wenn ich auf dem Sofa an meinem Vortrag arbeite und dabei meinem Mann beim Bügeln zusehe?

Kommt mir jedenfalls so vor, wenn ich in die verblüfften Gesichter von Frauen sehe, wenn rauskommt, dass mein Mann die Wäsche macht. Keine Ahnung, warum wir zwischendurch auf das Thema Hausarbeit kommen. Passiert halt beim Smalltalk. Wenn noch rauskommt, dass er sogar bügelt und mich nicht den Schrank einräumen lässt, weil ich nicht akkurat genug zusammenlege, dann fallen die Augen fast völlig heraus. Ein Mann, der wäscht und bügelt? Ohne Androhung von Strafe? Wo gibt es denn sowas?

Ich bin dafür eher für Müll raustragen, Spülen, Badezimmer putzen zuständig. Der Rest inklusive handwerklicher Tätigkeiten wird paritätisch aufgeteilt oder direkt gemeinsam erledigt. Das hat sich einfach so im Laufe der Jahre ganz ohne Kampf entwickelt. Ach ja und ich bin für’s Backen zuständig, weil mein Partner das langweilig findet. Dafür kocht er sehr gut. Ich mache wiederum die besseren Dressings und Saucen. Etc. pp.

Klar, manchmal kommt es auch zu “Unfällen”. Erst letztens kam ein neuer weißer BH rosa aus der Wäsche und ein oder zwei neue Pullover hatten anschließend Kindergröße. Aber das passiert nun auch der besten Hausfrau. Mir wären sicherlich noch weitaus mehr Waschungeschicke passiert.

Also, meine Damen und Herren, da draußen. Was meint Ihr? Ist an dieser anekdotischen Beobachtung was dran? Ist die Emanzipation zu Ende, wenn es an die Verteilung der Hausarbeit geht?

Wie kommt das? Wenn ein Mann alleine lebt, dann ist es doch auch völlig normal, dass er sich um diesen Anteil der Hausarbeit kümmert. Mein Mann, der alte Freizeitsoldat ;-), brüstet sich sogar damit, dass er das Zusammenlegen der Wäsche bei der Bundeswehr gelernt hat. Nach dem Motto: Echte Männer falten ihre Hemden auf DIN-A-4-Größe und das mit Kanten, mit denen man den Feind in die Flucht schlagen könnte.

Aber in einer Zweierbeziehung kriegt anscheinend immer noch meist die Frau den Part “Wäsche” oder “Kochen “auf’s Auge gedrückt.

Ich erinnere mich in dem Zusammenhang noch an diese Werbung von Birkle “Wenn Papa kocht, ist es Liebe.”

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Hierzulande scheint immer noch die Mama ganz selbstverständlich am Herd zu stehen. Deren Liebe interessiert vermutlich nur zu Muttertag. Manchmal merkt man an solchen Kleinigkeiten, dass das Thema “Emanzipation” noch lange nicht gegessen ist.

P.S.: Derzeit nur leichtes Bloggen, wegen Workshop mit sporadischem Internetzugang.

P.P.S.:
Bloggen mit T-Online-Hot-Spot macht keinen Spaß ;-( Ich muss mal sehen, was ich einstelle muss, um nicht alle 2 Minuten hier rauszufliegen.

Kommentare (18)

  1. #1 Usul
    Juli 13, 2009

    Bin ja mal gespannt, wie viele Kommentare dazu hier aufschlagen 🙂 Darüber kann man sich die Finger wund schreiben, glaub ich.

    Bei uns ist es so, dass die Hausarbeit nach praktischen Gesichtspunkten aufgeteilt ist. Wer kann was am Besten bzw. hat woran die höchsten Ansprüche? Wäsche waschen/aufhängen/zusammenlegen/wegräumen mache ich z. B. äußerst ungern, da meine Qualitätsansprüche da deutlich niedriger sind als die meiner Frau und ich also eh ständig zurechtgewiesen bzw. korrigiert werden. Dat nervt! Also macht sie es in der Regel, ich gehe höchstens zur Hand 🙂

    Am Herd stehe ich am häufigsten, wobei ich dank unterentwickelter Geschmacksnerven (mir schmeckt sowohl versalzenes als auch ungesalzenes hervorragend 🙂 ) stark gehandicapt bin. Aber solange es nur um die Zubereitung geht, bin ich der Koch, da ich verschiedene Kochvorgänge gut koordinieren kann (die Pommes brauchen 18 Minuten, die Schnitzel max. 5 Minuten in der Pfanne, die müssen noch panniert werden, Zwiebeln geschitten und angedünstet, Pilze dazu brauch so lange, daraus abgeleitet ist folgender Zeitplan usw. ….) und außerdem die höchste Resistenz gegen die Umwelteinflüsse in der Küche habe (Hitze, Trängengas etc.) Zum Würzen wird die Geschmacksknospenträgerin dann kurz heranzitiert – nein, keine Zeit für Zärtlichkeiten, ich habe einen strafen Zeitplan hier in der Küche!

    Als Fehlschlag der Emanzipation empfinde ich immer Argumente wie “Das mach ich nicht, das ist Frauensache” bzw. Dinge (wie das Plakat), wo das durch schimmert. Sowas gibt es bei uns nicht. Allerdings muss man klar sagen, dass sich auch trotz gelebter Emanzipation gewisse Dinge wieder so einpendeln, wie sie vorher waren. Das heißt konkret, dass der Mann schwere Dinge schleppt, da er in der Regel der physisch stärkere in der Beziehung ist. Ist halt so, daran ist ja nix schlimmes. Dank langjähriger Erfahrung mit Werkzeug schon als Bub ist man halt der Heimwerkerking. Aber das ändert sich so langsam, ist einfach eine Frage der Erziehung, wie man aufwächst.

  2. #2 Florian Freistetter
    Juli 13, 2009

    Also ich persönlich seh das so: Die Hausarbeit jetzt einfach von der Frau zum Mann zu schieben, bringts auch nicht so wirklich, emanzipationstechnisch 😉
    Man sollte da so rangehen, wie ihr das macht, nämlich vernünftig. So läuft es z.B. auch bei meinen Eltern ab: es gibt keine “Frauenarbeit” oder “Männerarbeit” – sondern jeder macht das, was gerade anfällt. Ist Wäsche zu waschen und mein Vater hat Zeit, dann wäscht er die Wäsche. Hat meine Mutter Zeit, macht sie es. Usw. Das ist mMn die einzige vernünftige Möglichkeit. Man lebt zusammen, also macht man auch die Arbeit zusammen. Schon vorher fix zu definieren, wer was zu machen hat (und vielleicht noch mit dem Geschlecht argumentieren) ist Unsinn…

  3. #3 rolak
    Juli 13, 2009

    Ist Emanzipation nicht der Zustand, wenn keiner vom anderen bevormundet wird? Was jetzt natürlich auch eine systemimmanente Bevormundung einschließt wie z.B. das Erwarten der Erfüllung von Geschlechterrollen.
    Die so naheliegende Variante des jedem-das-was-er-kann funktioniert ausnehmend gut. Nur die weißen Flecken auf der Tätigkeitslandkarte müssen ausgekungelt bzw abgewechselt werden. Eine insgesamt gleichmäßige Belastung ist natürlich auch wünschenswert – was bei mir schon zur ‘Hausmann’rolle geführt hat. Nur das Bügeln, das ist nicht mein Ding. Einzelne Teile der ausgefeilten Optik wegen, ok, aber ganze Stapel^^ Dann lieber würfeln 😉 Mein eigener Kram ist fast 100% bügelfrei.
    Kochen war bis auf einmal immer meine Aufgabe – Backen ist für mich zu mengenempfindlich, als daß es Spaß machen könnte, aber es geht.
    Nicht geschlechterrollenbezogene Erziehung dürfte der allerschwierigste Punkt sein, es sind einfach zu viele Automatismen eingegraben, die nur mit der Ratio, aber nicht im Schnellentscheid umgangen werden können – wird noch ein paar Generationen Minimum dauern

  4. #4 Florian Freistetter
    Juli 13, 2009

    @Ludmila: Noch eine Anmerkung zu dem Bild vom Plakat. Ich hab ein Kochbuch (erschienen 200x – weiß nicht mehr genau), dass mit folgender Begrüßung beginnt:

    “Liebe Hausfrau, Lieber Hobbykoch!”

    Das ist ja auch schon äußerst vielsagend…

  5. #5 Usul
    Juli 13, 2009

    Ach ja, zu Anleitungen hab ich auch noch was. In derselben unserer (sehr alten) Waschmaschine steht einleitend schlicht “Liebe Hausfrau, …” 🙂 Hobbywäscher gab’s damals wohl noch nicht.

  6. #6 Martin
    Juli 14, 2009

    Oh man… Ich glaub’, im Westen gibt es einfach zu viele Hausfrauen…

  7. #7 BlauerEngel
    Juli 14, 2009
  8. #8 iris
    Juli 14, 2009

    Das hätte ich schreiben können, bei uns ist die Hausarbeit auch ungefähr so aufgeteilt wie bei euch, aber ich bekomme auch immer wieder mal ungläubige Reaktionen darauf. Zuzugeben, dass dabei mal was schief geht versuche ich immer zu vermeiden, sonst kommt so oft sowas wie Naja, die Männer halt, die können das nicht oder so ein Quatsch, auch wenn ich mindestens genauso viele Fehler mache.
    Teilweise ist das auch schwierig für meinen Mann, einmal hat er ein paar Leuten von seinem Sportverein gegenüber erwähnt, dass wir etwas gekocht haben, und die haben ihn überhaupt nicht ernst genommen sondern nur gemeint, das ich das ja wohl gekocht hätte.
    Bei uns wird es jetzt sogar noch so werden, dass mein Mann Hausmann und Papa sein wird, während ich einen Postdoc (in Physik noch dazu) mache, vor den Reaktionen darauf graust es mir ein bißchen.

  9. #9 hajo
    Juli 14, 2009

    Hallo Ludmilla,
    warum denke ich bei Deinem Artikel an Otto Waalkes?
    “Mutti, warum hast Du so zarte Hände?”
    “Weil Papi immer abwäscht.”
    Gruss
    Hajo

  10. #10 aebby
    Juli 14, 2009

    Ich denke es gibt inzwischen tatsächlich einige Paare und Familien die eine Arbeitsaufteilung praktizieren, die nicht mehr den althergebrachten Rollenmustern entsprechen. Die gesellschaftliche Sicht ist nochmal was anderes, solange Männer die waschen bestaunt werden ist es emanzipatorisch noch ein weiter Weg.

    P.S. Wir haben auch eine bunt durchmischte Arbeitsteilung mit zwei Ausnahmen, ich mache die ganz Wäsche, dafür halte ich micht beim Backen raus 😉

  11. #11 Ludmila
    Juli 14, 2009

    Nachtrag: Ich hab auch schon beobachtet, dass nicht wenige Frauen gewisse Aufgaben erst gar nicht anpacken (Computer, Auto, Technik z.B.). Weil das ja Männerarbeit sei. Dahinter steckt durchaus kalkulierte Faulheit. Ist halt sehr bequem.

    Erlebt man als Physikerin übrigens sehr oft, dass andere Frauen einen deswegen groß anschauen. “Physik? Ist das nicht total schwer?”

    Oder so Sprüche wie “Du bist viel zu hübsch, um Physikerin zu sein.” Ist nicht mir, sondern einer Kollegin passiert 😉

    Das ist auch so ein Anzeichen für ein leises Scheitern der Emanzipation. Wenn schon Frauen oder junge Mädchen sich einreden oder sich herausreden, dass sie bestimmte Dinge einfach nicht können, weil sie eben Mädchen sind (Mathe, Informatik, Technik, Auto), dann können wir uns den Mund fusslig reden über Emanzipation.

  12. #12 Kathy
    Juli 14, 2009

    Also seit ich voll arbeite und er immer noch Arbeitssuchend ist (scheiß Wirtschaftskrise, da hat man ein 1er-Diplom und kriegt trotzdem nirgends einen Job 🙁 ), ist Wäsche und Spülen eindeutig seine Aufgabe. Kochen wechseln wir ab. Aufräumen tu ich, da haben wir etwas unterschiedliche Auffassungen von was wo hin gehört 😉

  13. #13 GeMa
    Juli 14, 2009

    “Nachtrag: Ich hab auch schon beobachtet, dass nicht wenige Frauen gewisse Aufgaben erst gar nicht anpacken (Computer, Auto, Technik z.B.). Weil das ja Männerarbeit sei. Dahinter steckt durchaus kalkulierte Faulheit. Ist halt sehr bequem.”

    Ganz meiner Meinung. Da steckt viel kalkulierte Bequemlichkeit dahinter (ihre Hände sind ja auch soo klein 😉 und für Schmutzarbeit gibt es doch Männer.

    Bei uns läuft es ganz klar nach Neigung/Abneigung, Interesse, “Vorkenntnissen”. Einen Unterschied zwischen Männerarbeit und Frauenarbeit gibt es bei uns nicht. Ansonsten haben wir uns von anfang an drauf geeinigt, dass, wen eine bestimmte Arbeit total anödet, der die nicht machen braucht. Dafür gibt es aber kein Herumgekrittel, wenn sie des anderen Vorstellungen nicht 100% entspricht. (ich würde bspw. nie hinterherputzen) Daher sind manche Sachen bei uns wirklich etwas “strikt” geteilt – Vorteil immerhin ist, dass keiner dem anderen beim Arbeiten zuschaut und man abends gleichzeitig die Füße zusammen hochlegen kann.

    Waschen, (ein wenig) bügeln, aufräumen, Bad putzen – ich. Oberhemden bügeln – er, dafür bringe ich die Anzüge in die Reinigung.
    Küche aufräumen, Abwasch, Müll raus, Treppen+Böden, Bad putzen – er. Gardinen hoch und runter -ich, Fenster putzen -er.
    Elektrik, Telefone, Computerkram kaufen, meine Sonderwünsche programmieren – er.
    Bohren, sägen, Regal an Wand, Möbel auf/abbauen, renovieren, Fliesen legen, Waschmaschine reparieren, Gas/Wasser/Sch… – ich. An den Jaguar darf er gar nicht 😛 – nur rein und auf dem Beifahrersitz gut aussehen. Fahren, Ersatzteile besorgen, reparieren, Ölwechsel, die Werkstatt vollpöbeln 😉 – ist alles meine Sache.
    Buchhaltung/Kalkulation/Abrechnungen – er. Post, Ämter/Behörden, Steuererklärungen, Verträge – ich.
    Kochen er oder ich, mit oder ohne Kind(er) dabei; einkaufen grundsätzlich zusammen. Gebacken wird überhaupt nicht, das finden wir beide doof – dafür gibt es Bäcker.
    Hausaufgaben mit den Kindern haben wir auch getrennt. Er macht Deutsch, Politik u. Sprachen, Informatik – ich bin für Mathe u. die naturwissenschaftlichen Sachen zuständig – nur Geschichte u. Erdkunde teilen wir uns, wer grad noch Zeit hat. So sitzt jedenfalls nicht immer nur einer der Eltern stundenlang, bis alle Kids fertig sind, sondern das wird parallel gemacht.
    Elternabende/Schulstress immer beide.
    Legospielen, Modellbauten, & technischen Kram – er, alles was mit Chemie, Bio etc. zu tun hat, Mikroskopieren, Präparate basteln, rühren u. Küche sprengen – ich.
    Heckenschneiden, Unkraut – ich, rasenmähen er.

    Erziehungstechnisch muss unser Sohni ganz genau die gleichen Aufgaben übernehmen, wie seine Schwester _und_ umgekehrt. Unsere Große (20) begreift schon nicht, wie ihr Freund (und der ist keine Ausnahme!) mit 30 keinen Überblick über seine Finanzen haben kann, nicht weiß, dass man Konten/Telefon-sonstwas Verträge nach Gebührenvergleich und AGB auswählt, nicht tapezieren kann, keine Möbel aufarbeiten kann, im Ausland keine Öffis benutzen kann, seine Wäsche zu Mutti bringt (obwohl er alleine wohnt). Immerhin kann er kochen 😉

  14. #14 luettek
    Juli 15, 2009

    Hi, wir teilen’s recht fair. Ein potentieller Streitpunkt faellt weg, da wir eine Putzfrau haben. Bleiben Einkauf (meistens gemeinsam oder wer gerade Zeit hat), kochen (Salate ich, Schwaebisches der Goettergatte und der Rest gemeinsam bzw. abwechselnd), Waesche (abwechselnd, meistens jedenfalls). Irgendwie kann keiner von uns beiden was besonders gut – okay, ER ist der Computerfrickler, ich will nur, dass der Kasten laeuft und ich besorge eher Geschenke o.ae. bei Einladungen aber da wir beide arbeiten und gleich wenig Zeit fuer den Haushalt haben, wird das meiste einfach fair geteilt; heute Du, morgen ich. Typisch Mann oder Frau gibt es nicht bei uns…

  15. #15 iris
    Juli 15, 2009

    Ok, es ist Emanzipation.
    Ich habe zufällig auf diesem Block eine Diskussion über Hausarbeit gefunden:
    http://contexts.org/socimages/2009/07/11/of-housework-and-husbands/
    Da ist auch noch ein Link zu einem anderen Blog:
    http://www.pobronson.com/factbook/pages/278.html#181
    der zweite ist besser, da sind Links zu Studien drin, und es gibt ein bißchen Infos über andere Länder als die USA.

  16. #16 Andrea N.D.
    Juli 16, 2009

    Die Hausarbeit als Hausfrauenarbeit als unentlohnte Arbeit als “Liebesdienst” umdefiniert geschah vor ca. 150-200 Jahren und wurde in den 1950igern pervertiert. Insofern ist das Plakat der reine Hohn, wenn Papi’s Fertigfrasvorsetzung als Liebe definiert wird. Wenn es eine Veräppelung ist und diese jeder versteht, dann ist es wieder witzig, weil klar würde, dass Liebesdienste eben auch Arbeit sind – nur unbezahlte und der Witz an der Sache ist, dass Papi das jetzt auch machen darf. Ich glaube aber, dass eher ersteres zutrifft, und damit ist es ein Niedermachen von über 200 Jahren Liebes(sklaven)dienst der Frauen an ihren Kindern und Männern – ohne dass ich diesen inhaltlich unterstützen würde.

  17. #17 Till Westermayer
    Juli 20, 2009

    Es ist definitiv Emanzipation – und es gibt eine ganze Reihe spannender soziologischer Bücher (u.a. von Jean-Claude Kaufmann, falls jemand suchen will) und Aufsätze zum Thema Verteilung von Arbeiten in Paarbeziehungen.

  18. #18 Ronny
    Juli 21, 2009

    Wenn jemand ganz erstaunt ist dass ich auch bügle, sauge und wische dann kommt meist meine (ich gebs zu etwas böse) Meldung:
    Wenns eine Frau hinbringt, dann kann das ja nicht so schwer sein 😀
    Das bringt dann einige zum Grübeln (hehe).

    Aber ich sehe es auch oft, dass Frauen zu ‘feig’ sind etwas zu machen (Im Gegensatz zu Männern die oft zu faul sind). Irgendwie fehlt da das Selbstvertrauen oder vielleicht auch ein bißchen Aggresivität. Und wenn dann der Mann dies erkennt, wirds oft ausgenutzt. Insofern sehe ich da schon die Emanzipation auf gutem Weg.

    Für mich wichtig ist, dass meine Frau auch mein bester Freund ist, damit ergibt sich irgendwie automatisch eine Arbeitsteilung, vor allem da man dann offen über alles reden kann. Ist aber ein interessantes Thema, denn manchmal krachts auch wenns um das Thema geht, aber in einer guten Beziehung muss es manchmal zu Streit kommen. Wenn nicht, dann ist einem der Partner und seine Meinung egal und das ist der Anfang vom Ende.