Hinterm Mond gleich links

Der IG-Nobelpreis wurde gestern verliehen für Forschung, die einen erst zum Lachen, dann zum Nachdenken bringen soll.

Die Preisträger dieses Jahr:

Technik

Karina Acevedo-Whitehouse und Agnes Rocha-Gosselin von der Zoological Society of London und Diane Gendron vom Instituto Politecnico Nacional, Baja California Sur, Mexico für
A novel non-invasive tool for disease surveillance of free-ranging whales and its relevance to conservation programs.
Auf Deutsch: Eine Methode, um Walrotz mittels eines ferngesteuerten Hubschraubers einzusammeln.

Haha, Walrotz! Haha

Moment mal..Wale? Sind das nicht diese vom Aussterben bedrohten Tiere? Ach, was red ich. Der Chinesische Flussdelpfin ist bereits ausgestorben. (Quelle: The Convention on the Conservation of Migratory Species)

Leider hat die Sache einen sehr ernsten Hintergrund. Infektionen sind bei so einer Lage sicherlich nicht besonders hilfreich. Nur wie sollen wir herausfinden, ob und womit Wale infiziert sind, woher es kommt und was sich dagegen tun lässt? Einfangen und Blut abnehmen ist ab einer gewissen Größe irgendwie unpraktisch. Und selbst bei kleinen Tieren. Find mal so einen Delfin im Ozean und versuch den mal zu fangen. Viel zu aufwendig und auch nicht ganz ungefährlich. Harpunieren und die Proben hinterher analysieren, ist zum einen unethisch und geht außerdem am eigentlichen Ziel vorbei. Wir wollen den Walen helfen und sie nicht zusätzlich schädigen. Gestrandete Wale sind da eine der wenigen Möglichkeiten, um an Daten heranzukommen. Nur gibt das keine repräsentative Aussage. Durch Krankheit geschwächte Tiere enden vermutlich auch eher an Land. Ein Helikopter, der über den Atemlöchern von Walen kreist und Proben nimmt, ist so gesehen schon eine ziemlich clevere Methode. Sehr schöne Wahl für den IG-Nobelpreis.

Medizin

Simon Rietveld von der Universität Amsterdam und Ilja van Beest von der Tilburg Universität
Rollercoaster asthma: when positive emotional stress interferes with dyspnea perception.
Asthma? Eine Achterbahnfahrt kann helfen.

Haha! Ob das die Krankenkasse übernimmt. Haha

Moment mal…Asthma? Ist das nicht die Krankheit, an der weltweit 300 Millionen Menschen leiden? Die am weitesten verbreitete chronische Krankheit unter Kindern? An denen, entgegen populären Mythen, nicht nur übersättigte Westler leiden sondern auch Menschen in den Entwicklungsländern? Die daran aber dank der beschissenen Versorgung dort besonders drunter leiden? (Quelle: WHO)

Alles, was wir darüber herausfinden und was zumindest die Symptome lindern kann, soll mir recht sein. Wobei das mit dem ‘helfen’ relativ zu sehen ist. Es geht eher um die Wahrnehmung der Symptome bei den betroffenen Personen. Die Kurzatmigkeit wurde vor der Achterbahn als schlimmer empfunden als hinterher. Hmm, hat jetzt irgendwie was von “sich mit dem Hammer auf den Daumen schlagen, um die Migräne wegzukriegen”. Nur eben anders herum. Der euphorische Zustand hat das Befinden verbessert. Es scheint sich hier um eine Variante des Placebo-Effektes(1) zu handeln.

Es war sehr interessant für mich zu erfahren, dass das Empfinden der Kurzatmigkeit anscheinend nicht immer mit einer reduzierten Lungenfunktion einhergeht und umgekehrt. Betroffene können einen messbaren Anfall haben und merken es gar nicht richtig. Insofern…na ja, aber irgendwie ist das alles noch weit davon entfernt angewandt zu werden. Wir können ja nicht alle Asthma-Kranke dauerbespaßen. Vor allem, weil sich irgendwann ein Gewöhnungseffekt einstellen wird. Aber immerhin waren das für die Probanden mal angenehme Tests. Hoffe ich jedenfalls.

Transport-Planung

Atsushi Tero, Seiji Takagi, Tetsu Saigusa, Kentaro Ito, Dan P. Bebber, Mark D. Fricker, Kenji Yumiki, Ryo Kobayashi, Toshiyuki für
Rules for Biologically Inspired Adaptive Network Design
Auf Deutsch: Wozu Energie verwenden, um den besten Streckenverlauf für die Tokioter U-Bahn zu planen? Lasst das nen Schleimpilz machen!

Hmm, soll das heißen, dass es für Verkehrs- und Städteplaner von Vorteil ist, so dumm wie ein Schleimpilz zu sein ;-) Ok, Kalauer, verzeiht mir!

Aber im Ernst: Der Pilz hat sich über Millionen Jahre darauf spezialisiert, möglichst effizient Zeugs – in diesem Fall Nährstoffe – von A nach B zu schaffen. Sonst wär er längst verhungert. Geiles und sehr pfiffiges Konzept.

Physik

Lianne Parkin, Sheila Williams und Patricia Priest von der University of Otago, Neuseeland für
Preventing winter falls: a randomised controlled trial of a novel intervention

Neuseeland, 20 Grad unter Null, eisglatte Bürgersteige. Aber die Frisur hält! Wenn die Socken über den Schuhen statt darunter getragen werden und verhindern, dass ich hinfalle.

WTF?

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Bild: Lianne Parkin, Sheila M Williams, Patricia Priest

Okay, Gamaschen sind vielleicht ganz praktisch – auch wenn ich persönlich finde, dass die bescheuert aussehen. Aber das hier ist schon etwas seltsam. Im Grunde soll’s mir auch egal sein. Hier in Köln ist so selten der Bürgersteig vereist, dass ich für diesen Modetrend hier keine Zukunft sehe. Bonuspunkte für folgende ironische Formulierung der Nebenwirkung des Socken-außen-Tragens: “The only adverse events were short periods of indignity for some members of the intervention group.” Nebenwirkung: kurzfristige Schamesröte ;-)

Frieden

Richard Stephens, John Atkins und Andrew Kingston von der Keele University:
Swearing as a response to pain

Ha, das ist mal Forschung, die ich wirklich gebrauchen kann. Ich gehör nämlich auch zu den Menschen, die wie ein Bierkutscher fluchen, wenn sie sich den Musikantenknochen anhauen oder mit dem Knie gegen die Tischkante stoßen oder gegen was treten oder(2)…Die Forscher haben nachgewiesen, dass das tatsächlich was bringt. Es erhöht die Schmerztoleranz, vermindert das Schmerzempfinden und ist außerdem gut für den Kreislauf.

Und das hier aus dem Abstract ist echt der Brüller “However, swearing did not increase pain tolerance in males with a tendency to catastrophise.” Haha! Sorry, Jungs Haha! Aus jedem Wehwehchen eine Katastrophe zu machen. Das hilft Euch gar nichts! Nana-na-na-naaa!

Gesundheit

Manuel S. Barbeito, Charles T. Mathews und Larry A. Taylor:
Microbiological Laboratory Hazard of Bearded Men

Das ist mal wieder was für die Frauen. Trägt Euer Mann Bart? Hasst Ihr den Gesichtspelz? Arbeitet Euer Mann in einem Labor? Dann ist diese Arbeit genau die richtige Munition für Euch.

Denn wie die Forscher herausgefunden haben, bringen bärtige Männer, selbst wenn sie ihren Bart mit Seife waschen – und mal ehrlich, welcher Mann wäscht seinen Bart nach der Arbeit? – unerfreuliche Mitbringsel aus dem Labor nach Hause. Wobei vor allem Oberlippenbärte auch außerhalb des Labors eine gute Petrischale abgeben. Also Männer! Wer seine Frau liebt, der rasiert sich.

Wobei ich allerdings zugeben muss, dass mein Mann selbst Bartträger ist und ich das bei ihm nach anfänglichem Fremdeln eigentlich ganz ok finde.

Hmm, gibt es nicht normalerweise in Laboren jemanden, der für die Arbeitssicherheit verantwortlich ist? Müsste der nicht alle Bartträger dazu zwingen, sich zu rasieren? Irgendwie find ich hier nichts. Vielleicht sollten wir aber auch niemanden auf dumme Ideen bringen.

Chemie

Eric Adams vom MIT, Scott Socolofsky von der Texas A&M University, Stephen Masutani von der University of Hawaii und BP…
…für Experimente, was wohl passiert, wenn Erdöl in großer Tiefe in den Ozean gepumpt wird?

Was die Forscher im Jahr 2000 kontrolliert und mit geringen Mengen versuchten und das ohne große Folgen für die Umwelt “All the oil released dispersed naturally and evaporated and there was no any risk to the environment from the experiments”, musste BP dieses Jahr natürlich über Wochen und mit weitaus größeren Mengen machen. Wegen wissenschaftlicher Reproduzierbarkeit und so. Ha,ha. Find ich jetzt nicht sooo lustig.

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Bild (NASA, Terra, NASA Earth Observatory image created by Jesse Allen, using data provided courtesy of the University of Wisconsin’s Space Science and Engineering Center MODIS Direct Broadcast system. Caption by Michon Scott.): 29. April 2010. Ölteppich vor New Orleans. Also auf das Experiment hätte die Welt echt verzichten können, BP!

Management

Alessandro Pluchino, Andrea Rapisarda, and Cesare Garofalo von der Universität von Catania:
The Peter Principle Revisited: A Computational Study

Das Peter-Prinzip besagt: “In einer Hierarchie neigt jede/r Beschäftigte/r dazu, bis zur seiner/ihrer maximalen Stufe der Unfähigkeit aufzusteigen.” Das ist für die Effizienz einer Firma natürlich nicht so toll. Wie kann das umgangen werden?

Ganz einfach! Es wird ausgewürfelt, wer befördert wird.

Besser als das Peter-Prinzip, das hier als unausweichliches Endszenario dargestellt wird, ist es allemal. Außerdem gibt es kein lästiges und zeitraubendes Auswahlverfahren, niemand kann sich ungerecht behandelt fühlen, weil er oder sie mal wieder angeblich oder tatsächlich ungerechtfertigt übergangen wurde und egalitär ist es auch noch. Würfel können niemanden aufgrund seines/ihres Geschlechts und Herkunft benachteiligen.

Hmm, klingt aber trotzdem irgendwie so bescheuert, dass das wohl kein Unternehmen – jedenfalls nicht offen – propagieren wird. Wenn es denn überhaupt stimmt. Wieso ist das Paper eigentlich seit Juli 2009 im Preprint? So schlecht? Oder mag es niemand publizieren?

Biologie

Das Folgende ist nicht jugendfrei

DANGER — DANGER —DANGER — DANGER –Weiterlesen auf eigene Gefahr

Libiao Zhang, Min Tan, Guangjian Zhu, Jianping Ye, Tiyu Hong, Shanyi Zhou, and Shuyi Zhang aus China und Gareth Jones von der University of Bristol für:
Fellatio by Fruit Bats Prolongs Copulation Time

Oder auch: Wenn der Forscher zum Spanner wird.

Während des Begattungsvorgangs leckt das Weibchen einer Fruchtfledermausart manchmal den Penis des Partners, wodurch der Begattungsvorgang verlängert wird. (So, ich hab’s jetzt so neutral formuliert wie’s geht. Ich bin sehr stolz auf mich.)

Warum?

Die Forscher wissen’s auch nicht so recht. Vielleicht um die Chancen für die Empfängnis zu erhöhen? Ich bin sicher, dass das ein weiteres *äh* spannendes Betätigungsfeld bleiben wird. (3)

Aber immerhin, soviel zum Thema diese oder jene Sexualpraxis sei angeblich “unnatürlich”. Gegen die Natur kann Beate Uhse einpacken. Hmm, soll ich wirklich?…Ach kommt, wenn Ihr bis hierhin gelesen habt, dann kann ich auch auf den englischen Scienceblogs-Text über die masturbierenden Nagetierchen verlinken. So! Da kann Mann nur neidisch werden.

ENTWARNUNG—ENTWARNUNG –ENTWARNUNG

Obwohl…Vielleicht sollten die Leute, denen das Wort “Finanzkrise” den Blutdruck in die Höhe treibt, lieber ganz aufhören mit dem Lesen. Denn der folgendes Preis ist:

Wirtschaft

Für die Leute von Goldman Sachs, AIG, Lehman Brothers, Bear Stearns, Merrill Lynch, und Magnetar für “neue Wege, um mit Geld umzugehen”

Dazu passt doch direkt die Oper zu der IG-Nobelpreisverleihung vom letzten Jahr (mit Untertiteln):
Die Bank Oper oder “The Big Bank Theory”:
Akt 1

Akt 2

Akt 3

Akt 4

Man könnte jetzt einwenden, dass das alles sehr lustig ist, aber keine Einwendung im Alltag findet.

Weit gefehlt. Die folgende Ig-Innovation sollte auf jeder Konferenz implementiert werden.

Und die Nichtwissenschaftler? Wie wäre es mit Krawatte binden? Natürlich im Nobelpreis-Träger-Stil:

Schönes Wochenende noch!
—–
(1) Ja, genau der Placebo-Effekt. Wird erforscht. Von Wissenschaftlern. Auch mit ungewöhnlichen Mitteln. Nehmt das Ihr “Mimi, Ihr beachtet den Placeboeffekt ja gar nicht, ihr pöhsen Wissenschaftler”-Luschen!
(2) Ja, ich bin sehr ungeschickt, na und?
(3) Ja nu, so ne Steilvorlage kann ich mir auch nicht entgehen lassen.

Kommentare

  1. #1 Lars Fischer
    Oktober 1, 2010

    Wieso ist das Paper eigentlich seit Juli 2009 im Preprint? So schlecht? Oder mag es niemand publizieren?

    Weil die Untersuchung voll am Thema vorbei geht. Hierarchie ist eine Sozialstruktur, die nach bestimmten Regeln funktioniert und die Gemeinschaft funktionstüchtig hält. Wenn der Status in der Hierarchie einfach ausgewürfelt wird, bricht das komplette System zusammen, weil niemand mehr macht, was der Chef sagt.

    Der Sinn von Beförderungen ist ja eben nicht, die kompetentesten Leute in die geeignetsten Positionen zu hieven, sondern es sind Rituale, die Hierarchie erzeugen und legitimieren.

  2. #2 rolak
    Oktober 1, 2010

    Da ich heute normal arbeiten durfte, konnte ich mir leider die Verleihung diese Nacht nicht ansehen und warte jetzt bis der run auf die neuen clips nachläßt. Eines der Highlights eines jeden Jahres :-)

  3. #3 Ludmila
    Oktober 1, 2010

    @Lars Fischer: Siehste, um darauf zu kommen bin ich viel zu sehr NaturwissenschaftlerIN. Vielleicht sollten NaturwissenschaftlerInnen dann auch nicht in die Politik gehen. …Moment, was hat die Merkel eigentlich noch mal gelernt? ;-)
    -In eingefügt, für die, die von anderen allgegenwärtige Konsequenz verlangen, während sie selbst Konsistenz nicht mal dann erkennen, wenn sie sie in ihren Arsch beißt.

  4. #4 radicchio
    Oktober 1, 2010

    Wer bei dem Thema sich wie verhalten hat, kann man hier sehen: http://www.scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2010/09/das-experiment-der-ganz-normale-sexismus-der-deutschen-sprache.php
    Ansonsten: Verpiss Dich und komm nicht wieder.

    Siehste, um darauf zu kommen bin ich viel zu sehr Naturwissenschaftler.

    soeben noch für feministische sprache mit schaum vorm mund in die bütt gestiegen, und schon ist die gute sache schon wieder per du.

  5. #5 Ulrich Berger
    Oktober 1, 2010

    Wieso ist das Paper eigentlich seit Juli 2009 im Preprint? So schlecht? Oder mag es niemand publizieren?

    Jörg hat darüber vor einem Jahr geschrieben: http://www.scienceblogs.de/diaxs-rake/2009/07/level-der-inkompetenz-oder-das-peterprinzip-auf-dem-prufstand.php und ich darf mich mal selbst zitieren:

    Ulrich Berger· 08.07.09 · 19:03 Uhr

    Erstens ist der “game theory-like approach”, von dem die Autoren schreiben, Unsinn. Das ganze Modell ist ein Optimierungsproblem und hat absolut nichts mit Spieltheorie zu tun.

    Zweitens ist die Erkenntnis auch weder “unexpected” noch “counter-intuitive”, wie die Autoren behaupten, sondern eigentlich recht trivial. Wenn die Peter-Hypothese zutrifft, dann wird ja die Kompetenz bei jeder Neueinstellung erneut zufällig gewählt. Bei der Best-Strategie entfernt man den besten Agenten aus seinem level und setzt einen im Mittel durchschnittlichen Agenten im nächsten level neu ein. Da der beste Agent eines levels im allgemeinen eine überdurchschnittliche Kompetenz hat, senkt dieses Verfahren natürlich die Gesamtkompetenz. Das nennt sich Regression zum Mittelwert, ist altbekannt und wahrlich nicht überraschend.

    Drittens ist die “optimale” Strategie, wo man zwischen best und worst hin- und herwechselt, offenbar nicht besser als die random-Methode. Das dürfte daran liegen, dass unter der Peter-Hypothese beide Methoden in Wahrheit im Mittel einen Nullzuwachs bringen (was auch nicht überrascht). Der angebliche Anstieg um 1-2% ist ja offenbar ein Modellierungsartefakt, wie die Autoren selbst zugeben.

    Das Hauptproblem ist m.E., dass die Peter-Hypothese (in dieser strikten Form) völlig unrealistisch ist, weil die Kompetenzen auf verschiedenen levels sicher positiv korreliert sind. Außerdem: Das ganze lässt sich m.E. auch analytisch rechnen, es gibt keinen Grund, da mit Computersimulationen drüberzufahren.

    Und was Lars schreibt, hat natürlich auch etwas für sich…

  6. #6 Maulwurf
    Oktober 5, 2010

    Genial

    Der gute Andre Geim hat den IG-Noblepreis gewonnen und heute den Noblepreis.

    Andre Geim of the University of Nijmegen (the Netherlands)
    and Sir Michael Berry of Bristol University (UK),
    for using magnets to levitate a frog.
    M.V. Berry and A.K. Geim, European Journal of Physics, v. 18, 1997, p. 307-13.

    Wobei die Entdeckung des Graphens viel älter ist. Dann darf sich Hans-Peter Boehm auch noch auf den Preis freuen ;-)
    http://graphenetimes.com/2009/12/boehms-1961-isolation-of-graphene

  7. #7 insofern
    Oktober 5, 2010

    Der Schleimpilz hat übrigens schon 2008 ( http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Tr%C3%A4ger_des_Ig-Nobelpreises#2008 ) gewonnen.

  8. #8 Bullet
    Oktober 6, 2010

    *kicher*
    Ach, Ludmila, … wenn ich je einen Wunsch freihabe, möcht ich ein Audiotape von einem deiner “ganz normalen” Arbeitstage. Mikro annen Kragen, zehn Stunden nonstop aufnehmen, ablachen. Eine Bedingung: du mußt davon mindestens eine Stunde mit der Pflege deines Blogs verbringen. Damit man auch deine Kommentare zu hören bekommt, die du nicht schreibst.
    ^^

  9. #9 Tommy
    Oktober 19, 2010

    Also das mit den Socken, so bekomm ich also heutzutage einen Nobel Preis? Ähm, okay, ich trete nächstes Jahr mit an. Wenn ich meine Unterhose über der Hose trage, verhindert das, dass ich von der Gesellschaft akzeptiert werde.

  10. #10 Ludmila
    Oktober 19, 2010

    @Tommy: Der IG-Preis ist ein Spaß-Preis. Du wirst es kaum glauben, aber wir Wissenschaftler haben sogar so etwas wie Humor. Manche Leute behaupten sogar, dass wir so etwas wie Menschen wären. Ist aber natürlich nur ein Gerücht. In Wahrheit sind wir alles Klone und kommen fix und fertig bereits mit weißen Kitteln auf die Welt.

  11. #11 Andrea N.D.
    Oktober 22, 2010

    Auf jeden Fall weiß ich jetzt, was Sockensuppe ist :-).