Dafür liebe ich das Internet ja: Da wird man in einem Moment man von einem Twitterer auf eine auf den ersten Blick besorgniserregende Doku hingewiesen, die auf den Wahnsinn der Energiesparlampen hinweist:

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Und kurz darauf twittert der nächste schon das Debunking, das das ganze (oder zumindest große Teile) als Wahn entlarvt:

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Oder ausführlich: In der ARD Kultursendung ttt wird auf einen neuen Dokumentarfilm namens “Bulb Fiction” hingewiesen, der den Wahnsinn der Energiesparlampen aufdröseln will. Gravierendes Fallbeispiel (gerade für Eltern junger Kinder): Eine Energiesparlampe fällt runter, zerbricht, wenige Wochen später fallen dem Jungen die Haare aus und er ist krank. Das Haus wird durch die Quecksilberdämpfe unbewohnbar, so der Film. Wahnsinn, oder? (und es gibt noch mehr davon, zum Beispiel zur Entsorgung).

Ganz allein gelassen, denkt man sich: “Wow, so krass.”

Der Medizinjournalist in mir denkt aber auch: “Ob das stimmt? Wie sicher ist der Zusammenhang? Ob es der einzige Fall in der Doku ist? usw. usw.” (Nachtrag: Was nicht bedeutet, dass ich das nicht auch per Twitter empfohlen hätte, das passiert schneller als man denkt).

Zum Glück hat Michael Horak, dem ich auf Twitter folge (@fatmike182, Folgebefehl mal so nebenbei), gleich reagiert, ohne dass er wusste, dass ich Fragen, aber keine Antworten hatte und schickte oben dargestellten Tweet herum.

Der Link führt zur Seite energie-lexikon.info des Physikers Rüdiger Paschotta, der der Dokumentation eine ganze Seite gewidmet hat.

Sein Fazit: kein Dokumentarfilm, sondern reine Propaganda.

Dem kann ich mich mal in Ruhe widmen.

Man wird nicht allein gelassen im Internet.

Danke Internet. Danke Michael. :-)

Kommentare (26)

  1. #1 Thilo
    14. Juni 2012

    Du solltest vielleicht noch den Artikel selbst verlinken. Aufder Hauptseite findet man ihn zwar nach kurzem Suchen, aber die wird ja vielleicht auch mal wieder geändert.

  2. #2 Wolfgang Messer
    14. Juni 2012

    Auch die BR-“rundshow” hatte den Film ohne kritische Nachfrage zum Hauptthema einer ihrer Sendungen gemacht:
    http://blog.br.de/rundshow/2012/05/mit-freundlichen-grusen-ihre-industrie/

    Das Dumme dabei ist meiner Ansicht nach: Eine Kritik an Kompaktleuchtstofflampen (die teils zu Unrecht “Energiesparlampen” genannt werden) ist eigentlich wirklich berechtigt – aber hauptsächlich aus anderen Gründen:
    http://fastvoice.net/2010/05/03/der-ubernachste-schritt-ist-der-bessere/
    http://fastvoice.net/2011/12/08/retrofit-led-leuchten-immer-heller-bald-auch-billiger/

    Meine Strategie ist seit über zweieinhalb Jahren klar: Glüh- und Leuchtstofflampen ‘raus, LEDs ‘rein. Ist zwar kurzfristig teurer und erfordert auch einige Denk- und Auswahlprozesse, erscheint aber auf lange Sicht sinnvoller, energiesparender und angenehmer. War jetzt ein bisschen Propaganda von mir ;-)

  3. #3 Marcus Anhäuser
    14. Juni 2012

    @Thilo
    ups, in der Eile. Link eingebaut.

    @Wolfgang Messer
    Werbung würde ich das nennen, nicht Propaganda. Danke für die Links. Mal sehen, wer noch so auf die Doku anspringt.

  4. #4 fatmike182
    14. Juni 2012

    Herzliches Danke für das Lob!
    Eine weitere Kritik am Film will ich nicht unerwähnt lassen, die von @georguensberg: Bulb Fiction – kritisch betrachtet.
    Ich finde kritische Dokus immer gut. Aber wenn man zwanghaft versucht 20 emotionale Kritikpunkte herzusuggerieren, da die wirklichen 3 Angriffsflächen für einen Film nicht spannend genug sind, dann verlassen wir das Genre Doku.
    (PS ad Rechtfertigung wegen “ORF” im Tweet: auch der ORF hat die Doku in 2 Sendungen unkritisch behandelt)

    @ Wolfgang Messer
    Zustimmung! Sehe ich genau so. Aber ohne kranke/tote Tiere/Kinder will scheinbar keiner mehr kinotaugliche Dokus drehen, auch wenn diese gut im Kino ankommen würden.

  5. #5 Wolfgang Messer
    14. Juni 2012

    @Marcus: Die Liste der unreflektierten Nachbeter und Propagandisten ist jetzt schon schier endlos

    Aber versuch’ mal, den Zug der Lemminge aufzuhalten – ähnlich aussichtslos wie bei einer sich ausbreitenden Welle von als “Wahrheit” getarnter Dummheit.

  6. #6 Uli
    14. Juni 2012

    Na ja, das mit dem Hg in den ESL gibt mir schon zu denken.

    Und was die Haltbarkeit angeht, da gibt es auch massive Unterschiede. Ich habe mir mal im Baumarkt (JA, ich weiß…) eine Deckenlampe gekauft, wo schon vier ESL mit dabei waren. Die letzte davon brannte etwa 10 Monate nach Installation durch, dabei habe ich diese Lampe gar nicht so oft genutzt.

    Ich persönlich werde jetzt lieber die Halogenleuchten kaufen. Die kosten etwa das gleiche wie die ESL und sind Hg-frei.

  7. #7 Mithrandir
    14. Juni 2012

    Das ist doch aktuell grundsätzlich eine beliebte Masche:
    da ist der Markencheck, der meist auch sehr einseitig irgendwelche Marken beleuchtet. meistens marken, die sehr beliebt, aber warum auch immer politisch unkorrekt sind.
    Nicht zu vergessen “Supersize Me”

  8. #8 Daniel Elstner
    14. Juni 2012

    Zudem gibt es ja mit Energiespar-Halogenlampen durchaus eine Alternative für alle Liebhaber der alten Glühbirne. Bringt dann zwar nur 30% Ersparnis, aber immerhin.

  9. #9 Wolfgang Messer
    14. Juni 2012

    @Uli: Halogen- sparen gegenüber Glühfadenlampen nur wenig Strom, sie halten allerdings länger (teilweise sogar länger als manche Kompaktleuchtstofflampe). Hochvolt-Halogenlampen erreichen eine maximale Effizienz von ca. 15 Lumen/Watt, bei LED-“Retrofits” sind es dagegen inzwischen bis zu 80. Diese Einsparung von 60-80% plus die noch längere Lebensdauer (bei Qualitätsware 25.000 Stunden bis Degradation auf 70%) und Schaltfestigkeit überkompensiert die höheren Anschaffungskosten bei Weitem.

    Apropos Kosten: Noch bis Samstag gibt’s bei Edeka Südwest die neuesten Philips-“Budget-Retrofits” für nur je 10 Euro . Schön zum Ausprobieren für LED-Einsteiger.

    (Disclaimer: Ich verkaufe keine LED-Lampen, ich blogge nur drüber)

  10. #10 Wolfgang Messer
    14. Juni 2012

    Oh, Link kaputt:
    http://fastvoice.net/2012/05/27/edeka-uberrascht-mit-philips-led-neuheiten/
    Könnte das Marcus reparieren? Sorry …

  11. #11 Physiker
    14. Juni 2012

    Ich bin ja eigentlich ein Fan von arte, 3sat und Co. Dass sich aber gerade auf diesen Kultursendern und in Kultursendeformaten wie ttt, Philosophisches Quartett, etc. so haarsträubende, esotherische und wissenschaftsfeindliche Beiträge nur so tummeln, ist ein echtes Ärgernis. Das Spektrum reicht von Klimawandelskeptikern, Homöopathischen Ergüssen bis zu Wasserverwirblern (Pseudo-Doku übr das “Wasser”). In letzter Zeit hat’s den Sendeformaten anscheinend die Glühbirne angetan… ich erinnere mich in dem Zusammenhang auch an eine arte-Doku zur “Geplanten Obsoleszenz” – grauenhaft, nichts als Verschwörungsgeplauder: auf die Idee, dass optimierte Produkte gerade deswegen eine kürzere Haltbarkeit haben, kommt bei denen niemand… GEZ-finanziert wird da echt behauptet, Drucker hätten einen eingebauten Selbstzerstörungsschaltkreis, oder Glühbirnen könnten 100 Jahre brennen, wenn deren Lebensdauer nicht absichtlich beschränkt würde.

    Solche Sendungen sollten mindestens FSK-18 eingestuft werden.

  12. #12 Frau Gummibaum
    14. Juni 2012

    hi.
    ich dachte mir ja schon sowas, als mir jemand dieses Video (natürlich mit EU ist böse und Panik und Wut gewürzt) in Facebook verlinkt hat.

    Magst du nicht vielleicht eine Zusammenfassung in einer Sprach sprechen, die mein durchschnittlicher Facebookfreund auch versteht? Der Link ist zwar für mich hilfreich, aber ich wage zu bezweifeln, dass irgendwer ohne naturwissenschaftliche Vorbildung mehr als drei, vier Sätze davon liest.

  13. #13 pulegon
    14. Juni 2012

    Grundsätzlich sind LEDs natürlich die beste Wahl was Energieeffizienz angeht.
    Als das sog. “Glühlampenverbot” geplant wurde, gabs aber schlicht noch keine LEDs die in die Standardglühlampensockel passen und andere wurden da nicht berücksichtigt.

    Halogenglühlampen werden übrigens im nächsten Schritt meines Wissens auch aus dem Verkehr gezogen, da die Richtlinie schrittweise Steigerung der Effektivität vorsieht.

    Ich hatte da auch mal ein paar esoterische Werte für Energieverbrauch und Lebenszykluskosten bestimmt.

  14. #14 Mithrandir
    14. Juni 2012

    ja, frau gummibaum hat recht.
    Die ausführliche, sachliche und fundierte Kritik auf der verlinkten Seite ist für die Zielgruppe des videos zu lang, zu langweilig, zu viele Fremdwörter und überhaupt auch von der Energiesparlampenmafia gesponsert.

  15. #15 Wolfgang Messer
    14. Juni 2012

    @pulegon. Stimmt nicht ganz. In der betreffenden EG-Verordnung 244/2009 vom März 2009 steht immerhin schon was zum Thema LED-Lampen:

    “Zum Zeitpunkt der Verabschiedung dieser Verordnung wiesen die besten der von ihr erfassten Lampen folgende Werte auf: Der höchste festgestellte Lampenwirkungsgrad war 69 lm/W.”

    (Die Verordnung im Volltext:
    http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:32009R0244:DE:NOT )

    Zwar war das Angebot Jahre vorher – in der Planungsphase der Verordnung – noch äußerst dünn, ab ca. 2007 bis zur Verabschiedung 2009 gab es aber bereits durchaus LED-“Retrofits” für viele Standardfassungen – der Text wurde entsprechend angepasst.

    Halogenspots könnten übrigens durchaus noch länger auf dem Markt bleiben, weil sie “gebündeltes Licht” abgeben, was von der Verordnung nachsichtiger behandelt wird als Leuchtmittel mit “ungebündeltem Licht” – i. e. Rundstrahler wie traditionelle “Glühbirnen”.

  16. #16 Christian Berger
    14. Juni 2012

    Was ich mich bei der ganzen Sache fragen. Da wird so viel den Glühlampen nachgetrauert und ziemlich unsinnige Punkte vor gebracht. (z.Bsp. dass die so viel Quecksilber drin hätten, etc)
    Aber das mal jemand sinnvolle Argumente bringen würde, wie dass beispielsweise eh nur 10% der elektrischen Energie in Haushalten für Licht ausgegeben wird, und dass ein Verbot von Wäschetrocknern in Privathaushalten mehr bringen würde.

    Naja ich werde wohl langsam meine Glühlampen durch LED Lampen ersetzen. An den Stellen wo ich längere Zeit Licht brauche habe ich eh schon Leuchstofflampen.

  17. #17 Wolfgang Messer
    15. Juni 2012

    @Christian Berger: Ja richtig, und natürlich müssten Energieeffizienzklasse-C-Kühlschränke, -Gefriertruhen und TV-Geräte ‘raus und sowieso verbrauchen Industrie und Gewerbe viel mehr Strom als Privathaushalte und … und … und.

    Also lassen wir das doch lieber mit den paar Lämpchen – bringt ja doch nichts. Mit diesem Totschlag-Argument können wir uns aber in jedem Themenbereich in der Ecke verkriechen und gar nichts tun – denn es gibt ja immer irgend was, das eigentlich viel wichtiger wäre (aber nicht so schnell und einfach umzusetzen ist).

    Ansatzpunkt verstanden? Lieber klein anfangen als überhaupt nicht. Und den Rest kriegen wir auch noch irgendwann in den Griff.

  18. #18 Christian Berger
    15. Juni 2012

    @Wolfgang Messer: Ja, aber ich spreche hier von den Leuten die aus welchen Gründen auch immer, unbedingt ihre Leuchtheizungen weiter betreiben wollen.

  19. #19 knorke
    15. Juni 2012

    Dieser Film ist mir schon seit längerem ein Dorn im Auge. Ein Sammelsurium von Scheinzusammenhängen, Übertreibungen, Panikmache, Falschinformation, ein bissel Sentimentalität für Otto-Normal-Verarschter und alles fein säuberlich verknüpft mit bekannten Fakten.
    Ich frage mich, welcher Teufel die ÖR geritten haben muss, dass die diesen Blödsinn ausstrahlen.

  20. #20 Marcus Anhäuser
    15. Juni 2012

    @Wolfgang Messer
    was mich immer schon mal interessiert hat: Woher kommt eigentlich dein Interesse für dieses ganze Leuchtmittelzeugs? Ich kenne ja keinen, der sich da so gut auskennt.

  21. #21 mithrandir
    15. Juni 2012

    Also ich bin der Meinung, man müsste die ganze Energiegeschichte von einem anderen Standpunkt aus angehen.
    Wir werden den Energgieverbrauch nicht groß senken können. Nicht dass ich nicht dafür bin, weiterhin stromsparendere Geräte zu entwickeln, aber wenn ich sehe für welchen Pups man mittlerweile Energie erzeuigen muss:
    Elektrische Nassrasierer, Akkubesen, Pedelecs, elektrische Pfeffermühle mit Beleuchtung usw.
    Dass bei solchem Firlefanz keinAufschrei durch die Ökoszene geht wundert mich.
    Deshalb sollte man mMn den Focus darauf richten, wie man mit einer wärmeren Erde, mehr CO2 usw. zurecht kommt. Klar, erneuerbare Energien sind das Idealziel, aber ich glaube ehrlich gesagt auch nicht, dass wir die entsprechende Abdeckung des Bedarfs rechtzeitig erreichen.

  22. #22 Wolfgang Messer
    15. Juni 2012

    @Marcus Anhäuser: Auskennen? Naja, wie man sich halt nach gut zweieinhalb Jahren intensiver autodidaktischer Beschäftigung privat und als Blogger damit auskennen kann: Profundes Halbwissen, nicht ganz Laie, aber noch lange kein “Fachmann”.

    Die Antwort auf Deine Frage gäbe fast schon wieder Stoff für einen weiteren Dokumentarfilm her ;-) Ursprünglich ging’s nur mal (wegen Umzugs) um den Totalumbau eines bis dahin zu Wohnzwecken genutzten Dachgeschosses in ein Tonstudio (mit Akustikpanelen und so – ziemlich aufwendig und mit viel Eigenarbeit):
    http://fastvoice.net/2010/01/17/es-wachst-und-gedeiht/

    Dann verguckte ich mich in eine dieser damals ziemlich neuartigen LED-Panelen, die man zum Beispiel als so eine Art “Oberlicht” montieren kann:
    http://fastvoice.net/2010/02/09/so-langsam-wirds/

    Kurz darauf die beunruhigende Erkenntnis, dass die sieben Halogenspot-bestückten und auf die Akustikpanelen montierten Zwillings-Downlights derart heiß wurden, dass zumindest die Lackierung der Panelen langfristig darunter leiden würde – wenn nicht Schlimmeres passieren konnte. Die Lösung: Ich fand heraus, dass es bereits nicht allzu teure, dimmbare GU10-LED-Spots gab, die in die vorhandenen Fassungen passten, viel weniger Strom verbrauchten, auch im Dauerbetrieb deutlich kühler blieben als die Halos und somit keine Gefahr mehr darstellten – der Anfang zu einer immer noch nicht ganz abgeschlossenen Totalumrüstung eines dreistöckigen Hauses von konventioneller zu LED-Beleuchtung.

    In diesem Kontext bin ich gleich noch zu einem Ökostromanbieter (Elektrizitätswerke Schönau) gewechselt – kostet etwas mehr, aber das sparen wir halt durch die Umrüstung mehr als wieder ein – und mein Blog wurde teilweise zu einem LED-Umrüstungs-Tagebuch.

  23. #23 Alice Karén
    17. Juni 2012

    Leider sind Berichterstattungen über “dramatische” und “kritisch zu betrachtende” Themen oft vorschnell. Es wird genauso schnell “hier!” geschrieben, wenn etwas vorgeblich Gesundheitsschädliches enormen Ausmaßes im Umlauf ist. Was nicht bedeutet, dass es immer und automatisch falsch ist.

    Aber solche pseudo-Argumentationen vernichten leider die Wahrnehmung tatsächlich relevanter Probleme im Zusammenhang mit einem Gegenstandsbereich. Pro-Argumentatoren werfen alle Contra-Argumente in einem Topf und geben diesem den Stempel “Schwachsinn”. Das wäre ebenso falsch.

    Energiesparlampen sind da ja nur ein Beispiel.

  24. #24 Leon Becker
    4. Juli 2012

    Eigentlich hatte ich mir den Film im Kino anschauen wollen (er läuft hier tatsächlich in einem Programmkino), aber wenn ich das hier lese, dann ist das Geld fürs Kino + Eis wohl besser in einer LED-Leuchte angelegt. ;)

  25. #25 Wolfgang Messer
    4. Juli 2012

    @Leon Becker: Hervorragende Entscheidung ;-)

  26. #26 Lumimax
    1. August 2012

    Bulb Fiction ist jetzt auch in voller Länge auf You Tube anzusehen. Wenn man sich den Mist denn unbedingt antuen möchte.