Der Titel teilt sich in zwei Fragen. Beginnen wir mit Teil II: Warum hätte Pachauri bereits 2007 aufhören sollen? Der Grund ist ganz einfach. 5 Jahre sind genug. Der Präsident des IPCC gibt Pressekonferenzen (wobei er notgedrungen über Sachen spricht, von denen er nur bedingt Ahnung hat), schüttelt Ban-ki Moon die Hand, lässt die Reisegelder der IPCC Wissenschaftler verwalten, und empfängt Nobelpreise, zu deren Empfang er vor allem eines können muss: Mahnen und traurig gucken. Selbst wenn er die Neigung verspürte, sich mit dem Strahlungstransport oder den Problemen der Abschätzung des Meeresspiegelanstiegs mal ernsthaft zu beschäftigen, es wäre für seine Arbeit so wichtig wie, sagen wir, das Verständnis statistischer Wirtschaftsmathematik für Angela Merkel: Schadet nicht, hilft aber auch nicht besonders. Kurz, er hat einen politischen Job.
Und zwar keinen einfachen. Das Thema Klimawissenschaft und mögliche darausfolgende Konsequenzen für unser Handeln geht so richtig ans Eingemachte unseres Lebensstil, unseres Reichtums, everything. Sollte (es sieht nicht so aus) es jemals zu einer globalen Reaktion im Sinne einer fundamentalen Änderung der Art und Weise, wie die Menschheit Energie produziert, kommen, dann ist es natürlich klar, dass es dabei viele Verlierer und wahrscheinlich auch viele Gewinner gäbe. Wer diesen Job also macht, begibt sich in ein weltanschaulich-ökonomisches Minenfeld, aus dem er/sie niemals als Freund aller hervorgehen wird und in dem die Beurteilung seiner Arbeit immer von politischen Grundüberzeugungen der Beurteilenden abhängt. Wer den Job auch annimmt, der sollte das wissen, sein sicher hohes Gehalt einstreichen und sich nicht beschweren, dass in seinem Privatleben herumgestöbert wird, sein Aussehen unter klar rassistischen Tendenzen mit einem Neanderthaler verglichen und genau nachgeschaut wird, womit er denn sonst so sein Geld verdient. Das sollte man am besten gleich in die Stellenausschreibung mit reintun. Wem das nicht gefällt, sollte es eben als Sparkassendirektor oder Eisverkäufer versuchen.

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Bild 1:
Man soll aufhören, wenn’s am Schönsten ist. Dr. Pachauri feiert im Kreise seiner Familie den Freidensnobelpreis fürs IPCC.


Hat Pachauri seine Arbeit gemacht? Na klar. Alle Kollegen, die beim IPCC dabei waren, haben ihn nur bei den Diskussionsrunden am Schluss gesehen. Absolut alle, die ich fragte (ich habe allerdings nicht wirklich ALLE IPCC-ler befragt, sondern nur 2), haben mir bestätigt, dass er niemanden in seine Arbeit reingequatscht habe und dass er ab und an sogar mal interessiert nachgefragt habe. Bei den Pressekonferenzen schaut er immer sehr ernst und ich finde er kommt da prima rüber. Er hat keine Sekretärin im Genfer IPCC Büro belästigt (da der Hort ehrlichen investigativen Wissenschaftsjournalismus, Anthony Watts, bislang darüber noch nicht berichtet hat, kann man das praktisch ausschliessen. Hätte Pachauri sich auch nur mal auf die Schreibtischkante seiner Sekretärin gesetzt, hätte Watts sicher schon von Vergewaltigung gesprochen.) und soweit ich weiss, fehlt auch kein Geld in der Kasse. Hat er Fehler gemacht? Na klar: Er sollte Errata lieben lernen. Es gibt nichts Schöneres als Errata und wenn so offensichtliche Fehler, wie die berühmte Himalaya Gletscher Prognose, rauskommen, dann setzt man sich schnell hin, ruft den Georg Kaser oder sonst jemanden, der Ahnung zum jeweiligen Thema hat, an und schreibt ein Erratum. Errata erhöhen die Glaubwürdigkeit und die Veröffentlichungszahl (die Hälfte meiner Veröffentlichungen sind Errata) und verhelfen einem zu einer besseren Persönlichkeit. Das hat er leider nicht gemacht und ist damit leider nicht alleine in der Welt. Aber ich gleite ab. Das gehört bereits zu dem Teil, weswegen Pachauri nicht zurücktreten sollte. Die Frage war, warum er hätte vor zwei Jahren zurücktreten sollen?

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Bild 2: Ganz unabhängig davon, ob jemand Fehler, formelle oder wirkliche Fehler begangen hat, wer sich in den Klimakriegen in eine exponierte Position begibt, kann jederzeit zu Recht und zu Unrecht von den Medien abgestraft werden. Phil Jones dachte nach dem Climategate Skandal an Selbstmord.

Ich hoffe es ist bereits klar geworden, dass ich nicht glaube, dass der IPCC Präsident bei dem ganzen wissenschaftlichen Prozess, ja selbst bei der Wahrnehmung dieses Prozesses in der Öffentlichkeit, besonders wichtig ist. Es wär netter, wenn der Job mit Stil und Ernsthaftigkeit durchgezogen würde, aber ansonsten. Und da es eben ein politischer, man könnte fast sagen, symbolischer Job ist (eher wie Queen Mum als Gordon Brown), und da dieser Job in einer extrem feindlichen Umgebung durchgezogen werden muss, hätte er nach dem AR4 seinen Hut nehmen, den Nobelpreis in eine Klarsichthülle stecken und fortan glücklich amerikanische Geschäftsdinner per gut-bezahlter Feelgood-Vorträge zum Klimawandel bereichern solle. Kein Politiker ist so gut, dass er nach 5 Jahren nicht mal was anderes tun sollte. Er/Sie wird eitel, klebrig, wiederholt sich, bleibt in Seilschaften kleben, isst zuviel Flugzeugfrass und sieht sich verliebt im Früstücksfernsehen reden. Das muss nicht sein.
So, deswegen hätte er also 2007 in den Vorruhestand gehen sollen. Und warum soll er jetzt weitermachen?
Erstens, ob bei irgendeiner Aussage jemand im IPCC eine WWF Studie zitiert hat, ist die Verantwortung der Lead Autoren des jeweiligen Kapitel und nicht Pachauris. Pachauris Funktion ist eben nicht die “letzte” Durchsicht des IPCC Reports, denn wäre sie es, dann müsste er von den verschiedenen Themen, die im IPCC behandelt werden, eine Ahnung haben und das hat er nicht. Keine einzelne Person hat das.
.

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Bild 3: Imja Gletscher in Nepal. Schrumpft mit einer Geschwindigkeit von ca 70 Metern pro Jahr (oben 1950 unten 2007 nach Guardian). Wer den “Skandal” um die Himalaya Gletscher mal ergoogelt, wird feststellen, dass von 100 Artikeln zu dem Thema sich 95% mit dem Skandal der falschen Vorhersage des IPCC beschäftigen und nur 5% noch erwähnen, dass diese Gletscher tatsächlich und in dutzenden Studien bestätigt, zurückgehen. So frisst die Meta-diskussion die Diskussion auf. Haps.

Zweitens, absolut kein Text auf Erden, der länger als eine halbe Seite lang ist, ist fehlerfrei. Dieses ganze Gerede davon, dass die Wissenschaft besudelt worden sei, weil auf Seite 800 das Jahr 2035 als Ende der Himalaya Gletscher genannt wird, und sie ihre Integrität bewahren müsse, verwechselt den AR4 mit dem Talmud. Wissenschaft ist wie jede andere Tätigkeit des Menschen fehlerbehaftet und vorläufig. Und kein Pachauri bewahrt uns davor.
Drittens, die “Skandale” um Pachauri sind nicht der Grund für die Schwächung seiner Position. Weil er irgendein Consultingbüro neben seinem IPCC Job betreibt, soll er zurücktreten? Ein durschnittlicher deutscher Politiker hat wahrscheinlich zwanzig Nebenjobs, vom Aufsichtsrat bei Bayer bis zum DFB Ligaausschuss. Niemand stört sich daran. Nach den mediterranen Standards (und die kenne ich mittlerweile besser als die deutschen) ist diese “Ämterverquickung” Pachauris ein Witz. Niemand in Frankreich oder Spanien käme auch nur auf die Idee für sowas den Rücktritt eines Funktionärs zu fordern. Die “Skandale” um Pachauri sind nicht Grund der Schwächung seiner Position. Sondern umgekehrt, die Schwächung seiner Position (und die des IPCCs und der Klimawissenschaften) sind Grund für die “Skandale”. Man sei ganz beruhigt. Wäre es nicht seine Nebentätigkeit in seinem Consulting Büro gewesen, dann wäre es halt was anderes.
Viertens, aber vielleicht müsse man ihn symbolisch opfern, um für den wissenschaftlichen Auftrag des IPCC “Glaubwürdigkeit” zu gewinnen? Bullshit. The proof of the pudding is in the eating. Die Glaubwürdigkeit des IPCC ergibt sich einzig daraus, dass jemand durch Lesen und Durcharbeiten des Reports den wissenschaftlichen Process mit all den sicheren und unsicheren Aussagen ehrlich nachzuvollziehen versucht. Pachauri ist dafür so sehr verantwortlich wie Susan Stahnke für einen Bombenteppich in Afghanistan oder eine Medaille im Zweierbob. Er verliest und vermittelt lediglich das Resultat.
Fünftens, vielleicht wird ja alles besser, wenn man Pachauri austauscht und einen Oxford Abgänger mit korrektem Haarschnitt nimmt? Vielleicht sogar mit Hans von Storch jemanden, der immer eine zumindest zum IPCC Mitigation Kapitel III gewisse Distanz gepflegt hat? Ich mache mal die Vorhersage (so sehr ich Hans für einen guten Kandidaten für die Zeit nach dem AR5 halte), dass das rein gar nichts änderte. In sechs Monaten wären wir genauso weit wie vorher. Der Oxford Abgänger, so käme raus, bezahle keine Steuern für das pakistanische Kindermädchen, sein offener Swimming Pool sei eine Energieverschwendung (Glaubwürdigkeit!) und der IPCC bliebe für grosze Teile der Öffentlichkeit immer noch eine prä-faschistische Organisation zur Unterdrückung freier Meinungsäusserungen, die sie angeblich ja jetzt schon sei.
Daher mein Ratschlag an Pachauri: Auf keinen Fall zurücktreten, die Schnauze halten und nicht rumjammern, sondern still und verbissen seine Arbeit machen. Und natürlich Errata, Errata, Errata.

Kommentare (28)

  1. #1 eduardo
    Februar 13, 2010

    Sollte man sich nicht riesig freuen, dass die Himalaya-Prognosen für 2035 oder die Afrika-Prognosen für 2020 sich als nicht richtig erwiesen haben? Wie viele Millionen von Menschenleben sind plötzlich nicht mehr in akuter Gefahr?

    oder vielleicht hatte keiner dieser Prognosen wirklich geglaubt, oder nicht mal gelesen..?

  2. #2 antiangst
    Februar 13, 2010

    Vielleicht sollte man IPCC einfach in 2 Abteilungen aufteilen, eine Truppe fürs Faktensammel und dokumentieren und eine SF-Abteilung für die Katastrophenszenarien und das Politische, dann kann man das nicht durcheinander bringen. Dort könnte Roland Emmerich ja den Vorsitz übernehmen.

  3. #3 Georg Hoffmann
    Februar 13, 2010

    @Eduardo
    Also ich wuerde mich freuen, wenn ich es gelesen haette (ich habe nur Teil I wirklich gelesen, bei allem anderen blaettere ich mal, wenn irgendwas konkretes gibt.). Ich hatte das erste mal von dem Himalaya Fehler im April 2008 bei einem Vortrag von Georg Kaser auf der EGU gehoert. Es wurden (so weit ich mich erinnere) danach Fragen gestellt, wie man das in Zukunft vermeiden koenne und Kaser schlug vor, dass die Glaziologen (es war eine Glaziologen Session) Reviewpaper zu den einzelnen Regionen schreiben sollten, die so fix und fertig in den AR5 eingehen könnten. Ich glaub nicht, dass es nach Kasers Vortrag noch viele Glaziologen gab, die nicht von dem Fehler wussten.

    Es wuerd mich interssieren, ob die eher professionellen Mahner (Gore, Greenpeace) diese Zahlen (2035) aufgegriffen haben und es fuer irgendjemand eine wichtige Eckzahl war. Was ist denn mit dem Stern Report? Der muss dann doch was fuer die Wasserversorgung berechnen?

    @antiangst
    Auch ein Reformvorschlag zum IPCC.

  4. #4 Jan Müller
    Februar 13, 2010

    @GH

    “Es wuerd mich interssieren, ob die eher professionellen Mahner (Gore, Greenpeace) diese Zahlen (2035) aufgegriffen haben und es fuer irgendjemand eine wichtige Eckzahl war. Was ist denn mit dem Stern Report? Der muss dann doch was fuer die Wasserversorgung berechnen?”

    Was die professionellen Mahner angeht, weiß ich das jetzt nicht. Wobei, sollte dem so sein, doch bitte schön immer noch die Verhältnismässigkeiten gewahrt bleiben sollten.

    Was die Wasserversorgung angeht, das hatte mich früher mal interesiert (ich hatte ehrlich gesagt die IPCC-Angaben nicht so auf dem Schirm). Stern sagt zur Wasserversorgung:

    “Differences in water availability between regions will become increasingly pronounced. Areas that are already relatively dry, such as the Mediterranean basin and parts of Southern Africa and South America, are likely to experience further decreases in water availability, for example several (but not all) climate models predict up to 30% decrease in annual runoff in these regions for a 2°C global temperature rise
    (Figure 3.2) and 40 – 50% for 4°C.16 In contrast, South Asia and parts of Northern Europe and Russia are likely to experience increases in water availability (runoff), for example a 10 – 20% increase for a 2°C temperature rise and slightly greater increases for 4°C, according to several climate models.”

    (http://www.hm treasury.gov.uk/d/Chapter_3_How_climate_change_will_affect_people_around_the_world_.pdf, S. 62)

    Das klingt dann schon erheblich konservativer, nach seinen Quellen habe ich jetzt nicht geschaut. 50% bei +4°C entspricht ja nun nicht dem 2020er Zeitfenster, insofern ist der Review soweit wohl nicht tangiert.

    @eduardo

    Selbstverständlich ist die Entwarnung für für die Menschen in besprochenen Regionen good news. Und anbei: Während ich die Ermittlung von crop yields auf der Basis des CC immernoch für eine ziemlich komplizierte Sache halte (und die Niederschlagsschwankungen in der Region in den vergangenen 2-3 Dekaden einen rapiden Wechsel durchaus realistischer erscheinen lassen als z.B. die glacier-Geschichte), ist die Feststellung der unter NN liegenden Flächenanteile der Niederlande schon selten dämlich, von meiner Seite keine Widerworte. Aber man sollte angesichts des ganzen Packetes doch fragen dürfen, ob es hier um eine Entwarnung als solche geht, oder um ein Sedativum, dessen bereitwillige Annahme derzeit Konjunktur hat. Sollte dem so sein (und der IPCC im Großen und Ganzen richtig liegen), dann bedeutet das eben keine Entwarnung, sondern schlechte Nachrichten für viele, die unter der Untätigkeit der Emitenten dann zu leiden haben werden. Ich erinnere mich an eine Publikation des WWF, in der vor dem drohenden sealevelrise aufgrund der arktischen Schmelze gewarnt wurde. Das ist Blöd, aber deshalb ist doch das Thema als solches nicht irrelevant.

    Heute morgen entnehme ich der Zeitung, das auch Schellnhuber einer Aufspaltung des IPCC das Wort redet, und ich bin kaum in der Lage, den Kennern der Materie da geeignete Widerworte entgegensetzen zu können. Aber die offensichtliche Schadenfreude, die (wie Georg mMn. zurecht erwähnt) als Metadebatte die eigentlich relevante Debatte erstickt, die kann ich nicht gutheißen, und man muss auch kein Fachforscher sein, um sich über eine derartige Kommunikationsmechanik aufregen zu dürfen, das ist eigentlich eine ganz platte Geschichte, rafft man auch als Gärtner.

  5. #5 just me
    Februar 13, 2010

    schöner Text, Georg

    meine Meinung: von der USA lernen, heißt Siegen lernen: die Amtszeit muss begrenzt werden, vielleicht auf eine Berichtsperiode oder maximal zwei. Weniger Chancen für Bequemlichkeiten, Seilschaften aber auch weniger Angriffsfläche für Schmierereien. Ich halte es immer gefährlich, wenn Gesichter wissenschaftliche Ergebnisse ersetzen… klar, Leute wollen eine Identifikationsfigur, aber der IPCC-Bericht soll ja gerade nicht die Meinung einer Person oder Gruppe widerspiegeln, sonderen einen großen Teil der wissenschaftlichen Literatur und Erkenntnisse zusammenfassen. Aber eine kalte, anonyme Organisation kann auch nicht überzeugen, oder? Aber ich bin für eine Beschränkung aller Zeiten für alle Posten.

    Des weiteren würde ich den Einfluss der Politik verringern: keine Kommentare mehr von Regierungen und Co. Der Bericht sollte reine Forschung sein. Wenn man sich allein die schiere Anzahl der Kommentare der Bush-Administration ansieht, kann man sich nicht wirklich vorstellen, dass der Bericht alarmistisch ist.

    Die Berichte der einzelnen Working Groups sollten auf einander aufbauen, dann könnten die Fehler wie der 2035 Fehler vielleicht besser vermieden werden. Vielleicht sollte man jedem Abschnitt und jedem Reviewer “Expertengebiete” zuordnen, und ein Abschnitt ist erst okay, wenn eine gewisse Zahl von Expertenreviews eingingen.

    zum 2035 Fehler: ich habe die selbe Frage wie Georg: wer berichtete darüber? Ist es nicht erstaunlich, dass die Nachricht “2035 sind fast alle Himalaya-Gletscher weg” kaum ein mediales Echo fand? Das wäre eine ziemliche Katastrophe. Was wäre, wenn es wahr wäre? Keiner hätte sich dafür interessiert. Warum also nun das künstliche Echauffieren ? Naja, zum Glück ist es nicht wahr.

  6. #6 Krishna Gans
    Februar 13, 2010

    @Jan Müller
    Vielleicht sollte man sich auch daruf einigen, das Klima ansich zu untersuchen, und den “human impact” ganz außen vorlassen. Wäre sicher ganz einfach.
    Aber das Klima an sich war nie ein echtes Thema und daran hat sich beim 5. AR bisher nichts geändert.
    Außer daß man das “Grundsatzpapier” etwas nach hinten verschoben hat bei IPCC.CH und nicht mehr im “about.html” ganz offen und für jeden sichtbar auf der Homepage….

  7. #7 Georg Hoffmann
    Februar 13, 2010

    @just me, Jan
    Ich bin sehr skeptisch, was alle Umorganisationen des IPCC angeht. Das jetzige Resultat ist gut, meistens sehr gut. Spielt man im UEFA Cup oder in der Champions League wuerde ichnicht das ganze Team umstellen sondern nur behutsam verbessern. Die Idee, die wichtigste Datensaetze zu zentralisieren und verwalten, scheint mir die einzige Idee, die ich ueberzeugend fand.

    Die Bemerkung von justme bringt es auf den Punkt. Niemals (man moege mich korrigieren) habe ich in den sicher katastrophenfreudigen Medien gehoert: 2035 sind die Gletscher weg. Vielleicht in Indien?
    Ich hatte von dieser Geschichte vor zwei Jahren gehoert, niemand hat daraus ein Geheimnis gemacht, ich bin sicher Kaser und anderen hatten mit Journalisten gesprochen. Hatte sich damals jemand dafuer interessiert.
    Nicht aufgrund von Fehlern oder Skandalen oder falscher Organisation hat der IPCC Schwierigkeiten, sondern weil er Schwierigkeiten hat wird von “unheimlich vielen” Fehlern und Skandalen berichtet und eine Reorganisation gefordert.

    @Gans

    Vielleicht sollte man sich auch daruf einigen, das Klima ansich zu untersuchen, und den “human impact” ganz außen vorlassen

    Nur ein weiterer Beweis, niemals in den IPCC geschaut zu haben.

  8. #8 just me
    Februar 13, 2010

    ich habe mal nach 2035 glacier himalaya bei google news gesucht und timeline angeklickt:

    http://news.google.com/archivesearch?q=2035+glaciers&scoring=t&hl=en&ned=us&sa=N&nav_num=100

    hoffe es geht…, es ist ein Hockeystick :), die Daten sind nicht ganz korrekt… nur ein einfacher Versuch, mal nach zu testen, wie wichtig das Thema war.

    Wenn man andere Suchwörter nimmt oder woanders sucht, ist es vielleicht anders, also alles ohne Gewähr.

  9. #9 Krishna Gans
    Februar 13, 2010

    @GHoffmann
    Na, da haben die IPCC’ler mal wieder die Struktur ihrer Homepage verändert,
    aber am Auftrag, den Human Impact zu untersuchen hat sich nichs geändert.
    Der Link zum Dokument ist jetzt seit Juli 2009 zum dritten Mal, na, sag ich mal
    “versteckt worden, und heißt “these are the principles governing the IPCC work”
    ;.)

  10. #10 Jan Müller
    Februar 13, 2010

    @GH/just me

    Die Änderungen, die Schellnhuber vorgeschlagen hatte, beinhalteten auch eine weitergehende Autonomie der Wissenschaft. Was die Irrtümer angeht, habe ich von dem Gletscherding auch nix mitbekommen. Und bei Desertifikation/Wateravailability habe ich eigentlich schon vorher andere Quellen als IPCC gelesen, blame it on me, man muss ja nicht für alles den Fähnlein-Fieselschweifführer nehmen, ich mache das auch nicht beruflich. Allerdings wird hier verlautbart, der Cheffe und auch Bang Ki Moon hätten darauf zurückgegeriffen. Bei climategate habe ich nach wie vor den Eindruck, das die Veröffentlichung sich auf den Kopenhagen-Termin bezog, ich nehme mal an, das aktuelle gegate ist so eine Art Nachwehe, als nächstes kommt dann die Orthographie/Syntax dran. Es wird heißen: “Cambridge Literaturprofessor gesteht: Den IPCC würde ich niemals meinen Kindern vorlesen, grauenhaftes Englisch” , daraus wird dann “IPCC ist jugendgefährdend”.

    @Gans

    OK, da gibt es also die Principles…und dann? Ich meine, mir kommt der Einwand etwas kryptisch vor, ich gehe auch nicht davon aus, das eine evtl. Umgestaltung des Pagedesigns irgendwie auf die Illuminati hinweist. Was ist der Punkt?

  11. #11 CIA
    Februar 13, 2010

    Warum Pachauri gehen muss.

    Die Berichte des UNO-Weltklimarates IPCC sind weithin anerkannt. Doch wie demokratisch, wie neutral ist das IPCC? Konsens wird offensichtlich hergestellt, indem Kritiker aus „den eigenen Reihen“ nicht wahrgenommen, zensiert oder diskreditiert werden. Dazu ist dem Vorsitzenden der Organisation, Pachauri, selbst der Nazivergleich nicht zu schade, wie Prof. Björn Lomborg berichtet.

    Das war vor schon 2 Jahren.

  12. #12 CIA
    Februar 13, 2010

    Phil Jones dachte nach dem Climategate Skandal an Selbstmord.

    Ein Mann mit Gewissen! Und warum müssen sie un der das noch ausschlachten?

    http://klimakrise.de/2010/02/12/mitgefuhl-im-klima-splatter/

  13. #13 Georg Hoffmann
    Februar 14, 2010

    @CIA

    Doch wie demokratisch, wie neutral ist das IPCC?

    Gar nicht. Wie demokratisch ist ein Trekker , wie neutral ist ein Gesangsverein? Das sind woellig absurde Anforderungen an ein explizit nicht-demokratisches Unternehmen, naemlich Wissenschaft.
    Insbesondere gibt es keine Abstimmungen. Jeder einzelne kann eine Formulierung stoppen, wenn er Argumente hat.
    Nazi-Vergleiche gehen immer in die Hose, es sei denn mit einem Nazi. Lomborg ist keiner. Nichts desto trotz finde ich auch, dass eine climate change policy, die froehlich Kosten minimiert, in dem ganze Bevoelkerungen quer ueber den Globus verschoben werden, weil es in einer Kosten/Nutzen Rechnung billiger kam, ihre Heimat aufzugeben, als rechtzeitig etwas gegen die entsprechenden Bedrohungen zu tun, schon so etwas wie eine Hoehepunkt der “instrumentellen Vernunft” darstellt.

  14. #14 Jan Müller
    Februar 14, 2010

    “Nichts desto trotz finde ich auch, dass eine climate change policy, die froehlich Kosten minimiert, in dem ganze Bevoelkerungen quer ueber den Globus verschoben werden, weil es in einer Kosten/Nutzen Rechnung billiger kam, ihre Heimat aufzugeben, als rechtzeitig etwas gegen die entsprechenden Bedrohungen zu tun, schon so etwas wie eine Hoehepunkt der “instrumentellen Vernunft” darstellt.”

    Zum Thema “instrumentelle Vernunft” fiel mir just noch dieser hier ein, nur so als Pausensnack:

    http://www.foodnews.ch/allerlei/30_kultur/Lit_Swift_Kinder.html

    Interessant fand ich auch die Frage von Krugman, warum eine Markt, dem im Prinzip zu jeder Schwierigkeit was einfällt, der allen anderen Systemen aufgrund der eingebauten Innovationsfreude und dem Verbesserungsdrang ineines mit der Garantie der maximalen individuellen Freiheit, warum also ein solch überzeugendes Instrument, das Kommunismus, Faschismus und Diktaturen niederringt, plötzlich vom Tode durch sterben bedroht ist, wenn Klimaschutzrichtlinien implementiert werden.

  15. #15 skeptiker
    Februar 14, 2010

    Viel zu langer Text, Georg. Es ginge viel kürzer: “Wissenschaft interessiert uns nicht, wir wollen von unseren Forschungsgeldern retten, was noch zu retten ist”.

  16. #16 Georg Hoffmann
    Februar 14, 2010

    @skeptiker
    “Es ginge viel kürzer: “Wissenschaft interessiert uns nicht, wir wollen von unseren Forschungsgeldern retten, was noch zu retten ist”.
    Hmm, im Text war so gar nicht von Forschungsgeldern die Rede. Da haben Sie wohl noch deutlich tiefer in mein rabenschwarzes Herz geblickt als ich es fuer moeglich gehalten haette.
    Falls Sie jemals in die Verlegenheit kommen ein Wissenschaftsproposal fuer Forschungsgelder zu schreiben. “Science is settled” geht gar nicht, aber ueberhaupt nicht.

  17. #17 energietechniker
    Februar 14, 2010

    sehr geehrter Herr Hoffman,

    Pachauri ist nicht der nette onkel der einem kleingärtnerverein vorsteht, sondern ist für die politisierung und ideologisierung des ipcc persönlich verantwortlich (wer sollte dass denn sonst sein?)
    das ipcc ist ein verein das sich zur aufgabe gemacht hat eine “wissenschaftliche” begründung für eine perverse, arm und krankmachende klimapolitik zu liefern, die nur ganz wenige ganz reich macht, aber gerade in entwicklungsländer eine tödliche wirkung hätte.

    “und wenn so offensichtliche Fehler, wie die berühmte Himalaya Gletscher Prognose, rauskommen, dann setzt man sich schnell hin, ruft den Georg Kaser oder sonst jemanden, der Ahnung zum jeweiligen Thema hat, an und schreibt ein Erratum.”

    wie naiv kann man denn noch sein? Pachauri und die anderen im ipcc wussten selbsverständlich von dem “fehler”. alarmismus geht und ging für pachauri vor korrektheit.
    pachauri, die klima-ideologen und die öko-taliban-NGOs wie greenpiss, wwf&co wollen unsere art zu leben nachhaltig ändern. es geht nicht ums klima, es geht um macht, geld und meinungshoheit.

    irgendwie erinnern sie mich an die 80er jahre als junge leute mit seltsamen lila gewändern sich für einen hungerlohn selbstausgebeutet haben, um einen gewissen bagwan (oder so ähnlich) endlos reich zu machen und sich dabei noch als weltverbesserer fühlten.

    Schellnhuber hat wörtlich gesagt: “…dass wir mit den streng wissenschaftlichen Methoden sehr weit in die Zukunft blicken können. Wir sind in der Lage, mit Modellen zu erkennen, dass bei fortschreitender Erwärmung in 100 Jahren alle Himalaya-Gletscher verschwunden sein dürften.” (natürlich packt er den konjunktiv rein. warum wohl?).
    jetzt ist im die sache wohl etwas zu heiss geworden und er stellt sich jetzt medial als saubermann dar und fordert “reformen” beim ipcc. der mann hat erkannt dass das schiff sinkt und er sich persönlich retten muss (ich hoffe er und sein wadenbeisser rahmstorf geht unter).

    aber ich stimme ihnen in der sache zu. pachauri muss bleiben. er ist der garant dass kein an wiederwahl interessierter politiker konkrete massnahmen zum klimaschutz fordert.

    viele grusse

  18. #18 JV
    Februar 14, 2010

    Jawoll! Endlich sagt es mal einer! *auf-den-Tisch-hau*….

  19. #19 Jörg Zimmermann
    Februar 15, 2010

    Georg, ein klasse Beitrag. Inhaltlich auf den Punkt und in der Form sehr gut geschrieben. Ich bedaure sehr, daß einige Wissenschaftler die Stimmungsmache in den Medien zum Anlaß genommen hatten, Rücktrittsforderungen zu erheben oder den Totalumbau des IPCC zu fordern. Man weiß nie so ganz, ob da Geltungsdrang dahintersteckt oder der Wunsch, der Öffentlichkeit zu gefallen, aber man muß sich doch klar machen, daß bestimmte Reaktionen in der Öffentlichkeit nicht etwa als Reformbereitschaft, sondern als Schuldeingeständnis ankommen, und bei einem Bericht, der zu 99,9% korrekt ist, sollte man nicht so verdammt defensiv auftreten. Über zwei Detailfehler, ein paar korrekte, aber falsch referenzierte Stellen und eine Reihe von Pseudofehlern wurde inzwischen mehr geschrieben als in 2 Jahren über die Publikation der 4. IPCC-Berichte. Das ist schon pathologisch.

  20. #20 lotma
    Februar 15, 2010

    @ Georg und Jörg

    Sinnesverwandte und Freunde (?) klopfen sich gelegentlich gegenseitig auf die
    Schulter : Gut gemacht !

    Was die Lügen, anders kann man das nicht mehr nennen, des IPCC betrifft,
    daran gibt es nun wirklich nichts, aber auch gar nichts zu beschönigen.

    Für mich steht nunmehr endgültig fest : Der angeblich vom Menschen verursachte
    Klimawandel ist eine einzige Farce. Die “Klimawissenschaft” hat längst religiöse
    Züge angenommen. Ich erinnere nur an den blödsinnigen Ablasshandel mit CO2.

    Sehr ermutigend ist für mich, dass sich immer mehr Menschen von dieser Klimahype
    abwenden, sich nicht mehr verdummen lassen. Man gehe nur mal auf Foren
    einiger Mainstream-Medien : Zeit-online, Spiegel-online, Welt-online, FAZ-online
    und andere mehr. Erstaunlich, was dort mehrheitsmässig kommentiert wird und das
    oft auch fundiert und sachlich, im Gegensatz zu manchem Beitrag auf dieser Seite.

    MfG lotma

  21. #21 Evil Dude
    Februar 15, 2010

    Erstaunlich, was dort mehrheitsmässig kommentiert wird und das
    oft auch fundiert und sachlich[ROFL, so wie Ihr Beitrag?], im Gegensatz zu manchem Beitrag auf dieser Seite.

    Wie heißt es doch so schön, “Die Hunde bellen und die Karavane zieht weiter!”. Irgendwie ist das Klima-Troll-“Hirn” aber doch immer zu klein um zu begreifen, dass auch durch Rumgeplärre, Verleumdungen und das ständige wiederholen von Wahnvorstellungen die Realität sich höchstens in der Klima-Troll-Welt ändert, egal was auch immer sie sich einreden und dass Meßwerte durch Messungen und nicht durch das “Abstimmverhalten” einer Horde von Dummköpfen gewonnen werden.

  22. #22 Jörg Zimmermann
    Februar 15, 2010

    Das IPCC soll gelogen haben? Was denn? Wo sind denn die Beweise für diese angeblichen Lügen? Mir sind nur zwei Detailfehler bekannt, einer davon von der niederländischen Umweltbehörde zu verantworten und einer Ergebniss schlampiger Arbeit in einem Absatz eines Kapitels eines Berichts. Was sonst noch als Fehler gemeldet wurde, ist bei Nachprüfung wieder in sich zusammengefallen und fällt allenfalls unter schlampige Referenzierung.

    Lüge, im Sinne von falscher Behauptung mit Wissen um den Fehler, wurde in keinem einzigen Fall festgestellt. Eine Aufstellung von Fehlern und Lügen der IPCC-Gegner würde den Rahmen dieses Blogs sperren. Der NIPCC-Bericht ist eine schöne Zusammenfassung, auch wenn er von Singer nicht so gemeint war. 😉

    “Man gehe nur mal auf Foren einiger Mainstream-Medien…” Natürlich gefällt Ihnen das. Da melden sich die ahnungslose Leute, die in der realen Welt nicht zu Wort kommen und Herr Ermecke von EIKE klickt sogar noch hauptberuflich die Bewertungen der Leugner nach oben und aller anderen nach unten und betreibt ansonsten unermüdlich copy&paste. So sieht Lobbyarbeit im Internetzeitalter aus.

  23. #23 lotma
    Februar 15, 2010

    @ Dude/Zimmermann

    Ihre Reaktionen machen mir Angst. Solche Verunglimpfungen
    von Teilen der Bevölkerung sind unterste Schublade. Sie sind nur
    “—” zu nennen. Ich darf das Wort “—” nicht nennen, denn Vergleiche mit
    dem Reich von 1933 bis 1945 sind hier nicht erwünscht.

    Übrigens : Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht und wenn….

  24. #24 Martin
    Februar 15, 2010

    @lotma: Aber dass Du dem IPCC vorwirfst zu lügen, das ist okay.
    Lustig, dass man die Klimaskeptiker Kommentare hier nie unter fachlichen Beiträgen – wie dem zum stratosphärischen Wasserdampf – findet und es dann heisst, es gehe hier unsachlich zu.

  25. #25 Jörg Zimmermann
    Februar 16, 2010

    @lotma
    Stimmt, ich glaube Ihnen nichts. Und? Schon Beweise für auch nur eine einzige “Lüge” des IPCC gefunden? Weniger Show, mehr Fakten, das sollte Sie weiter bringen…

  26. #26 frisöse
    Februar 17, 2010

    @Georg Hoffmann

    Der junge Mann von nebenan hatte offensichtlich ein Problem mit meinem Einwand
    gegen Ihre Bemerkung: “Die Klimamathematik gibt eine Grundlage um Entscheidungen zu treffen. Die Entscheidung selbst hat damit nichts zu tun, die ist immer politisch.”
    http://tinyurl.com/y9gkmr6 :

    Diese Entscheidungen scheinen Sie aber wenig zu berühren:
    – Energieerzeugung mit unterirdischem Nutzungsgrad wie z.B. hier:
    http://tinyurl.com/yfh2r6y
    – Ausschluss großer Teile der Weltbevölkerung vom Wohlstand unter dem bewährten
    Deckmantel der Alimentierung wie seit über 50 Jahren in Afrika “erfolgreich”
    praktiziert: Milchpulver fürs Volk – Kohle für Mugabe
    – Nicht zu vergessen ein neues Finanzprodukt (CO2-Zertifikate) mit ausgeprägtem
    Blasencharakter installiert unter der altbewährten Leitung von Goldman & Sachs.
    Und obwohl sich die Vertreter von mehr als einem Drittel der Weltbevölkerung
    (China,Indien) erwartungsgemäß längst von dieser Politik verabschiedet haben, wird
    die nächste Klimaparty bereits geplant. Diesmal allerdings unter klimatisch besseren Voraussetzungen in Cancun – karibische Nächte auch auf Ihre Kosten.
    Da zahlen wir doch gerne, mer hams ja.

  27. #27 Webbaer
    Februar 24, 2010

    Warum Pachauri bleiben muss und doch vor zwei Jahren hätte gehen sollen.

    Schöne Überschrift! Das ist Dialektik gell?

    Die Hochzeit der Dialektik fand in D in den Siebzigerjahren statt.
    Es empfiehlt sich für heutige Dialektiker deren Texte zu revisitieren, auch damit sie nicht “jederzeit zu Recht und zu Unrecht von den Medien abgestraft” werden, sondern jederzeit zu Recht oder Unrecht mit den Medien abstrafen.

    WB

  28. #28 Experte
    Februar 26, 2010

    Weg mit dem IPCC, weg mit den WHO-Pharmareferenten!

    Fälscherkönig Phil Jones packt aus beim BBC:

    “Seit 1995 keine Erderwärmung”