einen derart peinlichen Spam-Kommentar abzulassen mit ach so objektiver Empfehlung…

  33. #33 Barbara
    Juli 1, 2011

    Macht den Laden einfach dicht.
    Mitarbeiter die ein gutes Team waren und motiviert waren zu arbeiten wurden einfach mit sinnlosen Begründungen gekündigt. Dabei war es der Verdienst der Mitarbeiter, dass der Laden mal ne Zeit lang gut lief. Aber das Ganze Ding ist wirtschaftlich und geschäftlich einfach nur ne Fehlplanung und Fehlbesetzung. Jeder BWL-Student könnte diesen Laden halbwegs in eine erfolgreiche Richtung lenken.

    Macht nen Schwimmbad rein!!!

  34. #34 M. Obermayer
    Juli 20, 2011

    Ich war letzte Woche mit meiner Familie im Odysseum und ich war wirklich enttäuscht. Die Exponate waren nicht aussreichend beschrieben, manche absolut fehlerhaft! Wir fragten dann einen Mitarbeiter, einen sogennanten Scout und der konnte uns nicht weiterhelfen sondern nur darüber beschweren, dass wir das Exponat ja nicht verstehen würden. Insgesamt erschien es uns, als wenn an diesem Tag absoluter Personalmangel herrschte.
    Was mich vor Allem enttäuscht hat, waren aufgrunf von Erzählungen von Freunden. Sie waren da und hatten gesagt, dass es ein umfangreiches Entertainment Programm gab, mit Quiz und Shows. Davon haben wir nichts gesehen und auf Nachfrage konnte man uns auch wieder nicht nachhelfen.
    Dieser Laden ist wirklich nicht weiterzuempfehlen. Für kleine Kinder zu schwer, für größere Kinder zu reizüberflutend und für ganz große Kinder nicht explizit genug erklärt. Für welche Altersgruppe ist dieses Museum gemacht? Spricht man hier von einer Wissens-Odysse würde ich eher von einer Odysse der Enttäuschungen sprechen

  35. #35 Luna Fischer
    September 17, 2011

    ich hasse es wenn jemand sich derartig beschwert

  36. #36 anja
    März 7, 2012

    Der Kölner Stadtanzeiger berichtet heute “Odysseum braucht neue Millionen – Das Odysseum führt einen mühsamen Kampf gegen das Image als „Ersatz-Phantasialand“. Es sollen nun Maßnahmen eingeleitet werden, die die enttäuschenden Besucherzahlen erhöhen.

    Der online nicht verfügbare KStA-Kommentar führt die Standortfrage und die mangelhafte Vernetzung mit Schulen als ursächlich für die Probleme des O. an, auch im Bericht selbst werden keine anderen Ursachen genannt.

    Die Stadtsparkasse Köln/Bonn (deren Stiftung Eigentümerin des O. ist) schweigt sich aus, in welcher Höhe sie das O. fördert. Aber eins ist klar – das Geld fehlt anderen Stellen im sozio-kulturellen Bereich.

    Darum ist es wichtig, dass die wirklichen Probleme des O. endlich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden. Bitte helfen Sie dabei und kommentieren Sie den aktuellen KStA-Artikel. Vielen Dank!

    http://www.ksta.de/html/artikel/1330953230621.shtml

  37. #37 Ursula Johannimloh
    März 14, 2012

    Auch wir waren enttäuscht-
    zu voll, zu laut, schlechte oder keine Erklärung, keine erkennbare Ordung,
    es sind schon bessere Alternativen genannt worden.
    Eine gute fällt mir auch noch ein:
    Das Phäno in Wolfsburg-
    für diejenigen, die lange Autofahrten scheuen:
    es ist direkt neben dem Wolfsburger Bahnhof!

  38. #38 sally field
    März 29, 2012

    Habe in Köln Philosophie studiert und das derzeitige Wissenschaftsbild in Medien und als Heranziehung einer höheren Legitimationsebene heftig kritisiert. “Die Wissenschaften” gibt es ja so gar nicht und über das was wissenschaftlich beweisbar ist, wird gerne und furchtbar viel gestritten. Das Wissenschaftsbild ändert sich auch – langsam, aber durch die Zeiten immer wieder mal. Zur Zeit haben wir ein reduktionistisches Weltbild und das Odysseum mit Exponaten auch aus der Astronomie-Ausstellung des Gaskessels in Oberhausen gibt sich in erster Linie “monistisch,” also nur eine rein materielle Beschreibung der “Welt” wird abgebildet, teilweise deterministisch. “Gradliniege” wissenschaftliche Behandlung von Fragen der Religion, einem erweiterten Anspruch an Geist, Denken und unser Menschenbild fehlen gänzlich. Das Odysseum versäumt es die Bedeutung des wissenschaftlichen Denkens in heutiger Zeit in seiner Wichtigkeit zu betonen. Das “Zeug” also die Exponate teilweise wirklich wichtig und innerhalb eines wissenschaftlichen meist physikalischen Gesamtverständnisses total spannend, verkommt zu einem Knöpfchen-Drück-Mich Event für kleine Pipi Langstrumpf und Kalle Blomquist!
    Schade – wirklich! Der Physiker H. Lesch z.B. hat z.B. in einer öffentlich-aufgezeichneten Vorlesung klargemacht, dass man die Frage, was war vor dem Urknall ? innerhalb der Physik nicht beantworten könnte. Damit zeigt er Grenzen seiner wissenschaftlichen Disziplin und verweist auf die nächst höhere. Das ist eben nicht die Religion (da Dogma) sondern die Philosophie, die diese Fragen disziplinär und streng beantworten kann (wenn man sie läßt). Grüsse

  39. #39 carolin
    April 18, 2012

    ich bin 11 und liebe das ODYSSEUM ich fahre den weiten weg von düsseldorf bis nach köln um da rein zu kommenich kann die nicht verstehen die das nicht mögen ich lerne darbei sehr viel und hab noch sehr viel spaß und anderen jetzt zu sagen das das nich für kinder ist, ist schwachsinn ich kann und will es nur endfehlen und die meisten mögen das ODYSSEUM da lassen die sich nicht von 32 leuten sagen das das nix wehre und ich finde das deutsche museum noch blöder als das ODYSSEUM!!! meine ganze klasse will von hilden nach köln zum ODYSSEUM und ich kann sie verstehen ich lasse mich von ein paar komentaren das das nicht gut sei nich unterkriegen genauso wie meine klasse!!!!

  40. #40 KuniGrun
    Köln
    Februar 13, 2017

    Ich finde, dass es ab dem zweiten Besuch im Odysseum langweilig wird. Die Eintrittspreise sind meiner Meinung nach viel zu hoch