Der neue HadCRU4 Datensatz ist raus und ich dachte ein paar ganz einfache Vergleiche mit den alten Temperaturen des HadCRU3 Datensatz sind vielleicht ganz interessant. Primaklima ist aber bei weitem nicht der erste, der sich HadCRU4 anschaut und so sei mal gleich auf die Arbeiten der Konkurrenz verwiesen: ZAMG und Reinhard Böhm, Realclimate und SkepticalScience. Im Beitrag von Science Sceptical wird übrigens sehr schön gezeigt, dass, wenn man das Datennetz vom GISS auf das der HadCRU reduziert, die meisten Unterschiede zwischen den beiden sehr unterschiedlich berechneten Globalen Temperaturserien verschwinden. Lesenswert!

Hier soll es aber um etwas anderes gehen. Um die Unterschiede zwischen HadCRU3 und HadCRU4 auf einer sehr einfachen Ebene, nämlich den Trends.

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Bild 1: HadCRU3 und HadCRU4 monatliche Anomalien im Vergleich.

Die beiden Punkte, die im neuen Datensatz insbesondere verbessert wurden, sind zum einen der konsistente (“konsistentere”) Übergang der ozeanischen Temperaturdatensätze, die jeweils auf unterschiedlichen Messmethoden beruhten (Wasser im Holzeimer vs in das Schiff gepumptes Wasser vs etc.. Für Details siehe hier und hier), zum anderen, dass man sich bemühte mehr polare Stationen für die letzten Jahre dazu zubekommen. Letzteres führt, wie wir gleich sehen werden, zu leicht gröszeren globalen Temperaturtrends, denn in den letzten Dekaden war die Erwärmung der arktischen Polargebiete besonders stark.

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Bild 2: HadCRU3 und HadCRU4 monatliche Anomalien während der letzten 40 Jahre des Anthropozaens.

Aber werfen wir erst einmal einen naiven Blick auf die Daten. Bild 1 zeigt die beiden Datensätze. Die gröszten Unterschiede finden sich in den 40er und 50er Jahren, hauptsächlich auf Grund der neuen Homogenisierung der Ozeantemperatur-Datensätze. Dazu gab es ja vor längerer Zeit bereits ein ausführliches Paper.

Machen wir einmal einen Zoom auf die letzten 40 Jahre des Anthropozaen. HadCRU3 scheint fast überall minimal unter HadCRU4 zu liegen. Wahrscheinlich liegt das daran, dass die Referenzperiode von 1960-1990 im HadCRU4 Datensatz (also die Klimatologie, wenn man so will) leicht kälter als im HadCRU3 ist. Das sollte aber an sich die entscheidenden Trend unbeeinflusst lassen.

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Bild 3: HadCRU3 und HadCRU4 jährliche Anomalien während der letzten 40 Jahre des Anthropozaens.

Die Jahresmittel in Bild 3 sind einfach als arithmetisches Mittel der Monate berechnet. In dieser Darstellung wird der Unterschied zwischen den beiden Datensätzen während der letzten Jahre besonders deutlich. So unterscheiden sich dann auch die Trends der letzten 10 Jahre in HadCRU3 und HadCRU4 besonders deutlich (leicht negative ändert sich in leicht positiv), während Trend über längere und klimatologisch relevante Zeitspannen schon wieder fast gleich sind (siehe den Vergleich der beiden 20 Jahres-Zeitspannen).

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Bild 4: HadCRU3 Trends für jede Trendlänge zwischen 2 und 50 Jahren. Die schwarze Linie paralel zur X Qchse markiert also die 10 Jahrestrends und die schräge, rote Linie am rechten Rande der Graphik markiert den jeweils letzten Trendwert für alle berechneten Trends.

Das gab mir dann die Idee zu den folgenden Darstellungen. Statt den Trend wie in Bild 3 nur für einen Zeitunkt (also den aktuellsten, der eben 2010 einschliesst) und dann für irgendwie willkürlich gewählte Zeitspannen (in Bild 3 also für die letzten 10 bzw. 20 Jahre) zu berechnen, habe ich mal für jeden Zeitpunkt in den letzten 161 Jahren (von 1850 bis 2010 jeweils einschliesslich) jeden Trend zwischen 2 Jahren und 50 Jahren berechnet. Das hat im Prinzip den positive Effekt, dass nun eigentlich niemand mehr sagen kann, dass dieser oder jener Startzeitpunkt willkürlich gewählt sei. JEDER Startpunkt und JEDES Zeitintervall wird berechnet.

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Bild 5: HadCRU3 und HadCRU4 Trends berechnet für alle Trendlängen zwischen 2 und 50 Jahren im Vergleich.

So viel Information erfordert natürlich eine andere Darstellungsweise. Bild 4 zeigt für jede Intervalllänge (siehe Y Achse) den jeweiligen Trend als Farbcode. Er ist immer als °C/Dekade berechnet und variiert zwischen Trend von Abkühlungstrends von -0.3°C/Dek (blau, grün Töne) zu Erwärmungstrends von +0.3°C/Dek (gelb, rot Töne). Gröszere Gradienten wurden abgeschnitten. Sie tauchen nur bei kurzen Zeitspannen auf und überfordern etwas den Colorbar meines Plottprogramms.

Zuerst mal ein paar Bemerkungen um das Auge zu schulen, für alle die nicht so gewohnt sind, solche bunten Bilder anzuschauen. Ich habe zwei Striche zur Orientierung eingezeichnet, einen schwarzen, parallel zur X-Achse, und einen roten.

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Bild 6: HadCRU3 und HadCRU4 Zehn-Jahrestrends im Vergleich. Die Kurve entspricht dem Schnitt (schwarze Linie) durch das Bild 4 oben.

Zuerst zum schwarzen. Die Farben längs des schwarzen Strich geben alle Zehnjahrestrends der letzten 161 Jahre an. Und so muss man entsprechend jede Linie parallel zur X-Achse lesen. Unterhalb der Zehnjahrestrends dominiert insbesondere ENSO die Variabilität der globalen Temperaturen. Ein wildes Gezappel. Schon ein ENSO Ereigniss mehr oder weniger in einem 10 Jahresintervall entscheidet über das Vorzeichen des Trends. Offensichtlich sind wir hier falsch, wenn wir nach dem Einfluss der anthropogenen Erwärmung fanden wollen. Allein die ENSO Statistik last den 10 Jahrestrend wild hin und her wackeln.

Bild 6 zeigt nochmal diesen Schnitt längst der X-Achse bei den 10 Jahrestrends und vergleicht gleichzeitig HadCRU3 und HadCRU4. Der neue Datensatz hat praktisch überall eine leicht gedämpfte 10 Jahresvariabilität. Der sehr starke Einfluss von ENSO Ereignissen auf den HadCRU3 Datensatz ist im neuen HadCRU4 etwas gedämpft. Und wie schon beim Betrachten der Rohdaten (Bild 3) zu vermuten, sind die 10 Jahrestrends der letzten Jahre etwas höher. Zu keinem Zeitpunkt werden sie jetzt noch negativ.

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Bild 7: HadCRU3 und HadCRU4 Trends die das Jahr 2010 mit einschliessen. Es handelt sich also um die “aktuellsten” Trends, die der roten Linie im Bild 4 oben entsprechen.

Diese gedämpfte Multi-Jahres- bzw. gedämpfte dekadische Variabilität von HadCRU4 kann man auch im visuellen Hin-und-Her-Blink-Vergleich der beiden Datensätze machen. (siehe Bild.5). Im klimarelevanten Bereich von Trends über mehr als 20 Jahre nehmen die Werte systematisch ab. Tatsächlich nimmt im Gegenzug die Amplituden von Trends zwischen 5-10 Jahren eher leicht zu, was daraufhin deutet, dass HadCRU4 etwas sensibler auf tropische, ENSO dominierte Datensätze reagiert als das vorher der Fall war. Ich bin mir aber keinesfalls sicher und schau noch mal in die Paper herein. Vielleicht liegt diese Verschieben von Variabilität im Datensatz auch an etwas ganz anderem.

Bild 7 bestätigt das oben Gesagte nochmal. Hier schauen wir alle Trends an, die berechnet wurden unter Einschluss des Jahres 2010 (dem Ende des HadCRU4 Datensatz). Man sieht erstmal sehr schön, wie sehr die kurzzeitigen Trends (<20 Jahre) hin- und herwackeln, wenn man ein Jahr in der Trendberechnung dazunimmt. Das ist genau der Grund, warum man eben Klimabetrachtungen mit Trend > 20 Jahren beginnen kann. Für Trends > 20 Jahre stabilisieren sich hier die Werte. Ein Jahr mehr oder weniger ändert nicht mehr viel. HadCRU3 und 4 liegen beide knapp unter Trends von 0.2°C/Dekade, wobei wie gesagt HadCRU3 leicht höhere Werte ergibt (siehe das Blincker-Bild 5 oben).

Bild 7 kann man übrigens auch als eine Anleitung zum Cherrypicken für Klimaskeptiker lesen. Man sucht sich einfach die Trendlänge heraus, der den kleinsten oder gar negativen Wert in der Vergangenhait aufweist. Sie sollten also insbesondere auf Trends um 8-10 Jahre aufmerksam machen. Aber das wäre offensichtlich willkürlich, bei den groszen Schwankungen, die man erhält, wenn man nur ein paar Jahre dazu nimmt und deshalb würden die das natürlich nie machen.

Was könnte man sonst noch alles mit solchen Bildern/Analysen machen ? Man kann mit den anderen Datensätzen vergleichen (GISS oder BEST). Oder man kann das mal mit den Modellläufen des IPCC vergleichen. Aber das ist für ein anderes Mal.

Die Daten sind hier zu finden. Und die dazugehörigen Veröffentlichungen sind hier:

P.D. Jones, D.H. Lister, T.J. Osborn, C. Harpham, M. Salmon, and C.P. Morice, “Hemispheric and large-scale land-surface air temperature variations: An extensive revision and an update to 2010”, Journal of Geophysical Research, vol. 117, 2012. DOI.

PS Auf Wunsch der Leser hier auch die klimatisch deutlich stabileren 20Jahrestrends.

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Bild Supplement: Die 20 Jahrestrends von HadCRU4 und HadCRU3. Seit den 60er Jahren ist der Trend positiv und nimmt meist zu (was dan eine beschleunigte Erwärmung waere). Allerdings hat auch der 20 Jahrestrend Schwankungen und ist momentan abfallend im Vergleich zu seinem Maximum Ende der 90er. Der momentane Wert des 20 Jahrestrends beträgt ~0.2°C/Dek und ist in Übereinstimmung mit den modellierten Trends der IPCC Modelle, zb hier.

Kommentare (80)

  1. #1 axel
    April 21, 2012

    Wer selbst Bilder für die anderen Datensätze erstellen möchte, wird bei Nick Stokes fündig.

    Hier z.B. die bunten Bilder, wirklich ein “cherrypicker’s guide”:
    http://moyhu.blogspot.de/2011/11/js-gadget-for-viewing-temperature.html

    Temperaturzeitreihen, Trends und viele andere klimabedeutsamen Größen können hier graphisch aufbereitet werden (m.E. umfangreicher und schöner als bei WoodForTrees):
    http://moyhu.blogspot.de/2012/03/interactive-js-climate-plotter.html

    Viel Spaß!

    PS:
    Ob HadCru nun der bei Skeptikern mit Abstand beliebteste Datensatz bleiben wird? Die Auswahlregel lautete dort ja stets: Wähle denjenigen mit den kleinsten Trends.

  2. #2 energietechniker
    April 21, 2012

    @GH
    wenn sie auf den datensatz schauen, sehen sie da auch dass sich die erwärmung beschleunigt?

    http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-10-24/erderwaermung-beschleunigt-sich

  3. #3 just me
    April 21, 2012

    @Georg

    kannst du was zu den Ensemble von Schätzungen was sagen und wie das HadCRUT-Team damit die Unsicherheiten abschätzt? Ich finde, das ist auch ein wichtiger Teil des neuen Datensatzes.

  4. #4 Dr. Webbaer
    April 21, 2012

    Für Trends > 20 Jahre stabilisieren sich hier die Werte.

    Ist das hier so eine Art Gottesdienst?, also so ganz klar stabilisieren sich die Werte ja nicht über 20 Jahre, wenn man mal hier schaut:
    http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs_v3/Fig.A2.gif

    MFG
    Dr. Webbaer (der nicht nur bezogen auf die Stagnation zwischen 1998 und 2012 seinen Schwanz nicht so recht hoch kriegt, *hörhö*, sondern auch nicht bezogen auf andere Intervalle außer eben demjenigen ca. 1973 und 1998, aber da war auch Disco.

  5. #5 Rudi
    April 21, 2012

    “und die Erde erwärmt sich immer noch!”
    aber immer langsamer!! von der erwarteten Beschleunigung nicht die Spur.
    GH
    Haben sie nicht den Eindruck, dass der Temperaturanstieg bereits seit mehr als zehn Jahre gestoppt ist und nur die Arktis noch einen kleinen Nachlauf zeigt. (lernen aus Shakun)

    PS: Hat jemand Bild 7 verstanden?

  6. #6 just me
    April 21, 2012

    PS: Hat jemand Bild 7 verstanden?

    Ja. Ich. Das sind die Trends von x – 2010. y = ist dann der Trend und x ist die länge des Zeitraums, in der der Trend berechnet wurde. 10 Jahre wäre dann der Trend von 2001-2010, 20 Jahre von 1991-2010 usw.

  7. #7 Rudi
    April 21, 2012

    Danke @Just me, für die ausführliche Erläuterung des Trendrückblicks

  8. #8 Sabrina Schwanczar
    April 21, 2012

    @ Dr. Webbaer und Rudi

    Wenn unsere Klimalogen keine Erwärmung feststellen würden, müsste man sich Sorgen machen.

    Einordnen und abhaken.

  9. #9 BK
    April 21, 2012

    “Aber das wäre offensichtlich willkürlich, bei den groszen Schwankungen, die man erhält, wenn man nur ein paar Jahre dazu nimmt und deshalb würden die das natürlich nie machen.”
    Die Standardabweichung würde sich in Bild 7 gut machen.
    Der Link zu den Daten ist übrigens down.

  10. #10 Thorsten Seifert
    April 21, 2012

    @Rudi

    aber immer langsamer!! von der erwarteten Beschleunigung nicht die Spur.

    Wir befinden uns in einer Na Nina-Phase!

    Eine Beschleunigung vollzieht sich langfristig!

  11. #11 Rudi
    April 22, 2012

    @Thorsten Seifert
    Schauen wir uns doch einfach mal Bild 4 oder Bild 5 an. Was für ein Muster können wir darin erkennen? Ich meine, im Zeitraum von ca. 30 Jahren wechseln die Farben zwischen warmen und kalten (von rot über grün nach blau und zurück).
    Im Ergebnis haben wir : rot – blau – rot – blau – rot – xxx
    xxx ist noch nicht bekannt, aber wenn wir nun spekulieren auf was würden sie tippen?
    Wenn sie sich festgelegt haben werde ich ihnen sagen was das bedeutet.
    Das ist doch ein faires Angebot, oder?

  12. #12 Georg Hoffmann
    April 22, 2012

    @energietechniker

    “wenn sie auf den datensatz schauen, sehen sie da auch dass sich die erwärmung beschleunigt?”

    Im Interview bezieht sich Jones auf die 20 Jahrestrends. Ich habe die oben jetzt an den Artikel angehangen und ein paar Worte dazu gesagt. Der Trend ist gewissermassen die erste Ableitung der Temperaturen (ie Geschwindigkeit). Ein Trend im Trend (also zB ein ansteigender Trend) ist eine Beschleunigung.

  13. #13 Georg Hoffmann
    April 22, 2012

    @justme
    “kannst du was zu den Ensemble von Schätzungen was sagen und wie das HadCRUT-Team damit die Unsicherheiten abschätzt? ”
    Nicht auf die Schnelle. Sorry. Ich musste für die Plots 100 Datensaetze einlesen (also diese Ensembles) und daraus das Mittel bilden. Ich habe auch noch nicht verstanden, was das fuer die Berechnung der Unsicherheiten bedeutet.

    @Rudi

    Haben sie nicht den Eindruck, dass der Temperaturanstieg bereits seit mehr als zehn Jahre gestoppt ist und nur die Arktis noch einen kleinen Nachlauf zeigt. (lernen aus Shakun)

    Er ist gestoppt, genau so wie er vorher schon ein paar Mal gestoppt war (siehe Bild 6).

    Shakun redet von Variabilitaet der Ozeanzirkulation auf einer Skala von 1500 Jahren. Sind sie sicher, dass sie das Paper aufmerksam studiert haben?

  14. #14 Georg Hoffmann
    April 22, 2012

    @WB

    also so ganz klar stabilisieren sich die Werte ja nicht über 20 Jahre,

    Einfach nochmal ueber Bild 7 und jetzt auch das neue Bild am Ende nachdenken. 20 Jahrestrends sind bereits ziemlich stabil. Jones gibt in dem Interview oben die Unsicherheiten an.

  15. #15 Dr. Webbaer
    April 22, 2012

    @Hoffmann
    20-Jahres-Trends sind schon deshalb stabiler, weil die Datenlage (1880-2012) nur 6,5 dementsprechende Intervalle umfasst.

    Am sichersten wäre es also zurzeit ein 132,25-Jahresintervall zu betrachten.

    Das Jones-Interview scheint hier – http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2008-10-24/erderwaermung-beschleunigt-sich – verlinkt und überzeugt zumindest den Schreiber dieser Zeilen nicht.

    Vielleicht erklären Sie einmal, warum bei bekannter Datenlage – http://data.giss.nasa.gov/gistemp/graphs_v3/Fig.A2.gif (basierend auf: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/tabledata_v3/GLB.Ts+dSST.txt ) – immer wieder Ausschnitte gewählt werden – http://www.scilogs.de/wblogs/gallery/16/hadleydata.jpg ?

    Es ist doch gerade diese Ausschnittsartigkeit, die berechtigterweise “Klimaskeptikern” vorgeworfen wird.

    Bei der erfassten Datenlage (s.o.), die ohnehin so beschaffen ist wie eine dünnschichtige Legierung, darf doch nicht noch wahlfrei ohne besondere Begründung eingegrenzt werden. Vgl. auch mit dieser populären Grafik: http://www.zeit.de/wissen/2012-02/s35-infografik-globale-temperatur/s35-infografik-globale-temperatur-thickbox.jpg

    Was ist denn da i.p. Datenanalyse eigentlich los bei Euch?

    MFG
    Dr. Webbaer

  16. #16 Dr. Webbaer
    April 22, 2012

    @Hoffmann
    Antwort in der Pipe, womöglich wg. fünf Webverweisen…

  17. #17 energietechniker
    April 22, 2012

    @GH

    das neue bildchen zeigt dass auch die 20a trends über den gesamten datensatz wild hin und herzappeln.

    da braucht man schon viel phantasie um da ein AGW signal am rechten ende zu sehen

  18. #18 Rudi
    April 22, 2012

    @Dr W
    Die Sache ist einfach, der 20 Jahrestrend läuft dem 10 Jahrestrend ca 5 Jahre hinterher. Aufgrund dieser Eigenschaft lässt sich schon jetzt eine Prognose stellen wo der 20a Trend in 5 Jahren liegt. ( nehmen sie Stagnation an)

  19. #19 Karl Mistelberger
    April 22, 2012
  20. #20 gunnar innerhofer
    April 22, 2012

    was wird dabei besser, wenn man für die “letzten jahre” mehr polare stationen dazu nimmt?
    nichts, außer, dass die t anomalien etwas zulegen, da ja die arktis überproportional warm geworden ist.

    wie auch immer, alle korekturen welche von giss hadley etc. auftauchen laufen in die gleiche richtung: die kurven näheren sich immer weiter den modelloutputs. schwankungen der vergangenheit werden flacher und die stagnation über die letzte dekade will man unbedingt loswerden. dazu eignet sich die hinzunahme einiger “warmer” stationen freilich bestens, wenngleich der effekt nur gering ist. aber groß genug, um läßtigen “skeptiker” fragen auzuweichen. das politikum nimmt seinen lauf, es muss gefälligst wärmer werden und zwar so, wie wir es wollen bzw. was unsere modelle können.

  21. #21 Wolfgang Flamme
    April 22, 2012

    Wirklich stabile klimatologische Trends kann man nur über mehrere tausend Jahre erstellen. Trends über kürzere Zeiträume unterliegen Fluktuationen, was sich Cherrypicker gerne als ‘Beleg’ für irgendwelche Theorien zunutze machen. Besonderer Beliebtheit unter Cherrypickern erfreuen sich die Temperaturtrends der letzten 100 bis 200 Jahre…

  22. #22 just me
    April 23, 2012

    Wirklich stabile klimatologische Trends kann man nur über mehrere tausend Jahre erstellen.

    Was soll das sein? WSKTs (wirklich stabile klimatologische Trends)?

  23. #23 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Gunnar

    was wird dabei besser, wenn man für die “letzten jahre” mehr polare stationen dazu nimmt? nichts, außer, dass die t anomalien etwas zulegen,

    Sehr seltsame Frage. Je mehr Stationen man hat und je vollstaendiger die Abdeckung ist, umso kleiner werden die Ungenauigkeiten. Dass in diesem Fall die Anomalien ansteigen ist ein Resultat.

  24. #24 kai
    April 23, 2012

    georg, axel: seht mal, was eine vater und ein sohn aus den giss temperaturdaten herausholen:

    das sieht ja schon sehr viel vernünftiger aus als der hadcru4 datensatz, auf den ihr so stolz seid, mit den undurchsichtigen auswahlen der ghcn db messstationen, korrkturverfahren, der merkwürden art, die lufttemperatur in 2m höhe über der wasseroberfläche mittels wassereimern zu messen, etc., etc. (die details, wie giss das ausrechnet interessieren euch ja nicht im geringesten, jeder auch noch so kleine alarmistische hinweis auf euer geliebtes co2 in die “richtige” richtung wird triumphalistisch hochgespielt, gegenteiliges nobel bis angewidert verschwiegen, so gehört sich das doch für die “richtige konsenswissenschaft”, gelle)

    wieso kommt die “klimawissenschaft” nicht zu ebenso klaren ergebnissen wie dieser vater mit seinem sohn, so schwer ist das das doch nicht? es geht doch hoffentlich nicht um vordefinierte ideologie (hansen, gore, jones, mann, trenberth, schellnuber, etc.) die durch giss datensätze zu bestätigen ist?

  25. #25 axel
    April 23, 2012

    @ kai

    Auch sehr seltsam. Meine Beobachtung ist die, dass der CruTem-Datensatz der mit Abstand beliebteste auf der Seite der Skeptiker war. War ja auch ganz nett, dass die Region mit der stärksten Erwärmungsrate nicht berücksichtigt war und man daher einen Bias nach unten hatte.

    Mir ist dieses Update nach CruTem4 inetwa so wichtig wie eine Anpassung bzw. Neuzusammenstellung des Warenkorbs zur Berechnung der Inflationsrate. Oder um es für Sie noch klarer auszudrücken: Mich langweilt das nur und es geht mir völlig am Arsch vorbei. Wenn es 2100 dann 3-5°C wärmer sein wird, dann wird es bei der Messung wohl kaum auf 1 bis 2 Zehntel ankommen 😉

  26. #26 gunnar innerhofer
    April 23, 2012

    georg,

    ich meine, wieso hat man denn die “neuen”arktis stationen nicht schon immer berücksichtigt, bzw. wie lange sind den diese neuen reihen, also, wie weit gehen sie zurück usw. und wie viele sind es tatsächlich, konnte ich nicht finden.

  27. #27 Wolfgang Flamme
    April 23, 2012

    Was soll das sein? WSKTs (wirklich stabile klimatologische Trends)?

    Ist doch egal. Der von mir für die Trendermittlung veranschlagte Zeitraum ist jedenfalls bisher der längste hier vorgeschlagene und deshalb habe ich damit bisher auch am meisten Recht und alle anderen, die sich bei der Trendberechnung auf kürzere Zeiträume stützen sind unredliche Cherrypicker.

  28. #28 Gunnar Innerhofer
    April 23, 2012

    jaja, die Trends!

    es gibt auch Modetrends, oft ganz kurzlebige, dennoch “Trend”…

    Ein interessanter “Moment” im 20. Jahrhundert war auch die Zeit um 1945, nicht nur politisch. Der kurze “Peak” davor, nach ca. 3 Dekaden stetiger Erwärmung wurde erfuhr eine schlagartige Abkühlung. Genau genommen, kühlte es global binnen weniger Jahre so um knapp 0,3°C ab und dieses Niveau blieb dann ca. weitere 3 Dekaden bestehen.

    Erklärung? Die Aerosolgeschichte eignet sich wohl kaum, bzw. nur dann, wenn man die passende “Trendkurve” reinlegt, mit dem realen T Verlauf hat man aber grobe Erklärungsprobleme, oder etwa nicht?

  29. #29 axel
    April 23, 2012

    @ Gunnar

    Ja, diese Phase finde ich auch hochinteressant.

    Warum eignet sich die Aerosolgeschichte nicht? Passen würde es ja schon zur jetzigen Dekade, in der die anthropogenen Aerosole dank großer Anstrengungen von China und Indien wiederum einen Sprung gemacht haben.

    PS:
    In einem jüngeren Paper (Booth et al.) wird behauptet, dass AMO zu einem großen Teil ein Resultat von Aerosolen ist und eben nicht, wie bislang immer gedacht, Ausdruck einer zyklischen Meeresströmung. Falls sich das bestätigen sollte, wäre den Vahrenholts und den skeptischen Anhängern dieser Denkrichtung wieder einmal der Boden unter den Füßen weggezogen worden.

    Grüße

  30. #30 just me
    April 23, 2012

    @Wolfgang

    hm… nö, man muss seine genutzten Zeiträume erklären und noch besser zeigen, was passiert, wenn man einen anderen nehmen würde, oder warum das nicht gut wäre oder genauso gut wäre. Und diese Erklärungen müssen irgendwie sinnvoll sein. Das ist der Unterschied zwischen Cherrypicker und nicht Cherrypicker. Ich weiß nicht, wie dein Sarkasmus dabei so genau hilft…

  31. #31 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Wolfgang
    An Bild 7 kann man erkennen warum > 20 Jahre nicht willkuerlich ist. Es muss ein Zeitraum sein, der eine Reaktion der oberen Schicht des Ozeans zulaesst.

    @kai
    Hab mir das Video nicht angeschaut. Alle Datensaetze bekommen sehr aehnliches raus und die wiederum bekommen das Gleiche raus wie die Satelliten. Was auch immer an Problemen existieren moege, es spielt eine vernachlaessigbare Rolle.

    PS Man stelle sich vor, dass waere ein Video, in dem ein Vater mit seinem Sohn versuche abzuschaetzen wieviele Arten in ihrer Gegend austerben oder verschwinden wuerde wenn es zu X Grad Erwaermung kaeme. Man darf sicher sein, der Vorwurf einer NS/Stasi/Hitlerjugend/chinesische Volksarmee-maeszigen Gehirnwaesche, waere noch das Geringste. Nu ja. Auch wurscht.

  32. #32 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @WB

    20-Jahres-Trends sind schon deshalb stabiler, weil die Datenlage (1880-2012) nur 6,5 dementsprechende Intervalle umfasst.

    Offensichtlich falsch. Gaebe es andere Temperaturamplituden von Jahr zu Jahr oder waere
    der Klimanoise nicht eben von der Form, der er ist, dann haette man eben bei einem ganz anderen Wert (50?, 100? , 10?) Jahren einen solchen Effekt wie im Bild 7. Denken Sie doch nochmal ueber dieses Bild nach.

    Vielleicht erklären Sie einmal, warum bei bekannter Datenlage – immer wieder Ausschnitte gewählt werden –

    Oder Sie erklaeren, warum Sie mich mit Links zu X oder Y belaestigen. Hier sind absolut alle Trends zu jedem Zeitpunkt zu finden. Am besten Sie versuchen, sich damit zu beschaeftigen.

    Bei der erfassten Datenlage (s.o.), die ohnehin so beschaffen ist wie eine dünnschichtige Legierung, darf doch nicht noch wahlfrei ohne besondere Begründung eingegrenzt werden. Vgl. auch mit dieser populären Grafik: http://www.zeit.de/wissen/2012-02/s35-infografik-globale-temperatur/s35-infografik-globale-temperatur-thickbox.jpg

    An dem Bild koennen Sie sehr schoen sehen, wie dumm Sie argumentieren oder es versuchen. Das gleiche zeigt praktisch Bild 6 mit all den Zeitpunkten in der Vergangenheit, bei denen die Zehnjahrestrends Hoffnung auf ein Ende der Erwaermung gaben. Schniff. Wir wissen, wie es ausging…

    Also einfach mal versuchen bei diesem Beitrag zu bleiben, dann wird es schon mit der Qualitaet ihrer Beitraege.

  33. #33 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Energietechniker

    das neue bildchen zeigt dass auch die 20a trends über den gesamten datensatz wild hin und herzappeln.

    Sie hatten (nur zu Ihrer Erinnerung) gefragt, ob ich eine Beschleunigung sehe. Jones bezog sich auf die letzten 50 Jahre, also den Zeitraum, in dem eine klare globale Erwaermung stattgefunden hat und fuer den die Klimaforscher davon ausgehen, dass das mit der Konzentration der Treibhausgase in der Atmosphaere zu tun hat. Nun koennen Sie selbst Jones Aussage ueberpruefen. Ziehen Sie einen Trend durch den Trend im Supplement Bild.

  34. #34 Wolfgang Flamme
    April 23, 2012

    An Bild 7 kann man erkennen warum > 20 Jahre nicht willkuerlich ist. Es muss ein Zeitraum sein, der eine Reaktion der oberen Schicht des Ozeans zulaesst.

    Ein Zeitraum von ein paar Jahrtausenden läßt definitiv eine Reaktion der oberen Schichten des Ozeans zu. Und sogar noch der deutlich tieferen, nebenbei bemerkt.

  35. #35 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Wolfgang

    Ein Zeitraum von ein paar Jahrtausenden läßt definitiv eine Reaktion der oberen Schichten des Ozeans zu.

    Vielleicht in diesem Zusammenhang nochmal den Unterschied zwischen Trend und Gleichgewichtszustand nachschlagen?

  36. #36 energietechniker
    April 23, 2012

    @GH

    Nun koennen Sie selbst Jones Aussage ueberpruefen. Ziehen Sie einen Trend durch den Trend im Supplement Bild.

    ich nehm jetzt mal an ihre trends zum jahr x sind [x-10a,x+10a] gerechnet und mach jetzt mal regression per augenmass:
    1950-2000: bechleunigte erwärmung
    1910-1930: beschleunigte erwärmung (grösser als 1950-2000)
    1970-2000: keine beschleunigung
    vermutlich ist das aber alles nicht statistisch signifikant

    also ich seh keine beschleunigung (und schon gar keine die auf AGW schliessen lässt). sieht man aber auch schon in bild 1 und 2.
    also sehen SIE jetzt eine beschleunigung oder nicht?

  37. #37 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Energietechniker
    “also ich seh keine beschleunigung”

    Das habe ich auch nicht erwartet, egal was auf dem Bild aufgetaucht waere.

    Jones gab in ihrem Link klar die Intervalle an, die er vergleicht. Sie koennten jetzt seine Aussage ueberpruefen, wenn Sie wollten. Aber richtig, sie beantworten sich lieber eine andere Frage, die sie meinen sich stellen zu muessen.

  38. #38 gunnar innerhofer
    April 23, 2012

    die größten dt´s zw. hc3 und 4 gibt es scheinbar um die 50ger jahre.
    warum? hat die nicht erklärbare, rasante abkühlung nach 45 nicht zum klimamodell gepasst?

  39. #39 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Gunnar

    “hat die nicht erklärbare, rasante abkühlung nach 45 nicht zum klimamodell gepasst?”

    Paranoia heisst ja nicht, dass sie nicht doch hinter einem her sind.

    Ansonsten den Thomson Artikel (s.o.) lesen (und dann die naechste Paranoia Krise durchleben).

  40. #40 Rudi
    April 23, 2012

    Warum wurden die Trends nur bis zum Jahr 2010 berechnet?

    Mit dem Link von K. Mistelberger (hier der Einfacheit nochmals eingeblendet
    http://www.skepticalscience.com/trend.php )
    lässt sich zeigen, dass sowohl der
    10 Jahres Trendwert für 2011 (auf -0.068) und der
    20 Jahres Trendwert für 2011 (auf 0.147 ) weiter fallen. (geht nur für hadcrutv3, hadcrut4 endet 2010)
    Denk man sich die Punkte in obige Grafik dann wird deutlich wohin die Trends laufen.

  41. #41 energietechniker
    April 23, 2012

    Phil Jones: Bei 20-jährigen Trends sind die Ergebnisse schon recht robust, die Standardabweichung ist da nur noch +/- 0.03 ºC pro Dekade. Der aktuellste 20-Jahrestrend, 1988-2007, beträgt 0.20 ºC pro Dekade. Bei diesem robusteren Maßstab sind die jüngsten Trends die steilsten. Nimmt man etwa den 20-Jahrestrend von vor zehn Jahren, also 1978-1997, so beträgt der nur 0.11 ºC pro Dekade. Das bedeutet: für hinreichend lange Zeiträume, über die man vernünftige wissenschaftliche Aussagen machen kann, hat die Erderwärmung sich beschleunigt und keineswegs abgeflacht.

    tja. wenn man dieses zitat anschaut und dann ihr bildsupplement, dann versteht man was agw-cherrypicking bedeutet.

    aber jetzt mal klartext: sehen SIE eine beschleunigte erwärmung oder nicht?

  42. #42 Rudi
    April 23, 2012

    @ G. Hoffman
    “Am besten ziehen sie in Bild 6 eine Linie parallel zur x Achse auf dem aktuellen Wert. ”

    Ja kommt hin für die nächsten 15 bis 20 Jahre (wegen der Stagnation)

    Ergänzung zu · 23.04.12 · 20:24 Uhr

    Die Trendwerte in den Grafiken Bild 6 und Supplement sind mit einem symmetrischen Filter berechnet (ohne Phasenverzug) dehsalb müssen
    der 10 Jahres Trendwert für 2011 dem Jahr 2006 und
    der 20 Jahres Trendwert für 2011 dem Jahr 2001 zugeordnet werden.

  43. #43 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Rudi

    Warum wurden die Trends nur bis zum Jahr 2010 berechnet?

    Ja genau, und warum nicht bis gestern? Quatsch, heute um 19:50, aaeh 51.

    Q: Why does the data set end in 2010? A: The paper describing the HadCRUT4 data set was submitted in 2011 and 2010 was the final complete year of data available at the time. Regular updates will follow and are discussed later in this FAQ.

    http://www.metoffice.gov.uk/hadobs/hadcrut4/faq.html
    Findet man in den Links oben. Aber nicht lesen!

    Denk man sich die Punkte in obige Grafik dann wird deutlich wohin die Trends laufen.

    Genau. Am besten ziehen sie in Bild 6 eine Linie parallel zur x Achse auf dem aktuellen Wert. Da wo sie das letzte Mal das Gleiche erzaehlt haben, schneidet diese Linie die jeweilige HadCRU3 oder 4 Kurve. ca 1980. Was meinen Sie?

  44. #44 axel
    April 23, 2012

    Alarmist, elender!!

  45. #45 Georg Hoffmann
    April 23, 2012

    @Energietechniker

    “aber jetzt mal klartext: sehen SIE eine beschleunigte erwärmung oder nicht? ”

    Sie halten “sehen” fuer eine Art magischen Akt? Sie haben doch bereits fuer sich selbst Jones Aussage bestaetigt gefunden. Prima. Es gibt also ueber den Zeitraum der letzten 60 Jahre bei den 20 Jahrestrends eine “Beschleunigung”.
    Moechten Sie noch klartextiger oder reicht das?

  46. #46 axel
    April 23, 2012

    @ Georg

    Es gibt hier gewisse Risse im Raum-Zeit-Kontinuum zu verzeichnen: Mein Beitrag von 20:36 Uhr war die Reaktion auf deinen von 20:39. Wäre es im Rahmen von Scienceblogs möglich, sich auf eine Newtonsche absolute Zeit zu verständigen?

    (Sorry für die Beschimpfung als “Alarmist”, aber das ist so üblich, wenn jemand von einer sich beschleunigenden Erwärmung spricht)

  47. #47 Rudi
    April 23, 2012

    “Phil Jones: Bei 20-jährigen Trends sind die Ergebnisse schon recht robust, die Standardabweichung ist da nur noch +/- 0.03 ºC pro Dekade. Der aktuellste 20-Jahrestrend, 1988-2007… ” siehe energietechniker· 23.04.12 · 20:32 Uhr

    Diese Aussage kann nicht stimmen. ( vermutlich liegt ein Übertragungsfehler vor?)
    +/- 0.03 °C/Dekade ??? 30 jährige Trends sschwanken deutlich stärker

    Der 20-jährige Trend beschleunigt seit 2010 nach unten. Kein Wunder, denn der Bezugspunkt überschreitet gerade das Jahr 2000 und von da an ging es seitwärts mit den Temperaturen was nun voll in den Trendwert eingeht.

  48. #48 Wolfgang Flamme
    April 23, 2012

    Vielleicht in diesem Zusammenhang nochmal den Unterschied zwischen Trend und Gleichgewichtszustand nachschlagen?

    Ich halte Dich davon ja keineswegs ab, Georg.

    Immerhin geht Deine Argumentation – wie die von Just Me – aber schonmal in die richtige Richtung, finde ich. Daß nämlich die Temperaturzeitreihe – nur für sich alleine – keinen eindeutigen Hinweis gibt, was nun richtige oder falsch gewählte Zeiträume für eine Trendberechnung sind. Dazu sind vielmehr weitere, begleitende Modellvorstellungen erforderlich.

    Ein Teil dieser Modellvorstellung ist eben eine deutliche CO2-Treibhauswirkung. Und die ist mit ein Grund, warum Trends, die über über die vergangenen tausende von Jahren ermittelt wurden, in der gegenwärtigen Situation von der Klimaforschung als nicht repräsentativ angesehen werden.
    Wenn man diese Modellvorstellung nicht teilt (wie es einige Hardcore-Klimaskeptiker ja tun) dann kann man eben auch mit ‘ähnlich schonmal dagewesen, alles ganz natürlich’ argumentieren. Die (unsichere und teilweise widersprüchliche) Datenlage allein schließt es jedenfalls nicht ganz aus.

    Soviel zur Begrenzung des Trendzeitraumes nach oben. Nach unten hin muß abermals ein Modell bemüht werden, thermische Trägheit, Diffusion, Dämpfungen mit verschiedenen Zeitkonstanten, Meßunsicherheiten, Totzeiten durch Transport-/Umwälzungsvorgänge, quasiperiodische Abläufe usw. Aber auch da gilt, daß wenn man auf andere Modellvorstellungen setzt, auch die Grenzen nach unten entsprechend anders gesetzt werden können.

  49. #49 gunnar innerhofer
    April 24, 2012

    georg,
    ich bin nicht paranoid, du allerdings schaffst es nicht, einfache fragen zu beantworten.
    irgendwelche links zu irgendwelchen papers sind zwar nett, helfen aber nicht weiter. papers gibt es wie sand am meer und das wort likely noch häufiger.
    du hast ja selbst keine ahnung von dem, was ich angesprochen habe und versteckst dich hinter den primitiven modellen, welche eben nichts von dem wiedergeben können, was interessant wäre. polemik hatten wir doch schon genug, also reiss dich doch ein bisschen zusammen oder lass deine antworten einfach sein, du hast ja nach eigenen aussagen besseres zu tun, scheinbar aber doch nicht.

  50. #50 MJ
    April 24, 2012

    “irgendwelche links zu irgendwelchen papers sind zwar nett, helfen aber nicht weiter.”
    “papers gibt es wie Sand am Meer”

    BITTE gebt dem Mann einen Nobelpreis.

    “also reiss dich doch ein bisschen zusammen”

    Gunnar Innerhofer, in seinem früheren Leben:

    “…seh ich mir gar nicht zu Ende an,
    weil populistischer Quark, ähnlich wie die ganze AGW Philosophie.
    Georg, was ist los mit ihnen? nix mehr wissen wollen zu Wetter und Klima und nur noch populistsiche Scheisse scheissen, aber hallo.
    Was sagen sie Träumer eigentlich zu Storchs neuer Analyse zum “Konsens”
    schon gelesen, Laie?
    Also, Laie, was denken sie und was haben sie dazu zu sagen?
    Nichts wie so oft, od heute doch was? Außer bla bla bla od Link a, b, c.
    Lieber Georg, steigen sie doch endlich mal von ihrem 2m Ross ab und versuchen sie am Boden über Klima zu reden. Dann stellt sich heraus, dass sie nicht mal das Wetter, die Witterung verstehen. Woher auch, sie sind eben nackter Laie und dann erzählen sie uns, warum die Hudson Bay irgendwann ausapert und anderen Scheiß, den sie einfach nicht verstehen, od. verstehen wollen.
    Sie sind ein Trottel, glauben sie mir, ich bin es auch, weil ich mich über Ideologen wie sie ärgere.
    In Summe sind sie ein Klimalaie, aber sie spielen den Hero, warum auch immer, gehen sie doch einfach Scheißen, ok?”

    Georg Hoffmann sollte sich ein Beispiel nehmen!

  51. #51 Alexandra
    April 24, 2012

    @ Georg Hoffmann· 23.04.12 · 11:28 Uhr

    Das Problem ist:

    Wie wollen Sie denn Daten, die auf unterschiedliche Weise gewonnen wurden seriös miteinander vergleichen ?

    So wie hier arbeitet keine seriöse Wissenschaft.

    Hier kommt es eben nicht darauf an, nochmal ein paar Stationen dazu zu nehmen, weil die Daten dann angeblich genauer sind, sondern auf die einheitliche Erhebung der Daten, damit diese vergleichbar sind.

    Und diese grundlegende Spielregel seriöser Wissenschaft, die einheitliche Erhebung von Daten, wurde wiederholt verletzt.

    Damit brauchen wir hier über eine angebliche Erderwärmung im Grunde nicht mehr zu diskutieren. Es gibt schlicht keine seriöse Datenbasis.

    Punkt.

  52. #52 Dr. Webbaer
    April 24, 2012

    @Georg Hoffmann
    Sie haben auf diese Nachricht reagiert und einige Feststellungen getroffen, die nahelegen, dass Sie die Kritik gar nicht verstanden haben.

    Der Artikel arbeitet – womöglich aus aktuellem Anlass, wir haben eine bald 15-jährige Stagnation bei der Erwärmung bezogen auf die Oberflächentemperaturen – darauf hin, dass erst 20-jährige Intervalle sinnvoll sind für die Trendeinschätzung. Andere meinen sogar 30 Jahre, denn Klima sei ein 30-Jahres-Intervall (vgl. auch einen bestimmten ZEIT-Artikel, ein sog. Faktencheck, der sicherlich als bekannt vorausgesetzt werden darf, ansonsten wird der rausgesucht), seien erst sinnvoll zu betrachten.

    Richtig ist dagegen, dass diesbezügliche Einschätzungen wahlfrei oder willkürlich gewählt sind, auch wenn es basierend auf der bisher von 1880 bis 2012 erfassten wie gewichteten Datenlage so aussieht als ließe sich eine bestimmte Intervalllänge sinnvoll bestimmen, die dann aussagekräftig wäre.

    Bemühungen dieser Art gehen aber Richtung Spekulatius, diese Nachricht bringt es ähnlich auf den Punkt.

    MFG
    Dr. Webbaer (der hier also Kaffesatzleserei wittert, die ein Klimatologe nicht nötig hat, die Gesamtdatenlage (1880-2012) legt eine Erwärmung von 0,6 Grad Celsius pro Dekade nahe, eine gewisse Beschleunigung der Erwärmung darf gerne “herbeitheoretisiert” werden, aber man kommt in keinem Fall durch die Datenlage begründet auf 2-4 Grad Celsius Erwärmung bis 2100 – “herbeitheoretisierte” Beschleunigung und Datenlage blieben aber bestmöglich zu trennen)

  53. #53 SHelle
    April 24, 2012

    ***Eilmeldung***
    Wie die Nachrichtenagentur REUTERS gerade meldet hat die Präfektin der Kongregation für die Glaubenslehre von der einzig wahren Wissenschaft verlauten lassen, dass “auf unterschiedliche Weise gewonnene Daten NICHT seriös miteinander verglichen werden können.” Weiter liess sie verlauten, dass “ein erhöhen der Stichprobenanzahl immer nur negative Effekte auf die statistische Signifikanz gehabt hat. Zumindest nach meinen Standarts.” und “besonders das hinzunehmen von Daten aus bisher nicht/wenig abgedeckten Gebieten (…) nicht zulässig ist. (…) Insbesondere, wenn es nicht zeigt was ich will”. Diese Reaktion auf die Veröffentlichung der neuen Temperaturdaten des CRU war von Beobachtern bereits erwartet worden, da bereits seit einiger Zeit starke Spannungen zwischen praktizierenden Wissenschaftlern und der Kongregation bestehen. Vielleicht deshalb und zur Entspannung der derzeitigen Krisensituation bot die Präfektin wohl an demnächst nicht mehr über dieses Thema zu sprechen [Zitat: “Damit brauchen wir hier über die (…) Erderwärmung im Grunde nicht mehr zu diskutieren. Es gibt schlicht (…) Daten(…)”]. Mit großer Spannung wird erwartet was Dr. W in seiner Fatwa zu selben Thema sagen wird. Sie wird noch für den heutigen Tag erwartet, jedoch wird Ihre Übersetztung einige Zeit in Anspruch nehmen.

    Zum Thema, es ist durchaus zu begrüßen das nun die Arktik besser abgedeckt ist. Besonders da die Erwärmung in diesen Gebieten am schnellsten voranschreitet. Vielleicht zwei etwas blöde Fragen : 1.) Kann mir jemand ein paar Worte dazu sagen, was die Unterschiede in der Berechnung der Globaltemperatur zwischen GISS, HadCRUt und NOAA sind? Oder geht das zu weit. 2.) Habe ich jetzt noch nicht gefunden daher einfacher : Wird nun HadCRUt3v als “unabhäniges” data set weitergeführt oder ist 2011 das letzte Jahr?

  54. #54 Dr. Webbaer
    April 24, 2012

    Mit großer Spannung wird erwartet was Dr. W in seiner Fatwa zu selben Thema sagen wird.

    Und diese lautet: ‘Was man nicht messen kann oder nur unzureichend gemessen hat, kann man grundsätzlich nicht sinnvoll managen.’

    Fürwahr!, eine nicht ganz neue Erkenntnis, aber es bietet sich doch von Zeit zu Zeit an darauf hinzuweisen, dass hoch komplexe Systeme ohnehin nur stark näherungsweise prädiktiert werden können und dass diese erkannte hohe Komplexität beim “Weltklima” – unsere Klimatologistenfreunde mögen hier nachsichtig sein, Ältere werden aber auf jeden Fall folgen können – um eine nur sehr auschnittsweise erfasste Datenlage ergänzt ist.

    Man könnte hier (aus einer bärigen Sicht) folgern wollen, dass die erst kürzlich mutierten Affen dabei sind sich zu verheben.

    MFG
    Dr. Webbaer

  55. #55 kai
    April 24, 2012

    @shelle, globaltemperatur, hahajahah

    der grösste mist der “klimaforschung”

    du wirst nie herausfinden, wie die datenfälscher in cru, giss und niaa/ncdc aus den primärdaten die famose “globaltemperatur” berechnen. nur schon danach zu fragen ist ein sakrileg, das seitens der agw deppen drakonisch mit schimpfkanonaden geahndet wird

    und wenn dann der naive georg verschiedene varianten der hadcru der vorpräpararierten temp.datensätze herunterladet und graphisch darstellt, interessiert ihn die herkunft der daten so überhaupt nicht. nur nicht nachfragen und überprüfen, wir mùssen doch verdammt nocheinmal irgendwann einmal jemandem vertrauen können, vor allem doch eingefleischten grünaktivisten, die für ihre grundüberzeugungen auch schon mal in den knast gegangen wurden

  56. #56 Dr. Moegebier
    April 24, 2012

    bei Georg ist es einfach so: wessen Brot ich esse, dessen Lied ich sing. Ende!
    Ich kann nur hoffen, dass es wirklich wärmer wird! Die Temperaturen in Deutschland , sind doch wirklich unter aller Sau.

  57. #57 Georg Hoffmann
    April 24, 2012

    @Webbaer

    Der Artikel arbeitet – womöglich aus aktuellem Anlass, wir haben eine bald 15-jährige Stagnation bei der Erwärmung bezogen auf die Oberflächentemperaturen – darauf hin, dass erst 20-jährige Intervalle sinnvoll sind für die Trendeinschätzung.

    Schwachsinn. Schauen Sie sich einfach Bild 7 an und entscheiden Sie meinethalben selber ab wann die Trend wohl nicht mehr von ENSO etc. beeinflusst ist.
    Der 15 Jahres trend ist positiv. Er betraegt 0.13°C/Dekade bis 2010 einschliesslich. Brauchen Sie den Plot?

    Richtig ist dagegen, dass diesbezügliche Einschätzungen wahlfrei oder willkürlich gewählt sind

    Haben Sie Bild 7 verstanden?

  58. #58 Georg Hoffmann
    April 24, 2012

    @MJ
    Ja, der Gunnar mag es gerne deftig.

    @Gunnar

    die größten dt´s zw. hc3 und 4 gibt es scheinbar um die 50ger jahre.
    warum? hat die nicht erklärbare, rasante abkühlung nach 45 nicht zum klimamodell gepasst?

    Das sagt einer, der an Konspirationen glaubt und das alle irgendwie unter einer Decke stecken, dass die CRU Daten manipuliert um den Kollegen bei den Modellen zu “helfen” etc etc. Kurz ein paranoider Konspirationsanhaenger. Und da gibt natuerlich auch keine Antwort, der Sie ohnehon nicht zuhoeren. Fuer alle anderen steht zu den Temperaturaenderung (von CRU3 und 4) etwas in dem Thomson Paper oben.

  59. #59 Dr. Webbaer
    April 24, 2012

    @Hoffmann
    Alles verstanden. Intention geahnt zudem. KA, was Sie nicht verstehen an der oben beschriebenen Einwändigkeit.

    Ist Ihnen klar, dass durch eine Verlängerung eines Betrachtungsintervalls die Gesamttendenz (oder: “Gesamttendenz”, wenn wir die Ausschnittartigkeit der Erfassung betonen wollen, was hier hier tun wollen oder müssen) – gerade auch wenn der betrachtetet gemessene Zeitraum auf ca. 132 Jahre eingegrenzt und demzufolge kurz ist – aus rein statistischen Gründen bzw. deren Methodologie berührend eher belegbar wird? Im Idealfall, also bei Betrachtung des Gesamtintervalls, eine “1:1”-Beziehung vorliegt?

    MFG
    Dr. Webbaer

  60. #60 Georg Hoffmann
    April 24, 2012

    @Webbaer
    “Ist Ihnen klar,”
    Mir ist ueberhaupt nicht klar, was Sie da erzaehlen. Sie muessen versuchen Deutsch zu sprechen, und, wenn das nicht gelingt, sich einfach an ihren Monologen erfreuen. Ist doch auch schoen.

  61. #61 kai
    April 24, 2012

    hoffmann “Kurz ein paranoider Konspirationsanhaenger”

    ja der gottseibeiuns möge uns verschonen von pösen wahrheiten

    mensch, reiss dich mal zusammen und mache die augen auf, wie wirst du dich in max 10 jahren vor dir selbst schämen und ärgern über den quark, den du zu agw produziert hast.

    hast du schon mal was vom isti projekt gehört? nein, da wird dann mit den datenbetrügereien bei der globaltemperatur aufgeräumt. mensch, wache auf aus deinen träumen

  62. #62 Dr. Webbaer
    April 24, 2012

    @Hoffmann
    Zielt der Vortrag darauf hinaus bestimmte Betrachtungsintervalle in ihrer Länge als durch ihre Länge bestimmt zu betrachten?

    Falls ja, dürfen Sie die Fragestellung als Dialog betrachten, falls nein, als (von Ihnen) unverstandener Monolog mit möglicher Wirkung auf Dritte.

    Stellen Sie sich einfach vor Sie fahren mit Ihrem klimatologistischen Kollegen Carrera-Bahn, und Sie gewinnen und manchmal verlieren Sie. – Irgendwann erheben Sie sich nach erfassten 1.000 Konkurrenzen ein Leistungsintervall zu bestimmen, das einen Trend unterstützen soll. Sie führen mit 510 zu 490.

    Kämen Sie dann eher auf eine Hundertschaft (oder anders bestimmte Intervallität) erfasster Konkurrenzen oder auf die Gesamtheit?

    MFG
    Dr. Webbaer (der sich natürlich auch als brotlos i.p. Statistik Beitragender ausklinken könnte – nach dem bereits Vorgefallenen)

  63. #63 Dr. Webbaer
    April 24, 2012

    * als durch ihre Länge im Wert bestimmt zu betrachten

  64. #64 kai
    April 24, 2012

    hoffmann, axel: the debate is over, you have lost the battle, climate research is a fraud, hansen, schmidt et al have repeatedly manipulated temperature data to deceive the public with a ridiculously misconstructed global temperature. look at the united states where hansen and has servants may be sued soon for intentional and purposeful scientific cheating

  65. #65 axel
    April 24, 2012

    Hui, Kai spricht jetzt sogar schon englisch mit uns.
    Vorteil: Er kennt seine üblichen Schimpfwörter nicht auf englisch, braucht man auch nicht:
    “Fraud”, “manipulated”, “cheating” sollten genügen, “hoax” dagegen wird schmerzvoll vermisst.

  66. #66 kai as english teacher
    April 24, 2012

    littleenglishaxel, who says english as this

    €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€
    I don’t recommend anything with regard to US-schools. But I’m a science teacher in Germany, (sorry for my bad English) so I think about what I would teach my classes in climate physics (“would”, because climate physics is not part of our school curriculum in physics in Nordrhein-Westfalen,).

    Teaching science means teaching settled science here. For example, a teacher of biology never would mention intelligent design. I teach Einstein’s theory of relativity, regardless of some people raising doubt about it. Maybe it’s wrong, who knows, but it’s the best theory explaining gravity, space and time.

    If I would show a film about climate science which contains claims of sea level rise of 5m or more until 2100 or using words like “doom”, I would have a problem and some hard work to elaborate what science really says. It seems, Heartland thinks, if pupils would see a second film showing the other extreme, it’s balanced and ok. Wrong, I would have two problems instead of one
    €€€€€€€€€€€€&&&&&&&&&&

    i want not like critik from anybody that tell english from you, you bastard

  67. #67 kai
    April 25, 2012

    here farther style blossom from english know of littleenglidhaxel:

    €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€

    But I’m concerned about the USA and understand the USA more and more less.

    Funny, a German meets a finnish citizen in an american blog. Globalisation works
    I think, your arguments will be an very important point at the moment (in future), when countries should be obliged to reductions to fixed per capita values. I agree, that it would be unfair to compair Finland with Germany or Spain. But we are far away from commitments like this. In EU we just try to reduce emissions by 20-30% until 2020 independent of the absolute values.

    PS:
    Germany is overestimated, still lots of coal and worse: new coal power plants planned. Most of the impressive looking 30% reduction resulted from the collapse of east-germany’s industry. The only remarkable law was the fed-in-tarifs for renewable energies, but the last 6 years were lost years for climate policy. But we are world champions in announcements

    Yes, per capita, the only fair measure. Or can you give good reasons, why an American may blow four times more CO2 than a Chinese or European citizen?

    Sometimes one learns a lot by listen to foreign medias. While the negotiations in Cancun I looked interested in US media. I saw a rather low coverage, and noone honestly discussed the USA being the main problem for progress in cancun. The american perception seems to differ significantly from the rest of the world.
    Recently I saw the leader of the greatest and most powerful nation, Obama, addressing his nation and anxiously avoiding to speak out the simple words “climate change”. Bizarre.

    PS:
    May I remember that US president Clinton signed the kyoto protocol, but it was never ratified? Here’s a nice map

    €€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€€

    teacher aprove of kai to littleenglishaxel:

    you may remember!!

  68. #68 axel
    April 25, 2012

    @ Kai

    Was ist der Kontext zu HadCru4? Thematisch passt das doch eher in den Dies-und-das-Thread, das Forum für Nullchecker und Pöbler, ihr passendes Zuhause für weitere “Qualitätskommentare” 😉

    PS: Muss jetzt weg (manche Leute arbeiten ja auch noch), das Shakespeare-Seminar beginnt um 10 Uhr c.t.

  69. #69 Dr. Webbaer
    April 25, 2012

    Vielleicht mal prosaisch zusammengefasst:

    Das gab mir dann die Idee zu den folgenden Darstellungen. Statt den Trend wie in Bild 3 nur für einen Zeitunkt (also den aktuellsten, der eben 2010 einschliesst) und dann für irgendwie willkürlich gewählte Zeitspannen (in Bild 3 also für die letzten 10 bzw. 20 Jahre) zu berechnen, habe ich mal für jeden Zeitpunkt in den letzten 161 Jahren (von 1850 bis 2010 jeweils einschliesslich) jeden Trend zwischen 2 Jahren und 50 Jahren berechnet. Das hat im Prinzip den positive Effekt, dass nun eigentlich niemand mehr sagen kann, dass dieser oder jener Startzeitpunkt willkürlich gewählt sei. JEDER Startpunkt und JEDES Zeitintervall wird berechnet.

    … kann man machen.

    Das ist genau der Grund, warum man eben Klimabetrachtungen mit Trend > 20 Jahren beginnen kann.

    … ist keine zulässige Schlussfolgerung.

    Polemikteil: Wie man überhaupt auf ein solches Vorgehen kommen kann, erschließt sich dem Schreiber dieser Zeilen nicht. Er schließt sogar darauf, dass die Arbeit mit Daten, mit der Statistik und das Folgern – Moment, es wird nach Abmilderung bei der Formulierung gesucht, gleich wieder da, …, …, … – unter Klimatologen nicht immer so erfolgt, wie es einige (fachfremde) Ältere gewohnt sind.

    MFG
    Dr. Webbaer

  70. #70 Alexandra
    Mai 7, 2012

    hier:
    http://commons.wikimedia.org/wiki/File:The_Earth_seen_from_Apollo_17.jpg

    ist ein Foto der Erde von Apollo 17 aus gesehen.

    Man bekommt einen Eindruck davon, wie dünn die Atmosphäre der Erde ist.

    Man kann froh sein, dass es auf der Erde nicht noch kälter ist.

  71. #71 kai
    Mai 8, 2012

    alexandra, die klimaspinner hassen solche bilder, da sieht man unmittelbar wie idiotisch die hypothesen der agwler sind: albedo ist unbestimmbar, wolken ändern sich andauernd, etc etc

    aber der venneckd kapiert das nicht, das ist zu hoch über dem horizont, er bastelt lieber windräder für kleinkinder

  72. #72 Georg Hoffmann
    Mai 8, 2012

    @Alexandra,Kai
    Fuer solche erschuetternden Fotos und ihre Diskussion habe ich extra ein Dies und Das Thread geschaffen. Könnt ihr wenigstens das mal respektieren?

  73. #73 just me
    Mai 8, 2012

    @Georg

    darf ich noch eine Sache anmerken: die Klimaspinner haben extra einen alten McDonalds auf einem NASA-Gelände angemietet, um solche Aufnahme und auch Videos zu rekonstruieren. Die NASA hat noch alte Bänder gefunden, die normalerweise damals aus Kostengründen überschrieben oder vernichtet wurden. Diese aber nicht. Und irgendeiner Garage hatte man noch die alten Abspielmaschinen gefunden… jetzt brauchte man nur noch Walöl ;). Klimaspinner sind schon verrückt. Andere Klimaspinner bohren Eislöcher oder Löcher in Matschseen oder andere Löcher und messen da den Wärmstrom oder so (kapiert habe ich das nie so recht) oder zählen Ringe bei Bäumen, oder lesen mühevoll Schiffslogs, nur um ein bisschen mehr zu erfahren. Spinner die. Oder die ersten Modellspinner, die haben alle Daten zusammengesucht, die sie bekamen, um ihre Modelle zu validieren… Spinner. Und da kommen Aufklärer wie Kai oder Alexandra, und erklären den Spinnern, dass sie doch validieren müssten…

    wie einfach es doch heute ist: man klickt einfach, kriegt alle Daten, den Sourcecode und eine Beschreibung, wie HadCRUT eben. Spinner die. So habe noch die Kurve zum Thema gefunden. 😉

    PS: Irgendwie finde ich es ja gut, dass du dieses Sozialprojekt für verlorene oekologismus.de-Kinder machst, aber… manchmal ist es heftig :).

  74. #74 Alexandra
    Mai 8, 2012

    Na Just me,

    Da werden sich die Kältetoten dieses Winters aber freuen, wie sehr es wärmer geworden ist.

    Ja HadCRUT hat halt magische Wirkung.

    Ich warte nur noch, wann die ersten wieder das Grab verlassen.

    Wenn Sie sich dieses verlinkte Bild von der Erde mal anschauen, dann müsste Ihnen klar werden, warum so extreme Temperaturgegensätze zwischen Tag und Nacht in der Sahara herrschen.

    Wir haben so gut wie gar keine Atmosphäre, die insbesondere Nachts das Auskühlen verhindert.
    Was bei uns für einigermaßen gemäßigte Temperaturen sorgt, ist allein das Wasser. Wo das fehlt ist es auch auf der Erde extrem, extrem ungemütlich.

    Das was die Klimaschützer machen ist bodenlose Verantwortungslosigkeit.

    Um die Erde bewohnbarer zu machen brauchen wir nicht CO2-Absenkung sondern Waldanpflanzung, damit es wieder feuchter auf dem Land wird, damit wir nicht mehr solche Temperaturextreme haben.

    Auf Grönland und der Antarktis kann man an den Eisschilden sehr gut erkennen, wie gering der Schutz der Atmosphäre vor Auskühlung ist – trotz der umliegenden Wasserflächen.

  75. #75 Karl Ranseier
    Juli 21, 2012

    “…die Erde erwärmt sich immer noch!”

    Wenn man einen solchen Quatsch ließt, kann man nur noch mit dem Kopf schütteln, zumal die Lügner vom CRU sowieso schon vor über 2 Jahren aufgeflogen sind. Das Motto scheint zu sein: Ist der Ruf erst ruiniert, lügt sich´s völlig ungeniert.

    Und jetzt mal die Fakten!

    China hatte zuletzt den kältesten Winter seit 100 Jahren, Bagdad erlebte den ersten Schnee überhaupt, Nordamerika hatte den meisten Schnee seit 50 Jahren, die Eisfläche in der Arktis erreichte Rekordwerte, die Temperaturen in Texas, Florida, Mexiko, Australien, Iran, Griechenland, Südafrika, Grönland, Argentinien, Chile … die Liste geht endlos weiter… waren noch nie so tief. Australien erlebte sogar den kältesten Sommer seit 50 Jahren. Kein Sommertag erreichte dort mehr als 31 C°, das erste Mal seit 1956!

    Trotzdem wagen es noch immer vereinzelte Klimaschwindelverbreitungsversucher, die offenkundig in´s Irrenhaus oder in den Knast gehören, von “Erwärmung” zu fantasieren!

    Jetzt wird die Abkühlung sogar durch harte wissenschaftliche Fakten bestätigt! Alle bisherigen Klimaschwindel-Organisationen welche die Welttemperaturen verfolgen (NASA, GISS etc.) haben ihre neusten Daten veröffentlicht. Alle zeigen, dass sich die weltweiten Temperaturen in den letzten 12 Monaten signifikant gesenkt haben.

    Die Durchschnittstemperatur hat sich innerhalb eines Jahres um 0.65 bis zu 0.75 C gesenkt!

    Einem internationalen Forscherteam ist es jüngst gelungen die Temperaturen der letzten 2000 Jahre zur rekonstruieren.

    Professor Dr. Jan Esper von der Universität Mainz: “Wir haben festgestellt, dass die historischen Temperaturen zur Römerzeit und im Mittelalter bis dato als zu kühl eingeschätzt wurden”.

    http://umwelt.scienceticker.info/wp-content/uploads/2012/07/Klimatrend_2000-Jahre.jpg

    Unter diesem link findet man die Rekonstruktion der historischen Temperaturen zurück bis ins Jahr 138 vor Christus. Die rote gestrichelte Linie gibt den Trend über den Zeitraum von damals bis heute an. Wie man deutlich erkennt ist der Trend über all die Jahrhunderte leicht rückläufig. Das heißt: Es hat eine ABKÜHLUNG von 0,3 °Celsius pro Jahrtausend stattgefunden!

    Dieses Ergebnis steht im krassen Widerspruch zu den Verlautbarungen des IPPC, dem sogenannten “Weltklimarat”. Dort geht man bis heute von der falschen sogenannten “Hockeyschlägertheorie” aus. Diese besagt, dass die Temperaturen lange Zeit auf gleichem Niveau verharrt haben, um dann mit Beginn der Industrialisierung anzusteigen.

    Die Ergebnisse der neusten Temperaturrekonstruktion zeigen das genaue Gegenteil!

    Bereits vor wenigen Tagen veröffentlichte das Wetterportal wetter.net Untersuchungen aus jüngerer Zeit. Diese kamen zu dem Schluss, dass die Sommer der letzten zehn Jahre insgesamt nicht heißer geworden sind, aber deutlich nasser. Auch hier wurde 2003 eine andere “Prognose” von den Klimaschwindlern ausgegeben. “Damals lautete die “Klimavorhersage”: die Sommer würden zukünftig immer heißer und trockener werden” so Diplom-Meteorologe Dominik Jung von wetter.net.

    Das genaue Gegenteil ist eingetreten!!!

    Dazu von den Klimaschwindlern natürlich kein einziges Wort! Wundern muss einen das freilich nicht. Stehen die realen Fakten doch im krassen Gegensatz zu den Lügen der Klimaschwindler!

  76. #76 Ty Milius
    November 29, 2015

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  77. #77 Jeric Bas
    Dezember 1, 2015

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  79. #79 roger vivier sale
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    April 15, 2016

    Trends, Trends, Trends: Der neue HadCRU4 Datensatz ist da und die Erde erwärmt sich immer noch! – Primaklima
    roger vivier sale http://www.snehabhavanktm.org/images/vivier.htm