Frank Ochmann ist Physiker, Theologe und obendrein Stern Redakteur. Die grössten Kritiker der Elche, waren früher selber welche. Und so sind es gerade die durch ihre seriöse, nüchterne Berichterstattung immer schon aufgefallenen Illustrierten Stern und Spiegel, die erst den Kölner Dom unter Wasser sahen und jetzt in Sachen Klima gelangweilt abwinken. In diesem Monat winkte bei weitem am wirrsten Frank Ochmann ab und dafür sei ihn der Ehrentitel “Klimaschmock des Monats Oktober” verliehen. Ihm gebührt in dieser neu geschaffenen Kategorie die erste Steinplatte in der Hall of Fame. Glückwunsch.

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Bild 1:
Das Walhalla des klimakritischen Journalismus ist eröffnet. Die Hall of Fame der Klimaschmocks hier bei Primaklima. Der Monat Oktober ist Frank Ochmann gewidmet.


Was hat der Frank Ochmann also zu melden? Eine Weltsensation für ihn war ein Artikel in Nature Geosciences:

Was Wissenschaftler aus den Niederlanden und Deutschland in Bohrproben aus dem Jahr 2004 an spektakulären Pflanzenresten entdeckt haben, stammt aus einer Warmzeit, die vor rund 53 Millionen Jahren – nicht zum ersten und nicht zum letzten Mal – tropische Verhältnisse in die Arktis brachte.

Daraus folgert Klimaexperte Ochmann zweierlei:

1) Tropische Verhältnisse am Polarkreis sind das normalste in der Welt.

2) In einem Nebensatz des Originalartikels erwähnen die Autoren, dass Klimamodelle solch hohe Temperaturen nicht reproduzieren können. Sie zeigten während der Polarnacht immer Temperaturen deutlich unter null, während die Palmenüberreste mindestens +8°C anzeigten. Also wieder ein Flopp der Klimamodelle.

Lassen wir uns das auf der Zunge zergehen. Die Klimamodelle “floppen” weil sie nicht in der Lage seien, Wintertemperaturen nördlich von Sibirien im frühen Eozän korrekt zu berechnen. Wenn also die Modelle das nicht können, dann kann doch keiner von mir verlangen, irgendwelche CO2 Emissionen zu reduzieren.

In dieser Weise kurz zusammengefasst klingt Ochmanns Kolumne schon dermaszen meschugge wie sie es tatsächlich auch ist, sodass man gar nicht so recht weiss, ob es nötig ist, da noch ins naturwissenschaftliche Detail zu gehen. Trotzdem ein paar Infos mehr dazu, einfach weil es ganz interessant ist.

Zu 1) Der Frank Ochmann mag Palmen (denn um deren Überreste geht es) für eine tropische Pflanze halten, ein Besuch in Nizza, 2 ½ Flugstunden von seiner Hamburger respektive Hannoveraner Redaktion entfernt, kann ihn aber eines besseren belehren. Es sei denn, er meint, die Cote d’Azur seien die Tropen. Der zur Diskussion stehende Artikel von Appy Sluijs und Kollegen erwähnt das Wort Tropen nicht ein einiges Mal. Ein Detail, nur zur Einstimmung. Was auch immer alles zu diesen sehr warmen Bedingungen im frühen Eozän gefuehrt hat, ein Faktor ist natürlich seit langem bekannt und das ist ein einzigartiger Anstieg und nachfolgender Abfall in der 13C (2-3‰ für das PETM und 1-2‰ für das ETM2 (oder auch Elmo event ), über das Ochmann schrieb) Zusammensetzung organischer Kohlenstoffreste. Diese starken Peaks werden mit einem enormen Anstieg der CO2 Konzentration in Verbindung gebracht, deren Ursache eine ungewöhnlicher Anstieg vulkanischer Aktivität oder auch ein riesiges Ausgasen von Methan-Clathraten sein könnte. Es ist also gerade der Treibhauseffekt dieser Gase (CH4/CO2), der sicher einen ganz wesentlichen Anteil an der damaligen Erwärmung hatte. Beide bekannten “Events”, das berühmte Paleocene-Eocene Thermal Maximum (PETM) als auch das hier diskutierte ETM2 oder Elmo Event dauerten, so schnell und event-haft sie auch auf geologischen Skalen erscheinen mögen, deutlich mehr als 100.000 Jahre an. Wenn Ochmann also unter anderem sagen wollte, dass “tropische” Verhältnisse an den Polen kein Problem für die Umwelt seien, hat er einerseits Recht (nach einigen zehntausend Jahren hat sich immer alles irgendwie eingestellt) und redet natuerlich Blödsinn, wenn er das zu den jetzigen Klimaänderungen in Beziehung setzt. Die Menschheit hat leider nicht die Zeit auf eine biologische Anpassung an abrupte Klimaänderungen gelassen 25.000 Jahre warten zu können.

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Bild 2: Eine kleine Anstrengung und schwupp, sama angepasst. Fauna des mittleren Eozäns.

2) Kann man Modellen vertrauen, die nicht in der Lage sind, das Elmo Event vor 53 Millionen Jahren abzubilden? “Floppen” diese Modelle also, wie Ochmann meint? Diese Aussage ist ungefähr so dämlich wie ein Patient, der mit einer Krebsdiagnose konfrontiert behauptet, da könne man ja kein Vertrauen zu haben, schliessliche wäre diese Diagnose ja nicht in der Lage die Haarfarbe seiner Urgrossvaters mitzubestimmen.

Die Kontinentalverteilung war zu dieser Zeit deutlich anders, der Arktische Ozean war eine Art Riesensüsswassersee, der teils anoxisch war, also ohne Tiefenzirkulation auskommen musste, ja selbst die Sonne hatte eine leicht niedrigere Intensität. Was sonst noch alles so anders war? Vieles, insbesondere vieles, was wir schlicht nicht ausreichend wissen, war sehr anders vor 55 Millionen Jahren. Aber unabhängig von all diesen Punkten, die ein ernsthaft arbeitender Wissenschaftsjournalist sicher erwähnenswert gefunden hätte, ist sich Ochmann scheinends nicht darüber im Klaren, dass die erdgeschichtlichen Hothouses (also insbesondere die Oberkreide und eben das frühe Eozän) ein allgemeines Problem unseres Verständnis des Klimas darstellen.

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Bild 3: Kann sein, dass man mehr als eine Komponente berücksichtigen muss, um das Klima des Eozäns zu verstehen. Kontinentalverteilung vor 50 Millionen Jahren.

Man weiss schon seit seeehr langem von Krokodilen und Lemuren am Polarkreis, nicht erst seit diesem Paper. Man kennt eine ganze Reihe von Temperaturrekonstruktionen, die auf einen ca. +15°C warmen arktischen Ozean während der Kreidezeit hinweisen.
Ein echter Überblick zum Thema, wie es möglicherweise zu warmen (wenn auch nicht tropischen) Temperaturen in der Nähe der Pole kommen konnte, führt jetzt hier deutlich zu weit und sollte mal in einem zukünftigen Blogg-Beitrag behandelt werden. Es mangelt sicher nicht an Ideen, wie z.B. eine teils sehr exotisch anmutende Wolkenphysik eine ursprüngliche Treibhausgaserwärmung weiter verstärkt haben könnte (siehe hier und hier und hier). Auch sollte man sicher nicht vergessen, dass die bei weitem höchsten Temperaturrekonstruktionen (wie die von Sluijs oben) alle von einem relativ neuen Temperaturproxy, Tex86 (Anzahl der Zyclopentanringe in bestimmten Membranen bestimmter Mikroorganismen). Warten wir einfach mal ab, ob diese sehr neuen Resultate (seit ca 2004 existiert die Tex86 Methode) von anderen Methoden bestätigt werden können. Mit den Klimamodellen aber hat all das im eigentlichen Sinne nichts zu tun, es hat mit unserem begrenzten Verständnis des Klimas und seiner Dynamik überhaupt zu tun.

Kann man von all dem etwas über die rezente Klimaänderung lernen? Kann man also eine Brücke zu den heutigen Problemen schlagen, wie das der Herr Ochmann gerne möchte? Sicher kann man mal festhalten, dass alle Warmzeiten gekennzeichnet sind durch hohe bis teilweise sehr hohe CO2 Werte (bis 15 mal so hoch wie der präindustrielle CO2 Wert von 280ppm). Sicher könnte man festhalten, dass zumindest auf wirklich langen Zeitskalen (also noch jenseits der, auf der wir die sogenannte Gleichgewichts-Klimasensitivität definieren, zur Unterscheidung “verschiedener Gleichgewichtssensitivitäten siehe etwa James Hansen et al. 2008) es Feedbacks geben könnte, die eine urspüngliche Störung noch deutlich weiter erhöhen, als es der IPCC vorschlägt, insbesondere in den Polargebieten. In dem Sinne addieren sich die Nachrichten aus dem Hothouse zur Summe der Unsicherheiten, mit denen wir ohnehin schon leben müssen (immerhin 2°-4°C Erwärmung fuer eine CO2 Verdoppelung, was ja auch schon ein grosser Unsicherheitsbereich ist).

Sicher kann man auch erwähnen, dass die Klimaforschung so vieles nicht weiss. Auch die Medizin kennt noch nicht alle Ursachen von Krebs, trotzdem werden die Hinweise der Krebsforschung auf kerbsverursachende Stoffe normalerweise ernst genommen . Nur die Klimaforschung soll jede Temperatur zu jedem Zeitpunkt an jedem Ort der Erde verstehen und nachbilden können, bevor sie darauf aufmerksam machen darf, dass Treibhausgase eine wärmende Wirkung auf die Oberfläche eines Planeten haben. Ochmann vertut erst gar keine Zeit mit einer Darstellung der Sicherheiten und Unsicherheiten der Forschung. Er greift sich ein x-beliebiges Paper raus, stellt es ohne jeden Kontext vor, baut ein paar Strohmänner darum herum auf und haut sie dann mit grosser Selbstbefriedigung um: Die Modelle floppen wieder. Was aber wirklich floppt ist ein Wissenschaftsjournalismus beim Stern, der diesen Namen verdient.

Kommentare (91)

  1. #1 Samin
    Oktober 28, 2009

    “Klimaschmock des Monats” klingt mir sehr nach öffentlicher Bloßstellung. Ich bin der Meinung, dass sowas unter keinen Umständen nötig oder gar angebracht ist.
    “Lasst uns alle mit dem Finger auf ihn zeigen weil er völligen Mist verzapft” klingt einfach nicht nach dem Niveau was man an den Tag legen sollte. Interessanter Eintrag, aber ich mag die Einleitung überhaupt nicht 😉

  2. #2 Geoman
    Oktober 28, 2009

    Georg Hoffmann schrieb;

    “Sicher kann man auch erwähnen, dass die Klimaforschung so vieles nicht weiss. Auch die Medizin kennt noch nicht alle Ursachen von Krebs, trotzdem werden die Hinweise der Krebsforschung auf kerbsverursachende Stoffe normalerweise ernst genommen.”

    Nicht nur “die Klimamodelle ‘floppen'”, sondern auch Ihre Vergleiche. Die einzige Gemeinsamkeit, die ich zwischen Krebs und Klimaforschung sehe, ist, dass es sich in beiden Fällen um eine schwer heilbare Krankheit zu handeln scheint.

  3. #3 Georg Hoffmann
    Oktober 28, 2009

    @Samin

    “Klimaschmock des Monats” klingt mir sehr nach öffentlicher Bloßstellung.

    Genau, aber einer ironischen. Ich denke, ich bewege mich ganz angemessen auf der gleichen Wellenlaenge und benutze den gleichen Ton wie Herr Ochmann, nur mit besseren Argumenten.

    @geoman

    Der Sinn eines Vergleich ist es, das zuvor durch die Details einer Auseinandersetzung Verdeckte klarzustellen. Anscheinend dachten Sie, dass in dem Vergleich der Krebs und die Klimaforschung verglichen wurden. Ich werde daher das Vergleichspaar nocheinmal fuer Sie ein wenig klarer darstellen. Auf der einen Seite befinden sich Wissenschaftler in der Medizin und in der Geophysik auf der anderen Seite die Krebs- und die Klimaprognose. Am besten malen Sie sich die beiden paar noch einmal auf ein Blatt Papier auf und ziehen Pfeile zwischen den beiden Begriffspaaren (Medizin/Krebsprognose und Geophysik/Klimaprognose). Dann schreiben Sie sich am besten mit Wachsstiften: Mediziner untersucht Asbest als Lungenkrebs erzeugendes Material – dann: Geophysiker untersucht drei-atomige Molekuele als klimarelevante und die Erdoberflaeche erwaermende Treibhausgase. Dann: Mediziner kennt nicht alle Stoffe und Faktoren, die Lungenkrebs erzeugen. Dann: Geophysiker kennt nicht alle Feedbacks des Klimasystems waehrend des Eozaens.
    Falls das nicht ausreicht den Vergleich klar zu machen oder Sie das mit den Pfeilen nicht hinbekommen, kann ich meine driejaehrige Tochter bitten, dass fuer Sie anzufertigen. Ich bin sicher zusammen bekommen wir das hin. Nicht den Mut verlieren.

  4. #4 Jörg
    Oktober 28, 2009

    Promovierter Physiker und danach Theologie studiert *facepalm*
    Ist das jetzt The Arrogance of Physicists?

  5. #5 ali
    Oktober 28, 2009

    Mir gefällt “Klimaschmock”. Alternativ könnte man in ähnlichem Sinne und mit den selben sprachlichen Wurzeln als Wortspiel den “Oktoberputz” deklarieren. Wäre auch treffend.

  6. #6 Krishna Gans
    Oktober 28, 2009

    Tropen & tropische Verhältnisse kann man nicht gleichsetzen.
    Wer eine zeitlang in Menton gelebt hat wir ich weiß, wie “tropisch” es da unten lange Zeit sein kann.
    Und daß da unten die Palmen und auch Opuntien “winterhart” sein müssen ist auch klar, liegt doch in den Seealpen bis an die Küste runter öfter mal Schnee, etwas höher, St. Agnes, Gorbio und Sospel sowieso.
    Also mal etwas langsam nit den jungen Pferden, etwas weniger Polemik und alles wird gut.
    ;.)

  7. #7 Geoman
    Oktober 28, 2009

    @Georg Hoffmann

    Wenn ihre dreijährige Tochter Sie fragt, wo Sie hingehen, wenn Sie das Haus Morgens in der Früh verlassen, antworten Sie ihr dann allen Ernstes, Sie würden helfen, die Luft oder das Wetter davor zu retten, an einer gefährlichen Krankheit (oder an einem schlimmen Aua-weh-weh) zu sterben? Falls Sie morgens noch schläft, kann sie auch abends fragen..

  8. #8 schlappohr
    Oktober 28, 2009

    Vielleicht liegt es daran, dass ich von Klimaforschung nicht die geringste
    Ahnung habe, aber ich frage mich nach dem Sinn der endlosen Diskussion
    über die Klimamodelle. Ein Zweck dieser Modelle ist es doch, die Auswirkungen
    den Treibhauseffekts auf die Temparatur vorherzusagen. Und zwar *heute*
    und nicht vor 50Myr. So gesehen spielt es überhaupt keine Rolle, ob unsere
    Klimamodelle für damals falsche Ergebnisse liefern (mal abgesehen von der reinen Klimaforschung. Aber hier geht es ja um unser aktuelles Klimaproblem).
    Der eigentliche Kern der Sache ist doch etwas anderes:

    1. Die Tatsache, dass ein erhöhter CO2-Anteil in der Athmosphäre zu einer
    Erwärmung führt, steht doch außer Frage. Das war offensichtlich auch schon
    im Eozän der Fall.

    2. Wir wissen nicht, ob die Temperatur um 0.5 oder 1 oder 10 Grad steigen
    wird, aber wir wissen, dass Eis bei hohen Temperaturen schmilzt und der
    Meerespsiegel steigen wird und die Gegend um den Äquator wahrscheinlich
    unbewohnbar wird.

    3. Tatsache ist auch, dass wir seit etwa 150 Jahren lustig dabei sind,
    jedes Jahr ein paar Milliarden Tonnen CO2 in die Luft zu blasen, und zwar mehr, als
    in irgendwelchen 150 Jahren zuvor in der Erdgeschichte.

    4. Aus 1…3 können wir unmittelbar folgern, dass sich das Klima auf der
    Erde schneller erwärmen wird als jemals zuvor, und dass es daher kaum ein
    Lebewesen geben wird, dass sich früh genug anpassen kann (außer vielleicht
    Grippeviren). Die Bedingungen werden sich also sehr schnell zu unserem
    Nachteil entwickeln, da wir nun mal auf das Klima angepasst sind, das aktuell
    herrscht.

    Diese Argumentationskette ist sicher drastisch vereinfacht, aber im Kern
    doch richtig, das sollte auch einem Stern-Redakteur klar sein, Klimamodelle hin oder her. Anstatt also mit den Fingern zu schnippen und zu sagen “Hey Leute, alles ok, wir können so weitermachen, die Palmen wachsen halt demnächst am Nordpol” sollte
    er lieber die Einsicht verbreiten, dass wir allmählich mal die Notbremse ziehen müssen.

  9. #9 Georg Hoffmann
    Oktober 28, 2009

    @Krishnag

    Wer eine zeitlang in Menton gelebt hat wir ich weiß, wie “tropisch” es da unten lange Zeit sein kann.

    Das ist sehr warm und vielleicht (glaube ich übrigens übers Jahr gesehen auch nicht) “subtropisch”, es ist nicht tropisch, vor allem wegen des grossen Jahresgangs.
    ZB ist das der heutige Ozean:
    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/18/Wiki_plot_03.png
    Die Ozeanmitteltemperatur der Arktis lag in der oeberen Kreide bei vielleicht +15°C, das ist nicht tropisch und so faellt dieses Wort auch nicht einmal in dem Artkel von Appy Sluijs. Das ist allein Ochmanns Beitrag.

  10. #10 Georg Hoffmann
    Oktober 28, 2009

    @geoman

    Wenn ihre dreijährige Tochter Sie fragt, wo Sie hingehen, wenn Sie das Haus Morgens in der Früh verlassen, antworten Sie ihr dann allen Ernstes, Sie würden helfen, die Luft oder das Wetter davor zu retten, an einer gefährlichen Krankheit (oder an einem schlimmen Aua-weh-weh) zu sterben?

    Ueblicherweise sage ich, dass Papa jetzt los geht, die Welt retten.

    @Schlappohr

    Groesstenteils einverstanden. Hier meine B-Mols (oder Korinthenkackereien) :

    Ein Zweck dieser Modelle ist es doch, die Auswirkungen
    den Treibhauseffekts auf die Temparatur vorherzusagen. Und zwar *heute*
    und nicht vor 50Myr.

    Die Modelle haben sicher hauptsächliche Anwendungen, aber jede Anwendung, die von der relativ kurzen Zeitspanne abweicht, in der die Modelle entwickelt und auf die sie hin gebaut wurden (durch die Modellinterne Konstruktion und Parametrisierung), ist grundsätzlich ein wichtiger Test für die Modelle. So haben wir seit ueber 10 Jahren ein inernationales Projekt laufen, dass diese Modelle im Holozaen (die letzten 10000 Jahre) und auch fuer die quaternaeren Eiszeiten testet: http://pmip.lsce.ipsl.fr/
    mit grossem Erfolg und mit vielen interessanten Antworten. Grundsätzlich wollen wir das polare Klima im Eozän oder in der Kreide genauso verstehen, aber es muss auch klar sein, dass nicht jedes Problem, was wir noch haben, die gleiche Bedeutung fuer den Kern unserer Aussagen hat.
    Ich werfe Ochmann vor, diese Nuancen voellig wegzubuegeln, und zwar mit Absicht.

  11. #11 schlappohr
    Oktober 28, 2009

    @Georg: Das habe ich auch so verstanden. Klimamodelle sind für die Forschung sehr wichtig, und ich kann mir vorstellen, wie schwierig es ist, ein Modell so zu fitten, dass es heute ebenso gültig ist wie vor Millionen von Jahren. Ich habe das ganze nur auf den Kontext der aktuellen Klimaentwicklung bezogen.
    Die Vorgehensweise von Ochmann ist die gleiche wie bei vielen Kritikern der Physik. Sie verweisen darauf, dass z.B. die Relativitätstheorie ihre Grenzen hat und es Bereiche gibt, wo sie nicht anwendbar ist. Daraus leiten sie ab, dass die ganze Physik falsch ist und konstruieren dann ihr eigenes Weltild.

  12. #12 Redfox
    Oktober 29, 2009

    Ich finde Ihre Idee witzig und gut. Wie heist es doch so richtig:
    “Manche Dinge sind so ernst, dass man sie nur mit Humor ertragen kann.”

    Und Fehlinformationen wie diese darf man nicht auf die leichte Schulter nehmen, man schaue sich nur an wie weit sich der “Global Cooling”-Mythos schon verbreitet hat:
    http://www.desmogblog.com/skeptics-have-touted-global-cooling-theory-anywhere-they-could

    Oi, oi, oi…

    Übrigens hat Frank Ochmanns Blog auch eine Kommentarfunktion, wollen sie ihn nicht über seine “Ehrung” informieren? 😉

  13. #13 adenosine
    Oktober 29, 2009

    Interessanter wäre doch die Frage, ob damals die für Menschen gut nutzbare Landfläche nicht trotz des hohen Meeresspiegel größer war als heute?

  14. #14 Georg Hoffmann
    Oktober 29, 2009

    @adenosine

    Interessanter wäre doch die Frage, ob damals die für Menschen gut nutzbare Landfläche nicht trotz des hohen Meeresspiegel größer war als heute?

    Wieso interessanter? Fuer jetztige Entscheidungen? Das ist doch nicht ihr Ernst.

    Der Meeresspiegel war mehr als 120 Meter hoeher und insbesondere diese beiden Eocene events (mit den riesigen CO2 Mengen in der Atmosphaere) war wahrscheinlich sehr produktiv. So ist das jeweilige 13C Signal, die fuer uns erst das Event wirklich definieren, in etwas mehr als 100.000 Jahren relativ schnell verschwunden, ein Hinweis auf sehr hohe biologische Produktivitaet.

  15. #15 Georg Hoffmann
    Oktober 29, 2009

    @redfox
    Danke fuer den Hinweis. Ich habe Ochmann einen Kommentar hinterlassen.

  16. #16 markus
    Oktober 29, 2009

    gleich vorweg…….JA ich bin für umweltschutz!!!!!
    aber bitte dann schon ernsthaft!!!

    das die weltweite klimaerwärmung uns menschen in die schuhe geschoben wird finde ich schon mehr als lächerlich!

    wenn man bedenkt das ein einzelner vulkanausbruch mehr co2 verurusacht wie alle autos seit 100 jahren gemeinsam dann kann etwas nicht stimmen.
    die eliten möchten uns doch nur ein schlechtes gewissen damit einreden und einen grund für steueröerhöhungen und co suchen.

    das etwas geändert gehört weiss aber hoffentlich jeder von uns.
    so dann lasst uns doch mal wirklich ernsthaft damit anfangen!

    STOPP den WALDRODUNGEN!!!!!!
    wir brauchen keinen Holz!!!!!!!!
    nehmen wir z.b. stattdessen HANF!
    hanf ist ein naturprodukt das mutter natur uns reichlich zur verfügung stellt!
    damit lassen sich papier, dämmstoffe, farben, öle,…….. herstellen. mit hanf könnten wir einige tausend verschiedene produkte herstellen OHNE die umwelt zu schädigen!
    warum wurde hanf verboten……weil man damit nicht soviel verdienen kann!!!
    wieder einmal gehts nur um das verdammte GELD 🙁

    lasst uns endlich damit mit der ÖL ausbeutung der ERDE aufhören!

    lasst uns endlich umweltfreundlichen STROM erzeugen!

    jeder von uns könnte mit einem freien Energieaparrat den strom den er benötigt herstellen! aber warum werden diese patente verschwiegen? weil es wieder einmal kein GELD einbringen würde!!!!!!!!

    ich könnte noch dutzende sachen aufzählen die wir ganz leicht ändern könnten, nur würde man nach den Änderungen kein GELD damit verdienen können!!!!

    das wollen die leute die an der macht sind natürlich nicht, und deswegen werden die menschen wirklich für dumm verkauft, statistiken bewusst verfälscht damit ja eine jeder von uns ein schlechtes gewissen hat und sagt, ja für den umweltschutz zahle ich gerne mehr. HAHAAAAA aber es würde auch anders gehen und mit diesem umdenken könnten wir AKTIV unseren wunderschönen Planeten schützen ohne viel AUFWAND und GELD!!!!

    lg

  17. #17 just me
    Oktober 29, 2009

    “wenn man bedenkt das ein einzelner vulkanausbruch mehr co2 verurusacht wie alle autos seit 100 jahren gemeinsam dann kann etwas nicht stimmen.”

    muss aber schon ein extrem großer Ausbruch sein… naja. Hab die Zahlen nun nicht im Kopf, aber die menschlichen CO2-Emmissionen insgesamt übertreffen die vulkanischen um Längen. Gar kein Vergleich.

    Aber um deine Logik etwas fortzuführen: ein einziger großer Vulkanausbruch verursacht auch riesige Mengen an Schwefelabgasen, bist du nun auch dafür Entschwefelungsanlagen und Autokatalysatoren abzuschaffen?

  18. #18 markus
    Oktober 29, 2009

    @just me

    ich wäre dafür das wir gleich die autos abschaffen, zumindest so wie sie heute betrieben werden!!!

  19. #19 Krishna Gans
    Oktober 29, 2009

    ich wäre dafür das wir gleich die autos abschaffen, zumindest so wie sie heute betrieben werden!!!

    Der lange Weg Chinas, übers Fahrrad zum Auto.
    Nun, wir machen es anders herum ;.)
    Toll

  20. #20 Krishna Gans
    Oktober 29, 2009

    Nachtrag
    Das ist dann Schellnhubers Kulturrevolution…, nö…äh.. der lange Marsch, äh, nee, ah jetzt ja: die große Transformation !

  21. #21 Marcus Anhäuser
    Oktober 29, 2009

    @markus
    mehr co2 verurusacht wie alle autos

    mehr … ALS …

  22. #22 Krishna Gans
    Oktober 29, 2009

    @Marcus Anhäuser

    mehr … ALS …

    Wenn das alles ist, was an Markus’ Posting zu meckern ist…
    ;.)

  23. #23 markus
    Oktober 30, 2009

    @krishna

    na dann schiess mal los mit dem meckern.

    mich würden auch ansichten auch mal interessieren.

    lg

  24. #24 markus
    Oktober 30, 2009

    eure ansichten soll das natürlich heissen 🙂

  25. #25 Geoman
    Oktober 30, 2009

    @Georg Hoffmann schrieb

    “Ueblicherweise sage ich, dass Papa jetzt los geht, die Welt retten.”

    Als Antwort für Ihre dreijährige Tochter ist das OK, denn es hilft ihr vielleicht, wenn Sie ihr erzählen, dass es einen äußerst wichtigen Grund hat, wenn Sie sie verlassen müssen.

    Wenn Sie hier allerdings eine Analogie zwischen der Erforschung einer schwer heilbaren Krankheit und der Erforschung der Klimaerwärmung/-veränderung herstellen, ist das überhaupt nicht OK, sondern günstigstenfalls esoterische Propaganda.

  26. #26 Webbaer
    Oktober 30, 2009

    Die Modelle floppen wieder.

    Modelle floppen zwingend irgendwann, die Frage ist nur wann, denn sonst wären es keine Modelle.
    Tragen Sie doch einfach Ihre Hypothesen und Erkenntnisse vor: Die interessieren!
    Lassen Sie den Finger vom Politisch-Werden und Beschimpfungen wie Klima-Schmock etc., Sie schaffen so bei einigen nur Misstrauen.
    MFG, WB

    PS: ali darf das natürlich, der ist Politologe, Naturwissenschaftler sollten aber doch, Sie wissen schon, …

  27. #27 Wolfgang Flamme
    Oktober 30, 2009

    “Ueblicherweise sage ich, dass Papa jetzt los geht, die Welt retten.”

    Na, das wird sicher ‘ne spannende Pubertätsphase werden, wenn sie mal rausbekommt, daß Du in Wahrheit nach Lima gejettet bist, um über ein paar Politiker abzulästern und gegrillte Meerschweinchen zu essen.

  28. #28 Georg Hoffmann
    Oktober 30, 2009

    @markus
    Nur kurz zu den Vulkanausbrüchen. Just Me hat schon ganz richtig gesagt, dass die keinerlei global messbaren Beitrag zum CO2 leisten (auf den hier diskutierten Zeitskalen, einige tausend Jahre intensiver Vulkanausbrueche ist eine andere Geschichte).
    Vulkane kuehlen das Klima durch den Ausstoss grosser Mengen von Aerosolen, diese Aerosole reflektiren Sonnenlich und kuehlen somit das Erdlima. Diese Abkuehlung von einigen Zehntelgrad global fuehrt zugeringerer Respiration (Veratmung organischen Materials) und letztlich genau dem GEGENTEIL von dem, was man erwarten wuerde. Ein Vulkanausbruch fuehrt zu einem kurzfristigen Absinken des CO2, sein direkter Beitrag durch CO2 Emissionen ist vollstaendig vernachlaessigbar.
    Siehe diese Grafik
    http://tamino.files.wordpress.com/2009/08/resid.jpg?w=500&h=325
    welcher die CO2 Fluesse zeigt (um den langfristigen anthropogenen Trend korrigiert). Die beiden groessten Vulkanerruptionen des 20ten Jhd (El Chichon und Pinatubo) zeigen dabei negative Ausbrecher (und nicht positive).

  29. #29 Ireneusz Cwirko
    Oktober 30, 2009

    Die Änderungen des Wertes der „Gravitationskonstante“ sind für das Wetter verantwortlich. Die langfristigen Änderungen der Stärke bewirken dann die Änderungen des Klimas der Erde.

    Ich sehe folgenden Mechanismus wie die Gravitative Wirkung eine Erwärmung der Atmosphäre verursacht:

    Wie ich schon mehrmals erklärt habe Gravitation ist nicht eine Eigenschaft der Masse sonder entsteht durch Beschleunigung der Materie durch GH. Auf Grund der Interferenz kommt es bei der Materiekörper zu einer Verstärkung der Raumoszillationen wobei nur die Oszillationen Richtung Messezentrum erfahren konstruktive Interferenz. Die Oszillationen in andere Richtungen löschen sich destruktiv gegenseitig aus.

    Im Endeffekt ist ein Materiekörper eine Art der Verstärker der Raumoszillationen des GH.
    Jede Körper ist dann die Quelle von eigenen Raumoszillationen.

    In unserem Sonnensystem entsteht durch aussenden solcher Raumoszillationen durch einzelne Himmelskörper ein komplizierter Muster aus Bereichen in denen eine konstruktive oder destruktive Interferenz stattfindet.

    Die Erde bewegt sich in so einem Feld und ist ständig diesen Änderungen ausgesetzt.
    Das äußert sich dann in Form von geringfügigen Schwankungen des Wertes der „Gravitationskonstante“.

    Steigt der Wert des GH langfristig dann wird die Atmosphäre wärmer. Die Klima Erwärmung hat als gar nicht zu tun mit dem CO2 sonder ist alleine auf die Steigerung des Wertes der Gravitationskonstante zurückzuführen. Der Mechanismus der zu Erhöhung der Temperatur der Atmosphäre führt sieht so aus.

    Die Wassermoleküle gehen in Gasförmige zustand über. In diesem Moment Oszillieren sie nur so schwach dass das gerade ausreicht um die Oberflächenspannung des Wasser zu überwinden. In Gasförmigen Zustand könnten sie jetzt „Energie“ von den GH aufnehmen und werden auf die typischen Geschwindigkeiten der Gasmolekülen beschleunigt. Dieser Wasserdampf steigt dann mit Luftmassen in die Höhe. Mit jedem Meter nach oben werden die Oszillationen dieser Moleküle geringer weil auch die Oszillationen des GH schwächer werden so dass dann zu einer Kondensation des Wassers kommt. Die vorher aus dem GH aufgenommene „Energie“ wird jetzt als Wärme Abgegeben. Je Stärker der GH in diesem Moment ist desto Enger werden die Moleküle zusammengebunden und damit die Wärmeausbeute größer.

    Es gibt auch ein einfaches Experiment der Möglicherweise meine Sichtweise bestätigen kann. Aus meiner Hypothese geht es heraus, dass der GH der Abstand der Moleküle beim Gefrieren vom Wasser reguliert. Genauso wie in dem Fall des Urkilogramms ergibt sich eine Unterschiedliche Empfindlichkeit des Eises auf die Oszillationen des GH und entsprechen seine Masse. Würde man eine dicht geschlossene Probe des Eises von einem Alter sagen wir ca. 20000 Jahre präzise wiegen und dann schmelzen lassen muss sich ein Unterschied in dem Gewicht vor dem Schmelzen und nach dem Schmelzen zeigen.

    Das Experiment in der Form wie ich es beschrieben habe berücksichtigt der Wärmebilanz und den Einfluss von GH nicht. Um die Unsicherheiten zu umgehen sollte man die geschmolzene Probe noch mal einfrieren und wiegen. Auf diese weise sollte der äußere Einfluss sich nicht mehr auswirken. Wenn wir dann die Gewichte vor dem Schmelzen und nach dem nochmaligen gefrieren der Probe vergleichen, dann werden wie ein Gewichtsunterschied feststellen. Diese Unterschied entspricht genau dem Wertunterschied der „Gravitationskonstante“ zwischen jetzt und vor 20000 Jahren.

    Bis jetzt versucht man die steigende Temperatur der Erde auf den Ausstoß von CO2 in Folge des immer höheren Verbrauchs von fossilen Brennstoffen zurück zu führen. Es ist unbestritten dass dieser Verbrauch explosionsartig gestiegen ist und mit dem Verbrauch die Zerstörung des Ökosystems der Erde besorgniserregenden Stand erreicht hat.

    Sind die Ergebnisse der Messungen aber tatsächlich mit diesem simplen Zusammenhang erklärbar?

    Schauen wir uns den folgenden Link an.

    http://geoweb.princeton.edu/people/b…_2003_copy.pdf

    Es beschreibt die Messungen des Verhältnisses zwischen Argon und Distickstoff. Argon ist ein Edelgas und nimmt an keinen chemischen Prozessen teil. Es ist als ein exzellenter Vergleichsparameter um die Schwankungen von CO2 zu beurteilen. Würden sich die beide ähnlich verhalten ist es wahrscheinlich, dass der gleiche physikalische Prozess dahinter steckt. Die Beobachtung zeigt, dass die gemessenen Werte schwanken und zwar übereinstimmend mit der Schwankungen von CO2. Auf der Grundlage der herrschender Doktrin ist dass auf die Löslichkeit des Argon in dem Wasser des Ozeans zurückgeführt bzw. auf die Unterschiede die durch Temperaturschwankungen verursacht sind. Wir haben also ähnliche Schwankungen und zwei verschiedene Interpretationen für deren Ursachen. Schon aufgrund von Ockhams Rasierer ist das mehr als Fraglich.

    Die Wissenschaftler wollen hier eindeutig die Realität nicht erkennen weil in anderen Fall die Annahme der anthropogenen CO2- Steigerung nicht mehr zu halten wäre.
    Wir könnten uns die Grafik Figure 1 genauer anschauen um diese Vermutung zu überprüfen.

    Aus der Annahmen des durch Temperatur gesteuerten Argonaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre wurde man schließen, dass die Schwankungen den Jahreszyklen folgen müssen und Richtung Äquator ausklingeln weil dort ganzes Jahr die gleichen Wassertemperaturen herrschen. Wenn wir in der Grafik die Kurve von der Messstation auf der Amerikanischen Samoa (SMO) betrachten sieht alles auf ersten Blick in Ordnung. Bei Genauer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass die Werte dort genauso schwanken wie in der Antarktis Bzw. noch ausgeprägter sind. Die würden aber einfach nicht berücksichtigt bzw. hat man denen gleich höhere Unsicherheit zugewiesen und so die Kurve abgeflacht um den gewünschten Effekt bestätigt zu bekommen. In Falle von Barrow in Alaska haben wir ähnliche Situation hier war der Verfasser gezwungen die Kurve so zu gestalten das viele der Werte die nicht zu der Annahme passen einfach nicht berücksichtigt wurde. Ich Frage warum hat er vermieden andere Stationen etwas südlich davon zu berücksichtigen oder solche die weit von dem Ozean liegen und warum wurden die Messungen nicht langfristig geführt. Das sind alles Sachen die uns zeigen mit welchen Methoden und unter Anwendung von welchen Tricks die angebliche „Wissenschaft“ arbeitet.

    Oder werfen wir unseren Blick auf die Radon Werte und den Verhalten von diesem schwersten Edelgas. Die Messungen sind leider auf die Jahre 2004 bis 2007 begrenzt aber zeigen eindeutig ähnliche Schwankungen wie beim Argon und CO2 (Siehe Link Seite 40)

    http://kfs.ftj.agh.edu.pl/~zimnoch/f…trPoltorak.pdf

    Oder wenden wir uns dem der Messungen von Krypton85. Es ist ein radioaktives Isotop des Krypton84. Man nimmt an, dass dies Edelgas durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelang. Wenn man aber die Kurve (oder besser gesagt die Gerade) seit 1976 betrachtet, dann ist diese Entwicklung kaum von der Entwicklung für CO2 zu unterscheiden
    Siehe Link Seite 38

    http://www.climate.unibe.ch/main/the…gi04diplom.pdf

    Wir sehen hier auch die jährlichen Schwankungen und ein beständiges Wachstum des Gehaltes in der Atmosphäre, obwohl eine Kumulierung des Gases aufgrund des radioaktiven Zerfalls nicht möglich ist.

    Alle Messungen von Gasen die schwerer sind als Luft werden den gleichen Verlauf aufweisen. Nur in arktischen Bereichen würde sich die Temperatur in dem flachen Verlauf der Kurven niederschlagen. Die maximalen Werte werden immer in Januar gemessen und die minimalen in Juli (sei denn die Vereisung des Bodens den Austritt der Gase behindert oder die niedrigen Temperaturen den Gleichgewicht zwischen Ozean und Atmosphäre verändern). Dieser Verlauf korrespondiert mit dem Verlauf der Änderung der „Gravitationkonstante“. Genauso wie er auch mit dem Verlauf von der Länge des Tages korrespondiert

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?…20060103000048

    Die Gründe für den so genannten Anstieg des CO2- Gehalts liegen in erster Linie in einem falschen Verständnis der physikalischen Prozesse durch den Physiker selbst und zum anderem in der Ignorierung von Veränderungen der Masse des Internationalen Kilogrammprototyps.
    Weil seit mehr als 100 Jahren die Gravitationskonstante zunimmt werden auch die Oszillationen der Gasmoleküle in der Atmosphäre immer stärker und parallel dazu auch die Masse des Internationalen Kilogrammprototyps. Siehe Link
    http://www.cwirko.de
    Pdf-Datei „Gravitation“ Absatz 4/5
    Den Gehalt von CO2 hat man auf dem chemischen Wege seit ca. 1812 regelmäßig gemessen aber erst seit der Einführung der physikalischen Methoden hat man eine steigende Tendenz festgestellt. Diese Methode wurde nicht auf Ihre Richtigkeit geprüft. Man hat die Richtigkeit angenommen ohne zu achten, dass diese Methode von der Definition des Kilogramms völlig abhängig ist und nur dann richtige Ergebnisse liefert wenn Kilogramm seine Waage nicht verändert.
    Die Frage ist warum sind die Fehlermessungen entstanden?
    Bei Herstellung von Referenzgasen wird CO2 zugegeben den man in dem festen Zustand wiegt womit es mit dem Fehler der Masse des Urkilogramms behaftet wird. Diese Fehler in einer Größenordnung von 0,0001 Gramm entstanden durch die Herstellung des Internationalen Kilogrammprototyps bei dem anderen Wert der Gravitationskonstante als Heute. Verflüssigt man heute ein Gas wird er seine Atome enger aneinander binden als vor 120 Jahren. Diese enge Bindung verringert aber die Oszillationseigenschaften der Flüssigkeit und so auch die Wage. Die Gleiche Anzahl der Atome wiegt weniger als vor 120 Jahren. Oder anders gesagt in dem gleichen Volumen werden sich jetzt mehr Atome befinden als vor 120 Jahren. Werden sie wieder in den gasförmigen Zustand gebracht wird der Fehler der von dem Fehler des Urkilogramms stammt um den Faktor ca. 1000 noch vergrößert. Das liegt daran dass der GH auf ein Volumen von ca. 1000 mal größeren Volumen wirkt als in der flüssigen Form (ein m³ Luft wiegt ca. 1 Kilo). Eine Analyse der Luft an dem chemischen Wege ist immer noch die beste Methode den fast tatsächlichen Gehalt des CO2 zu ermitteln. Der Fehler, der von dem Urkilogramm stammt ist dann nicht so bedeutend als bei Methoden mit Phasenübergängen der Referenzgase. Die physikalischen Methoden sind Irreführend sobald man den Drift der Masse des Urkilogramms und den Normalen ignoriert.
    Wir könnten überhaupt erst dann die Frage zu den Ursachen des steigenden Gehaltes des CO2 stellen, wenn wir solche Untersuchungen wie vor mir vorgeschlagenen durchführen und auswerten ohne die Scheuklappen der modernen Physik.
    So ist diese ganze Diskussion über CO2 Anstieg eine leere Gerede und in seinem Sinn nicht von Solcher über Anzahl der Teufel an der Spitze der Nadel unterscheidbar

  30. #30 Ireneusz Cwirko
    Oktober 30, 2009

    Bis jetzt versucht man die steigende Temperatur der Erde auf den Ausstoß von CO2 in Folge des immer höheren Verbrauchs von fossilen Brennstoffen zurück zu führen. Es ist unbestritten dass dieser Verbrauch explosionsartig gestiegen ist und mit dem Verbrauch die Zerstörung des Ökosystems der Erde besorgniserregenden Stand erreicht hat.

    Sind die Ergebnisse der Messungen aber tatsächlich mit diesem simplen Zusammenhang erklärbar?

    Schauen wir uns den folgenden Link an.

    http://geoweb.princeton.edu/people/b…_2003_copy.pdf

    Es beschreibt die Messungen des Verhältnisses zwischen Argon und Distickstoff. Argon ist ein Edelgas und nimmt an keinen chemischen Prozessen teil. Es ist als ein exzellenter Vergleichsparameter um die Schwankungen von CO2 zu beurteilen. Würden sich die beide ähnlich verhalten ist es wahrscheinlich, dass der gleiche physikalische Prozess dahinter steckt. Die Beobachtung zeigt, dass die gemessenen Werte schwanken und zwar übereinstimmend mit der Schwankungen von CO2. Auf der Grundlage der herrschender Doktrin ist dass auf die Löslichkeit des Argon in dem Wasser des Ozeans zurückgeführt bzw. auf die Unterschiede die durch Temperaturschwankungen verursacht sind. Wir haben also ähnliche Schwankungen und zwei verschiedene Interpretationen für deren Ursachen. Schon aufgrund von Ockhams Rasierer ist das mehr als Fraglich.

    Die Wissenschaftler wollen hier eindeutig die Realität nicht erkennen weil in anderen Fall die Annahme der anthropogenen CO2- Steigerung nicht mehr zu halten wäre.
    Wir könnten uns die Grafik Figure 1 genauer anschauen um diese Vermutung zu überprüfen.

    Aus der Annahmen des durch Temperatur gesteuerten Argonaustausch zwischen Ozean und Atmosphäre wurde man schließen, dass die Schwankungen den Jahreszyklen folgen müssen und Richtung Äquator ausklingeln weil dort ganzes Jahr die gleichen Wassertemperaturen herrschen. Wenn wir in der Grafik die Kurve von der Messstation auf der Amerikanischen Samoa (SMO) betrachten sieht alles auf ersten Blick in Ordnung. Bei Genauer Betrachtung stellt sich aber heraus, dass die Werte dort genauso schwanken wie in der Antarktis Bzw. noch ausgeprägter sind. Die würden aber einfach nicht berücksichtigt bzw. hat man denen gleich höhere Unsicherheit zugewiesen und so die Kurve abgeflacht um den gewünschten Effekt bestätigt zu bekommen. In Falle von Barrow in Alaska haben wir ähnliche Situation hier war der Verfasser gezwungen die Kurve so zu gestalten das viele der Werte die nicht zu der Annahme passen einfach nicht berücksichtigt wurde. Ich Frage warum hat er vermieden andere Stationen etwas südlich davon zu berücksichtigen oder solche die weit von dem Ozean liegen und warum wurden die Messungen nicht langfristig geführt. Das sind alles Sachen die uns zeigen mit welchen Methoden und unter Anwendung von welchen Tricks die angebliche „Wissenschaft“ arbeitet.

    Oder werfen wir unseren Blick auf die Radon Werte und den Verhalten von diesem schwersten Edelgas. Die Messungen sind leider auf die Jahre 2004 bis 2007 begrenzt aber zeigen eindeutig ähnliche Schwankungen wie beim Argon und CO2 (Siehe Link Seite 40)

    http://kfs.ftj.agh.edu.pl/~zimnoch/f…trPoltorak.pdf

    Oder wenden wir uns dem der Messungen von Krypton85. Es ist ein radioaktives Isotop des Krypton84. Man nimmt an, dass dies Edelgas durch menschliche Aktivitäten in die Atmosphäre gelang. Wenn man aber die Kurve (oder besser gesagt die Gerade) seit 1976 betrachtet, dann ist diese Entwicklung kaum von der Entwicklung für CO2 zu unterscheiden
    Siehe Link Seite 38

    http://www.climate.unibe.ch/main/the…gi04diplom.pdf

    Wir sehen hier auch die jährlichen Schwankungen und ein beständiges Wachstum des Gehaltes in der Atmosphäre, obwohl eine Kumulierung des Gases aufgrund des radioaktiven Zerfalls nicht möglich ist.

    Alle Messungen von Gasen die schwerer sind als Luft werden den gleichen Verlauf aufweisen. Nur in arktischen Bereichen würde sich die Temperatur in dem flachen Verlauf der Kurven niederschlagen. Die maximalen Werte werden immer in Januar gemessen und die minimalen in Juli (sei denn die Vereisung des Bodens den Austritt der Gase behindert oder die niedrigen Temperaturen den Gleichgewicht zwischen Ozean und Atmosphäre verändern). Dieser Verlauf korrespondiert mit dem Verlauf der Änderung der „Gravitationkonstante“. Genauso wie er auch mit dem Verlauf von der Länge des Tages korrespondiert

    http://de.wikipedia.org/w/index.php?…20060103000048

  31. #31 Georg Hoffmann
    Oktober 31, 2009

    @ Ireneusz Cwirko
    Keines ihrer Links funktioniert.
    Das O2/N2 Verhaeltnis faellt weltweit ab, denn fuer jede Kohlenstoffverbrennung verschwindet stochiometrisch ein O2.
    Alles andere sind Scheinkorrelationen zwischen Temperatur und menschlichen Aktivitäten in der Nordhemisphaere.

  32. #32 Müller
    Oktober 31, 2009

    @Hoffmann

    Wenn ihnen “dissen” wichtiger ist als Aufklärung, dann wechseln sie die Branche und werden Rap-Musiker. Bei denen gehört das zum Geschäft. Falls ihnen das Wahren der Form zu viele Umstände macht, schlage ich vor, sie ziehen sich in irgendein der Öffentlichkeit nicht zugängliches Intranet (oder einen Boxring) zurück und klären ihre Differenzen dort.

  33. #33 Kai Möller
    Oktober 31, 2009

    Och Herr Müller. Das ” Abwatschen” falscher Darstellungen in den Medien ist ja wohl immer noch ein wesentlicher Teil der Aufklärung. Wenn jemand öffentlich Unfug schreibt, muss man das Benennen dürfen. Aber darum geht es Ihnen natürlich nicht. Sie wollen einfach nur mal “dissen”.
    Sowas wie den “Medienschcker des Monats” sollte es zu viel mehr Themengebieten geben!

    @Ireneusz Cwirko
    Der war gut! Gibt es darüber einen Vortrag? Vielleicht auf Youtube? Das MUSS ich weiterleiten…..

  34. #34 Müller
    Oktober 31, 2009

    @Möller

    Ich schlage vor Sie schließen sich der Rap-Gruppe an.

  35. #35 Kai Möller
    Oktober 31, 2009

    @ Müller
    Eine ähnlich qualifizierte Antwort habe ich erwartet….

  36. #36 Georg Hoffmann
    Oktober 31, 2009

    @Mueller
    Aus deinem Mund ein Aufruf zu “Benimm” und vor allem zu “Aufklaerung”. Ich brech ins Essen. Das ist ungefähr wie ein Aufruf von Laura Bell zur Keuschheit, von Paris Hilton zur Bescheidenheit und von George Soros gegen die Spekulation. Super.

  37. #37 Müller
    Oktober 31, 2009

    @Hoffmann

    http://www.eike-online.org/?WCMSGroup_4_3=6&WCMSGroup_6_3=1247&WCMSArticle_3_1247=498

    Nur mal eine Frage. Was sagen eigentlich deine Kollegen zu deinem Blog und Auftreten?

  38. #38 Müller
    Oktober 31, 2009

    P.S.

    Aber zu scienceblobs gibt es ja noch andere Kritiken.

    http://www.kritische-naturgeschichte.de/Seiten/uebergroessen.html#hardcore-realistin

    Nur die Agitatoren zeigen sich wenig kritikfähig.

  39. #39 just me
    Oktober 31, 2009

    @Müller
    du langweilst…

    ich frage mich auch, warum der Ochmann unbedingt was über Klima schreiben musste… er ist doch Fachmann für “Aktuelles aus Hirnforschung und Psychologie”. Hm, auf Klimalounge ist ja auch ein netter Mediencheck. Der zeigt, wie sich doch Wissenschaftsredakteure und politische Kommentatoren unterscheiden. Sehr schön.

    Was mir aber aufgefallen ist, wie sich schlechte Papiere in den Medien verbreiten. Wie bspw. das miese SOI-Paper von Carter(?) et al, das alle “Frequenzen” in der Temperaturreihe rausfiltert, ausser die, die gerade zur SOI-Zeitreihe passten. Bpsw. wurde das bei wetteronline.de vorgestellt, ohne im Ansatz drüber nachzudenken und nachzurecherchieren, wie schlecht das Papier war. Die Propaganda der “Skeptiker” ist gar nicht schlecht, leider.

    Dabei gibt es doch soviele offene Fragen, die sich viel mehr lohnen zu diskutieren.

  40. #40 Müller
    Oktober 31, 2009

    @just me

    Ich denke es geht hier um die Wahrung der Anstandsformen.

    Georg hat ja nicht mal den Mumm sich der Sache zu stellen, wie diese Beispiel zeigt:

    “Um zu einer Sachdiskussion über die wenigen Beanstandungen zu kommen und die gröbsten Anwürfe zu entschärfen, versuchte Tscheuschner Herrn Hoffmann zunächst telefonisch und über Skype an seinem Arbeitsplatz in Paris zu erreichen. Hoffmanns Nummern funktionierten aber nicht.
    Auch über E-Mail teilte Tscheuschner Hoffmann sein Gesprächsangebot mit. Hoffmann lehnte dies jedoch kategorisch ab und nötigte Tscheuschner noch dazu, indem er ihm damit drohte, alle seine zukünftigen E-Mails in der fraglichen Sache auf seinen Blog zu stellen (Dass dazu die Erlaubnis des Betroffenen vorher einzuholen sei, war für H. offensichtlich kein Hinderungsgrund). Nach eigenem Bekunden erhielt Tscheuschner dann noch zwei E-Mails von Hoffmann: In der ersten gab er einige physikalische Begründungen zu seinen Thesen ab, die laut Tscheuschner sachlich falsch sind oder etwas widerlegen, was nicht behauptet wurde.
    In der zweiten E-Mail nahm Georg Hoffmann “großzügig” wenigstens eine Verunglimpfung auf seiner Web-Seite zurück.”

    Selbes passiert hier erneut. Er schießt nur aus dem Hinterhalt und wenn es Mann gegen Mann geht, dann wird schnell ein Rückzieher gemacht.

  41. #41 Georg Hoffmann
    Oktober 31, 2009

    @Mueller
    Jau, Mueller, Mann gegen Mann. 6:30 im Morgengrauen.
    Du hast eine Vorstellung von der Wissenschaft, die nur dadurch zu erklaeren ist, dass du wie Gerlich/Tscheuschner nier welche betrieben hast. Jemand schreibt Kaese, ich kommentiere es fertig. Ich wuesste nicht was ich aus einem Gespraech mit jemanden wie dir (Tscheuschner etc) lernen koennte ausser einen gewissen Lebensekel.

  42. #42 Ludmila Carone
    Oktober 31, 2009

    Ach Müller. So ist das, wenn man nichts von Substanz vorzuweisen hat. Da muss man halt an irgendwelchen Äußerlichkeiten rummeckern, diskreditieren, Schmähungen schreiben und im selben Atemzug dann “gutes Benehmen” einfordern. Wo wir doch alle hier wissen, dass die Müller-Skala der Widerlichkeiten nach unten hin offen ist.

  43. #43 Müller
    November 1, 2009

    @Ludmila

    Ich und Schmähungen schreiben? Wie kommst du darauf? Hier der Autor deiner Kritik.

    http://www.kritische-naturgeschichte.de/Seiten/impressum.html

    @Hoffmann

    Ich stell mir das so vor.

    1 Riesenklappe aufreißen … alle blöde außer ‘mir’
    2 bloß nix nachprüfen
    3 Merkbefreiung wird zugestellt
    4 HOFFMANN MEMORY RESET
    5 Goto 1

    Und kommt es zur Konfrontation, läuft das wie folgt ab.

    “Um zu einer Sachdiskussion über die wenigen Beanstandungen zu kommen und die gröbsten Anwürfe zu entschärfen, versuchte Tscheuschner Herrn Hoffmann zunächst telefonisch und über Skype an seinem Arbeitsplatz in Paris zu erreichen. Hoffmanns Nummern funktionierten aber nicht.”

    Hoffmann versteckt sich unterm Tisch und nimmt nicht ab, bzw. zieht, um unangenehmen Anrufen zuvorzukommen, den Stecker am Telefon.

    “Auch über E-Mail teilte Tscheuschner Hoffmann sein Gesprächsangebot mit. Hoffmann lehnte dies jedoch kategorisch ab und nötigte Tscheuschner noch dazu, indem er ihm damit drohte, alle seine zukünftigen E-Mails in der fraglichen Sache auf seinen Blog zu stellen”

    Hoffmann hat Angst vor einem direkten Gespräch. Daher kommuniziert er nur per Mail. Unangenehme Fragen werden nicht beantwortet, verdreht und so in die Öffentlichkeit gestellt.

    Also, nur Mut Georg. Ich kann gerne Gespräche zwischen den Personen, die du persönlich angreifst und dir vermitteln. Die wirst du vermutlich kategorisch ablehnen? Minderwertigkeitskomplexe? Versagensängste?

    Schon jetzt hast du unter deinen Kollegen, auch an “deinem” Institut einen entsprechen Ruf weg.

  44. #44 Karl Mistelberger
    November 1, 2009

    Hallo Georg, ich würde an deiner Stelle noch eine Trophäe vergeben. Es muß ja nichts Aufwendiges sein wie der Academy Award. Für Müller&Co tut es auch der B-Job Award von Neckermann für 9,95€.

  45. #45 Müller
    November 1, 2009

    @Mistelberger

    Kein Problem, den soll er mir aber persönlich überreichen. Wenn er sich denn traut?

  46. #46 Eddy
    November 3, 2009

    Uff endlich eine klare Aussage:

    Georg Hoffmann: “Ueblicherweise sage ich, dass Papa jetzt los geht, die Welt retten.”

    Das erklärt wohl alles! 😉

  47. #47 Ireneusz Cwirko
    November 3, 2009

    „Keines ihrer Links funktioniert.“

    Anbei die Richtigen. Ich habe die leider vor dem Absenden nicht überprüft und wurde reingelegt:
    http://geoweb.princeton.edu/people/bender/lab/downloads/Battle_et_al_2003_copy.pdf
    http://kfs.ftj.agh.edu.pl/~zimnoch/files/mgr/PiotrPoltorak.pdf
    Der Link für Krypton85 funktioniert nicht. Wahrscheinlich hat der Betreiber der Seite diese Publikation gelöscht. Als Ersatz hier eine Seite wo auf dem Abbildung 3 die zeitliche Entwicklung des Kryptons85 dargestellt wurde
    http://www.hydroisotop.de/index.php?option=com_content&task=view&id=11&Itemid=49
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:LengthOfDay_1974_2005.png&filetimestamp=20060103000048

    „Das O2/N2 Verhaeltnis faellt weltweit ab, denn fuer jede Kohlenstoffverbrennung verschwindet stochiometrisch ein O2.“

    Das ist falsch und lässt sich mit Leichtigkeit widerlegen.
    Wie viel O2 in Relation zur Produktion von CO2 verbraucht wird, hängt von der Art des Brennstoffes und von der Art des Verbrennungsprozesses (bzw. der Atmung) ab. Einem Unterschied von etwas 100 ppm an CO2 steht eine O2 Änderung von 110 ppm demgegenüber. In absoluten Angaben ist diese Änderung jedoch im Vergleich zur Gesamtmenge an Sauerstoff in der Luft nicht weiter relevant. Steigt CO2 um 100 ppm, so sinken die O2 Werte von z.B. 209500 ppm auf 209300 ppm.

    Anders gesagt: Die Verbrennungsprozesse und die Atmungsprozesse verändern den Sauerstoffgehalt in der Luft um nicht mehr als 0,1% des Gesamtanteils. Da diese Prozesse mit der Tageszeit ständig variieren, können wir de facto keinen Unterschied im Sauerstoffgehalt der Luft feststellen. Die Unterschiede im Sauerstoffgehalt der Luft sind also vernachlässigbar klein so dass wir in Näherung sagen können, dass der Gehalt überall gleich ist.

    Wenn wir es aber unter der Verwendung von Referenzgasen messen dann beobachten wir starke Ausschläge und fallende Gehalte an Sauerstoff.

    http://bluemoon.ucsd.edu/images/ALLt.pdf

    Was noch erstaunlicher ist, diese Variationen sind für Nord und Süd Erdhalbkugel gleich im Verlauf und Zeitpunkt der Maximen und Minimen. Dies widerspricht völlig der Annahme von Ihnen, dass sich diese Schwankungen auf die Nordhemisphaer beschränken.

    Auf der Seite 40 Abbildungen 9 und 10 des polnischen Papier wird ein Verlauf der Messung der Aktivität von Radon in der Luft gezeigt. Die Messungen erfolgen zwischen 31.05.2004 und 17.05.2007.
    Man sieht, dass die maximale Aktivität im Winter registriert wurde die minimale im Spätsommer.
    Wenn man dann diese Kurve mit der von CO2 vergleicht dann sind die beiden fast identisch. (siehe Link)
    http://wattsupwiththat.com/2008/04/06/co2-monthly-mean-at-mauna-loa-leveling-off/

    Das sind aber Gase die vollkommen unterschiedlich sind. Radonausstoß ist von menschlichen Aktivitäten kaum zu beeinflussen, trotzdem verläuft die Konzentration der beiden in einem Gleichschritt.
    Es ist also logisch dass der Verlauf von dem gleichen physikalischen Prozess gesteuert wird.
    In Anbetracht des gleichen Verlaufs der Konzentration der Edelgase in der Atmosphäre und des CO2 ist die gängige Erklärung für den Anstieg des CO2 nicht haltbar. Es handelt sich eindeutig um einen Messfehler bzw. um eine falsche Interpretation der Messergebnisse.

  48. #48 Georg Hoffmann
    November 6, 2009

    “Das ist falsch und lässt sich mit Leichtigkeit widerlegen.”
    Ich habe Ihnen die Messungen gegeben. Mehr kann ich auch nicht tun. Der Abfall des O2 entspricht (bis auf eine relativ kleine Korrektur) dem stochimoetrischen Abfall. O2 faellt ab und das ist praezise gemessen.

  49. #49 Andrea N.D.
    November 7, 2009

    @Müller:
    Ich habe von Ihnen keine inhaltlichen Aussagen zum Artikel gefunden. Könnten Sie diese bitte kurz und knapp darstellen?

    PS: Es gibt in der Philosophie eine “Schule”, die ausschließlich mit Texten arbeitet. Die dahinterstehende Person interessiert nicht. Bisher fand ich das immer zu strikt. Wenn ich Ihre persönlichen und unnötigen Angriffe hier sehe, würde ich mir Ihrerseits allerdings etwas mehr Themen- und Textbezogenheit wünschen.

  50. #50 Eddy
    November 7, 2009

    Jetzt habe ich mir den Artikel angetan und bin wieder einmal sehr entäuscht.

    In der realen Wissenschaft der Klimaforschung passieren Dinge über die man Bücher schreiben könnte und eigentlich auch sollte. Ernstzunehmende Wissenschaftler beschweren sich darüber wie ihre Forschungsarbeiten missbraucht wurden um künstliche Ergebnisse zu erzielen und erklären, dass die heutige Klimawissenschaft in 50 oder 100 Jahren als Musterbeispiel gelten wird, für einen Wissenschaftszweig der politisch gekidnapt wurde.

    Neue Erkenntnisse zeigen, dass die Erwärmung der letzten 50 Jahre sehr wohl zum grösten Teil natürliche Ursachen haben könnte und dass unser Verständnis der Klimamechanismen immer noch sehr unvollständig ist.

    Querschläger und Scheinangriffe, im Klartext “Strohmänner”, können von diesen Tatsachen nicht ablenken und ihr Getue um unwissenschaftliche Journalisten kann nicht davon ablenken, dass gerade in den eigenen Reihen Desinformation Hochkonjunktur hat.

    Wieso werden die Übertreibungen der Klimawissenschaft immer erst dann aufgedeckt, wenn die Öffentlichkeit allzu ungehalten reagiert?

    Irgendwie kann ich mich noch daran erinnern, wie unfair ich hier angegeriffen wurde, bloss weil ich auf diese Übertreibungen (bzw. Lügen) hinwies. Jetzt müssen die eigenen Kollegen immer öfter einspringen um wieder ein wenig Seriosität in die Klimawissenschaft zu bringen.

    Wenn euch die öffentliche Meinung egal ist, nur weiter so, wenn nicht, dann bitte etwas Demut und auf Richard Feynman hören:

    “We’ve learned from experience that the truth will come out. Other experimenters will repeat your experiment and find out whether you were wrong or right. Nature’s phenomena will agree or they’ll disagree with your theory. And, although you may gain some temporary fame and excitement, you will not gain a good reputation as a scientist if you haven’t tried to be very careful in this kind of work. And it’s this type of integrity, this kind of care not to fool yourself, that is missing to a large extent in much of the research in cargo cult science.”

  51. #51 Müller
    November 7, 2009

    @Andrea N.D.

    Das können wir gerne mal bei einem Bierchen oder Wein besprechen?

  52. #52 Eddy
    November 10, 2009

    Nur um das Vohergeschriebene zu verdeutlichen:

    http://ohjelmat.yle.fi/mot/taman_viikon_mot/transcript_english

    “Some curves and data have been used upside down, and this is not a compliment to climate science. And in this context it is relevant to note that the same people who are behind this are running what may be the world’s most influential climate website, RealClimate. With this they are contributing to the credibility of science – or reducing it. And in my opinion this is alarming because it bears on the credibility of the field, and if these kinds of things emerge often – that data have been used insufficiently or even falsely, or if data series have been truncated or they have not been appropriately published (for replication), it obviously erodes the credibility, and this is a serious problem.”

  53. #53 Pia
    November 13, 2009

    Ihre als Ironie verkleidete Aggressivität gefällt mir nicht.

    Sich als Fachmann über Journalisten oder andere Laien lustig zu machen, ist billig.

    Sie trauen sich das Lustigmachen ja nur, weil sie ihre Community hinter sich wissen.

    Ironiker mit Klasse aber legen sich mit dem Mainstream an.

    Der Subtext Ihres Artikels lautet: Ich gehöre dazu. Und ich bin gebildet. Sogar so gebildet, dass ich ironisch über Wissenschaft schreiben kann.

    Ironisch. Aber nicht witzig.

  54. #54 just me
    November 13, 2009

    @Pia
    hm, wie würdest du darauf reagieren, wenn einer, der Null-Ahnung von deinem Gebiet hat, ankommt und sagt: alles was du machst, ist Schwachsinn oder gar Betrug (oft genug gelesen und gehört)? Beim ersten, zweiten, dritten,… x-ten Mal würdest du vielleicht versuchen, es denen ersthaft erklären wollen. Aber wenn man den 1000sten Wichtigtuer hört, kann man den entweder ignorieren, dem eine in die Fresse hauen (natürlich verbal ;)) oder ihn Schmock nennen und seine Fehler und Unwissenheit mit ein wenig Ironie und Sarkasmus der Allgemeinheit deutlich machen. Georg hat das doch noch nett gemacht.

    Oder hast du eine andere Meinung?

  55. #55 just me
    November 13, 2009

    Anmerkung:
    und Georg hat dabei noch eine Menge erklärt und die Fakten aufgezeigt. Bisschen Pech, dass den Sterni getroffen hat. Es gäbe viele andere Kandidaten. Ich finde, dieser Blog hat eine gute Mischung aus Info und Leichtigkeit.

    PS: hoffentlich war es nicht zu schleimig, hm, der VfL ist trotzdem blöd.

  56. #56 Georg Hoffmann
    November 14, 2009

    @justme

    PS: hoffentlich war es nicht zu schleimig, hm, der VfL ist trotzdem blöd.

    Auf Lebenszeit gesperrt. Und ausserdem:http://www.youtube.com/watch?v=i3ZaXsB8d8w
    (der Dichter war nicht nur auf meiner Schule sondern sieht mir mit den Jahren immer aehnlicher)

    @pia

    Sich als Fachmann über Journalisten oder andere Laien lustig zu machen, ist billig.

    Man kann sich seine Sparringspartner nicht nur nach der Gewichtsklasse aussuchen. Herr Ochmann schreibt immerhin fuer den Stern und hat eine wahrscheinlich 10000 fach groessere Leserschaft als dieser Blogg am Ende des Universums. Ich find da darf man ruhig mal. Und ausserdem gibts ja auch noch ein paar Infos.

    Science is a contact sport

  57. #57 rolak
    November 14, 2009

    Danke für den link, Georg – bei dem =»Stück über Hermann Gerland hat es mich endgültig zerrissen, immer noch Tränen in den Augen 🙂

  58. #58 Pia
    November 14, 2009

    @Georg Hoffmann

    Leider ist Ihre Haltung die “Ich der Experte erkläre Euch Dümmlingen jetzt mal wie es wirklich ist”-Haltung.

    Journalisten und Politiker sind die Lieblingsgegner von Leuten mit dieser Haltung, weil Journalisten und Politiker dem eignen Orchideen-Thema öffentliche Relevanz verleihen. An Journalisten und Politikern kann man sich am leichtesten in die Wahrnehmung der Öffentlichkeit ziehen. Und darum geht es Ihnen ja: Um Beachtung.

    Und um Bewunderung: Ihre Ironie erhöht den Angeber-Effekt Ihres Textes noch, weil die Ironie Gewandtheit und Lockerheit signalisieren soll.

    Als Wissenschaftlerin stört mich diese Haltung bei Kollegen. Aber so schlimm ist es dann auch wieder nicht, solange meine Arbeit interessant bleibt.

  59. #59 Kai Möller
    November 14, 2009

    @ Pia

    “Als Wissenschaftlerin stört mich diese Haltung bei Kollegen”

    Mich stört bei Wissenschaftlern immer eine Haltung wie die Ihre! Der Elfenbeinturm ist warm und was soll ich da draussen? Wenn ein wissenschaftliches Thema von gesellschaftlicher Relevanz (wie kommen sie auf Orchideenthema?) in der Öffentlichkeit grob falsch dargestellt wird, ist es mehr als wünschenswert, wenn sich jeder von uns auf seinem Fachgebiet zu Wort meldet.
    Nach Ihrer Philosophie müssten wir alle still sein, wenn Angela Merkel die nächste Mehrwertsteuererhöhung auspendeln würde…

  60. #60 Krishna Gans
    November 14, 2009

    @Kai Möller
    Gemerkt ?
    Es geht nicht um das was sondern um das wie.
    Und da hat Pia den GHoffmann aka “planck” recht gut und genau durchschaut.
    Was nun der Hosenanzug mit dem Thema zu tun hat…..

  61. #61 Georg Hoffmann
    November 14, 2009

    @Pia
    Na ja, alles ganz interessant. Ich betreibe halt Wissenschafty wie Fussball oder Rugby. Und Sie wie das deutsche Fernsehen der 50er.

    Irgendwas zum Thema? Ich vergebe typischerweise ALLES wenn dann mal was interessantes kommt.

    Schade.

  62. #62 Barriga
    November 15, 2009

    @Rolak
    @Georg Hoffmann
    der Link zum Schulkameraden hat mir die Mühe der letzten Stunden gerettet 😉 Mein “mittlerer” Sohn liegt immer noch mit Lachkrämpfen hinter mir – hoffentlich gibt`s soetwas nicht über Hertha 😉
    zur Sache
    @Georg Hoffmann
    Ich habe mir nach dem ersten Eintrag vor ein paar Stunden zum Thema Sonneneinfluss jetzt die Mühe gemacht, weiter zu suchen. Ich fand den Beginn dieses Blogs auch recht aggressiv und in der Wortwahl ein Stück weit unseriös. Wenn man aber berücksichtigt, dass mir die Kritik sogar als Laien von alleine sofort eingefallen wäre, muss man dem Autor direkten Vorsatz unterstellen. Bei direktem Vorsatz gibt es im Strafrecht härtere Urteile. Auf Verteidigung hat Herr Ochmann verzichtet ( http://www.stern.de/wissen/mensch/kopfwelten-wenn-am-pol-die-palmen-spriessen-1517317.html ), und nur mit einer Platitüde und – wenn ich nicht mehr weiter weiß – mit der unangemessenen Form argumentiert. Wenn man den Schaden berücksichtigt, der durch Herrn Ochmann angerichtet wird, war die “Höhe der Strafe” durch die gewählte Form im Nachhinein mehr als berechtigt. Der Artikel gehört tatsächlich nicht nur gelöscht, der Stern muss ihn öffentlich richtig stellen! Sonst kaufe ich dieses Magazin jedenfalls mehr und werde in meinem Umfeld auch davon berichten. Mein “mittlerer” Sohn (15) ist gerade entsetzt über die Qualität einer der wichtigsten deutschen Wochenzeitung. Bei ihm wird diese Erfahrung sicher einen nachhaltigen Eindruck hinterlassen. Zumal wir heute eigentlich Anderes vor hatten…

  63. #63 Barriga
    November 15, 2009

    @Georg Hoffmann
    noch etwas:
    Nachdem ich jetzt (ich habe noch nie einen Blog verfolgt – wollte mich ja nur über Klimawandel informieren) den 2. Blog durchgearbeitet habe, stellt sich bei mir in der Bewertung des Agierens von @Eddy so langsam der Anfangsverdacht dar, dass es sich keinesfalls um einen Wissenschaftler, sondern um einen Lobbyisten handelt. Kann das sein?

  64. #64 Georg Hoffmann
    November 15, 2009

    @Barriga (barriga gorda?)

    Danke fuer den Zuspruch. Ich habe mir meinen Text nochmal durchgelesen, ich finde nachwievor nicht, dass das ein “aggressives und unangemessenes Austreten” ist. Es greift genau den ironischen Stil Herrn Ochmanns auf. Ich finde er haette ruhig (was er ja angeblich gerne taete) mal zur Sache was sagen koennen. Wer zB so etwas schreibt:

    Warum dann trotzdem so viel Kohlendioxid in der Luft war, ganz ohne Autos und Kohlekraftwerke, müssen wir an dieser Stelle den Spezialisten überlassen. Bislang haben sie noch auf alle Fragen eine passende Antwort gefunden.

    ie “irgendeine Entschuldigung haben die Klimaorscher ja immer”

    oder das hier
    “Doch der Palmen-Flop ist nur der bislang letzte in einer langen Kette von falschen oder nicht fundierten Prognosen.”

    der muss meinen Text auch vertragen koennen. Wie soll man denn zu solchen Themen schreiben, ohne dass eine PIA schreibt: “Ach wie gehaessig und arrogant.”

  65. #65 Barriga
    November 15, 2009

    @Georg Hoffmann
    Ich kann das ja nachvollziehen, aber diese von Ihnen zitierten Aussagen disqualifizieren den Schreiber doch bei jedem vernünftigen Leser von selbst. Ich bin halt kein Fan von “Auge um Auge”, selbst wenn man 100%ig im Recht ist. Zumindest nicht ohne eine auf null Ermessen reduzierte Not. Und ein “Auseinandernehmen” ohne Begriffe wie “meschugge” zu nutzen finde ich halt besser. Vielleicht Geschmackssache. Ich liebe witzige Ironie und Sarkasmus über alles, nur ist mir dieses Thema zu ernst und wichtig, als das ich selbst dieses Stilmittel schriftlich in der allgemein zugänglichen Öffentlichkeit nutzen würde. Glaube ich zumindest (obwohl nach vielen Anfeindungen….;-) Ist halt meine Meinung. Aber darum geht es eben GERADE nicht. Mich hat beim Lesen dieser Blogs genau DAS gestört, dass (womöglich auch wegen des Stils – die anderen waren natürlich viel, viel schlimmer) alles immer wieder ins Persönliche abgeglitten ist. Ist ja teilweise amüsant. Ich wollte mich aber nicht amüsieren, sondern informieren. Wie gesagt, vielleicht Geschmacksache. Ich kann mir nur vorstellen, dass einige – vor allem Laien wie ich – , die sich informieren wollen, angenervt abdrehen (also nicht in Bezug auf Sie und diesen Artikel – aber auf teilweise die Anderen in dem anderen Blog). Und dann wäre das kontraproduktiv. Mir ist klar, dass diese Art, im Gegensatz zu dem Stil des “Fernsehens der 50er Jahre” widerum andere anzieht. Aber ich spreche für mich. Ein Familienvater, der sich in diesem seiner Meinung nach sehr wichtigen Thema informieren will und sehnsüchtig nach seriöser, schneller Information mit Ergebnis sehnt. Ich habe nämlich nicht so viel Zeit dafür. Sie haben mir aber wirklich weitergeholfen und ich werde ab und zu mal reinschauen. Denn ich rege mich auch regelmäßig darüber auf, welch` schlechte und tendenziöse Berichterstattung mir serviert wird. Mein Spiegelabo habe ich Anfang dieses Jahrzehnts nach über 15 Jahren anlässlich eines Berichts mit Bezug zum Klimawandel gekündigt. Der Artikel des Sterns wäre es auch gewesen, aber die Zeitung hatte ich genau wegen dieser unserösen Berichterstattung gar nie in Erwägung gezogen. Ich habe für die Printmedien dahingehend Verständnis, dass sie heute vielleicht soetwas bringen müssen, damit ihre Auflage sie überleben lässt. Man schreibt halt, was der Leser lesen will. Herr Ochmann muss halt auch leben. Und wenn er, wie es ja deutlich wird, keine Skrupel hat, beugt er sich seinem Brötchengeber. Nachvollziehbar. Er muss vielleicht nur Aufpassen, dass er meinem “Mittleren” nicht in 15 Jahren in die Hände fällt, wenn die Geschichte dabei ist schlecht auszugehen 😉 (siehste, kann ich auch:-)
    Diejenigen, die keine Wissenschaftler sind, aber durch seriöse Berichterstattung auf dem Laufenden bleiben wollen, haben von Jahr zu Jahr schlechtere Karten. Und so landen sie, wie ich jetzt, vermehrt im Internet. Ist aber wirklich anstrengend, weil man da zu jedem Thema erst einmal einen Seriösen finden muss. Und so hat mich dieses Bedürfnis fast den ganzen Tag meinen Kindern ferngehalten. Schönen Dank Herr Ochmann! (die Zweite 🙂
    Im Übrigen: Ein bisschen gorda, aber gerade am Abnehmen, und zum Radfahren bin ich heute auch nicht mehr gekommen 🙁
    Liebe Grüße

  66. #66 Huén Ten
    November 16, 2009

    Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt das beklagte “Abwinken” daran, dass sich der Klimahype langsam tot läuft, da die Umsetzung der Vorstellungen grüner Weltenretter hinsichtlich von CO2-Reduzierungen um 50 bis 95 % innerhalb des geforderten Zeitrahmens praktisch unmöglich ist. Irgendwann geben die Medien es auf, von Klimagipfeln zu berichten, bei denen außer großen Spesenrechnungen und 20.000 Flugbuchungen nichts heraus kommt, außer heißer Luft und CO2 aus Flugbenzin, was ja wohl auch ein kleines bisschen zur Erwärmung beiträgt. Das könnte man wenigstens sparen.

    Zu realistischeren Szenarios siehe dort:

    http://klimablog.blog.de/2009/09/04/politsprech-vs-realitaet-6889637/

  67. #67 Barriga
    November 16, 2009

    @ Huén Ten
    “Aller Wahrscheinlichkeit nach liegt das beklagte “Abwinken” daran, dass sich der Klimahype langsam tot läuft, da die Umsetzung der Vorstellungen grüner Weltenretter hinsichtlich von CO2-Reduzierungen um 50 bis 95 % innerhalb des geforderten Zeitrahmens praktisch unmöglich ist.”

    Das widerum dachte man beim Waldsterben auch. Als der “Meinungs-Break-Even-Point” überwunden war, wurde recht schnell alles mit Filtern versehen. So war es beim Ozonloch auch. Nachdem die Mehrheitsmeinung überzeugt war, haben die Weißgerätehersteller in Rekordzeit das FCKW verbannt. Mit der Macht des Kunden. Und auch der anfangs mega umstrittene Katalysator war am Ende absolut betrachtet recht schnell durchgesetzt. Deshalb habe ich Hoffnung. Die ABSOLUTE Mehrheit der Wissenschaftler haben bereits einen Konsens erzielt, jetzt muss in der demokratischen Welt die Skepsis der Bevölkerung überwunden werden, dann folgen die von denen gewählten Politiker. Es fehlt ja im Prinzip nur die USA, dann folgen auch China und der Rest. Und genau dabei sind solch falsche Artikel eben ärgerlich bremsend, weil der Mensch im Allgemeinen eben Veränderungen nicht mag und jeden Strohhalm ergreift um den status quo zu wahren und Ängste zu verdrängen. Deshalb sind Leute wie Georg Hoffmann und dieser Blog so wichtig! Ich bin fest davon überzeugt, dass es gelingen kann. Je früher, desto leichter. Irgendwann ist aber der Point of no return erreicht. Wann, weiß wohl momentan keiner. Deshalb so früh wie möglich so viel wie möglich. Da muss man eigentlich nicht mehr über die Verantwortung der Medien und jeden ihrer Protagonisten diskutieren. Und “nicht berichten” erhält noch mal eine andere Bewertung als falsch berichten. Da gibt es doch keinen Zweifel, oder?

  68. #68 Huén Ten
    November 17, 2009

    Zum Waldsterben-Hype (vergleichbar mit dem Klima-Hype) empfehle ich die Lektüre folgender Veröffentlichung:

    http://www.zeit.de/2004/51/N-Waldsterben

  69. #69 lotma
    November 17, 2009

    @HT
    Danke für die wunderbare Veröffentlichung zum
    Thema Waldsterben-Hype. In einigen Jahren wird
    der Klimahysterie garantiert die gleiche “Bilanz”
    bescheinigt werden!!!
    Ist nur noch eine Frage der Zeit.

  70. #70 Barriga
    November 17, 2009

    @Huén Ten
    @lotma
    Der Verfasser ist ja ein toller Hecht. 2004 hat er dann alles besser gewusst. Ich weiß auch aus einigen Quellen, dass manch einer übertrieben hat. Passiert heute vielleicht auch. Wer hat jetzt gelitten?

    Mein Förster hat mir bei einem Spaziergang ungefähr 2004 gezeigt, wie viele Bäume immer noch krank sind. Bei uns über 50 %. Verschiedenste Ursachen und Krankheiten. Nach seinem Wissen. Der macht das aber beruflich und weiß mehr als ich. Ich glaube ihm, er steht kurz vor der Pensionierung. Sachfremde Motivation kann ich ihm nicht unterstellen. Sollen wir die Entschwefelungsanlagen jetzt wieder abbauen, oder neue Kraftwerke ohne konstruieren?

    Entscheidungen muss man leider nach dem Ist-Stand treffen. Ich würde mich riesig freuen, wenn Lotma recht behält. Hoffentlich schnell! Diese Prognose ist aber nun mal kein Konsens der absoluten Mehrheit der Wissenschaftler. Und die und die meisten führenden Politiker der Nationen sind doch nicht alle zusammen dümmer als wir. Selbst unsere konservative Regierung hat ihre Auffassung trotz mehrheitlicher Gegenmeinung der sie wählenden Bevölkerung auf Druck der Argumente geändert. Gegenexpertisen zu bekommen wäre doch, wie durch den Ursprung dieses Blogs bewiesen, gar kein Problem. Und die Mehrheit der Bevölkerung würde es dankend entgegen nehmen.

    Meine Kinder lassen anfragen, ob sie die “Garantie” von Lotma mit rechtskräftiger Unterschrift und adäquaten Rechtsfolgen bekommen könnten, falls er irrt?

  71. #71 Huén Ten
    November 18, 2009

    Sobald sich die Politik, sei es in Gestalt der UN und/oder verschiedener Regierungen der Welt, beispielsweise der “klimavorreitenden” Staaten der EU, in eine wissenschaftliches Thema wie den Klimawandel so einklinken, wie es während der letzten etwa 15 Jahre der Fall ist, ist es vorbei mit der Objektivität der Wissenschaft, wobei es immer fragwürdig ist, ob es die wirklich gibt. Staatliche Forschungsmittel werden dann zielgerichtet vergeben, Karrieren befördert und Karrieren abgeschnitten, je nach dem, wie sich das Institut oder der Wissenschaftler zum politisch Gewollten verhält.

    Die EU hat lange geglaubt, mit der “Klimakatastrophe” einen politischen Hebel gegen die Schwellenländer in der Hand zu haben, um neue Märkte für Umwelttechnologien zu erschließen, und die UN nahm die Gelegenheit gerne wahr, wenigstens auf einem Gebiet Einfluss zu gewinnen.

    Die Gründerstaaten der EU, Exporteure von CO2-intensiven Arbeitsplätzen in die Schwellenländer, die anschließend von der EU beschuldigt werden, zuviel CO2 zu emittieren, haben sich aber verrechnet. Inzwischen weiß man auch, dass etwa 25 % der CO2-Emissionen der Schwellen- und Entwicklungsländer aus ausgelagerter Produktion der Industriestaaten stammen.

    http://klimablog.blog.de/2009/11/18/co2-immer-mehr-immer-mehr-immer-mehr-vorher-7404332/

    Die Finanzkrise hat gezeigt, dass die Wertschöpfung industrieller Produktion auf Dauer nicht durch Finanzprodukte ersetzbar ist und der Traum von der Auslastung der europäischen arbeitsfähigen Bevölkerung durch Blaupausenproduktion und Herstellung umweltgerechter Produkte auch nicht funktioniert. So kämpft die deutsche, durch Milliardensubventionen gepamperte Photovoltaikindustrie inzwischen ums Überleben, da China mittlerweile wesentlich preiswerter produziert. Den Herstellern von Windkraftwerken und anderen neuen Technologien wird es über kurz oder lang ähnlich ergehen.

    Weiterhin haben die Entwicklungs- und Schwellenländer inzwischen das perfekte moralische Argument für das “Klimabashing” der Industriestaaten gefunden: Die Klimaschuld, d.h. die Verantwortung für 150-jahrige CO2-Emission, die nun mit Ablasszahlungen in Höhe von hunderten Milliarden Dollar jährlich abgeleistet werden soll. Da ist es nicht verwunderlich, dass bisher keine Einigung über verbindliche CO2-Reduktionen und verbindliche Zahlungszusagen getroffen werden konnten. Wie auch? Würde das doch bedeuten, dass der europäische Steuerzahler und Konsument die in den Produkten und Energiekosten eingepreisten CO2-Auflagen und die Steuern für die Transferzahlungen aufbringen müsste, was wiederum Lohnsteigerungen voraussetzt, um trotzdem den Lebensstandard zu halten, was wiederum die Preise europäischer Produkte erhöhen, die Produktion in Europa weiter zunehmend unwirtschaftlich und China und Indien immer wettbewerbsstärker machen würde.

    Um diesen Wettbewerbsnachteil auszugleichen, müssten sich China und Indien zu Umweltauflagen und Wechselkursänderungen verpflichten, die beide Länder vehement ablehnen, um ihre Aufholjagd gegenüber dem Westen nicht zu gefährden.

    Wie Chinas Taktik in Kopenhagen wahrscheinlich aussehen wird, beschreibt eine chinesische Zeitung sehr genau und da in China nichts wirklich Wichtiges ohne Abstimmung mit bestimmten “Stellen” in der Zeitung steht, ist davon auszugehen, dass der Verfasser weiß, wovon er redet. Keine Angst, den Artikel habe ich aus dem Chinesischen übertragen:

    http://klimablog.blog.de/2009/09/21/chinas-taktik-weltklimagipfel-7010333/

    Oft habe ich den Eindruck, die meisten Menschen im Westen können sich nicht vorstellen, was eine konsequente “Klimaschutzpolitik” (*) – die ja viel mehr wäre, als “Klimaschutz” – eigentlich bedeutet. Sie hätte eine fundamentale Änderung des Lebensstils, der Lebensqualität, der Lebenschancen zur Folge, denn es ginge nicht nur darum CO2 zu sparen, es ginge darum, den westlichen Lebensstandard gravierend abzusenken, um parallel den Lebensstandard in den Schwellenländern kräftig anzuheben, deren Menschen eben auch annähernd auf das Niveau kommen möchten, dass ihnen die die Deutschen Exportweltmeister vorleben.

    Die Politik tut immer noch so, als könne man baden, ohne sich den Pelz nass zu machen. Alles bliebe, wie es ist, die Deutschen bleiben Exportweltmeister, die Arbeitsplätze und Renten blieben sicher, das wirtschaftliche Wachstum ginge ungebremst weiter, bis 2050 gingen die CO2-Emissionen Europas um 95 % zurück, wie kürzlich die EU-Umweltminister beschlossen haben (sic!) und Chinesen, Inder und Brasilianer hätten keinen anderen Gedanken, als ihre industrielle Produktion so schnell wie möglich an westliche Standards anzupassen, damit sie schnell so teuer werden, dass sie endlich in einer “fairen” Konkurrenz zu westlichen Produkten stünden.

    Ach, wie wohl fühlen sich die Deutschen im Wolkenkuckucksheim!

    Liu Shufen

  72. #72 Huén Ten
    November 18, 2009

    (*) Klimaschutzpolitik: Der Versuch mit ungeeigneten Mitteln ein Randproblem der Menschheit zu lösen. Die dafür bisher verwendeten und geforderten Milliarden wären wesentlich sinnvoller bei der Bekämpfung des Hungers, der Mangelkrankheiten, der Anpassung an veränderte Umweltbedingungen und bei der Ausbildung einzusetzen. Doch die vielbeschworenen “Ärmsten der Armen” interessieren in Wirklichkeit kaum jemanden, wie man hier lesen kann:

    http://klimablog.blog.de/2009/11/16/aermsten-armen-7387585/

    Es gibt von ihnen eben nicht die “Gegenleistung”, die man sich vom “Klimaschutz” verspricht.

  73. #73 Barriga
    November 18, 2009

    @Huén Ten
    Zum ersten Text:
    Klingt gut. Ungeprüft, Links ungelesen: Kann gut sein. Und nun? Kopf in den Sand und nichts tun? Lieber kurz und heftig gelebt, als lang und überhaupt nicht? Da haben die Chinesen proportional schon wegen der Masse noch weniger von, als wir. Und die Auswirkungen treffen sie wahrscheinlich auch schneller und härter. In Zentraleuropa werden wir wahrscheinlich anfangs sogar nur Vorteile haben. Limes wieder aufbauen, nur mit neuen Grenzen? *Die Türken aber bitte nicht. Mit Mauern haben wir Deutschen ja gute Erfahrungen. Und Gründlichkeit können wir am Besten. Wenn denn, dann richtig! Das funktionierte in zwei Passagen unserer jüngeren Vergangenheit prima.* (*Ironie* oder besser: Befürchtung) Ehrlich: Ich kann sogar intelligente Leute verstehen, die hinsichtlich dieser komplexen Probleme und mangels Lust auf Einstieg in die Thematik Politikverdrossenheit zeigen. Mehr noch: Ich finde es nachvollziehbar, wenn kinderlose sagen: Nach mir die Sintflut. Richtig finde ich es aber nicht. Und moralisch logischerweise verwerflich. Da gibt es doch keine zwei Meinungen, oder? Und niemand weiß, ob nicht sogar mit wenig Anstrengung eine Lösung gelänge (was ist eigentlich mit der Garantieerklärung Lotma?). Auch Al Gore denkt da positiv.
    Zum zweiten Text:
    Link wieder ungelesen. Ja. Kann gut sein. Klingt wieder gut. Keine Frage: Muss auch sein! Sagt auch Al Gore in seinem ersten Buch von 1992. Beste Bekämpfung des Hungers ist Bildung. Bildung ist Bevölkerungswachstumskontrolle, Lebensqualitätssteigerung und Hilfe zur Selbsthilfe. Nur so geht es. Er sagt sogar: In erster Linie Bildung der Frauen. Klingt alles logisch und richtig. Ich spende seit über 20 Jahren diesbezüglich per Lastschrifteinzug an die üblichen Verdächtigen meinen zugegebenenermaßen “selbstdefinierten” Zehnten – ist näher am Zehnten des Zehnten, aber immerin 😉 Wenn alle mitmachen, verdoppele ich. (Geschacher wie beim Klimagipfel 😉 Damit werde ich auch wegen der Klimaproblematik nicht aufhören!
    Wenn es ans Geld geht, wird es in Deutschland eher in Richtung Antwort zum ersten Text laufen. Ich habe aber keine Lust auf Extremismus. Die zu ergreifenden Maßnahmen in Richtung Klimapolitik sollen m. E. mehr Lenkungscharakter haben. Da geht es nicht nur um Geld und Beschneidung der Lebensqualität. Ein Auto mit effektiverer Energieeffizienz und mehr technischer Raffinesse macht genauso Spaß und eignet sich zum Angeben wie ein dicker Daimler! Und der Urlaub an der Ostsee kann mindestens genauso schön sein, wie in Mallorca. Und eine Radtour über Brandenburgs neue Radautobahnen durch Wald und unglaublich viel “Gegend” ist womöglich noch erholsamer und gesünder, als der Besuch der Everglades. Meine Kinder lieben Bahnfahren wegen der größeren Bewegungsfreiheit angenehmer und kommunikativer, als im Flugzeug. Sie lernen die Stunde “Zeitverlust” als Gewinn zu verbuchen. “Papa, nicht das Auto, lass uns mit den anderen zusammen mit der Bahn dahin fahren”. Das ist gelernt, das ist Bildung! Energieeinsparung und -effizienz sind die effektivsten Schwerter zur Bekämpfung des Klimaproblems. Bei null Bequemlichkeitsverlust! Alle müssen lernen “intelligenter” zu investieren. Und parallel ist es Anreiz für die Entwickler Neues zu kreieren. Eine Energierevolution halt. Katalysator muss aber die Einsicht aller und die Entscheidung der Politik sein. Die Wirtschaft braucht nur eine klare Linie, klare Rahmenbedingungen und Zeit für die Anpassung. Und das widerspricht der Unterstützung zur Bekämpfung des Hungers in der Welt überhaupt nicht. Ich glaube sogar, dass es hilft. Denn Innovation, manchmal ganz einfache Dinge, ist vom Wahrscheinlichkeitsfaktor in den Schwellenländern potentiell mehr vorhanden, als hier. Und da sind wir wieder beim Ausgang des Blogs: Vorraussetzung ist die Einsicht aller. Dann folgen die Politiker. Und da ist eben so ein Artikel wie der von Herrn Ochmann kontraproduktiv. Auch hinsichtlich des Hungers in der dritten Welt. Ich lasse mich gerne belehren.
    Dass es Profiteure und Scharlatane auf allen Seiten gibt, werden wir nicht verhindern können. Deshalb ein Hoch auf die, die die Scharlatane entlarven!
    Danke an Georg Hoffmann!

  74. #74 Krishna Gans
    November 18, 2009

    @Barriga
    Wer hier kommt um sich zu bilden, das sind die einen, dann sind da noch die, die Ihre Vorurteile bestätigt sehen wollen, wie Sie, die sind hier goldrichtig und gu aufgehoben.

    Deshalb ein Hoch auf die, die die Scharlatane entlarven!

    Na, offensichtlich sind Sie wieder drauf reingefallen.
    Ich denke mal Lotma wird keine Garantie für irgendewas geben. Da gibt es etliche, deren “Vorhersagen” einiges mehr an Geld kosten, wenn’s denn schief geht und dann hinterher schulterzuckend sagen “wie haben es doch nur gut gemeint” – ich meine die Rahmstorfs, Schellnhuber, Hoffmanns, und wie die “Klimaschamanen” alle heißen.
    Aber wenn Sie sich hier wohl fühlen ;.)

    Dass es Profiteure und Scharlatane auf allen Seiten gibt, werden wir nicht verhindern können. Deshalb ein Hoch auf die, die die Scharlatane entlarven!
    Danke an Georg Hoffmann!

    Die in den eigenen Reihen wird Hoffmann mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht entlarven, weil es die nicht gegen kann, Widerpruch in sich !!
    ;.)

  75. #75 just me
    November 18, 2009

    @Gans
    ich kann mir nicht vorstellen, wie man so die Realität wahrnehmen kann wie sie. Ich kann’s mir wirklich nicht mal vorstellen. Es ist mir einfach ein Rätsel. Verrückt. Einfach verrückt. Erinnert mich immer an Doppeldenk.

    @Barriga
    ihre super-vernünftigen Beiträge finde ich toll.

  76. #76 Barriga
    November 18, 2009

    @Krishna Gans
    Sie werfen mir vor, dass ich meine Vorurteile bestätigt sehen will? Gerne. Ich will lernen. Ich hasse Vorurteile. Welche habe ich, die ich bestätigt haben will?

    “Ein Hoch auf die, die Scharlatane entlarven”
    Das würde ich jetzt eher weniger als Vorurteil bezeichnen, erklären Sie es mir bitte.

    Und wenn Sie dann gerade am Erklären sind, bitte noch ein Hinweis, dass Georg Hoffmann “die in den eigenen Reihen” (was ist das eigentlich eine “eigene Reihe” – war nur ein Scherz!) nicht entlarven wird. Aber bitte nicht mit zweieinhalb tausend Links! Die Zeit, Sie verstehen…

    Ich ziehe ihm dann den “Hosenboden lang”, werde mein Lob zurücknehmen und in eine neue Bewertung eintreten. Versprochen! Es ginge noch einfacher: Ich mag es ja immer wieder auf den Ausgang zurück zu kommen. Bringen Sie mir einfach ein Argument, dass die Kritik an dem Artikel von Herrn Ochmann nicht gerechtfertigt ist.

    (Achtung Ironie: Jetzt werde ich kurz unfair!)
    Ist Nizza doch schon tropisch? 😉

    Liebe Grüße
    (mein Mittlerer (15) findet das im Übrigen nicht so komisch – er macht gerade ein Referat über den CO²-Kreislauf und fängt an die Problematik zu begreifen)

  77. #77 Georg Hoffmann
    November 18, 2009

    @Huenten

    James E. Hansen hat von der Soros-Stifung vor einigen Jahren eine recht großzügige finanzielle Unterstützung erhalten für seine Verdienste um die “Politisierung der Wissenschaft.”

    Ich weiss, das ist jetzt wieder nur periphaer fuer den grossen Gedankenfluss, ich bin aber eher pingelig veranlagt. Die Aussage ist falsch und wurde, warum auch immer, erfunden.

    http://www.columbia.edu/~jeh1/distro_Lawlessness_070927.pdf

    Die Frage ist hierbei gar nicht, ob es vielleicht doch sein koennte oder ob Jim Hansen eine vertrauenswuerdige Person ist, die Frage ist welche Elemente Sie haben solche Anschuldigungen zu machen. Hier ist die (siehe link) die offizielle Stellungnahme Hansens, eine Summe von 750000 Dollar muesste versteuert werden und (die USA sind da ja extrem transparent) an anderen Stellen deklariert werden (isbesondere die Stiftungen muessten solche Summen deklarieren). Da sie es nicht taten (weder Hansen noch die Stiftung) beschudigen Sie beide hier einer Straftat.
    Ich finde solches persoenlichen-unueberprueften-Geruechteverschleudern ehrlichgesagt nicht gut.
    Sie koennen den Rest ihres Textes und ihre sonstige Haltung sehr gut ohne soetwas verteidigen.

  78. #78 Huén Ten
    November 18, 2009

    Trotzdem ist es fast eine Unverschämtheit, dass eine private Stifung 720.000 Dollar (wahrscheinlich noch steuermindernd) ausgeben darf “for the politicization of science”. Ich denke damit haben wir zu Zeiten des real existierenden Sozialismus und des Nationalsozialismus genügend Erfahrung gemacht, man denke nur an die Rassentheorien der Nazis und den Lyssenkoismus.

  79. #80 Barriga
    November 18, 2009

    Hallo!?! Hallo Huén Ten, hallo Georg! Hier Erde, dort homo sapiens?
    Ich war ja schon in die zweite oder dritte Ebene eingestiegen. Ihr seid in der vierten bis achten Dimension kurz hinter Pluto! Ich will ja lernen (weiß natürlich als Neuling, dass ihr wahrscheinlich schon Einiges hinter euch habt) Wenn ich dabei bleiben soll, und vielleicht auch noch einige m. E. wichtige “normale” Leute, sollten wir unser Sonnensystem als Heimat betrachten 😉
    Ist das nicht Thema eines neuen Blogs. Ich erwähnte glaube ich schon einmal, dass ich gerne auf den Kern zurückkomme. Nach meiner Meinung habt ihr bisher beide ein Recht auf Recht eurer Meinungsäußerung in der Diskussion hinsichtlich der ersten zwei bis drei Ebenen bewiesen. Ich finde Konsens geil!
    Macht bitte einen neuen Blog hinsichtlich der speziellen Spezialproblematik auf.
    Ich bin hier für meine Kinder. Und der “Mittlere” ist angefixt, ob der Diskussion von Spezialisten und Erwachsenen. Wenn ich hier falsch sein sollte, dann bitte kurze Nachricht und Tschüss!
    Ich glaube aber, dass Gearg ander Ziele hatte….

  80. #81 Barriga
    November 18, 2009

    @just me
    Danke, ich gebe mir immer Mühe. Lerne auch gerne. Deshalb sind neue Einsichten gerne willkommen. Ich glaube unwissenschaftlich einen einigermaßen guten Überblick zu haben. Leider enttäuschen mich Tages- und Wochenzeitungen immer wieder. In meinem beruflichen Hintergrund habe ich diesbezüglich einen recht guten Überblick und bin das eine oder andere Mal am Weinen…

    Ich will einfach nur meinen drei Buben einen Weg weisen, der eine vernünftige Zukunft weist. Und eine Antwort auf die Frage haben, die ich meinem Vater gestellt habe: Was hast du eigentlich damals gemacht?

  81. #82 Georg Hoffmann
    November 18, 2009

    @Barriga
    “Ich glaube aber, dass Gearg ander Ziele hatte….”
    Tatsaechlich habe ich nur genau die Ziele, die oben im Blogheader:http://www.scienceblogs.de/primaklima/about.php aufgeführt sind. Sicher sehr bescheiden. Wenn Fragen zu: Was tun? aufkommen, verkruemel ich mich meistens. Ich bin da nicht so gut drin, auch fehlt es mir voellig an Visionen. Wird das Schlimmste verhindert, bin ich meist schon zufrieden.

    @Huenten
    Hansen hat erklaert, er habe nichts erhalten. Was Sie betreiben ist Rufmord basierend auf Nichts. Da es sich um strafrechtlich relevante Vorgaenge handelt. habe ich Sie geloescht. Der Vergleich mit dem Nationalsozialismus ist dumm, sehr dumm.

  82. #83 Huén Ten
    November 18, 2009

    Warum geben Sie den Lesern nicht die Möglichkeit, sich selbst ein Bild von der Angelegenheit zu machen. Es reicht der Link. Strafrechtlich relevant? Entschuldigen Sie bitte, nun reden Sie wirklich völligen Blödsinn. Hansen wurde von Soros unterstützt, wie die Stifunt ja selbst sagt, medial und rechtlich, und das finde ich – genau wie ich es gesagt habe – sehr großzügig, denn das ist teuer. Dazu muss auf Hansens Konto gar nichts ankommen, es müssen nur Rechnungen bezahlt werden.

    Sie mögen den Vergleich mit dem Nationalsozialismus dumm finden, aber er ist ein gutes Beispiel für politisierte “Wissenschaft” und wohin sie führt. Sie müssen sich ja nicht gleich jeden Schuh anziehen, den man Ihnen hinstellt, oder?

  83. #84 Georg Hoffmann
    November 19, 2009

    @Huenten
    “Strafrechtlich relevant? Entschuldigen Sie bitte, nun reden Sie wirklich völligen Blödsinn.”
    Hansen hat, glaube ich, eine eidestattliche Erklaerung abgegeben, kein Geld empfangen zu haben. Ferner hat er Steuererklaerungen gemacht, von denen ich annehme, dass Sie mit seinen Erklaerungen in Uebereinstimmungen sind. Sie behaupten, das Gegenteil. Wenn Hansen Recht hat (und davon bin ich ueberzeugt), dann ist das, was Sie betreiben, Verleumdung $187 BGB und ich werde meine Webseite nicht dafuer zur Verfuegung stellen (nochmal unabhaengig von der Frage, ob der Betreiber einer Seite, sich in dem Fall nicht auch schuldig macht).

    Ich habe noch nie, niemals eine Diskussion gesehen, die durch Nazivergleiche intelligenter wird. Ich werde Sie in Zukunft ebenfalls ohne weiter Erklaerungen loeschen. Ich bin darueberhinaus der festen Ueberzeugung, dass man das Problem der arktischen Temperaturen im Eozaen diskutieren kann, ohne Nazivergleiche zu benutzen. Ich hoffe auf ihr Verstaendnis.

  84. #85 Barriga
    November 19, 2009

    @Georg Hoffmann
    Ich bin weiterhin völlig abgerissen 🙂 Ich will gar nicht wissen, worüber sie Mit Huén Ten diskutieren! Momentan zumindest nicht, wenn es mir nicht erklärt wird!

    Aber zum Thema “Nazivergleiche” sei an das Ende meines letzten Beitrags erinnert:
    “Ich will einfach nur meinen drei Buben einen Weg weisen, der eine vernünftige Zukunft weist. Und eine Antwort auf die Frage haben, die ich meinem Vater gestellt habe: Was hast du eigentlich damals gemacht?”

    Ich hatte mit meinem alten Herren (ich bin jetzt der Alte) die Nazidiskussion.

    “Ich habe noch nie, niemals eine Diskussion gesehen, die durch Nazivergleiche intelligenter wird.”

    Ich finde, dass das legitim und sehr zielführend sein kann. Ich finde es unglaublich wichtig, aus diesem Teil unserer Geschichte zu lernen. Mein beruflicher Hintergrund ist der Sicherheitsapparat. Ich warne jeden jüngeren Kollegen permanent vor den Gefahren, die sich aus der zu erwartenden Situation ergeben könnte: Klimawandel>regionale Anomalien>Misere>Migration (Völkerwanderung)>Schutz vor Migration wegen Besitzstandswahrung>Verlust der Rechtsstaatsprinzipen wegen Besitzstandwahrung>Radikalisierung>Extremismus in der Exekutive

    Die Besitzstandswahrung sorgt für den Aufbau der Undurchlässigkeit eines Limes.

    Die Fregatte der “Grenzschutztruppe Frontex” bringt das “Flüchtlingsboot” auf und will das Anlanden in Europa verhindern. Der Kapitän des Flüchtlingsboots hält das “Neugeborene” über den Bordrand und droht es ins Wasser zu werfen. Was nun? Was soll der Fregattenkapitän tun? Schuss vor den Bug? Wie viele Gefängnisse wollen wir bauen. Und wo? Und wer soll sie bezahlen? Wer soll verurteilen? Das ist manchmal schon Realität. Lampedusa! Die “Tausend Jahre” zwischen 1933 und 1945 hatten eine Antwort! Diese Antwort will ich nicht! DAS IST DAS PROBLEM! Und insofern ist ein Erinnern an der Nazizeit sehr wohl richtig und wichtig!

    Ich habe nicht geprüft, um was es in ihrem Streit mit Huén Ten ging. Aber ein kategorisches Ablehnen von “Nazivergleichen” finde ich absolut falsch.

    Gibt es da andere Meinungen?

    Kurz betrachtet sollte man das Eozaen (ich weiß nicht mal was das ist!) ganz sicher ohne Nazivergleiche diskutieren können. Aber ich hoffe erläutert zu haben, warum es meiner Meinung nach relativ nah dran ist.

    Ich suche ja nur nach Anworten zu den Fragen meiner Kinder!

    Bitte helft mir!

    Was ist denn jetzt mit der Garantie von Lotma und meinen zu erklärenden Vorurteilen von Krishna Gans ? 🙂

  85. #86 Thilo Kuessner
    November 19, 2009

    @ Barriga:
    Es gibt eben Vergleiche, die Sinn machen und Vergleiche, die keinen Sinn machen. Huen Ten hatte in seinen Kommentaren verlinkt auf Artikel über die politische Motivation von Rassetheoretikern in den 30er Jahren und wollte unterstellen, daß die heutigen Klimaforscher eine ähnliche politische Motivation hätten. Das ist (anders als Ihre Bezugnahme) ein Vergleich, der keinen Sinn macht und nichts zur Diskussion beiträgt.

    Man erlebt auf den scienceblogs öfter mal solche Vergleiche. Meist nach dem Muster: jemand vertritt eine offensichtlich absurde These, und wenn diese dann “unterdrückt” (d.h. nicht gleichberechtigt mit anderen Theorien behandelt) wird, dann werden Vergleiche mit der Unterdrückung Andersdenkender im Dritten Reich oder gar mit dem Holocaust angestellt. (Googeln Sie mal nach “Jocelyne Lopez” und “Unterdrückung der Kritiker der Relativitätstheorie”, nur so als Beispiel.) Es ging um diese Art von Vergleichen, wo Leute sich selbst bzw. ihre “unterdrückten” Meinungen auf eine Stufe mit Holocaust-Opfern stellen

  86. #87 Barriga
    November 19, 2009

    @Thilo Kuessner
    Das verstehe ich. Vielen Dank. Rechtfertigt aber eben nicht die kategorische Ablehnung von Georg. Wenn er es darauf bezieht ist alles gut. Hatte ich mir eh`gedacht. Auch wenn mir jetzt wieder vorgeworfen wird, dass ich nur meine Vorurteile bestätigt bekommen wollte 😉 Das ist alles total witzig und auch auf gewisse Art genial. Interessanter und kommunikativer als einfach nur “Zeitung lesen”. Ich weiß nur nicht, wie ich dass alles morgen meinem 15jährigen erklären soll 🙂 Kann man nur mit Peter Fox ( den mir widerum meine Kinder nahe gebracht haben) zitieren: Alles neu 😉 Wenn`s dir nicht gefällt, mach neu!
    Gute Nacht!

  87. #88 Georg Hoffmann
    November 19, 2009

    @Barriga
    Ja genau das, was Thilo sagte, meinte ich. Es ist eine deutsche Krankheit sich immer und immer wieder im 1000 Jaehrigen Reich zu bedienen, um jedweden Konflikt auszufechten. Im Extremfall: “Ich bin nicht damit einverstanden, wie du die Strahlungseigenschaften von Wolken beschreibst, also bist du ein Nazi.” Es verarscht die historischen Opfer, instrumentalisiert sie und ist immer mindestens ein Geschmacklosigkeit von erstaunlichen Ausmaszen.

    In humoristischer Form findet sich diese intellektuelle Krankheit als Regel in Goodwin’s Law wieder:http://en.wikipedia.org/wiki/Godwin%27s_law

    Glauben Sie mir mal aus meiner reichen Erfahrung im Internet: Strikt und absolut jede Erwaehnung von Nazis und drittem Reich ist von Uebel und fuehrt zu rein gar nichts.

    PS. Und das Eozaen ist eine geologische Zeitspanne, die vor 55 Millionen Jahren begann, und sein Klima, war das eigentliche Thema dieses Beitrags (s.o.)

  88. #89 lotma
    November 20, 2009

    @GH
    Wie kann man nur so primitiv die Gedanken und Tatsachen entststellen ???

    “Ich bin nicht einverstanden, wie du die Strahlungseigenschaften von Wolken
    beschreibst, also bist du ein Nazi”

    Nichts aber auch GAR NICHTS hat hier irgendwer gegen eine inhaltliche
    Auseinandersetzung mit wissenschaftlichen Mitteln. Es geht um die Form,
    wie die skeptischen Erklärungen und Standpunkte zum angeblich vom
    Menschen verursachten Klimawandel behandelt, meist aber unterdrückt
    werden. Das lässt entstehende “Ähnlichkeiten” nicht ganz zufällig erscheinen.
    Man wird sogar ZWANGSLÄUFIG” an gewisse Zeiten des letzten
    Jahrhunderts erinnert.

    Kommen Sie mir jetzt bloß nicht mit: wo sind die Belege, beweisen Sie
    das mal usw. Ich kann nur sagen : Schauen Sie sich die Gegenwart genau an,
    dann kommen Sie von alleine drauf !!!

  89. #90 Georg Hoffmann
    November 20, 2009

    @lotma
    Ich habe oben Huenten meine Regeln hier erklaert und, soweit ich weiss, habe ich sie Ihnen auch schon erlaeutert. Respektieren Sie sie und alles laeuft ganz wunderbar. Falls Sie meinen, der Artikel von Herrn Ochmann zu arktischen Temperaturen vor 50Millionnen Jahre muesse unbedingt mi Nazivergleichen gewuerzt werden, machen Sie das bitte woanders. Mir scheint das verstaendlich und sehr transparent.

  90. #91 Barriga
    November 20, 2009

    @lotma
    Was haben Sie mit “primitiv” gemeint? Z. B. im Sinne von “unterentwickelt, geistig zurückgeblieben” oder im Sinne von “einfach”? Ersteres würde ich als mächtig vermessen bewerten. Ein “Entstellen” kann ich bei Georg mindestens in diesem Blog auch nicht erkennen. Deshalb finde ich als Laie dieses schwierigen Themas zweiteres, nämlich “einfach”, einfach gut. Ihre Beiträge finde ich auch einfach, aber eben auch nicht gut. Erst garantieren Sie sinninhaltlich einfach, dass der anthropogen verursachte Klimawandel nicht existiert, Belegen das mit keinem Argument und antworten dann auf die Forderung einer Garantie nicht mehr. Einfach schlecht!
    Keine Garantien, keine Belege, keine überzeugenden Argumente, folgt dann irgendwann keine Beachtung. Einfach nicht einmal mehr Ignorieren 😉
    Also, was ist mit der Garantie? Ist der Artikel von Herrn Ochmann doch richtig?