Ich bin momentan in Madrid bei der Arbeit, immerhin etwas kühler als da, wo ich zuvor im Urlaub war. Der Juli geht dem Ende zu und das HadCRU und das GISS haben die Juni Temperaturen rausgegeben. Alles bleibt beim Alten. Ich liege nach wie vor sehr gut im Rennen, meine Wette auf das Jahr 2010 als das wärmste der Geschichte der direkten Temperaturmessungen in mindestens einem der existierenden globalen Temperaturdatensätze, zu gewinnen. Im GISS Datensatz (Bild 4) war der Juni der 3-4 wärmste je gemessene Juni (zusammen mit 2005) und somit nur hinter dem Juni 2009 und dem 1998.
Der Halbjahres-mittelwert liegt bislang bei +0.7°C globale T-Anomalie und müsste, damit ich die Wette noch verliere, um fast -0.16°C für die restlichen 6 Monate fallen. Der Sekt ist schonmal kaltgestellt: So zynisch sind Klimaforscher, pfui.

Interessant ist vielleicht noch, dass das Ende des 2009/2010 Niños sich besonders in der Südhemisphäre bemerkbar macht (Bild 3, die Süd/Nord Trennung wird vom HadCRU mitangegeben), während es sich in der Nordhemisphäre (Bild 2) um den bislang wärmsten gemessenen Juni gehandelt hat.

Hier nochmal die kurze Erklärung zu den Grafiken:
Blau: Das jeweilige Rekordjahr des jeweilegen Datensatzes
Gelb: Mittel der Monate des laufenden Jahres (2010).
Rot: Wo der Rest des Jahres landen muss, um den Rekord zu brechen.

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Bild 1: Global HadCRU

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Bild 2: Nord-Hemisphäre HadCRU

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Bild 3: Süd-Hemisphäre HadCRU

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Bild 4: Global GISS

Kommentare (105)

  1. #1 Redfox
    Juli 27, 2010

    Obwohl, wenn man das abschneiden deiner Lieblingsmannschaft bei der diesjährigen WM als Omen nimmt kommt dieses Jahr wohl nur auf den 2ten Platz. 😉

  2. #2 Evil Dude
    Juli 27, 2010

    @Redfox:
    Nö, dann bekommen wir eine Eiszeit, denn Bochum ist just abgestiegen in die zweite Liga und wird vermutlich dort noch etwas bleiben müssen! 😉

  3. #3 Franz Nörgel
    Juli 27, 2010

    wie der gute alte Hansen das auch macht, immer irgendwie lustig.

    sieht man sich die Reanalysen der Arktis 80-90° an, so sehen wir über mind. 2 Monate unterdurchschnittliche Temperaturen, aus dem Mittel 58-02.
    http://ocean.dmi.dk/arctic/meant80n.uk.php

    Das GISS Mittel für diese Region ist zu mindest im Juni Juli und August trotz 51-80 Mittelung bis auf wenige 1/10° ident und diese Abb. müsste für den hohen Norden eigentlich eine leicht negative T Abweichung für Juni zeigen:
    http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/do_nmap.py?year_last=2010&month_last=6&sat=4&sst=1&type=anoms&mean_gen=06&year1=2010&
    year2=2010&base1=1951&base2=1980&radius=1200&pol=reg

    Nein, sie zeigt im 1200 Radius ca. + 1,3°C für 80-90°N. Auch im 250km Raster:
    http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/do_nmap.py?year_last=2010&month_last=6&sat=4&sst=1&type=anoms&mean_gen=06&year1=2010&
    year2=2010&base1=1951&base2=1980&radius=250&pol=reg
    sehr änlich.

    Man sieht, warauf es GISS und Hansen ankommt. Dort wo es kaum od. gar keine Stationsdaten gibt, machen wir es best möglich flächendeckend zu warm und behaupten dann, wir hätten den besseren Datensatz.
    Nun ist es allen klar, dass wenn die Arktis wirklich zu warm ist, die Gisstemp über HADCRUT liegen müssen.
    Nun war die Arktis im Monat Juni jedoch eher etwas zu kühl und GISS zeigt uns dennoch eine deutliche positive Abweichung und entfernt sich nach wie vor von der Hadley Reihe, insbesondere die letzten 10a immer deutlicher.
    Bravo James, gut gemacht, Rahmstorf liebt dich und die Atomlobby küsst dir die Füße.

  4. #4 Bleyfuss
    Juli 27, 2010

    2 Fragen:
    Was sagt eigentlich Paul dazu? Als Meerestier müsste der doch dafür ein Näschen haben.

    Wenn ich bei der folgenden Adresse nachgucke,
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata/GLB.Ts.txt
    wird der Juni 2010 nur vom Juni 1998 getoppt. Wo liegt der Fehler?

  5. #5 Georg Hoffmann
    Juli 27, 2010

    @Bleyfuss

    An Paul habe ich nicht gedacht, aber nachdem ich das Semifinale im Familienkreiss mit 20 Spaniern zusammen anschauen musste, bin ich ein wenig Pulpophob.

    Das sind die Stationsdaten (also nur Land). Da gibts dann immer leichte Unterschiede. Ich nehme hier global (also zusammen mit den Reynolds Ozean Temperaturen):
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata/GLB.Ts+dSST.txt

    @Noergel

    Der GISS “Arktiseffekt” ist im Sommer immer minimal, weil die Erwaermung eben dann auch minimal ist. Zusaetzliche Waerme wird zur Schmelz benutzt, der Arktis Trend kommt vom Winter.

  6. #6 Franz Nörgel
    Juli 27, 2010

    jaja, aber die Juni Temperatur vom Juni, hoffe ich…

  7. #7 Gunnar Innerhofer
    Juli 28, 2010

    der “minimale” Arktiseffekt nochmals klipp und klar
    (die Webachse der dummen und bösen Meteorologen hat es für uns nochmals zusammengestellt)

    http://wattsupwiththat.com/2010/07/28/giss-polar-interpolation/#more-22648

    Jetzt schätze ich mal die dmi Daten auf eine mittlere Abweichung von -0,3°C im Juni 2010 für die Region 80-90°N
    Die GISS Daten zeigen, obwohl keine Station innerhalb des Kreises, eine Abweichung zum gleichen Ref. Zeitraum von ca +2,x°C.

    Dann haben wir eine Abweichung von der Realität von über 2°C und das ist ungefähr so, als wenn halb Europa einfach um 2°C wärmer gemacht wird, als es tatsächlich ist.

    Hmm, schmeckt so ein Glas Sekt noch gut, wenn man eine Wette nur wegen solch dollen Daten gewinnt. od. müsste man sagen, GISS verzerrt die Realität immer, auch wenn es zu kühl ist in die gewüschte Richtung und ist längst nicht mehr glaubwürdig.

    Interessant ist auch, dass die Reihen im Nachhinein (auch Hadley) immer so korregiert werden, dass die alten Jahre etwas kühler werden und die aktuellen etwas wärmer. Das fällt kaum auf, aber es hat System, nur welches System ist das, welches mit allen erdenklichen Mitteln versucht eine Erwärmung am Leben zu erhalten, die es vielleicht seit mehr als 10 Jahren gar nicht mehr gibt und nur dazu dient, die Simulationen in die Zukunft so weit zu stützen, dass eine bedrohliche Erwärmung bis zum Ende des Jahrhunderts irgendwie glaubhaft bleibt?

  8. #8 Evil Dude
    Juli 28, 2010

    @Innerhofer:
    Sich die Ergebnisse zurechtlügen ändert auch nichts daran, dass es wärmer wird!
    Aber ich weiß, Sie können nichts dafür! Die anderen Klima-Trolle haben schon bestätigt, dass im Klima-Troll-Handbuch steht, dass man nie an eine kleine Verschwörung glauben darf, wenn man auch an eine große glauben kann, also bleibt Ihnen wohl nichts anderes übrig!

  9. #9 Gunnar Innerhofer
    Juli 28, 2010

    @ Evil Dude

    wie kommen sie darauf, dass ich an eine Verschwörung glaube?
    Außerdem war mein Posting an den Autor gerichtet, dachte ich zu mindest.
    Aber wenn sie auch was dazu sagen könnten, bitte.

  10. #10 Evil Dude
    Juli 28, 2010

    wie kommen sie darauf, dass ich an eine Verschwörung glaube?

    Hm, lassen Sie mich nachdenken! Das hier ist nicht zufällig von Ihnen?

    Interessant ist auch, dass die Reihen im Nachhinein (auch Hadley) immer so korregiert werden, dass die alten Jahre etwas kühler werden und die aktuellen etwas wärmer. Das fällt kaum auf, aber es hat System, nur welches System ist das

    Belege, wie beim Klima-Troll üblich, Fehlanzeige!
    Aber ich sage natürlich auch gerne was zu Ihrem “intellektuellen” Dünnpfiff.

    Jetzt schätze ich mal die dmi Daten auf eine mittlere Abweichung von -0,3°C im Juni 2010 für die Region 80-90°N

    Gibt es dafür denn eine sinnvolle Begründung? Ich meine, es gibt natürlich auch absolute Volltrottel, die fassen an die heiße Herdplatte, verbrennen sich und reden sich dann ein, “dass war nur ein Artefakt, zwei Zentimeter daneben ist es nicht mehr heiß” und grabbeln die Herdplatte so lange an, bis die Pfote gut durch ist, aber so richtig sinnvoll erscheint mir das nicht. Was meinen Sie?

  11. #11 Gunnar Innerhofer
    Juli 28, 2010

    @ Evil Dude,

    ok, sie halten mich also für einen absoluten Volltrottel.
    Was glauben sie, was ich über sie denke, nach ihrem letzten Posting?
    Mein Vorletztes war, können auch sie etwas dazu sagen.
    Damit meine ich nicht, dass sie Dünnpfiff, Troll (whats that?) und von Herdplatten erzählen, sie sind ziemlich agressiv und seltsam borniert würde ich sagen.
    Wenn sie nichts zum Thema zu sagen haben, dann lassen sie es bitte, ich kenne Fälle wie sie aus anderen Foren, die braucht echt niemand.

  12. #12 Franz Nörgel
    Juli 28, 2010

    Innerhofer,

    was sie ansprechen ist zeimlcih genau das, was ich immer wieder sage: die AGW lobby übertreibt bewusst, um ihre dramatische erwärmungstheorie am leben zu halten.
    machen sie sich nix aus evil und anderen spastis, die sind nur läßtig und offensichtlich zu blöd für jede konversation!
    (ps: sind sie auch aus tirol?)

  13. #13 Evil Dude
    Juli 29, 2010

    ROFL
    Also ich grüble gerade, warum es mir zu denken geben sollte, wenn Sie sich bei Volltrottel angesprochen fühlen und nicht Ihnen, aber ich fürchte, da wird es keine für Sie zufriedenstellende Lösung geben und mir ist es eigentlich völlig wurscht! Also lassen wir das doch, Sie werden schon Ihre Gründe haben!

    Mich würde viel mehr interessieren, wieso Sie dem GISS Datenmanipulationen unterstellen wollen?

    Schon vergessen? Um 20:36 haben Sie das geschrieben:

    Interessant ist auch, dass die Reihen im Nachhinein (auch Hadley) immer so korregiert werden, dass die alten Jahre etwas kühler werden und die aktuellen etwas wärmer. Das fällt kaum auf, aber es hat System, nur welches System ist das

    Ob es reicht, Sie sich in einer Opferrolle inszenieren, um davon abzulenken, dass Sie das behauptet haben? Ich bin „skeptisch“! Ich kann mich natürlich täuschen, aber ich meine, das mit dem rumheulen hat hier noch keinem viel gebracht! Also was ist denn nun, haben Sie Gründe oder nicht?

    Und was ist denn nun mit Ihren -0,3K im Juni 2010 für die Region 80-90°Nord? Mit welcher Begründung wollen Sie die annehmen? Haben Sie denn eine, oder war es doch nur der übliche Troll-Mist, damit dass Ergebnis besser zu Ihren Wahnvorstellungen passt als zur Realität?

  14. #14 Gunnar Innerhofer
    Juli 29, 2010

    @ Evil Dude,

    ich habe wohl alles angeführt was notwendig ist, um meine “Wahnvorstellungen” zu prüfen.
    Nochmals extra für sie:
    1.
    Gehen sie auf die NASA GISSTemp Seite und suchen sie nach der Abweichung über der Arktis Juni 2010 vs. Juni Mittel 1958-2002 (Graphik, einmal 1200km, einmal 250km)

    2.
    Dann denken sie sich den 80° Breitenkreis od. folgen einfach meinen zuerst angebrachten Link, dort ist er schön in grün angedeutet.

    3.
    wenn sie das geschafft haben, besuchen sie noch die Seite vom Danish Meteorological Institute (DMI, wie ich auch schon geschrieben habe) und versuchen den Monat Juni zu finden und dessen Abweichung 2010 wieder vs. 58-02 über der betreffenden Region. Da in diesem Graph nicht steht, wie hoch die Abweichung gerade ist, kann man zum Beispiel anhand der Fläche zwischen den beiden Kurven und der Skalierung der y Achse abschätzen, wie hoch die mittlere Abweichung im Juni 2010 war. Ich komme auf ca. (-) 0,2-0,5°C und schrieb ca. 0,3°C und behaupte, dass passt ganz gut.

    4.
    Mein altes Posting nochmals lesen, dann dürfte alles klar sein.

    5.
    So verfahren sie am besten immer, bevor sie anfangen loszubellen.

  15. #15 Karl Mistelberger
    Juli 29, 2010

    Nörgel, Innerhofer und Co. sind nur die Spitze eines lokalen Eisbergs; mehr gibt es hier:

    Climate Denial Crock of the Week – Heatwave Edition Part 1

    Climate Denial Crock of the Week – Heatwave Edition Part 2

  16. #16 Evil Dude
    Juli 29, 2010

    Also ich fasse nochmal kurz zusammen:
    Sie lesen, dass die NASA Messdaten veröffentlicht hat, aber das Ergebnis passt Ihnen nicht. Also suchen Sie im Internet nach Daten, aus deren graphischer Abschätzung Sie zu einem anderen Ergebnis zu kommen glauben, dass besser zu Ihren Wahnvorstellungen passt und daraufhin plärren Sie rum, die NASA würde die Daten absichtlich fälschen!
    Aber ein Crank wollen Sie nicht sein? LOL
    Was mich bei Euch Flachzangen echt mal interessieren würde ist, wieso Ihr nicht mal einen aussagekräftigen Beleg für Eure Wahnvorstellungen (sorry, natürlich meine ich Behauptungen) liefert. Dafür, dass die Daten von der NASA gefälscht werden reicht schon eine Vergleichsmessung an einer einzigen Station. Dafür, dass die Annahmen für die Bereiche, aus denen es angeblich keine Messungen gibt, falsch sein sollen, reicht ebenfalls eine Messstation. Kann man dann hinterher nicht mehr rumheulen, dass die pöhsen pöhsen Wissenschaftler die Daten fälschen um Euch wie Trottel dastehen zu lassen?

  17. #17 Gunnar Innerhofer
    Juli 29, 2010

    @ Evil Dude,

    nein, ich habe nie behauptet, die NASA würde Daten fälschen, auch glaube ich an keine Verschwörung. Ich weiß nicht, wie sie sich das zusammenreimen.

    Ich habe nur gezeigt, dass die NASA GISS T Interpolationen über die Arktis, im speziellen den Bereich nördlich von 80° nicht mit den realistischen Zuständen übereinstimmt, für den Monat Juni 2010 ist die Abweichung größer 2°C. Das war`s und ich kann auch nichts dafür, dass das so ist od. zweifeln sie an der Echtheit der NASA Daten bzw. den DMI bzw. ECMWF Reanalyses?

  18. #18 Gunnar Innerhofer
    Juli 29, 2010

    @ Nörgl

    (ps: sind sie auch aus tirol?)

    Ja, ich befürchte sogar, wenn ich ihre Beiträge lese, dass wir unter Umständen um 2000 die selben Seminare besucht haben könnten, welche uns zu solchen “Deniers” machen, wie es uns nun von “Experten” (siehe oben) eingehämmert wird.
    Die glauben sogar, dass sie mich mit oberflächlichen, zusammengestoppelten youtube clips beeindrucken könnten. Ich glaube, viele hier sind, wie in anderen Foren, nicht im geringsten daran interessiert, zu diskutieren, weil ihnen irgendwann gesagt wurde, die Diskussion sei beendet und das nehmen sie eben sehr ernst, wie man an den Ausfälligkeiten gewisser Teilnehmer sieht, selbst wenn man eher vorsichtig zeigt, dass die GISS Arktis Interpolation einfach fehlerhaft ist.

    (Ich werde mal einen E-Mail Test machen, vielleicht liege ich mit meiner “kollegialen” Vermutung richtig, also nicht wundern und eine gewisse Anonymität soll natürlich auch erhalten bleiben :-))

  19. #19 Franz Nörgel
    Juli 29, 2010

    Mistel,
    heute wieder einen voll prallen Löwenbräu youtube Nachmittag?

    Innerhofer,
    tja, da bin ich mal gespannt, lass mich überraschen…
    wie gesagt, es nützt gar nix, auf diesen evel pflegefall einzugehen, der kann gar nicht sinnerfassend lesen und sobald er irgendwas erkennt, was nicht exakt seinen naiven AGW Vorstellungen enstpricht, läuft er amok und lullt immer die gleichen Tiraden ins Forum, ohne zu schnallen, um was es grad gehen könnte. Naja, warten wir auf seinen nächsten Anfall, der kommt verlässlich wie die nächste GISS Erwärmung der Arktis…
    (vielleicht weiß er ja gar nicht, was wir mit Arktis meinen?)

  20. #20 Karl Mistelberger
    Juli 29, 2010

    Finally, the truth about the Hadley/CRU data: “The global temperature rise calculated by the Met Office’s HadCRUT record is at the lower end of likely warming.”

    New analysis released today has shown the global temperature rise calculated by the Met Office’s HadCRUT record is at the lower end of likely warming. The study, carried out by ECMWF (the European Centre for Medium-Range Weather Forecasts) with input from the Met Office, performs a new calculation of global temperature rise. This independent analysis is based on information from a wide range of sources. It uses all available surface temperature measurements, together with data from sources such as satellites, radiosondes, ships and buoys.The new analysis estimates the warming to be higher than that shown from HadCRUT’s more limited direct observations. This is because HadCRUT is sampling regions that have exhibited less change, on average, than the entire globe over this particular period. This provides strong evidence that recent temperature change is at least as large as estimated by HadCRUT.

    http://climateprogress.org/2009/12/21/climategate-met-office-hadley-cru-temperature-record-russian-institute-of-economic-analysis/

    http://www.nefkom.net/charlemagne/Mass.jpg

  21. #21 pseudonym
    Juli 29, 2010

    Ist das, bezogen auf den Rekordticker, nicht eine Pseudodiskussion um die Arktistemperatur hier? Soweit es den Rekordticker, das globale Jahresmittel, angeht, kann mir nicht vorstellen, dass GISS Methode vs. DMI Methode etwas ausmacht.

    Die zum Schmelzen aufgewendete Energie wird doch beim Erstarren wieder frei, oder verstehe ich die Physik falsch? DMI müsste während der Eisschmelze niedrigere, beim Zufrieren der Arktis dann eben höhere Werte als GISS haben. So what?

  22. #22 Evil Dude
    Juli 29, 2010

    Gezeigt haben Sie gar nichts, sondern es nur behauptet. Aber wenn Sie so sicher sind, wieso nicht eine entprechende Arbeit bei einem Fachjournal einreichen? Gehört da mehr dazu, als in irgendwelchen Foren Ihre Wahnvorstellungen verbreiten?

  23. #23 Gunnar Innerhofer
    Juli 29, 2010

    Viel besser kann man das nicht zeigen und ich denke jeder Leser wird mir recht geben und sagen, ja das stimmt, die Arktis Interpolation von NASA GISS ist zu mindest für den Monat Juni um mehr als +2°C über den realistischen Werten. Punktum, dass hat, wie pseudonym richtig bemerkt, für die globale T Mittelung kaum Auswirkungen, Wahnvorstellungen haben aber scheinbar jene, welche Fakten nicht also solche erkennen.
    Mir ging es nur darum zu zeigen, dass man nicht behaupten kann, die NASA GISS Daten wären die bessere globale Mittelung, so wie es zum Beispiel ein Rahmstorf immer wieder zum Besten gibt und es ist einfach extrem fraglich, über eine Fläche, fast so groß wie Europa anhand von ganz wenigen Stationen am Rand zu mitteln bzw. zu interpolieren und diese Werte dann auch noch in die globalen Reihen aufzunehmen, wenngleich die Unterschiede zwischen A und B innerhalb der Arktis die meiste Zeit über natürlich deutlich geringer sind, als zwischen Wien und Moskau, eg.

    Darüber muss man nun auch keine Arbeit schreiben, Evil, wozu auch, sieht eh jeder Trottel ein, naja, fast jeder. Man könnte aber überlegen, wie man die in Summe ca. 40-50 Millionen km² im arktischen und antarktischen Bereich besser in die aktuellen Mittelbildungen einbeziehen kann, ohne die langjährigen Reihen zu verzerren und ohne fragwürdige Interpolationen über dutzende Millionen km². Methoden gäbe es, siehe eben DMI bzw. ECMWF.

  24. #24 Georg Hoffmann
    Juli 29, 2010

    @Innerhofer

    Nur kurz. Die Arktis hat nur einen sehr geringen Trend im Sommer. Habe ich oben bereits gesagt. Was immer das GISS macht, es produziert im Sommer kaum einen Trend.
    Grundsaetzlich: Warum sollen andere Methoden nicht zu anderen Ergebnissen kommen. ECMWF sind Reanalysen, dh es sind Modellergebnisse, Modelle die nach ihrem “Verstaendnis” im Widerspruch zu irgendeiner virtuellen Innerhofschen Physik stehen.

    Ob oder ob nicht die Interpolationen des GISS zu Fehlern fuehren muesste man per Korrelationsanalysen in der Arktis mal anschauen (zb indem man die ECMWF Felder nimmt).

    All das werden Sie nicht tun so wie Sie ja auch nicht diese ganze Geschichte sich erarbeitet haben, sondern mal wieder beim Watts abgepinnt.

    Nein ich habe nicht das geringste schlechte Gewissen, diese Wette zu gewinnen. Darum macht man ja VORHER aus, was man wettet.
    By the by, war der Juni der waermste der NH nach Hadcru und nicht nach GISS, nur zur Erinnerung.

  25. #25 pseudonym
    Juli 29, 2010

    @Gunner Innerhofer:

    Punktum, dass hat, wie pseudonym richtig bemerkt, für die globale T Mittelung kaum Auswirkungen.

    Es freut mich, dass Sie mir zustimmen, wobei ich eher auf “jährliche” als “globale” Mittelung abzielte. Ich wundere mich nur, dass Sie dann weiter oben behauptet haben, Herr Hoffmann würde seine Wette nur wegen der GISS Sommerdaten gewinnen.

    Aber selbst wenn die geäußerte Kritik an den GISS Arktisdaten stichhaltig wäre: auch bei der globalen Mittelung, siehe GISS Land−Ocean Temperature Index with Different Integration Areas, sieht man, dass die Arktis-Anomalie nur einen relativ kleinen Beitrag zur globalen GISS-Temperaturanomalie leistet, jedenfalls unter 0.05°C (2006), eher 0.02°C. Und dort sind sogar 70-90N herausgerechnet, nicht nur die kritisierten 80-90N.

    Bei jetzt +0.16°C sehe ich so oder so keine stichhaltige Kritik am Rekordkurs.

  26. #26 Evil Dude
    Juli 29, 2010

    Hm, also in einem muss ich Ihnen natürlich recht geben, es gibt eine Menge Trottel, die das, was Sie da sehen wollen, auch sehen wollen! Nur wird es dadurch nicht zur Realität! Aber es ist natürlich bezeichnend, dass die Klima-Trolle nur in irgendwelchen Foren eine große Klappe haben. Wenn es so einfach ist, wie Sie behaupten, dann wäre es doch umso leichter, eine wissenschaftliche Arbeit darüber zu schreiben und diese bei einem Fachjournal einzureichen. Solange Sie sich das nicht trauen, behandle ich ihre Behauptung als das, was sie ist, einen Klima-Troll-Hirnfurz!
    Aber lassen Sie uns doch wenigstens wissen, was denn dann die bessere Mittelung ist, wenn es die der NASA nicht ist und warum! Gibt es keine Daten mehr, aus denen Sie eine Abkühlung zusammenphantasieren können?
    Zu Ihrer Behauptung, dass die NASA wissentlich die Daten fälscht kam auch kein Beleg, ja noch nicht mal ein bisschen lauwarme Luft. Wie sieht es aus, warum machen die Klima-Trolle nicht Kontrollmessungen, um den Behauptungen Substanz zu geben? Angst vor dem Ergebnis brauchen Sie doch nicht zu haben, ich bin sicher, das können Sie sich dann auch passend zurechtlügen!

  27. #27 Gunnar Innerhofer
    Juli 29, 2010

    @ pseudonym

    es ist ja richtig, dass diese Situation mit den GISS Daten das ganze AGW Konzept nicht wirklich krazt.
    Dennoch, vergleicht man die Hadley und Nasa Daten der letzten Dekade, findet man schon nennenswerte Unterschiede, auch im Trend, freilich je nach dem, wo man ansetzt, aber lt. Hadley liegt das bisher wärmste Jahr eben 12 Jahre zurück vs 5 Jahre und wenn das einsetzende La Nina Ereignis schwach ausfällt, könnte bei GISS ein neuer T Rekord erreicht werden.
    Mir und insbesondere der Wissenschaft ist das relativ egal, es änder derweilen nichts wesentliches am Trend. Aber, es wäre ganz sicher ein Fressen für die Medien und auch für die globalen AGW Verfechter, insbesondere für den IPCC und deren 5. Ausgabe des summarie for policymakers und dort macht es sehr wohl einen Unterschied, wenn man hervorheben kann, die wärmsten Jahre waren 2010, dann 2005 und dann 1998, od. eben, wir warten seit 13 od. mehr Jahren auf den neuen Rekord. Im 2. Fall könnten doch einige läßtige Fragen stellen, auch wenn wissenschaftlich sich kaum was ändert, aber wie sie wissen, geht es hier ja nicht nur um Wissenschaft und am Ende können dann eben genau diese Kleinigkeiten den Unterschied machen, ob nun doch sofort mehr Klimaabgaben zu leisten sind, oder man mit dem CO2 Melken der Bürger besser noch etwas abwartet, denn auch diese erfahren ja von den unseriösen Medien, dass es seit 12, 13 od. so Jahren kein wärmstes Jahr mehr gegeben hat.
    Das man AGW verfechtet, finde ich völlig legitim, aber was die Politik daraus macht und die ganzen NGO´s, ist erschreckend hässlich.

  28. #28 Gunnar Innerhofer
    Juli 29, 2010

    @ Evil Dude

    noch einmal und bitte lesen sie mit:

    Das war nichts weiter, als eine kleine Fallstudie. Sie zeigt, dass es bei der NASA GISS Arktik Interpolation zu Problemen kommen kann und im letzten Juni waren diese sehr deutlich. Kann jeder nachsehen und prüfen, ich weiß nicht, was sie daran so stört und jeder andere hat dagegen auch nichts einzuweden.

    Ich will auch keine Abkühlung zusammenpasteln, wie kommen sie nur darauf und ich habe nirgends behauptet (jetzt zum x ten male!) das irgendwer wissentlich Daten fälschen würde. Wo haben sie das bitte her, bitte zeigen sie mir, wo ich so etwas je geschrieben hätte. Was ist mit ihnen den passiert, sind sie paranoid od. was?

    Und noch einmal, was hätte es für einen Sinn etwas offensichtliches in ein Paper zu fassen und sich damit zu blamieren? Es weiß doch eh fast jeder, dass es so ist, wie ich ursprünglich anführte und ich habe einfach angeret, dass es eventuell besser sein könnte, über dutzende Millionen km², wo man keine Stationsdaten dirket abrufen kann, die angewendeten Interpolationen (die ja auch bekannt und öffentlich zugänglich sind) nicht in die globalen Mittelbildungen einfließen zu lassen, weil man eben doch Fehler in der Größenordnung von 0,1°C begehen könnte, in beide Richtungen.
    Das war es und ich verstehe nicht, was sie so aufregt. Wenn sie es jetzt noch immer nicht verstanden haben, tut es mir leid, aber bitte beleidigen sie andere od. besser gar niemanden, denn nur weil sie schwer von Begriff zu sein scheinen, müssen wir uns noch lange nicht ihre einfältigen Beschimpfungen antun, oder?
    Sie erinnern mich an einen Vennecke alias Thorr bei RE, der tobt auch bevor er einen Satz fertig gelesen hat, ja sind sie es denn sogar?

  29. #29 Rudi
    Juli 29, 2010

    Noch ein Vergleich
    Wenn an der Börse die Kurse steigen dann gibt es fast jede Woche einen neuen Höchststand (Rekord). Schau ich mir aber den “steigenden” global Warming Index dann hab ich das Gefühl dass der schon bald Insolvenz anmeldet.
    Und noch etwas
    Co2 soll sich doch fast gleichmäßig über den Globus ausbreiten. Die Heizleistung müsste daher über alle Breitengrade nahezu gleich groß sein. Wenn sich nun aber ein völlig schiefes Temperaturprofil ergibt (RSS) dann muss doch ein weiterer und zwar wesentlicher Effekt (vermutlich ein natürlicher) dafür die Urasche sein

    Ein schiefes Temperaturprofil steht für mich in grassem Widerspruch zu einem CO2 global Warming. (Erinnert mich an eine alte Herdplatte, die wurde nur noch an einer Stelle warm (am Nordpol). Im Fachgeschäft hat man mir gesagt es sei ein Heizkreis defekt und geraten das Ding wegzuschmeißen. )

    Nun die Frage an die Experten, warum heizt des CO2 auf der Südhalbkugel fast um ein Drittel schlechter?

    PS: Soll aber bitte keiner kommen und behaupten, das mit Heizplatte könne nicht stimmen.

  30. #30 Gunnar Innerhofer
    Juli 29, 2010

    Rudi,

    stell mal deine abgeschaltete Herdplatte in die Sonne und daneben ein volles Glas Bier und nach 5 Minuten prüfst du, was wärmer geworden ist. Alles klar?
    (Ohne das Bier vorher zu verschlucken)

  31. #31 Rudi
    Juli 29, 2010

    Gunnar Innerhofer,
    die alte Herdplatte gibt es nicht mehr, weil zwei Jahre später ist auch der Heizkreis (am Nordpol) ausgefallen und in der Sonne benutze ich für Bier son Steinkrügchen, ich denke da funktioniert dein Test nicht, oder?
    Co2 -Antrieb ist langweilig im Unterschied zur Sonnenstrahlung, folglich wäre das Co2 für das Bier nicht so schädlich. Liege ich richtig mit meiner Vermutung?

  32. #32 Gunnar Innerhofer
    Juli 30, 2010

    @Rudi

    nein, CO2 ist für Bier nicht schädlich, sogar notwendig aber einige lieben es so ausgeschenkt, dass viel CO2 entweicht und mit einer 2 Watt IR Lampe werden sie alt, beim Bieranwärmen. Steinkrügchen ist für deinen Fall sicher besser, als dünnes Glas, auch so kannst dir deine NHK / SHK Sache vorstellen, zum Wohle!

  33. #33 Evil Dude
    Juli 30, 2010

    @Innerhofer:
    Ich habe mal gelesen, dass eine Forelle sich etwas nur ca. 5 Minuten merken kann, ein Schaf immerhin ein paar Wochen. Bei Ihnen scheint sich diese Fähigkeit erstaunlich nahe bei der Forelle zu bewegen, das Schaf ist Ihnen offensichtlich weit überlegen! Das hier stammt von Ihnen, und das kann im Gegensatz zu dem, was Sie zusammenphantasieren, wirklich jeder nachlesen:

    Interessant ist auch, dass die Reihen im Nachhinein (auch Hadley) immer so korregiert werden, dass die alten Jahre etwas kühler werden und die aktuellen etwas wärmer. Das fällt kaum auf, aber es hat System, nur welches System ist das

    Ich glaube Ihnen ja gerne, dass Sie sich mit einer Arbeit zu dem Thema blamieren würden, aber das machen Sie ja auch schon ohne. Da hilft alles rumheulen nichts! Anscheinend wissen Sie auch so viel besser als die Fachleute, wie man den globalen Mittelwert ermittelt. Wo bleibt Ihre Arbeit dazu? Auch Angst, dass Sie sich damit lächerlich machen würden? Die brauchen Sie nicht zu haben, es ist unwahrscheinlich, dass Sie sich noch lächerlicher machen können als das jetzt ohnehin schon der Fall ist! Im Gegenteil, womöglich würde Ihnen dabei sogar endlich mal ein Licht aufgehen! Und nochmal die Frage aller Frage, warum machen die Klimatrolle (sorry, natürlich meinte ich “Skeptiker”) nicht eine Kontrollmessung? Angst davor, dass das Ergebnis nicht zu den Wahnvorstellungen passt? Angst, sich lächerlich zu machen? Also ehrlich, ich kann nicht so wirklich den Vorteil davon erkennen, dass Sie sich stattdessen lieber mit dem Gefasel, dass Sie bisher abgeliefert haben, lächerlich machen!
    Und damit Sie nicht schon wieder vergessen, wo Sie der NASA die Datenfälschungen unterstellt haben:

    Interessant ist auch, dass die Reihen im Nachhinein (auch Hadley) immer so korregiert werden, dass die alten Jahre etwas kühler werden und die aktuellen etwas wärmer. Das fällt kaum auf, aber es hat System, nur welches System ist das

  34. #34 Gunnar Innerhofer
    Juli 30, 2010

    @ Evil Dude

    Schönheitsfehler in Datenreihen kann man bearbeiten, ohne zu fälschen. Die Homogenisierungen müssen halt irgendwie nachvollziehbar sein und wenn diese immer wieder vollzogen werden, über einen Berg von Daten und Algorithmen, dann steige ich ehrlich gesagt aus, mit meinen Möglichkeiten diese zu verifizieren.
    Deshalb fragte ich, warum die vollzogenen Homogenisierungen immer den gleichen Trend haben, sprich die Vergangenheit wird kühler, die Gegenwart wärmer.
    Können sie dazu was sagen? Ich meine nicht, ROFL, Troll od. sonst was, dass kennen wir schon, ich meine etwas sinnvolles.

    Ich habe auch schon begonnen globale Kontrollmessungen durchzuführen, wie sie es nennen. Jetzt laufe ich mit meinem Thermometer rum und vergesse leider nach zwei Tagen wo ich angefangen habe. Scheinbar haben sie einmal recht, ich habe ein Gedächtnis wie eine Forelle.
    Deshalb darf ich sie höflichst ersuchen, mir bald zu antworten, sonst kann ich mich wieder nicht erinnern, was eigentlich Sache war. Also, wie ist das nun mit den Homogenisierungen? Den Part mit der Arktis dürften nun auch sie verstanden haben, nach 5 Aufbereitungen.
    Sie wissen ja angeblich was alles falsch ist, an meinen Aussagen zu mindest, also müssen sie ja auch wissen, warum was daran falsch ist, oder sind sie einfach nur sauer, weil sie gar nichts wissen und einfach stören wollen?. Lassen sie mal hören od. sehen, aber bitte nicht wieder das gleiche Gerofl, ok?

  35. #35 Franz Nörgel
    Juli 30, 2010

    Das müsste mal ein Psychologe in die Hände bekommen:

    Evil Dude· 28.07.10 · 21:34 Uhr
    Die anderen Klima-Trolle haben schon bestätigt, dass man nie an eine kleine Verschwörung glauben darf, wenn man auch an eine große glauben kann.

    Evil Dude· 28.07.10 · 22:36 Uhr
    Klima-Troll üblich intellektuellen” Dünnpfiff…. natürlich auch absolute Volltrottel

    Evil Dude· 29.07.10 · 00:07 Uhr
    ROFL, wenn Sie sich bei Volltrottel angesprochen fühlen, GISS Datenmanipulationen unterstellen wollen?
    nur der übliche Troll-Mist, damit dass Ergebnis besser zu Ihren Wahnvorstellungen passt als zur Realität?

    Evil Dude· 29.07.10 · 11:33 Uhr
    dass besser zu Ihren Wahnvorstellungen passt und daraufhin plärren Sie rum, die NASA würde die Daten absichtlich fälschen!
    Aber ein Crank wollen Sie nicht sein? LOL
    für Eure Wahnvorstellungen… die Daten von der NASA gefälscht…Euch wie Trottel dastehen zu lassen.

    Evil Dude· 29.07.10 · 16:35 Uhr
    Gehört da mehr dazu, als in irgendwelchen Foren Ihre Wahnvorstellungen verbreiten?

    Evil Dude· 29.07.10 · 18:46 Uhr
    es gibt eine Menge Trottel, die das, was Sie da sehen wollen, auch sehen wollen!
    behandle ich ihre Behauptung als das, was sie ist, einen Klima-Troll-Hirnfurz!
    die NASA wissentlich die Daten fälscht…warum machen die Klima-Trolle nicht Kontrollmessungen,

    Evil Dude· 30.07.10 · 11:17 Uhr
    Bei Ihnen scheint sich diese Fähigkeit erstaunlich nahe bei der Forelle zu bewegen, das Schaf ist Ihnen offensichtlich weit überlegen…warum machen die Klimatrolle…
    Ergebnis nicht zu den Wahnvorstellungen passt…lieber mit dem Gefasel, dass Sie bisher abgeliefert haben, lächerlich machen… wo Sie der NASA die Datenfälschungen unterstellt haben:

    Kleinstgeistige Paranoia, od. wie könnte man das noch nennen?

  36. #36 Evil Dude
    Juli 30, 2010

    Ja was denn nun? Können Sie sich nicht entscheiden oder was?
    Zuerst behaupten Sie, dass die Daten “manipuliert” werden würden, um ein bestimmtes Ergebnis zu erzielen und jetzt doch wieder nicht! Dann sind die Daten der NASA also korrekt und das war nichts weiter, als das übliche Trollgeplärre, das Ihnen nun peinlich ist! Entscheiden Sie sich doch mal!
    Aber schön, dass Sie mal zugeben, dass Sie bei den Daten gar nicht den Durchblick haben!
    Ich finde, das hier muss man sich schon noch mal so richtig schön auf der Zunge zergehen lassen:

    dann steige ich ehrlich gesagt aus, mit meinen Möglichkeiten diese zu verifizieren.

    Sie haben also gar keine Ahnung von den Daten, “wissen” aber, dass die “irgedwie falsch” sein müssen, denn in der Klima-Troll-Welt darf es ja gar keine Erwärmung geben! Das einzig glaubwürdige bei Ihnen, was ich bisher lesen konnte, ist die Beschreibung ihrer “Messungen”! Nach dem, was Sie bisher von sich gegeben haben, bin ich sogar bereit, unbesehen zu glauben, dass Sie da so dilettantisch vorgehen würden!

  37. #37 Evil Dude
    Juli 30, 2010

    Armes Nörgelchen!
    So langsam bekomme ich sogar mit Ihnen etwas Mitleid! Sie scheinen heute ganz besonders verwirrt zu sein! Wenn Sie eine der bei den Klima-Trollen üblichen Paste&Copy-Orgien starten, dann müssen Sie doch erst auf eine Ihrer Klima-Troll-Spam-Schleudern gehen und die Textbausteine, mit denen Sie Ihre Wahnvorstellungen befeuern, dort zusammenkopieren!
    Oder wollten Sie mir nur etwas helfen, indem Sie für mich Protokoll führen? Das ist zwar ganz allerliebst, aber wirklich nicht notwendig! Machen Sie das besser für Ihren Freund Innerhofer, der kann sich sein eigenes Gefasel keine zwei Stunden merken!

  38. #38 Eddy
    Juli 30, 2010

    Dr. Reinhard Böhm:

    “Wenn Sie es „starke wissenschaftliche Evidenz für die Existenz einer weltumspannenden MWP“ nennen, stimme ich dem zu. Daran gibt es keinen Zweifel. Wenn sie, wie die Extremisten der einen Seite gerne anführen, gesagt hätten, „dass die MWP die aktuellen Temperaturen deutlich übertroffen haben“, hätte ich widersprechen müssen. Das ist nicht „state of the art“. Dass die Fundamentalistenfraktion der anderen Seite die MWP gern kleinschreibt und damit auch gleich deren unbestreitbar einzige in diesem Zeitfenster in Frage kommenden äußeren natürlichen Klimaantriebe (solar und vulkanisch) sei beklagt und ist nur einer der postnormalen Auswüchse einer interessen-gesteuerten Forschung – und sei deren Ziel („die Rettung der Welt“) noch so hehr.”

    http://mittelalterlichewarmperiode.blogspot.com/

    quod erat demonstrandum

  39. #39 Franz Nörgel
    Juli 30, 2010

    Eddy,

    passen sie nur auf, der evil spast ist knapp am Kollaps. Wenn er das von ihnen auch noch lesen muss, warten wir ab, ob er überhaupt noch seine Standartphrasen rausbringt, od. erstmals 2 Stunden auf die betreute Couch muss…

  40. #40 Evil Dude
    Juli 30, 2010

    ROFL!
    Ach Nörgelchen, wenn Ihr Wissen nur auch so blühend wäre wie Ihre Phantasie, es gäbe einen weniger, über den man sich hier lustig machen kann. Aber Sie sollten von Eddy lernen, so absurd das auch klingt. Einfach einen Textschnipsel von einer der Klima-Troll-Spamschleudern hier reinkopieren, ohne Zusammenhang und ohne Sinn, das ist doch Klima-Troll-State-of-the-Art und erleichtert das anschließende Zurückrudern ungemein. Sie müssen nur rumwinseln, dass Sie eigentlich gar nichts oder doch etwas ganz anderes sagen wollten und wer würde behaupten wollen, dass einer von Ihnen das nicht kann?

  41. #41 Franz Nörgel
    Juli 30, 2010

    ROFL ROFL Nörgelchen, hier spricht das naive Dudelchen…blablabla.

  42. #43 Franz Nörgel
    Juli 30, 2010

    Eddy,

    nein, der Rings ist “es” nicht, dieser Evil Dude. Der Jörg ist zwar auch völlig AGW bekloppt, aber kein Dummkopf.
    Ersteres könnt passen, gell Evil?
    Mei, ist halt noch ein Kind, kein Wunder also, ich muss meine Kommentare fast zurücknehmen, wenn er wirklich erst um die 13 ist. Das würde auch vieles erklären…

  43. #44 Gunnar Innerhofer
    Juli 31, 2010

    weil wir grad bei möglichen “Verzerrungen” sind.

    Wie war das doch gleich mit dem IPCC und deren Report über die zunehmenden wirtschaftlichen Schäden infolge des Klimawandels bzw. dem sg. AGW?

    Haben die nicht ganz einfach die Studie von Pielke einfach auf den Kopf gestellt und seinen IPCC Beitrag völlig falsch aufgenommen und, man kann nur sagen bewusst verdreht, damit es in das runde Bild der AGW Lobby passt?
    Eigentlich eine Sauerei, aber wer ein bisschen aufpasst und die Geschehnisse mitverfolgt, ist selbst bei solch krassen Verzerrungen und nackten Lügen der IPCC Obrigkeit und Mitläuferschaft gar nicht mehr verwundert.
    So weit sind wir schon und vielen AGW Anhänger in vielen Foren ist das alles völlig egal, warum nur?
    http://news.bbc.co.uk/2/hi/programmes/newsnight/8494793.stm
    http://rogerpielkejr.blogspot.com/

  44. #45 Pankaj
    August 1, 2010

    Ich habe nichts mit Klima oder Meteo zu tun, lese hier aber manchmal mit. Was mich bei diesen Diskussionen immer als Klimalaie der aus der Medizin kommt wundert ist folgendes:

    1. angenommen ich wäre so ein Hansen-Klimafuzzi, der wie eine Spinne die Daten weltweit angereicht kriegt, und der mit irgendeinem englichen Kumpel eines der beiden Monopole an Klimakurven hätte.

    2. angenommen die globale Erdtemperatur wäre schon seit 20 Jahren konstant und wäre nur durch übliche Schwankungen (Vulkanasche, bes. Meeresströmungen) überlagert. Klimawandel findet also gerade nicht statt.

    3. angnommen mir passt das nicht. Ich stampfe mit dem Fuß auf, ärgere mich über BP, hoffe auf Spenden der Atomlobby und will mehr Geld von der NASA wegen Klimawandel, und aus irgendeinem Grund habe ich mich irgendwie mal auf die Position versteift, dass es wärmer wird und kann nun nicht mehr davon abrücken.

    Dann könnte ich vielleicht tatsächlich unliebsame Stationen austricken, heimliche Faktoren einführen, ungeeignete Stationen berücksichtigen usw Im Ergebnis knüppele ich so um 0,1 Grad hier und 0,2 Grad da die Werte die Höhe. (sowas gibt’s bei uns in der Medizin ja auch) OK. Aber jetzt ergibt sich ein Unterschied: als schummelnder Klimaauswerter kann ich ja nicht mich drauf ausruhen. Dann rutschen ja die Werte wieder ab oder bleiben gleich. Ich muss also ständig nachlegen damit es konstant hochgeht. Falls es mir gelingen sollte ein paar Jahrzehnte an meinem Stuhl zu kleben könnte ich und müsste ich einen immer höheren Artfakt erzeugen, der sich immer mehr von der Realität abhebt. Merkt das denn dann niemand ? Satellitendaten müssten mir ja Angst machen, genauso wie Saudis oder Chinesen die ihre Daten vielleicht selbst nachprüfen.

  45. #46 Jan Müller
    August 1, 2010

    Der Pielke Jr. mal wieder, ich werde langsam zum Pielkeologen. Innerhofer, der Mann macht in political sciences, und hat noch nie von scientific community gehört, strange. 1 Geisterfahrer? nein, hunderte. Der Mann wurde schon so oft bedient, für mich reicht’s. Ich habe mir das Vid auch nicht angeschaut, aber wenn er publiziert, bedeutet das nicht zwangsläufig, das man wegen seiner Zahlen auch seiner Interpretation folgt, the magic of numbers.

    Wieso bloss setzen sie das Wort denier eigentlich in Häkchen?

  46. #47 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    @ Jan Müller

    wenn man hunderte Geisterfahrer sieht, sollte man sich vielleicht fragen, auf welcher Spur man selbst sich befindet.
    Sei es wie sie es sehen wollen ohne hinzusehen, aber wenn man jemanden zitiert, sollte zu mindest die Richtung der Aussage nicht um 180° gedreht werden.

  47. #48 Jan Müller
    August 1, 2010

    “wenn man hunderte Geisterfahrer sieht, sollte man sich vielleicht fragen, auf welcher Spur man selbst sich befindet.”

    Sehe ich auch so, aber meinen sie wirklich, Pielke wäre ganz alleine in seinem Feld? Warum gibt ihm bloss niemand recht? Der Mann ist ein fleischgewordenes Zitatenkarussell, seine PR ist ganz starkes Kung Fu, auf den war das gemünzt. Wobei natürlich keine Rede davon sein kann, das er geschnitten würde, mehr Aufmerksamkeit als er kriegt geht ja kaum.

    Aber wie dem auch sei, wenn sie Pielke folgen, können sie ja kein Hardcoresceptie sein, offenbar haben sie ihre Kurse anders verwertet als der Nörgel, denn für Jr. ist der AGW eine Realität, über die politischen Folgerungen braucht man sich ja eh erst unterhalten, wenn zumindest darin Einigkeit besteht. Btw., ich habe gerade T. Flannery in Arbeit (“wir Wettermacher”), aus der Perspektive eines Biologen, recht interessant. Auch so Lektüre, die gut ist, wenn man sich nicht direkt mit dem AGW beschäftigt, sondern mit den Folgen (Jr’s Baustelle). Der AGW selbst ist ja, ähm, settled. Sagt Pielke Jr.

  48. #49 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    @Jan Müller

    so sei es, es macht halt einen enormen Unterschied, ob die Klimafolgenforscher mit +1°C rechnen müssen, oder über 3-5°C philosophieren und diesbezüglich unterscheide ich mich von dem Nörgl kaum.

  49. #50 Jan Müller
    August 1, 2010

    @GI

    “so sei es, es macht halt einen enormen Unterschied, ob die Klimafolgenforscher mit +1°C rechnen müssen, oder über 3-5°C philosophieren und diesbezüglich unterscheide ich mich von dem Nörgl kaum.”

    Je nu, das erste Grad ist ja schon bald voll. Aber bleiben wir bei dem, was zustimmungsfähig ist: Sollten sich die 3-5°C als Irrtum erweisen, umso besser. Ich hatte die H.B.’s gerade exzessiv in einem anderen Thread, wie ich sehe, ohne Effekt. Von daher wird kein Nachschlag von meiner Seite beantragt.

  50. #51 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    mit +1 meine ich schon ab heute bis 2100, also an die +2°C seit ca. 1750 und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diese Größenordnung wahrscheinlich den dichtesten wissenschaftlichen Konsens erreichen würde, wenn da nicht die vielen anderen Interessen wären. Was sind H.B.`s?

  51. #52 Jan Müller
    August 1, 2010

    @GI

    “mit +1 meine ich schon ab heute bis 2100, also an die +2°C seit ca. 1750 und ich bin mir auch ziemlich sicher, dass diese Größenordnung wahrscheinlich den dichtesten wissenschaftlichen Konsens erreichen würde, wenn da nicht die vielen anderen Interessen wären.”

    Ihre Sicherheit ist beeindruckend. Ich gehe davon aus, das, wenn es sich um eine fehlerhafte Annahme handeln würde, längst substanzielle Kritik erfolgt wäre.

    Mit H.B.’s meinte ich die Honest Broker, Pielke und so.

  52. #53 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    @ Jan

    es gibt genügend substanzielle Kritik, was diese sg. Klimasensitivität betrifft.
    Verdopplung CO2 entspricht grob 3°C, wäre der grober Anhaltspunkt.
    Nur, wie kommt man darauf. Zum einen ist es wichtig, die recht gut bekannten Forcings richtig zu bewerten und über GCM`s den T Verlauf in globalen Maßstäben Dekaden und Jahrhunderte zurück zu simulieren und mit den “tatsächlichen” Temperaturen zu vergleichen.
    Da liegt es nun sehr daran, wie denn dieser Verlauf wirklich aussehen könnte. Nehmen wir die NHK und sehen uns noch einmal an, was der Markt so zu bieten hat.
    http://mittelalterlichewarmperiode.blogspot.com/2010/07/menschen-im-gesprach-teil-ii.html
    Böhm et al. fassen das sehr gut zusammen, finde ich.
    Was wollen sie nun mit den GCM`s simulieren, die M. Mann Kurve od. die neuerlich konstruierten Spaghettis und die irgendwie mitteln? Od. nimmt man doch am besten jene NHK Rekonstruktionen, welche im Vergleich zu den geglätteten Darstellungen auch die wärmsten und kühlsten Dekaden der 1000a Geschichte best möglich rekonstruiren und berücksichtigen? Vor allem, um die solaren und vulkanischen Forcings und Auswirkungen quantitativ best möglich zu erfassen, welche ja angeblich zwischen MWP und LIA die treibenden Einflüsse waren.
    Lesen sie mal das Interview mit Böhm, falls sie es nocht nicht kennen und dann unterhalten wir uns weiter.

  53. #54 Evil Dude
    August 1, 2010

    Und weiter geht es mit der alten Troll-Tour. Wenn ein Pseudoargument nicht mehr greift, wird das nächste an den Haaren herbeigezogen! Innerhofer gibt zwar zu, dass er gar nicht durchblickt, weiß aber trotzdem alles besser! Nur sein “überlegenes Wissen” in einer wissenschaftlichen Arbeit zusammmenfassen, das traut er sich nicht!
    Was ist los, Innerhofer? Wo bleibt Ihre Arbeit, in der Sie der Fachwelt erklären, wie man die Temperaturmittel richtig ermittelt? Wo bleibt Ihre Arbeit, in der Sie der Fachwelt erklären, wie man die richtigen Temperatur-Rekonstruktionen erstellt?
    Wie immer, bei den Klima-Trollen ist da völlig Fehlanzeige! Komisch, schließlich reden wir von Innenhofer, der weiß, das alles “falsch” ist, was nicht in seine Klima-Troll-Welt passt, nur hat er leider keine Ahnung, wie es denn richtig wäre!

  54. #55 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    Evil,
    husch husch ins Bett mit ihnen, jetzt reden die Erwachsenen.

  55. #56 Rudi
    August 1, 2010

    Mal ne einfache Faustformel für die Klimasensitivitätsschätzung
    Suche dir zwei zeitlich möglichst weit auseinanderliegende Zeitpunkte von denen du glaubst dass ohne Änderung der CO2-Konzentration die gleichen Temperaturen vorgelegen hätten. Ich sag mal gleiche Solare Verhältnisse, gleiche Phase in der PDO, kein Vulkaneinfluss und keine Superninos sollten schon in etwa für die beiden Zeitpunkte zutreffen.
    Also ohne CO2-Änderung wäre T(t1) ~= T(t2)
    Die tatsächlichen Temperaturunterschiede sind dann durch CO2 verursacht.

    Klimasensitivität = (T(t2) – T(t1) + (Schlupf)) / ln(CO2K(t2)/CO2t1)/ln(2)

    Schlupf entsteht durch die thermische Trägheit insbesondere der Ozeane
    (dazu kann ich jetzt auf die schnelle keinen Wert angeben, ist aber nach meiner Einschätzung bestenfalls 0,1 Grad)
    Gewiss es fehlt hier die Statistik
    fall Interesse besteht können wir die Details ja diskutieren

  56. #57 Rudi
    August 1, 2010

    Korrektur und Ergänzung zu Rudi· 01.08.10 · 18:58 Uhr
    Klimasensitivität = (T(t2) – T(t1) + (Schlupf)) / ln(CO2K(t2)/CO2K(t1)/ln(2)

    t1, t2 : gewählte Zeitpunkte
    CO2K : CO2-Konzentration (Jahremittelwert)
    T : Temperatur (ich sag mal mindesten Jahresmittel, eine Approximation über ein größeres Intervall verringert die Streuung)

  57. #58 Rudi
    August 1, 2010

    Bezug Rudi· 01.08.10 · 19:08 Uhr
    Falls man glaubt die Klimasensitivität (KS) zu kennen dann lässt sich durch Umstellen der obigen Gleichung die Temperatur berechnen, die wir ohne Änderung der CO2-Konzentration hätten.
    Grobe Schätzung
    Wäre KS=3 Grad dann wäre die Temperatur heute um ca. 0,5 Grad unter der von 1750.

  58. #59 Jan Müller
    August 1, 2010

    @GI

    “Lesen sie mal das Interview mit Böhm, falls sie es nocht nicht kennen und dann unterhalten wir uns weiter.”

    Das wurde ja schon verlinkt, GH hat sich auch geäußert. Der Mann steht knietief im wissenschaftlichen Mainstream. Auch von den Ergebnissen her, schauen sie sich bitte die Graphen an, die in den Fußnoten unter 3 und 4 gegeben werden.

    Zu den Spaghettis: So weit ich das verstanden habe, hält Böhm es für einen ganz normalen Prozess, das bei genauerer Begutachtung weitere Abweichungen diese Art auftauchen. Dies steht (1) nicht im Widerspruch zum Hockeystick, und (2) scheint das doch wohl analog zu den abnehmenden Amplitüden (zwischen MWP-LIA) bei der Vergrößerung des Mittelungsgebietes (hier die Ausweitung auf die NHK, woraus dann eine Verringerung der Abweichungen resultiert). Ich sehe überhaupt keinen Widerspruch. Haben sie wirklich erwartet, das bei zunehmender Datenlage eine Glättung der Kurve stattfindet? Ihre Kritik läuft darauf hinaus, das eine Präzisierung gleich einer Widerlegung sei, wo teilt Böhm denn ihre Ansicht? Ich glaube ja kaum, das der für sowas instrumentalisiert werden möchte.

    “Was wollen sie nun mit den GCM`s simulieren, die M. Mann Kurve od. die neuerlich konstruierten Spaghettis und die irgendwie mitteln? Od. nimmt man doch am besten jene NHK Rekonstruktionen, welche im Vergleich zu den geglätteten Darstellungen auch die wärmsten und kühlsten Dekaden der 1000a Geschichte best möglich rekonstruiren und berücksichtigen?”

    Ich würde meinen, man nimmt, was man kriegen kann. Grundsätzlich gehe ich davon aus, das eine Modellierung immer unvollständig bleibt, hätte man alle Daten, bräuchte man ja nicht die Modellierung nach hinten. Das die Modellierung nun ein Widerspruch darstellt, kann ich wie gesagt, nicht sehen (die Fussnoten). Es bleibt dabei: Das hier eine “Korrektur” vorliegt, kann ich nicht erkennen, es ist eine “Ergänzung”, schauen sie sich die Graphen an. BAU.

    “Vor allem, um die solaren und vulkanischen Forcings und Auswirkungen quantitativ best möglich zu erfassen, welche ja angeblich zwischen MWP und LIA die treibenden Einflüsse waren.”

    Dem Thema wurde hier eine ganze Serie gewidmet: http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/12/das-warme-mittelalterliche-optimum-teil-i-bohrlocher-in-pollockhuangsheng-grl-97.php

    Wollen wir mal nicht hoffen, das die Variabilitäten, die von den Skeptikern immer als schon natürlich sehr hoch eingeschätzt werden, tatsächlich so hoch sind, denn das spräche für eine höhere Klimasensitivität (die Ansprache auf co2 ist ja damit nicht aus der Welt). Sei es, wie es sei: Das solare Forcing ist es diesmal wohl nicht, wahrscheinlich UHI.

    Btw., die Sticky-Reveu feiert zu Ehren von Frau J. Curry derzeit fröhliche Urständ, es fing auf RC an, ich schätze, die hiesigen Regulars sind schon gespannt, was als nächstes kommt. Dabei geht es im wesentlichen darum, das ein Autor, der seine Schwarte “Die Hockeyschläger-Illusion: Climategate und die Korruption der Wissenschaft” nennt, damit wirklich nur ganz sachliche Kritik üben wollte, man muss unbedingt mit dem Mann reden. Wer gerade zuviel Zeit hat: Viel Spass im Commentbereich: http://www.realclimate.org/index.php/archives/2010/07/the-montford-delusion/

  59. #60 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    @Jan

    ich laste Böhm gar nichts an und weiss sehr genau, was seine Linie ist und sehe ihn als Experten für Klimadatensätze, Messtechnik und Homogenisierungen.

    Böhm:
    – vom Dogma des „Hockeysticks“ sind wir nun bei den „Spaghetti-Kurven” gelandet, deren Amplitude MWP-LIA nun zwischen 0.3° und 1.0°C liegt.

    “Dass die Fundamentalistenfraktion der anderen Seite die MWP gern kleinschreibt und damit auch gleich deren unbestreitbar einzige in diesem Zeitfenster in Frage kommenden äußeren natürlichen Klimaantriebe (solar und vulkanisch) sei beklagt und ist nur einer der postnormalen Auswüchse einer interessen-gesteuerten Forschung – und sei deren Ziel („die Rettung der Welt“) noch so hehr.”
    ———————————————————————————————————————–
    Die “Fundamentalistenfraktion” der anderen Seite, herrlich oder?
    Das also ist für sie knietiefer Mainstream? OK, dann reden wir wirklich aneinander vorbei wie bei der Auswirkung der Amplituden auf die GCM`s.

  60. #61 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    Rudi,

    so läuft das nicht. Ein Beispiel: ein satter Vulkanausbruch kann sehr schnell zu einer verminderten Einstrahlung von sichtbarem Licht führen und innerhalb von Wochen global über Jahre um ein paar 1/10° kühlen. Forcing über Treibhausgase läuft über ganz andere Zeitskalen und ich denke, auch ein großer Teil des solaren Forcings über die sg. Aktivität, aber über Dekaden gesehen, nicht die kurzfristigen up and downs, also kann ich leider nicht mitmachen.

  61. #62 Rudi
    August 1, 2010

    Gunnar Innerhofer,
    jedes Modell läuft Gefar wesentliche Effekte nicht zu enthalten und damit halt Unfug zu produzieren. Ich selbst trau auch nicht jeder Statistik.
    Hab volles Verständnis
    PS: Ich habe aber erwähnt in { Rudi· 01.08.10 · 18:58 Uhr] das Vulkaneinfluss bei der Berechnung der KS möglichst zu vermeiden ist.

  62. #63 Rudi
    August 1, 2010

    Gunnar Innerhofer,
    jedes Modell läuft Gefahr wesentliche Effekte nicht zu enthalten mit der Folge dass es unsinnige Zahlen produziert. Ich selbst trau auch nicht jeder Statistik.
    Hab volles Verständnis
    PS: Ich habe aber erwähnt in { Rudi· 01.08.10 · 18:58 Uhr] das Vulkaneinfluss bei der Berechnung der KS möglichst zu vermeiden ist.

  63. #64 Rudi
    August 1, 2010

    Sorry, ich habe gedacht das erste Posting wäre gestoppt worden (vielleicht kan es der Moderator rausnehmen?)

  64. #65 Krishna Gans
    August 1, 2010

    @Gunnar Innerhofer

    ein satter Vulkanausbruch kann sehr schnell zu einer verminderten Einstrahlung von sichtbarem Licht führen und innerhalb von Wochen global über Jahre um ein paar 1/10° kühlen

    Es sei hier und in dem Zusammenhang an die oberirdischen Atombombentests in der UdSSR und in den USA erinnert, und an die “kommende Eiszeit” damals – da liest man fast nichts drüber, obwohl der “atomare Winter” viel später ein ernsthaftes Thema geworden ist.
    Da bräuchte es nicht mal Proxies…..

  65. #66 Gunnar Innerhofer
    August 1, 2010

    Herr Gans,
    lassen wir mal die Geschichte (auch wenn realistsich) aus den kalten Kriegszeiten außen vor.
    Auch ich habe in gewissen Foren schon den denkwürdigen Newsweek Artikel zitiert, welcher in den 70-ern vor der nahenden Klimakatastrophe warnte, eben wegen den klaren “Zeichen”. Das mache ich aber nur dann, wenn ich mich sehr provoziert fühle, denn 1. waren nur wenige Wissenschafter davon überzeugt und ich denke, sie meinten eher eine LIA 2. Und 2. gab es zur gleichen Zeit schon länger die CO2 Theorie und dazu hat Herr Rahmstorf sogar ausnahmnsweise mal einen guten Artikel bei Klimalounge veröffentlicht, wenngleich er aus meinem Kommentar wieder einmal das Wesentliche raus geschnitten hatt. Naja, aber das kennen wir ja schon, von der Deutschen Klimastasi.

    Rudi
    ganz grob: wenn ich sehe, dass zwischen einigen Dekaden der T Unterschied auf NHK Skala um 1°C varieren kann und im gleichen Zeitraum über Dekaden ein großer Unterschied in der Sonnenaktivität herrscht, so könnte ich dieser eine KS von 1°C zuweisen. Sehe ich jedoch nur 0,2°C, so verliert sich jede Zuweisung bald mal im Rauschen bzw. den Standardabweichungen und macht den solaren Einfluss genau so klein, wie man ihn haben möchte wenn man Mann heisst od. den Auftrag verfolgt, AGW als alles dominiereden Teil des Ganzen zu zeigen. Oder glaubt noch irgendwer, M. Mann and friends war es je daran gelegen, eine möglichst reale Abbildung des Paleoklimas in die Welt zu setzen?

  66. #67 Evil Dude
    August 2, 2010

    Evil,
    husch husch ins Bett mit ihnen, jetzt reden die Erwachsenen.

    ROFL
    Meinen Sie, solche platten Sprüche werten Ihr Klima-Troll-Bullshit-Bingo auf?
    Wo sind Ihre wissenschaftlichen Arbeiten, mit denen Sie der Fachwelt erklären, wie man die Temperaturmittel richtig ermittelt und wie man die richtigen Temperatur-Rekonstruktionen erstellt? Stattdessen nur Paste & Copy-Orgien und Gesülze!

    Das hier spricht Bände:

    Naja, aber das kennen wir ja schon, von der Deutschen Klimastasi.

    Diese PÖHSE PÖHSE Klima-Stasi hindert Sie wohl auch daran, Ihre wissenschftlichen Arbeiten zu veröffentlichen und den Kommentarbereich mit immer neuen Wahnvorstellungen vollzuspammen?

  67. #68 Rudi
    August 2, 2010

    Gunnar Innerhofer,
    ich würde es mir einfach machen und die Hadcru Daten als Basis nehmen.
    Erkennbar ist darin die PDO sehr gut mit Maxima 1880, 1940 und nach nicht voll ausgeprägt ca. 2005. Die Maxima haben gleiche Phasenlage und dT/dt = 0 womit der Schlupf in guter Näherung Null sein sollte.
    Nimmt man 1940 und 2005 mit T=0 und T=0,5 und verwendet für die CO2 Konzentration
    305 ppm (1940) aus Böcker (siehe Geburtstag globale warming bei Rahmstorf) und
    380 ppm (2005) (Manua Loa) dann liefert die Gleichung ich schätze mal
    unter 2 Grad für die Klimasensitivität. Für 1880 ist die CO2 Konzentration mir nicht bekannt.
    Nach Datenlage dürfte die Klimasensitivität vermutlich um 2 Grad oder darunter liegen.

  68. #69 Jan Müller
    August 2, 2010

    @GI

    “Die “Fundamentalistenfraktion” der anderen Seite, herrlich oder?”

    Ich hatte schon Leute im Gespräch, die den Tsunami in Indonesien für anthropogen bedingt hielten. Oder sowas wie: die Welt sieht nach dem Schmelzen der Arktis aus wie in diesem Kevin Costner-Film, Waterworld. Kein Erfolg mit der Glas wasser+Eiswürfel+10 min. Küchentisch-Analogie. Sowas gibt es. Das Problem ist doch, das der Klimaverlauf des nächsten Jahrhunderts nicht von dieser oder jener Seite entschieden wird, sondern gerade, das es dem Klima scheißegal ist.

    Das Böhm dennoch solarforcingklar Mainstream ist, können sie hier nachlesen, ganz in ihrem Sinne (nämlich auch kritisch):

    http://www.provision-research.at/cms/documents/files/News/081010_Publikation_Boehm.pdf

    Er spricht dort bezüglich des IPCC ganz klar von “unserer” Wissenschaft. Nur leider kann das man meist bei den scepties nicht voraussetzen. Er erklärt ganz klar den natürlichen und anthropogenen Klimaantrieb, äußert sich dankenswerterweise auch zur Maskierung des T-Anstiegs durch Aerosole bis in die 70er (mit informativen Grafiken), und gibt die als gesichert geltenden Prognosen für Mitteleuropa/Alpenraum für’s nächste Jahrhundert wieder, und und und (besonders die Erklärung der Arbeitsweise von AOGCM’s finde ich kurz und hübsch, so als Newbie).

    Auch dort fällt das Wort von “interessensgeleiteten Meinungen” (s. 13), mit Verweis auf einen Broker, der Pielke Jr.. Das finde ich natürlich nicht korrekt, ich mag ja Pielke nicht. Andererseits: Darf ich den einfach anpöbeln? Nee, natürlich nicht, bin ja kein handelsüblicher sceptie. Ich schaue mir das also an, es ist seine Arbeit von 08, und genau die hat sich netterweise schon der Nils von der Klimakrise vorgeknöpft. In aller Kürze: Er ermittelt hier offenbar den Adaptationsdruck (gegenwärtig), ohne die Mitigationsmaßnahmen (bisherig) mit einzubeziehen:

    http://klimakrise.de/2009/12/31/hurrikanschaden/

    und

    http://klimakrise.de/2009/12/31/hurrikanschaden/

    Der Eli hat es auch gebracht (einfach den Links folgen), und vergeblich auf den ubiquitären Pielke gewartet. Schade. man kann also im detail anderer Meinung sein, ohne deshalb den Böhm für irgendwas in Anschlag zu bringen. Er weist auch selbst drauf hin:

    “Der hier versuchte Beitrag eines kurzen Überblicks kann daher nur als Anregung verstanden werden, bei Interesse selbst weiter in die Tiefe zu gehen. Günstig dafür ist die Tatsache, dass die Zunft der Klimatologen der Erde im Rahmen des IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) alle fünf bis sechs Jahre den Versuch unternimmt, eine Überblick über den „state of the art“ unserer Wissenschaft zu geben.”

    (s. Link oben)

    Wie gesagt, das Böhm dem IPCC widerspricht toder gar ein sceptie wäre, kann ich nicht erkennen. Das läuft ein bischen auf den Versuch hinaus, auf seiten der Etablierten Science ein Bild zu konstruieren, bei dem dann jeder Widerspruch in sceptiecamp führt. Dem ist nicht so, die science korrigiert sich selbst (s. Böhm), die scepties sitzen am Katzentisch.

  69. #70 Gunnar Innerhofer
    August 2, 2010

    @ Jan Müller

    “der Klimaverlauf des nächsten Jahrhunderts nicht von dieser oder jener Seite entschieden wird, sondern gerade, das es dem Klima scheißegal ist.”

    Sehe ich auch so, aber irgendwer wird gesellschaftspolitische Entscheidungen treffen, welche sich je nach Dramatik der Lage unterscheiden könnten.

    Sorry, aber mit dem Pielke beschäftige ich mich nur am Rande. Was denn noch alles, ich muss jetzt ja schon eine neue, bessere globale Temperaturmessreihe entwickeln und die Errungenschaften bei nature einreichen, hat mir so ein Evil aufgetragen…

    Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen meinen Links zu Böhm und ihren Verknüpfungen, ich würde ihn in damit die Skeptiker Ecke stellen wollen. Was mir an Böhm gefällt, habe ich angeführt und wo ich mich weiter weg vom -Mainstream- bewege, liegt auch auf der Hand und ich muss Böhm nicht von A bis Z folgen um ihn zu zitieren ohne dass man meint, ich würde ihn damit vereinnahmen wollen.

    Noch was. Wo liegt den eigentlich der praktische Nutzen all dieser Hurricane Studien?
    Lassen sie es meinetwegen bis 2050 um ein paar % mehr werden, die in den USA an Land gehen und noch dazu etwas heftiger. Na und? Selbst wenn wirklich alle sagen würde, yes, this is settled, wie kann man sich vorbereiten? Wir reden hier von ein paar % und man weiß nicht mal annähernd wie viele Stürme zB. im Raum New Orleans in den nächsten Dekaden an Land treffen werden. Es können bis 2050 Null sein oder 20, was soll man also unternehmen, wo soll man investieren usw?
    Oder gelten viele dieser Hurricane Studien im Prinzip nur der Vermarktung von AGW, zu zeigen, dass alles immer schlimmer wird und praktisch themendeckend von den Eisbären über die Fluten und Dürren auch noch die Stürme miteinzubinden, damit manche endlich aufhören zu fragen, na eigentlich müssten aber auch viele Stürme der mittleren Breiten schwächer werden, wenn sich die hohen Breiten schneller erwärmen und so weiter?

  70. #71 Jan Müller
    August 2, 2010

    @GI

    “Sorry, aber mit dem Pielke beschäftige ich mich nur am Rande. Was denn noch alles, ich muss jetzt ja schon eine neue, bessere globale Temperaturmessreihe entwickeln und die Errungenschaften bei nature einreichen, hat mir so ein Evil aufgetragen…”

    Der Pielke war ja der einzige “kritisch” zitierte, der von scepties öfters rangezogen wird. Ich hoffe mal, sie kommen gut voran mit der Arbeit, ich würde mit einkalkulieren, das sie, wenn sie sich so in die Matrie eingearbeitet haben werden, möglicherweise ihren Standpunkt geändert haben werden. Aber auf keinen Fall will sie abhalten

    “Ich sehe keinen Zusammenhang zwischen meinen Links zu Böhm und ihren Verknüpfungen, ich würde ihn in damit die Skeptiker Ecke stellen wollen.”

    Nun denn. Eigentlich haben sie recht, den Pielke kann man eigentlich getrost ignorieren, ist vielleicht ein Steckenpferd von mir. Allerdings ist eine Darstellung “Harte und weiche Fakten zum Klimawandel – ein Überblick” von Böhm himself doch leicht mit einem Böhm-Interview in Verbindung zu bringen, wenn es um die Realität des Klimawandels geht.

    “Was mir an Böhm gefällt, habe ich angeführt und wo ich mich weiter weg vom -Mainstream- bewege, liegt auch auf der Hand und ich muss Böhm nicht von A bis Z folgen um ihn zu zitieren ohne dass man meint, ich würde ihn damit vereinnahmen wollen.”

    Mir ist halt aufgefallen, das der Böhm dieser Tage überall verlinkt wird, ich schätze, das liegt weniger an dem, was er sagt, als an der Blogroll der Page.

    “Noch was. Wo liegt den eigentlich der praktische Nutzen all dieser Hurricane Studien?”

    Ich schätze, es geht meist um die Versicherbarkeit/Richtlinien für die Bebauung. Für die AGW-Vermarktung eignet es sich glaube ich nicht so gut, da sie die bisherigen Daten abdeckt, die Modellierung jedoch künftige Entwicklung einzuschätzen versucht. Da würde ich es eher versuchen.

    “Oder gelten viele dieser Hurricane Studien im Prinzip nur der Vermarktung von AGW, zu zeigen, dass alles immer schlimmer wird und praktisch themendeckend von den Eisbären über die Fluten und Dürren auch noch die Stürme miteinzubinden, damit manche endlich aufhören zu fragen, na eigentlich müssten aber auch viele Stürme der mittleren Breiten schwächer werden, wenn sich die hohen Breiten schneller erwärmen und so weiter?”

    Die Dürren sind das, was mich am meisten interessiert, ich komme eher aus der landwirtschaftlichen Ecke. Nochmal den Böhm mit den “besser belegten Prognosen”:

    “(U.A.) Anhaltender Rückgang des Anteils der festen Komponente des Niederschlages
    Bodenfeuchte zunehmend beeinflusst von der Temperatur (Verdunstung) und weniger vom Niederschlagsangebot”

    Arid oder Humid ist ein ziemlich großer Unterschied, und ich befürchte, darauf wird es für nennenswerte Teile der Welt ankommen, mit Impakten, die auch uns betreffen. Das es keine anderen Probleme gäbe, ist nicht meine Meinung. Böhm geht in der verlinkten Seite vom A1 Szenario aus. Ich sehe in der Konsequenz eher die A2-Familie.

  71. #72 Gunnar Innerhofer
    August 2, 2010

    und ich sehe die “A0 Familie” und damit genug für die Woche.

  72. #73 Krishna Gans
    August 2, 2010

    @Gunnar Innerhofer
    Eine Abkühlung hat es gegeben, eine Erklärung nicht.
    Das hat auch nichts mit CO2 ja oder nein nichts zu tun, idst auch nicht Gegenstand meiner Aussage.
    Egal, ob damals Konsens oder nicht herrschte, ist auch nicht “mein” Thema.

  73. #74 Bleyfuss
    August 3, 2010

    @Hoffmann
    Welche Rolle spielen Satellitenmessdaten bei der Temperaturermittlung z. B. beim GISS. (Lena lässt grüßen).

  74. #75 Rudi
    August 3, 2010

    Ja darf frau hier einfach Fragen an G.Hoffmen stellen? Na dann mal
    @G. Hoffmann
    Mit den Klimamodellen wäre es doch ein Leichtes die Temperaturdrift, die sich infolge der CO2-Zunahme ergibt (mit Klimasesnsitivität = 3), isoliert von natürlichen Temperaturschwankungen zu berechnen und diesen Verlauf den gemessenen globalen Temperaturen der Vergangeheit gegenüberzustellen. Da könnte sich doch jeder selbt ein Bild darüber machen wie realistisch 3Grad Klimasensisitivität denn sind. Wann präsentieren sie uns die Kurven?
    (Julia lässt Grüßen)

  75. #76 Franz Nörgel
    August 4, 2010

    rudi,
    die modellierte klimavergangenheit findest du selbst, auch im ipcc, musst nur ein bisschen googeln und nicht vergessen, der T anstieg verläuft nicht linear.

  76. #77 BK
    August 5, 2010

    Was hier wieder über vulkanische Einflüsse aufs Klima verzapft wird ist schon haarsträubend.

  77. #78 Rudi
    August 5, 2010

    Franz Nörgel,
    ich hab es mit googeln schon (kurz) versucht, doch das Gesuchte bisher nicht gefunden.
    Unter
    http://www.climatedata.info/Temperature/Temperature/simulations.html
    wird wohl die Vorgehensweise beschrieben, aus einer Statistik möglicher Verläufe die Wahrheit zu finden. Na bitte, wenn das nicht gelingt?!
    (Winston Churchill lässt grüßen)

  78. #79 Eddy
    August 7, 2010

    Um welches Thema könnte es sich hier handeln?

    “Auch zu einem anderen Thema kann ich mir eine Bemerkung nicht verkneifen. Die xx stellen mit anmassender Selbstsicherheit Behauptungen über winzigste Einzelheiten auf, für die sie keinerlei Beleg haben und auch nicht haben können. Onehin fördert vielleicht gerade die Tatsache, dass (ihre xx) Meinungen durch nichts belegt werden, die charakteristische drakonische Feindseligkeit gegenüber Personen mit geringfügig abweichenden Ansichten, übrigens besonders auf dem Gebiet der xx.”

  79. #80 Eddy
    August 7, 2010

    Ok, noch ein kleiner (riesengrosser) Hinweis:

    Das Zitat stammt von Richard Dawkins aus dem Buch

    “DER GOTTESWAHN”

  80. #81 Karl Mistelberger
    August 12, 2010

    Zwischen dem Endlosgelabere können ab und an ein paar Fakten nicht schaden: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/2010july/

  81. #82 Willy Wusel
    August 12, 2010

    Kennt irgendjemand hier dieses Video und diesen “Dozenten” und kann dazu Stellung nehmen?
    http://www.mefeedia.com/watch/32294787

  82. #83 Rudi
    August 13, 2010

    Fakten, Fakten …..
    Die große Unbekannte im Klimawandel sind die natürlichen Temperaturschwankungen. Keine S.. weiß wieviel am T-Anstieg rein zufällig durch PDO oder sonstige Einflüsse entstanden ist.
    Man sehe sich doch einfach mal die PDO (gemessen) an.
    http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Pdoindex_1900_present.png&filetimestamp=20091212183433

    PS: Die Erkenntnis heute ist doch, dass die Klimaexperten viel zu wenig wissen, als dass sie berechtigt wären den Menschen Angst- und Schuldgefühle einzuflößen.

  83. #84 Stefan P
    August 13, 2010

    @ Karl Mistelberger

    …was haben GISS-Daten noch mit Fakten zu tun?

  84. #85 Krishna Gans
    August 13, 2010

    @Stefan P
    Der Herr Mistelberger möge uns doch mal die GISS SST Daten vom Dechsendorfer Weiher mitteilen, dann kann man über deren Wahrheitsgehalt und den Realitätsbezug selbiger diskutieren….
    ;.)

  85. #86 Krishna Gans
    August 13, 2010

    @Stefan P
    Der Herr Mistelberger möge uns doch mal die GISS SST Daten vom Dechsendorfer Weiher mitteilen, dann kann man über deren Wahrheitsgehalt und den Realitätsbezug selbiger diskutieren….
    ;.)

  86. #87 Tomtom
    August 14, 2010

    @Willy
    Stellungname: So viel Blödsinn, dass ich gar nicht weiss, welche seiner Thesen ich zuerst zerlegen soll. Er widerspricht sich selbst mehrfach.
    Einzig der angebliche Rückgang der Messtationen war mir neu. Muss ich mal bei GISS nachschauen.

    Tomtom

  87. #88 Stefan P
    August 14, 2010

    Hansen versucht wohl mit aller Gewalt in die Nähe seiner ‘Prophezeiungen’ von 1988 zu kommen:

    http://pielkeclimatesci.files.wordpress.com/2010/08/hansen88_v_obs.jpg?w=500&h=350

    …The red curve follows a scenario (A) of continued emissions growth based on the previous 20 years before 1988 (which turned out to be an underestimate of actual emissions growth.) …

    Auf Grund der Entwicklungen der Emissionen genügt es also, Hansen und seinen Jüngern die rote Kurve um die Ohren zu hauen.

    Genaueres dazu hier:
    http://wattsupwiththat.com/2010/08/13/is-jim-hansens-global-temperature-skillful/#more-23402

  88. #89 axel
    August 14, 2010

    Hallo Krishy,

    einmal posten genügt 😉

  89. #90 Karl Mistelberger
    August 15, 2010

    Stefan P· 13.08.10 · 12:13 Uhr …was haben GISS-Daten noch mit Fakten zu tun?

    Sehr viel mehr als das Lügengeschwätz der Labertanten und Ultraflachwichser aus der Klimaleugnerecke: http://www.skepticalscience.com/Assessing-global-surface-temperature-reconstructions.html

  90. #91 Rudi
    August 15, 2010

    @ Karl Mistelberger
    Die Temperaturrekonstruktionen weisen ja eine gewisse Konsistenz (mit kleinen Abweichungen) auf. Das Problem ist halt, dass sie nicht auf die von J. Hansen berechneten Szenarien passen. (auch die selbstgestrickte nicht)
    Nun kann man rätseln.
    Wird die Natur die fehlenden 0,5 Grad in den nächsten Tagen oder Jahren nachholen, oder lässt sie den J. Hansen im Regen stehen.

    PS: Einem Klimawissenschaftler wär es wohl jetzt schon lieber, die Medien würden den Klimawandel zum Tabuthema erklären.

  91. #92 Franz Nörgel
    August 15, 2010

    hahaha, der Mistelberger:

    …”als das Lügengeschwätz der Labertanten und Ultraflachwichser aus der Klimaleugnerecke”

    Ein Laie in Klimafragen und täglich mit Hofbräu voll dreht endlich völlig ab, schimpft und flucht, weil er merkt, dass seine Ideologie baden geht.
    Misteldrunk, hast du auch mal was zu sagen, od. sollen wir uns ewig mit deinen dämlichen Links beschäftigen, hmmm?

  92. #93 Krishna Gans
    August 15, 2010

    @Karl Mistelberger
    So sieht eine s e h r aktuelle Tempraturrekonstruktion aus.

    Alles frisch nachlesbar hier
    Viel Vergnügen, aber am Dechsendorfer Weiher jetzt nicht Dauertauchen ohne Atemgerät üben bitte, vielleicht aber mit ‘ner Pulle “Löwenbräu” stattdessen ?

  93. #94 Tomtom
    August 16, 2010

    @Krishna

    Beeindruckend, danke für den Link. Muss mal lesen, was die eigentlich genau machen, aber so viel scheine ich schon jetzt rauslesen zu können:

    – Der starke Anstieg seit der Industrialisierung ist nicht widerlegt.
    – Die hübsche Kurve wird von ihnen nicht vermarktet als “so war das damals”, sondern mit “die Ungenauigkeiten der Proxys sind viel zu groß um realistisch über das Klima vor 1880 zu sprechen”.

    Eine interessante und wichtige Studie, aber kein “silver bullet”.

    Tomtom

  94. #95 facepalm
    August 16, 2010

    zu den Szenarien von Hansen 1988 gibt es auch einen Beitrag bei Globales Klima. Und wen wundert es, der Tenor ist differenzierter als bei whattsupwiththat, pielke etc.

    Übrigens schade dass bei einigen der letzten Kommentaren Pöbeln und Beleidigen nicht mehr nur das übliche Alleinstellungsmekmal der Pseudo-Skeptiker war.

  95. #96 Krishna Gans
    August 16, 2010

    @Facepalm

    Übrigens schade dass bei einigen der letzten Kommentaren Pöbeln und Beleidigen nicht mehr nur das übliche Alleinstellungsmekmal der Pseudo-Skeptiker war.

    Nein, das übernehmen immer wieder auch mal gern die Vertreter der alarmistischen Seite, wie zuletzt der Mistelberger beim x-ten Bier

  96. #97 Krishna Gans
    August 16, 2010

    ..oder auch in etwas subtilerer Form so Palmwedel wie Facepalm

  97. #98 Karl Mistelberger
    August 17, 2010

    Alles frisch nachlesbar hier

    Bis die Arbeit endgültig veröffentlicht ist wird sie schon in der Versenkung verschwunden sein. Wieder einmal hat sich einer festgenagelt. Morgen wird er über Anderes labern. Da wiederholt sich einer gerne: http://www.scienceblogs.de/primaklima/2009/12/moral-maze.php#comment75880

    Watts pathetischer Schwachsinn “This paper is a direct and serious rebuttal to the proxy reconstructions of Mann.” kontrastiert mit den ganz trockenen Kommentaren:

    “I note that one of their conclusions “If we consider rolling decades, 1997-2006 is the warmest on record; our model gives an 80% chance that it was the warmest in the past thousand years” is completely in line with the analogous IPCC AR4 statement.” (Gavin Schmidt)

    Watts macht da viel Lärm um nichts: http://climateprogress.org/2010/08/16/hockey-stick-paper-mcshane-and-wyner-statisticians/

  98. #99 Georg Hoffmann
    August 17, 2010

    @Karl

    Ich kann nicht wirklich etwas zu dem Paper sagen (gerade erst ausgedruckt), aber nur so Pi mal Daumen duerfte die “neue” Rekonstruktion voellig im Unsicherheitsbereich der vorigen IPCC Rekonstruktionen verschwinden.

  99. #100 Tomtom
    August 17, 2010

    Wenn ich das recht sehe, zeigt das hybsche Diagramm (falls man es kritiklos annimmt), dass es eine Abkühlung vom Jahr 1000 bis 1850 gab und eine Erwärmung auf das Ausgangsniveau bis ins Jahr 2000.
    Wir haben also eine Entwicklung, die in 150 Jahren das erwärmt, was vorher 850 Jahre abgekühlt ist – mehr als fünf mal so schnell.

    Zudem: Wenn man das Diagramm nicht 1998 enden lässt, sondern 2009, dann wäre m.E. der Endpunkt auch schon wieder ein Stück höher, da die rote Linie ja den Mittelwert darstellt; die extreme Temperatur von 1998 fällt damit kaum ins Gewicht und die etwa konstant hohen bis 2010 wurden gar nicht erst betrachtet. Gerade sie würden aber der roten Durschnittslinie einen kräftigen Schub nach oben mitgeben.

    Tomtom

  100. #101 Stefan P
    August 18, 2010

    …wenn man so rumkotz wie der Herr Mistberger übersieht man natürlich wesentliche Dinge. Diese angeblichen drei ‘völlig unabhängigen’ (lol, selten so gelacht) Datenreihen basieren alle auf den gleiche Rohdaten, ein Umstand den sogar der sattsam bekannte ‘Skeptiker’ Phil Jones eingeräumt hat. Es kommt eben nur darauf an, wer diese Daten so lange durch den Wolf dreht, bis das erwünschte Ergebnis rauskommt.

    In Neuseeland läuft zur Zeit eine Klage beim Obersten Gerichtshof gegen Fälschungen (pardon ‘Adjustierungen’) der Temperaturentwicklung in NZ durch NIWA.

    …The statement of claim filed on behalf of the New Zealand Climate Science Education Trust (NZCSET) asks the court for three rulings:

    A: to set aside NIWA’s decisions to rely upon its Seven Station Series (7SS) and Eleven Station Series (11SS), and to find the current NZTR to be invalid.
    B: to prevent NIWA from using the current NZTR (or information originally derived from it) for the purpose of advice to any governmental authority or to the public.
    C: to require NIWA to produce a full and accurate NZTR…

    http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2010/08/nz-niwa-adjustment.png?w=640&h=393

    http://www.stuff.co.nz/national/4026330/Niwa-sued-over-data-accuracy

  101. #102 Karl Mistelberger
    August 19, 2010

    @Georg: McShane und Wyner wollen zeigen, dass man mit Proxies nichts anfangen kann und meinen sie hätten eben dieses zumindest plausibel gemacht. Tatsächslich aber haben sie nur folgendes nachgewiesen:

    This paper shows, if proof were needed, that it is possible to get ill-considered papers into good peer reviewed journals, especially if they are on hot topics.

    siehe: http://climateaudit.org/2010/08/14/mcshane-and-wyner-2010/#comment-239368

    Die beiden scheinen damit für den Klimaschmock des Monats zu kandidieren.

  102. #103 just me
    August 20, 2010

    @Krishna Gans
    Warum finden sie das Papier von McShane und Wyner eigentlich gut? Es muss ja einen Grund geben. Können sie mir Details dazu sagen? Im Gegensatz zu mir, sind sie doch “Skeptiker”. Warum waren sie nicht skeptisch gegenüber diesem Papier?

  103. #104 Karl Mistelberger
    September 23, 2010

    Georg Hoffmann· 17.08.10 · 11:14 Uhr @Karl Ich kann nicht wirklich etwas zu dem Paper sagen (gerade erst ausgedruckt), aber nur so Pi mal Daumen duerfte die “neue” Rekonstruktion voellig im Unsicherheitsbereich der vorigen IPCC Rekonstruktionen verschwinden.

    A COMMENT ON “A STATISTICAL ANALYSIS OF MULTIPLE
    TEMPERATURE PROXIES: ARE RECONSTRUCTIONS OF
    SURFACE TEMPERATURES OVER THE LAST 1000 YEARS RELIABLE?” BY
    MCSHANE AND WYNER

    Gavin A. Schmidt
    NASA/Goddard Institute for Space Studies
    New York, New York, USA

    Michael E. Mann
    Department of Meteorology and Earth and Environmental Systems Institute,
    Pennsylvania State University, University Park , PA, USA

    Scott D. Rutherford
    Department of Environmental Science
    Roger Williams University, Bristol, Rhode Island, USA.

    Accepted in Annals of Applied Statistics
    September 20, 2010

    http://pubs.giss.nasa.gov/docs/notyet/inpress_Schmidt_etal_2.pdf

  104. #105 Martha Mcnany
    August 24, 2015

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