… soll kein Schlachtruf sein und kein Statement unsererseits für die totale Freigabe von Ritalin als Neuroenhancer, sondern schlicht ein Hinweis auf einen kommentierenden Beitrag auf Nature.com bei dem die Kontroverse vorprogrammiert ist.

Der Titel:
Towards responsible use of cognitive-enhancing drugs by the healthy

Society must respond to the growing demand for cognitive enhancement. That response must start by rejecting the idea that ‘enhancement’ is a dirty word, argue Henry Greely and colleagues.

Die trauen sich was.

Und wieder weg.

Nachtrag:
Tobias von WeiterGen hat sich mehr Zeit für den Artikel genommen.

Kommentare (2)

  1. #1 Chris
    8. Dezember 2008

    Es geht auf Weihnachten zu, Zeit der Wiederholungen. Jetzt auch bei Scienceblogs…
    http://www.scienceblogs.de/wissen-schafft-kommunikation/2008/08/hirndoping.php

    Wieso wiederhole ich mich nur immer? Mann, habt Ihr Euch alle abgesprochen? ;-)

  2. #2 strappato
    8. Dezember 2008

    Man sollte sich mal die Autoren ansehen. Alles Psychiater, Psychologen und bekannte Verfechter einer Medizin ohne Grenzen. So ganz glauben die auch nicht daran. Denn es wird verlangt, dass

    1. die Medikamente sicher sein sollen. Was angesichts der Nebenwirkungen von Psychopharmaka Zweifel aufkommen lässt, ob dies überhaupt denkbar ist.
    2. Kinder nicht rankommen. Enhancement soll ja nicht das Bewusstsein erweitern, sondern handfeste Vorteile bringen. Ein Einsatz bei Kindern kann wohl in der PISA-Wettbewerbsgesellschaft nie ausgeschlossen werden.
    3. eine Risiko-Nutzen Bewertung erfolgt, wie bei Medikamenten. Selbst bei Medikamenten gibt es keinen objektiven Standrad zur Bewertung. Wie soll das dann bei Doping-Mittel sein, wo etische/religiöse/kulturelle Bewertungen des potentiellen Nutzens noch stärker als bei Behandlungen von Krankheiten mit einfliessen.

    Fazit: Die Autoren haben was für ihre Bekanntheit getan. Aber nichts für die medizinisch.ethische Debatte.