Kommentare (84)

  1. #1 Walter Kempowski
    Rostock
    7. November 2019

    Das ist ein ungeheuerlicher Vorgang. Was kommt als nächstes? Voodoo-Tanz auf Krankenkasse?

    Mit der Aufklärung geht es danieder.

  2. #2 tohuwabohu
    7. November 2019

    Globuli helfen zwar nicht, aber wer seine Infektionen mit Zucker anstelle von Antibiotika behandelt, verbraucht eben keine Antibiotika </sarcasm> (im schlechtesten Fall braucht derjenige dann überhaupt nichts mehr).
    Ob Maut-Verträge oder unnötige Studien – die CSU gibt halt gerne unsere Steuergelder für irgendwelchen Schwachsinn aus.

  3. #3 NullcoManix
    8. November 2019

    Der Bayerische Landtag also. Wie wir sehen, besteht die Fraktion der Grünen da komplett und wenig überraschend aus transzendental Erleuchteten. Bei der CSU, die sich zu Stoibers Zeiten noch mit dem Slogan “Laptops und Lederhosen” brüstete, scheint dagegen nur noch die Lederhose der Sitz des Verstandes zu sein. Was soll man mit so einem Laptop auch machen, außer auf Aliens oder Moorhühner zu ballern?

    Die scheinbare Vernunft der AfD-Fraktion würde ich eher auf die simple Überlegung zurückführen, dass die Frage von der Regierungspartei kommt und die Antwort damit von vornherein klar ist.

    Boshafter Weise könnte man als Fake News streuen, dass jetzt auch Homöopathika-resistente Keime zum Problem geworden sind.

  4. #4 werner
    8. November 2019

    “Boshafter Weise könnte man als Fake News streuen, dass jetzt auch Homöopathika-resistente Keime zum Problem geworden sind.”
    +1!

    • #5 NullcoManix
      8. November 2019

      @werner: Dank für die Zustimmung, aber ich hätte nicht “Fake News” schreiben sollen, denn tatsächlich dürften alle Keime Hömöopathika-resistent sein.

  5. #6 schlappohr
    8. November 2019

    Aber liebe Leute, ein besseres Abstimmungsergebnis könnten wir uns doch gar nicht wünschen. Zitat aus dem Zeit-Artikel:

    Die bayerische Staatsregierung will wissenschaftlich untersuchen lassen, ob durch homöopathische Mittel der Einsatz von Antibiotika reduziert werden kann.

    Man beachte das zentrale Wort _wissenschaftlich_. Das Ergebnis dieser Studie dürfte damit wenig Überraschungen bereithalten. Damit bietet sich die Chance, diesen unsäglichen Rotz ein für alle mal aus der (bayrischen) Welt zu schaffen. Also: Ein einziges mal hat die CSU das richtige getan. Vermutlich etwas unbeabsichtigt, aber das spielt letztlich keine Rolle.

    Vorausgesetzt natürlich, dass die Studie von Leuten durchgeführt wird, die der wissenschaftlichen Arbeitsweise hinlänglich kundig und vor allem willig sind.

  6. #7 bote
    8. November 2019

    Viele Ärzte verschreiben bei einer Erkältungskrankheit Antibiotika. Viele Tierärzt geben ihrem Nutzvieh Antibiotika.
    Die Folgen sind bekannt, viele Krankheitskeime sind antibiotikaresistent.
    Auf diesem Hintergrund scheint die Eindämmung von Antibiotika sinnvoll.
    Der Landwirt Huber , der gibt seinen Schweinen auch homöopathische Mittel, dem Kunden kann es nur recht sein.

    • #8 schlappohr
      8. November 2019

      Das klingt doch konsequent. Lasst uns ein zunehmend wirkungslos gewordenes Medikament ersetzen durch eines, das von Anfang an wirkungslos war, aber genau so viel kostet und außerdem für den Hersteller eine _viel_ höhere Gewinnmarge bietet.

  7. #9 bote
    8. November 2019

    schlappohr,
    du hast es erkannt. Viele Antiaging Cremes, Haarwuchsmittel, Schönheitsmittel beruhen auf der Einbildung. Aber du vergisst die Wirkung der Einbildung.

    Jetzt mal zu politischen Seite. Unterstellst du den CSU Abgeordneten ignorant zu sein ? Und wie ist es mit den Grünen, sind die auch Ignoranten ?
    Mir scheint du bist auf der Seite der Minderheit und willst das Ergebnis nicht wahrhaben.
    Es gehört zu den Spielregeln der Politik, dass man die Mehrheit akzeptiert.

  8. #10 Hein
    8. November 2019

    Also: Ein einziges mal hat die CSU das richtige getan. Vermutlich etwas unbeabsichtigt, aber das spielt letztlich keine Rolle.

    Ich bin mir noch nicht sicher, was die CSU hier getan hat.
    Darf eine Ethik-Kommision eine Studie an Menschen zu diesem Thema genehmigen?

  9. #11 schlappohr
    8. November 2019

    @bote

    Aber du vergisst die Wirkung der Einbildung.

    Keineswegs. Aber wenn es Einbildung ist, und die Hersteller behaupten, die Wirkung käme aus einem wissenschaftlich nicht erklärbaren Mechanismus und würde auf dem Gedächtnis von Wasser basieren, dann wird aus der Einbildung Betrug.

    Unterstellst du den CSU Abgeordneten ignorant zu sein ?

    Ja.

    Und wie ist es mit den Grünen, sind die auch Ignoranten ?

    In diesem Fall, fürchte ich, ja.

    Mir scheint du bist auf der Seite der Minderheit und willst das Ergebnis nicht wahrhaben.

    Von welcher Minderheit sprichst du? Derjenigen, die um das Hokuspokus hinter der Homöopathie weiß und den Mund nicht halten will? Ja, der gehöre ich an.

    Es gehört zu den Spielregeln der Politik, dass man die Mehrheit akzeptiert.

    Es gehört zu den Spielregeln der Vernunft, dass man die Fakten akzeptiert. Ich hoffe du denkst an diesen Satz, wenn die Ergebnisse der Studie publiziert werden.

  10. #12 bote
    8. November 2019

    schlappohr,
    1. Homöopathie ist kein Hokuspokus
    2. Religion ist kein Hokuspokus
    3. Studien sind nicht objektiv ??
    4. das Web ist nicht repräsentativ
    5. deswegen gibt es Mehrheitsentscheidungen und keine Sachentscheidungen.

  11. #13 Christian
    8. November 2019

    Ich höre ständig diese Meldung, aber was ist hier der politische Hintergrund? Wer in der CSU hat das angestoßen und warum? Ist ein großer Hersteller von Zuckerkugeln in einem Wahlkreis beheimatet? Glaubt irgendjemand wirklich an die Wirksamkeit von Zucker? “Die CSU” ist mir irgendwie zu allgemein – selbst bei den Grünen gab es schließlich drei Enthaltungen. Ja, ich verstehe den Impuls, das alles unkommentiert lassen zu wollen da Quatsch, aber jetzt wäre genau der Zeitpunkt, mal genau hinzuschauen. Es gibt ja nicht nur “die Pharmalobby”…

  12. #14 Aginor
    8. November 2019

    Also ich hätte vielleicht auch dafür gestimmt, dass untersucht wird, ob Homöopathie da etwas bringt.
    Denn dann hat man im Ergebnis eine gezielte Studie für dieses Thema welche beweist dass dem nicht so ist, und das Thema ist dann hoffentlich ein bisschen näher daran, endlich durch zu sein.

    Gruß
    Aginor

  13. #15 bote
    8. November 2019

    Aginor,
    die gezielten Studien erfüllen alle nicht die Anforderungen für ein repräsentatives Ergebnis.
    Um ein repräsentatives Ergebnis zu bekommen, braucht man mindestens 2000 Fälle. Man muss so eine Studie über einen längeren Zeitrauam durchführen, mindestens 4 Wochen. Mir ist keine Studie bekannt, die diese Anforderungen erfüllt.
    Der Wirkmechanismus für homöopatische Behandlung ist nicht bekannt. Daraus zu schließen, dass das Ganze ein Hokuspokus wäre, ist selber nur Hokuspokus.
    Christian
    “es gibt ja nicht nur die Pharmalobby”
    so ist es und deshalb wollen sich die Parteien nicht die Butter vom Brot nehmen lassen.
    Es geht auch nicht, dass die selbsernannten Wissenschaftsfundamentalisten bestimmen, was die Bevölkerung bekommen darf und was nicht.

  14. #16 schlappohr
    8. November 2019

    @bote

    1. Homöopathie ist kein Hokuspokus

    Du kannst bei Vollmond eine Rabenfeder in einem Pentagramm mit Blut übergießen und verbrennen. Das ist Hokuspokus, und die Wirkung ist dieselbe wie bei Homöopathie. Also wo siehst du den Unterschied?

    2. Religion ist kein Hokuspokus

    Geht es hier um Religion?

    3. Studien sind nicht objektiv ??

    Nein? Wie müssten sie gestaltet sein, damit sie repräsentativ sind?

    4. das Web ist nicht repräsentativ

    Geht es hier um das Web?

    5. deswegen gibt es Mehrheitsentscheidungen und keine Sachentscheidungen.

    Verstehe, die Realität muss der Meinung der Mehrheit folgen, nicht umgekehrt. Cleverer Ansatz.

  15. #17 Dr. Webbaer
    8. November 2019

    Die bayerische Staatsregierung will wissenschaftlich untersuchen lassen, ob durch homöopathische Mittel der Einsatz von Antibiotika reduziert werden kann.

    Zynisch zwar, Kommentatorenfreund ‘schlappohr’, aber auch nicht direkt blöde, denn :

    1.) Der Einsatz von Antibiotika als sozusagen Grundbehandlungsform bestimmter Krankheit ist zu meiden, denn der Einsatz von Antibiotika hat möglichst sparsam zu erfolgen.

    2.) Der Einsatz von sog. homöopathischen Mitteln, die medizinisch unwirksam sind, könnte im Sinne von 1 sinnhaft sein.

    3.) Dann, bei Gelegenheit, den Leutz zu vertellen, dass sog. Homöopathie eigentlich gar nicht heilend am Start war, weil sie nicht wirkt, weil dbzgl. nicht evidenzbasiert-medinzisch nachgewiesen ist, was dem gleich kommt, dass sie nicht wirkt, sondern sog. Selbstheilungskräfte, auch den sog. Placebo-Effekt meinend, gegriffen haben, könnte abrunden.


    Die angemängelte Untersuchung ist interessant und womöglich begrüßenwert, solange hier richtig eingeordnet wird.

    Direkt den Patienten vertellen, dass wegen ihrer Krankheit hier kein Bedarf besteht, aus wissenschaftlicher Sicht, keine Antibiotika verschrieben werden und sie auf die Heilung warten sollen, die idR (zeitlich versetzt) eintritt, ohne dem Einsatz von Antibiotika, ginge ebenfalls, wäre womöglich cooler.
    Dr. W dann ganz bei Ihnen, “Schlapp”.

    Mit freundlichen Grüßen
    Dr. Webbaer

  16. #18 Caracalla
    8. November 2019

    Tja, und die Grünen haben geschlossen zusammen mit der CSU gestimmt. Da wird ja eine Zusammenarbeit auf Bundesebene in 2 Jahren immer wahrscheinlicher.

    Aber warum hat die AfD denn ihre Zustimmung verweigert?

  17. #19 Aginor
    8. November 2019

    @bote:

    > die gezielten Studien erfüllen alle nicht die Anforderungen für ein repräsentatives Ergebnis.
    kommt auf den Untersuchungsgegenstand an

    >Um ein repräsentatives Ergebnis zu bekommen, braucht man mindestens 2000 Fälle.
    > Man muss so eine Studie über einen längeren Zeitrauam durchführen, mindestens 4 Wochen.
    Nicht zwingend.
    Kommt auf den Untersuchungsgegenstand an

    Der Wirkmechanismus für homöopatische Behandlung ist nicht bekannt. Daraus zu schließen, dass das Ganze ein Hokuspokus wäre, ist selber nur Hokuspokus.
    Das stimmt so nicht. Homöopathen haben Bücher darüber geschrieben was sie für die Wirkmechanismen halten. Die halten das für wissenschaftlich. Zu belegen dass die Wirkmechanismen wie von denen beschrieben nicht funktionieren ist nicht sonderlich schwer.
    Die Homöopathie scheitert bereits an ihren eigenen Anforderungen.

    Die Mechanismen für die Behandlungen sind – über das von den Homöopathen selbst formulierte hinaus – bekannt und untersucht, Placebo-Effekt z.B.
    Aber es sind auch die Grenzen bekannt, und damit was Anforderungen für eine Anwendung sein können. Homöopathie erfüllt diese Anforderungen eigentlich nie.

    Das heisst nicht dass man das nicht im Einzelfall prüfen kann. Aber Homöopathie fällt eben immer durch sobald man genau hinschaut. Dass sie funktioniert muss man beweisen. Da wären die Homöopathen in der Bringschuld. Bisher hat es noch keiner einigermaßen schlüssig hinbekommen soweit ich weiss.

    Von dem abgesehen: Einen Wirkungsnachweis zu erbringen ohne die Wirkmechanismen zu verstehen ist nicht problematisch. Niemand behauptet dass etwas nicht funktioniert nur weil man nicht versteht wie es funktioniert. Es gibt immer wieder Dinge von denen man nicht weiss wieso sie funktionieren, aber sie tun es. Und das kann man dann untersuchen. Bei der Homöopathie ist es umgekehrt: Sie funktioniert nirgendwo nachweisbar, aber es laufen ein paar Leute herum die einem erzählen wollen sie täte es. Mit obskuren Mechanismen, und nicht nachprüfbar. Das ist Hokuspokus.

    Gruß
    Aginor

  18. #20 Beobachter
    8. November 2019

    Um Gottes Willen, was machen sie denn dort im Landtag schon wieder … ?!
    Haben sie kein Rückgrat mehr, unsere “Volksvertreter” ?

    Dabei soll in Bayern der aufrechte Gang erfunden worden sein … ! :

    https://taz.de/Aufrechter-Gang-in-Bayern-erfunden/!5637315/

    “Aufrechter Gang in Bayern erfunden
    Großartiger Danuvius guggenmosi!
    Überreste eines im Allgäu entdeckten Primaten revolutionieren unser Verständnis der Menschwerdung. Homo sapiens kam allerdings anderswo zur Welt.
    … “

  19. #21 Marko
    8. November 2019

    Ich finde die Grabenkämpfe albern und es ist einigermaßen schwach dass hier die Problematik der Multiresistenzen nicht lösungsorientiert diskutiert werden kann.

  20. #22 bote
    8. November 2019

    Aginor, Schlappohr, Dr. Webbaer
    Ihr habt in folgenden Punkten Recht.
    “Antibiotika durch Homöopathie ersetzen lassen”.
    Die Formulierung ist schon eine Form von Abgeordnetenverdummung.
    Wie sollen die Abgeordneten darauf reagieren ? Darum geht es. Sie haben nicht sachlich abgestimmt, sondern pragmatisch. Das ist eine schlimme Entwicklung.

    Jetzt zum Inhalt. Eure Meinung, dass Homöopathie nicht funktioniert, die ist ein Vorurteil. Die Homöopathie gibt es seit 200 Jahren. Die Menschen, denen sie geholfen hat, sind nicht gezählt worden. Mein Enkelkind inbegriffen.

  21. #23 Omnivor
    Am 'Nordpol' von NRW
    8. November 2019

    @bote
    Die Homöopatie ist etwa 100 Jahre vor der Pharmaindustrie entstanden. Wenn sie so erkennbar menschenrettend wäre, warum haben sich dann Käufer für die Pharmamedikamente gefunden?

  22. #24 Beobachter
    8. November 2019

    ” … Insgesamt hat die CSU-Landtagsfraktion fünf Anträge eingereicht, die das Ziel haben, Todesfälle durch multiresistente Keime zu verhindern. Neben der wissenschaftlichen Studie zur Wirksamkeit von Homöopathie geht es auch um den umstrittenen Einsatz von Antibiotika im Alltag sowie in der Landwirtschaft.
    Expertinnen und Experten führen den vermehrten und zum Teil nicht zielgenauen Einsatz von Antibiotika bei Menschen und Tieren als eine Ursache für die Verbreitung von resistenten Krankheitserregern an. Resistente Keime sind für Menschen mit intaktem Immunsystem in der Regel harmlos. Gefährlich können die Erreger jedoch für geschwächte Patienten werden, etwa auf Intensivstationen. Sie können etwa Harnwegsinfekte oder Lungenentzündungen hervorrufen und sind wegen ihrer Resistenzen nur schwer zu behandeln.”

    (aus dem oben im Beitrag verlinkten ZEIT-Artikel)

    Es geht darum, was man gegen multiresistente Keime tun kann bzw.wie man ihre Entstehung/Verbreitung verhindern, begrenzen, eindämmen kann.
    Dass man notwendige Antibiotika-Gaben nicht durch Homöopathika ersetzen kann, sollte völlig klar sein.

    Aber statt sich ausschließlich wieder mal nur auf die Unsinns-Homöopathika-Frage einzuschießen, sollte man sich lieber darauf konzentrieren, endlich das in der Praxis umzusetzen, was man schon lange weiß:

    Nosokomiale Infektionen ließen sich weitgehend vermeiden, wenn Hygienestandards eingehalten werden würden/könnten/müssten – bei ausreichend und qualifiziertem/n Pflegepersonal/Reinigungskräften/Hygienefachkräften (die Niederlande und die skandinavischen Länder machen es uns vor).
    Ein Problem der Ökonomisierung unserer “Gesundheitswirtschaft” –
    vermeidbare Multiresistenz-Todesfälle sind hinnehmbare “Kollateralschäden” ?!

    Keine unnötigen Antibiotika-Verschreibungen mehr –
    das kollidiert oft mit dem steigendem Druck im Arbeitsleben. Viele Arbeitnehmer trauen sich nicht mehr, z. B. eine saftige Erkältung mit den üblichen bewährten Hausmitteln und Bettruhe längere Zeit auszukurieren und lassen sich lieber Antibiotika verschreiben, um möglichst “schnell wieder fit zu sein”.
    Ständige Mobililität, Verfügbarkeit, Selbstoptimierung –
    ein gesellschaftliches Problem.

    Der Antibiotika-Missbrauch in der Tierhaltung müsste unterbunden werden, unabhängige Kontrollen etc. …
    Ein Konsum- und Lobbyproblem …

    Im Grunde ist es wie beim Umwelt- und Klimaschutz:
    Man weiß schon lange, was man tun müsste –
    und tut es trotzdem nicht.

  23. #25 Joseph Kuhn
    8. November 2019

    Das hat uns gerade noch gefehlt – dass ausgerechnet die Österreicher über uns lachen: https://www.wienerzeitung.at/meinung/kommentare/2037219-Unlaengst-bei-denen-in-Bayern.html

  24. #26 Beobachter
    8. November 2019

    @ Joseph Kuhn, # 23:

    Zum Lachen ist es schon lange nicht mehr – weder in Bayern noch in Deutschland noch in Österreich.

    Wenn die wirkungsvolle Waffe der Antibiotika von verantwortungslosen Ärzten stumpf bis wirkungslos gemacht wird und Hygienestandards nicht umgesetzt/eingehalten werden können und deshalb Patienten sterben, ist das alles andere als witzig.
    Und es ist m. E. Augenwischerei, diese eklatanten Missstände nur unter dem beliebten Stichwort “Homöopathie” abhandeln zu wollen.

  25. #27 schlappohr
    8. November 2019

    @bote

    Die Menschen, denen sie geholfen hat, sind nicht gezählt worden.

    Genausowenig wie die Menschen, denen sie nicht geholfen hat. Z.B. mir. Und meiner Frau und meinem Sohn. Und meinen Eltern und Schwiegereltern, Ex-Freundin, meinem Dackel (zu dessen Ehren ich meinen Nickname gewählt habe), den meisten meiner Kollegen und Kolleginnen, meiner Hausärztin, und der netten Kassierin in unserer Kantine. Selbst meine Großmutter hat schließlich zugegeben, dass das sündhaft teure HP-Mittel an ihrem eingeklemmten Ischias-Nerv nicht die Bohne geändert hat. Und das sind nur die, die mir gerade eingefallen sind.
    Ich würde mal grob schätzen, dass auf jeden, der glaubt, die HP würde ihm helfen, kommen Tausend, die eingesehen haben, dass sie ihnen nicht hilft. So. Unnu?

  26. #28 Joseph Kuhn
    8. November 2019

    @ Beobachter:

    Tja, da wollte ich die Resistenzenproblematik mal unter dem Stichwort Homöopathie abhandeln, das wollte ich doch, oder? Aber Sie haben mich natürlich wieder erwischt. Da fällt mir auf, über die ertrinkenden Flüchtlinge im Mittelmeer habe ich auch kein Wort verloren. Gut, dass wir so aufmerksame Moralapostel wie Sie haben. Mea culpa, mea culpa, mea maximal culpa, morgen gehe ich gleich beichten. Oder nehme ein paar Globuli, das hilft sicher auch.

  27. #29 Joseph Kuhn
    8. November 2019

    … ein “l” zuviel. Wo das nur herkommt?

  28. #30 Beobachter
    8. November 2019

    @ Joseph Kuhn, # 26:

    … noch sicherer als Globuli helfen Ihnen da bestimmt noch mehr Lammsbräu und Leberkäs.-
    das macht zumindest satter und zufriedener.

    Bei einem Thema, wo es um vermeidbare Todesfälle durch multiresistente Keime in einem angeblich so hoch entwickelten Gesundheitssystem geht, wohl mit beabsichtigter Ironie “ertrinkende Flüchtlinge im Mittelmeer” in`s Spiel zu bringen –
    das schafft nicht jeder.
    Sie können stolz auf sich sein.

  29. #31 Joseph Kuhn
    8. November 2019

    @ Beobachter:

    “Bei einem Thema, wo es um vermeidbare Todesfälle durch multiresistente Keime in einem angeblich so hoch entwickelten Gesundheitssystem geht”

    Und ich dachte schon, es geht darum, dass der Landtag untersuchen lassen will, ob man diese Keime durch Homöopathie bekämpfen kann.

  30. #32 Beobachter
    9. November 2019

    @ Joseph Kuhn, # 30:

    Da haben Sie offenbar selektiv gedacht bzw. wahrgenommen (und das getan, was Sie und Ihre Stammkommentatoren immer “den anderen” vorwerfen), denn es geht nicht NUR darum, “dass der Landtag untersuchen lassen will, ob man diese Keime durch Homöopathie bekämpfen kann.”

    Hier nochmal aus dem oben verlinkten “Hintergrund”-ZEIT-Artikel (siehe auch # 23):

    ” … Neben der wissenschaftlichen Studie zur Wirksamkeit von Homöopathie geht es auch um den umstrittenen Einsatz von Antibiotika im Alltag sowie in der Landwirtschaft.
    Expertinnen und Experten führen den vermehrten und zum Teil nicht zielgenauen Einsatz von Antibiotika bei Menschen und Tieren als eine Ursache für die Verbreitung von resistenten Krankheitserregern an. … ”

    Es gilt, die Ursachen zu bekämpfen – und nicht “nur” die Homöopathie.

    Der Unsinns-Homöopathie-Aspekt (auch) dieses umfassenden Problems wird schon andernorts ständig, vehement und ausführlich beackert (u. a. auch in Ihrem Blog) –
    daher sollte man den anderen wichtigen Aspekten etwas mehr Aufmerksamkeit schenken.
    Und das anzusprechen, hat nicht das Geringste mit irgendeiner “Moral” zu tun.

    Wenn Antibiotika z. T. “nicht zielgenau” eingesetzt und verantwortungsloserweise ärztlich verordnet werden, um Patienten möglichst schnell wieder arbeitsfähig/funktionsfähig zu machen und um bei der Massentierhaltung die gewünschte Massen-Fleischproduktion beibehalten bzw. steigern zu können, ist das ein systembedingter grundlegender Missstand.

    Ebenso die offensichtliche Tatsache, dass man zur Umsetzung/Einhaltung von Hygienestandards im Gesundheitswesen kein bzw. nur wenig/nicht genügend Geld ausgeben will.

    Außerdem sind Antibiotika-Rückstände im Fleisch und Wasser mittlerweile omnipräsent.

    Sie wären (hoffentlich) weniger kaltschnäuzig und “ironisch/sarkastisch”, wenn Sie selbst häufig die Erfahrung gemacht hätten, dass Angehörige mit kaum mehr behandelbaren multiresistenten Infektionen aus Krankenhäusern/Pflegeheimen zurückkommen bzw. auf Isolierstationen die letzten “Reserve”-Möglichkeiten versucht werden müssen.
    Und das sind keine bloßen “Anekdoten” oder “Ausnahmefälle” … !

  31. #33 Dr. Webbaer
    9. November 2019

    Alles richtig, “Schlapp”, allerdings hat dem Schreiber dieser Zeilen der Einsatz von sog. homöopathischen Mitteln bereits geholfen, manchmal, vielleicht zweimal, manchmal, vielleicht dreimal, nicht.
    “Hokuspokus” wirkt auch, wenn nicht dran geglaubt wird, manchmal.
    Als sog. Wellness soll sog. Homöopathie gerne, außerhalb des gesundheitlichen Versicherungssystems, angeboten und beworben werden, wichtig hier die von anderer Seite begleitende Aufklärung, die ja u.a. auch bspw. vom werten hiesigen Inhaltegeber oder von Dr. Joseph Kuhn geleistet wird.
    Womöglich auch mit seinen kleinen ursisch-zynischen Kommentaren vom Schreiber dieser Zeilen.
    Dieser Spahn war ja in einem Interview kürzlich auch recht klar in der Einschätzung der Wirksamkeit der “HP”, er hat sich dann, zynisch, dafür entschieden “die geringen” 20 Millionen Euro bereit gestellt zu lassen, per anno. Was wohl falsch ist, aus diesseitiger Sicht, aber immerhin angemessen kommuniziert worden ist, wiederum aus diesseitiger Sicht vom zukünftigen bundesdeutschen Bundeskanzler.

    MFG – WB

  32. #34 Dr. Webbaer
    9. November 2019

    @ Kommentatorenfreund ‘Aginor’ und hierzu kurz:

    Der Wirkmechanismus für homöopat[h]ische Behandlung ist nicht bekannt. Daraus zu schließen, dass das Ganze ein Hokuspokus wäre, ist selber nur Hokuspokus. [Zitat, Einschätzung : Dr. Webbaer]

    Das stimmt so nicht. Homöopathen haben Bücher darüber geschrieben was sie für die Wirkmechanismen halten. Die halten das für wissenschaftlich. Zu belegen dass die Wirkmechanismen wie von denen beschrieben nicht funktionieren ist nicht sonderlich schwer.
    Die Homöopathie scheitert bereits an ihren eigenen Anforderungen.

    Die sog. Homöopathie scheitert per se, durch sich selbst, wenn sie anfängt zu erklären, eigenen wissenschaftlichen Anspruch meinend.

    Ganz genau,
    MFG + schönes WE
    Dr. Webbaer

  33. #35 Joseph Kuhn
    9. November 2019

    @ Beobachter:

    Ich sage ja, gut dass wir Sie am Scienceblogs-Kommentatorenstammtisch haben. Wer würde uns sonst erklären, dass wir in Deutschland ein Problem mit Antibiotika und Resistenzen haben.

    Mal ohne Sarkasmus: Dass multiresistente Keime, Krankenhausinfektionen etc. ein großes Problem sind, ist doch völlig unstrittig. Es ist ein Dauerthema in meinem unmittelbaren beruflichen Umfeld und es ist auch in meinem Blog wiederholt Thema gewesen, zuletzt anlässlich des 200. Pettenkofer-Symposiums im letzten Jahr.

    Wenn Sie Ihre ja oft ganz richtigen Anmerkungen nicht immer im moralischen Belehrungsgestus “Ich erzähl euch Ignoranten mal, was wirklich Sache ist” vorbringen würden, würden sie sicher öfter aufgegriffen, aber so würgen Sie das selbst immer wieder ab, weil niemand Lust hat, sich von Ihnen als aus dem Mustopf hervorgekrochen ansprechen zu lassen.

  34. #36 Dr. Webbaer
    9. November 2019

    @ Kommentatorenfreundin ‘Beobachter’ (das Genus meint in der deutschen Sprache nicht den Sexus) und hierzu kurz :

    Im Grunde ist es wie beim Umwelt- und Klimaschutz:
    Man weiß schon lange, was man tun müsste –
    und tut es trotzdem nicht.

    Sie denken zu rechtwinklig, zu orthogonal sozusagen, Sie postulieren, bspw. weiß in puncto ‘Umwelt- und Klimaschutz’ niemand genau, was zu tun ist, Adaption, Prohibition und sog. Mitigation betreffend.
    Sie müssen ruhiger werden.
    Erkennen Sie Ihre pers. Grenzen, überlassen Sie bestimmte Fragen, die idR auch politisch werden, dem sozusagen gemeinen Diskurs und seiner bündelnden Verständigkeit, insbesondere auch Maßnahmen meinend.

    Mit freundlichen Grüßen und ein schönes Wochenende
    Dr. Webbaer (wobei Dr. Webbaer einräumt, dass Sie mit Dr. Joseph Kuhn einen treffen, der, aus diesseitiger Sicht, zu stringent ist, zu persönlich sich hervorhebt bei der Sacharbeit, ebenfalls deutlich zu aufgeregt scheint – sich hier auch ein wenig beömmelt (Ruhrgebietes-Deutsch, sofern der Schreiber dieser Zeilen korrekt verstanden hat))

  35. #37 haarigertroll
    9. November 2019

    Das blöde ist ja, dass ich durchaus mit einem “positiven” Ergebnis der Studie rechne!

    Also jedenfalls einem Ergebnis, das die Globulisten für sich reklamieren können.
    Man kann den Antrag durchaus so verstehen, als dass die Frage nach einer Wirksamkeit der HP gar nicht gestellt werden muss.
    Wenn man die Studie entsprechend anlegt, dann wird man natürlich feststellen, dass ein bestimmter Prozentsatz der Patienten bisher die Antibiotika rein als Placebo erhalten hat. Wenn man diese Antibiotika-Gaben nun in einem Rechenmodell durch gänzlich wirkungslose Zuckerperlen ersetzt, kann man stolz verkünden, ein Mittel gefunden zu haben, Antibiotikamißbrauch einzudämmen.

    Dass es genügend sinnvollere Ansätze gibt, dasselbe zu erreichen, ohne Patienten anzulügen, kann man ja der Vollständigkeit halber im Ausblick noch kurz erwähnen. Aber mehr als der Abstract des Abschlussberichtes wird ja eh nie gelesen.

    Und damit wäre es nach außen hin allen Recht gemacht.

  36. #38 Beobachter
    9. November 2019

    @ Joseph Kuhn, # 34:

    Nein, am “Scienceblogs-Kommentatorenstammtisch”, besonders an Ihrem, der dort die Meinungshoheit beansprucht, sitzen andere.
    Und “Dauerthema” in Ihrem Blog ist seit längerer Zeit ausschließlich die Homöopathie – inklusive netter, kleiner Aufregerstorys drumrum, über die man zur feierabendlichen gegenseitigen Belustigung “ironisch/sarkastisch” herziehen kann.

    Für die wirklich wichtigen und grundlegenden Probleme, Fragen und Missstände im Gesundheitswesen interessiert sich hier kaum jemand – egal, wie sie angesprochen werden.
    Wie gesagt: Ein typisches Zielgruppen- und Filterblasenphänomen/-problem.
    Manche Leute können es sich offenbar leisten, die Realität ganz oder teilweise zu ignorieren –
    nach dem Motto: “Besser reich und gesund als arm und krank”, wohl wahr.

    Mit einem mir unterstellten “moralischen Belehrungsgestus” würge ich mich/das Thema nicht selbst ab, sondern werde abgewürgt, insbesondere von Ihnen (Sie führen es gerade wieder vor), weil meine Anmerkungen/Fragen nicht zum hier üblichen Filterblasen-Konsens passen und unbequem sind.

  37. #39 bote
    9. November 2019

    Schlappohr,
    …und nu…..
    Wenn dein Auto nicht fährt, dann hilft die Homöopathie nicht. Wenn du Gehirnhautentzündung hast, dann hilft sie auch nicht.
    Das weiß jedes Kind.
    Aber wenn du Probleme hast , wo die Ärzte sich nicht zu helfen wissen, da kann man sie probieren. Ohne Gewähr.

  38. #40 schlappohr
    9. November 2019

    @Dr Webbaer

    “Hokuspokus” wirkt auch, wenn nicht dran geglaubt wird, manchmal.

    Welche Belege gibt es dafür? Wenn ich mir einen Arm breche und dann eine halbe Banane esse, ist sechs Wochen später der Gips ab. Folglich helfen halbe Bananen gegen Knochenbrüche, und man kann sie für viel Geld an Patienten mit Knochenverletzungen verticken.

    Die einzig sinnvolle Definition des Begriffs der Wirksamkeit ist, dass ein Medikament einer statistisch signifikanten Anzahl von Patienten schneller (oder überhaupt) zur Heilung verhilft verglichen mit einem Placebo. Diese Definition erfüllt die HP faktisch nicht. Folglich darf bezweifelt werden, dass irgendwann irgendjemand durch HP von irgendetwas (außer vielleicht vom Glaube an die HP) geheilt wurde.

  39. #41 schlappohr
    9. November 2019

    @bote

    da kann man sie probieren. Ohne Gewähr.

    Dann nenne mir einen Grund warum man eine erwiesenermaßen wirkungslose Behandlungsmethode probieren sollte. Warum um alles in der Welt sollte man das tun?

  40. #42 Beobachter
    9. November 2019

    Nachtrag:

    Und schon, schwupp, hat man die notwendige Diskussion zu multiresistenten Keimen, Gründen ihres vermehrten Aufkommens und nötige Gegenmaßnahmen auf die Ebene der persönlichen und/oder kundenorientierten Homöopathie-Glaubensfrage verschoben – die vermutlich den Rest des Threads bestimmen wird.
    So geht das.

    q.e.d.

  41. #43 Dr. Webbaer
    9. November 2019

    “Wirken” meint Folge des individuell oder in der Gruppe empfundenes Seins.
    Auch, wenn es falsch sein kann bis falsch sein müsste, im Wissenschaftlichen un-grundiert.

    Letztlich ist dem Wirken, der Actualitas [1], entgegen zu wirken sozusagen, dem angeblichen Wirken, durch die Vernunft.
    Dr. W hier ganz bei Ihnen, “Schlapp”.

    MFG – WB

    [1]

    Meister Eckart, die Idee ist nicht schlecht :

    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Wirklichkeit

  42. #44 Dr. Webbaer
    9. November 2019

    @

    Meister Eck[h]art

    PS :

    Es gilt abwegiges, esoterisches Denken, möglichst stark zu machen, um es erst dann zu erlegen, sozusagen, “Schlapp”.
    Auch um Angriffsflächen zu minimieren zu suchen, aber nicht nur deshalb, es gilt den Meinungsgegner bestmöglich zu verstehen zu suchen.

  43. #45 bote
    9. November 2019

    schlappohr,
    weil sie Wirkung zeigt, deshalb. Das” erwiesenermaßen” , das ist schon wieder eine rhetorische Falle, weil man manche Dinge nicht beweisen kann. Z.B. die Ignoranz und die Wirkung bei psychosomatischen Beschwerden.

  44. #46 Joseph Kuhn
    9. November 2019

    @ Beobachter:

    „werde abgewürgt, insbesondere von Ihnen“

    Ich würge nicht. Ich habe nur meine Meinung gesagt, das müssen Sie sich schon gefallen lassen.

  45. #47 bote
    10. November 2019

    Dr. Joseph Kuhn,
    die Art und Weise wie in einem Landtag mit einem Sachthema umgegangen wird, die wirft ein Licht auf die Politik ingesamt.
    Ich fände es besser, wenn man bei der Anwendung von Antibiotika sich mehr Zurückhaltung aufbürden würde. Man könnte auch einen Warnhinweis anbringen, der besagt, dass bei ernsthaften Erkrankungen ein Arzt zu konsultieren sei.
    Im tierischen Bereich sollte ganz auf Antibiotika verzichtet werden. Dann findet auch die Massentierhaltung eine Grenze.

    Was jetzt den Mitkommentator Beobachter betrifft, den haben sie in #30 nicht vorbildhaft behandelt.

    Was die H. betrifft, da hat ja der Gesetzgeber schon einen guten Kompromiss gefunden. Damit sollten sie auch zufrieden sein.

  46. #48 bote
    10. November 2019

    Nachtrag Dr. Kuhn
    Der Warnhinweis sollte auf die homöopathischen Präparate kommen.

  47. #49 LasurCyan
    10. November 2019

    Der Warnhinweis sollte auf die homöopathischen Präparate kommen.

    Starkes Konzept. Vieleicht noch ein paar SchockFotos dazu? Dabei würde es völlig ausreichen, wenn die HomöoVerarsche nur diesen einzigen Satz drucken MÜSSTE: Wirkt nicht über Placebo hinaus. Punkt (.)

  48. #50 Dr. Webbaer
    11. November 2019

    Immerhin scheint ja mittlerweile, auch die Ergebnisse des hiesigen Kommentariats deuten darauf hin, einen breiten Konsens über die wissenschaftlich nicht feststellbare Heilkraft der sog. Homöopathie zu geben.
    Selbstverständlich ist dies nicht, vergleiche auch mit dem Einzug anderer sog. Naturheilmethoden oder “kultureller Medizin”.

    An sich ist die Idee der Homöopathie nicht dumm, vergleiche :

    -> https://de.wikipedia.org/wiki/Samuel_Hahnemann (‘similia similibus curentur’ – das sog. Impfen lebt davon, vergleiche auch mit dem “Was uns nicht direkt tötet, macht uns härter!”, das konzeptionell bestimmter Urbevölkerung zugesprochen wird)

    Wodurch diese kleinen Anmerkungen selbstverständlich nicht den generellen Misserfolg der sog. Homöopathie relativieren sollen.

    MFG – WB

  49. #51 bote
    11. November 2019

    LasurCyan,
    eine Verarsche wäre es nur, wenn die Hersteller von homöopathischen Mitteln vorsätzlich die Käufer betrügen.
    Das lässt sich nicht beweisen.
    Und dein Einwand ist eine Beleidigung für alle Kunden, die von der Wirksamkeit der homöopathischen Produkte überzeugt sind.
    Ein bischen mehr Taktgefühl deinerseits wäre so kurz vor Weihnachten schon angebracht.
    Nimm dir mal diesen Satz des Dr. W. als Vorbild.”
    Immerhin scheint ja mittlerweile, auch die Ergebnisse des hiesigen Kommentariats deuten darauf hin, einen breiten Konsens über die wissenschaftlich nicht feststellbare Heilkraft der sog. Homöopathie zu geben.”

  50. #52 schlappohr
    11. November 2019

    @bote

    weil sie Wirkung zeigt, deshalb

    Wenn die HP Wirkung zeigt, dann muss nachgewiesen werden, dass ohne HP diese Wirkung fehlt oder signifikant schwächer ist. Und genau das ist _erwiesenermaßen_ nicht der Fall. Und nein, das ist keine rhetorische Falle, sondern eine dokumentierte Tatsache. Die entsprechenden Links findest du z.B. zuhauf in den Artikeln von Joseph Kuhn.

    weil man manche Dinge nicht beweisen kann.

    Richtig, aber was sich nicht beweisen lässt, muss zumindest widerlegbar sein. Ist beides nicht möglich, so landen wir Reich der Phantasie, Willkür, Beliebigkeit und unendlicher Interpretationsfreiheit (Es gibt genug Ideologien, die diesem Schema folgen, aber darüber wollen wir hier jetzt nicht diskutieren).
    Um die Wirksamkeit eines Medikaments überzeugend zu untermauern, ist die Behauptung, dass sich dies und das nicht beweisen lässt, jedenfalls denkbar ungeeignet. Solange die HP-Anhänger es nicht schaffen, belastbares statistisches Material auf den Tisch zu legen, wie es jeder Medikamentenhersteller tun muss, solange bleibt die HP ein 200 Jahre altes schamanisches Phantasiegebilde ohne Bezug zur Realität. Daran ändern auch unzählige Anekdoten nichts.

  51. #53 Dr. Webbaer
    11. November 2019

    @ Kommentatorenfreund ‘schlappohr’

    Wenn die HP Wirkung zeigt, dann muss nachgewiesen werden, dass ohne HP diese Wirkung fehlt oder signifikant schwächer ist. Und genau das ist _erwiesenermaßen_ nicht der Fall.

    …und beckmesserisch angemerkt, wenn die “Wirkung” fehlt, sich nicht empirisch nachweisen lässt, bedeutet dies nicht, dass sog, Homöopathie nicht wirkt, sondern nur, dass sog. Homöopathie keine dbzgl. Nachweise erbringen konnte, bisher.
    Keine sog. Evidenz anhäufen konnte.

    Nicht-“Wirkung” kann nicht nachgewiesen werden.

    Nur eine Kleinigkeit,
    mfg + schöne KW 46 noch,
    Dr. Webbaer (der Kritik an Esoterik gerne bestmöglich abgefeimt sieht)

  52. #54 schlappohr
    11. November 2019

    @Webbaer

    Woran machst du die Wirkung eines Medikaments fest, das keinen Nachweis seiner Wirkung erbringen kann? Oder anders formuliert, beende sinnvoll den folgenden Satz: “Ein Medikament ist genau dann wirkungsvoll, wenn …”

    Als Hilfestellung sei angemerkt, dass folgende Antworten falsch sind:

    … einige Patienten meinen, es helfe.
    … es bereits seit Jahrhunderten angewendet wird.
    … es genügend Profit für den Hersteller abwirft.
    … es von einer genügend mächtigen Aura der Mystik umgeben ist.
    … von einer genügen mächtigen Lobby mittels rüder Methoden gepusht wird.
    … es mindestens eine esoterische Fehlinterpretation der Quantenphysik gibt, die den Wirksamkeitsnachweis des Medikaments mit den bewährten Methoden der klinischen Studien scheinbar verbietet.

    der Kritik an Esoterik gerne bestmöglich abgefeimt sieht

    Dito. Aber irgendwann ist das Haar so dünn, dass auch ein Beckmesser es nicht mehr spalten kann :-)

  53. #55 Dr. Webbaer
    11. November 2019

    @ Kommentatorenfreund “Schlapp”

    Die Wirksamkeit eines Medikaments oder “Medikaments”, die HP bleibt gemeint, bei nicht vorhandener sog empirischer Evidenz, liegt nie im Unwirksamen, sondern schlimmstenfalls sozusagen im Unbestimmten, dreiwertige Logik meinend, letztlich auch den Skeptizismus, der sich ja durchgesetzt hat, aus guten Gründen, es wird ja nicht mehr die Verifikation von Theorie gesucht, sondern die Anhäufung von sog. Evidenz, die Falsifikation als gar anzustrebende Möglichkeit, letztlich.

    Dr. Webbaer schreibt Ihnen, Kommentatorenfreund ‘schlappohr’, dies nicht nur aus Spaß, sondern weil bestimmte Esoteriker mittlerweile so clever sind im philosophischen Sinne derart hinzuzubauen, so dass nur noch die Ratio hilft; gemeint bleiben hier der Skeptizismus, die szientifische Methode – derart gemeinte antizipatorische Abgefeimtheit, der Falsifaktionismus.

    MFG – WB (der’s abär nicht weiter ausbauen wird, hier, an dieser Stelle womöglich auch ein wenig ungünstig aus sich heraus gegangen ist, gar im Sinne der Humeschen Metaphysik, immerhin Stichworte für die Allgemeinbildung nennen konnte)

  54. #56 Beobachter
    11. November 2019

    Nachtrag zu # 41:

    q.e.d. 2.0:

    Ironie on:

    Welche multiresistenten Keime … ?
    Um die geht`s hier doch gar nicht, hier geht`s doch nur um “Homöbadie” – wie der Franke/die Fränkin gerne schreibt und sagt.
    Und welche Antibiotika ?
    Was gehen mich meine Antibiotika von gestern und die Reserveantibiotika in meinen Chicken Nuggets von heute und dem XL-Schnitzel von morgen an ?
    Und überhaupt: Wer krank wird, ist selber schuld – weil die nämlich alle rauchen und saufen.

    Ironie off

  55. #57 bote
    11. November 2019

    schlappohr,
    das Haar ist dick genug, wenn einem Menschen durch ein homöopathisches Präparat geholfen worden ist. Und um das geht es in der Realität. Einem Menschen muss geholfen worden sein.
    Nochmal, psychosomatische Beschwerden lassen sich nicht beweisen aber sie können zur Arbeitsunfähigkeit eines Menschen führen.
    Und um diese Fälle geht es. Es geht auch um die Vermeidung von Operationen. Wenn zwei Ärzte für eine Operation sind und der dritte Arzt für die Anwendung eines homöopathischen Präparates rät, und recht behält, dann ist das auch ein Hinweis. Ich sage bewusst nicht Beweis, damit der Beckmesser kein Futter bekommt.
    Den Herrn Kuhn als “Fachmann” zu nehmen, das ist in Ordnung. Für alle Gegner der Homöopathie ist das in Ordnung.
    Da könnte man auch den Dr. Marlborough als Experten für Fragen des Rauchens benennen.

  56. #58 schlappohr
    11. November 2019

    Das bringt uns wieder zur Frage, wie man Wirksamkeit eines Medikaments definiert. Wenn ich aufgrund vermehrten samstäglichen Weinkonsums am Sonntagmorgen in desolatem Zustand eine Kopfschmerztablette suche, so möchte ich möglichst eine finden, die meine Kopfschmerzen beseitigt und keine, deren Wirkung im philosophischen Sinne unbestimmt ist. Glücklicherweise gibt es hier Mittel, deren Evidenz über jeden Zweifel erhaben ist. Die meisten Schmerzpatienten werden alle Zustände der drei- oder mehrwertigen Logik, die nicht 1 (oder wenigstens weak-high) sind, zu 0 zusammenfassen, auch wenn diese Art von Pragmatismus bei dem HPlern vermutlich nicht gerne gesehen wird.

  57. #59 schlappohr
    11. November 2019

    @bote

    Du zündest wahrhaftig mehr Nebelkerzen, als ich austreten kann.

    Und um das geht es in der Realität. Einem Menschen muss geholfen worden sein.

    Sehr richtig, und es muss klar sein, _wodurch_ ihm geholfen wird. Sind wir uns da einig?

    psychosomatische Beschwerden lassen sich nicht beweisen

    Was meinst du damit? Bedeutet es, dass nicht nachgewiesen werden kann, ob jemand an einer psychosomatischen Erkrankung leidet? Dass die Ursache unbekannt ist? Dass es bisher keine Behandlungsmethode gibt? Falls HP bei p.s. Erkrankungen eingesetzt wurde, hat dann jemand gezählt, wie oft die Patienten infolge dieser Behandlung geheilt und _nicht geheilt_ wurden?

    Da könnte man auch den Dr. Marlborough als Experten für Fragen des Rauchens benennen.

    Diese Aussage das mag J.K.mal lieber selbst kommentieren. Aber für Fragen der HP würde ich wohl keinen ausgewiesenen HP-Anhänger befragen. Wenn du wissen willst, ob etwas hält, musst du versuchen, es zu zerstören. Auf diesem Prinzip basiert die ganze Stringenz der wissenschaftlichen Methode. Manchmal lässt sich überraschend leicht zeigen, dass etwas nicht hält. Auf diese Weise wurden auch diverse Märchen über das Rauchen ausgehebelt.

  58. #60 bote
    11. November 2019

    schlappohr,
    “was der bauer nicht kennt, das frisst er nicht.”
    So lässt sich dein Standpunkt zusammenfassen.

    Was den Menschen ausmacht, sein Glück, sein Lebensgefühl, seine Ängste, all das lässt sich nicht mit Zahlen und Beweisen ausmachen.

    Zwischen den Infektioinskreankheiten, den Stoffwechselstörungen, sonstigen Auffälligkeiten gibt es die Grauzone in der sich alle befinden. Wir kommen gut durch diese Grauzone mit den aufputschmitteln Kaffee, Tee, Cola oder mit den Beruhigern wie Bier und sonstige Alkoholika.

    Jetzt kommt jemand mit einer Hautauffälligkeit die ihn beunruhigt. Keine Salbe hilft.
    Jetzt kommt der Homöopath und es hilft. Was willst du dazu sagen. Das sollte nicht sein, das ist unwissenschaftlich ?

    Nimm deine Scheuklapen ab und schau den Leuten in die Augen. Die meisten sind gehetzt, unglücklich nur ganz wenige schauen belustigt und schlendern genüsslich durch die Straßen.
    Die Homöopathie ist der Alkohol für die unglücklich Kranken.

  59. #61 schlappohr
    11. November 2019

    @bote

    “was der bauer nicht kennt, das frisst er nicht.” So lässt sich dein Standpunkt zusammenfassen.

    Mein Standpunkt lässt sich wie folgt zusammenfassen: Was den Bauern nicht satt macht, das frisst er nicht. Warum sollte er?

    Jetzt kommt der Homöopath und es hilft. Was willst du dazu sagen.

    Ich frage den Homöopathen, wie er sicher sein kann, mir geholfen zu haben, wo er doch den Wirkmechanismus seiner Kügelchen nicht kennt. Und warum seine Kügelchen jedesmal grandios scheitern, wenn man sie unter kontrollierten Bedingungen einer größeren Anzahl von Patienten verabreicht und anschließend nachzählt, wie vielen es besser geht. Und warum er meint, dass mir ein Pfefferminzbonbon nicht auch geholfen hätte, wo doch die gleiche Menge Wirkstoff drin ist.
    Ähnliche Fragen stelle ich manchmal auch meiner Hausärztin, wenn ich ein bestimmtes Medikament nehmen soll. Sie weiß, dass ich ein neugieriger Mensch bin, und sie nimmt sich Zeit, meine Fragen zu beantworten. Manchmal zeichnet sie sogar etwas auf ein Blatt Papier. Einmal hat sie mir sogar eines ihrer Bücher ausgeliehen, damit ich es nachlesen kann.

    Nimm deine Scheuklapen ab

    Ja, die Wissenschaft hat Scheuklappen, weil sie sich weigert, gewisse Dinge unhinterfragt und unkritisch zu akzeptieren, obwohl sie doch so schön kuschelig sind.

    und schau den Leuten in die Augen. Die meisten sind gehetzt, unglücklich nur ganz wenige schauen belustigt und schlendern genüsslich durch die Straßen.

    Ich vermute, das sind die Homöopathieanhänger?

    Die Homöopathie ist der Alkohol für die unglücklich Kranken.

    Gibt es auch glücklich Kranke? Und was nehmen die? Ich glaube, wir haben hier einen Punkt erreicht, wo die Diskussion ihren Sinn verliert.

  60. #62 bote
    11. November 2019

    schlappohr,
    unglückliche Kranke.
    Lies doch mal das Buch Hiob. Da wirst du erfahren, dass Menschen die durch Krankheit ganz tief fallen, trotzdem ihren Gotteglauben behalten und gar nicht unglücklich sind.
    Nach jüdischer Auffassung dient die Krankheit der inneren Läuterung. Ohne Krankheit würde der Größenwahn die Menschheit beherrschen.
    Mein bildhaftes Beispiel mit den schlendernden Menschen soll dich daran erinnern, dass der Mensch nur mit Logik allein nicht glücklich wird. Man braucht sogar einen guten Schuss Unlogik um glücklich zu werden.

  61. #63 LasurCyan
    11. November 2019

    Ohne Krankheit würde der Größenwahn die Menschheit beherrschen.

    Was soll der Konjuktiv, bote? Der krankhafte GrössenWahn der Menschheit ist doch wohl mehr als nur offensichtlich.

    Nochmal zum Thema, homöopatisch: Meinetwegen mag jede(r) glücklich und gefühlt gesund werden beim Zuckerfressen. Ich will das nur durch meine KKBeiträge nicht unterstützen müssen. Deine (schein)heilige Schrift wird von mir schliesslich auch nicht subventioniert..

  62. #64 LasurCyan
    11. November 2019

    Konjuktiv

    Das ‘n’ vertanzt, sorry^^

  63. #65 bote
    11. November 2019

    Lasur Cyan,
    ob die H. von den Krankenkassen bezahlt wird oder nicht, das ist mir auch egal.
    Mir stößt die Formulierung auf, “Homöopathie als Antibiotikaersatz”. Das ist die reine Volksverdummung.Bei der Entscheidung der Abgeordneten gilt es zu bedenken, dass die Entscheidung für oder gegen eine Signalwirkung hat.
    Für oder gegen H. Und das finde ich unlauter, wenn nicht dumm.

  64. #66 LasurCyan
    11. November 2019

    ob die H. von den Krankenkassen bezahlt wird oder nicht, das ist mir auch egal.

    Wieso ‘auch’, bote? Hab ich nicht gerade kundgetan, dass mir das NICHT egal ist? Don’t go there..

    Für oder gegen H. Und das finde ich unlauter, wenn nicht dumm.

    Selbstverständlich gibt es keinen Mittelweg. Jegliches relativieren pro H. ist dumm, aus bekannten Gründen, die ich jetzt hier nicht nochmal zum tausendsten Mal anführe, verlinke..etc..

    Das war übrigens das letzte Stöckchen, über das ich gesprungen bin. Lass Dir was besseres einfallen: @Argumente

  65. #67 bote
    12. November 2019

    LasurCyan,
    Argumente wofür ?
    Dein Standpunkt: H. soll nicht bezahlt werden, weil H. dumm ist.
    Mein Standpunkt: H. soll bezahlt werden oder soll nicht bezahlt werden, weil streng zu unterscheiden ist zwischen der Wirkung von H und dem was die abgeordneten über H. denken. Die hat ma ja in Entscheidungszwang gebracht durch eine einmalig hinterhältige Formulierung.
    Keine Angst, du wirst von mir nicht überredet.

  66. #68 LasurCyan
    12. November 2019

    Keine Angst, du wirst von mir nicht überredet.

    Diese durchaus romantische Perspektive teile ich gern, bote.

  67. #69 RPGNo1
    13. November 2019

    @bote aka Robert

    Ich zitiere PDP10:

    Das Thema [Homöpathie] ist durch. Fertig. Aus. Ende. Nicht mehr auf dieser Welt, wie der Papagei in dem Monty Python Sketch. Auserzählt. Da kommt nichts mehr.

    http://scienceblogs.de/gesundheits-check/2019/11/08/politik-mit-medienresonanz/#comment-91306

    Und jetzt geh bitte woanders spielen. Du langweilst nur noch.

  68. #70 bote
    13. November 2019

    RPG,
    zum Glück ist heute ein schöner Spätherbsttag und ich genieße die Farbenpracht der Natur.
    Genuss und Entspannung sind Grundlagen für Gesundheit.
    Beim Thema Homöopathie geht es um die Gesundheit.

    Wenn du einfach nur die Schönheit der Natur anschaust, dann wirst du selbst etwas nachsichtiger mit den inneren Widersprüchen einer Gesellschaft.
    Auf der einen Seite gibt es den Leistungsdruck mit Aufputschmitteln , auf der anderen Seite gibt es die Esotherik mit Yoga, Kräutertherapie und, wenn du so willst auch die Homöopathie.
    Jetzt lege mal deine Kettensäge weg und erfreue dich an der Natur.

  69. #71 Basilios
    Kokoro Konekuto
    13. November 2019

    @bote
    An der Natur erfreue ich mich oft und sehr gerne.

    Bloß blöd, daß diese Homöopathie halt leider gar nichts mit der Natur zu tun hat.

  70. #72 bote
    14. November 2019

    Basilios,
    indirekt hängt alles mit Allem zusammen.
    Wer sich noch erfreuen kann, der wird weniger krank und braucht auch keine Homöopathie. Und das ist gerade das , was sich die meisten hier wünschen.

  71. #73 Beobachter
    14. November 2019

    @ RPG, # 69:

    ” … Und jetzt geh bitte woanders spielen. Du langweilst nur noch.”

    Bestimmst du hier, wer (auch immer) hier kommentieren darf/kann/soll?
    Und das in deinem ersten und einzigen Kommentar hier im Thread und mit Verweis auf deinen “Stamm-Blog” nebenan!

    Im Übrigen geht es hier bei diesem Thema nicht NUR um Homöopathie, sondern um multiresistente Keime.
    Aber das wird ja gerne “übersehen” …
    Und DAS Thema ist noch lange nicht durch – schon allein deshalb, weil es seltsamerweise medial kaum angesprochen wird, obwohl es durch multiresistente Keime zu sehr vielen vermeidbaren Todesfällen kommt!

  72. #74 bote
    15. November 2019

    So ist es Beobachter. In mir wächst die Vermutung, dass die periodisch wiederkehrende Homöopathiekritik eine gezielte Ablenkung vom eigentlichen Problem ist. Das heißt Antibiotikaskandal.

  73. #75 Joseph Kuhn
    Stammtisch
    15. November 2019

    @ bote:

    “gezielte Ablenkung vom eigentlichen Problem ist. Das heißt Antibiotikaskandal”

    Ich habe schon befürchtet, Sie sagen, der Ministrantenmangel wegen des Missbrauchsskandals sei das eigentliche Problem.

    Andere Vorschläge: Die Homöopathiekritik lenkt ab vom Pflegenotstand, überflüssigen Herzkatheteruntersuchungen und der leichtfertigen Verordnung von Beruhigungs- und Schlafmitteln. Und so weiter.

    Oder – Ablenkung für Fortgeschrittene: Wenn auf den Scienceblogs über den Pflegenotstand berichtet wird, lenkt es ab von den Herzkathederuntersuchungen. Wenn über fragwürdige Antidepressiva-Verordnungen berichtet wird, lenkt es wiederum vom Pflegenotstand ab, und in beiden Fällen natürlich vom Aberglauben an die Globuli.

    Gegen diese Ablenkbarkeit gibt es übrigens bewährte Mittel der Zuckerheilkunde.

    @ Beobachter:

    “multiresistente Keime … medial kaum angesprochen”

    Sie haben dazu sicher z.B. die Trefferzahlen einer google-Suche für die Begriffe Multiresistenzen, Antibiotika, Homöopathie und Homöopathiekritik verglichen? Idealerweise über eine Seite wie impersonal.me, die nichtpersonalisierte Suchanfragen ermöglicht?

  74. #76 bote
    16. November 2019

    Joseph Kuhn ,
    Sie haben Erfahrung,
    ….die gezielte Ablenkung…
    das war eine Polemik und nicht geeignet es inhaltlich auszuschlachten..
    Mich ärgert es, wenn ein Mitkommentator nach dem anderen mir Blödsinn vorwirft. Ich fordere nur immer wieder Toleranz ein.
    Bleiben Sie gesund !

  75. #77 RPGNo1
    20. November 2019

    @Beobachter
    Geh bitte woanders spielen. Deine Anschuldigungen, Moralpredigten, Nebelkerzen und Torpfostenverschiebungen langweilen nicht nur mich, sondern auch die überwiegende Mehrheit der Kommentatoren und Blogger. Aber eventuell liebst du es ja, von anderen Personen ständig einen auf den Deckel zu bekommen, damit du dich als “Opfer” produzieren und wieder aufregen kannst.

    bote aka Robert ist alt genug, sich selbst zu verteidigen auch ohne deine scheinheilige, empörungsgetränkte Unterstützung. Aufgrund dieser Eigenschaft habe ich noch ein klein wenig Restrespekt vor ihm. Respekt, den du schon lange nicht mehr verdienst.

  76. #78 Basilios
    Ōkami to Kōshinryō
    20. November 2019

    @RPGNo1
    Dir ist aber schon klar, daß Dein Kommentar lediglich zur Folge haben wird, daß Beobachters Empörung nochmals zunimmt, ebenso wie auch das Gefühl des “ImRecht™Seins”?
    0_0

  77. #79 rolak
    20. November 2019

    zunimmt

    ^^Das ist steigerbar?

  78. #80 RPGNo1
    21. November 2019

    @rolak
    Du nimmst mir die Worte aus dem Mund, äh Tastatur.

  79. #82 Basilios
    Ōkami to Kōshinryō
    21. November 2019

    @rolak

    ^^Das ist steigerbar?

    Klar!

    Jede leicht gedämpfte Schwingung kann durch plumpe Anregung wieder zum Ausschlag gebracht werden.
    :-p

  80. #83 Beobachter
    22. November 2019

    Die Stammtischler klopfen sich wieder gegenseitig auf die Schulter, pöbeln, provozieren und verunglimpfen (# 77) –
    und haben inhaltlich/zur Sache nichts beizutragen.
    Hohl und erbärmlich … !

    Warum macht ihr nicht bei eurem Stammtisch (# 75) bei JK weiter ?
    Da seid ihr unter euch, so wie ihr das ja so gerne habt/wollt und euch so wohlfühlt !

  81. #84 Beobachter
    23. November 2019

    Schon komisch, wenn ausgerechnet Herr RPG, der Manager und Diplom-Chemiker aus der (Nicht-Homöopathie-)Pharmaindustrie, sich plötzlich äußert und jemandem/n den Mund verbieten bzw. rausekeln/-pöbeln (# 77) will, wenn es (auch demjenigen) um Antibiotika und Multiresistenzen geht.
    Denn dieses große Antibiotika/Multiresistenzen-Problem müsste ihm (und seinen Kollegen) doch eminent wichtig sein und ihn enorm beschäftigen – schon von Berufs wegen.
    Es müsste ihm geradezu auf den Nägeln brennen ! :

    https://www.spiegel.de/gesundheit/diagnose/antibiotika-who-stellt-globalen-plan-gegen-multiresistente-erreger-vor-a-1273156.html