Dies und das – Die Urlaubsfotos

Es geht also weiter mit der freien Streiterei. Das letzte “Dies und Das” hatte ja nur 1500 Beiträge. Diesmal machen wir aber ernst und legen so richtig los. Als Apfel der Eris und kleine Motivation zur freien Diskussion rolle ich mal jetzt dieses Posting von Richard Tol in die Runde. Es ist ein Kommentar, den er anlässlich eines in Kürze in PNAS erscheinenden Artikel zum Thema Kernkraft geschrieben hat. ”The main findings have been known for years (Weyant 1993): Without nuclear, baseline emissions increase and you need to work harder to meet any particular emissions target. Without nuclear, you have one option less to reduce emissions. Without nuclear, therefore, climate policy is more expensive.”

Die darauf folgende Antwort von PNAS ist auch ganz deftig. Vielen Dank an MJ, der das Thema kräftig vorantreibt.

Und weil der brave MJ (der hier längst mal einen Gastbeitrag zum Thema Kernkraft hätte schreiben müssen) das tut und er sich so beschwert hat, dass es dann am Ende doch keine Urlaubsfotos von mir gegeben hat, hier sind die drei ersten Rätselfotos.

Ansonsten: Frohes und zivilisiertes Streiten.

 

Kommentare

  1. #1 Thilo
    September 20, 2012

    Die Fragen sieht man aber nur wenn man auf die Bilder klickt.

  2. #2 Georg Hoffmann
    September 20, 2012

    @Thilo

    Richtig, richtig. Also, wo wurden die drei obigen Fotos gemacht? Ich hoffe diesmal geht es nicht so schnell wie beim letzten Mal. Sakra.

  3. #3 Ulrich P.
    September 20, 2012

    Kuba?

  4. #4 MJ
    September 20, 2012

    Ah! Na endlich? Das ist aber nicht auch alles noch in León, oder? Wie ist das Fleisch so? Sieht ja irre aus!

    Hey, und nachdem ich ja quasi der Atomfreak vom Dienst bin, geb’ ich noch eins drauf: Noah Smith im Atlantic wie wir die Welt vor dem Klimawandel retten: Fracking, Fracking, Fracking. Solar später:

    http://www.theatlantic.com/business/archive/2012/09/the-end-of-global-warming-how-to-save-the-earth-in-2-easy-steps/262418/

    Nein, ich weiß auch nicht, warum Wind nicht vorkommt.

    Smith kommentiert auch auf seinem Blog noahpinion (ho, ho) und verweist auf eine Thinkprogress-Analyse, wonach Fracking nicht so viel gebracht hat – und ein Paper, wonach es ganz viel gebracht hat – und woran wir sehen werden, wer recht hat:

    http://noahpinionblog.blogspot.fr/2012/09/new-atlantic-piece-how-to-beat-global.html

  5. #5 MJ
    September 20, 2012

    @ axel

    Ich antworte hier, damit der Übergang vollzogen ist.

    Ich frage mich: Ja, was HAT denn Ähnlichkeit mit einer weiblichen Brust? Haha. Nein, im Ernst – ich kann mir vorstellen, was Sie meinen, aber ansonsten glaube ich, dass Sie eine wesentlich groessere Phantasie haben als ich… vielleicht sowas mit Madonna, auf androgyn, mit so einer Art Anzug (ohne Hemd)?

  6. #6 kai
    September 20, 2012

    sehr geehrte bürgerinnen und bürger der bundesrepublik deutschland

    der vennecke versteht leider nichts von klima und schon gar nichts von der energiepolitik, desgleichen hat er keine ahnung von der evolutionstheorie und der molekulargentik, ausserdem beherrscht er ausser deutsch und ein wenig englisch überhaupt keine fremdsprache und kann auch den golfball nicht mal annähernd 200 meter weit schlagen. es handelt sich also um einen ganz armen kerl, der jedem leid tun sollte, denn er leidet selbst darunter.

  7. #7 Leugnerentlarver
    September 21, 2012

    Es ist wirklich gut, dass ich den “kai” nicht persönlich kenne. Bei diesem nervigen Schwachkopf hätte ich Angst, dass ich meiner eigenen Selbstbeherrschung nicht mehr 100%ig trauen könnte. Und das wäre wirklich schade.
    Aber ich denke, selbsternannten Idioten kann der Staat in Zukunft besser entgegentreten, im bildlichen wie im wörtlichen Sinne.

  8. #8 rolak
    September 21, 2012

    moin Ulrich P, wenn mich mein Bröselwissen nicht arg im Stich läßt, ist Kuba weniger Stadt, mehr Staat.
    Daher würde ich als Namen der Stadt den hiesigen Rufnamen der gerollten Produkte des mittleren Bildes vorschlagen. Falls richtig, Georg: Gibts da immer noch so viele schicke alte Ami-Schlitten zu bewundern?

  9. #9 Georg Hoffmann
    September 21, 2012

    Freu, Freu, Freu

    Ihr habts nicht im ersten Anlauf rausbekommen!
    Nein, nicht Kuba, nicht Havanna und ich bin auch nicht mehr in Leon.
    Zu Leon sei noch gesagt, dass es als Hort der nicaraguanischen Revolution gilt (Wandplakate fuer die Opfer, Denkmaeler, Feiertag, etc etc). Es gibt auch einen Revolutionssong, den es sich lohnt anzuhoeren und mitzusingen. Was sagt dieses Lied wohl ueber die Revolution an sich aus?

    Leon jodido > http://www.youtube.com/watch?v=LgMd0o3Kt0s

    Wie gesagt mit dem Lied zog man in den Kampf.

  10. #10 E-O
    WilderOsten
    September 21, 2012

    @Georg
    Bilderrätsel……keine Ahnung, es wird wohl viele Städte in Südamerika geben die derart Fleisch an den Mann bringen oder wo so Zigarren gerollt werden…….ick versuchs erst garnicht raus zu kriegen.
    Aber so wie es aussieht, hattest Du wohl einen wunderschönen Urlaub, viele interessante Eindrücke und hoffentlich jede Menge netter menschlicher Begegnungen, die zumindest bei mir immer nachhaltigen Eindruck hinterlassen.
    Dat nächste mal empfehle ich Dir mal China………muss man einfach mal gesehen haben.
    PS. Aber nicht das extra für Touristen geschmacklos gemachte Essen zu Dir nehmen……wenn Du es scharf magst, gibbet leckere Suppenküchen auf den Märkten.

    E-O

  11. #11 Georg Hoffmann
    September 21, 2012

    Der kämpferische Charakter des Revolutionsliedes “Leon jodido” kommt in dieser Version noch deutlicher heraus.

  12. #12 E-O
    September 21, 2012

    @MJ

    Es ist schon putzig, der Versuch olle Günni was beibringen zu wollen, was er aus tiefsten Innersten seines Herzens ablehnt.

    Tja, nun muss ich euch Beide leider enttäuschen……die Welt tickt doch a bisserl annerscher als ihr denkt.
    hxxp://www.scientificamerican.com/article.cfm?id=india-has-big-plans-for-burning-coal

    Weltweit sind wohl Kohlekraftwerke geplant oder im Bau, die insgesamt bis zu 1,4 Millionen MW installierte Leistung haben werden…….peng, Ei wech. Die meisten Nationen wollen eben eine handfeste Stromversorgung und nicht so eine gigantische Spielerei wie es die Deutschen betreiben, dat ist halt globale Realität…..mag auch Günni noch so oft in die Teppichkante beissen, seine irreale Fantasie mit 80-100 % EE dürfte wohl ein Windei sein.

    MJ……warum hackst Du nur auf Uran rum?……da gibbet doch noch lecker Thorium, wat auch noch so nebenbei anfällt bei der Förderung der seltenen Erden…..zumindest scheinen die Chinesen stark dran interessiert sein.
    hxxp://www.science-skeptical.de/energieerzeugung/china-baut-thorium-reaktor/008236/

    Sorry, die links verschandel ich absichtlich etwas….kein Bock auf Spamfilter/Moderation…..einfach die beiden xx austauschen, schon geht dat.
    MfG
    E-O

  13. #13 Stiller Mitleser
    September 21, 2012

    Ich tippe mal auf Dominikanische Republik.

  14. #14 Georg Hoffmann
    September 21, 2012

    Ok, ein Tipp. Ich bin auf den Fotos immer noch in Nicaragua. Es nur halt nicht mehr in “Leon Jodido”

  15. #15 Jürgen Schönstein
    September 21, 2012

    Granada. Guckste hier

  16. #16 Günther Vennecke
    September 21, 2012

    @E-O,

    von scsk:

    Die Verwendung des Bergriffs “Thorium” ist völlig in Ordnung. Es geht hierbei nicht um eine genau exakte Beschreibung, sondern eine Technologie bekannt zu machen, die ausschließlich mit positiven Eigengenschaften assoziiert wird. Thorium hat das Potential ein Narrativ für eine neue fortschrittliche Entwicklung zu werden, was dann nicht nur die Energiegewinnung betrifft, sondern auch Sinnbild für den Fortschritt insgesamt werden kann.

    Das klingt verdächtig nach der gleichen Propaganda, mit der man in den 1950ern die Uran-Reaktoren gepriesen hat und wir sehen allzu deutlich, was heute daraus geworden ist. Nun wird halt die nächste Sau namens Thorium durch’s Dorf getrieben. Bin wirklich gespannt, wann die sich in Wohlgefallen auflöst.

  17. #17 Georg Hoffmann
    September 21, 2012

    @Juergen
    Ein Toña fuer Juergen!
    http://www.cervezatona.com/en/

  18. #18 MJ
    September 21, 2012

    Na super, und ich hatte noch nicht einmal Zeit zu raten. Allerdings habe ich jetzt ziemlich Lust auf Revolution. Gegen nichts auf der Welt wuerde ich Leon tauschen!!!

    @ E-O

    Ich habe nichts gegen Uran, nur gibt es einen peak uranium, und den muss man so oder so einberechnen. Reaktor-Typen, die in der Planungsphase sind, koennen wohl in naechster Zeit nicht viel ausrichten…

    @ Vennecke

    Nein, wir werden nicht sehen wer “recht hat”, abgesehen davon, dass das relativ unwichtig ist. Sie haben das verlinkte Paper nicht gelesen. Da geht es um ein effizientes Abatement-Szenario – also eine Marktloesung unter bestimmten Emissionspreisen. Wenn Regierungen (neben anderen Massnahmen) Atomkraft verbieten, sehen Sie alles moegliche, aber keine Marktloesung – da nutzt alles Handwaving nichts, wie das eh alles klar ist. Was Sie sehen, ist nicht, wer “recht hat”, sondern welche Gruppe politisch durchsetzungsfaehiger ist.

    Lesen Sie das Paper, Sie kennen nach wie vor das Thema nicht.

  19. #19 axel
    September 21, 2012

    Gehts wieder?

  20. #20 axel
    September 21, 2012

    Juchhu!

    Endlich kein Leser 3. Klasse mehr.

    Danke, Georg, es funzt wieder!!

  21. #21 Evil Dude
    Weit weg von Dir!
    September 21, 2012

    Vahrenholt & Lüning greifen nochmal richtig an und wollen sich neben dem Klimaschmock 2012 (Wann wird der endlich verliehen, Georg?) auch das goldene Brett vorm (hohlen aber geldgeilen) Kopf sichern!
    http://www.goldenesbrett.at/category/nominierungen/page/3/
    Respekt! ;-)

  22. #22 Georg Hoffmann
    September 21, 2012

    @Evil Dude

    Sind eben Fighter, die beiden.

  23. #23 Günther Vennecke
    September 21, 2012

    @MJ,

    Da geht es um ein effizientes Abatement-Szenario – also eine Marktloesung unter bestimmten Emissionspreisen.

    Komisch, dabei ist es doch gerade der Markt, der zurzeit der Atomkraft den Todesstoß versetzt. Ohne massive staatliche Unterstützung und MIlliardenschwere Steuergeschenke läuft da gar nichts mehr- allerdings war das auch noch nie anders.

  24. #24 MJ
    September 21, 2012

    @ Vennecke

    Sie nehmen den ersten gteil und ignorieren den zweiten – wir vorhergesagt. Es heisst:”…eine Marktloesung unter bestimmten Emissionspreisen.” Unter bestimmten Emissionspreisen. Unter bestimmten Emissionspreisen. Unter bestimmten Emissionspreisen.

    Sie haben das Paper nicht gelesen. Sie wissen nicht worum es geht. Lesen Sie das Paper.

  25. #25 Martin Cluster
    September 21, 2012

    Kennt jemand eine “Klimawissenschaftliche” Veröffentlichung neueren Datums, die diverse, berechnete Größen z.B. T-Entwicklung abhängig von Breitengraden, Meereisrückzug an den Polen und Verschiebung der Tropopause vergleichend mit Messdaten, für die letzten 30 Jahre (oder mehr), gegnüberstellt? (Sowas wünscht sich doch jeder, der das Klima verstehen will).
    Wenigstens Temperaturverläufe getrennt für die Nordhalbkugel und die Südhalbkugel sollte das Paper enthalten.
    Ich glaube nicht dass es das gibt, weil ein solches Paper, die Fehler der Modelle offenbaren würde.

  26. #26 rolak
    September 21, 2012

    Dies ist ja der tread mit Bildern, also wie wäre es denn dann mit jenem Bild über die Sinnhaftigkeit des Verschwörungsgeraunes der Klima’skeptiker’ (via-via-via Plait) ?

  27. #27 Martin Cluster
    September 21, 2012

    Eine Theorie , die nach 20 Jahren keine brauchbaren Belege für ihre Richtigkeit hat wird sich in der Zukunft schwer tun.

    die Klima-Super-Experten ziehen den ,,anz ein wenn sie die Namen Vahrenholt und Lüning hören
    http://www.eike-klima-energie.eu/news-cache/latif-will-nicht-mit-vahrenholt-diskutieren-dann-eben-hier/

  28. #28 Georg Hoffmann
    September 21, 2012

    @Martin
    Die Theorie hat sowohl in den letzten 20 als auch in den letzten 100 Jahren Belege alle Art geliefert. Und ich habe den anz noch nie eingezogen, bin aber auch nicht Super-Experte, was immer das ist .

  29. #29 Martin Cluster
    September 21, 2012

    @Georg Hoffmann
    Belege aller Art, die vielleicht etwas (CO2-Wirkung) suggerieren können. Doch das Klimasystem ist erst verstanden, wenn sie die wichtigsten Zuständsgrößen über der Zeit und Raum beschreiben können (Frage davor).
    In Punkto anz mögen sie sich noch auf sicherem Boden fühlen, doch schauen sie, wie sich das Meereis zurück zieht, in gleichem Tempo, wird das Eis auf dem die AGW-Theorie steht, immer dünner.

  30. #30 axel
    September 21, 2012

    anz einziehen? achsinn. Es hat halt nicht jeder Spaß daran, mit Dummätzern seine Zeit zu verenden

  31. #31 Horst Schlemmer
    September 21, 2012

    Sehr schöner Diskurs von Tol vs. PNAS. Könnten sich hier einige was von abschneiden. Ok Axel bei dem Bild kann ich nicht anders:

    1. D4

  32. #32 Martin Cluster
    September 21, 2012

    azel , wie viel Zeit hast den Verändet für die Antwort?

  33. #33 axel
    September 21, 2012

    30 Sekunden. Jetzt noch mal 15. Mehr als eine Minute hast du bei mir nicht, überlege dir also gut, womit du mich ansprichst.

  34. #34 Martin Cluster
    September 21, 2012

    also azel wo bleibt das sic
    ich biete für deine Verstand doch die besten Vorlagen

  35. #35 axel
    September 21, 2012

    Sorry, 1 min ist vorbei, das war’s jetzt.

  36. #36 Martin Cluster
    September 21, 2012

    Die Frage lautet:
    Wer ist Herr über das Klima?
    a) azel
    b) azel und —
    c) oder

    das ist nur ein Test

  37. #37 axel
    September 21, 2012

    @ rolak

    Ein Bild hab ich dann auch noch:

    Wie viele Skeptiker braucht man, um eine Glühbirne zu wechseln? Hören wir doch mal ein paar von ihnen zu:
    http://www.skepticalscience.com/pics/ChangingLightBulb_part2.jpg

  38. #38 Karl Mistelberger
    September 22, 2012

    @ Georg

    Die Liste der letzten Kommentare und der Kommentarfeed könnten ruhig etwas länger sein.

  39. #39 kai
    September 22, 2012

    woher kommt dieser schwachsinn??

    €€¥£$£¥$
    Sie nehmen den ersten gteil und ignorieren den zweiten – wir vorhergesagt. Es heisst:”…eine Marktloesung unter bestimmten Emissionspreisen.” Unter bestimmten Emissionspreisen. Unter bestimmten Emissionspreisen. Unter bestimmten Emissionspreisen.
    €€¥£££¥££¥¥

  40. #40 energietechniker
    September 22, 2012

    @MJ

    “…Ich habe nichts gegen Uran, nur gibt es einen peak uranium..”

    wie kommen sie denn darauf?

    http://www.world-nuclear-news.org/ENF_The_sea_is_the_key_to_uranium_bounty_2308121.html

  41. #41 SHader
    September 22, 2012

    Mal so nebenbei, wenn ein Laien-Klimaskeptiker (M.Hofmann) von einem professionellen Klimaskeptiker (Prof.Kramm) sich folgendes anhören muss: “wenn ich so einen Unsinn lese, wie Sie Ihn hier staendig zum besten geben, dann frage ich mich, ob dass das Ziel der Schulbildung war, dass jemand lesen und schreiben lernt. Offenbar sind Sie von keinen Kenntnissen in der Physik der Atmosphaere beeinflusst”, dann hat das schon etwas von einer Höchststrafe. Geschehen in http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/anthropogener-treibhauseffekt-zu-schwach-fuer-klimakatastrophe/#comment_42

  42. #42 Günther Vennecke
    September 22, 2012

    @ET,

    und wie wollen Sie PRO SEKUNDE mehrere Tausend KUBIKMETER Meerwasser vom Uran befreien, um auch nur EIN EINZIGES AKW mit Brennstoff zu versorgen? (Nachrechnen können Sie doch selber, oder?)

    Aber trösten Sie sich, Sie sind nicht der einzige Atomfreak, der von der Nuklear-Mafia für dumm verkauft wird.

  43. #43 energietechniker
    September 23, 2012

    Sehr geehrter Herr Vennecke

    das will ich gar nicht tun, und wenn sie den link gelesen hätten, hätten sie gemerkt das das auch keiner von der “Nulear-Mafia” das tun will.

    ihr 24/7 anti-atom-geseiere das sie aus dem greenpiss-faltblättchen auswendig gelernt haben, liegt leider noch unter dem kernenergie-wissensniveau von claudi und cem.

  44. #44 Sondermann
    September 23, 2012

    Die sogenannte Energiewende hat sich in Kürze von selbst erledigt. Es war, ein wenn auch nicht effizienter , dennoch teurer Unsinn! Zahlen dürfen mal wieder der kleine Endverbraucher.
    Bloß weg mit dem grünen Gesocks.

  45. #45 MJ
    September 23, 2012

    Bin ich der einzige, der Probleme mit dem Zugriff auf die Seiten der American Chemical Society hat? Ich will mir jetzt schon seit zwei Tagen den Link zu den neuen Ergebnissen zur Uran-Extraktion aus Meerwasser ansehen – aber ich komme nicht ueber die Presse-Mitteilung des ORNL hinaus, weil die ACS-Seite zur Konferenz, wo das alle praesentiert wurde, nicht laedt (ich weiss daher auch nicht, ob dort mehr ist).

    Wie auch immer, hier die Pressemitteilung des ORNL:

    http://www.ornl.gov/info/press_releases/get_press_release.cfm?ReleaseNumber=mr20120821-00

    Hier ein paar Photos vom R&D Magazine, wo das Adsorbens-Material “HiCap” unter den R&D 100 Preistraegern ist (was auch immer das heisst):

    http://www.rdmag.com/Awards/Rd-100-Awards/2012/08/Surface-Area-Key-To-Metal-Adsorption/

    Wird es ein Paper geben? Oder ein Patent? Sind Versuche in groesserem Masstab und realen Bedingungen geplant? Sind die noetigen Techniken zur Herstellung in grosstechnischem Masstab zugaenglich?

    Hier der Abstract der Posters, das am 21. August praesentiert wurde (nach einer halben Stunde Ladezeit bei mir):

    http://abstracts.acs.org/chem/244nm/program/view.php?pub_num=91&par=I%26EC

  46. #46 Günther Vennecke
    September 24, 2012

    @ET,

    ihr 24/7 anti-atom-geseiere …

    Es sit doch immer wieder erstaulich, dass ausgerechnet Leute, die auf jeden pro-Atom-Unsinn hereinfallen, anderen unterstellen, sie hätten keine Ahnung. Im Gegensatz zu Ihnen glaube ich nicht bedingungslos irgendwelchen Propagandamärchen der Atom-Mafia (siehe Ihr Link oben) sondern ich recherchiere sorgfältig und bilde mir dann erst eine Meinung.

    Gleichen Sie einfach mal Ihre Vorurteile mit den objektiven Fakten ab und sehen Sie, dann, wie viel, bzw. wie wenig von ersteren noch Bestand hat.

    Die Geschichte der so der so genannten “friedlichen Nutzung der Kernenergie” ist vor allem eine Geschichte von Flops, Gaunereien und handfesten Verbrechen.

    Und je mehr Menschen das begreifen, desto eher ist Schluss mit diesem Menschen verachtenden Wahnsinn.

    Offensichtlich waren Sie nicht in der Lage, meine Angaben durch eigene Rechnung zu überprüfen. Damit Sie nicht dumm sterben, gebe ich Ihnen eine kleine Hilfe:

    Aus 1 Gramm angereichertem Uran kann man rund 300 kWh Strom erzeugen. (Das entspricht 5 bis 10 g Natururan.)

    1 AKW (1000 MW) erzeugt bis zu 8 TWh Strom im Jahr.

    Meerwasser enthält im Durchschnitt 3 mg Uran pro m3.

    Frage also: Wie viel m3 Meerwasser müssen PRO SEKUNDE vom Uran befreit werden, um daraus die Brennstoffversorgung für EIN AKW sicher zu stellen?

  47. #47 kai
    September 24, 2012

    vennecke spiele dich doch nicht schon wieder so dumm auf. warum schiesst du dir immer wieder ins knie und verlierst jede argumentation sang und klanglos???????????

  48. #48 MJ
    September 24, 2012

    Ah, OK, das Problem vom Kommentar, der nach wie vor in der Moderation steckt, ist nun also behoben. Hier die ACS-Seite vom 244ten ACS National Meeting, allerdings ohne nennenswert mehr Detail.

    http://portal.acs.org/portal/acs/corg/content?_nfpb=true&_pageLabel=PP_MULTICOLUMN_T5_33&node_id=737&use_sec=false&sec_url_var=region1&__uuid=684cb465-1c4f-4728-8ee5-cc9f133f4149

    Allerdings gab es wohl (neben vielen ganz anderen Themen) noch viel mehr zum Thema als der eine Abstract:

    http://abstracts.acs.org/chem/244nm/program/search.php?search=do&andornot=&query=seawater&otype=presentation&event=all&where=&condition=ANY&%23.x=0&%23.y=0&%23=Go

  49. #49 MJ
    September 24, 2012

    Jetzt werden schon zwei moderiert…

  50. #50 kai
    September 24, 2012

    minusculim minissimim, du schleimer. schwafele nicht immer so dumm herum

  51. #51 MitLeser
    September 24, 2012

    “Wir brauchen erheblich mehr Investitionen für Anpassungen, besonders im Osten”, sagt Gerstengarbe.

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimafolgen-in-deutschland-erwaermung-birgt-risiko-fuer-energiewende-a-857592.htm
    “”"”"
    Unsichere Prognosen

    Mit einem neuen Computerverfahren haben Forscher um Friedrich-Wilhelm Gerstengarbe vom PIK das Klima in Deutschland berechnet: Zunächst rekonstruierten sie, wie sich die Witterung der vergangenen Jahrzehnte bei steigenden Temperaturen verändert hat.

    Ihr Modell schrieb den Erwärmungstrend dann einfach fort: Aus dem Zusammenhang von Erwärmung und Witterung der vergangenen Jahrzehnte berechneten die Forscher eine Statistik des künftigen Klimas in allen Teilen Deutschlands. Welche konkreten Wetterveränderungen dem zugrunde liegen, lässt sich aus den Rechnungen allerdings nicht ableiten.
    “”"”"
    “”Gleichwohl zweifeln viele Experten noch an derartigen Klimarechnungen.”"

    Das Niveau sinkt und sinkt und wenn das kleiner aufhält ist es noch vor dem Jahre 2100 bei Null

  52. #52 SHader
    September 24, 2012

    @Günther Vennecke: “Aber trösten Sie sich, Sie sind nicht der einzige Atomfreak, der von der Nuklear-Mafia für dumm verkauft wird.”

    Auf dieser schönen Welt gibt es eine Sache, die uns wirklich fehlt, maßlose Übertreibungen. ^^

  53. #53 kai
    September 26, 2012

    wasn da los, schlafen denn hier alle. he leute, noaa fälscht in immer schnelleren abständen alle temperaturen in ghcn (für vennecke, der ja nx weiss: das ist die temperaturdatenbank, derem werte immer mehr von der noaa nach oben korrigiert wird) und ihr feiert nicht mehr die so weiter gestiegenen temperaturen, es müsste euch doch das herz lachen, hahahaha

    ist der energieschleimer mj schon im winterschlaf??

  54. #54 kai
    September 26, 2012

    vennecke, wusstest du, dass nutzloser deutscher wka strom exportiert wird und deutschland den abnehmerlândern sogar dafür zahlen muss, dass diese den deutschen witzstrom aus wkas annehmen. selbstverständlich erhielten aber die produzenten des irrsinnsstroms aus wkas hohe einspeisevergütungen: wirtschaftliche idiotie in höchster vollendung, von leuten wie vennecke gewollt um den deutschen staat zugrunde zu richten und den späten sieg des kommunismus zu erhoffen.

  55. #55 Evil Dude
    Weit weg von Dir!
    September 27, 2012

    um den deutschen staat zugrunde zu richten und den späten sieg des kommunismus zu erhoffen
    LOL
    Diesen Schwachsinn glauben>/b> Sie wirklich! Schon mal was von Verfolgungswahn gehört?

  56. #56 Klimarealist
    September 27, 2012

    da wird der Dude wach, wie ?

  57. #57 Klimarealist
    September 27, 2012

    so, wenigstens ist der BOLD tag jetzt geschlossen.
    :D

  58. #58 MJ
    September 28, 2012

    Deutschland baut keine Atomkraftwerke, Atomkraft in ganz Europa in der Krise – die Alternativen sind einfach zu billig:

    http://www.businessweek.com/news/2012-09-21/coal-era-beckons-for-europe-as-carbon-giveaway-finishes

    Passend dazu gestern via Greg Mankiw ein Pigou Club Alert zu einer WSJ-Umfrage betreffs “Should there be a price on carbon-dioxide emissions?”

    http://blogs.wsj.com/ideas-market/2012/09/26/vote-should-there-be-a-price-on-carbon/

    Nicht das es was hilft… Greg Mankiw ist Gruender des Pigou-Clubs – wem er politisch nicht passt: auch Krugman oder Al Gore sind dabei, das ist kein politischer Club. Emissionssteuern sind ein recht klassisch gewordenes Beispiel einer Emissionssteuer. Grew Mankiws Essai zum Pigou Club und warum die ‘smarte’ Pigou-Steuer besser ist als Alternativen:

    http://www.economics.harvard.edu/files/faculty/40_Smart%20Taxes.pdf

    Damit es nicht so langweilig ist: Daron Acemoglu hat seit Februar ein AER-Paper herausen (“The Environment and Directed Technical Change”), das schon seit ein paar Jahren als Diskussionspaper kursiert, und das eine carbon Steuer allein nicht als Loesung sieht , sondern damit verbunden Subventionen in emissionsarme Alternativen (unter etlichen Annahmen etvc etc). Aber ich weiss noch nicht einmal, ob ich schon dem Club der Auserwaehlten angehoere, die drei Links setzen duerfen (axel! Wie haben Sie das gemacht?)…

  59. #59 MJ
    September 28, 2012

    Verdammt! Wird moderiert…

  60. #60 schmunzel
    September 29, 2012

    http://www.scilogs.de/wblogs/blog/klimalounge/klimadaten/2012-09-27/die-populaerste-trickgrafik-der-klimaskeptiker-vahrenholt#comment-42266
    Auszug (Zitat):
    “Mir scheint, die können nicht das Wetter von Morgen voraussagen, aber wissen, wie der Klimawandel die Arbeitslosenquote in Tadschikistan beeinflussen wird. “

  61. #61 Dr. Webbaer
    Erde
    September 30, 2012

    Tja, wie’s so ausschaut entwickelt sich unser Gastgeber immer mehr zu einem Kim Dotcom.

    Ansonsten möchte sich der Webbaer langsam verabschieden, der Forschungsauftrag “d-sprachige wissenschaftsnahe Blogs” nähert sich seinem Ende. Am 1. Oktober ist Schluss.

    Studienergebnisse? – Nur ganz kurz: Insgesamt gibt’s ein schwaches Befriedigend. Am bemerkenswertesten vielleicht ‘das Blog ‘Die Natur der Naturwissenschaften’, echte Ausreißer nach oben waren aber Mangelware. Dafür gab’s viel Langweiliges…
    Aja, beste Mitkommentatoren: Kai, Vennecke, die Webmaus & Jörg Friedrich.
    Niederste Mitkommentatoren: Vennecke [sic] und natürlich Shader.

    MFG
    Dr. Webbaer (der heute noch ein wenig reinschaun wird, also wer sich noch verabschieden möchte…)

  62. #62 Klimarealist
    September 30, 2012

    Tschö mit “Ö”

  63. #63 kai
    September 30, 2012

    lieber dr. webbaer, jetzt wo die agw schlacht erwarteterweise und hoch überlegen zu gunsten der klimaleugner entschieden ist und die völlig zerzauste agw kasperltruppe in kollektive und tiefste depression verfallen ist, herrscht hier nur noch tiefste hoffnungslosigkeit und verzweiflung. aber die agw kasperl tun mir überhaupt nicht leid, denn sie sind selbst für ihre niedrigen lebenslügen schuld. sollte unerwarteterweise der vennecke, lollypop, schaudererererererer, blödekuh, schleimer minusculus mininimus und andere agw verirrte doch wieder aus der versenkung auftauchen, werden sie von uns in gewohnt souveräner manier zurechtgewiesen und auf den weg der verbesserung geführt.

    es gibt übrigens auch auf den amerikanischen scienceblogs noch sehr viel aufklärungsarbeit für uns zu tun. auf ill-considered und stoat treiben sich die ungebildeten agw volltrotteln wow, mandas und andere versager herum, die auch schon mehrnals verdreschen musste. die sind dort zum teil noch blöder als vennecke oder schaudererere, kaum glaublich

    ps: es war für mich ein vergnügen mit dr webbaer, klimarealist, gunnar, und anderen hochgeschätzten und hochintelligente kollegen hier den zeitgeistigen co2 wahn des dummen mainstream nach strich und faden vorzuführen und zu geisseln. vielen dank, dafür.

    so long, maybe somewhere else, and always firm against co2 agw idiots and weak eco green lefties, kai

  64. #64 Rudi
    September 30, 2012

    ciao

  65. #65 kai
    Oktober 1, 2012

    ++++++++ eilmeldung +++++++++++ eilmeldung ++++++++++

    das arktische meereis hat schon wieder um eine halbe million quadratkilometer ausdehnung zugenommen:

    The latest value : 4,079,844 km2 (September 30, 2012)  

    damit rückt das von agw witzbolden phanatisch erhoffte totale abschmelzen in immer weitere ferne.

    ich wette jetzt schon 1000 euro, dass im 2013 kein neues rekordminimum erreicht wird. wer von den agw feiglingen getraut sich dagegen zu wetten????

  66. #66 Evil Dude
    Weit weg von Dir!
    Oktober 1, 2012

    Ansonsten möchte sich der Webbaer langsam verabschieden

    Wenn ich immer, wenn ich das von einem Troll gehört habe, 10 EUR bekommen hätte, müsste ich nicht mehr arbeiten.

  67. #67 Günther Vennecke
    Oktober 2, 2012

    NUn zeigt es sich wieder, das ganze Elend der Atomwirtschaft:

    Nicht ein EINZIGES der rund 140 AKWs in der EU kann als sicher eingestuft werden, z. T. zeigen sich erhebliche Mängel.

    Und was tut die zuständige EU-Komission? Sie versucht, den Bericht unter der Decke zu halten!

    Er ist trotzdem an die Öffentlichkeit gelangt, nicht zuletzt wohl deshalb, weil nicht alle, die mit der ATomenergie zu tun haben, skrupellose Gangster sind, denen ihr kurzfristiger Verdienst wichtiger ist als Leben und Gesundheit ihrer MItmenschen.

    Auf alle Fälle sid die jüngsten Vorkommnisse ein weiterer Nagel am Sarg dieser Menschen verachtenden Technik.

  68. #68 Evil Dude
    Oktober 3, 2012

    das arktische meereis hat schon wieder um eine halbe million quadratkilometer ausdehnung zugenommen

    LOL
    Wenn das nicht der Beweis ist, dass Sie nur ein Maulwurf sind, der die Klimatrolle, ääh Klima”skeptiker” als Vollpfosten diskreditieren will, dann weiß ich auch nicht. Weiter so, nur Sie können das schaffen!

  69. #69 Bleyfuß
    Oktober 3, 2012

    @kai
    “damit rückt das von agw witzbolden phanatisch erhoffte totale abschmelzen in immer weitere ferne.”
    ….

    Ich möchte hoffen, dass Sie kleine Kinder in Ruhe lassen.

  70. #70 Klimarealist
    Oktober 3, 2012

    @Bleyfuß
    Wann lassen Sie eigentlich Ihre Frau wieder aus dem Keller kommen ?
    Oder darf sie Weihnachten noch in Ihrer Abwesenheit geniessen ?

  71. #71 Bleyfuß
    Oktober 4, 2012

    @KR
    Meine Freundin ist zur Zeit wegen eines Lehrauftrags im europ. Ausland unterwegs. Ich sage ihr immer “flieg nicht so viel”, aber Sie wissen ja: die Frauen oder sind selbst eine.

  72. #72 Klimarealist
    Oktober 4, 2012

    @Bleyfuß
    “Lehrauftrag” – nette Ausred

  73. #73 Bleyfuß
    Oktober 4, 2012

    @KR
    “typisch..” könnte man sagen:
    sehr weitreichende “Schlussfolgerungen aufgrund sehr dürftiger Datenlage ;-)

  74. #74 MJ
    Oktober 4, 2012

    OK, die Ergebnisse des von der Atommafia und der EU-Komission unterdrueckten Stresstests sind wie angekuendigt heute oeffentlich gemacht worden:

    http://ec.europa.eu/energy/nuclear/safety/stress_tests_en.htm

    Hat das alles jemand hier gelesen? Gibt der Stresstest irgendwelche prinzipiellen Einblicke, die im Bericht des IRSN vom letzten Jahr zur Reaktorsicherheit post-Fukushima fuer Frankreich erstellt wurde, nicht enthalten waeren?

    http://www.irsn.fr/FR/base_de_connaissances/Installations_nucleaires/La_surete_Nucleaire/evaluations-complementaires-surete/Pages/sommaire.aspx

  75. #75 MJ
    Oktober 4, 2012

    Nein, das gibt’s nicht, mein Kommentar wird schon wieder moderiert…

  76. #76 Klimarealist
    Oktober 4, 2012

    @MJ
    Jeder wie er es verdient.
    ;-)

  77. #77 michael
    Oktober 5, 2012

    @MJ
    > Nein, das gibt’s nicht, mein Kommentar wird schon wieder moderiert…

    Sieh es doch so: Um nicht die Einträge aller Kommentatoren lesen zu müßen, moderiert Georg die Kommentatoren, deren Beiträge er für lesenswert hält.

  78. #78 kai
    Oktober 5, 2012

    die folgenden amerikanischen akademiker, darunter sehr viele vernünftige physiker und meteorologen, haben feierlich unterzeichnet, dass der co2 katastrophismus die reine scheisse ist:

    €€€¥£$£¥£$£¥¥£¥

    List of Signers By Name

    Click on a letter below see a list of signatories, or click here to see them all.

    A
    B
    C
    D
    E
    F
    G
    H
    I
    J
    K
    L
    M
    N
    O
    P
    Q
    R
    S
    T
    U
    V
    W
    X
    Y
    Z
    Petition Signers A

    917 Signers out of 31,487 Total in US

    Earl M. Aagaard, PhD, Charles W. Aami, Roger L. Aamodt, PhD, Wilbur A. Aanes, M. Robert Aaron, Ralph F. Abate, Hamed K. Abbas, PhD, Wyatt E. Abbitt II, Bernaard J. Abbott, PhD, David J. Abbott, MD, David M. Abbott Jr., Donald W. Abbott, Douglas R. Abbott, Eugene Abbott, Frank D. Abbott, Paul Abbott, Ursula K. Abbott, PhD, Refaat A. Abdel-Malek, PhD, Albert S. Abdullah, DVM, Alan E. Abel, MD, Jason Abel, Janis I. Abele, Joseph M. Abell, Robert E. Abell, Gene H. Abels, MD, Philip H Abelson, PhD*, Wayne Aben, Jerrold Abernathy, Marshall W. Abernathy, Grady L. Ables, Earl Arthur Abrahamson, PhD, Alan V. Abrams, MD, Carl M. Abrams, Robert C. Abrams, Paul B. Abramson, PhD, Jose L. Abreu Jr., Joe L. Abriola Jr., B. Steven Absher, Sally Absher, Ahmed E. Aburahmah, PhD, Joseph P Accardo, Austin R. Ace, David A. Acerni, John W. Achee Sr., Billy R. Achmbaugh, Daniel T. Achord, PhD, Ernest R. Achterberg, Ava V Ackerman, DVM, Gene L. Ackerman, John R. Ackerman, William L. Ackerman, Richard E. Ackermann, Terry D. Ackman, Donald O. Acrey, Lee Actor, Humberto M. Acuna Jr., Robert K. Adair, PhD, William G. Adair Jr., Brian D. Adam, PhD, Chris Adam, Anthony F. Adamo, Albert H. Adams, MD, Ann S. Adams, Anthony W. Adams, MD, Audrey W Adams, Brook W. Adams, Bryan C. Adams, Bryant L Adams, PhD, Charles K. Adams, Daniel B Adams Jr., Daniel Otis Adams, PhD, Dell H. Adams, Donald Adams, Dwight L. Adams, MD, Eugene Adams, Gail D. Adams, PhD, George Baker Adams, PhD, George F. Adams, Gerald J. Adams, PhD, Gregory A Adams, Harold Elwood Adams, PhD, Henry J. Adams, Howard J. Adams, James D. Adams, James William Adams, Jim D. Adams, John Edgar Adams, PhD, John Adams, Kent A. Adams, Lee A Adams Jr., Leonard Caldwell Adams, PhD, Lewis R. Adams, Louis W. Adams, PhD, N. Adams, Neil Adams, PhD, Opal Adams, Phillip Adams, PhD, Richard Ernest Adams, Richard L. Adams, Richard W. Adams, MD, Roy Melville Adams, PhD, Roy B. Adams, Stanley D Adams, Steve W. Adams, Steven W. Adams, William W. Adams, William P. Adams, MD, William M. Adams, PhD, William John Adams, William D. Adams, Wilton T. Adams, PhD, Verne E. Adamson, Wayne L. Adamson, Karlis Adamsons Jr., PhD, George Adcock, Robert E. Adcock, Rusty Adcock, MD, Lionel Paul Adda, PhD, Ben J. Addiego, Albert W. Addington, Tim Addington, William H. Addington, Paul Bradley Addis, PhD, Marshall B. Addison, PhD, Winford R. Addison, Joseph E. Adducci, MD, John K. Addy, PhD, Wayne F. Addy, C. William Ade, Albert H. Adelman, PhD, Barnet R. Adelman, Gary N. Adkins, L. A. Adkins, Michael F. Adkins, Ronald R. Adkins, PhD, T. Adkins, Wilder Adkins, Perry Lee Adkisson, PhD, Norman Adler, PhD, Jacques J.P. Adnet, Eric R. Adolphson, John H. Adrain, MD, Anthony J. Adrignolo, PhD, V. Harry Adrounie, PhD, Richard A. Adsero, Steve E. Aeschbach, Stanley P. Aetrewicz, Stephen B. Affleck, PhD, Siegfried Aftergut, PhD, Jack G. Agan, Frederick A. Agdern, Larry Delmar Agenbroad, PhD, Sven Agerbek, David Agerton, PhD, George Aggen, PhD, Vincent Agnello, MD, Kenneth Agnes, Mark R. Agnew, Nathan Agnew, Robert F. Agnew, MD, Sean R Agnew, Thomas I. Agnew, PhD, M. C. Agress, John Aguilar, Jorge T. Aguinaldo, Aida M. Aguirre, Robert Aharonov, Richard Ahern, Phillip S. Ahlberg, Kevin Ahlborg, Mark Ahlert, Terry Ahlquist, Richard G. Ahlvin, Edward J Ahmann, MD, Mumtaz Ahmed, PhD, Rafique Ahmed, PhD, Robert A. Ahokas, PhD, H. William Ahrenholz, Edward Ahrens, Rolland W. Ahrens, PhD, Robert M. Ahring, PhD, John J. Aiello, Robert P. Aillery, Brian R. Ainley, Alfred Ainsworth, Oscar Richard Ainsworth, PhD, Steven L. Ainsworth, Sol Aisenberg, PhD, John W. Ake, John Hvan Aken, Arthur W. Akers, David J. Akers, Stuart R. Akers, Gary L. Akerstrom, Wayne Henry Akeson, MD, Munawwar M. Akhtar, Frank Jerrel Akin, PhD, Thane Akins, Frederick I. Akiya, MD, John S. Akiyama, M. H. Akram, PhD, Philip R. Akre, MD, Zeki Al-Saigh, PhD, Zaynab Al-Yassin, PhD, G. James Alaback, Lloyd Alaback, John A. Alai, Robert J. Alaimo, PhD, Rogelio N. Alama, Greg Alan, Janet Alanko, Randy A Alanko, MD, Vincent M. Albanese, Henry Albaugh, Grant Alberich, Daniel C. Albers, Kenneth O. Albers, MD, Timothy A. Albers, Arthur Edward Albert, PhD, Edward G Albert, Eric K. Albert, PhD, James T. Albert, Tom J. Albert, William L. Albert, James L. Alberta, Leland C. Albertson, Roy A. Albertson, Frank Addison Albini, PhD, Allan J. Albrecht, Robert M. Albrecht, Rudolph C. Albrecht, Fred Ronald Albright, PhD, James C. Albright, PhD, Jay Donald Albright, PhD, Robert Lee Albright, PhD, William D. Albright, Marcus Albro, Allwyn Albuquerque, Evelyn A. Alcantara, PhD, Ernest Charles Alcaraz, PhD, Garrett D. Alcorn, John C. Alden, PhD, Ronald Godshall Alderfer, PhD, Thomas Alderson, PhD, Ben Alderton, Franklin Dalton Aldrich, PhD, Harl P. Aldrich, PhD, Reuben J. Aldrich, Richard John Aldrich, PhD, Samuel Roy Aldrich, PhD, Robert Aldridge, Gabriel C. Aldulescu, MD, Perry Baldwin Alers, PhD, Alex F. Alessandrini, Steven J. Alessandro, Andrew J. Alessi, Stephen R. Alewine, Joseph J. Alex, Danrick W. Alexander, Dave Alexander, Dennis J. Alexander, Fred Alexander, George C. Alexander, DVM, Harold R. Alexander, Ira H. Alexander, James B Alexander, James F. Alexander Jr., John C. Alexander, Kelsey Alexander, Kevin Alexander, M. Dale Alexander, PhD, Michael L. Alexander, Moorad Alexanian, PhD, Igor Alexeff, PhD, Charles D. Alexson, Rodolfo Q. Alfonso, Jennifer M. Alford, Mary E. Alford, Rex Alford, Robert L. Alford, Luis A. Algarra, Roger C. Alig, PhD, Mark J. Alkire, MD, R. Allahyari, PhD, Louis John Allamandola, PhD, Roger L. Allard, Joel W. Alldredge, William David Alldredge Jr., Fred A. Allehoff, John F. Alleman, Ben C. Allen, PhD, Charles W Allen, PhD, Charles M. Allen, PhD, Charles C. Allen, Christopher G. Allen, Clayton H. Allen, PhD, David M. Allen, David J Allen, PhD, Emma Allen, PhD, Eric R. Allen, PhD, Gary L. Allen, PhD, James L. Allen, PhD, Jason D. Allen, John L. Allen, Joshua C. Allen, Kenneth L. Allen, Kimbol R. Allen, Kristin L. Allen, Levi D. Allen, Madelyn H. Allen, DVM, Marvin E. Allen, Merrill P. Allen, Paul W. Allen, PhD, Randall Allen, Robert K. Allen, MD, Robert G. Allen, DVM, Robert C. Allen, Roger B. Allen, PhD, Stewart J. Allen, Thomas Hunter Allen, PhD, William Allen Jr., Robert T. Van Aller, PhD, George L. Allerton, Carl J. Allesandro, Robert Q. Alleva, Ernest R. Alley, Jonathan Alley, MD, William Edward Alley, PhD, George L. Allgoever, Robert H. Allgood, Robert W. Allgood, Richard Alan Alliegro, Mike E. Alligood, Craig Allison, Gary L. Allison, Kevin R. Allison, Randall W. Allison, Ronald C. Allison, MD, Terry G. Allison, Charles E. Allman, George J. Allman, Philip D. Allmendinger, MD, John J. Allport, PhD, Albert L Allred, PhD, Bruce W. Allred, Ivan D. Allred, Victor Dean Allred, PhD, Gary W. Allshouse, Arthur W. Allsop, R. A. Allwein, Ronaldo A. Almero, Frank Murray Almeter, PhD, Anthony H Almond, Kent A. Alms, Richard E. Almy, Jorge L. Alonso, Ramon J. Alonso, PhD, James A. Aloye, Ali Yulmaz Alper, Reevis Stancil Alphin, PhD, Allen A. Alsing, A. Frank Alsobrook, Robert C Alson, Albert W. Alsop, PhD, John Henry Alsop, PhD, Randy J. Alstadt, Sally S. Alston, Charles Alt, Greg A. Altberg, Vincent O. Altemose, Nicholas A. Alten, Frederick C. Althaus, George A. Alther, Howard W. Althouse, Timothy L. Altier, Ashton Altieri, Martin E. Altis, David Altman, PhD, Larry W Altman, Melvyn R. Altman, PhD, Ronny G. Altman, Peter Christian Altner, MD, Herbert N. Altneu, Sidney J. Altschuler, Edward E. Altshuler, PhD, Burton Myron Altura, PhD, Patrick Aluotto, PhD, Raul C. Alva, Anthony B. Alvarado, Antonio R. Alvarez, Raymond Angelo Alvarez Jr., PhD, Virgilio E. Alvarez, Dayton L. Alverson, PhD, R. Byron Alvey, Stephen Edward Always, PhD, Vern J. Always, James I Alyea, Bradley A. Aman, Farouk Amanatullah, Larry C. Amans, James L. Amarel, Charles David Amata, PhD, Carmelo J. Amato, Paul Gerard Amazeen, PhD, Ronald F. Amberger, PhD, Leonard Amborski, PhD, Joseph R. Ambruster, Donald Ford Amend, PhD, Marvin Earl Ament, Richard Amerling, MD, Edward J. Ames II, Lynford L Ames, PhD, Martin R. Ames, Donald R. Amett, Michael R. Amick, Wayne P. Amico, Dean P. Amidon, Pushpavati S. Amin, Duane R. Amlee, Kenneth S. Ammons, Moris Amon, PhD, Richard D. Amori, Lee Amoroso, PhD, Bonnie B. Amos, PhD, Dewey Harold Amos, PhD, A. Amr, PhD, Fred Amsler, MD, Robert L. Amster, DVM, Thomas A. Amundsen, Adolph L. Amundson, Keith L Amunson, James P. Amy, Barry M. Amyx, MD*, Raymond J. Anater, Sal A. Anazalone, Kenneth L. Ancell, Melvin M. Anchell, MD, Ernest J. Andberg, Kenneth J. Anderer, G. Anderle, PhD, John P. Anders, MD, D. Andersen, Donald A. Andersen, PhD, Donald R. Andersen Jr., Doug E. Andersen, Gene P. Andersen, George H. Andersen, Lawrence D. Andersen, Terrell Neils Andersen, PhD, Torben B. Andersen, PhD, Wilford Hoyt Andersen, PhD, Robert W. Andersohn, Alan J. Anderson, Albert S. Anderson, MD, Amos Robert Anderson, PhD, Amy L Anderson, Andrew S. Anderson, PhD, Anita Teter Anderson, Arthur G. Anderson, PhD, Arthur E. Anderson, Arvid Anderson, Barry D. Anderson, Bernard Jeffrey Anderson, PhD, Bruce Martin Anderson Jr., C. M. Anderson Jr., Charles R Anderson, PhD, Chris Anderson, Christopher Anderson, Conrad E. Anderson, MD, Corby G. Anderson, PhD, Craig A. Anderson, David W. Anderson, David Robert Anderson, PhD, David O. Anderson, PhD, David B. Anderson, David A. Anderson, David Anderson, PhD, David Anderson, Donald Anderson, PhD, Donald Heruin Anderson, PhD, Douglas J. Anderson, MD, Elmer A. Anderson, PhD, Eric Anderson, Fred G. Anderson, MD, Gerald L. Anderson, Glenn L. Anderson, Greg J. Anderson, H. C. Anderson, Harrison Clarke Anderson, MD, Ingrid Anderson, PhD, J. Hilbert Anderson, James R. Anderson, James R. Anderson, James P. Anderson, James K. Anderson, James Anderson, Jane E. Anderson, Janis W. Anderson, Joel Anderson, John C. Anderson, PhD, John O. Anderson, Jon C. Anderson, MD, Joy R. Anderson, PhD, Julia W. Anderson, PhD, Keith R. Anderson, Ken Anderson, Kenneth E. Anderson, Larry Anderson, PhD, Leif H. Anderson, Leslie Anderson, PhD, Louis Weston Anderson, Lowell Ray Anderson, Lynn C. Anderson, DVM, Mark Anderson, Mark A. Anderson, Mary P Anderson, Mike E. Anderson, Mitchell Anderson, Nathan Anderson, Orson Lamar Anderson, PhD, P. Jennings Anderson, Percy G. Anderson Jr., R. L. Anderson, Randall H. Anderson, Reece B. Anderson, Richard Alan Anderson, PhD, Richard C. Anderson, Robert Anderson, Robert E. Anderson, Robert J Anderson, MD, Rodney C. Anderson, PhD, Roger O. Anderson, Roscoe B. Anderson, MD, Ross S. Anderson, PhD, Roy E. Anderson, Russell Anderson, Theodore D. Anderson, Thomas P. Anderson, Thomas F. Anderson, PhD, Thornton Anderson, Tom Anderson, Tom P. Anderson, Walton O. Anderson, Warren Ronald Anderson, Wilbert C. Anderson, William L. Anderson, Karen Andersonnoeck, Charles S. Andes, David J. Andes, Mark J. Andorka, Robynn Andracsek, John Robert Andrade, PhD, Manuel Andrade, John Andrako, PhD, Ivan J. Andrasik, Peter R. Andreana, PhD, Gilbert M. Andreen, Eva Andrei, PhD, George Andreiev, Richard M. Andres, PhD, Douglas R Andress, Steven M. Andreucci, James F. Andrew, PhD, James M. Andrew, Felixe A. Andrews, Frederick T. Andrews, Harry N. Andrews, John Stevens Andrews, PhD, Marion L. Andrews, Mel Andrews, Raynal W. Andrews, Russell A. Andrews, Russell S. Andrews, PhD, Scott Andrews, PhD, Timothy Andreychek, Lois Andros, Edward A. Andrus, M. B. Andrus, PhD, Walter S. Andrus, Robert E. Angel, Ernest F. Angelicola, Vincent Angelo, PhD, Francis M. Angeloni, PhD, T. Angelosaute, Steven T. Angely, Claude B. Anger, Robert H. Angevine, Ernest Angino, PhD, Keith Angle, Walter C. Anglemeyer, Howard P. Angstadt, PhD, Micheal J. Anhorn, Kevin P. Ankenbrand, William D. Ankney, William L Anliker, Stuart H. Anness, MD, Stig A. Annestrand, Edward J Annick, B. M. Anose, PhD, Mohammed R. Ansari, Gregory W. Antal, Bradley C. Antanaitis, PhD, John Allen Anthes, PhD, Elizabeth Y. Anthony, PhD, Jack R. Anthony, Lee Saunders Anthony, PhD, Robert D. Anthony, Charles H. Antinori, PhD, Achilles P. Anton, MD, Herbert D. Anton, Nick J. Antonas, Dan Antonescu-Wolf, MD, Rolando A. Antonio, Wilfred L. Antonson, Stephen P. Antony, Mary J. Anzia, PhD, Clarence R. Apel, MD, Henry W. Apfelbach, MD, P. J. Apice, Carl Apicella, Bruce W. Apland, David R. Appel, Kenneth P. Apperson, Norman Apperson, W. H. Appich Jr., Lynn Apple, Alan Appleby, PhD, Robert H. Appleby, Donald Applegate, DVM, James K. Applegate, PhD, Lowell N. Applegate, John K. Applegath, Herbert S Appleman, Douglas E. Applequist, PhD, Morris Herman Aprison, PhD, Charles Apter, PhD, Richard Apuzzo II, J. B. Aquilla, MD, Arturo Q. Arabe, PhD, Ara Arabyan, PhD, Steven B. Aragon, MD, Orlando A. Arana, Eric C. Araneta, Jonathan Arata, PhD, Howard Arbaugh, Anatoly L Arber, PhD, Harry D. Arber, R. Kent Arblaster, Jaime Arbona-Fazzi, PhD, Earl F. Arbuckle, John Arcadi, MD, Antonio E. Arce, Ed Arce, James R. Arce, Frank G Arcella, PhD, Byron J. Arceneaux, Leon M. Arceneaux, Webster J. Arceneaux Jr., John Arch, Diane M Archer, Donald Archer, William W. Archer, Patrick J. Archey, Philip Archibald, Robert L. Archibald, John L Archie, Angela N. Archon, William Bryant Ard, PhD, William Ard, Richard J. Ardine Arthur, Joe R. Arechavaleta, Christopher Arend, Robert W. Arends, Elton E. Arensman, Vittorio K. Argento, PhD, Harold V. Argo, PhD, Guvenc Argon, John W. Argue, Lawrence Ariano, MD, William J. Arion, PhD, Gary Arithson, Zaven S. Ariyan, PhD, Alfred Arkell, PhD, Raymond D Arkwright, Giacomo Armand, PhD, Gertrude D. Armbruster, PhD, Thomas G. Armbuster, MD, Bradley Armentrout, Richard W. Armentrout, PhD, Lew Armer, Joseph S Armijo, PhD, Ralph Elmer Armington, PhD, Bobby M. Armistead, William E Armour, Robert L. Arms, Baxter H. Armstrong, PhD, Clifford B. Armstrong Jr., Desiree A. Armstrong, PhD, Glenn M. Armstrong, James E. Armstrong, James R. Armstrong, DVM, Lou Armstrong, Lowell Todd Armstrong, Mark Armstrong, Marvin D. Armstrong, PhD, Melvin B. Armstrong, Robert L. Armstrong, PhD, Robert Lee Armstrong, PhD, Robert Emile Arnal, PhD, Dana Arndt, Harold H. Arndt, Jerome C. Arnett Jr., MD, Ross Harold Arnett, PhD, William S. Arnett, Charles Arney, Philip J. Arnholt, PhD, Aaron J Arnold, Charles W. Arnold, Charles Arnold, PhD, David Arnold, Edwin L. Arnold, Gregory B. Arnold, Herbert K. Arnold, Jack N. Arnold, John K Arnold, DVM, Lance L. Arnold, Marcia L. Arnold, R. Arnold, PhD, Randall W. Arnold, Robert Arnold Jr., DVM, Stephen Arnold, Timothy D. Arnold, William Archibald Arnold, PhD, John H Arns, Jr, Lester C. Arnwine, James T. Arocho, MD, Sidney O. Arola, Casper J. Aronson, Seymour Aronson, PhD, George V Aros Chilingarian, PhD, Joseph Bartholomew Arots, PhD, Adrian Arp, PhD, Charles Hammond Arrington, PhD, Dale E. Arrington, PhD, Donald R. Arrington, Clement R. Arrison, Rhea T. Van Arsdall, John V. Artale, James S. Arthur, PhD, Charles G. Artinian, MD, Robert Artz, Jaime N. Aruguete, MD, Delano Z. Arvin, PhD, Joseph J. Arx, Goro G Asaki, George J. Asanovich, Charles H. Asbill, Bob J. Ascherl, Alvin G. Ash, Michael W. Ashberry, Edward V. Ashburn, Joe E. Ashby, PhD, Kenny Ashby, Randolph W Ashby, PhD, Raymond A. Ashcraft, Charles R. Ashford, A. Ashley, PhD, Doyle Allen Ashley, PhD, Edward E. Ashley, Holt Ashley, PhD, Maynard B. Ashley, Warren Cotton Ashley, PhD, Wayne A. Ashley, William M. Ashley, Alvin Ashman, Jerome P. Ashman, Abhay Ashtekar, PhD, Philip T. Ashton, Romney A. Ashton, MD, Walter R. Ashwill, Bob Ashworth, Jim F. Ashworth, Monroe Ashworth, Robert A Ashworth, Robert S. Ashworth, Victor Asirvatham, PhD, Orv B. Askeland, Ann Askew, B. Askildsen, Charles W. Askins, Philip R. Askman, Tom Asmas, PhD, Robert C. Asmus, Erik Aspelin, Winifred Alice Asprey, PhD, Don O. Asquith, PhD, Mike Assad, Andrew P. Assenmacher, Orazio J. Astarita, Jacob F. Asti, Everett L. Astleford, Eugene Roy Astley, R. Lee Aston, PhD, Raymond J. Astor Sr., Otilia J. Asuncion, MD, Charles E. Atchison, James Atchison, Curtis L. Atchley, Greg J. Aten, Robert Aten, PhD, James Athanasion, Michael J. Atherton, PhD, William J. Atherton, PhD, Robert D. Athey Jr., PhD, Arthur C. Atkins, David C. Atkins, Larry P. Atkins, Mark D. Atkins, D. O. Atkinson, Erika J Atkinson, John P. Atkinson, MD, John R. Atkinson, Keith Atkinson, Larry N. Atkinson, Lynn A Atkinson, Matthew R. Atkinson, Stanley L. Atnipp, Richard Attig, Leonardo D. Attorre, William J. Attwooll, Jerry C. Atwell, Mark Atwood, PhD, Robert C. Atwood, Luben Atzeff, MD, Jerry Y. Au, Lester C. Auble, Darrel D. Auch, James C. Auckland, Walter Auclair, PhD, Daniel J. Aucutt, Bryan Audiffred, William H. Audley, Louis A. Auerbach, Victor Hugo Auerbach, PhD, Keith H. Aufderheide, PhD, William R. Aufricht, Dale A. Augenstein, PhD, Owen H. Auger, Dustin M. Aughenbaugh, Gregory S Augspurger, Joe Augspurger, PhD, Brad August, James K. August, Mike August, Brian Augustine, PhD, W. David Augustine, Frederick N. Aukeman, J. Todd Aukerman, C. Mark. Aulick, PhD, Luther Aull, PhD, Neil N. Ault, PhD, Kathi A. Aultman, MD, John B. Aultmann Jr., Thomas E. Aumock, Bob J. Aumueller, Henry Spiese Aurand, Richard A. Aurand, Richard Aurisano, PhD, Joeseph D Aurizio, Brian E. Ausburn, Kent E Ausburn, PhD, Kenny Ausmus, Kurt L. Austad, Alfred Ells Austin, PhD, Carl Fulton Austin, PhD, Carlton L. Austin, D. Austin, D. Austin, PhD, Harold T. Austin, Lloyd H. Austin, Michael N. Austin, Paul E. Austin, Robert L. Austin, Robert H Austin, PhD, Roger J. Austin, PhD, Ward H. Austin, Edward T. Auth, Donald W. Autio, Amalia R. Auvigne, MD, Andrew B. Avalon, William E. Avera, Mark Averett, Jon R. Averhoff, Frank Averill, PhD, Rosario D. Averion, MD, Alex Avery, Donald Avery, Nathan M. Avery, Philip J. Avery, Kenneth Avicola, Arthur J. Avila, Luis A. Avila, Teresita D. Avila, MD, Joseph Avruch, MD, Theodore C. Awartkruis, PhD, Steven G. Axen, M. Friedman Axler, PhD, William P. Aycock, Jessica Ayers, Robert C. Ayers Jr., PhD, Bruce D. Ayres, PhD, T. G. Ayres, Wesley P. Ayres, PhD, Dany Ayseur, Alison M. Azar, Max Azevedo, Azizollah Azhdam

    €€¥£$££¥£$£££¥¥

    lauter sehr gescheite leute, an denen sich die klimadeppen hier orientieren sollten!!

  79. #79 Günther Vennecke
    Oktober 5, 2012

    darunter sehr viele vernünftige physiker und meteorologen

    Das wohl eher nicht, aber Mickey Mouse soll auch unterschrieben haben.

    Die “Oregon Petition ist eine durchsichtige und auf Betrug angelegte Propagandakampagne der US.amerikanischen Öl- und Kohle-Lobby – mit anderen Worten – wer da bewusst unterschrieben hat, hat sich vor deren Karren spannen lassen und ist bestimmt niemand, der etwas von Klimafragen versteht.

    Die meisten von diesen Typen sind sowieso Juristen, Zahnärzte und sonstige Besserwisser, denen gar nicht bewusst ist, was sie da unterschrieben haben, nützliche Idioten also.

    Auf jeden Fall hält die ganze “Petition” einer ernsthaften Überprüfung nicht stand und wer sichc darauf beruft, zeigt nur, wie wenig Ahnung und Kritikfähigkeit er hat.

  80. #80 JV
    Oktober 6, 2012

    Cool. Wird ab jetzt immer demokratisch über wissenschaftliche Erkenntnisse abgestimmt?

  81. #81 SHader
    Oktober 6, 2012

    Das wären dann aber noch schlechtere Zeiten für Skeptiker.

  82. #82 SHader
    Oktober 6, 2012

    @axel, vielleicht ist das ja untergegangen, Prof.Lüdecke hat Deinen Beitrag kommentiert.

    http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/video-faktencheck-2012-temperatur-meeresspiegel-extremwetter-co2-einfluss-teil-ii/#comment_7

    Erstaunlich nur, dass er das selbst so ruhig hinnimmt. Im Prinzip heisst es doch nichts anderes, dass die EIKE-Führung auf den Fachbeirat und fachliche Korrektheit sprichwörtlich kackt und es keine Art von Qualitätskontrolle gibt. Bei den zigfach übersetzten Beiträgen kann man das noch verstehen, dass nicht immer einer dasitzt und die Übersetzungen gegenliest. Aber bei einer öffentlichen Veranstaltung, die auch noch den Namen EIKE-Konferenz trägt, könnte man doch wenigstens annehmen, dass man etwas genauer hinschaut.

  83. #83 axel
    Oktober 6, 2012

    Er hat ja recht, man sollte die wirklich einfach machen lassen. Es zeigt im Grunde nur, dass die halbwegs Vernünftigen dort keine Chance mehr haben, die Limburgs haben das Sagen. Und die Extremisten schaden ihrer Sache selbst, nur weiter so ;-)

  84. #84 axel
    Oktober 6, 2012

    So, und jetzt etwas Entspannung, Kramm beim Tango-Tanzen:

  85. #85 axel
    Oktober 6, 2012

    Huch? Die neue Blogsoftware überrascht immer mehr…

  86. #86 SHader
    Oktober 6, 2012

    Aus Ihrer und auch aus meiner Sicht sind das tolle Entwicklungen ;o), aber ein Herr Lüdecke kann darüber wohl kaum amused sein. Er ist schliesslich Pressesprecher des Vereins und damit auch zuständig für die Außendarstellung. Selbst wenn ich ein großer Kritiker des IPCC wäre und sämtliche Warnungen als pure Panikmache sehen würde, würde ich ihn fragen, was denen bei der Konferenz eingefallen ist, so einen Vortrag durchzuwinken und auch noch öffentlich zu machen. Aber gut, es muss einen jetzt nicht kümmern, in welcher Lage Prof.Lüdecke bei EIKE ist, erstaunlich finde ich seine Reaktion trotzdem. ;o)

  87. #87 kai
    Oktober 7, 2012

    den ganzen niedergang der agw bewegung sieht man sehr schön an dem totalen rückfall in die vollkommene bedeutungslosigkeit eines al gore. im aktuellen präsidentschaftswahlkampf ist die absolute null, nirgendwo, keiner sieht ihn, keiner hört ihn. man hört von ihm, er sei fett wie eine sau und schimpfe auf obama, weil dieser vom agw nicht sonderlich viel hält. wieder eine totale niederlage der zerzausten agw kaspertruppe hier, die schon längst in tiefste kollektive depression verfallen ist.

  88. #88 Rudi
    Oktober 7, 2012

    rudi hlift Omas über die Straße und leitet daraus seine Daseinsberechtigung ab.

    hallo Klimaretter, versuchts doch mal mit einer netten Aktion den Mitmenschen gegenüber. Wer sagt denn dass ihr die Welt retten müßt um Anerkennung zu finden.

  89. #89 Horst Schlemmer
    Oktober 9, 2012

    @shader/axel,

    Sie beide sind ja sehr bei Eike aktiv wie ich sehe. Ich weiß nicht genau, was Ihre Motivation ist. Haben Sie irgendeinen Lehrauftrag? Meinen Sie, dort irgendjemanden mit Sachargumenten überzeugen zu können? Ich schlage mal was vor. Halten Sie sich da eine Zeit lang raus. Die haben schon genug Selbstzerfleischungspotenzial mit ihren ganzen Physikquälern. Jeder vernünftige Kommentar auf dieser Plattform ist schlicht Zeitverschwendung, weil er sowieso nicht verstanden werden will.

    Ich finde, bei den Inhalten hat Eike nicht mehr verdient als ein Nischendasein a la Sck, wo 7-8 Männeken ihre ökophoben Verschwörungstheorien austauschen.

    PS: MODERATION!!!

  90. #90 kai
    Oktober 9, 2012

    schlemmer, hahahahahaha, “ökophobe verschwörungstheorien”, hahahahahaha, der war gut !!

    bitte mehr davon, du agw wichtel

  91. #91 E-O
    Oktober 9, 2012

    @Horst
    “”"7-8 Männeken….”"”"
    Ist wohl fast die exakte Anzahl der Alarmisten hier uff´n Blog……..den Rest Deutschlands interessiert unser Gebabbel eh nicht.
    Ach übrigens……ich wäre auch dafür, das eine gewisse Schwafelbacke hier bleibt und seine nullsätzigen Endlonstexte hier zum Besten gibt.
    Wäre allen Seiten gedient………wir sind ihn los und euch kann er dann zu Tode langweilen……und dann sind wir auch euch los…..*grins*.
    Ich bin schon wieder weg………….keine Angst, dreht euch ruhig weiter im Klimakreis…..ich werde nur selten stören kommen.
    E-O

  92. #92 SHader
    Oktober 9, 2012

    Herr Schlemmer, nein, einen Lehrauftrag habe ich nicht. Meine Motivation hat sich schon mittlerweile darin reduziert hin und wieder dort eine Stimme der Vernunft in die Diskussionen einfliessen zu lassen. Ähnliche Motivationen würde ich auch bei anderen vermuten. Nach etlichen Dauerdiskussion werden die eigenen Ansprüche schon echt bescheiden. ;o)

    “Halten Sie sich da eine Zeit lang raus. Die haben schon genug Selbstzerfleischungspotenzial mit ihren ganzen Physikquälern. Jeder vernünftige Kommentar auf dieser Plattform ist schlicht Zeitverschwendung, weil er sowieso nicht verstanden werden will.”

    Vielleicht mag es Sie überraschen, Ihre Idee finde ich überhaupt nicht abwegig. Gerade nach der Sperrung von NicoBaecker aus nichtigen Gründen stellt man sich schon die Frage, ob man sich alles an Einschüchterungsversuchen gefallen lassen soll. Für eine gewisse Zeit würde es dem Forum eher schaden, wenn sich dort die vernünftigen Stimmen zurückziehen würden und da zähle ich eindeutig Herrn Heß und Herrn Innerhofer absolut dazu. Es kann aber auch nur funktionieren, wenn sich alle daran beteiligen, und da habe ich wirklich meine Zweifel. Ich wäre für die Idee, sich für eine begreunzte Zeit komplett aus EIKE zurückzuziehen, absolut zu haben.

  93. #93 kai
    Oktober 10, 2012

    schaudererererer “stimme der vernunft”

    hahahahagahahahahagahahahahaha, selten so gut gelacht!!

    mehr davon

  94. #94 Günther Vennecke
    Oktober 10, 2012

    Ich poste schon lange nichts mehr bei eike. Ist mir ein paar Mal passiert, dass meine Postings der Zensur zum Opfer gefallen sind, wenn der Inhalt für die Deppen dort einfach zu peinlich war.

    Ich hatte einmal auch auf einen eklatanten Fehler hingewiesen, worauf zunächst von Lügburg eine ziemlich unverschämte Antwort gab von wegen keine Ahnung und so. Als dann aber sogar einer der ihren auf diesen Fehler hinwies, hat man heimlich still und leise den Text geändert, mein Posting gelöscht und dann so getan, als wäre nie etwas gewesen. Typisch eike, bäh!

    Seitdem habe ich mit diesen Ganoven nicht mehr viel im Sinn, außer dass ich an anderer Stelle deutlich meine Meinung zu diesem Greisenclub verlauten lasse.

  95. #95 kai
    Oktober 10, 2012

    venneckelein, ja was höre ich den da schon wieder heraus: du möchtest von limburg und lüdecke gerne gestreichelt werden und trotzt nun, weil du das nicht kriegst. deshalb schimpfst du hier immer so über eike: der verkannte sohn, der sich für den liebesentzug anderweitig rächt: ein typischer freudscher kompensationsmechanismus des libidinös gestörten.

    wie auch immer, ihr agw kasperl seid wirklich arme schweine

  96. #96 Horst Schlemmer
    Oktober 10, 2012

    Richtig so Herr Vennecke. Mit der Bezeichnung “Greisenclub” liegen Sie nicht ganz daneben. Ich hatte mal ein Foto vom Auditorium einer EIKE-Konferenz gesehen. Ich glaube da war nur einer im nicht-pensionsfähigen Alter. Das könnte aber auch Peter Hartmann gewesen sein…

    Grüße
    Horst

  97. #97 kai
    Oktober 10, 2012

    hallo schlemmer, was du als greise bezeichnest sind leute in deinem alter, einige sind im greisenalter venneckes so um die anfang bis mitte sechzig, und einige vielleicht schon 70 und darüber, aber eure rassistische diffamierung älterer akademiker zeugt von miesestem charakter und übelster kinderstube. natürlich gibt es bei eike viele bornierte deppen, aber ihr seid da mindestens gleich blöde, ihr sklaven eurer agw gurus, ihr armen schweine

  98. #98 Günther Vennecke
    Oktober 11, 2012

    Schön z usehen, wie eike isch immer mehr als europäischer Ableger der amerikanischen ultrarechten Realitätsverweigerer outet.

    Neuester Erguss von eike ist die Übersetzung eines Artikels, den ausgerechnet ein gewisser Tim Ball verzapft hat.

    Falls es jamend nicht weiß: Tim Ball ist einer der notorischen Lügner, die in dem Machwerk “The Great Global Warming Swindle” mitgewirkt haben und dort ihr ganzes Unwissen über wissenschaftliche Fakten kübelweise ausgekippt haben.

    Und ausgerechnet dieser Typ will mit einem Hetzartikel dem demokratischen Präsidenten vor den Karren fahren.

    Was für amerikanische Verhältnisse, wo im Wahlkampf von konservativer Seite ja auch vor den dreistesten Lügen nicht haltgemacht wird, noch angehen mag, ist bei uns in Europa völlig fehl am Platze.

    Aber nach dem altbekannten Motto “Wes’ Brot ich ess’, des Lied ich sing’ müssen die eike-Typen wohl nach der Pfeife ihrer Geldgeber tanzen und auch den größten Blödsinn aus dem amerikanischen Wahlkampf noch über den großen Teich targen.

    Na ja, sollen sie doch, außer den idiotischen Klimaleugnern wie kai und “Klimarealist” nimmt doch niemand mehr die eike-Greisentruppe ernst.

  99. #99 Stiller Mitleser
    Oktober 11, 2012

    @Vennecke

    Tim Ball trachten Typen wie Sie sogar schon nach dem Leben.

    http://www.youtube.com/watch?v=A0rtJ9CYSdY#t=0m48s

    Als skeptischer Klimawissenschaftler kann man heute nicht mal mehr seine Meinung öffentlich vertreten. Soweit ist es schon gekommen!

  100. #100 Klimarealist
    Oktober 11, 2012

    @Vennecke
    Wenn Sie morgens die Augen öffnen haben Sie das erste Mal gelogen, das ist bei Ihnen pathologisch.
    Deswegen kann Ihre Auswürfe doch niemand mehr ernst nehmen, weil jeder ein Lügner ist, in Ihren Augen, der nicht Ihrer Meinung ist. Das tr

    wo im Wahlkampf von konservativer Seite ja auch vor den dreistesten Lügen nicht haltgemacht wird, noch angehen mag, ist bei uns in Europa völlig fehl am Platze.

    Na, wäre schön, wenn im Wahlkampf ein Deutscher Politiker die Wahrheit sagen würde – Sie kennen wohl Deutschen Wahlkampf nicht ?
    Und wenn vom geografischen Europa die Rede sein sollte, je weiter man nach Osten kommt…..
    Vennecke der Träumer :-)
    Was für eine Pfeife ….
    Und der letzte Satz Ihres Mülls ist selbstmurmelnd erst recht eine Lüge, Sie ekelhafte und widerliche Dreckschleuder wissen das auch.

  101. #101 Günther Vennecke
    Oktober 11, 2012

    Ach Krüger,

    Tim Ball trachten Typen wie Sie sogar schon nach dem Leben.

    Den Schmarrn glauben Sie doch selber nicht. Solche ahnungslose Idioten wie der Ball schaden den Klimaleugnern im Endeffekt doch, weil ihn jeder halbwegs intelligente Mensch sofort als notorischen Lügner durchschaut.

    Und das Filmchen von Ventura ist als Machwerk an Primitivität nun wirklich nicht zu überbieten. Sogar Sie haben doch sofort erkannt, wer sich da angeblich “versteckt”. Jeder, der Ball einmal gesehen oder gehört hat, erkennt ihn in dem Filmchen ohne Probleme, was soll also der ganze Zinnober? Wie gesagt: primitivste Machart.

    So lange die Klimaleugner es nötig haben, Typen wie Ball an die Front zu bringen, zeigt sich doch die ganze Erbärmlichkeit ihrer Verschwörungstheorie. Und ganz offensichtlich haben Sie es nötig. Ball ist und bleibt für uns Realisten ein nützlicher Idiot, warum sollte ihm irgendjemand von uns grollen?

    Wenn ihm wer nach dem Leben trachtet, dann vielleicht seine Auftraggeber aus der Energieindustrie, da er deren Sache miserabel vertritt und sich trotzdem dafür bezahlen lässt. Rausschmeißen können sie ihn ja nicht, denn wenn er auspackt, steht die Energiemafia noch dämlicher da.

  102. #102 Günther Vennecke
    Oktober 11, 2012

    Ausgerechnet jemand, der selber schon “Artikel” für eike verzapft hat, will nun behaupten, er nehme die Rentnertruppe nicht ernst. Lächerlich!

    Umso lächerlicher auch deshalb, weil er als Klimaleugner permanent mit diesen Spinnern ins selbe Horn tutet.

  103. #103 Horst
    Oktober 11, 2012

    Heute echauffiert man sich drüben bei EIKE über einen Beitrag aus dem heute journal. Muss wohl was mit Klima zu tun gehabt haben. Ausgerechnet der Sender für die Zielgruppe 60+, möchte man meinen! Als Klimaleugner muss man sich über die GEZ-Gebühren wohl ganz schön ärgern.

  104. #104 Klimarealist
    Oktober 11, 2012

    @Vennecke
    Beinchen gehoben….. Denkblase entleert…… ahh! Erleichtert! :D
    Jetzt geht’s wieder, Vennecke ? Mal wieder zu tief in’s Glas geschaut ?
    :D

  105. #105 Klimarealist
    Oktober 11, 2012

    @Horst
    Ich habe mich seit langem mit der Frage gequält, wie es dazu kommen konnte, dass man jemanden mit dem Wort “Vollhorst”! beleidigen kann – nach Lektüre Ihres Kommentars ist mir das klar geworden.

  106. #106 Klimarealist
    Oktober 11, 2012

    @Horst
    der Link zu Ihrem Kommentar sollte dort eigentlich hin, das Verlinken zu Kommentaren ist hier nicht mehr so easy wie es mal war, schade.

  107. #107 Klimarealist
    Oktober 11, 2012

    @Vennecke

    Ball ist und bleibt für uns Realisten ein nützlicher Idiot,

    Einbildung ist wie man sieht auch eine Bildung. Schlimm, wer wie Sie die Traumwelt als Realität einschätzt.
    Mann, sind Sie arm dran.

  108. #108 Günther Vennecke
    Oktober 12, 2012

    Mal wieder zu tief in’s Glas geschaut ?

    Sagt ausgerechnet jemand, der mit seinen Postings den Eindruck erweckt, ständig im Tran zu sein.

    Schlimm, wer wie Sie die Traumwelt als Realität einschätzt.

    Sagt ausgerechnet jemand, der einer kranken Verschwörungstheorie anhängt und nicht merkt, wie er von seinen “Gurus” an der Nase herumgeführt wird.

    Ich habe mich seit langem mit der Frage gequält, wie es dazu kommen konnte, dass man jemanden mit dem Wort “Vollhorst”! beleidigen kann – nach Lektüre Ihres Kommentars ist mir das klar geworden.

    Sagt ausgerechnet jemand, von dem praktisch jeder Kommentar eine Beleidigung des gesunden Menschenverstandes darstellt und der hier durch Angrif gegen einen eike-Kritiker eben doch belebt, dass er dieser Rentnertruppe die Stange hält. Q.E.D.

  109. #109 Günther Vennecke
    Oktober 12, 2012

    @Horst,

    toller Link, der wieder einmal belegt, wie weit wegetreten dieser Greisen-Verein ist.

    Einerseits versuchen die Prof Lemke runter zu machen, weil er angeblich als Wissenschaftler nicht neutral sei, denn er schreibt ja für das IPCC, andererseits loben sie Prof MIller, weil der angeblich keine “alarmistischen” Positionen vertrete.

    Sie verlinken sogar zu einem Interview mit ihm, ohne zu merken, dass fast jeder zweite Satz MIllers eine Totalabfuhr der kranken Thesen des eike-Tattergreisen-Clubs darstellt.

    An keiner Stelle bezweifelt Miller den AGW, der ist für ihn selbstverständlich gegeben. An keiner Stelle bezweifelt Miller die Klimawirksamkeit von CO2 und CH4. Auch der Anstieg des Meeresspiegels ist für Miller unzweifelhaft gegeben.

    Man muss sich wirklich fragen, mit welchem Tunnelblick als extremste Form der selektiven Wahrnehmung die eike-Typen bei ihrer “Artikel”-Mache zu Werke gehen?

    Merken die das tatsächlich nicht mehr, was die da ständig für einen hahnebüchenen Unsinn verzapfen – sind also total weggetreten – oder sind die einfach nur verlogen, so wie die meisten anderen Kliamleugner auch?

  110. #110 kai
    Oktober 12, 2012

    vennecke, hat dein miller auch leute auf den malediven befragt, die ihm – wie mir – versichert haben, dass dort in den letzten 50 jahren er meeresspiegel überhaupt gestiegen ist.

    ich bin zutiefst überzeugt, dass der meeresspiegel nicht steigt. ich bin ferner zutiefst überzeugt, dass die globaltemperatur nicht steigt. ich bin zutiefst überzeugt, dass die erneuerbaren energien deutschland in das mittelalter zurückschicken werden. ich bin zutiefst überzeugt, dass das arktische meereeis gerade wieder enorm zunimmt.

    ich bin auch zutiefst überzeugt, dass dein alter über dem mittleren alter der von dir als greisentruppe bezeichneten eiek klimaexperten liegt.

  111. #111 Klimarealist
    Oktober 12, 2012

    @kai

    ich bin zutiefst überzeugt, dass die erneuerbaren energien deutschland in das mittelalter zurückschicken werden

    ich bin zutiefst überzeugt, dass dieser Vennecke direkt dem Mittelalter entsprungen ist, in das er uns energietechnisch zurück”bomben” will.

  112. #112 Klimarealist
    Oktober 13, 2012

    Wenn ein Vennecke meint. logische Schlüsse zu ziehen, kann das nur in die Hose gehen, insbesondere wenn einmal mehr sein Suff-vernebelte Pickel auf dem Hals die Finger führt.
    :D
    Das kann ja nichts werden, wie man sieht.

  113. #113 kai
    Oktober 13, 2012

    @klimarealist, ja ja das saufen, das hat schon viele ruiniert, …

    ich findes es auch extrem schäbig, wenn jemand salatöl als sprit in seinem auto verbrennt. so ein perverser irsinn kann auch nur einem total verkommenen subjekt entspringen

  114. #114 Günther Vennecke
    Oktober 13, 2012

    @Horst,

    dass kai und der Klima”realist” mal wieder nicht kapiert haben, wo bei den eike-Greisen die Schwachpunkte liegen, war ja nicht anders zu erwarten – auch diese beiden befinden sich weit außerhalb der Wirklichkeit und leben in ihrer selbst gebastelten Scheinwelt.

    kai scheint in seinen Glaubens-Überzeugungen tief verwurzelt zu sein, was dafür spricht, dass ihm mit Argumenten sowieso nicht zu helfen ist.

    Außerdem kann der Klima”realist” natürlich eike nicht frontal angehen, denn dann würde bei ihm der Haussegen schief hängen, da er verwandschaftlich mit einem prominenten eike-Mitglied verbunden ist.

  115. #115 Horst Schlemmer
    Oktober 13, 2012

    @Günther

    die Kommentare bei EIKE werden immer gruseliger Schauen Sie mal den hier:

    “Das ZDF Heute Journal Redaktion betreibt leider gezielte Desinformation bezüglich des Klimas und betrügt damit die Offentlichkeit.”

    Das kann einem ja fast schon leid tun. Vielleicht kann man diese Geisterfahrer-Symposien, die EIKE regelmäßig abhält, als Selbsthilfe-Therapie begreifen?

  116. #116 Günther Vennecke
    Oktober 13, 2012

    @Horst,

    apropos Geisterfahrer, der Thüne ist ja mittlerweile auch bei eike aktiv. (Anlässlich einer Buchrezension wurde der Autor Thüne wegen seiner kranken Thesen als “Geisterfahrer der Wissenschaft” tituliert).

    So schließt sich der Kreis, gleich und gleich gesellt sich gern und bald sind alle spinnerten Klimaleugner auf einem Haufen versammelt. Aus biologischen Gründen wird der Kreis sowieso immer kleiner.

  117. #117 Horst Schlemmer
    Oktober 13, 2012

    Tja so ist es. Das eigentliche Problem der Klimaleugner ist ein demographisches :)

  118. #118 kai
    Oktober 13, 2012

    falsch, klemmer, das einzige poblem ist ein philatelistisches

  119. #119 kai
    Oktober 15, 2012

    vennecke, lies mal das, falls du englisch verstehst:

    http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2217286/Global-warming-stopped-16-years-ago-reveals-Met-Office-report-quietly-released–chart-prove-it.html

    so und jetzt hast du schon wieder sang- und klanglos deinen aussichtslosen kampf um dein blödes co2 verloren.

    hahahahahahaha, HA!

  120. #120 Klimarealist
    Oktober 15, 2012

    @kai
    mit Wahrheiten oder Fakten kommst Du bei der trüben Tasse nicht weiter. Du weisst, nicht die Info, nein der Überbringer ist maßgeblich – bei den Faktenverweigerern à la Venneckeganz besonders :D

  121. #121 Günther Vennecke
    Oktober 15, 2012

    Es gibt tatsächlich Leute, die glauben, dass sie durch ein Schmierenblatt wie die Daily Mail und nicht weniger verlogene Schreiberlinge “informiert” werden.

    David Rose ist vor allem durch seine permanente Verdrehung von Tatsachen bekannt (“serial disinformer”), insbesondere, wenn er über Klima schreibt, denn er gehört auch zu der mit der Wahrheit auf Kriegsfuß stehenden Bande von Klimaleugnern, die sich fortwährend der Realität verwiegern.

    Bliebe noch zu erwähnen, dass die Daily Mail Eigentum des Zeitungstycoons Rupert Murdoch ist, von dem nun wirklich jeder weiß, dass er von ehrlicher Berichterstattung überhaupt nichts hält und über seine Medien (u. a. auch “Faux” News) gezielt Falschmeldungen verbreitet.

    Man muss schon ganz schön bescheuert sein, um so eine “Berichterstattung” als Beleg für irgendetwas heran zu ziehen. Demnächst wir duns hier wahrscheinlich auch noch die BLÖD-”Zeitung” als wissenschaftliches Fachorgan untergejubelt.

    Dass Gans auf so einen Unsinn auch noch herinefällt, passt ins Bild, das er hier bisher geboten hat.

    Selten so gelacht! :-))))))))))))))))))))))))))))))))))))))

  122. #122 Günther Vennecke
    Oktober 15, 2012

    Rose hat seinen Unsinn übrigens schon zu Anfang des Jahres verbreitet:

    http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2217286/Global-warming-stopped-16-years-ago-reveals-Met-Office-report-quietly-released–chart-prove-it.html

    Allerdings hat er dafür auch gleich eine Abfuhr bekommen:

    http://www.forbes.com/sites/stevezwick/2012/01/30/another-day-another-intentionally-distortive-effort-to-discredit-climate-change/

    Was ihn allerdings nicht daran zu hindern scheint, den ganzen Schwachsinn noch einmal aufzulegen.

    Nur die völlig unkritischen angeblichen Klima-”Skeptiker” glauben mal wieder unbesehen diesen Mist, wohl allein deshalb, weil er ihrem realitätsfernen Wunschdenken entgegen kommt.

    Was für ein verlogener Armleuchter dieser Rose ist, zeigt sich zudem in aller Deutlichkeit in der Stellungsnahme des MET Office, mit dem er vor seinem Artikel gesprochen hat und TROTZDEM anschließend einen Haufen Lügen in seinem “Artikel” unterbrachte.

    Es ist wirklich unglaublich, wie unkritisch und abgrundtief DUMM Typen wie kai und Klima”realist” sind, die JEDEN MIST ungeprüft nachplappern, wenn es in ihre verlogene Agenda passt.

  123. #123 Klimarealis
    Oktober 15, 2012

    Wann lernt der Vennecke zu lernen ?
    Daher ist alles weitere in seine Richtung sinnlos.
    Und das Saufen lässt er auch nicht, im Gegenteil.

  124. #124 kai
    Oktober 15, 2012

    vennecke, so kommst du aber aus deiner dauerlüge nicht raus: hast du denn gar keinen blick für die kurve vom metoffice und cru? so daneben schauen kannst ja nicht mal du!

  125. #125 Klimarealist
    Oktober 15, 2012

    @kai
    Vennecke

    ist vor allem durch seine permanente Verdrehung von Tatsachen bekannt

    Der hat doch noch nie was anderes gemacht.
    Dreht wie ein Quirl, der lebende Schaumschläger Vennecke.

  126. #126 SHader
    Oktober 15, 2012

    Was mich wirklich erstaunt, ist dass Peter Heller in seinem Forum wesentlich konsequenter beim Löschen von persönlichen Beleidigungen und rüpelhaften Ausdrucksweisen ist, als es hier geschieht. Ich glaube mittlerweile kaum, dass man das hier auf die wenig verfügbare Zeit des Admins zurückführen kann.

  127. #127 Klimarealist
    Oktober 15, 2012

    SHader
    Hast Du keinen Frisör ?

  128. #128 kai
    Oktober 16, 2012

    vennecke, du musst dir in dem interessanten artikel hier, http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-2217286/Global-warming-stopped-16-years-ago-reveals-Met-Office-report-quietly-released–chart-prove-it.html, vor allem die temperaturgraphik des met office und die stellungnahmen von phil jones und judith curry ansehen, dann schnallst du endlich, dass sowohl bei hysterischen klimaalarmisten (jones) und vernünftigen normalen klimawissenschaftlern (curry) einigkeit herrscht, dass in den letzten 15 jahren die temperatur gleich geblieben ist. dass dich das fuchsteufelswild macht, verstehe ich ja, aber es hilft dir nicht. denn dein klimawahn wird bald dermassen absurd, dass du dich nicbt mehr auf die strasse. trauen wirst aus scham, dass man dich als einen der spinner entlarvt, der beim grössten wissenschaftskandal seit galiei aktiv mitgemacht hat, zwar nur in den hinteren reihen der klimakläffer, aber immerhin. dafür gibt es im internet immens viele spuren deiner verschrobenen und verquirlten miststücke.

  129. #129 kai
    Oktober 16, 2012

    und vennecke, wusstest du, dass die höhe des grönländischen eisschilds wie auch jene des antarktischen permanent steigt, um bis zu 6cm pro jahr. ja, da staunst du, du weisst eben nix und hörst nur dem kleber im zdf zu, wenn wieder einmal einige spinner in der arktis herumgefahren sind und stolz berichten, dass sie wegen zu vielen und zu dickes eises mit dem schiffchen polaris ncht einmal zum nordpol vorgedrungen sind: und du tropf glaubst dann dem kleber, dass das arktiseis in ganz furchtbar schechtem zustand ist.

    traust du feigling dich zehnausend euro dagegen zu wetten, dass es im nächsten jahr 2013 kein neues rekordminimum der arktischen mehreisbedeckung geben wird? traust du dich eben nicht du feigling, denn du hast jetzt. schon die hosen voll, dass du verlireren wirst, ein loser auf der ganzen linie bist du, wie der schauderererer, der neben seiner einfalt zu nichts anderem fähig ist, ist als nach moderation zu schreien, dieses arme schwachbürstige würstchen.

  130. #130 MJ
    Oktober 16, 2012

    Ich bin zwar nur zufaellig drauf gestossen beim Twitter-Thread-Lesen, bis der Kaffee fertig ist, aber bitte – hier ist, was das Met Office davon haelt:

    http://metofficenews.wordpress.com/2012/10/14/met-office-in-the-media-14-october-2012/

  131. #131 axel
    Oktober 16, 2012

    Muss man sich über Artikel von David Rose wirklich noch unterhalten? Schließlich ist der ja quasi Serientäter, was dümmliche Artikel zum Thema Klima angeht. Erstaunlich, dass er überhaupt ein Medium findet, so was sollte selbst in einem Revolverblatt wie die Daily Fail eigentlich keine Chance haben.

    Ach ja, Kai, einfach mal bei Judith Curry selbst nachlesen. Sie fühlt sich falsch wiedergegeben von David Rose, ach, welch Überraschung, da ist sie beileibe nicht die erste. Da konstruiert Rose einen Widerspruch zwischen Curry und Jones, der bei genauem Hinblicken nur in Nuancen vorhanden ist.

  132. #132 Dr. W
    Oktober 16, 2012

    @Kai
    Danke für die lieben Worte. Aber jedes Forschungsprojekt findet einmal ein Ende.

    Beim terrestrischen Klima hilft statt der Gegenrede ganz vermutlich auch einfaches Abwarten. Der Glaube an die böse monokausal durch anthropogenes CO2 verursachte Erderwärmung wird absehbarerweise ganz von selbst nachlassen.

    Mit dem Hoffmann hat man hier aber einen brauchbaren Gastgeber, der sich auch mal halbwegs locker machen kann und der auch zu anderen Themen etwas zu sagen hat. Es spricht nichts dagegen hier weiterzudiskutieren…

    MFG
    Dr. W

  133. #133 werner
    Oktober 16, 2012

    Die ganze Diskussion ist doch eh lachhaft, wenn da nicht die üble Tatsache wäre , dass die Strompreise “durch die Decke” schießen. Das ist ein Grund zum heulen.
    Und das alles wg, ein paar durchgeknallter Grüner Idioten.
    Jesses, Maria und Josef aber auch!

  134. #134 Günther Vennecke
    Oktober 16, 2012

    @axel,

    Muss man sich über Artikel von David Rose wirklich noch unterhalten?

    Eigentlich nicht, aber die Klimaleugner kai und Klima”realist” haben wohl das unbändige Verlangen, sich immer wieder mit Mist, den sie zitieren und dann heftigst verteidigen, sich bis auf die Knochen zu blamieren.

    Dabei merken sie in keiner Weise, auf was für schräge Typen sie immer wieder hereinfallen. Aber Klimaleugner sind und bleiben nun einmal abgrundtief dumm. :-)

  135. #135 axel
    Oktober 16, 2012

    Entlarvend, dass stets behauptet wird, es gäbe wissenschaftliche Alternativen, unsere Skepties stattdessen aber obskure Berichte von obskuren Journalisten aus obskuren Revolverblättern vorbringen müssen. Ist der Konsens unter Klimaforschern so groß, dass man solche Quellen nötig hat?

  136. #136 Günther Vennecke
    Oktober 16, 2012

    @axel,

    Ist der Konsens unter Klimaforschern so groß, dass man solche Quellen nötig hat?

    Eindeutig JA!

    Es gibt keine wissenschaftlich belastbaren Fakten, auf die die Skepties sich stützen könnten, deshalb müssen sie auf die leeren Behauptungen von Ganoven zurückgreifen.

  137. #137 MJ
    Oktober 16, 2012

    Ja, aber kann das sein? Ist der Klimawandel nicht letztendlich doch ein riesen Schwindel? So muss es wohl sein, wenn der intelligenteste Mensch auf der ganzen Welt, intelligenter noch als kai, meint “There has been no trend in 16 years”:

    http://motls.blogspot.fr/2012/10/hadcrut4-no-warming-for-16-years.html

    (Betreten des Blogs auf eigene Gefahr, kann Hirnverbrennung direkt übers Auge vermittelt verursachen). Weitere interessante Fragen, die dort zumindest angesprochen werden: Ist John Nash oder Alvin Roth intelligenter, und ist Lloyd Shapley gar ein Genie? Und wie sehen dies Facebook-Kontakte von Motl? Die echt wichtigen Fragen, also!

  138. #138 axel
    Oktober 16, 2012

    Kürzlich habe ich im Urlaub ein Buch des Stringtheoretikers Brian Greene gelesen. Und wem dankt dieser im Vorwort für die wertvolle Unterstützung und Hilfe? Lubos Motl.

  139. #139 MJ
    Oktober 16, 2012

    Ja, selstame Partie… – dabei koennte seltsam auch lustig sein. Hier aus der Einleitung zur neuen Auflage von Asimovs Foundation-Trilogie:

    “And the truth is that if you’re looking for richly nuanced character development, you should go read Anna Karenina.”

    “The characters are, by and large, two-dimensional cardboard cutouts. There’s also a notable lack of physical description of the characters or, well, anything. As I said, Tolstoy this isn’t.”

    “Asimov clearly had a problem with scale. Tazenda, in Second Foundation, is supposed to be a more or less barbarian kingdom, a flyspeck polity that only rules twenty planets. Um, twenty planets????”

    “…a standard macroeconomic approach, the IS-LM model … told us that under depression-type conditions like those we’re experiencing, some of the usual rules would cease to apply: trillion-dollar budget deficits wouldn’t drive up interest rates, huge increases in the money supply wouldn’t cause runaway inflation.”

    Genau! Hier:

    http://tinyurl.com/92js9d5

    Also auch wieder einmal hoechste Zeit dies hier zu verlinken:

    “The remainder of this article is, will be, or has been, depending on the reader’s inertial frame, divided into three sections. Section II develops the basic Einsteinian framework of the analysis. In Section III, this framework is used to analyze interstellar trade in goods. Section IV then considers the role of interstellar capital movements. It should be noted that, while the subject of this article is silly, the analysis actually does make sense. This article, then, is a serious analysis of a ridiculous subject, which is of course the opposite of what is usual in economics.”

    “First Fundamental Theorem of Interstellar Trade: When trade takes place between two planets in a common inertial frame, the interest costs on goods in transit should be calculated using time measured by clocks in the common frame and not by clocks in the frames of trading spacecraft.”

    http://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/j.1465-7295.2009.00225.x/abstract

  140. #140 MJ
    Oktober 16, 2012

    Ach nein, sowas! Mein Kommentar haengt leider in der Moderationsschleife, bitte befreien, diesmal geht’s um Substanz!

  141. #141 SHader
    Oktober 16, 2012

    Heute bei EIKEs neusten Artikel zu lesen: “Jetzt um 21:57 Uhr hatten sich 118.314 (in Worten: Hundertachtzehntausend dreihundertdreizehn Leser) daran beteiligt. Das ist vieltausend mal mehr als jede demoskopische Meinungsumfrage, auf die die Politik hört, auf die Beine bringt. Und damit völlig repräsentativ!

    Höööh?

  142. #142 MJ
    Oktober 16, 2012

    Bis der Kommentar freigeschaltet ist, terrorisiere ich den Thread mit niederlaendischem Rap:

  143. #143 Günther Vennecke
    Oktober 17, 2012

    @SHader,

    Das ist vieltausend mal mehr als jede demoskopische Meinungsumfrage, auf die die Politik hört, auf die Beine bringt.

    Die bei eike basteln sich nicht nur ihre eigene Realität, jetzt erfinden die sogar die Mathematik neu!

    Soweit ich weiß, werden bei repräsentativen Meinungsumfragen jeweils über Tausend Leute befragt. “Vieltausend mal mehr” müsste dann also im Bereich von ein paar Millionen liegen. Nicht einmal simple Multiplikation beherrschen die. :-)

    Interessant auch, dass eike natürlich den verlogenen “Artikel” von Rose gleich als Übersetzung wiedergibt. Wie ich schon sagte:

    Wenn wissenschaftlich belastbare Fakten fehlen, bedient sich halt bei den Schmierenjournalisten.

  144. #144 SHader
    Oktober 17, 2012

    @Günther Vennecke,

    “Soweit ich weiß, werden bei repräsentativen Meinungsumfragen jeweils über Tausend Leute befragt. “Vieltausend mal mehr” müsste dann also im Bereich von ein paar Millionen liegen. Nicht einmal simple Multiplikation beherrschen die. :-)”

    Das kann man ja noch als stilistische Übertreibung abtun. Was ich viel gravierender finde ist, dass die “Redaktion” falsche Vorstellungen von “repräsentativ” hat, nach dem Motto, je mehr Teilnehmener, umso repräsentativer die Umfrage. Völlig egal, wer da bei Bild.de abstimmt. Da kann wirklich nur jeder den Kopf schütteln, der in seiner Arbeit etwas mit Datenanalyse zu tun hat.

  145. #145 kai
    Oktober 17, 2012

    vennecke, ich gelange langsam zur tiefen überzeugung (wie du bezüglich der unrinchtigkeit der agw phanstasie), dass du ein von eike eingeschleuster reverse pervert klimatroll bist. echt raffiniert, die agw kasperltruppe von innen auszuhöhlen. mach weiter so. aber das mit dem salatöl verbrennen in deinem motor verzeihe ich dir dennoch nicht.

  146. #146 kai
    Oktober 17, 2012

    sensationalle eilmeldung ++++++++++++++ sensation +++++++

    Arktische Meereisausdehnung: Rekordzuahme !!!!

     The latest value : 5,798,750 km2 (October 16, 2012)  

    das gab es noch nie: die zunahme der ausdehnung des arktischen meereises seit mitte september um mehr als 2.3 millionen quadratkilometern übersteigt jedes vorstellungsvermögen: ich muss jetzt gleich den zdf kleber anmailen, dass er die frohe kunde für die agw fanatiker gleich im heutejourrnal bringt, für agw hysteriker ist damit die welt wieder in ordnung, agw findet also wieder nicht statt, vennecke kann nun wieder einer geregelten arbeit nachgehen, um sein kümmerliches dasein zu fristen.

    mich aber ärgert die rekordzunahme der arktischen meereisfläche ganz grimmig, denn ich hätte gerne eine ganzjâhrig völlig eisfreie meeresoberfläche am nordpol, damit endlich die phantastischen erdölreserven am grunde des arktischen ozeans erschlossen werden können.

    trotz meines ärgers über die eiszunahme im arktischen meer wette ich aber schon jetzt, dass im jahr 2013 kein neues rekordminimum der arktischen meereisausdehnung erreicht wird. sagen wir wieder 100 euro. die wette gilt. wer traut sich, mitzumachen? vennecke, du feigling, wie steht es mit dir, du grossmaul???

  147. #147 axel
    Oktober 17, 2012

    @ Kai

    Nun mal langsam. Du hast an anderer Stelle eine 10.000$-Wette angeboten. Es hat jemand eingeschlagen und wartet seitdem darauf, dass du dich meldest. Es gibt auch schon einen Treuhänder, der das Geld verwaltet und dann auch garantiert, dass es an den Gewinner ausgezahlt wird. Kläre vielleicht erstmal die Geschichte dort, dann können wir hier wieder über Wetten reden.

  148. #148 MJ
    Oktober 18, 2012

    Gestern auf der Achse des Guten wieder einmal so ein moechtegern-informierter Artikel aus Anlass eines wenig spektakulaeren Ereignisses, das natuerlich als Beweis fuer linkslinke Technikfeindlichkeit, oder was auch immer, herhalten muss:

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/giftgasalarm_in_fallingbostel/

    Das Dumme am Artikel ist erst einmal, dass ein nun wirklich schon steinzeitlicher Scherz vorgebracht wird, der ohnehin schwach ist – und selbst den vergeigt der Autor noch. So wie ich das immer verstanden habe, werden darin voellig harmlose chemische Substanzen a) durch ihre systematischen Namen genannt und dadurch fuer den Laien unkenntlich gemacht und dann b) ihre Eigenschaften unter Verwendung von chemischen Fachausdruecken beschrieben, damit dann zum Schein der Eindruck entsteht, es handle sich um etwas Gefaehrliches oder Giftiges. Und dann – TATAAAA, ho, ho, ho – es ist nur Wasser oder Kochsalz *schenkelklopf* *ich krieg mich nicht ein*

    Dazu muss man zuerst einmal die chemische Nomenklatur kennen, und einen internet hoax von solcher auseinanderhalten koennen – das Problem habe ich auch schon bei ein paar Kommentatoren aif SB gesehen. Kann mir etwa jemand erklaeren, was es mit dem “Dihydrogeniumoxid” auf sich haben soll? Selbst auf Wikipedia hat das irgendein Benutzer – referenzfrei – unter technisch richtige Alternativbezeichnungen fuer Wasser gesetzt. Nur ist der Name des chemischen Elements H nicht Hydrogenium – davon leitet sich nur das Symbol ab – sondern Wasserstoff. Man kann Wasser dann mit etwas Gewalt als Diwasserstoffoxid bezeichnen, oder im Englischen als dihydrogen oxide – aber nicht Dihydrogeniumoxid, das ist ein hoax (und etwas google Suche erweist ihn auch als solchen, uebrigens auch die erzwungenen Namen, die nicht ganz einwandfrei, weil in der Information redundant, sind). Deshalb findet sich der Pseudoname auch nicht unter der CAS registry number fuer Wasser (7732-18-5) als alternativbezeichnung, er ist als solche inexistent.

    Detto fuer das im Artikel erwaehnte Sodiumchlorid. Der Name lautet Natriumchlorid (und in diesem Fall leitet sich sogar das Elementsymbol von der Bezeichnung natrium ab) – schlecht irgendwo aus einem englischen Text abgeschrieben? Und ist der Autor in der Lage zu verstehen, warum diese Aussage sinnlos ist:”…Pökelsalz fällt ebenso weg wie das hoch toxische Sodiumchlorid…”? Und zwar ganz unabhaengig vom “toxisch”?

    Und was sind Kumarine? Spaeter erwaehnt der Autor Phasine – das ist eine unter einem generischen Namen zusammengefasste Substanzklasse, sowas gibt es oft. Manchmal sind es nicht einmal chemische Aehnlichkeiten, sondern gewisse physikalische Eigenschaften, die einen solchen generischen Namen bedingen, etwa Lipide. Aber Kumarine? Kumarin ist ein Molekuel (oder eine Substanz bestehend aus diesem) – es gibt keine “Kumarine”, so wenig wie es “Salpetersaeuren” oder “Ethanole” gibt. Wenn er hingegen tatsaechlich Kumarin-Derivate meint, dann eignen sich das schlecht fuer einen Scherz – die moechte ich nicht unbedingt alle als Zusatz im Essen haben – und das liegt nicht etwa an Fortschrittsfeindlichkeit, sondern an Ueberlebenswillen.

    Und dann natuerlich die vergeigte Pointe: der Autor erweckt nicht zum Schein ueber Fachsprache den Eindruck, es handle sich um toxische oder gefaehrliche Stoffe – sondern bezeichnet sie als solche: “das hoch toxische Sodiumchlorid”, “ätzende Säuren (Folsäure, Zitronensäure, Ascorbinsäure)” – und dann loest er das ganze noch nicht einmal auf. An keiner Stelle wird fuer die unwissenden Masse der Link zwischen “Dihydrogeniumoxid” und Wasser hergestellt – und fuer wen sonst soll der Schmaeh gut sein? Ach ja, fuer die Pseudo-Gebildeten, die die Achse fuer eine vernuenfige Stimme im Sumpf linkslinken Gutmenschentums halten… immer das Publikum im Auge behalten!

    OK, der springende Punkt ist nicht hier super-nerdy zu sein (und ob die abgelutschte Pointe jetzt richtig oder falsch praesntiert wird, ist auch schon egal). Aber es schon sehr merkwuerdig, dass gerade ein derartiges Pseudogebildetenportal wie die Achse Wissenschaftsfreundlichkeit suggerieren will (beim Klimawandel ist es ihr natuerlich egal). Was soll man schon von einem Blogkollektiv halten, dass angebliche Gefahren eines Chemieungfalls ins rechte Licht ruecken will, wenn der Autor selbst nach ein paar Saetzen ueberdeutlich macht, dass ihm Arbiturkenntnisse in dem Fach fehlen, in dem er doch halbwegs sattelfest sein muesste, um eine informierte Meinung zum Thema abgeben zu koennen? Vor allem auch vor dem Hintergrund, dass zum vorgeblichen Thema genau gar keine Einschatzung prasesntiert wurde – nur zwei Links, von denen einer gut, der andere schlecht sein soll, nach Einschaetzung des Autors, der von irgendwo irgendwelche Dinge abschreibt, die er offenbar nicht versteht.

    Demnachst dann wieder Benny Peiser gegen den Klimakatastophismus, und warum OMG! OMG! das nachste Windrad die Weltwirtschaft zusammenbrechen lassen wird.

    Und Mierscheiner, auch ueber den Klimakastrophismus, und… OMG Sozialismus wir werden alle unterjocht!!!

    Nach wie vor ist mir ein Raetsel, warum die Achse auf vorgeblichen Debunkern von Pseudowissenschafte(r)n wie psiram (dem alten esowatch) nicht nur verlinkt und wohlwollend besprochen wird (sobald sie nur einmal keinen voelligen Unsinn schreiben), sondern auch noch Typen wie Maxeiner und Miersch in Artikeln dort referenziert werden, als ob deren Meinung irgendwie ueber allen Zweifel erhaben waere und sie nicht eher als Dauer-Klimatrolle und politisch scharf gegen Links orientierte Wissenschafts-Poseure bekannt waeren. Bzw. weiss ich nach wie vor nicht, warum die ganze Partie nicht in einem eigenen psiram-Artikel eingehend betrachtet wird. Aber das konnte mir bisher noch niemand erklaeren…

  149. #149 kai
    Oktober 18, 2012

    brav, brav, schleimer minusculus minissimus, brav hast die wieder die voll durchvertrottelte litanei des selbstgefälligen politisch unkorrekten gutedeltums vorgekaut, na und, gehts dir jetzt besser. besonders intelligent waren deine ergüsse, wie üblich nicht, und fremdsprachen beherrscht du schon gar nicht. es ist ein jammer mit dir, ein riesenjammer

  150. #150 MJ
    Oktober 19, 2012

    OK, in mehreren Posts mit jeweils nur einem Link, damit es eventuell sogar durchkommt.

    Das PNAS-Paper, das Tol vergeblich abgelehnt hat (siehe Bloteintrag des Threads) ist online beim PIK:

    http://www.pik-potsdam.de/members/nicolasb/bauer-etal-pnas-finalauthordraft.pdf

    Entgegen dem Eindruck, den ich aus Tols (abgelehnten) Letter an PNAS hatte, argumentiert das Paper gar nicht gegen Atomkraft, aber relativiert ihre Wichtigkeit (bzw, Ueberraschung, abhengig vom genauen Szenario). D.h. an der grundsaetzlichen und (akademisch) an sich unstrittigen Feststellung, dass die Rausnahme von Atomkraft Emissionsreduktion erschwert, ruettelt auch diese Paper nicht. Wie auch immer, Tols Kritik steht, falsch ist falsch etc etc

  151. #151 MJ
    Oktober 19, 2012

    Und zum Thema falsch ist falsch, Tol hat seinen abgelehnten Letter ueberarbeitet und wieder submitted. Conclusio: Qualitativ bringt das Paper nichts Neues, quantitativ is es unbrauchbar (aus den schon frueher genannten Gruenden:

    http://richardtol.blogspot.co.uk/2012/10/revised-letter-for-pnas.html

  152. #152 MJ
    Oktober 19, 2012

    Und schliesslich, der Letztautor des PNAS-Paper, Luderer, entgegnet Tols Kritik – alles falsch, was er sagt, das Modell wurde bereits vorher publiziert (und damit gereviewt) und die angeblichen Fehler sind auch nicht drinnen – ausserdem bringt das Paper sehr wohl neue Aspekte:

    http://www.pik-potsdam.de/members/nicolasb/letter-pnas-re-tol.pdf

  153. #153 MJ
    Oktober 19, 2012
  154. #154 kai
    Oktober 21, 2012

    minusculus minissimus, es ist schon hochnotpeinlich, wie du dich hier benimmst. wieso klönst du so darüber, dass du nur einen link pro kommentar eingeben kannst. das ist doch ganz lãcherlich, denn erstens kann man dein problem, wenn man nur allerminimalste webkompetenz hat ganz einfach lösen, und zweitens beweist dein problem, dass du viel zu viel auf zitate angewiesen bist und selbst zu wenig eigenständiges denkvermögen verfügst (ist aber auch wieder klar, denn agwler fùhlen sich ja nur in der gruppe stark, und auf sich allein gestellt ist jeder einzelne für sich ein ganz kleines, unselbstândiges würstchen, der orientierungslos herumhüpft und nicht genau weiss, was los ist, was er denken soll, wer er ist, so wie eben hilfsbedürftige sektenanhånger als dumme mitläufer eben sind)

    selbstãndiges, freies denken: dass kennst du nicht gelle, das ist gefâhrlich für so ein armes schwein wie dich, denn da könntest du ha vielleicht auf dumme gedanken kommen, die deinen gurus nicht gefallen, du kleines würstchen

  155. #156 Günther Vennecke
    Oktober 22, 2012

    @nicht zuletzt Taminos Ausführungen zeigen überdeutlich, mit welch primitiven betrügerischen Tricks Skepties wie Rose arbeiten.

    Da das Ganze so offensichtlich ist, ist es auch kein Wunder, dass kai und Klima”realist” nach ihrer anfänglichen Verteidigung des Erzlügners Rose nun betreten zu dem Thema schweigen.

  156. #157 axel
    Oktober 22, 2012

    Sieben Erdbebenforscher in Italien zu je sechs Jahren Haft verurteilt, weil sie angeblich nicht hinreichend auf die Gefahren hingewiesen hätten!
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/prozess-zu-l-aquila-erdbeben-verurteilt-wissenschaftler-zu-haftstrafen-a-862762.html

    Was dies mit Klimaforschung zu tun hat? Hm, ich meine, viel…

  157. #158 axel
    Oktober 22, 2012

    Kai spielt gerade auswärts und hat eine 10.000$-Wette angeboten. Coby hat eingeschlagen, seitdem verweigert Kai jede Antwort dazu.
    Aber auch sonst sind Kais Trollversuche in englisch ziemlich amüsant, siehe die Kommentare in http://scienceblogs.com/illconsidered/2012/10/september-monthly-arctic-sea-ice-extent-smashes-previous-record/

  158. #159 MJ
    Oktober 22, 2012

    @ axel

    Grandios! Ein Kommentator hier glaubt eine Idee zu haben, womit er es zu tun hat:

    ““kai”, if you demonstrably can’t even grasp primary-school-level english, don’t you think your grasp of logic, maths and science makes you look four-fold foolish?”

    Und dabei hat er das hier noch gar nicht gesehen (vermute ich):

    “georg, huwrecs hoigfst mj xxghtfcxx, hzuiojb ascewrf jhzuftr, jjkhhgzh?

    huzggrrfs mj xxhgtxx juiougdsrtgji, mj fsdgetv xxaaxxxx

    bit bot but bet bitbotbitbotbot

    bbbuuttrertzubbutbotbot”

    Mit flinker linkter Hand, wohlgemerkt!

  159. #160 Sondermann
    Oktober 23, 2012

    werden nun alle Kommentatoren sein. Ich befinde die Verurteilung als vollkommen richtig. Die Wissenschaft und Wissenschaftler führen sich nicht nur wie Halbgötter, sondern wie Götter auf. Es ist nur etwas richtig, wenn es wissenschaftlich gelegt ist. Wieviel Zerstörungswissen haben diese Wissenschaftler schon hervor gebracht. Wer hat die geologisch völlig abstrusen Gutachten für Asse und Gorleben erstellt? Die Wissenschaftler. Ihre Beratungen lassen sie sich bestens honorieren und geht es um Fördermittel sind es die ersten die hier schreien. Zum Schluss braucht es keiner und die “Forschungsergebnisse” landen in der Schublade. Vielleicht etwas pauschal, aber nun werfe mal jemand den ersten Stein. Wenn sie was nicht wissen, sollen sie die Klappe halten und es nicht annehmen. wer das nicht macht, muss zur Rechenschaft gezogen werden.

  160. #161 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2012

    That’ s kai in a nutshell:

    Kai, if you want to talk about ignorance, why not look closer to home? Your literacy level would shame a 7-year-old. Did you receive no schooling at all?

    And as far as bullshit goes – well, same deal really. This article presents some facts. You respond with utter nonsense.

    So you’ve demonstrated to us that you are a powerfully ignorant liar. Own goal, or what?

    Wie man sieht, kriegt der Volltrottel auch anderswo seine hochverdiente Abreibung.

    Dass er sich auf Rose als Autorität berufen hat, beweist einmal mehr, wie tief unterhalb der Grasnarbe sein Intelligenzgrad angesiedelt ist: Von nix ‘ne Ahnung, dafür aber eine umso größere Klappe.

  161. #162 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2012

    Interessanter Fund:

    Diesen Schwachsinn hat u. a. auch Roy Spencer – ein bekannter Klimaleugner und Guru der Skeptie-Bewegung unterschrieben:

    http://www.cornwallalliance.org/articles/read/an-evangelical-declaration-on-global-warming/

    Hätte es überhaupt noch eines Beweises bedruft, dass die Skepties ein Rad ab haben, hier ist er.

    Ein weiterer, offensichtlich unzurechnungsfähiger, Schwachkopf, der diesen Mist unterschrieben hat, ist Joseph D’Aleo, der wohl maßgeblich die Leugner-Seite icecap.us betreibt. Ein Blick auf diese Seite führt dann zu weiteren prominenten Klimaleugnern.

    So gewinnt man immer wieder einen guten Überblick, wer mit wem bei den Wissenschaftsfeinden zusammenarbeitet und das schmutzige Geschäft der Energielobby befördert.

    Und kai, Klima”realist” und viele andere Skepties, insbesondere aber die Greisentruppe von eike fallen immer wieder auf solch ein Gesocks herein. :-)

  162. #163 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2012

    Ach ja, Ross McKitrick* gehört auch zu den Unterzeichnern: so viel zum Hockey-Stick.

    Der dürfte damit vollständig rehabilitiert sein (obwohl das gar nicht nötig ist, denn ALLE nachfolgenden ähnlichen Untersuchungen haben ihn grandios bestätigt).

    *Die Greisentruppe bei eike kann nicht einmal seinen Namen richtig schreiben.

    Überhaupt: eike. Ich habe langsam den Eindruck, dass die “Artikel” dort von Mal zu Mal schriller und schwachsinniger werden. Sollten das Anzeichen für eine allmähliche Auflösung sein? Scheintot sind die ja schon lange. :-)

  163. #164 kai
    Oktober 23, 2012

    +++++++= eilmeldung ++++++++++ eilmeldung +++++++++

    der hammer: arktische meereisbedeckung auf rekordkurs

     The latest value : 6,825,781 km2 (October 22, 2012)  

    da hauts die gresste sau um: verdopplung der eisflâche in etwas mehr als 1 monat: das gabs noch nie. agw endet, das klima wird deutlich kälter.

    die polarstaern mit dem kleber, al gore, vennecke sollten jetzt dort hinauffahren und dem eise opfer bringen, denn das von ihnen befürchtete agw kann ja so nicht eintreten, verdammt noch mal

  164. #165 Georg Hoffmann
    Oktober 23, 2012

    @kai
    “da hauts die gresste sau um: verdopplung der eisflâche in etwas mehr als 1 monat: das gabs noch nie. agw endet, das klima wird deutlich kälter.”

    Gibt es Grenzen der Dummheit? Einstein meinte es waere ein Stein. Ich meine es ist ein Kai.

    http://scienceblogs.de/primaklima/2009/06/05/die-mar-vom-rasend-schnellen-meereiswachsen-und-dem-was-die-modelle-vorhersagen-teil-ii/

  165. #166 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2012

    Gibt es Grenzen der Dummheit?

    Falls eine solche Grenze existiert, ist sie offensichtlich beweglich und durch typen wie kai, Klimar”ealist” sowie die eike-Greise gehörig nach hinten verschoben worden.

  166. #167 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2012

    Wie bescheuert ist der Kerl eigentlich? Die derzeitige Eisbedeckung ist so ziemlich gleichauf mit den niedrigsten bisher registrierten Werten und rund 2 Millionen km2 geringer als noch vor 10 Jahren.

    Seine Logik ist auch wieder einmal total daneben (war allerdings auch noch nie anders):

    verdopplung der eisflâche in etwas mehr als 1 monat: das gabs noch nie. agw endet, das klima wird deutlich kälter.

    Wenn also bei anhaltender Erwärmung demnächst das Eis noch mehr schrumpfen sollte und dann im Winter zu halbwegs normalen Flächenwerten – allerdings bei starkem Rückgang des Volumens zurückkehrt, ist die dann eintretende Verdrei- oder Vervierfachung für Volltrottel wie kai und andere Skepties ein “Beweis” für die einsetzende “Abkühlung”.

    Naja, die Unfähigkeit, logisch zu denken ist nun einmal eine unverzichtbare Eigenschaft jedes Skepties.

  167. #168 MJ
    Oktober 23, 2012

    Meh, bei der Klimazwiebel gibt es wieder einen “Shapes of Earth: Views Differ”-Artikel von Grundmann zur David-Rose-”Affaere”:

    http://klimazwiebel.blogspot.fr/2012/10/has-global-warming-taken-break.html

    Ich weiss nicht – bin ich der einzige, der findet, dass da um den heissen Brei herumgeredet wird? Dass der Versuch die Argumente notorisch unehrlich Argumentierender zu besprechen, keinerlei Nutzen produziert? Dass Grundmann beim zwanghaften Ernstnehmen Roses ohne Ruecksichtnahme seiner offensichtlichen Intention Missinformationen zu verbreiten – und der Typ hat ja immerhin eine Geschichte diesbezueglich – offenen Auges in eine Falle tappt?

    Erstaunlicher finde ich noch Hans von Storchs Kommentar. Er schreibt:

    “Then, one could point out that the 1998 is really important in this graph, and a trend should not depend on one data point. True, but here the old stupidity of giving very much weight to the extraordinary height of 1998 has to be paid. If it is good for one argument, then also for the other.”

    OK, also, inwiefern macht “the old stupidity” die neue Dummheit besser? Geht es hier um ein Spiel mit Schiedsrichter, der Fairness-Punkte vergibt (selbst beim Fussball wuerde der Schiedsrichter beide Mal Foul rufen, und nicht das Rache-Foul als verstaendliche Reaktion sehen – aber der geht es auch um was, nicht wie bei Themen wie Klimawandel…). Sicherheitshalber also lieber nicht festlegen, ob man “auseinandersetzen koennte”, oder doch lieber nicht, weil die anderen haben angefangen…

    Und dann das:

    “One could simply look at the graph and ask: which trend would we expect from our scenario simulations (given as mean value and 5/95%-range) – based on 16 years of data. Is the present trend in this limit or not? I do not know but would like to know.”

    Ja, wirklich – wer, ja wer nur koennte eventuell die Qualifikation haben das zu ueberpruefen?

  168. #169 Günther Vennecke
    Oktober 23, 2012

    von Storch: Natürlich ist die Klimaforschung noch nicht am Ende, aber weitgehend unstrittig ist: Die erhöhte Konzentration von Treibhausgasen in der Atmosphäre führt zu einer Erwärmung. Steigt die Konzentration sehr stark, steigen auch die Temperaturen sehr stark. Diese Erwärmung wird einhergehen mit einer Veränderung des Meeresspiegels. Und so weiter. Wenn wir aber fragen, um wie viele Zentimeter der Meeresspiegel steigen wird oder wie große Teile der Antarktis oder Grönlands abschmelzen könnten – dafür müssen Wissenschaftler noch eine Weile forschen.

    Das soll Hans von Storch gesagt haben? Klingt doch gar nicht so, als könnten die Skepties ihn weiterhin für ihre miesen Zwecke vereinnahmen.

  169. #170 kai
    Oktober 23, 2012

    vennecke “miese zwecke der skepties”?????? wos isn des?

    klimaleugner haben nur anständige ziele, nämlich solchen hfdrersfn wie dir das handwerk zu legen. das ist ein nobles ziel, du armes schwein

  170. #171 axel
    Oktober 23, 2012

    @ Günther

    Skepties sind ambivalente Wesen:

    Prof. von Storch ist ihnen stets willkommen, wenn er das IPCC oder Rahmstorf, Mann etc. kritisiert. Dass er wissenschaftlich stets den Konsens der Klimaforschung teilt, wird konsequent ausgeblendet.

  171. #172 axel
    Oktober 23, 2012

    @ MJ

    Ich wundere mich auch, dass Leute wie Grundmann oder Curry den Artikel von David Rose verteidigen. Natürlich ist es richtig, dass die globalen Temperatur seit mehr als einem Jahrzehnt so ungefähr stagnieren.

    Aber warum blenden Curry und Grundmann konsequent aus, worum es Rose in Wirklichkeit geht? Nämlich darum, seinen Lesern einzureden, CO2 sei in Wirklichkeit doch kein Problem, global warming has stopped.

    Gerade von Leuten, die sonst immer jedwede politische Agenda kritisieren, finde ich es sehr erstaunlich, dass ihnen dieser politische Aspekt, diese totale Fehlleistung aufrichtiger Wissenschaftskommunikation, völlig entgeht.

  172. #173 kai
    Oktober 23, 2012

    vennecke, wenn ich nur im entferntesten so verlogen wäre wie du, würde ich vollster scham mein maul halten und abbitte leisten bei all den von dir beleidigten unbescholtenen bürgern. es darf doch nicht wahr sein, dass du alle, die deinen rasenden klimawahnsinn nicht mitmachen wollen, als kriminelle und debile deppen bezeichnest, und du selbst die frechheit hast, in dein auto salatöl als sprit zu missbrauchen. so eine ungeheuerlichkeit!!!!

  173. #174 Günther Vennecke
    Oktober 24, 2012

    Auf die Atomkraft rollt in den nächsten 20 Jahren eine gewaltige Kostenlawine zu. Ein Großteil der AKWs wird wohl dabei auf der Strecke bleiben:

    http://www.iwr.de/news.php?id=22263

    Wir sind da besser dran, weil wir den Ausstieg rechtzeitig in die Wege geleitet haben.

  174. #175 Günther Vennecke
    Oktober 24, 2012

    @axel,

    der Klima”realist” hat tatsächlich immer noch nicht begriffen, wie sehr er und die anderen Skepties von solch verlogenen Typen wie Rose für dumm verkauft werden.

    Offensichtlich nimmt der alles, was der Schmierfink Rose von sich gibt, für bare Münze. Naja, wenn man so dumm ist wie der, muss man halt alles glauben und glaubt es gern, weil es die eigenen Vorurteile befeuert.

    Dass er eine Lanze für eike bricht, ist er wohl seinem Schwiegervater schuldig.

  175. #176 MJ
    Oktober 25, 2012

    Hmmm, ich frage mich, ob irgendjemand das hier liest und sich denkt:”Naja, warum eigentlich nicht?”

    http://thebillfold.com/2012/10/how-my-danish-friend-paid-off-his-debt-by-becoming-a-gay-prostitute/

  176. #177 Georg Hoffmann
    Oktober 25, 2012

    @MJ
    Super Artikel. Nein, im Moment ernaehrt die Wissenschaft noch die zahlreichen Maeuler. Aber gut zu wissen, dass es noch Optionen gibt. Mein Aeusseres laesst aber wahrscheinlich bestenfalls 80 Kronen pro Gig zu, also weniger als ein Honda Civic.

  177. #178 axel
    Oktober 25, 2012

    Mal wieder was zum Klima:

    Ein wirklich diskussionswürdiger Artikel von Oliver Geden in der Zeit, siehe Das Zwei-Grad-Ziel täuscht Handeln nur vor.

  178. #179 K.a.r.S.t.e.N
    Oktober 25, 2012

    @axel: Ich habe Niklas Höhne heute eine Email geschrieben. Entweder ist er nicht mehr auf dem aktuellen Stand, oder er ist fürchterlich naiv. Nach derzeit bestem Aerosolwissen haben wir bereits knapp 2 Grad erreicht. Keine weiteren Emissionen bedeutet auch den weitgehenden Verlust des negativen Aerosolforcings (ca. minus 1 Grad Celsius). Damit sind 2 Grad absolut illusorisch. Die Globaltemperatur in dieser Hinsicht ein extrem trügerischer Parameter. Selbstbetrug wie im ersten Artikel hervorragend beschrieben. Dennoch kein Grund, den Kopf in den Sand zu stecken. Insofern stimme ich Höhne dennoch teilweise zu. Es bleibt die Hoffnung, dass die Folgen der mehr oder minder sicheren 3-4 Grad Temperaturerhöhung irgendwie beherrschbar bleiben.

    Ansonsten passt der Artikel irgendwie zum Italien-Urteil. Denn wie war das gleich mit dem Verschweigen von Risiken? Ich stimme übrigens Georg prinzipiell zu, auch wenn es ernsthafte Kommunikationsprobleme in L’Aquila gegeben haben sollte (wonach es aussieht). Wäre schön, den genauen Ablauf mit mehr Konfidenz zu kennen. Derzeit scheinen mir die Berichte alle etwas vage. Für eine Verurteilung wäre ich dann, wenn das automatisch dazu führte, dass sämtliche Heartland-Denier (und ähnlicher Institutionen) ebenfalls stante pede hinter Gittern landen.

    Grüße KarSteN

  179. #180 Rudi
    Oktober 25, 2012

    Bei Illner (Energiewende)
    Die Welt guckt auf Deutschland
    Klar doch , wenn wir uns ins Knie schießen dann will die Welt doch wissen wie man auf allen Vieren (ups Drei sind dann noch) noch, voran kommt

    leider ist die Sendung schon vorüber

  180. #181 kai
    Oktober 25, 2012

    k.!a/-:r()s%#t}]e*+%n

    heartland denier hinter gitter? du spinnst wohl!

    nein, aerosolbetrüger gehören hinter gitter

  181. #182 kai
    Oktober 25, 2012

    rudi, die eingebildete schiarch-illner hat am meisten nach fukushima die abkehr vom atomstrom erwünscht, und jetzt tut diese vacca pubblica in ihrer sendung so, als hätte sie damit rein gar nichts zu tun. so eine heuchlerin.

    yogeswar hat auch wieder hervorragend geheuchelt und sein schwiegersohn lächeln spielen lassen wollen. aber man merkt diesen subjekten (trittihn, ygesawar, illner, venecke, etc.) wie nervös sie sind, und dass sie bereits fürchten, geköpft zu werden. die götzendämmerung naht auch hier. ewige dekadenz hat ebn recht kurze beine, gelle vennecke. das mit deiner scheiss energiewende wird nichts, gott sei dank

  182. #183 Rudi
    Oktober 25, 2012

    “Nach derzeit bestem Aerosolwissen haben wir bereits knapp 2 Grad erreicht”

    Wie hoch ist denn die anthropogene Aerosolkonzentration auf der SH?
    Der T-Anstieg für SH liegt jedenfalls nur bei ca. 0,07 grad/Dekade.
    Karsten, ein Konsens schützt Sie nicht, ganz im Gegenteil (siehe …7 Mann Konsens macht sechs Jahre für jeden.)

  183. #184 axel
    Oktober 25, 2012

    @ Karsten

    Den Artikel von Höhne hatte ich doch mit Absicht überhaupt nicht verlinkt. Bei Höhne hatten mich zweierlei Dinge gestört:

    Dieser unglaubliche Optimismus, so als gäbe es keine politischen und gesellschaftlichen Widerstände. Die Entscheidungen der letzten Jahre sprechen doch eine ganz andere Sprache…

    Die Unterstellung, eine Aufgabe des 2°-Ziels sei gleichbedeutend mit einer Aufgabe des Kampfes gegen Klimaerwärmung. Quatsch.

    PS:
    Heartlander, Singers oder andere hinter Gittern? Aber Karsten, so etwas wird es nie geben, das ist nämlich Politik und in der Politik ist täuschen, tricksen etc. ein probates Mittel. Ansprüche hat man nur an die, die man ernst nimmt und von denen man etwas erhofft. Die italienischen Forscher scheinen da die Leute massiv enttäuscht zu haben. Haft ist grotesk, keine Frage, aber die Frage, was da schief gelaufen ist, ist auch für Klimazwecke hochinteressant (was Georg offensichtlich nicht so interessant findet ;-) )

  184. #185 Rudi
    Oktober 25, 2012

    @kai
    die Warmisten fühlen das Beben schon, wie die Hühner in China
    Illner ist ok, Sie erkennt die Zeichen der Zeit

  185. #186 K.a.r.S.t.e.N
    Oktober 26, 2012

    @axel

    Lach. Ich hatte den Namen Oliver Geden ganz überlesen, war aber automatisch davon ausgegangen, dass es sich um den Artikel von Niklas Höhne handelt. Da macht sich wieder die Tragik der Fornsoftware bemerkbar. Hätte Dein Link nämlich funktioniert, dann wäre mir meine Flüchtigkeit aufgefallen. Lange Rede, kurzer Sinn, wir haben uns demnach gründlich missverstanden, da ich mit noch nem Artikel zum selben Thema heute in der Zeit natürlich nicht gerechnet hatte, und noch dazu auch nicht zufällig über ihn gestolpert bin. Habe ihn jetzt ergoogelt und kann meine weitgehende Zustimmung zu Gedens Aussagen konstatieren. Das “faustische Aerosol-Bargain” spielt zwar auch bei ihm keine große Rolle, aber das ist selbst in der Community ein verbreitetes Phänomen. Insbesondere das Abschlussstatement ist sehr treffend: “Das Zwei-Grad-Ziel ist keine Voraussetzung für wirksames Handeln. Vielmehr ist es ein zunehmend gefährliches Placebo.”
    In jedem Fall Danke fürs (wenn auch verunglückte) Verlinken.

    Solange ich zum Erdbebenthema nicht den genauen Sachstand kenne, halte ich mich mit nem Urteil besser zurück. Aber egal was schief gelaufen ist, Freiheitsstrafe ist – wie Du schon sagst – grotesk! Der Rest ist leider Politik, wenn auch längst in strafbaren Ausmaßen. Habe mir gerade die PBS-Sendung “Climate of doubt” reingezogen. Erstaunlich gut gemacht und wirklich durchweg empfehlenswert. Gleichzeitig ziemlich erschütternd, um ehrlich zu sein – trotz der Tatsache, dass ich Conway & Oreskes bereits gelesen habe. Aber schau selbst:: [www.youtube.com]
    Für mich das Highlight die fast schon zerstörerische Demaskierung Singers (in einer Form, wie es IMO zuvor noch Niemandem auch nur ansatzweise gelungen ist) ab Minute 19:20.

  186. #187 axel
    Oktober 26, 2012

    Oh, hier der hoffentlich funktionierende Link für die übrigen Mitleser (lohnt sich!):

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/zwei-grad-geden

  187. #188 kai
    Oktober 26, 2012

    +++++++++ eilmeldung +++++++++ eilmeldung ++++++++++
    dramatisch steigende ausdehnung des arktischen meereises

     The latest value : 7,112,031 km2 (October 25, 2012)  

    jetzt wird sich der vennecke vor zorn gleich in den eigenen arsch beissen. schon wieder hat er eine diskussion sang- und klanglos verloren, dieses arme schwein

  188. #189 kai
    Oktober 26, 2012

    k€&?a-:;r(#s|_t¥£e!?n

    “in der Community” wie schön, wenn man eine familie hat, in der man sich bei eisigem gegenwand und rotzkalten wintertemperaturen (wegen agw natürlich) so richtig heimelig fühlen kann, da steht man front wie ein mann gegen allen bösen unbillen der pöhsen agw verabscheuer

  189. #190 MJ
    Oktober 27, 2012

    “Shelfgasreserven”

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/die_cdu_und_die_modernen_grossstadtmenschen/

    Richtig heisst es natuerlich “Senfgasreserven”.

    Uebrigens, die Achse braucht jetzt 10000 Euro, um eine Kommentarfunktion einrichten zu koennen, unbedingt spenden…

  190. #191 kai
    Oktober 28, 2012

    minusculus minissimus, als eingefleischter agw volldepp kapierst du ja wieder einmal gar nicht, wie gut ederer in dem von dir verlinkten achgut artikel in der fuldaer zeitung, ein sehr achtenswertes blatt, deine pervers verzerrte klima und politik welt gerade rückt. spät-römische dekadenz vom blödesten: du und die deinesgleichen (vennecke, seifert, schauderererer, ..l, .l.m, .l.)

  191. #192 Günther Vennecke
    Oktober 28, 2012

    @MJ,

    was ist der Ederer doch für ein erbärmlicher Schwätzer! Gleich drei gravierende Fehler in einem so kurzen Artikel, Fehler, die belegen, dass er wieder einmal nicht weiß, wovon er redet.

    “Shelfgas” – Ja, was ist das denn? Vielleicht meint er ja shale gas, zu deutsch Schiefergas. Nicht einmal ein Anfänger sollte sich solche Fehler erlauben!

    “100 Billionen Shelfgasreserven”? 100 Billionen wovon?

    Gaspreis unter einem Cent? Für welche Menge?

    Null Ahnung von gar nichts. Was für ein Dummkopf!

  192. #193 SHader
    Oktober 28, 2012

    Echt seltsam, dass sowas bei EIKE im “Spamfilter” hängenbleibt. Aus dem Thread zum Thema „SchwarmStrom für die Energiewende“: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/schwarmstrom-fuer-die-energiewende-die-geschichte-einer-oeko-utopie/ Ob es damit zusammenhängt, dass der Admin persönlich angesprochen wurde? Ein Schelm, wer dabei böses denkt.

    ~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

    @Admin bzgl. #10 (schonmal Danke fürs Freischalten), was die Lemminge angeht, scheinen Sie eher einer urbanen Legende aufgesetzt zu sein, es sei denn, Sie meinen die schnuckeligen Pixelmännchen mit grünem Haar. Schauen Sie einfach mal unter “Echte Lemminge” bei Wikipedia nach.

    Hingegen werden in technischen Systemen oder in der künstlichen Intelligenz allgemein immer mehr Votingssysteme eingesetzt, weil Fehler eher zufällig verteilt auftreten und innerhalb eines Ensembles sich seltener im Voting durchsetzen.

  193. #194 SHader
    Oktober 28, 2012

    @axel, mal was ganz anderes, sind Sie irgendwie per eMail erreichbar? Es geht u.a. um diesen Thread: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/rekord-hitzewelle-in-ost-und-nordosteuropa-menetekel-fuer-die-skeptiker/

  194. #195 axel
    Oktober 28, 2012

    Prinzipiell schon, werde ich hier aber nicht posten. Wenn Georg ja mitliest und keine Mühen scheut, darf er ihnen meine email-Adresse aber gerne zukommen lassen.

    Was ist mit dem Artikel? Das einzig sensationelle ist, dass er mal keinen hanebüchenen Unsinn enthält. Geht’s um den Autor?

  195. #196 Georg Hoffmann
    Oktober 28, 2012

    @axel,shader

    Das ist hier naterlich eine Website mit 5 star service. Mail wurde weitergereicht.

  196. #197 Günther Vennecke
    Oktober 30, 2012

    Hahaha, der angeblich polyglotte kai ist dabei, sich mit seinen nicht vorhandenen Englischkenntnissen mal wieder bis auf die Knochen zu blamieren:

    http://scienceblogs.com/illconsidered/2012/10/supply-side-creationism

    Ganz abgesehen davon, dass er auch dort seine Kotterschnauze ganz weit aufreißt und jeden, der seine verquere Meinung nicht teilt (also ALLE), mit unflätigen Ausdrücken belegt.

    Ist schon ein Fall für sich, der kai, bzw. ein Fall für die Klapse.

  197. #198 SHader
    Oktober 30, 2012

    Zwei Meldungen gingen heute durch die Nachrichtenagenturen, die vielleicht viele nicht bewusst wahrgenommen haben.

    Die Erste stammt vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Sie geht in ihrer neuesten Studie von einer Zunahme von Extremwetterereignissen in Deutschland aus. Wenn man es stichpunktartig aufzählen, Hitzeperioden nehmen zu, Flüsse werden öfters über die Ufer treten und im Winter wird es öfters Stürme geben. Wohlgemerkt der DWD und nicht das PIK geht von dieser Entwicklung aus. In den südlichen Bundesländern werden vorallem die Hitzeperioden zunehmen, im Norden wird es vermehrt Niederschläge auf lange Sicht geben. Sicher, all diese Probleme kann man in der Zukunft bewältigen, muss man sogar bewältigen, aber sie bedeuten auch volkswirtschaftliche Kosten.

    Die zweite Meldung fügt sich der Ersten an. Das Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sieht im Großteil der Bevölkerung eine gewisse Arglosigkeit. Extremen Ereignissen ist man teilweise nur bedingt geschützt und wenig darauf vorbereitet. “Bevölkerung will sich mit dem Problem nicht befassen”, so die Einschätzung des BKK-Präsidenten Christoph Unger.

    Hier einige Medienechos:
    http://www.welt.de/newsticker/news1/article110418404/Kritik-an-mangelnder-Aufklaerung-ueber-Klimawandel.html
    http://www.dradio.de/aktuell/1907855/
    http://www.dw.de/auch-deutschland-droht-ein-klimachaos/a-16342902

    In Anbetracht dessen, dass Klimaskeptiker häufig nur Anpassungsmassnahmen als geeignet ansehen, und CO2-Emissionsziele strikt ablehnen, ist doch mal die Frage zu stellen, ob man sich die Kosten überhaupt vorstellen kann, die solche Massnahmen benötigen? Nicht nur in Anbetracht der Ereignisse des Wirbelsturms Sandy in Nordamerika würde ich schon mal die Frage aufwerfen, sind wir als moderne Gesellschaften in der Lage, uns jetztigen Wetterverhältnissen ausreichend anzupassen? Oder sind unsere Infrastrukturen schon so fragil, dass alleine schon übliche Wirbelstürme Milliardenschäden anrichten und den allgemeinen Wohlstand bedrohen. Sich anzupassen heisst ja, Gebäude, Straßen, Leitungen usw. so auszustatten, dass sie nicht durch extreme Wetterereignisse zerstört werden. Sowas kostet und ich bezweifle, ob man gewillt ist, in einer “es muss alles billig sein”-Mentalität die Bereitschaft in der Bevölkerung vorhanden ist.

    Gerne wenden Klimaskeptiker ein, dass nach den bisherigen Statistiken nicht die Anzahl der Unwetter zugenommen hat, sondern “lediglich” die Schadenssumme. Aber allein das sollte einem zu denken geben. Werden wir im Gegensatz zu früher vom Wetter immer abhängiger?

  198. #199 kai
    Oktober 30, 2012

    vennecke, so wie die deppen dort, bist auch du voll in die falle hineingeflogen, ihr trotteln versteht ja nicht mal im ansatz, womit ich euch hineinlege, ihr armen zurückgebliebenen schweine

  199. #200 Georg Hoffmann
    Oktober 30, 2012

    Kai
    ich habe mich entschlossen, das Niveau dieses Blocks zu heben. “arme zurueckgebliebene Schweine” wirds jetz hier nicht mehr geben. Ich moechte dicht hier nicht mehr sehen und dich bitten, mir nicht die Arbeit zu machen, deine eventuellen zukuenftigen Kommentare zu loeschen. Danke fuer dein Verstaendnis.
    Georg

  200. #201 Georg Hoffmann
    Oktober 30, 2012

    @Soeren
    Das Argument nicht unbedingt von Klimaskeptikern ist doch, dass es bislang KEINERLEI Reduktionsmasznahmen gibt und dasz auf lange Sicht nicht kommen werden solange sie sich irgendwie mit der Oekonomie der jeweiligen Laender anlegen. Wenn also da im Moment nichts geht, dann koennte man doch wenigsten etwas tun, was politisch durchsetzbar ist, ie Anpassungsmasznahmen.
    Ich will das jetzt gar nicht verteidigen, aber es ist zumindest nicht voellig unlogisch.

  201. #202 SHader
    Oktober 30, 2012

    @Georg, eine Unterscheidung wäre durchaus angebracht. Die eine Gruppe sieht wenig Chancen sich mit der Ökonomie anzulegen, die andere Gruppe empfindet das geradezu als Schwerstverbrechen, auch nur Widerworte gegen die Ökonomie zu geben. Ich persönlich habe nichts gegen Anpassungsmaßnahmen, im Gegenteil. Ich habe nur etwas gegen Dogmen, wie beispielsweise, dass alle Reduktionsmaßnahme Scheiße sind. Ich denke mal, dass diese Sichtweise uns hier in dem Fall nicht trennt, sondern eher eint.

    Nur sollte man nicht so tun, als wenn man Anpassungsmaßnahmen aus der Portokasse bezahlen kann. Allein Naturkatastrophen bringen schon die reichsten Industriestaaten wie die USA oder Japen ins Wanken. Man muss wirklich mal die Frage stellen, ist unsere hochmoderne, fragile Gesellschaft global gesehen überhaupt auf den ganz normalen “Naturwahnsinn” vorbereitet, ganz ohne Klimaerwärmung. Selbst da mache ich mir gelegentlich Sorgen, insbesondere wenn man nicht bereit ist, etwas mehr Geld als nötig auszugeben.

    Sprüche, wie sie beispielsweise von Peter Heller kommen, erinnern mich an schwergewichtige Menschen, denen der Arzt die Reduzierung des Gewichts nahelegt und die das Ablehnen, weil es ja auch gesunde Dicke gibt, die sehr alt werden und falls doch mal ein Herzinfakt oder Schlaganfall auftreten sollte, dann verspricht man, auch ganz dolle bei den Reha-Maßnahmen mitzuarbeiten.

    Im übrigen finde ich, dass es sehr viel Potential für Reduktionsmaßnahmen gibt, es scheitert nicht allein an der Wirtschaft, sondern zuerst an uns selbst. Ich kann da nur die Worte des BKK-Präsidenten wiederholen, die Bevölkerung möchte sich mit dem einfach nicht befassen.

  202. #203 Leugnerentlarver
    Oktober 30, 2012

    Heute habe ich folgende Klimaleugner entlarvt:

    1) Karsten Vogel
    2) Eugen K

  203. #204 axel
    Oktober 30, 2012

    @ S. Hader

    Zumindest ist es reichlich naiv zu glauben, mit geeigneten Anpassungsmaßnahmen wäre man gegen alles gewappnet. Es sollte klar sein, dass Anpassung hilft, Schäden zu mindern, dass aber jeder Sturm wie Sandy auch in der bestangepassten Gesellschaft immense Schäden verursachen wird.

  204. #205 MJ
    Oktober 31, 2012

    @ Soeren, SHader (trigger warning: es folgt mein monatliches Blabla, lesen auf eigene Gefahr)

    Erstmals, glaube ich, ist das Wort “Klimaskeptiker” missappliziert – nach Ihrer (Soeren) Verwendung waere der im Post erwaehnte Tol ein Klimaskeptiker (will Adaptationsmassnahmen, lehnt Ziele ab). Nicht, dass ihm das Label nicht immer wieder umgehaengt wird, aber warum es dabei tatsaechlich geht, ist nicht Pseudo-Skeptizismus am wissenschaftlichen Konsens zum Klimawandel, sondern dessen wirtschaftliche Implikationen. Mir ist nicht ganz klar, was mit “Wiederworte(n) gegen Ökonomie” gemeint ist (es herrscht totaler Konsens in der oekonomischen Literatur, dass Emissionsreduktionsmassnahmen gerechtfertigt sind) – aber ich gehe davon aus, es ist “Interessen der Industrie” (?). Das Problem ist eher, dass die oekonomische Analyse an eine politische gekoppelt ist. Dabei ist so oder so interessant festzustellen wie sehr Selbstwahrnehmung/Absichtserklaerungen und Realitaet auseinanderklaffen. Konkret fuer Deutschland etwa steht zur Zeit die Frage im Raum, ob Emissionsreduktionsziele fuer 2020 gar nicht oder nur mit Ach und Krach erreicht werden (was fuer zukuenftige hochgesteckte Massnahmen auch nicht gerade ein Ansporn waere). Jetzt einmal ganz abgesehen davon, dass es ziemlich egal ist, was Deutschland national erreicht (die Zeiten sind vorbei), was ausserdem wieder davon abhangt, wie man es berechnet. Denn das ganze folgt der bisherigen Episode mit dem Kyoto-Protokoll, dessen Verlaengerung bzw Ersatz mit etwas Gleichwertigem generell befuerwortet wird, auch wenn es bisher nicht wirklich etwas gebracht hat, wenn man “carbon leakage” reinrechnet (Aichele R., Felbermayr G.; Kyoto and the carbon footprint of nations, J Environ Econ Manag 63 (3), 2012, 336–354). Das heisst natuerlich im Umkehrschluss, dass was immer die Buerger meinen, bisher bezahlt zu haben, im grossen und ganzen wirkungslos war, zumindest in Bezug auf Emissionsreduktion. Mit der Implikation, dass es vielleicht eine ganz gute Idee waere, einfach einmal auf Oekonomen zu hoeren, und nicht zuerst auf alle anderen. Bisher jedenfalls scheint Emissionsreduktion ein eher zweitrangiges Ziel und Klimawandel eine zweitrangige Sorge, nur koppelt man viel aeltere Ideale an diese vorgeblichen Prioritaeten. Oder, um es mit den (nichtakademischen) Worten des schon erwaehnten Tol zu sagen (etwas geschummelt, weil aus dem Kontext):

    “I am struck, though, by the inability of many intelligent people to cogently argue why they are worried about climate change. Many of the commonly expressed worries are factually wrong or in sharp contrast to current and past experience. Often people worry about something different (e.g., poverty) but call it climate change.”

    http://crookedtimber.org/2011/11/26/stupid-revealed-preference-arguments/

    Es gibt Argumente, dass man die durch den Klimawandel verursachten zukuenftigen Schaeden so klein wie moeglich halten sollte, weil es aus ethischen Gruenden nicht zulaessig ist quasi auf Kosten zukuenftiger Generationen ein bequemes, aber emissionsreiches Leben zu fuehren (ein auf ethischer Basis konstruiertes Modell, das ueberlappende Generationen betrachtet, waere etwa (Quiggin J., Equity Between Overlapping Generations, J Public Econ Theory 2012, 14 (2), 273-283)). Demgegenuber stehen (weit gestreute) empirische Daten und die einfache Tatsache, dass wir nicht von Philosophenkoenigen regiert werden, sondern letztendlich Leute, die beim Anblick des Kontoauszugs der Schlag trifft, die Marschrichtung bestimmen:

    “However, from the perspective of economic policy this argument leads nowhere, because it is not the philosophers who make collective policy decisions but the current generation of voters themselves. If the current generation discounts utility when they make their private intertemporal allocation decisions, they will elect politicians who do the same. These politicians will not find any mistakes in the intertemporal allocation pattern and will therefore not take countervailing policy actions.”

    Aus (Sinn, H.-W.; Public Policies against Global Warming, 2007, NBER Working Papers 13454)

    Und letzteres Zitat scheint die aktuelle Lage eingentlich ganz treffend wiederzugeben. Wie im US-Wahlkampf deutlich wurde, spielt auch dort der Klimawandel zZ politisch nicht die geringste Rolle. Interessant dabei ist, dass der Obama-Repraesentant bei einer Diskussionsveranstalung (MIT Energy Initiative’s Presidential Energy Debate) ganz offen zugegeben hat, dass Obama dahingehend einfach nichts plant, weil er es ohnehin (im Kongress) nicht durchkriegen wuerde. Natuerlich heisst das nicht, dass diese Entscheidungen die besten sind, und natuerlich kann man die Weigerung in bestimmten politischen Zirkeln das Problem wahrzunehmen anprangern (und dabei recht haben, weil das ist manchen das Wichtigste ueberhaupt). Nur erschliesst sich mir die Logik nicht (und da bin ich wohl ganz bei Obama), mehr oder weniger hochgesteckte Ziele zu formulieren, wenn keinerlei Aussicht besteht, diese unter Beibehaltung demokratischer Strukturen durchzusetzen. (D.h. natuerlich NICHT, dass man nicht fuer hochgesteckte Ziele werben soll – aber man sollte auch nicht verzichten Vorbereitungen zu treffen, wenn daraus nichts wird, nur weil man alle anderen Positionen in einer generischen Skeptiker-Ecke waehnt oder man das als Politiker in Ruecksicht auf die Waehlerbasis lieber gar nicht anspricht.)

    Vor diesem Hintergrund erscheint dann die Frage, ob man nicht lieber in Technologien investieren sollte, mit denen man u.a. die Folgen des Klimawandels lindern kann, mE wesentlich weniger zynisch, als dies meistens aufgefasst wird. Das betrifft vor allem auch die Sorge um arme Laender, fuer die Adaptation kaum leistbar ist. ME – ohne, dass ich dafuer quantitativ etwas vorlegen kann – unterschaetzt man noch das Ausmass dieser Adaptationsunfaehigkeit. Anekdotisch: Namibia, dessen BIP/Kopf in etwas mit Aegypten oder China vergleichbar ist, laesst sich sein Memorial Museum (und, noch zynischer, sogar das Parlamentsgebaeude) ausgerechnet von Nordkorea (!) bauen, weil im eigenen Land zwar auch Geld, aber vor allem das Know-How dafuer fehlt. Und wir reden da ueber zwar grosse, aber keineswegs immense oder unglaublich komplizierte Bauten. Also nur so in den Raum gefragt: waere Namibia mehr mit globaler Emissionsreduktion oder mit technisch gut ausgebildeten Arbeitskraften geholfen (auf nachhaltiger Basis, d.h. mit entprechendem Ausbildungssystem), die nicht nur fuer adaptive Massnahmen, sondern generell fuer seine Entwicklung hilfreich waeren? (Allgemeiner ausgedrueckt: ich bin mir nicht sicher, dass Reichtum ein gutes Proxy fuer Adaptationsfaehigkeit ist. Es gibt offenbar nicht-arme Laender, im Vergleich etwa mit der DRK, die dennoch technologisch weit unter dem Niveau vergleichbar reicher/armer Laender sind. Und technisch gut ausgebildete Arbeitskraefte sind nichts, was man mit noch so viel Geld schnell bereitstellen kann, wenn die Lage schon brenzlig ist). Jedenfalls, das ist genau die Ecke, aus der Tol kommt:

    “Climate change is a matter of ethics. The rich have caused most of the problem. The poor will suffer most of the consequences. Reduction of greenhouse gas emissions is the main policy response, but the abatement budget crowds out the development budget, and emission reduction negatively affects the economic prospects of the poor. Adaptation to climate change is a secondary policy response, but it crowds out development assistance or distorts it. Climate policy may increase the inequities of climate change.
    How should the development community respond to the demand for action on climate change, be it mitigation or adaptation? Climate change is the flavour of the month in Western Europe. Seasoned development specialists know that fashions come and go, and that effective development assistance requires that one pays lip service to the political whims of the day (to secure continued funding) but keeps a steady course in the actual development work. Climate change is no different.”

    (Tol, R.; Climate Policy Versus Development Aid, 2007, ESRI Working Paper 221). Siehe auch: (Tol, R. Emission abatement versus development as strategies to reduce vulnerability to climate change: an application of FUND, 2005, Environ Devel Econ 10 (05), 615-629)

    Dazu ist zumindest anzumerken, dass die behauptete Umleitung oder Konzentration von Entwicklungshilfegeld zu Mitigationsmassnahmen so offenbar nicht stattgefunden hat, zumindest wenn es nach diesem Working Paper geht (Michaelowa A., Michaelowa K., Old Wine in New Bottles? The Shift of Development Aid towards Renewable Energy and Energy Efficiency, CIS Working Papers 58, 1-24). Und nach dem hier praesentierten Modell sind Mitigationsmassnahmen so oder so wirkungsvoller als mehr Entwicklungshilfe: Bretschger L., Suphaphipha N.; Use Less, Pay More: Can Climate Policy Address the Unfortunate Event for Being Poor? 2012, CER-ETH Economics working paper 12/66).

    Aber wie gesagt, es geht nicht ums Recht haben (wenn es natuerlich auch gut waere zu wissen, wer recht hat), sondern darum, dass dies komplizierte Themen sind und Standpunkte, die sich fuer Adaptationsmassnahmen anstatt reiner Mitigationsmassnahmen bzw ueberhaupt gegen starke klimapolitische Massnahmen aussprechen, nicht Klimaskeptizismus oder einer kapitalismusgeilen Ausrichtung entspringen muessen. Abgesehen davon gibt es kein Argument gegen die schlechtere Massnahme, wenn die bessere politisch nicht durchsetzbar ist. Ich glaube ernsthaft, dass der oft anzutreffende Unwillen, Argumente pro Adaptation und/oder gegen radikale Massnahlen in ihrem vollen Kontext wahrzunehmen, der oeffentlichen Diskussion mehr schadet als nutzt: es wird der Eindruck eines diffusen Dissens bezueglich Klimawandel im akademischen Bereich vermittelt, wo es tatsaechlich um die Frage geht, wie wir am besten darauf reagieren.

    (Ein anderes Hindernis, die Sache ehrlich anzugehen, ist der politische Unwillen anzusprechen, was eine Emissionsreduktion bedeutet – weswegen dauernd irgendwelches Gedoens von “Chance” auf “gruenes Wachstum” daherkommt. Dass Treibhausgasemissionen eine negative Externalitaet darstellen bedeutet, Econ101, dass mehr als das soziale Optimum an carbonintensiven Waren produziert und gekauft wird. Ohne Internalisierung dieser Externalitaet sind diese Produkte offenbar billiger als alternative, sonst haetten wir das Problem ja nicht. Eine Treibhausgasreduktion bedeutet daher weniger Konsum bzw teurere Waren – was im Endeffekt das gleiche ist, weil wir alle einen Budget-Constraint haben. Da die verhinderten Schaeden nicht jetzt, sondern erst zukuneftigen Generationen zur Last fallen wuerden, heisst dass, das wir hier und jetzt davon noch nicht einmal etwas haben. Dass eine Oeffentlichkeit, der erzaehlt wird, dass uns jedes Windrad quasi fuehlbar einem wirtschaftlichen Paradies naeher bringt und Deutschland/Europa Numer 1!!!!!, von dieser Idee begeistert ist, heisst nicht, dass sie zukuenftige Generationen nicht discounted, sondern nur, dass man sie angelogen hat, und das wird sich frueher oder spaeter in einem Vertrauensverlust umschlagen. Emissionsreduktion kostet Geld, und unsere Generation wird davon im besten Falle nichts haben. Punkt.)

  205. #206 MJ
    Oktober 31, 2012

    Der letzte Klammerabsatz muss so nicht stimmen, wenn man in Betracht zieht, dass die Externalitaet einen gesamtwirtschaftlichen Schaden anrichtet, der durch ihre Beseitigung verschwindet. Wie auch immer, wir haben trotzdem nichts davon.

  206. #207 SHader
    Oktober 31, 2012

    Hallo MJ, ich versuch mich mal kürzer zu fassen. :o) Widerworte gegen die Ökonomie war in dem Fall nur eine Metapher für politische Maßnahmen, die sich gegen teilweise wirtschaftliche Interessen richten. Welche Interessen das sind, sei jetzt mal dahingestellt.

    Sie fragen an einer Stelle “waere Namibia mehr mit globaler Emissionsreduktion oder mit technisch gut ausgebildeten Arbeitskraften geholfen (auf nachhaltiger Basis, d.h. mit entprechendem Ausbildungssystem), die nicht nur fuer adaptive Massnahmen, sondern generell fuer seine Entwicklung hilfreich waeren?” Also ich sehe keine Entweder-Oder-Situation. Wenn man globale Emissionsreduktion umsetzen will, braucht man genauso ein Ausbildungssystem, Fachkräfte und die entsprechende Technologie. Natürlich würde es dem Wohlstand in Namibia auch weiterhelfen, wenn man sie mit Wissen, Geldern und Menschen austattet. Namibia ist da jetzt nicht unbedingt ein gutes Beispiel, weil der Wohlstand in der städtischen Bevölkerung ist dort vergleichsweise hoch in der Region, aber das nur am Rande. Vermutlich ist der Auftrag für Nordkorea eher eine Wirtschaftshilfe für das asiatische Land.

    Generell halte ich Argumente, die von einer Entweder-Oder-Situation bei der Wahl der Entscheidungen sprechen, für sehr zweifelhaft und sie werden in den öffentlichen Diskussionen bestimmt noch des Weiteren auftauchen.

  207. #208 MJ
    Oktober 31, 2012

    @ SHader

    Aha! Doppelt gemoppelt, Sie sind ein Wechseltier!

    Na, dann sind wir ja einer Meinung.

    Nur nicht bezueglich Namibias. Unter seinen Nachbarn haben Suedafrika und Botswana ein hoeheres, Zambia und Angola ein niedrigeres BIP/Kopf (letzteres ungefaehr auf selbem Niveau). Es ist damit nicht elendsarm, aber auch nicht vergleichsweise reich. Gibt es irgendein Interesse, dass Namibia Entwicklungshilfe fuer Nordkorea leisten sollte – oder einen Hinweis darauf? Namibia hat je nach Lesart zischen 30 und 50 Prozent Arbeitslosigkeit, stellt aber nordkoreanische Arbeiter an. Helmut Angula, der ehemalige Minister für Öffentliche Arbeiten und Transport, hat den Mangel an Know-How beim Bau des Memorial Museums hier angeprochen:

    http://www.az.com.na/politik/staat-verlangt-kommandohhe.94522.php

    Ja, eine Anekdote, aber eine exemplarische: ein permanenter Mangel an qualifizierten Arbeitskraeften wird im African Economic Outlook fuer Namibia (online) schon seit x Jahren als nicht wegzukriegendes Problem behandelt. Wie gesagt, wenn es Evidenz dafuer gibt, dass Namibia Entwicklungshilfe leistet, ich lasse mich gerne belehren (ha! gelogen! aber ich lasse mich belehren… vielleicht…). Aber so gerade draufgeschaut sieht es so aus, dass das Ausbildungssystem einfach nicht genug qualifizierte Arbeitskraefte hergibt. Der Wohlstand, der da ist, kommt entsprechend auch aus Landwirtschaft, Tourismus und Rohstoffexport. Und speziell der staedtische Wohlstand (sprich in Windhoek) zeigt einfach nur die extreme Ungleichverteilung von Vermoegen, die sich im hoechsten Gini-Koeffizienten ueberhaupt niederschlaegt (staedtischer Wohlstand ist dann nicht unbedingt ein Zeichen fuer die Wirtschaftsleistung) und die sich lokal aggregiert: der Wohlstand sammelt sich im einzigen Zentrum an, das gross genug ist, einen naherungsweise westlichen Lebensstandard zu gewaehrleisten – mit Theater, Universitaet etc etc alles dort, und nur dort. Ins Bild passend ist Namibia in saemtlichen Indices, die etwas mit Technologie und Know-How zu tun haben, unter der Wahrnehmungsgrenze (siehe Weltbank Indicators).

    Wenn die Entwicklungshilfegelder also nicht steigen (sieht kaum so aus) und gleichzeitig and Klimawandelmitigation gebunden werden, dann faellt der Entwicklungshilfeaspekt einfach raus – es liegt ein budget constraint vor. Tols Vorschlag daher, wenig kaschiert: die Leute anluegen, was die Zwecke von Entwicklungshilfe angeht. Wenn sie “Klimawandelmitigation” hoeren wollen, sollen sie’s hoeren. In der Zwischenzeit sollten Mathematikbuecher fuer Kinder in Oshiwambo und Khoekhoegowab gedruckt werden. Die Rezeption Tols in der Blogosphaere ist der beste Indikator dafuer, dass die ehrliche Position hauptsaechlich mit Anschuldigungen begegnet wird, eine Art Klimawandelskeptiker zu sein.

  208. #210 Sondermann
    November 1, 2012

    Sollen die dämlichen Deutsche doch das Klima im Alleingang retten. Weltweit interessiert sich keine Sau mehr für das Thema-

  209. #211 axel
    November 1, 2012

    @ Kai

    Hatte zuvor eh schon an UNICEF bezahlt. Meine ursprüngliche Idee mit dem Kinderdorf scheiterte daran, dass Georg damals schwer erreichbar war. Wie gesagt, lassen Sie mir über Georg ihre email zukommen, und ich schicke den kopierten Überweisungsbeleg.

  210. #212 方法 試験容器内
    November 1, 2012

    録音側に録音 試験機関 電解析試験方法

  211. #213 Günther Vennecke
    November 1, 2012

    @方法 試験容器内

    gelungener Scherz, aber ist denn schon Karneval?

  212. #214 Freeman Lowell
    November 2, 2012

    Ich habe eine derartig promiente Wahlempfehlung wegen Klimawandelnoch gar nicht gesehen:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2012-11/bloomberg-obama-wahlempfehlung

  213. #215 Sondermann
    November 2, 2012

    Wirklich?
    Das ist wirklich eine tolle Nachricht. Kein Mensch in den USA ist darüber erstaunt. Wow…

  214. #216 Gast
    November 2, 2012

    Man fragt sich nun, warum wird nach einem Schuldigen gesucht?
    gar nach einem wehrlosen

  215. #217 Sondermann
    November 2, 2012

    @FL
    Bravo – nachdem Obama bereits den Weltfrieden und die europäische Währungsunion mit klugen Hinweisen gerettet hat, kann er sich nun um den Klimawandel (aka Globale Erwärmung für Historiker) kümmern. Ich mach denn schon mal einen Haken an die Sache! Gruß.

  216. #218 SHader
    November 2, 2012

    @axel, gestern war ich mal nicht online, das ist schon lustig…so langsam glaube ich, dass EIKE selbst nichts vom “Doppelleben” weiss oder es nicht wahrhaben will.

  217. #219 Gast
    November 2, 2012

    ” Wissenschaftler aus Deutschland wollen nun herausgefunden haben, dass man Ehrlichkeit durch die Gabe eines Hormons fördern kann. Ausgerechnet das Männlichkeitshormon Testosteron, das zur Steigerung von Konkurrenz- und Aggressionsverhalten führt, soll das bewirken.”

    http://www.n-tv.de/wissen/Testosteron-steigert-Ehrlichkeit-article7641066.html

    Anlass genug, den Testosteronspiegel der Alarmisten zu prüfen.

  218. #220 Günther Vennecke
    November 2, 2012

    Könnte durchaus sein, dass Obama vom so genannten “Schröder-Effekt” profitiert:

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/gastbeitrag-hertsgaard

    Die Skepties überschlagen sich jedenfalls nun in panischen Versuchen, das alles wieder klein zu reden, wobei sie sich ausgesprochen viel Aufwand betreiben, mal wieder die Realität zu leugnen.

    Tja, so allmählich werden sie argumentativ in die Ecke gedrängt.

    Am Dienstag, resp. Mittwoch (wegen des Zeitunterschiedes) wissen wir jedenfalls mehr, Prognosen sind allein deshalb hier schon schwierig, weil sie sich auf die Zukunft beziehen. :-)

    P.S.: Ich habe mir inzwischen grundsätzlich abgewöhnt, irgendeinen “Artikel” bei eike noch zu lesen, ich überfliege bestenfalls noch die Überschriften und evtl. mal ein paar Kommentare. Eike schrilles Geschrei ist inzwischen verdächtig nahe am Wahnsinn in deren höchstgradiger Negierung der Realität.

  219. #221 axel
    November 2, 2012

    Oh, Überraschung, das c-Wort hat nach Sandy dann doch noch den Weg in den US-Wahlkampf gefunden, z.B. nun klare Ansagen vom parteilosen Bürgermeister NYs, Bloomberg.
    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/obama-und-bloomberg-sandy-bringt-klimawandel-in-den-wahlkampf-a-864942.html

  220. #222 Gast
    November 2, 2012

    “Sandy ist die Abkürzung von Kassandra, der griechischen Sagen-Figur. Die Götter gaben Kassandra seherische Fähigkeiten. Doch diese Gabe war ein Fluch. Kassandras Vorhersagen wurden regelmäßig ignoriert. Genau das ist das Wesen der Tragödie: Man weiß, dass bestimmte Handlungen zu einer Katastrophe führen – und macht sie trotzdem.”

    http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-10/gastbeitrag-hertsgaard

    Ja wen wollen se mit so einem Humbug überzeugen.

    Helmut Schmidt würde sagen, wer seherische Fähigkeiten empfindet sollte dirngend zum Arzt gehen.

  221. #223 MJ
    November 2, 2012

    Nate Silver gibt Obama heute eine 80,9 prozentige Chance zu gewinnen, Sam Wang eine 99,2 Prozent-Chance (Bayesian Prediction).

    The Economist hat gestern oder so eine Wahlkampf-”Empfehlung” abgegeben:”So this newspaper would stick with the devil it knows, and re-elect him.”

    Die Auffassung, Obama sei ein mittelmaessiger bis miserabler Praeseident, den man vor allem deshalb wiederwaehlt, weil die Alternative die reinste Katastrophe ist, scheint quer durch die ideologischen Lager zu gehen. Folgend alles deutlich Demokraten bis Gruene:

    Henry Farrell, auf crookedtimber:”Personally, I’m on the fence, if only because the current Republican party is so extraordinarily horrible. But I think that there is a very strong case to be made for not voting for Obama, and I wish that there were more publicly prominent lefties making it.”

    PZ Myers, auf scienceblogs:”I don’t like Obama. / There. I said it. I think he’ll go down in history as a mediocre president — not a bad one, just one who didn’t change a flawed system at all, who was so focused on being moderate and compromising that there was no hope of any significant change.”

    Paul Krugman, NYT:”So, is Mr. Obama offering an inspiring vision for economic recovery? No, he isn’t.” “It’s disappointing, to be sure. But a slow job is better than a snow job. Mr. Obama may not be as bold as we’d like, but he isn’t actively misleading voters the way Mr. Romney is…”

    Joseph Stiglitz, NYT:”While Obama may not have done as much as he should to counteract the steep downturn he inherited from George W. Bush upon taking office — and he underestimated the depth of the problems that had been passed along to him — he did far more than his predecessor. And he could have done far more, as the dimensions of the problem became clearer to everyone, had he not faced such strong opposition in Congress…”

    Obama schlimm, Romney schlimmer? Obama als lesser evil?

    Was meinen die Diskussionsteilnehmer hier?

  222. #224 MJ
    November 2, 2012

    @ axel

    Ja, aber noch ueberraschender habe ich das hier gefunden:

    http://static.guim.co.uk/sys-images/Media/Pix/pictures/2012/11/1/1351782083168/Bloomberg-Businessweek-001.jpg

    Das – zusammen mit Bloombergs, des Buergermeisters, entsprechenden Worten – erinnert mich an Elinor Ostroms Worte, dass es vor allem staedtische Ballugsraeume sind, die ein Interesse daran haben, die Initiative zu ergreifen.

  223. #225 Günther Vennecke
    November 2, 2012

    @MJ,

    Obama ist definitiv das kleinere Übel. Er hat sicher viele Hoffnungen, die man in ihn gesetzt hat, enttäuscht, was aber zum großen Teil daran liegt, dass ein US-Präsident eben keine diktatorischen Befugnisse hat (zum Glück) und bei vielen Entscheidungen auch auf die Zustimmung des politischen Gegners angewiesen ist.

    Deshalb wäre es vielleicht gar nicht so schlimm, wenn Robme die Wahl gewinnen würde, man müsste sich halt fragen, wie viel Schaden er in vier Jahren anrichten könnte, bis wieder ein Präsident, der die Interessen der Mehrheit der Bürger vertritt, das Ruder übernimmt. Eine zweite Amtszeit käme für einen Robme wohl kaum in Frage, denn das Regieren wird nicht einfacher und die “Rezepte” der Republikaner taugen nicht für eine vernünftige Politik, so weltfremd wie die sind.

    Zum Glück ist obiges wohl reine Spekulation, denn wie es aussieht, hat Obama die Nase vorn. Die neuesten Umfragen sehen ihn wieder in Führung:

    http://realclearpolitics.com/

    Dabei spielt Sandy wohl eine Rolle, denn eine ganze Reihe von Amerikanern werden jetzt einsehen, dass sie der Globalen Erwärmung eben nicht freien Lauf lassen können, wenn sie in Zukunft nicht öfter von solchen Katastrophen heimgesucht werden wollen.

    Übrigens kommen jetzt die Evangelikalen in eine weitere Erklärungsnot, wenn Obama aufgrund von Sandy die Wahl gewinnen sollte, denn dann hätte ja ihr Gott den Sturm geschickt, um die Wahl zu Gunsten von Obama zu beeinflussen. :-)

    Spannend wird es trotzdem bleiben, aber ich hoffe, dass drei kleine Buchstaben am Mittwoch Ortszeit wieder einen seiner Tobsuchtsanfälle bekommt, weil sein Guru Robme auf dem Müllhaufen der Geschichte landet, wo er unzweifelhaft hingehört.

  224. #226 axel
    November 2, 2012

    @ MJ

    Ich denke, dass die Kritiker Obamas ein nicht unwichtiges Detail außer acht lassen:

    Es liegt nicht an Obama, dass so viele Wünsche und Pläne nicht durchkamen, es liegt am antiquierten demokratischen System der USA (sprich: der Verfassung), das dem Verhindern höhere Priorität einräumt als dem Gestalten.

    Obama kann man keinen Vorwurf machen. Er hat stets den Dialog gesucht, er hat nie polarisiert. Wenn ich ihm einen Vorwurf mache, dann vielleicht den, dass er zu oft den Dialog gesucht hat, zu oft zwischen den Lagern moderieren wollte. Mit Republikanern, die auf Totalblockade setzen, hätte ich mir die Einsicht gewünscht, dass dies keinen Zweck hat. Obama ist ein Meister der Worte, warum hat er sich nicht mit Worten ans Volk gewandt, z.B. in Fragen Klimawandel?

    (Es gab zu Anfang ein Zeitfenster mit Gestaltungsmehrheit im Senat und Kongress. Da war Obama voll und ganz mit Gesundheitspolitik beschäftigt, dieses Fenster fehlt heute für Klimapolitik.)

  225. #227 axel
    November 2, 2012

    @ kai

    Dein letzter Beitrag scheint – wie dein Auftreten in sämtlichen Blogs – ja geradezu darauf angelegt zu sein, wegmoderiert zu werden. Monatelang geradezu betteln um die rote Karte und hinterher jammern ist merkwürdig.

    Wenn du ehrlich wärst, müsstest du Georg für seine schier grenzenlose Geduld danken. Hier hast du deutlich länger posten dürfen als irgendwo anders.

    PS: Ich habe hier keine Administratorrechte.

  226. #228 axel
    November 2, 2012

    @ MJ, GV

    Im Grunde ist es doch egal, wer die Wahl gewinnt. Gewinnt Obama, dann ist er Präsident ohne Gestaltungsmehrheit.

    Ehrlich gesagt, ich hätte mir gewünscht, dass Santorum, Bachmann oder jemand ähnlich fundamentalistisch Kandidat geworden wäre. Dann hätten sich die Republikaner möglicherweise des TeaParty-Spuks entledigen können, und dann wäre wieder US-Politik in allen Bereichen möglich geworden.

    Wenn nun Romney verlieren sollte, wird es heißen, er hätte im Wahlkampf zu moderate Töne angeschlagen. Der Spuk wird dann weitergehen.

  227. #229 MJ
    November 2, 2012

    @ axel

    Ja, dass die GOP nach einer Niederlage irgendeine Einsicht zeigt, dass die Gewinner vielleicht so etwas wie ein Mandat haben, ist nach den Erfahrungen nach 2008/2009 eher unwahrscheinlich. Die Kritik geht aber auch in die Richtung, die Sie ansprechen: dass Obama politisch naiv war und viel zu lange den Kompromiss gesucht hat (lange, nachdem die Sinnlosigkeit des Unterfangens offensichtlich war). Vor allem Krugman ist in seiner Kritik aber etwas haerter: er hat es ihm immer wieder angelastet, dass er (offenbar aus wirklicher Ueberzeugung, nicht weil er blockiert war) keine weiteren fiskalpolitischen Massnahmen angegangen hat. Und besonders, dass er ohne die geringste Not den ARRA als ausreichend beworben hat, obwohl keiner der involvierten Oekonomen diese Meinung geteilt haette (statt oeffentlich anzukreiden, dass er unzureichend ist und die GOP wietere Massnahmen blockiert). Obama selbst wollte also nicht viel mehr gegen die Krise unternehmen.

    Henry Farrell wiederum geht auf das Drohnenprogramm ein bzw. erweitert auf die ausserordentliche Machterweiterung der praesidentiellen Vollmachten bei militaerischen Entscheidungen. Ich kann mir offen gesagt nicht vorstellen, dass Bush/Cheney ein Gesetz gewagt haetten, das dem Praesidenten erlaubt, aussergerichtliche Toetungen selbst an eigenen Staatsbuergern zu erlauben (die nicht in Kaempfen beteiligt sind.). Rein an dem gemessen, was er getan hat, ist schwer zu sehen, wo Obama nicht einfach nur Bush ohne neuen Krieg und mit Gesundheitsreform ist (man bedenke, dass unter Bush Klimawandel mehr Thema war als unter Obama und die Bush-Regierung auch temporaere staatliche Massnahmen gegen die Wirtschaftskrise befuerwortet hat – der Banken-Bailout, also TARP, war Bushs Werk; dass danach keiner zur Verantwortung gezogen wurde, war Obamas Entscheidung – Bush war in vielen Bereichen einfach genauso konservativ wie Obama, aber nicht konservativer.).

    Und PZ Myers schliesslich, weil ihm das ganz offensichtlich extrem wichtig ist (und sicher findet er unter der demokratischen Waehlerschaft damit den meisten Anklang) prangert an, dass Obama tiefreligioes ist – and dass da offenbar ein blinder Punkt besteht, wenn das nicht wahrgenommen wird, weil er dass auch ziemlich offen und oft zeigt.

    Am ehesten sehe ich eine Fortseztung von Bush jr, waehrend die GOP in Tea Party-Geiselhaft voellig ins Abseits geschlittert ist. Nicht gerade ein groassartiges Argument fuer Obama…

    @ Günther Vennecke

    Das Interessante an Sandy ist, dass Romney nicht einmal Versaeumnisse anprangern kann. Denn wo auch immer eine hoehere Wahrscheinlichkeit einer solche Katastrophe zu vermuten gewesen waere, muesste er eingestehen, dass Klimwandel ein echtes und imminentes Problem ist. Den Schwenk traue ich nicht einmal ihm zu an dieser Stelle des Wahlkampfs (wenn er die Position auch schon einmal besetzt hat…)

  228. #230 axel
    November 2, 2012

    @ MJ

    Hm, was ist der faire Maßstab zur Beurteilung von Obamas Legislaturperiode? Das, was Obama (und seine Kritiker aus dem eigenen Lager) sich wünschten oder das, was realpolitisch durchsetzbar war?

    Hätte ein anderer Präsident mit klarer Kante mehr an Ergebnissen erreicht? Vermutlich nicht, aber vielleicht hätten die Worte/die klare Kante die Kritiker besänftigt.

    Ich bleibe dabei:
    Das Riesenproblem der USA ist die gegenwärtige Lähmung des politischen Betriebes. Solange die GOP nicht wieder zu einer normalen Partei wird, wird sich daran so schnell nichts ändern. Und dies alles in einer Zeit, in der so viele Maßnahmen getroffen werden müssten. Als US-Bürger würde ich mir Sorgen machen um die USA – und damit meine ich nicht den Klimawandel, sondern die Ökonomie bzw. Fiskalpolitik.

    PS:
    Vielleicht ist es Naivität von Obama gewesen. Vielleicht ist grenzenlose Geduld langfristig erfolgreicher, wenn es darum geht, mit Pubertierenden umzugehen? Wer weiß, zu komplizierte Fragen für einen Klimablog.

    Unabhängig davon, ob Obama erfolgreichoder erfolglos den Schröder macht ;-)

  229. #231 axel
    November 2, 2012

    Zur allgemeinen Erheiterung und Ergänzung der im Skeptikerlager tobenden Nobelpreisträgerdebatte.

    Lord Monckton im Jahre 2007:

    “As a contributor to the IPCC’s 2007 report, I share the Nobel Peace Prize with Al Gore. Yet I and many of my peers in the British House of Lords – through our hereditary element the most independent-minded of lawmakers – profoundly disagree on fundamental scientific grounds with both the IPCC and my co-laureate’s alarmist movie An Inconvenient Truth, which won this year’s Oscar for Best Sci-Fi Comedy Horror.”

    Und? Hat es bis heute irgendein Skeptikerblog kritisiert? Bei EIKE zensierte man den Beitrag mit diesem Zitat lieber ;-)

    Ebenfalls zensiert wurde dieses Zitat:
    „Die Auszeichnung mit dem Friedensnobelpreis 2012 ist für die Europäische Union eine außergewöhnliche Ehre. Dieser Preis ist die größtmögliche Anerkennung für die politischen Grundgedanken, auf denen unsere Union beruht, und für die beispiellosen Anstrengungen einer stets wachsenden Zahl europäischer Staaten mit dem Ziel, Feindschaft und Spaltung zu überwinden und gemeinsam einen Kontinent des Friedens und Wohlstands zu schaffen. Es ist eine Auszeichnung nicht nur für das Projekt und die Institutionen, die ein gemeinsames Interesse verkörpern, sondern für die 500 Millionen Bürger der Union“, so der Präsident des Europäischen Rates und der Präsident der Europäischen Kommission in einer gemeinsamen Erklärung.” ((Quelle: ec.europa.eu/news/eu_explained/121012_de.htm)

    ICH BIN FRIEDENSNOBELPREISTRÄGER!!!

  230. #232 MJ
    November 2, 2012

    Ich glaube, ich werde eine öffentliche Tagung organisieren, mit Rednern, die man nicht unbedingt mit dem Thema in Verbindung bringen würde, über das sie reden:

    “1. Internationale Konferenz zu Grubbs-Katalysatoren der zweiten Generation in der Totalsynthese”

    09:00
    Wollen wir die Totalsynthese?
    Sarah Wiener
    Schirmherrin der Aktion „Haushalt ohne Genfood“
    Grösste Köchin aller Zeiten (GröKaZ)

    10.00 Uhr
    Politik, Medien und die Rolle der Wissenschaft
    Dr. James M. Taylor
    Senior fellow, The Heartland Institute, Chicago, USA

    11:00 Uhr
    Wie belastbar sind Phosphine?
    PPPProf. Dr. Dr. 50 Cent
    APS, The Anti-Phosphine Society

    13:00
    Carbene: NÜTZLICH oder unbrauchbar?
    Prof. Dr. Georg Wittig
    Dachverband der Imidazol Produzierenden Industrien

    15:00
    Manche mögen’s heiss: Ein Leben ohne Katalysatoren.
    Michaela Schaffrath
    Die “Gina Wild” der Überdruckventile

    17:00
    Carben-Komplexe: Welche Rolle spielt der Kohlenstoff?
    Jean-Marie Chauvin
    Chief Executive, University of Mickey Mouse

    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/oeffentliche_klima_tagung_mit_forschern_die_selten_in_die_medien_vordringen/

  231. #233 axel
    November 2, 2012

    Wow, Werbung für EIKE-Konferenz bei achwietoll.

    Sichern Sie sich schnell eine Eintrittskarte, ich finde, die Klimaforscherin Gertrude Höhler wird zu Unrecht vom IPCC ignoriert. Verdammtes Gatekeeping…

    PS:
    Ein Miersch muss einfach merken, dass fast gar keine Klimaforscher teilnehmen. Was hat ihn wohl zu der Überschrift bewogen?

  232. #234 axel
    November 2, 2012

    @ MJ

    achja, zu ihrer Tagung komme ich natürlich. Wer Dadaismus mag, ist bei Ihnen und EIKE gut aufgehoben. Darf ich auch sprechen? Ich bin immerhin Friedensnobelpreisträger und werde viel zu selten gehört.

  233. #235 MJ
    November 3, 2012

    @ axel

    Klar duerfen Sie sprechen! Jeder darf sprechen! Keine Meinungsunterdrueckung, das lasse ich mir von der Phosphin-Gang nicht bieten!

    Ah, und hier ein weiterer Hinweis, wo sich die Republikaner z.Z. befinden. 2011 haben Diamond (der Nobelpreis-Diamond) im Journal for Economic Perspectives ein Paper veroeffentlicht (“The Case for a Progressive Tax: From Basic Research to Policy Recommendations”), dass den optimalen höchsten Grenzsteuersatz mit mehr oder weniger 75 Prozent berechnet (allerdings nur, wenn keine steuerrechtlichen Geseztesluecken vorhanden sind – aber auf jeden Fall hoeher als der aktuelle). Was natuerlich direkt in der Forderung muendet, diesen Steuersatz in den USA zu erhoehen. (Hollande, der genau diesen Steuersatz in Frankreich umgesetzt hat wird aus nicht erklaerten Gruenden u.a. deswegen vom “Economist” als Gefahr angesehen.):

    “With the Pareto parameter a = 1.5 if e = .25, a mid-range estimate from the
    empirical literature, then τ * = 1/(1 + 1.5 × .25) = 73 percent, substantially higher
    than the current 42.5 percent top U.S. marginal tax rate (combining all taxes).”

    Die Reaktion von republikanischer Seite war natuerlich die zu erwartende (so ungefaher, was man in Deutschland von der Achse erwarten duerfte): Reiche stark zu besteuern ist eine sozialistische Idee und Einkommensneid und Diebstahl und – jawohl, wir scheuen nicht aus politischer Korrektheit davor zurueck es zu sagen – Versklavung. Und Sozialisten koennen nicht Wirtschaft, nur echte Leistungstraeger, das war schon immer so, und deshalb kann das nicht stimmen. Diamond hat ausserdem den Sozialisten-Nobelpreis von den Kamillentee trinkenden, Seidenunterhosen tragendes Schweden bekommen, die Maennerliebe froehnen und Babies nur darum zeugen, um sie abtreiben zu koennen, wie alle Eurpopaeer, und wa wa wa. Soll er doch nach Schweden gehen, wenn er so gerne Steuern bezahlt. Passend zum Paper gibt es uebrigens auch einen WSJ-Arikel von Diamond und Saez, Titel “High Tax Rates Won’t Slow Growth”.

    Gut OK, aber historisch, wie ist das? Das (ueberparteiliche) Congressional Research Service hat sich das angesehen. Ergebnis: es gibt keinen Zusammenhang zwischen den hoechsten Steuersaetzen und Wirtschaftwachstum (Implikation: rauf damit, das ergibt mehr Steuereinnahmen. Nierigere bringen nichts fuers Wachstum, das Geld liegt nur ungebraucht herum.) Das hat den Republikanern nicht gepasst, und auf deren Druck wurde der Report daher zurueckgezogen. Tyler Cowen hat den Report (mit entsprechend unkenntlich gemachten Stellen) heute verlinkt:

    http://www.scribd.com/doc/111816197/0915-Taxes-and-Economy

    Unglaublich.

  234. #236 MJ
    November 3, 2012

    *Diamond und Saez, sollte da beim Paper stehen.

  235. #237 Sondermann
    November 3, 2012

    Der Herr ließ es regnen und wird nun in Bälde zeigen dass er auch auf dem Wasser laufen kann! Die Verehrung kann nun ungebrochen weitergehen…

  236. #238 axel
    November 3, 2012

    Oh, EIKE hat auch eine Meinung zu Sandy:

    Wenn ‘Sandy’ im Jahre 1623 die 50 Indianer in Manhattan über Bord gespült hätte, wäre die Kunde davon nicht in Schellnhubers Klimaerhitzungs-Institut in Potsdam gelangt, und keiner hätte über Hurrikane und Blackouts geredet. Das dazu!

    Man schafft es stetig, noch tiefer zu sinken.

  237. #239 Frank
    November 3, 2012

    Vote Romney!

    Romney for President!

    Romney stop IPCC!!

  238. #240 MJ
    November 3, 2012

    Nun auch Maxeiner und Miersch zum italienischen Urteil gegen die Erdbeben-Experten. Falsch, ABER! Das ist kein Grund einen kurzen Artikel mit sämlichen Crank-Argumenten zu schreiben, die wichen WUWT und GWPF herumschwirren, um den AGW zu widerlegen: Mojib Latif, Club of Rome, Waldsterben. Seit Jahren immer wider derselbe Unsinn: die Achse des Guten und ihr Außenposten, die Welt.

    Es gibt keine Ausrede, diese Clowns ernstzunehmen.

  239. #242 axel
    November 3, 2012

    @ MJ

    “Ein italienisches Gericht verurteilte kürzlich sieben Wissenschaftler zu hohen Haftstrafen, weil sie es angeblich versäumt hatten, ein schweres Erdbeben vorherzusagen,…”

    Ach du meine Güte, nicht mal das haben Maxeiner und Miersch recherchiert gekriegt. Nennen die sich tatsächlich Journalist?
    Nein, den Forschern wurde vorgeworfen, Beruhigungspillen verabreicht zu haben. Dasselbe tun ja die beiden Herren in Sachen Klimawandel ebenfalls eifrig.

  240. #243 Günther Vennecke
    November 3, 2012

    Gute Chrakterisierung von kai drüben bei “illconsidered”:

    I’ve been away for a while, & frankly, I’m amazed this thread is still going. It has been interesting though, going back through the posts and watching Kai self destruct. First he failed to take up Coby on putting his money where his mouth is, and now he has apparently slunk away permanently after Bernard J put some serious money on the table.

    It would be instructive if we could confirm that he is indeed a pre-teen troll, because, if he is an adult, I think he needs some therapy.

    http://scienceblogs.com/illconsidered/2012/10/september-monthly-arctic-sea-ice-extent-smashes-previous-record/#comment-18727

    Überm Teich wird das Großmaul auch nicht ernst genommen. Dürfte auch schwer fallen, so wie er sich aufführt.

  241. #244 MJ
    November 3, 2012

    @ axel

    Details… Details…

    Uebrigens ein kleines Pseudo-Autoritaetsargument via Wirtschaftswissenschafter-Mini-News – Richard Tol ist nun (ich bin mir nicht sicher, ob das erste Mal) unter die Top 100 im Oekonomen-Index auf ideas/repec gereiht (genauer Platz 92):

    http://ideas.repec.org/top/top.person.all.html#pto90

    Wenn nichts uebersehe ist er damit unter den primaer mit Klimawissenschaften beschaftigten so ziemlich ganz oben (das war er aber auch vorher schon, und natuerlich ist der Unterschied zwischen Platz 105 und 92 bestenfalls symbolisch von Bedeutung). Voellig verstaendlich daher, dass daher Joe Romm, Eli Rabett, oder Skeptical Science nicht muede werden seine Papers im Detail zu besprechen und ihn nicht im besten Fall als ‘zu konservativ’ ignorieren oder gleich als klimaskeptischen Troll zu identifizieren, nicht?

    Aehm…

    P.S.: Ach ja, suchen Sie einmal Nicholas Stern auf der Liste (ja, er ist drauf). Klar, ranking ist ranking ist ranking, und mit groesster Vorsicht zu geniessen – aber ist irgendwo jemals ein klares Argument praesentiert worden, warum man den einen quasi permanent als Standard refernzieren muss und den anderen ruhig auslassen kann? Das betrifft nicht nur Tol: Nordhaus und Weitzman (siehe Liste) sind ebenfalls sehr hoch gerankt, aber wenn man Klimablogs liest, die sich mit sowas beschaeftigen, wuerde man nichts dergleichen vermuten. Eine Detail-Besprechung wie sie das kuerzlich erschienene Paper von Chris Hope auf Skeptical Science erfahren hat, erfahren sie nicht (im Gegenteil, Joe Romm schafft es sogar Weitzmann als ahnungslos zu ignorieren, und der wuerde nun wirklich in sein Weltbild passen…). Warum ist das so?

  242. #245 MJ
    November 4, 2012

    Und ein bisschen serioeser, ein Blog-Eintrag von Simon Wren-Lewis (offenbar schon ein paar Tage alt), der sich mit der Frage auseinandersetzt, was wir aus der simplen Tatsache machen koennten, dass wir unseren kollektiven Hintern nicht in die Hoehe bekommen, wenn es um AGW geht:

    http://mainlymacro.blogspot.fr/2012/10/more-on-climate-change-and-budget_30.html

    In einer Fussnote macht er uebrigens das Argument, dass aus unserem kollektiven Unwillen zu Handeln nicht unbedingt zu folgern ist, dass wir nachkommende Generationen discounten, weil dieser kollektive Unwille ja einfach auch auf der Einschaetzung nicht weniger beruht, dass gar kein Klimawandel stattfindet, er nicht menschengemacht ist etc etc. OK, faires Argument. Aber schwer zu sehen, was das konkret aendert… Immerhin schafft er es in derselben Fussnote darauf hinzuweisen, das Sterns discounting auf einem ethischen Urteil und nicht auf revealed preferences beruht und damit keine empirische Basis hat.

  243. #246 MJ
    November 4, 2012

    Super Tweet, ausgerechnet von John Kerry!

    https://twitter.com/JohnKerry/status/264839516303532032

  244. #247 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @Guenther Venneke
    Ich moechte nicht, dass Kai hier in irgendeiner Form besprochen wird, egal in welchem Zusammenhang und aus welchem Grund auch immer. Ich werde in Zukunft alle dementsprechenden Mail loeschen.

  245. #248 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @MJ
    Romm kennt nur noch “Feind oder Freund” in der ganzen Debatte. Ich zweifele, dass er noch irgendein Argument als solches erkennt, wenn es nicht seine Idee das Klimaproblem zu loesen, unterstuetzt. Er gehoert zu denen, der auch den Autoren eines Papers selbst erklaert, wie es zu interpretieren sei.

    Wren-Lewis Kommentar ist super.

  246. #249 Rahmhuber
    November 4, 2012

    “Venneke
    Dabei spielt Sandy wohl eine Rolle, denn eine ganze Reihe von Amerikanern werden jetzt einsehen, dass sie der Globalen Erwärmung eben nicht freien Lauf lassen können, wenn sie in Zukunft nicht öfter von solchen Katastrophen heimgesucht werden wollen.”

    Ach, Sandy ist eine Folge der nicht erfolgten Erwaermung der letzten 10 – 15 Jahre?

  247. #250 Schelltorfer
    November 4, 2012

    @MJ
    Wir schätzen ihre Recherchen. Noch besser würden wir es finden, wenn sie die Hintergründe der Wunschgedanken etwas beleuchten würden.
    zB. Fragen wie: warum muss Sandy als apokalytisches Monster eingeordnet werden?

  248. #251 Sondermann
    November 4, 2012

    @Rahmhuber

    Ja im Verbund mit der amerikanischen Autoindustrie.. Hö hö hö
    http://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/0,2828,865184,00.html

  249. #252 MJ
    November 4, 2012

    @ Schelltorfer

    Das liegt vielleicht daran, dass die, die Sandy und ihr Ergebnis direkt erlebt haben und erleben, sie als “Monster” empfunden haben. Das gilt insbesondere auch etwa fuer Haiti, das relativ wohl am staerksten in Mitleidenschaft gezogen wurden, aber medial nicht so coole Bilder eines ganzen U-Bahnnetzes unter Wasser hergibt (korrosivem Meerwasser, wohlgemerkt). Auch fuer die betroffenen Regionen in den USA ist nicht klar, ob der Schaden – selbst wenn er ein BIP-Wachstum zu Folge haben koennte – Wohlstand nicht auf Dauer reduzieren koennte. Arnold Kling hat dazu auf einem Blog geschrieben – und der ist nun wirklich kein Apokalyptiker, sondern auf einem libertaeren Blogkonsortium, auf dem er mit einem glatten Klimaskeptiker Marke Benny Peiser (naemlich David Henderson) schreibt:

    http://econlog.econlib.org/archives/2012/11/the_outlook_for_2.html

    Die Aussicht, die im Raum steht, dass solche Ereignisse in Zukunft keine Jahrundertereignisse, sondern etwa Jahrzehnte-Ereignisse sein koennten, koennte daher durchaus als “apokalyptisch” empfunden werden. Vor allem, wie gesagt, von Betroffenen, die sich dabei nicht viel den Kopf darueber zerbrechen, ob das bei Leuten gut ankommt, deren Gutmenschen−Paranoia eine solche Zuordnung nicht ertraegt.

    Die voellige Wehrlosigkeit armer und technisch rueckstaendiger Staaten, die in der Folge nichts anderes machen koennen, als um internationale Hilfe zu bitten, um den kompetten nationalen Kollaps zu verhindern; die Tatsache, dass so etwas selbst der fortgeschrittensten Wirtschaftsmacht der Geschichte in einem ihrer entwickeltsten Gebiete auf eine Art zusetzen kann, die neben den akuten Schaeden auch laengerfristige zur Folge hat; und vor allem, dass das in Zukunft wahrscheinlich haeufiger wird – das alles illustriert recht deutlich gleich mehrere Gruende, warum Klimawandel ein Problem ist. Aber wenn Sie ein paar Tage nach einem solchen Ereignis Probleme mit der Semantik haben, kann ich Ihnen das wohl auch nicht erklaeren.

  250. #253 axel
    November 4, 2012

    Zu ökonomischen Aspekten kann ich nichts beitragen, aber vielleicht hilft dieses neue Paper (Grinstead et al, PNAS 2012 ja den Ökonomen bei ihren Abschätzungen:

    Extreme Sturmfluten sind bei höheren Temperaturen signifikant häufger als bei kälteren.

    (siehe insbesondere Figur 3 im Link)

  251. #254 MJ
    November 4, 2012

    @ Georg Hoffmann

    Dabei weiss ich nicht, woher er die Sicherheit in diesem Fall nimmt. In diesem Beitrag etwa, in dem er Nordhaus an sich positiv erwaehnt, muss er natuerlich zu Beginn dennoch ein bisschen bashen:

    http://thinkprogress.org/climate/2012/03/02/434413/economist-william-nordhaus-slams-global-warming-deniers-cost-of-delay-is-4-trillion/

    Wie der Beitrag und der Link auf die angeblichen hoeheren “social costs of carbon” (als die, die Nordhaus angibt) zeigt, glaubt er offensichtlich, das seien totale Kosten (und offenbar auch, ein Emissionstarget sei dasselbe wie social costs of carbon). Jetzt ist mir schon klar, dass alle diese Themen im Detail wahnsinnig kompliziert ist, und etwa so ein Weitzman-Paper zur Gaenze zu verstehen, halte ich fuer Hexerei. Aber das? Social costs of carbon sind Grenzkosten. Romm ist hier nicht in der Lage zwischen einer Funktion und ihrer Ableitung zu unterscheiden. Er ist wirklich nicht in der Position, irgendwelche Aussagen zum Thema zu treffen – nicht was Detailfragen angeht, sondern gar nicht.

    Dass man sich so gar nicht fragen kann, ob, wenn man die gesamte akademische Literatur zu einem Thema fuer blanken Unsinn haelt, man vielleicht einmal ein Einfuehrungslehrbuch zum Thema lesen sollte.

  252. #255 Günther Vennecke
    November 4, 2012

    @Rahmhuber,

    “Ach, Sandy ist eine Folge der nicht erfolgten Erwaermung der letzten 10 – 15 Jahre?”

    Ich fürchte, Sie haben da ein gewaltiges INformationsdefizit, wenn Sie die dummen und verlogenen Behauptungen der Skepties unreflektiert nachplappern.

    Die Erwärmung schreitet sehr wohl fort und zwar genau dort am meisten, wo die Wirbelstürme ihre Energie herbekommen: in den Ozeanen:

    http://skepticalscience.com/global-warming-stopped-in-1998-intermediate.htm

    Wenn Sie gezielt provozieren wollen, sollten Sie schon ein wenig mehr Kenntnisse aufweisen. :-)

  253. #256 Rahmhuber
    November 4, 2012

    “Die Erwärmung schreitet sehr wohl fort und zwar genau dort am meisten, wo die Wirbelstürme ihre Energie herbekommen: in den Ozeanen:”
    Nein, echt? Und es werden immer mehr?

    “Die Lesart des Weltklimarates heute lautet denn auch: Nicht mehr Hurrikane, aber kräftigere, verheerendere kommen auf uns zu.
    Zusammenhang schwer erklärbar
    Auch diese Aussage allerdings wird durch die Hurrikan-Geschichte kaum gestützt, weder durch den langfristigen Jahresvergleich noch durch die Betrachtung der vergangenen zehn Jahre.
    Gleich mehrere Faktoren erschweren klare Aussagen über diesen Zusammenhang: Zum einen stieg die Meerestemperatur in den vergangenen Dekaden keineswegs geradlinig an, legte gerade in den letzten Jahren eher eine Pause ein.”

    http://www.welt.de/wissenschaft/article110372309/Was-Hurrikane-so-gefaehrlich-werden-laesst.html

  254. #257 Schelltorfer
    November 4, 2012

    @MJ
    “ein paar Tage nach einem solchen Ereignis”
    dominieren die Emotionen die Gedanken, da mögen Sie recht haben.
    Es wäre dennoch Hilfreich, wenn Sie bei Ihren Zitaten einen klitzekleinen Hinweis geben, ob die Erkenntnis von einem Apparatschik stammt.
    Suspekt ist es für mich jedenfalls, wenn Ökonomen vorgeben, sie könnten den Schaden einer heutigen Entscheidung auf eine Zeithorizont von 50 Jahren berechnen, dabei können selbige noch nicht einmal sagen wo nächstes Jahr der Dow Jones steht.

  255. #258 MJ
    November 4, 2012

    @ Schelltorfer

    Ein diffuser Verdacht und Scheinanalogien sind kein Argument. Meine Quellen sind verlinkt oder referenziert. Wenn Sie eine konkrete Kritik haben, teilen Sie mit uns.

    Ich meine das uebrigens ernst, keine Asureden: wenn Sie meinen, da ist etwas faul, dann muessen Sie sich ja Gedanken gemacht, was, konkret, das ist. Also bitte, nur zu.

  256. #259 axel
    November 4, 2012

    Und in Anlehnung an James Bond:
    Die WELT ist nicht genug.
    (Und Kulke, hm, achgut, vergessen wir’s).

  257. #260 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @Rudi=Schelltorfer (was spricht eigentlich gegen einen Namen. Die Menschheit ist damit ein paar tausend Jahre gut zurecht gekommen. Warum 30 verschiedene Namen, einer alberner als der andere?)

    Fuer mich gibt es im Moment nur einen unzweifelhaften Beitrag des Klimawandels zu Sandy, das sind die natuerlich fast 30cm Meerespiegel Anstieg. Ob und wieviele U-Bahn Schaechte ohne diese 30cm nicht ueberschwemmt worden waeren, ist natuerlich schwer zu sagen.

    Ansonsten sind natuerlich die Gewissheiten die Bloomberg oder Gore dazu verbreitet haben, doch sehr eigenartig. Ich bin mir nichtmals sicher, was wirklich der IPCC zur Frequenz von “Hurricane turns fall/winter storm” Ereignissen sagen läesst.

  258. #261 axel
    November 4, 2012

    Und ich ergänze noch einen zweiten Beitrag zu Sandy:

    Die Ozeane sind heutzutage wärmer als vor 20 oder mehr Jahren. Die Chancen der Entstehung eines Hurricanes in dieser späten Jahreszeit sind heutzutage zweifellos höher.

  259. #262 axel
    November 4, 2012

    Ich schätze, Georg meint mit Bloomberg nicht den Bürgermeister Michael Bloomberg. Dieser sagte nämlich:

    Our climate is changing. And while the increase in extreme weather we have experienced in New York City and around the world may or may not be the result of it, the risk that it may be — given the devastation it is wreaking — should be enough to compel all elected leaders to take immediate action…. One [candidate] sees climate change as an urgent problem that threatens our planet; one does not. I want our president to place scientific evidence and risk management above electoral politics.

    Quelle: http://www.guardian.co.uk/environment/2012/nov/02/michael-bloomberg-climate-endorsement
    Klingt doch sehr vernünftig, oder?

    Ansonsten fällt mir eine gewisse Hysterie skeptischer Kreise auf, wenn im Zuge von Sandy der anthropogene Klimawandel thematisiert wird. Da werden dann ganz schnell Scheuklappen eingesetzt und es heißt sofort, man hätte Sandys Ursache mit AGW erklärt – stimmt in den allermeisten Fällen überhaupt nicht, aber die Keule ist schnell geschwungen.

  260. #263 Schelltorfer
    November 4, 2012

    @MJ
    “Meine Quellen sind verlinkt oder referenziert.”, brav machen Sie das
    Nun die Kritik:
    Leider ist die Irrttumsquote der wirtschaftwissenschaftlichen Zukunfterkenntnisse ähnlich hoch wie bei den Klimatikern (ohne Quelle, rein subjektives Empfinden).
    Das Problem : Heute weiß keiner welche 10% dieser “Schwätzer” in der Zukunft richtig liegen.
    (die Prozentangaben können Abweichngen (<90%) haben, wie beim Klima auch)

  261. #264 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @axel

    Nicht wirklich einverstanden. Ozean temperaturen ist ein Faktor zur Hurrikanentwicklung. Andere Faktoren (staerke des tropischen jet streams, Häufigkeit und Ausdehnung von Niños, Feuchtegradienten)? Das ist alles höllisch kompliziert. Die Modelle haben sich auf staerkere Intensitaet der staerksten Hurrikane (Staerke 4/5) geeinigt. Von schlicht mehr Hurrikane ist so weit ich weiss momentan nicht die Rede. Sandy war, glaube ich, nie ueber 2 hinausgekommen.

  262. #265 Günther Vennecke
    November 4, 2012

    @Rahmhuber,

    Ulli Kulke? :-):-) :-)

    Kein Wunder, dass Sie eine so verquere Meinung haben, wenn Sie bei dem denken lassen. Als Mitautor der “Achse des Blöden” dürfte er sich als ernst zu nehmende Quelle diskreditiert haben. Objektive Berichterstattung ist von ihm wohl kaum zu erwarten.

  263. #266 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @Rudi
    “die Prozentangaben können Abweichngen (<90%) haben, wie beim Klima auch)”
    Woher wissen Sie das? Aussagen ueber die Qualitaet von Vorraussagen sind mindestens so schwierig, wie die Aussagen selbst.

    Die Hauptaussage der Klimaphysik war und ist, dass es innerhalb gewisser Grenzen waermer wird und die mit einem gewissen geographischen Muster. Seit 40 Jahren sind die Voraussagen der Klimaforscher eingetreten. Aussagen, die gemacht wurden, bevor irgenein existierender Trend verlaengert werden konnte.
    Von daher ist Ihre Vorhersage zur Qualitaet von Vorhersagen nicht gerade besonders gut empirisch abgesichert.

  264. #267 MJ
    November 4, 2012

    @ Rudi

    Es erklaert sich von selbst, dass Ihr subjektives Emfpinden irrelevant ist. Was soll die “Irrttumsquote der wirtschaftwissenschaftlichen Zukunfterkenntnisse” sein? Was sollen den diese interessanten Objekt der Wirtschaftswissenschaften sein, ueber das sie “Zukunftserkenntnisse” anstellt? Zeitmaschinen?

    @ Georg Hoffmann

    Ich bin gerade dabei, dieses (US-spezifische) Hurrikan-Paper von Nordhaus (2010) zu lesen (s.u.), der das mehr oder weniger so wie Sie sieht. Er geht von keiner erhoehten Zyklon-Frequenz aus, wohl aber von einer groesseren Intensitaet. Zusaetzlich meint er zum Meeresspiegelanstieg:

    “Assuming that damages are proportional to vulnerable capital, this indicates that sea-level rise would have increased damages by about 1/4% per year recently and would contribute about 1/2% per year over the next century under the assumption of no adaptation. (Recall from anearlier section that the estimated trend in vulnerability per unit GDP was 3.1% per year over the last century.) These estimates suggest that SLR will produce an upward tilt over time to the damage-intensity function.”

    Andererseits nimmt er auch Bloomberg voraus – es geht um risk aversion, allerdings ohne sie zu quantifizieren:

    “Fourth, it must be emphasized that the calculations of damages presented here ignore risk aversion and the fact that concentrated damages may have a significant effect on social capital. Risk aversion may enter because the damages from hurricanes are very concentrated on particular individuals and regions and are unlikely to be fully insured (recall the rule of thumb that only half of the damages are insured).
    Additionally, we must recognize that when entire communities are destroyed, the social impacts are likely to extend beyond the sum of physical damages.”

    http://papers.ssrn.com/sol3/papers.cfm?abstract_id=955246

  265. #268 Schelltorfer
    November 4, 2012

    @Hoffmann
    Woher wissen Sie das?
    Geschätzt waren 10% Eintrittswahrscheinleichkeit mit einem absoluten Irrtumsband von 90%. Nach Adam Riese deck ich das mögliche Band 0 – 100% bis auf ein epsilon ab.
    von Rudi soll ich grüßen

  266. #269 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @Rudi
    Keine Ahnung was das bedeuten soll. Sie koennen das Ganze nochmal formulieren oder es eben sein lassen.

  267. #270 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @axel
    “Klingt doch sehr vernünftig, oder?”
    Auf jeden Fall.
    Ich bezog mich auf diese Headlines seines Journals “Bloomberg Businessweek”
    http://images.politico.com/global/2012/10/11512_newsstand.jpg
    welches ich bei Pielke gefunden habe und das ja nun eindeutig behauptet, dass Sandy von Global Warming mitverschuldet wurde.

  268. #271 axel
    November 4, 2012

    @ Georg

    Weiß nicht. Bin überhaupt kein Hurrikanexperte. Mein Gedanke war, dass man doch eine bestimmte Mindesttemperatur der Meeresoberfläche (25°?) als notwendige Bedingung für die Entstehung eines Hurrikanes ansieht. Die notwendige Bedingung wird bei zunehmender Erwärmung doch wohl auch in Jahreszeiten anzutreffen sein, wo man sie früher nur schwer erfüllen konnte? Damit ist natürlich nichts darüber gesagt, was in den restlichen Monaten geschieht, sprich über die Gesamtzahl.

    Vielleicht Blödsinn, mir erscheint’s erst mal logisch.

    PS:
    Laut Grinstead et al (Link siehe weiter oben) hat die Anzahl der Hurrikanes, die die US-Küste getroffen haben, seit 1930 signifikant zugenommen. Mal schauen, ob ihre Methode auf andere Regionen angewandt werden kann.

  269. #272 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @axel
    “Die notwendige Bedingung wird bei zunehmender Erwärmung doch wohl auch in Jahreszeiten anzutreffen sein, wo man sie früher nur schwer erfüllen konnte?”
    Und eben zu anderen Jahreszeiten, dh anderen Zirkulationsmustern. Die Geschichte hat sich eben im Nachhinein komplizierter herausgestellt, als zu Beginn angnommen.
    Deine Ueberlegung setzt sozugagen voraus, dass die Ozeanoberflaeche waermer wird und sich nichts ansonsten aendert. Offensichtlich ist das nicht der Fall.

  270. #273 axel
    November 4, 2012

    @ Georg

    welches ich bei Pielke gefunden habe.

    Hm, erzähle ich etwas Neues, wenn ich sage, dass Pielke jr. gerne Strohmänner aufbaut, um diese dann genüsslich zu demontieren?

    Ja, das Bild ist aus BloombergBusinessweek (man lese den Artikel dazu), aber da steckt etwas ganz anderes dahinter, nämlich:

    Yet even he would surely agree that the only responsible first step is to put climate change back on the table for discussion. The issue was MIA during the presidential debates and, regardless of who wins on Nov. 6, is unlikely to appear on the near-term congressional calendar. After Sandy, that seems insane.

    Der Titel ist eine Abwandlung von Clintons berühmtem Satz It’s economy, stupid [welche die Wahl entscheidet!] Und wer weiß, vielleicht ist es ja wirklich Sandy, welche die Wahl entscheiden wird. Vielleicht wäre Sandy sogar der sofortige Todesstoß für Romney gewesen, wenn das c-Wort in den Wahlkampf Obamas aufgenommen worden wäre.

    Zu Sandy selbst klingt es im Bloomberg-Artikel sehr vernünftig:

    Foley thumbed thusly: “Would this kind of storm happen without climate change? Yes. Fueled by many factors. Is storm stronger because of climate change? Yes.” Eric Pooley, senior vice president of the Environmental Defense Fund (and former deputy editor of Bloomberg Businessweek), offers a baseball analogy: “We can’t say that steroids caused any one home run by Barry Bonds, but steroids sure helped him hit more and hit them farther. Now we have weather on steroids.”

    Insbesondere die letzte Analogie gefällt mir ausgezeichnet.

    Bitte mehr Vorsicht bei Pielke jr. in Zukunft ;-)

  271. #274 Georg Hoffmann
    November 4, 2012

    @axel
    Ich glaube, jetzt betreibts du deutlich mehr Exegese als noetig. Bild und Aussage stellen einen Zusammenhang her, der auch ohne Clinton verstanden werden kann und auch darauf abzielte, so verstanden zu werden. Pielke obendrein habe ich nicht zitiert, ich habe lediglich dort dieses Bild gefunden.

    Der Zusammenhang von Steroiden zu einem Schlag ist unklar, aber die leistungsfoerdernde Wirkung ist bewiesen, auf empirischer und auf molekularer Ebene. Der Zusammenhang zwischen global warming und Hurrikanen (Staerke, Haeufigkeit) ist schlicht nicht klar. Er ist bestenfalls moeglich. Ob Sandy wg climate change staerker ausgefallen ist, als er es sonst gewesen wäre (wie oben behauptet), ist (ich kann es nur wiederholen) voellig unklar. Ich wuesste auf Anhieb nichtmals, wie ich das mit einem Modell nachpruefen koennte.Insofern ist Foleys Satz reine Spekulation.

  272. #275 axel
    November 4, 2012

    @ Georg

    Bild und Text sind immer eine Einheit. Dass zu einem gelungenen Text ein reißerisches Bild gewählt wird, das bewusst andere Assoziationen zulässt, ist auflagenfördernder Medienalltag, siehe auch Kölner Dom unter Wasser: http://farm4.static.flickr.com/3575/3344064438_5664fb6685.jpg

    It’s reading comprehension, stupid!

  273. #276 axel
    November 4, 2012

    Sorry, Georg, konnte nicht widerstehen. Der Chefredakteur von BloombergBusinessweek twitterte vor drei Tagen:

    Our cover story this week may generate controversy, but only among the stupid.

    https://twitter.com/Tyrangiel/status/263983816610308096

    Wenn jetzt manche diskutieren, ob man so ein Cover machen kann, geschenkt. Bedeutsamer ist doch etwas anderes:

    Aus dem Herzen der amerikanischen Wirtschafts- und Finanzwelt kommt die Aufforderung zum Handeln in Sachen Klimawandel. Ein schwerer Schlag für die Heartlands, Moranos und Singers. Mal schauen, wie lange sich die Republikaner ihre Hardcorefraktion noch leisten können. Auch wenn Pielke das Cover nicht passt, das könnte ein Wendepunkt sein.

  274. #277 Rudi
    November 5, 2012

    Das Meer am Morgen

  275. #278 SHader
    November 5, 2012

    @axel, bin echt erstaunt, dass man Ihren Beitrag mit dem Link zum Deutschen Wetterdienst in München bei EIKE freigeschaltet hat. ;o) Vermutlich schaut man sich die verlinkten Seiten nur oberflächlich an.

  276. #279 SHader
    November 5, 2012

    Selbst wenn Sandy nicht das Resultat der Klimaerwärmung ist, dann stellt sich doch die Frage, ob unsere Gesellschaften überhaupt auf den ganz normalen Wetter”wahnsinn” auf dieser Welt eingestellt ist. Die Gegend um New York hat Schäden in einer Höhe von schätzungsweise 50 Mrd.Dollar hinnehmen müssen. Dramatisch genug, aber die Wirtschaftsregion wird es irgendwie verkraften. In Haiti wurde ungefähr die Hälfte sämtlicher Ernten zerstört. So heisst es zumindest, ich konnte die Aussagen bisher nicht überprüfen. Doch selbst wenn es nur ungefähr stimmt, ist der Schaden nominell ausgedrückt vermutlich geringer als in New York, die Folgen sind aber in diesem armen Land viel verherrender. Ganz normale Naturkatastrophen machen arme Länder noch ärmer. In Hinblick auf diejenigen, die immer wieder Anpassungsstrategien zur Klimaerwärmung fordern, sollten sich ernsthaft überlegen, ob unsere kurzsichtige Denkweise, die unsere Gesellschaften beim Sparen um jeden Preis an den Tag legen, nicht solche Konzepte nutzlos machen. Wenn Anpassungsstrategien beispielsweise heissen soll, man wartet solange, bis der Schaden entsteht und man diesen dann wegräumt, dann sollte man sich lieber schweigend aus der Debatte zurückziehen.

  277. #280 Rudi
    November 5, 2012

    Deutscher Wetterdienst
    Frage: tragen die Uniform?

  278. #281 Rahmhuber
    November 5, 2012

    @ Venneke
    Ueberzeugende Argumente, die sie da haben. Lassen sie halt weiter bei Latif und Co denken, die wissen bescheid ueber das Wetter von Morgen.

  279. #282 Rahmhuber
    November 5, 2012

    @Axel
    “Aus dem Herzen der amerikanischen Wirtschafts- und Finanzwelt kommt die Aufforderung zum Handeln in Sachen Klimawandel. ”

    Na klar, die wollen Bares sehen. Al Gores Heuschrecken Gesellschaft zum Beispiel. http://www.insidermonkey.com/blog/al-gore%E2%80%99s-hedge-fund-adds-to-jones-lang-lasalle-17611/
    “”Tue Gutes und verdiene daran!” Längst hat sich der Umweltschutz vom ethischen Anliegen zum knallharten Finanzthema entwickelt. Selbst die Wall Street surft auf der Ökowelle, auch wenn die US-Regierung das Problem der Erderwärmung lange Zeit geleugnet hat. Investmentbanken wie Goldman Sachs oder Merril Lynch setzen inzwischen ganze Expertenteams auf das Thema an.”
    “Eines der prominentesten Beispiele lieferte der frühere US-Vize-Präsident Al Gore, der mit seinem Film “Eine unbequeme Wahrheit” die Klimadiskussion anheizte.”
    Gruene Spekulanten http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/hedge-fonds-gruene-spekulanten/2985500.html

  280. #283 Rudi
    November 5, 2012

    “Ganz normale Naturkatastrophen machen arme Länder noch ärmer. In Hinblick auf diejenigen, die immer wieder Anpassungsstrategien zur Klimaerwärmung fordern, sollten sich ernsthaft überlegen, ob unsere kurzsichtige Denkweise,– ”
    Egal was sie denken, schön war, dass sie sich hier wieder mal zeigen

  281. #284 MJ
    November 5, 2012

    @ SHader

    Wenn Sie schreiben “Selbst wenn Sandy nicht das Resultat der Klimaerwärmung”, koennen Sie nicht danach irgendwelche Aussagen bezueglich Adapdation bzgl Klimawandel folgern. Wenn Sandy nicht das “Resultat der Klimaerwärmung” war und dann doch irgendein Argument in Verbindung mit Klimawandel kommt, dann ist wieder dieses Zitat angebracht:

    ““I am struck, though, by the inability of many intelligent people to cogently argue why they are worried about climate change. Many of the commonly expressed worries are factually wrong or in sharp contrast to current and past experience. Often people worry about something different (e.g., poverty) but call it climate change.”

    Sprich: Haitis Problem ist in erster, zweiter und dritter Linie seine Armut und technologische Rueckstaendigkeit. Seine Unfaehigkeit, selbst die rudimentaersten Schutzmassnahmen zu treffen; seine Unmeoglichkeit, einen Ernteausfall durch Import von Nahrungsmitteln aus eigener Kraft zu kompensieren; seine voraussichtliche Unfaehigkeit, die Schaeden aus eigener Kraft zu beseitigen etc. etc. – all das hat primaer nichts mit Klimawandel zu tun. Mir ist nicht klar, wie aus der voelligen Unfaehigkeit, mit dem ganz normalen Wahnsinn fertig zu werden, irgendetwas anderes folgen kann, als dass Haiti ein Entwicklungsproblem hat, das sich gewaschen hat.

    Den Zussamenhang zwischen Sandy und Klimawandel habe ich ganz anders verstanden: es steht im Raum, dass so etwas haeufiger und staerker wird bzw selbst bei gleicher Staerke groessere Auswirkungen hat (Meeresspiegelanstieg). D.h. jetzt nicht unbedingt, dass die Literatur diesbezueglich Aussagen erlaubt, aber das ist der springende Punkt: mit Klimawandel ist eine dicke, fette Unsicherheit alle moeglichen Phaenomene betreffend verbunden. Sandy hat die Aufmerksamkeit einfach erhoeht, damit koennte sich uber risk aversion ein gewisser Impuls niederschlagen etwas zu unternehmen (obwohl, es bleibt abzuwarten,ob sich das nicht als Strohfeuer entpuppt.). Insofern ist die Berichterstattung ein zweischneidiges Schwert: risk aversion ist normalerweise in Zusammenhang mit grossen Unsicherheiten zu verstehen. Hier wird eher eine grosse Sicherheit impliziert, die es nicht gibt. Vielleicht muss man ja nehmen, was man kriegt, aber es waere traurig fuer den Status von Wissenschaftskommunikation, wenn man keine andere Moeglichkeit sieht, als schmutzig zu argumentieren.

    Uebrigens, dass Adaptation sozusagen heissen soll “man wartet solange, bis der Schaden entsteht und man diesen dann wegräumt”, waere mit neu. Wer ist den in der Debatte, der sowas behauptet und sich nun schweigend aus dieser zurueckziehen soll?

  282. #285 MJ
    November 5, 2012

    @ MJ

    Das ist falsch, Sie Flasche. Risk aversion ist nicht “normalerweise in Zusammenhang mit grossen Unsicherheiten zu verstehen.” (obwohl vielleicht spezifisch in Verbindung mit Klimawandel), sondern einfach nur mit Unsicherheiten.

    Am Argument aendert das nichts.

  283. #286 kai
    November 5, 2012

    Kai, dies ist mein Blog. Betrachte es wie ein Wohnzimmer, in dem Menschen eingeladen wurden, miteinander zu diskutieren. Jetzt moechte ich nicht mehr, dass du dich hier hinsetzt. Es ist mein Tisch, mein Haus, mein Sofa. Es ist an der Zeit zu gehen, wirklich. Alle haben deine Meinung gut verstanden. Es ist alles gesagt. Hier werden keine Entscheidungen getroffen, wahrscheinlich nichtmals die wirklich wichigen ENtscheidungen diskutiert. Es ist ein kleiner Blog eines kleinen Klimaforschers, der dich jetzt eben nicht mehr hier sehen will. Ich bin sicher anderswo besteht noch ein groszer Bedarf an “Schweinen” und “verrecken” und “Idioten”. Einfach weiterziehen. Es ist nur das Internet.

  284. #287 axel
    November 5, 2012

    @ S. Hader

    Es gab da eine kleine Vorgeschichte:

    Als man mir von EIKE und C. Frey vorwarf, ich würde phantasieren, schrieb ich zurück, ob man mich denn wirklich zwingen wolle, dass ich alles belege. Es wurde alles zensiert, auch meine Frage, wie denn die ungleiche Behandlung im Vergleich zu Heinzow im selben Thread zustande käme.

    In der Folge wurden nahezu sämtliche Beiträge von mir gesperrt. Der Rest (also der von Ihnen bemerkte Beitrag von mir) war ein Spiel mit der Zensur, ein kleiner Versuch zu schauen, wie dumm die Zensoren sind. Ein Link zu J. Curry vorweggeschickt, dann geht der Rest auch durch ;-)

    Chris Frey wird schäumen vor Wut, wenn er es bemerkt. Nun ja, er hat mich provoziert.

  285. #288 Sondermann
    November 5, 2012

    “Chris Frey wird schäumen vor Wut, wenn er es bemerkt.”

    Das glaube ich nicht!

  286. #289 axel
    November 5, 2012

    @ Sondermann

    EIKE liest hier wohl mit, mein Beitrag ist rasch entfernt worden. Na, dann grüßen Sie mal “Chris Frey”, den Schriftsteller, der von Klima und Wetter nach eigenen Angaben gar nichts versteht, mal schön von mir. ;-)

    Hier nochmal der Link zu dem Foto des Mitarbeiters des DWD: http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/dwd-deutscher-wetterdienst-muenchen-machen-unser-wetter-tz-2545748.html

  287. #290 MJ
    November 5, 2012

    Was zum…? Wirklich? Echt? Greenpeace?

    http://www.guardian.co.uk/environment/2012/nov/05/letter-decarbonisation-target-energy-bill

    (BTW, alle Vertretenen machen das, weil sie auf ein gutes Geschaeft hoffen, keine Frage. Wenn man EE als genau das sehen wuerde, naemlich als Industriezweig mit Willen zum Profit – genau wie alle anderen – und nicht als umweltliebende Altruisten, waere der Debatte schon viel geholfen.)

  288. #291 axel
    November 5, 2012

    @ MJ

    Wurde in GB nicht vor kurzem ein Skeptiker Energieminister oder so was ähnliches? Vielleicht ist der Brief die Reaktion derer, die nun etwas nervös sind.

  289. #292 MJ
    November 5, 2012

    @ axel

    Ja, das wird ja im verlinkten The Independent-Artikel mehr oder weniger auch angesprochen. Skeptiker oder nicht, aus den USA kommen Zeichen, dass Gas eventuell relativ billig zu haben ist (auch, wenn das fuer Europa nicht wirklich klar ist.) Das ist Industrien, deren Attraktivitaet teilweise auf steigenden Preisen von Fossilen beruht, natuerlich unangenehm. Klar, wenn dann die Regierung signalisiert, dass sie auf Emissionen pfeift, geht auch noch ihre moralische Geschaeftsbasis baden.

    Aber am Erstaunlichsten habe ich gefunden, dass Vertreter der EE da gemeinsame Sache mit Atom machen. Es ist zwar an sich nur folgerichtig, denn wenn das Hauptargument die emissionsarme Energieproduktion ist, dann ist emissionsarm nun einmal emissionsarm. Aber bisher habe ich zumindest das doch noch nicht so gesehen (siehe den Link weiter oben zum Internationalen Wirtschaftsforum Regenerative Energien).

    Und dazu der Segen von Greenpeace… wuerde mich wundern, wenn da nicht noch eine “Klarstellung” oder sowas kommt. Ist Antiatom neben Free Willy nicht sozusagen der Gruendungsmythos?

  290. #293 axel
    November 5, 2012

    Ist das nicht eher der deutsche Gründungsmythos, und zwar der Grünen? Klar, Greenpeace ist weltweit gegen Kernkraft, aber ob man das ähnlich fundamentalistisch wie in Deutschland sieht?

    PS:
    RWE und E-ON haben ihre britische Kernenergietochter verkauft. Die werden sich schon etwas dabei gedacht haben.

  291. #294 MJ
    November 5, 2012

    @ axel

    Ich habe nur kurz nachgelesen, und Wahlfang und Antiatom (anfaenglich wohl eher gegen Atomtests) duerften so der Anfang gewesen sein, und dann ist halt alles seinen Weg gegangen. Die Gruenen in Deutschland, das weiss ich nicht. Wie “fundamentalistisch” Greenpeace das sehen, weiss ich nicht – aber fuer wahnsinnig differenzierte Kampagnen sind sie ja jetzt nicht bekannt.

    Klar haben sich RWE und E-ON was gedacht: kein Geschaeft damit zu machen, so wie’s zur Zeit aussieht. Der Markt ist klein, die Konkurrenz ist gross, und fuers Image ist es auch nicht gut.

  292. #295 SHader
    November 5, 2012

    @MJ: “Sprich: Haitis Problem ist in erster, zweiter und dritter Linie seine Armut und technologische Rueckstaendigkeit. Seine Unfaehigkeit, selbst die rudimentaersten Schutzmassnahmen zu treffen; seine Unmeoglichkeit, einen Ernteausfall durch Import von Nahrungsmitteln aus eigener Kraft zu kompensieren; seine voraussichtliche Unfaehigkeit, die Schaeden aus eigener Kraft zu beseitigen etc. etc. – all das hat primaer nichts mit Klimawandel zu tun.”

    Genau das ist ja der Punkt. Zu reinen Anpassungsmaßnahmen sind technologisch und ökonomisch nur die reichsten Industrieländer in der Lage. Wer “100% Anpassungsmaßnahmen” als globale Lösungsstrategie ansieht, der übersieht genau diese Punkte, die Sie oben angeführt haben. Wenn Anpassungsmaßnahmen bei einem Wirbelsturm schon nicht stattfinden, wie soll das bei einer Vervielfachung der potentiellen Gefahren funktionieren?

    “Mir ist nicht klar, wie aus der voelligen Unfaehigkeit, mit dem ganz normalen Wahnsinn fertig zu werden, irgendetwas anderes folgen kann, als dass Haiti ein Entwicklungsproblem hat, das sich gewaschen hat.”

    Sie rennen gerade offene Türen ein. :o)

    “Uebrigens, dass Adaptation sozusagen heissen soll “man wartet solange, bis der Schaden entsteht und man diesen dann wegräumt”, waere mit neu. Wer ist den in der Debatte, der sowas behauptet und sich nun schweigend aus dieser zurueckziehen soll?”

    Generell findet man kaum Aussagen, was Adaptation beim Klima konkret heissen soll, insbesondere nicht in den Foren, die eigentlich viele Befürworter aufweist, wie ScSk und EIKE. Zwischen den Zeilen habe ich allerdings den Eindruck, dass manche genau das denken, was ich oben geschrieben habe. Mein subjektiver Eindruck mag mich täuschen, wenn Sie konkret sagen können, wie man Adaption konkret versteht, wäre ich Ihnen sehr dankbar.

  293. #296 SHader
    November 5, 2012

    @axel, tja, zu früh gefreut, heute ist Ihr Beitrag bei EIKE wieder verschwunden. Drei Mal darf man raten, wer den Beitrag freischaltete und wer ihn wieder gelöscht hat. ;o) Immerhin konnte ich ihn noch lesen. Und danke für die geschilderte Vorgeschichte.

  294. #297 Günther Vennecke
    November 5, 2012

    @SHader,

    “heute ist Ihr Beitrag bei EIKE wieder verschwunden”

    Dabei steht bei diesen Typen doch angeblich die Meinungsfreiheit hoch im Kurs. In Wirklichkeit hat es den Anschein, als setzten die die “Informationspolitik” der alten DDR-Führung fort. Geografisch passen täte es ja.:-)

    Lügburg ist also mal wieder voll aktiv.

  295. #298 MJ
    November 5, 2012

    Es gibt einen Wikipedia-Eintrag dazu, der verweist etwa auf die entsprechenden Teile des IPCC-Berichts:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Adaptation_to_global_warming

    Und ganz konkret habe ich ja weiter oben zum Beispiel zwei Papers von Tol verlinkt (da geht es spezifisch um Malaria). Es gibt Literatur zum Thema – schwer zu sagen, ob die jetzt mehr oder weniger konkret ist als das, was es zum Thema Mitigation gibt. Wenn Sie natuerlich ScSk und EIKE lesen, werden Sie diesbezueglich Ihre Zeit verschwenden. Das sind keine ‘Befuerworte’r von Adaptation sondern Leute, die eine Ausrede suchen nicht zu handeln und dann bestenfalls irgendwelche Science Fiction Szenarios entwerfen, die sie halt auch Adaptation nennen. Das heisst nicht, dass sich dazu kaum etwas findet.

    Uebrigens glaube ich, dass da wieder das alte Missverstaendnis vorliegt. Sie posten hier manchmal Beschwerden ueber EIKE und ScSk ohne dies dazu zu sagen.

  296. #299 MJ
    November 6, 2012
  297. #300 SHader
    November 6, 2012

    @Günther Vennecke Dabei steht bei diesen Typen doch angeblich die Meinungsfreiheit hoch im Kurs.

    Sicher. Immer die eigene Meinung soll frei sein. ;o)

    “In Wirklichkeit hat es den Anschein, als setzten die die “Informationspolitik” der alten DDR-Führung fort. Geografisch passen täte es ja.:-)”

    Nun für seine Herkunft kann man ja nichts und im Osten gibt es ja nichts, wofür man sich schämen müsste. Unabhängig von der Herkunft hätten sich vermutlich einige ganz gut in der alten guten Zeit zurechtgefunden und ihnen hätte auch die Art der Berichterstattung, wie sie im DDR-Fernsehen oder -Zeitungen zu sehen war, sicher gefallen, wenn man so die Schwarz-Weiss-Politikkommentare ansieht. ;o)

  298. #301 Rahmhuber
    November 6, 2012

    “Ihr Kommentar wird moderiert.” ????

  299. #302 Schelllenmeier
    November 6, 2012

    Herr Hader und Herr Fischer, der Grund warum sich eine Zunahme der Extremwetterereignisse nicht eindeutig beweisen lässt ist ganz simpel: Der Vergleichszeitraum zur Vergangenheit ist viel zu kurz um irgendwelche Trends zu belegen. 40 Jahre flächendeckende Wetterbeobachtungen sagen eben nur etwas über diese 40 Jahre aus. Was davor war weiß niemand, jedenfalls nicht mit der erforderlichen Genauigkeit.

  300. #303 MJ
    November 6, 2012

    John Quiggin – jetzt nicht gerade DIE Ueberraschung des Jahres – empfiehlt Obama, weil seine Klimapolitik weniger schlecht ist als die Romneys:

    http://crookedtimber.org/2012/11/06/the-climatic-case-for-obama/

  301. #304 MJ
    November 6, 2012
  302. #305 Rahmhuber
    November 6, 2012

    1,
    November 5, 2012

    Ihr Kommentar wird moderiert.

    @Axel
    “Aus dem Herzen der amerikanischen Wirtschafts- und Finanzwelt kommt die Aufforderung zum Handeln in Sachen Klimawandel. ”

    Na klar, die wollen Bares sehen. Al Gores Heuschrecken Gesellschaft zum Beispiel. http://www.insidermonkey.com/blog/al-gore%E2%80%99s-hedge-fund-adds-to-jones-lang-lasalle-17611/
    “”Tue Gutes und verdiene daran!” Längst hat sich der Umweltschutz vom ethischen Anliegen zum knallharten Finanzthema entwickelt. Selbst die Wall Street surft auf der Ökowelle, auch wenn die US-Regierung das Problem der Erderwärmung lange Zeit geleugnet hat. Investmentbanken wie Goldman Sachs oder Merril Lynch setzen inzwischen ganze Expertenteams auf das Thema an.”

  303. #306 Rahmhuber
    November 6, 2012

    2,
    “Eines der prominentesten Beispiele lieferte der frühere US-Vize-Präsident Al Gore, der mit seinem Film “Eine unbequeme Wahrheit” die Klimadiskussion anheizte.”
    Gruene Spekulanten http://www.handelsblatt.com/finanzen/fonds/nachrichten/hedge-fonds-gruene-spekulanten/2985500.html

  304. #307 axel
    November 6, 2012

    @ Dingens (darf ich wie früher Rudi sagen?)

    Herr Hader und Herr Fischer, der Grund warum sich eine Zunahme der Extremwetterereignisse nicht eindeutig beweisen lässt ist ganz simpel: Der Vergleichszeitraum zur Vergangenheit ist viel zu kurz um irgendwelche Trends zu belegen. 40 Jahre flächendeckende Wetterbeobachtungen sagen eben nur etwas über diese 40 Jahre aus.

    Richtig, das ist der Grund dafür, dass es (fast) keine signifikanten Aussagen gibt, man siehe z.B. den letzten Bericht des IPCC zu extremen Ereignissen.

    Wenn Sie den Thread verfolgt haben, werden Sie aber bemerkt haben, dass ich weiter oben ein neues Paper von Grinsted verlinkt habe. Sie haben eine Methode entwickelt, Hurricanes über längere Zeiträume zurückverfolgen und gleichzeitig eine homogene Zeitreihe für ca. 80 Jahre zu erstellen. Das Ergebnis war signifikant und wird dem skeptischen Völkchen nicht gefallen.

    PS:
    Die WallStreet hat einige Tage dicht gemacht, weil nicht alles dicht war. Schade, dass es manche immer erst selbst spüren müssen, bevor Stellung bezogen wird.

  305. #308 axel
    November 6, 2012

    Heute bei WUWT:

    In Sea Ice News #14, we noted that the Arctic refreeze was the fastest ever.

    Ich könnte noch weitere nette Schlagzeilen anbieten.
    Z.B. hätte man letzten Monat schreiben könnnen:

    Das arktische Meereis überschreitet zum ersten Mal die 4 Mio.-Grenze!

    Oder im kommenden Winter:

    Seit letztem Herbst die größte jemals gemessene Zunahme an arktischem Meereis!

    Ja, man kann auch aus einem neuen Seeeisminimum jede Menge machen, man braucht nur etwas Phantasie und Leser, die einem unkritisch an den Lippen hängen.

  306. #309 axel
    November 6, 2012

    Aber lustig ist er, der Willard A. Watts, oder? ;-)

  307. #310 E-O
    November 6, 2012

    @MJ
    Zitat
    “”"Wenn man EE als genau das sehen wuerde, naemlich als Industriezweig mit Willen zum Profit – genau wie alle anderen – und nicht als umweltliebende Altruisten, waere der Debatte schon viel geholfen.”"”
    Eigentlich wollte ich Dich für diese klaren Worte schon loben….aber dann das hier:

    “”"Wenn Sie natuerlich ScSk und EIKE lesen, werden Sie diesbezueglich Ihre Zeit verschwenden. Das sind keine ‘Befuerworte’r von Adaptation sondern Leute, die eine Ausrede suchen nicht zu handeln und dann bestenfalls irgendwelche Science Fiction Szenarios entwerfen, die sie halt auch Adaptation nennen.”"”

    Adaptiert wird dann, wenn klar ist welche Probleme lokal eintreten werden……..zum Beispiel mehr Streusalz, weil die Winter kälter werden.
    Gerade wir in Brandenburg kämpfen derzeit mit ansteigenden Grundwasserpegeln, selbst im Tagebaugeplagten Gegenden kommt die Brühe schneller als die Hydrologen vorherhergesagt haben. (auffüllende Grundwassertrichter)

    Wenn man zum Beispiel weiß mit welchen Regenmengen man zukünftig rechnen muss, kann man dementsprechend die Regenwasserkanäle verstärken……und, und, und so weiter.

    Bei global steil ansteigenden CO2-Ausstößen ist es müssig sich zu fragen, ob alleine eine “Energiewende” daran noch etwas ändern könnte, als Realisten solltet auch Ihr hier endlich akzeptieren, das wir uns sowieso ans Klima anpassen müssen.
    Kommt Zeit, kommt Rat………und irgendwann die Baugenehmigung.

    MfG
    E-O

  308. #311 MJ
    November 6, 2012

    @ E-O

    Mein Fehler. Wie gesagt, ich folge ScSk nicht, ich kann dazu keine Aussage treffen. Keine Ahnung, warum ich das da mit reingenommen habe.

  309. #312 E-O
    November 6, 2012

    @MJ
    Ok….null Problemo, die Atmosphäre ist halt verdammt stark aufgeheizt…..da kann schon mal der große Kamm mehr erwischen als nötig.
    MfG
    E-O

  310. #313 E-O
    November 6, 2012

    @MJ
    Dat hat schon eine gewisse Ironie….Ihr versucht gegen dat böse CO2 vorzugehen, müsst aber einsehen, das die Welt sich einen Dreck drum schert………ick versuche gegen den Energiewendewahn anzuschreiben…..und quatsch doch nur meinen Wandschrank voll.

    Und die eigentlichen Gewinner lachen sich ins Fäustchen…..egal wie sie auch heißen mögen.
    MfG
    E-O

  311. #314 SHader
    November 6, 2012

    @MJ: “Wenn Sie natuerlich ScSk und EIKE lesen, werden Sie diesbezueglich Ihre Zeit verschwenden. Das sind keine ‘Befuerworte’r von Adaptation sondern Leute, die eine Ausrede suchen nicht zu handeln und dann bestenfalls irgendwelche Science Fiction Szenarios entwerfen, die sie halt auch Adaptation nennen”

    Besser hätte ich das selbst nicht zusammenfassen können. :o)

    “Das heisst nicht, dass sich dazu kaum etwas findet.”

    Das hoffe ich doch.

  312. #315 SHader
    November 6, 2012

    Manchmal findet man bei EIKE zu Energiefragen auch wirklich lesenswerte Beiträge, das sollte man nicht unter den Tisch kehren: http://www.eike-klima-energie.eu/climategate-anzeige/energieamortisationszeit-von-windkraft-und-solaranlagen/#comment_25

  313. #316 E-O
    November 6, 2012

    @Hader
    Deine Taktik ist sonnenklar……..den Keil immer weiter rein treiben zu Deiner persönlichen Befriedigung.
    OfG
    E-O

  314. #317 MJ
    November 6, 2012

    Das Konzept der globalen Erwaermung wurde von den und fuer die Chinesen erfunden um die US-Produktion unkompetetiv zu machen.

    https://twitter.com/realDonaldTrump/status/265895292191248385

  315. #318 axel
    November 6, 2012

    @ MJ

    Was soll man von einem schon erwarten, wenn er noch nicht einmal die Geburtsurkunde Obamas als Bestätigung akzeptiert, dass Obama US-Bürger ist? Ja, was soll man von so einem erwarten??

    Richtig! Dass er Präsidentschaftskandidat der Republikaner wird, verrückt genug ist Trump ja, das sollte qualifizieren. Er hatte übrigens eine zeitlang ganz gute Chancen…

  316. #319 Rudi
    November 6, 2012

    @axel
    “darf ich wie früher Rudi sagen?”
    klar doch, nur obiges war von einem Herrn Schelllenmeier gepostet, den Namen hab ich zum erstenmal gehört
    zu “neues Paper von Grinsted”, auf das Sie wiederholt (mit Brustton) verweisen
    Ich hab das mal überflogen und kann mich nur wundern über die Vorgehensweise der Truppe. Im Paper werden Hurricane-Ereignisse in Bezug zur globalen Jahresmitteltemperatur gesetzt, wo doch bekannt ist, dass die Hurricanes im Atlantik in den Monaten Juni bis November stattfinden. Beim besten Willen kann ich mir nicht vorstellen dass zB. Sandy durch Frühlings- oder Wintertemperaturen in Sibirien oder der Antarktis in ihrer Entwicklung irgendwie beeinflusst wurde. Warum wird nicht die Atlantik-Temp oder die AMO und zwar in den betreffenden Monaten als Bezugsgröße verwendet?
    Mal ehrlich, die Drei sollten doch dringend einen Arzt aufsuchen
    Hier die Bezugsgröße
    “(D) Annual average global mean surface temperature anomaly from GISTEMP (23), shaded to show warmer and colder than median
    temperatures.”

  317. #320 MJ
    November 7, 2012

    Ahaha! Grundschulmathematik-Fehlleistung des bisherigen Abends:

    http://www.nationalreview.com/corner/332828/dont-give-florida-yet-nathaniel-botwinick

    Beeindruckend!

  318. #321 Rahmhuber
    November 7, 2012

    “Im Paper werden Hurricane-Ereignisse in Bezug zur globalen Jahresmitteltemperatur gesetzt”
    Eben, wie Geburtenrueckgang zum Rueckgang der Stoerche.

  319. #322 axel
    November 7, 2012

    @ Rudi

    Vielleicht einfach noch mal einen Moment selbst nachdenken. ;-)

  320. #323 MJ
    November 8, 2012

    Evan Soltas – 19jaehriger Princeton-Student, der ein derartig gutes Wirschaftsblog geschrieben hat, dass ihn Ezra Klein fuer sein taegliches Wonkbook und Bloomberg fuer eine regelmaessige Kolumne angeworben haben – mit einem Artikel zu Sandy und was sie ueber fat tailed risks sagt:

    http://www.bloomberg.com/news/2012-11-05/hurricane-sandy-s-dangerous-tail.html

    Hinterguende auf seinem persoenlichen Blog.

  321. #324 K.a.r.S.t.e.N
    November 8, 2012

    @axel:

    Lustig, genau dasselbe wollte ich auch schreiben ;-)

  322. #325 Günther Vennecke
    November 8, 2012

    Auf sksc (ich meine die richtigen, nicht die deutschen Schwachköpfe Heller und Kipp) wird der Guru der Leugner-Szene, Fred Singer wieder einmal gründlich als Erzlügner entlarvt:

    http://www.skepticalscience.com/fred-singer-american-unthinker.html

    Ist schon erstaunlich, dass es immer noch Leute gibt, die auf diese Typen hereinfallen. Und Ganoven, wie die von eike, die solchen notorischen Lügnern immer wieder eine Plattform bieten.

    Wo wir gerade bei notorischen Lügnern und eike sind, der Monckton wärmt auch wieder seinen pathologischen Schwachsinn von Obamas angeblich gefälschter Geburtsurkunde auf. Genau so lächerlich, wie das, was dieser Münchhausen-Verschnitt zum Thema Klima von sich gibt. Über Münchhausen kann man wenigstens noch lachen, der Monckton ist einfach nur erbärmlich.

  323. #326 Rahmhuber
    November 8, 2012

    Aha, 50 Milliarden Schaden durch Sandy – bei Katrina war es mehr als Doppelte (+ 1800 Tote) und Hurrikan Camille 1969 war noch schlimmer!!
    Das beweist doch eindeutig dass es seit 40 Jahren kaelter wird, oder nicht?

  324. #327 axel
    November 8, 2012

    Ach, Rudi, denken Sie doch erst nach, bevor Sie schreiben. Ermüdend.

  325. #328 MJ
    November 8, 2012

    @ axel

    Roger Pielke – der in den letzten Tagen offenbar mit dana1981 und Tamino in die Haare geraten ist – hat einen Blogpost zum Hurricane-PNAS-Paper, das Sie verlinkt haben.

    http://rogerpielkejr.blogspot.fr/2012/11/i-am-roughly-18-feet-tall-critque-of.html

  326. #329 K.a.r.S.t.e.N
    November 8, 2012

    @MJ:

    Pielke sondert seine üblichen Nichtigkeiten ab. Sein Hauptargument ist, dass Grinsted eine Aussage über die Zunahme der Anzahl der Landfall-Hurricanes macht, obwohl im Paper sämtliche Windevents (also auch Winterstürme) mitgezählt werden (weswegen logischerweise die Jahrestemperaturen zum Vergleich herangezogen worden sind). Nach Pielkes Rechnung fallen aber nicht nur die Winterevents raus, sondern auch Sandy, denn die war bei Landfall kein Hurricane (nur auf 147 von 465 ausgewerteten Sturmflutevents trifft das zu).

    Es sei die Frage gestattet, worauf zur Hölle der Mann hinaus will? Es gibt einen Storm surge index, der mit der Globaltemperatur korreliert. That’s the important piece! Mir ist doch völlig einerlei, ob die Sturmflut die mein Haus zerstört durch einen ex-Hurricane, einen Wintersturm, oder einen richtigen Hurricane zerstört wird. Absolut pathologisch der Mann. Honest Broker nennt sich sowas …

  327. #330 MJ
    November 8, 2012

    @ K.a.r.S.t.e.N

    Schon gut, schon gut. Ist angekommen. Ich bin nur daruber gestoplert, nachdem ich bei Tamino und SkSc auf das letzte Hin und Her aufmerksam wurde und hab es halt schnell einmal verlinkt hier, weil’s offenbar gerade erst online gegangen ist. Keine boesen Hintergedanken. Offen gesagt, gar nicht viele Gedanken.

  328. #331 MJ
    November 8, 2012

    @ K.a.r.S.t.e.N

    Keine Gedanken, aber offenbar leicht beeinflussbar: Warum habe ich es “Hurricane-PNAS-Paper” genannt?

  329. #332 axel
    November 8, 2012

    @ MJ, Karsten

    Ich denke, Pielke hat Anstoß an dieser Stelle im Paper genommen:

    Table 1 shows the correlation of the seasonal surge index with other measures. The surge index is positively correlated with all of the comparison measures. The best correlations are found with measures that emphasize intensity (e.g., NTC, ACE, and PDI) and measures that are restricted to US land-falling storms only. Table 1 also shows that low-frequency correlation tends to
    be at a higher level than the year-to-year correlation. This is to be expected given that there are low-frequency driving agents related to various climate forcings (4, 8). One notable exception is NHD, which shows poor low-frequency correlations. However, NHD has been subjected to extensive corrections for inflation and changes in societal conditions over time (21). These corrections
    affect primarily low-frequency signals and trends and we
    interpret the poor low-frequency correlation with surge index to be due to a substantial remaining bias in NHD. We therefore consider the low-frequency variability (i.e., trend) of NHD suspect. We note, however, that the surge index does capture the high-frequency variability in NHD, thus supporting the interpretation that it is truly a proxy for cyclone threat. It is conceivable that the surge index could be used to correct for the remaining bias in NHD.

    Hierzu muss man wissen, dass NHD (normalized hurricane damage) Pielkes Schöpfung ist. Pielke betrachtet dies als Frontalangriff auf sein Lieblingskind und verteidigt es.

    Zu Pielkes Blogpost:

    Mich überzeugt es nicht. Pielke tut so, als gäbe es einen Goldstandard, an dem sich Grinsteds Werte messen lassen müssen. Ist es aber nicht, man lese im abstract:

    Detection and attribution of past changes in cyclone activity are hampered by biased cyclone records due to changes in observational capabilities.

    Das ist der Wert von Grinsteds Arbeit: Es geht darum, zum ersten Mal eine homogene Zeitreihe zu entwickeln, die auch die Vorsatellit- und Vor-Luftüberwachungsära einschließt. Die Datenreihe, die Pielke heranzieht, sind eben nicht homogen, und Pielkes normalized losses schon mal gar nicht.

    Ja, es ist eine neue Methode, und möglicherweise hat sie auch Schwächen. Aber: Es ist eine homogene Zeitreihe für Sturmfluten, das ist ein großer Gewinn, keine Ahnung, warum Pielke nur Sturmfluten durch Hurricanes als Problem ansieht.

    Und:
    In Pielkes unnachahmlicher Honest Broker-Interpretation vergisst er völlig, die Unsicherheiten der bisherigen Datenreihe und insbesonderer seiner eigenen zu thematisieren. Nur durch Vergleich der jeweiligen Unsicherheiten ergibt sich eine Bewertung, welcher Methode die Zukunft gehört.

  330. #333 K.a.r.S.t.e.N
    November 8, 2012

    @MJ:

    Der agressive Grundton bei Pielke Jr. ist bei mir derzeit eingebaut. Ich kann ihn einfach nicht mehr ab. Deine Verlinkung war absolut okay … keine Sorge ;-). Genau dieser Titel – Hurricane vs. Temperatur – bringt Pielke auf die Palme. Dabei liefern Grinsted et al. gute Argumente, warum man trotz der involvierten Unsicherheiten die Verknüpfung von Storm surge index und Hurricanes machen kann. Das Pielke das anders sieht, liegt wohl eher an seiner poltischen Agenda, als an seriöser Kollegenkritik. Man hört bspw. wunderbar seine Kritik an Kerry Emanuel (PNAS-Editor) heraus. Soll er halt nen Comment verfassen …
    Jedem Anderen hätte ich die Kritik abgenommen, nicht jedoch Pielke Jr.

  331. #334 axel
    November 8, 2012

    Drüben in der Klimazwiebel ist Pielke jr. ebenfalls gerade ein Thema wegen dieses Artikels im Wall Street Journal:
    http://online.wsj.com/article/SB10001424052970204840504578089413659452702.html?mod=googlenews_wsj

    Sandy brach das “climate silence” von Obama und Romney im Wahlkampf. Sandy war der Anlass, dass Medien sich des Themas global warmings wieder annahmen. Pielke stört dies offensichtlich, er betrachtet es als “danger”, dass bestimmte Gruppen am Beispiel von Sandy auf Klimapolitik drängen könnten.

    Keine Ahnung, was daran gefährlich sein sollte. Pielke war das Schweigen über climate change wohl lieber.

    In Erinnerung an das Urteil über die Erdbebenforscher würde ich meinen: Pielke ist mit einem Bein schon im Gefängnis.

    PS:
    Klasse Kommentar von Karsten. Danke an ihn!

  332. #335 axel
    November 8, 2012

    Ich trau Pielke ebenfalls nicht über den Weg.

    Dieser Post von Pielke und insbesondere seine Kommentare in Richtung Dana von SkepticalScience zeugen von einer gewissen Aggressivität verbunden mit dem Verweigern sachlicher Argumente.

    Ach ja, die Einladung von SkSc zur Stellungnahme dort hat er ausgeschlagen. Gleichzeitig beklagt er sich in diesem Post, dass er irgendwo nicht seine Meinung darlegen dürfte.

  333. #336 K.a.r.S.t.e.N
    November 8, 2012

    @axel:

    Die Knutson/Vecchi-Kritik unterschreibe ich hingegen sofort, auch wenn Revkin daraus vermutlich nichts Ehrliches macht. Eli kommentiert passend dazu in Deine Richtung ;-). Pielke kommt einfach nicht damit klar, dass es letztlich keinen interessiert, ob wir mehr Hurricanes nachweisen können oder nicht. Fakt ist, wir können es auch in absehbarer Zukunft nicht, und wir erwarten es nicht einmal. Nimmt man alle (meteorologischen) Naturkatastrophen zusammen, dann könnte vielleicht demnächst ein Signal aus dem Rauschen gefiltert werden. Bisher ist das nur der Munich Re gelungen, welche zurecht kritisch betrachtet werden darf … jedoch nicht rejected, wie es Pielke erwartungsgemäß tut. Wie Du schon sagst, Unsicherheiten und Future risks sind dem Mann völlig unbekannte Begriffe. Hopeless! ;-)

  334. #337 K.a.r.S.t.e.N
    November 8, 2012

    @axel:

    Yepp, was mich veranlasst hat ausnahmsweise mal auf der Klimazwiebel zu posten, kannst Du in Kommentar 52 nachlesen. HvS und Eduardo sind dort sicher recht vernünftige Stimmen, aber generell sehe ich wenig Überlapp, was die polit. Aspekte angeht. Wie sicher bereits hier und da erwähnt, fühle ich mich von der “Honest Broker” Attitüde sogar ein Stück weit persönlich angegriffen (impliziert sie doch sowas wie dishonesty beim Rest). Wäre es nicht, dass sie Pielke Jr. auf Biegen und Brechen verteidigen, ich könnte wohl darüber hinwegsehen …

  335. #338 axel
    November 8, 2012

    Thanks! ;-)

  336. #339 SHader
    November 9, 2012

    Heute bei EIKE zu lesen (von Hans-Eberhard Fischer):

    Ja – und was die Klimafuzzis gern übersehen: Keiner der heute Lebenden wird erfahren, ob diese Recht hatten oder eben auch nicht. Und mit meinen 71 Jahren ist mir das auch ganz und gar gleichgültig.
    Trotz vielfältiger Gegenbeweise (Euro-Krise !!!) vertraue ich doch noch immer auf die menschliche Intelligenz und den Einfallsreichtum unserer Nachkommen: Sollte es denen tatsächlich zu warm werden, wird ihnen schon was einfallen …

    Besser konnte er die Denkweise einer breiten Leserschaft nicht zum Ausdruck bringen.

  337. #340 Günther Vennecke
    November 10, 2012

    @SHader,

    Es kommt noch schlimmer. In ihrem “Artikel” vom 09. 11. zeigen die eike-Typen eine Grafik, die sie von der hochwissenschaftlichen Seite “der-weg.org” übernommen haben, um zu beweisen, dass die Globaltemperaturen in den den Jahren bis 2000 sogar gesunken seien.

    Geht man dann auf die Quellenseite, so findet man dort zwar dieselbe Grafik, dort aber völlig ohne weitere Quellenangabe.

    M. a. W. ein Ganove denkt sich etwas aus, setzt das in eine Grafik um und ein anderer Ganove kann das dann “sauber” zitieren.

    Indes spricht allein die Tatsache, dass “der-weg” das Machwerk eines total weggetretenen und offensichtlich auch verlogenen Spinners ist, Bände.

    Wenn die Ganoven von eike es inzwischen nötig haben, sich bei solchen “Quellen” zu bedienen, dann kann das nur als letztes Aufbäumen vor dem Tode interpretiert werden. es spricht also einiges dafür, dass eike in absehbarer Zeit in der Versenkung verschwinden wird, weil deren Spagat zwischen selbst erfundener “Realität” und den tatsächlichen Gegebenheiten nicht ewig durchzuhalten ist.

  338. #341 Günther Vennecke
    November 10, 2012

    @SHader,

    witzig übrigens, dass die eike-Typen immer noch nicht mitbekommen haben, dass ein weiteres ihrer Beiratsmitglieder seit rund einem Jahr verstorben ist. Auch Jaworowski hat inzwischen das Zeitliche gesegnet.

    Es heißt zwar: de mortuis nihil nisi bene, aber bei einem Erzganoven wie Jaworowski sollte man wohl auch eine Ausnahme machen dürfen.

    Jaworowski war ein besonderes Früchtchen, der seine wissenschaftliche Reputation völlig skrupellos seinen anderen Zielen zuliebe aufs Spiel setzte und sich im offenen Widerspruch zur anständigen Wissenschaft befand und gezielt unhaltbare Thesen an die Öffentlichkeit brachte.

    Wäre eine solche Haltung strafbar, kämen im Übrigen beim restlichen eike-Beirat wohl locker ein paar hundert Jahre Gefängnis zusammen, allen voran Monckton, Plimer, Carter, Mörner, usw. .

  339. #342 SHader
    November 10, 2012

    Tja, solche Argumentationen bzgl. Temperaturtrends, wie sie oft bei EIKE vorkommen, würden wohl weit weniger Anklang finden, wenn gerade bei Abiturienten ein besseres Verständnis für Mathematik und speziell Statistik existieren würde. Wenn ich immer wieder diese Argumente höre, “ja aber seit 10 Jahren steigt die Temperatur nicht mehr” oder “vor x Jahren war es wärmer als heute” usw. verdreht es mich regelmässig die Augen. Übrigens hat da axel ein sehr gutes Posting bezüglich Signifikanz und Einfluß des Zeitintervals auf Trendberechnungen geschrieben. Mal schauen, wie es bei den “neutraleren” Lesern ankommt.

    @Günther Vennecke, wenn dann noch so Geschichten wie falsch gedeutete Diagramme oder unbemerkt verstorbene Beirats-Mitglieder hinzukommen, dann rundet das die Außendarstellung von EIKE nur ab. ;o) Mich wundert es da nicht, dass so ein Verein dann auch nicht auf der Gehaltsliste vom Heartland Institut steht, denn das wäre ja Geld ausgeben für eine Anti-Werbung.

  340. #343 MJ
    November 12, 2012

    Special Edition “Green Perspectives” des Journals Energy Economics, angeblich open access:

    http://www.sciencedirect.com/science/journal/01409883/34/supp/S1

    h/t Tol

  341. #344 Leugnerentlarver
    November 12, 2012

    Der Neugier steigt was zu dem neusten Bericht des IPCC sagt dann unserer Superredakteur des ZDF Claus Kleber. Wolen wir wetten, dass er alles painlichst genau recherschiert wird?

  342. #345 axel
    November 12, 2012

    Wen interresiert Klaus Cläber?

  343. #346 MJ
    November 12, 2012

    Wer ist Klaus Kleber?

  344. #347 MJ
    November 12, 2012

    (Vermutlich einteilige) Serie zu “Klimawandel in der Literatur”:

    “The absence of this order, the absence of cold when it ought to be cold, was something that I now sensed as a sudden discomfort. The idea that the weather was changing noticeable bothered me, even if there was as yet no evidence that this warm fall in particular wasn’t due to a perfectly normal variation in patterns that stretched across centuries. There had been a natural little ice age in the Low Countries in the sixteenth century, and so, why not a little warm age in our own time, independent of human causes? But I was no longer the global-warming skeptic I had been some years before, even if I still couldn’t tolerate the tendency some had of jumping to conclusions based on anecdotal evidence: global warming was a fact, but that did not mean that it was the explanation for why a given day was warm. It was careless thinking to draw the link too easily, an invasion of fashionable politics into what should be the ironclad precincts od science.”

    aus Teju Cole: “Open City”

    Hat sonst jemand Literaturstellen passend zum Thema angetroffen?

  345. #348 axel
    November 12, 2012

    @ MJ

    “Solar” von Ian Mac Ewan

    Sogar ein ganzes Buch, nicht nur eine Passage. Der Hauptdarsteller, der den erneuerbaren Energie zum Durchbruch verhilft, ist aber ein ziemlicher Antiheld. Ganz witzig.

  346. #349 SHader
    November 12, 2012

    Weil es noch nicht erwähnt wurde, ich finds einfach toll, wie es gerade hier im Forum läuft. :o) Am Ende setzen sich gutes Benehmen und Sachbezogenheit doch durch. Und wenn User hier in einem äußerst liberalen Forum trotzdem gesperrt werden, dann muss man schon eher von sozialer Dummheit sprechen, wenn man die eigene Ausdrucksweise nicht im Griff hat und keine Grenzen akzeptieren will. Danke an den Admin.

  347. #350 axel
    November 12, 2012

    Jep, jetzt muss Georg nur noch schauen, ob er diverse Spams noch in den Griff bekommt. Ja, schön ist es geworden, man muss sich nicht mehr schämen, wenn ein Dritter hier mal vorbeischaut.

    Und weil es gerade so harmonisch ist, werde ich jetzt zum ersten Mal einen Beitrag auf WUWT uneingeschränkt empfehlen:
    http://wattsupwiththat.com/2012/11/11/solar-activity-past-present-future/

    Hey, was ist los dort? Man informiert einfach mal seriös und objektiv über Wissenschaft??? Das ist neu.

  348. #351 MJ
    November 12, 2012

    @ axel

    Na hervorragend! Klimawandel vom literarischen Standpunkt aus: Ich sehe da schon ein Thema aufkommen, das auf der Klimazwiebel (noch) straeflich vernachlaessigt wird.

  349. #352 axel
    November 12, 2012

    Na, in Sachen Kunst, Poesie etc. ist die Klimazwiebel uns hier meilenweit voraus. Auch mein Fehler, ich kenne mich einfach nicht aus.

    PS:
    Georg Hoffmann wird in der sehr, sehr weit rechtsaußen angesiedelten “Freien Welt” zitiert.
    http://www.freiewelt.net/blog-1724/unter-rechtsextremisten%3A-ein-k%F6nig-in-new-york.html

    Meine Güte, der Georg wird noch ‘ne richtige Berühmtheit, Rahmstorf; Schellnhuber, Latif usw. haben bald das Nachsehen.

  350. #353 Georg Hoffmann
    November 12, 2012

    @Axel
    Le changement du climat,… C’est moi.

    PS FREIE Welt, waren das nicht die von der FDP? Verwirrt Georg

  351. #354 K.a.r.S.t.e.N
    November 12, 2012

    @Axel:

    Svalgaard ist klasse. Walt Meier hat auch schon bei WUWT gepostet. Keine Ahnung warum sie das machen. Idealismus? Egal, wenn man vor dem ersten Kommentar mit dem Lesen aufhört, dann hat man definitiv was dazugelernt. Take-home message wäre (seiner Argumentation folgend), dass die Sonnenfleckenzahl (SSN) als zuverlässiger Indikator für die solare Aktivität u.U. nicht ganz geeignet ist.

  352. #355 axel
    November 12, 2012

    @ Georg

    Uups, stimmt, Verwechslung meinerseits (ich sage jetzt besser nicht womit). Klasse Zitat jedenfalls!

    @ Karsten

    Warum machen die das? Na, weil sie glauben, dass man mit offener, respektvoller Kommunikation aufrichtige Skeptiker überzeugen kann. John Nielsen-Gammon hat Watts sogar mal bei einem Paper geholfen und dabei viele von Watts Anschuldigungen so nebenher beerdigt. Aber ich will jetzt keine “Stolpe-Diskussion” beginnen ;-)

    Apropos Svalgaard:
    Der Witz ist, dass kaum einer der Kommentatoren bemerkt hat, dass die These, die solare Aktivität wäre in den letzten Jahrzehnten so hoch wie seit Ewigkeiten nicht mehr, beerdigt worden ist. Ob Vahrenholt und Lüning mitgelesen haben?

  353. #356 Schelllenmeier
    November 12, 2012

    Was meinen die Herrschaften hier eigentlich: sind in den Klimablogs die Artikel wichtig oder eher die Kommentare dazu? Ich denke eher die Kommentare.

  354. #357 MJ
    November 12, 2012

    Naja, dann blase ich die Revolution eben ab – vorlaeufig:

    http://en.wikipedia.org/wiki/Climate_change_in_literature

  355. #358 axel
    November 13, 2012

    Benny Peiser äußert sich bei achgut zum verschobenen Zertifikatehandel für Luftverkehr:
    http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/emissionshandel_isolierte_eu_wirft_das_handtuch/

    “Handtuch werfen”? Hm, hätte er wohl gerne und auch EIKE, die diesen Artikel sofort übernommen haben (ja, er war wirklich schlecht genug ;-) ).

    Witzig:
    EIKE zensierte einen Beitrag von mir, in welchem ich zwecks weiterer Informationen zur FAZ verlinkt hatte.
    Zensur der FAZ? Weil die FAZ für EIKE viel zu weit links ist? Stimmt sogar, wenn man es von der EIKE-Position heraus betrachtet *grins*

  356. #359 axel
    November 13, 2012

    @ S. Hader

    Sie schrieben “drüben”:

    “Natürlich gibt es einen Erwärmungstrend, wie Sie selbst in #69 schreiben. Er ist nur nicht signifikant.

    Vielleicht sehe ich ja etwas falsch, aber ich bin nicht glücklich mit ihrer Formulierung, auch wenn diese sehr verbreitet ist. Ist das nicht gerade die Quelle jener heillosen Verwirrung bei Laien?

    Ich widerspreche ihnen mal etwas provokativ und behaupte: Nein, es gibt keinen Erwärmungstrend!

    Ihr angegebener Erwärmungstrend ist zugegebenermaßen der beste Schätzer für den unbekannten wahren Trend. Bei ihnen klingt es so, als wüssten Sie, dass der wahre Trend positiv ist (meinen Sie aber nicht, schon klar).

    Sie sind der Statistikexperte. Sehe ich dies richtig?

    Falls ja, dann könnte man viel Verwirrung unter Laien beseitigen wenn man z.B. formulieren würde:
    Der unbekannte wahre Trend liegt zwischen xxx und zzz mit yyy als wahrscheinlichstem Wert (für xxx etc. dann jeweils die passenden Zahlen einsetzen).

    Ich vermute, für Laien liegt das Verständnisproblem noch tiefer:
    Ein Laie betrachtet die Temperaturdaten, sieht in jüngerer Zeit ein Phase der Stagnation und meint, er sieht den Trend.

    Falsch. In unserem Modell gehen wir von einem linearen Trend aus, die Werte sind aber verrauscht, weil sie durch vielfältige Einflüsse (Wetter, nat. Variabilität etc.) um den Trend zufällig (“zufällig” ist wiederum eine vereinfachende Modellannahme, stöhn) streuen. Nun müssen Sie dem Laien erst verständlich machen, dass er eben nicht den Trend, sondern den Trend+Rauschen zusammen sieht.

    Die Temperaturdaten und ihre Stagnation sind real, das sieht man in den Daten, aber man sieht eben nicht den Trend.

    Ganz schön kompliziert, wenn man darüber nachdenkt. Ganz ehrlich, ich kann schon verstehen, wenn der Laie da so den Überblick verliert…

    Erinnern Sie sich noch an den Artikel von David Rose in der Daily Mail? Dasselbe Problem. Der Kern des Disputs kreiste auch dort darum, dass Rose die Stagnation der Temperaturdaten verleitete, implizit auf eine Veränderung des Trends schließen zu können. Aber vielleicht tue ich Rose ja unrecht und er hat alles verstanden aber absichtlich falsche Eindrücke geweckt beim Leser.

  357. #360 Rudi
    November 13, 2012

    Eilmeldung
    Der ZDF-Kleber hat in China keinen Klimawandelleugner gefunden
    (Quelle: Kleber eben ~23:17 bei Maischberger)

  358. #361 Sondermann
    November 14, 2012

    Und jetzt?

  359. #362 Rudi
    November 14, 2012

    “Und jetzt?” keine Ahnung
    Kleber hat den Eindruck vermittelt, dass China die Zeichen der Zeit verstanden hätte im Unterschied zur USA, zu der er vorher sagte

    >>(…) das ist in Amerika zum Lackmustest geworden: wer Klimawandel sagt ist von vorherein irgendwie ein weltfremder Spinner für die einen -.ein Heilsapostel für die anderen (…)<<

  360. #363 SHader
    November 14, 2012

    @axel, ja, das ist schon richtig. Es gibt einen wahren linearen Anstieg und der ist höchstwahrscheinlich nicht identisch mit dem gemessenen Trend. Der Grund liegt einfach darin, dass wir die genauen Durchschnittstemperaturen zu einem beliebigen Zeitpunkt innerhalb des Beobachtungsintervalls nicht kennen und auch die Zeitabstände benachbarter Datenpunkte nicht beliebig klein sind. Man kann höchstens den wahren Trend nur in einem Wahrscheinlichkeitsintervall angeben. So gesehen könnte man tatsächlich behaupten, dass im 21 Jahres-Zeitraum nicht zwangsläufig ein Erwärmungstrend stattgefunden hat, weil in dem Wahrscheinlichkeitsintervall auch die Steigung=0 enthalten ist.

    Ich fürchte nur, dass verwirrt die Leser gerade im besagten Forum. ;o) Aber Ihr Einwand hat schon seine Berechtigung. Mit Erwärmungstrend bezog ich mich allein auf den numerischen Wert, den man aus der DWD-Excel-Jahresdurchschnittstabelle und der berechneten Regressionsgeraden erhält. Welchen abenteuerlichen Weg manche Laien dort gehen, wenn Sie sich zu der Aussage versteifen, dass seit x Jahren kein Temperaturanstieg stattgefunden hat, ist nochmal eine andere Geschichte. Oft wird einfach der Wert am Anfang des Intervalls mit dem vom Ende des Intervalls verglichen und wenn ersterer größer ist, dann sprechen die tatsächlich davon, dass keine Erwärmung mehr stattgefunden hat. Da kann ich wirklich nur schmunzeln, wenn man sich gleichzeitig über das fehlende Bildungsniveau in den Naturwissenschaften junger Menschen aufregt.

    So oder so, jede Verlinkung auf ein Vorlesungsskript zum Thema Statistik wäre sinnvoller, als weitere Skeptikerartikel dort übersetzen zu lassen.

  361. #364 MJ
    November 14, 2012

    OK, hier:

    http://www.guardian.co.uk/environment/2012/nov/14/judiciary-climate-change?CMP=twt_gu

    D.h. wir nehmen an, dass es eine rechtliche Grundlage gibt, gegen Emissionen vorzugehen, die ein Einschreiten der Justiz rechtfertigt. Eine rechtliche Grundlage, die unabaenderlich ist oder aber bei Nichteinhaltung durch Dritt-Staaten durchgesetzt wird (weil ja, bla bla, Menschenrechtsverleztung). Wir gehen davon aus, dass diese rechtliche Grundlage in saemtlichen Staaten die gleichen Massnahmen zur Folge hat.

    Das alles is mE nicht gegeben, was die verschiedenen Variationen dieses Arguments an sich schon ziemlich unsinnig macht. Aber egal, gehen wir einfach einmal davon aus, dass diese Voraussetzungen alle erfuellt sind.

    Was, ganz konkret, soll die Justiz eigentlich machen? Emissionen verbieten? Typen der Energieerzeugung festlegen und andere verbieten? Konsum einschraenken? Einen AGW-Stopp verordnen? Welche Kriterien zieht sie heran? Das eigene Gefuehl? Folgt sie einem Expertenkomitee? Den Buerger fragen, ist ja eben gerade nicht vorgesehen. Eine oekonomische optimale Loesung zu finden, auch nicht, weil der Konsumentenentscheid ausgeschlossen wird.

    Worin besteht die Hoffnung, ein Einschreiten der Justiz wuerde “help to restore the democratic order”. Und wodurch, konkret, ist die “democratic order” (wessen?) gefaehrdet? Ist der Vorschlag ungefaehr so sinnvoll wie die Forderung, die Justiz solle beschliessen, dass Aepfel zukuenftig quaderfoermig sein muessen, weil das praktischer ist fuer den Transport? Warum sollte “die Justiz” zu so etwas oder zu richtigen Entscheidungen den Klimawandel betreffend faehig sein? Was ist an einem Eingreifen der Justiz eine “revolution justified”? Welche anderen Revolutionen, gerechtfertigt oder nicht, hat denn die Justiz beschlossen?

    Ich lese solche Meldungen, die letztendlich (d.h. nach ein paar Sekunden Nachdenken ueber die Implikationen) auf das “freundlicher Diktator”-Urthema hinauslaufen, und frage mich, was ich uebersehe.

    Ich lese das und halte es fuer den groessten Bloedsinn, den ich jemals gelesen habe.

    Es grenzt mE an Leser-Beleidigung, einen derartig dummen Kommentar zu veroeffentlichen.

    Und doch steht es im Guardian. Also verstehe ich offenbar irgendetwas nicht. Es ist eine Sache, wenn ich etwas anders sehe. Es ist eine andere Sache, wenn ich mich Frage, ob der Autor und saemtliche Guardian-Mitarbeiter, durch deren Haende das gegangen ist, voellig unter Drogen waren. Aber das ist unwahrscheinlich.

    Also was uebersehe ich?

    Was, ganz konkret, sollen solche Beitraege bewirken oder aussagen? Ist es vielleicht Satire? Ist es als “aufmerksam machen” gemeint? Ist es ein fieser GWPF-Plot? Ist es wirklich ernst?

  362. #365 axel
    November 15, 2012

    @ MJ

    Ich fand schon die Überschrift so übel, dass ich den Artikel ignoriert habe, bis Sie mich jetzt gewissermaßen gezwungen haben, mal reinzuschauen.

    Auch von mir volle Ablehnung. Ich halte es in Deutschland sowieso schon für ein Grundübel, dass in den letzten Jahren das Bundesverfassungsgericht quasi zum Ersatzgesetzgeber gemacht wird, wenn es parlamentarisch stockt.

    Vielleicht ist das ja die Idee, die dahintersteckt, für Länder wie die USA zum Beispiel. Trotzdem, ich finde, in einer Demokratie sollen Mehrheiten im Parlament entscheiden.

    Helfen kann ich höchstens bei einer Frage:
    “Was, ganz konkret, soll die Justiz eigentlich machen?
    Feststellen, dass die Gesetze eines Landes nicht ausreichen, Klimaschutz zu gewährleisten.

    An der Stelle wird’s auch schon rechtlich delikat: Wer ist vom Klimawandel direkt nachweisbar betroffen und kann klagen? Ist in unserer Verfassung das Menschenrecht ZUKÜNFTIGER Generationen überhaupt verfassungsrechtlich verankert?

    Und wen soll ich überhaupt verklagen? Die Regierung, weil sie zu wenig tut, meinen Nachbarn, weil er CO2 durch Auto fahren etc. in die Luft pustet oder konsequenterweise direkt mich selbst?

    Ich lehne mich mal entspannt zurück und warte ab, ob der Autor eine Klage formuliert. Die Klageschrift würde ich gerne sehen ;-)

    PS:
    Möglicherweise hat sich der Autor von der Tabakdiskussion in den USA inspirieren lassen. Besiegt wurde die Tabaklobby letztendlich vor Gericht nach dem Motto: Ihr schadet den Mitmenschen. Lasst euch Beschränkungen auferlegen oder ihr werdet zu Schadensersatz in mehrstelliger Milliardenhöhe verdonnert. Seitdem schreibtz.B. Singer übers Klima ;-)

    Ob das analog mit der Öl- und Kohleindustrie auch funktionieren würde? Ich meine nein.

  363. #366 MJ
    November 16, 2012

    Offensichtich verstehe ich wirklich etwas nicht:

    http://www.guardian.co.uk/environment/2012/nov/14/dutch-legal-action-climate-change?CMP=twt_gu

    Was also soll die Justiz denn feststellen? Das nicht “genug” getan wird? Klar, aber was sollte das konkret heissen? Eine discount rate festlegen (wessen discount rate – die der Richter?)? Beschliessen, dass das Risiko zu hoch ist (auf Basis der risk aversion der Richter)?

    “This leaves the judiciary with the task of stepping in and averting catastrophe. In a democracy, issues certainly stop being only political when they give rise to domestic human rights violations and endangerment.”

    Saetze wie diese enthalten einfach keine Information, was den Initiatoren eigentlich als Ergebnis der Aktion vorschwebt – auuser, klar, das eine Katastrophe abgewendet werden soll. Vielleicht sollten Sie nicht die Justiz, sondern Spiderman einschalten.

  364. #367 axel
    November 16, 2012

    Hey, schaut mal hier:

    Nachdem allseits bekannt ist, dass EIKE und CFACT eng verbandelt sind, hier ist etwas neues: Heartland und EIKE in einmütiger Partnerschaft:
    http://wattsupwiththat.com/2012/11/15/heartland-institute-announces-climate-conference-in-germany/

  365. #368 axel
    November 16, 2012

    Noch ein Fundstück:

    Ziviler Ungehorsam gegen Kohleabbau

    Ich würde mal behaupten, Anketten ist out.
    http://www.ksta.de/kerpen/hambacher-forst-in-sechs-metern-tiefe-angekettet,15189188,20875584.html

  366. #369 Klimarealist
    November 17, 2012

    Ich sage nur “Schellnhuber”, “Große Transformation”, “ungewählter Zukunftsrat mit Vetorecht”
    War da nicht was ?
    Findet man auch anderswo :D

  367. #370 Freeman Lowell
    November 17, 2012

    @axel wg. EIKE/Heartland

    Ach du Scheiße, neben dem Josef spricht da auch dem Josef sein Zwillingsbruder, (sinnigerweise mit Zwilingsnamen) .

    Among the scientists presenting at ICCC-8:(…)
    Dr. Josef Reichholf, Committee for Ecology, Bavarian Academy of Science (…)
    Dr. Josef Reichholf, Committee for Ecology of the Bavarian Academy of Science

    Ich kann es bis heute nicht fassen, das ich dem mal ein Buch abgekauft habe, es war absehbar, welche Karriere der mal einschlägt.

  368. #371 MJ
    November 17, 2012

    @ Klimarealist

    Vielleicht. Die hysterische Debatte um dieses PIK-Weissbuch, oder was auch immer es ist, hat mich davon abgehalten es zu lesen oder auch nur der Diskussion zu folgen.

    Nur damit das klar ist: es ist jetzt nicht so, dass ich mir Sorgen um die Demokratie mache. Im Gegenteil, ich glaube, dass solche Aktionen keine Aussicht auf Erfolg haben und mir schon allein von daher nicht klar ist, mit welchen Hintergedanken sie ueberhaupt gemacht werden. Zweitens (wie gesagt, das PIK-papier habe ich nicht gelesen) sind dahinter meist viel breitere Anliegen verborgen als nur Klimawandelmitigation. Mir ist nicht ganz klar, warum es permanent als voellig zweifelsfreie Selbstverstaendlichkeit wahrgenommen wird, dass die Punkte a) kurzfristig effiziente CO2-Emissionsreduktion, b) das kurzfristige Umstellen auf eine nachhaltige Energieversorgung, und c) die billigste Energieversorgung synonym sind. An sich wuerde ich ja sagen, das muesste schon ein riesen Zufall sein. Da es aber in der oeffentlichen Diksussion praktisch nicht in Frage gestellt wird, muss es wohl selbstverstaendlich sein, und ich weiss nicht warum. Wirtschaftlich ist dies Sache vom Prinzip her nicht gerade undurchschaubar: CO2 ist eine negative Externalitaet, also ist sie entweder direkt (ueber ein Cap) oder ueber den Preis (eine Pigou-Steuer) auf das soziale Optimum zu reduzieren. Wie man auf Menge oder Steuersatz kommt, ist schwierig genug, aber es gibt ohnehin kaum ein Zeichen, dass so etwas ernsthaft umgesetzt wird (die Preise, zu denen in der EU ueber das Cap Emissionen gehandelt werden, sind laecherlich niedrig.) – es ist eine reine Akademiker-Schlacht. Aber irgendwie wissen es unzaehlbare Umwelt-Organisationen voellig unabhaengig davon besser und meinen das alles als Anlass hernehmen zu muessen, um fuer die aggregierten Anliegen der letzten 100 Jahre zu werben – mit dem durchschlagenden Erfolg den wir sehen: a) Deutschland steigt aus der Atomkraft aus – das Klima ist gerettet; b) Gaskraftwerke laufen ineffizient (d.h. unwirtschaftlich und mit relativ mehr Emissionen), weil sie sich an intermittierend erzeugende Erneuerbare anpassen muessen, das zeigt natuerlich wie ueberlegen Erneuerbare JETZT SCHON sind und dass man Gaskraftwerke am besten sofort mit EE ersetzen sollte; c) EE sind wettbewerbsfaehig, was sich glasklar darin zeigt, dass deutsche Privatkunden die hoechsten Strompreise in ganz Europa zahlen. Und rosarote Einhoerner, wie oft vergessen wird – nie die rosaroten Einhoerner vergessen!

    Und von daher wundert mich auch die (meist rhethoritsche) Anrufung der Justiz. Wem soll sie folgen? Dem PIK-Papier? Joe Romm? Nordhaus? (Und was wuerden die Initiatoren in letzterem Fall sagen?) Hier wird eine selbstverstaendliche Ueberlegenheit des eigenen Standpunktes unausgesprochen vorausgesetzt, die mir nicht begreiflich ist.

  369. #372 Rudi
    November 18, 2012

    @MJ
    schwieriges Terrain so ne angedachte Transformation. Bisschen mehr Mut würde man sich als Leser wünschen.

    Eine gute Nachricht
    Eike hat über den Tellerrand geguckt und endlich mal ein Paper russischer Astrophysiker zur Diskussion gestellt. Was halten die AGW-Experten davon?
    Ich sage mal, wenn sich tatsächlich schon im Jahre 2017 ein Rückgang der TSI auf unter 1364 W/m2 zeigen sollte (Abb. 3), dann bricht im PIK-Tempel die Zeit des “Großen Biberns” an..

  370. #373 Rudi
    November 18, 2012

    hmm das Bibbern ist natürlich gemeint

  371. #374 axel
    November 18, 2012

    @ Rudi,

    bitte beleidigen Sie die russischen Astrophysiker nicht so. Niemand dort will mit Abdusamtovs Thesen in Verbindung gebracht werden.

    “Heated greenhouse gases, which become lighter as a result of expansion, ascend to the atmosphere only to give the absorbed heat away.”
    Einmal ablachen, das Zitat ist übrigens von Abdusamatov (http://en.wikipedia.org/wiki/Khabibullo_Abdusamatov)

    Weiter oben hatte ich lobend einen Artikel von Leif Svalgaard bei WUWT verlinkt. Liest sich dort ein wenig anders, aber egal, für EIKE ist das Schlechteste des Schlechten gerade mal gut genug für deren Leser.

  372. #375 axel
    November 18, 2012

    @ Rudi

    Mir hat ja diese Stelle am besten gefallen:

    Die Erde als Planet wird also von jetzt an eine negative Strahlungshaushalts-Bilanz aufweisen, was etwa ab dem Jahr 2014 zu einem Temperaturabfall führen wird. Wegen der Zunahme der Albedo und der Abnahme der atmosphärischen Konzentration von Treibhausgasen wird der absorbierte Anteil der Sonnenenergie zusammen mit dem Einfluss von Treibhausgasen gemeinsam abnehmen.

    Was halten Sie denn davon? Warum sollte die CO2-Konzentration sinken? Und was ist dann mit dem Skeptikerdogma, dass die Konzentration der Temperatur 900 Jahre hinterherhinkt? Ich bin verwirrt ;-)

  373. #376 Klimarealist
    November 18, 2012

    @Axel

    Niemand dort will mit Abdusamtovs Thesen in Verbindung gebracht werden.

    Dort steht “some”

  374. #377 Rudi
    November 18, 2012

    @axel
    ich seh das trotzdem locker
    Wenn die globale Temperatur weiter stagniert dann glaubt 2017 keiner mehr an die Apokalypse und V&L dürften richtig liegen.

    Abdusamatov hat jedenfalls eine faire Prognose gewagt, fair weil sie in wenigen Jahren bestätigt oder widerlegt ist,
    (Svalgaard kann ich nicht finde, egal)

  375. #378 Freeman Lowell
    November 18, 2012

    @Rudi

    Wenn die globale Temperatur weiter stagniert dann glaubt 2017 keiner mehr an die Apokalypse und V&L dürften richtig liegen.

    Hier gibt es eine neue Dringlichkeitsstufe in Sachen Netiquette, soweit ich weiß, insofern bitte nicht kraftmeierisch interpretieren: Aber es scheint, das ungeheuer komplexe Klimapfade doch nicht so unprognostizierbar sind, wie “Contrarians” (geht das so?) gelegentlich darlegen. Hängt ab vom Resultat. Zumal ja der Nichtcontrarianstandpunkt nicht auf reinen Modellprognosen , sondern auf gemessenen Werten beruht.

    Egal, Alles in Allem ist das doch ein Fortschritt.

  376. #379 Rudi
    November 18, 2012

    Freeman Lowell , egal was sie mitteilen wollen

    Wenn der Standpunkt falsch ist, ist es egal worauf er beruht.
    Eine Theorie muss durch die Realität bestätigt werden. Die (Modell-)Abweichungen die derzeit noch vorliegen zeigen uns, dass die Theorie der “Etablierten” fehlerhaft ist.

  377. #380 axel
    November 18, 2012

    Ja, Rudi, 2017 bis 2020 werden alle Abkühlungsprognosen widerlegt sein. Aber machen wir uns nichts vor, wir kennen ja unsere Skeptikergemeinde inzwischen:

    Man wird Abdullahdingsbums und Vahrenholt dann einfach aus dem Gedächtnis streichen, es wird einfach neue Propheten geben, die dann eben für 2030 eine Abkühlung voraussagen – und EIKE wird dann einfach diese bewerben.

    PS:
    Aber weder Sie noch Krishna haben das mit dem Rückgang der CO2-Konzentrationen erklären können? Macht nichts, ich hab’s auch nicht nachvollziehen können.

    Fragen wir doch einfach mal bei EIKE nach (war ein Witz) ;-)

  378. #381 MJ
    November 18, 2012

    @ Rudi

    Sie haben weiter oben @MJ geschrieben und dann einen Kommentar verfasst, aber ich kann keine Verbindung zu meinem Kommentar finden. Wenn Sie ueber die “grosse Transformation” schreiben, heisst das, dass Sie das PIK-Papier gelesen haben? Oder sind Sie auch so ein Spezialist, der den Inhalt von absolut allem schon Kilometer gegen den Wind riecht und deswegen gar nichts mehr lesen muss um festzustellen, dass er es fuer Unsinn halten wird.

  379. #382 Klimarealist
    November 18, 2012

    @Rudi
    Svalgaard

  380. #383 Freeman Lowell
    November 18, 2012

    @Rudi

    Wenn der Standpunkt falsch ist, ist es egal worauf er beruht.

    Und ich sag’ noch, hängt vom Ergebnis ab.

    Eine Theorie muss durch die Realität bestätigt werden.

    Und schon wieder Einigkeit.

  381. #384 Rudi
    November 18, 2012

    Ja klar, axel, die Prosa von Abdullah (bzw. die Übersetzung) konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Den Satz
    “Seit Anfang der neunziger Jahre beobachtet man eine zweihundertjährige Abnahme… ”
    hab ich mir noch reingezogen dann hab ich einen Blick auf die Grafiken geworfen. Und siehe da, das ist ja ganz einfach: Die blau eingezeichnete Kurve (Fig.2) zeigt dass die TSI auch im “Grundpegel” fallend ist und wie das in der näheren Zukunft aussieht zeigt dann Fig.3. Das dürfte die Botschaft des Habibullo sein. (oder haben Sie was anderes gefunden?)
    (Wie er nun seine Extrapolation belegt weiß ich nicht, das ist aber zunächst auch egal.Erst wenn die TSI 2016 die 1564.5 W/m2 unterschreitet muss ich wissen wie er zu dieser Prognase kam)

    PS: wir werden weitere 15 Jahre T-Stagnation haben auch wenn Habibullo falsch liegen sollte

  382. #385 axel
    November 18, 2012

    Hm, ich hatte heute mittag bei EIKE nachgefragt, wie sich denn Abdulbadumdovs These des CO2-Rückgangs mit der laut Skeptikern 800-jährigen Verzögerung (oder waren’s 900, Krishna?) von CO2 gegenüber der Temperatur verträgt.

    Man hat die Frage gesperrt. Die Bereitschaft, skeptische Positionen zu vertreten und zu erklären, scheint dort eher gering ausgeprägt zu sein. Die Leser sollen glauben, nicht verstehen. Aber schaun wir mal, vielleicht gibt es ja doch einen Kommentator dort, der mitdenkt. Ich bin skeptisch ;-)

  383. #386 Rudi
    November 18, 2012

    @MJ
    ich wollte Ihnen bisschen Mut zusprechen, wenn sie so heikle Themen wie Große Transformation angehen.
    Es war nicht als Kommentar sondern als Applaus gedacht

  384. #387 MJ
    November 18, 2012

    @ Rudi

    Dann haben Sie meinen Kommentar gelesen: ich habe geschrieben, dass ich das PIK-Paper nicht gelesen habe. Nichts von dem, was ich geschrieben haben, bezieht sich daher auf die grosse Transformation, was auch immer dort konkret damit gemeint ist.

  385. #388 MJ
    November 19, 2012

    Ein groeberes Problem beim Aushandeln international bindender Abkommen zur Reduktion von Treibhausgasen ist ja bekanntlich, dass lokal die Interessen einfach unterschiedliche sind. Laender, die stark von Oel abhaengig sind, haben natuerlich wenig Interesse, einem breiten Abkommen, in dem direkt oder indirekt ein Preis auf Emissionen angesetzt wird, beizutreten. (Siehe etwa Nordhaus: “The Architecture of Climate Agreements” ueber dies Problematik in Verbindung mit “failed Kyoto”)

    Ein recht widerspruechlicher Fall duerfte wohl Nigeria sein. Von Biafra bis Boko Haram hat alles irgendwie mit Oel zu tun. Aktivisten wie Ken Saro-Wiwa inkusive Nigerian Pidgin English sind wohl ueberhaupt erst durch diesbezuegliche Konflikte international bekannt geworden. Nun liegt aber tatsaechlich die nigerianische Industrie derartig danieder, dass Treibstoffe praktisch vollstaendig importiert werden muessen, weil die Voraussetzungen fuer die Raffinerie des uebermaessig vorhandenen Oels fehlen. Um sie dennoch fuer normalsterbliche Buerger leistbar zu machen, hat es bis vor kurzem eine Subvention darauf gegeben. Goodluck Jonathan hat diese vor ein paar Monaten (um die Jahreswende)gegen den Willen der ueberwiegenden Mehrheit er Bevoelkerung abgeschafft (mehr oder weniger), das hat zu landesweiten Protesten und Streiks gefuehrt, das wiederum zu einem bedenklichen Vorgehen gegen Gewerkschaften usw. usf. Unter anderem Chinua Achebe oder Wole Soyinka haben das Vorgehen der Regierung stark kritisiert (“That patient beast of burden called the Nigerian citizen is overloaded, its knees are buckled, only its spirit refuses to be crushed. No wonder the gasp that emerges from its constricted throat is that cry of historic desperation: ENOUGH IS ENOUGH!”) und ihre Unterstuetzung fuer Occupy Nigeria ausgedrueckt. Aber auch -TATAAA!! – Seun Kuti, Sohn des legendaeren Fela Kuti, der von diesem den politischen Aktivismus und die Band uebernommen hat.

    Und nachdem ich mir Thema samt Ueberleitung aus den Fingern gesaugt habe, hier Seun Kuti, weil ich gerade so drauf bin:

    http://www.youtube.com/watch?v=DvAp7D2m4lc

    Wen ausser mich erinnert das irgendwie entfernt an das “Live around the world”-Album von Miles Davies? Musikalisch Gebildete koennen mir vielleicht erklaeren, warum ich diesen Eidnruck habe – oder warum dieser Eindruck ein Zeichen fehlender Musikalitaet meinerseits ist. Ich lese, Davis hat afrobeat (und spezifisch auch Fela Kuti) super gefunden, aber nichts Konkretes, ob er Elemente davon uebernommen hat.

  386. #389 MJ
    November 19, 2012

    “Die 2-Grad-Grenze ist die rote Linie im Klimaschutz. Sie ist das global anerkannte Limit, bis zu dem nach wissenschaftlich anerkannter Meinung der Klimawandel gerade noch zu beherrschen ist.”

    Was?

    http://www.taz.de/Bericht-des-UN-Weltklimarats/!105772/

  387. #390 axel
    November 19, 2012

    @ MJ

    Hm, da halte ich es eher mit dieser Formulierung:
    Eine um vier Grad wärmere Welt berge “Risiken außerhalb der Erfahrungen unserer Zivilisation”, teilte das Potsdam Institut für Klimafolgenforschung (PIK) anlässlich der Veröffentlichung der Studie mit.
    Quelle: http://www.zeit.de/wirtschaft/2012-11/klimawandel-weltbank-bericht

    Interessant aber, dass im Vorfeld von Doha Positionspapiere des IPCC zirkulieren, die wir nicht kennen. Schlechter Stil, würde ich mal sagen.

    PS:
    Ich hab keine Ahnung von ihrer Musik ;-)

  388. #391 MJ
    November 19, 2012

    @ axel

    Klar, aber irgendwo muss die Taz das ja her haben. Und es ist sicher nicht von der Taz, denn der Spiegel schreibt fast wortgleich:

    “Wissenschaftler haben bisher einen Anstieg der globalen Durchschnittstemperatur um zwei Grad gegenüber vorindustriellen Zeiten als Schwelle genannt, bis zu der die Folgen gerade noch beherrschbar bleiben.”

    Ich habe auch keine Ahnung von meiner Musik. Das ist mein Privileg.

  389. #392 axel
    November 19, 2012

    Der SPIEGEL auch? Nun ja, selbstständig denken und recherchieren war noch nie eine Stärke des dortigen Wissenschaftsressorts.

    Was ist so schwer zu verstehen an:
    Jenseits von 2°C gibt es keine historischen Vorbilder, gravierende Risiken können nicht mehr ausgeschlossen werden?

    Vielleicht braucht man bei TAZ und SPIEGEL einen einfachen Vergleich:
    Sturzbesoffen Auto fahren hat nicht zwangsläufig eine Katastrophe zur Folge, die Chancen dafür steigen aber erheblich.

    PS:
    Auch PIK und Weltbank zusammen im Vorfeld von Doha.

    Ich verstehe diese PR-Kampagnen nicht ganz. Glaubt denn jemand, das Stocken bei Klimaverhandlungen hinge damit zusammen, dass manche Delegierten die wissenschaftlichen Rahmenbedingungen nicht begriffen hätten? Wohl kaum. Vermutlich geht’s eher darum, in der Weltöffentlichkeit eine Erwartungshaltung zu erzeugen und öffentlichen Druck auf die Konferenzteilnehmer zu generieren.
    Ob sich China, Indien und die USA davon beeindrucken lassen? (ok, Sie müssen nicht antworten, war rhetorisch)

  390. #393 MJ
    November 19, 2012

    @ axel

    Oh, ich habe den Link vergessen:

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/klimawandel-weltbank-warnt-vor-erwaermung-um-vier-grad-a-867997.html

    Fairerweise haette ich dazusagen muessen, dass der Spiegel das gleich im naechsten Satz relativiert. Aber worum es mir ging, ist die offensichtliche Aehnlichkeit in der Formulierung der zitierten Saetze. Irgendwer schreibt ab, jetzt ganz ohne Medienverschwoerung. Man sollte es Mierscheiner nicht gar so leicht machen.

  391. #394 Rudi
    November 19, 2012

    Aus dem TAZ-Link von MJ
    ” In staubtrockenem technischen Englisch präsentieren die klügsten Köpfe der Klimawissenschaften…..”
    Seltsam, normalerweise werden nach solchen Sätzen Namen angeführt, doch die TAZ verkneift sich das. Nun kann der Leser rätseln wer das sein könnnte. (klug???)
    PS: Für den Bericht können sich die AGW-ler schon mal fremdschämen.

  392. #395 axel
    November 19, 2012

    Warum alle das gleiche schreiben? Vielleicht, weil es seit Jahren kaum neues gibt? Ist das noch AR4 oder schon Auszüge von AR5?

    Nee, der SPIEGEL klingt nach routinierter Langeweile, und hat auch recht. Spannender als die Wissenschaft wäre da schon die Politik im Vorfeld von Doha. Brasiliens Chefdelegierter hat da schon interessante Aussagen getätigt (Verlängerung von Kyoto hab absolute Priorität vor allem anderen).

    Wer stattdessen über Weltbank etc. berichtet, ist selbst schuld, wenn sich der Leser langweilt.

  393. #396 axel
    November 19, 2012

    Ja, Rudi, Skandal.

    Und das, wo doch die ganze Welt weiß, dass die größten Klimaforscher Spencer, Christy, Watts, Lindzen und Singer sind. Und natürlich Rudi.

  394. #397 axel
    November 19, 2012

    Der übliche Medienhype im Vorfeld von Klimakonferenzen beginnt.

    Nur wir hier bei Primaklima sind weiterhin ganz entspannt ;-)
    Warum sind die Skepties denn so nervös, in Doha passiert doch eh nix, außer dass Kyoto verlängert wird.

  395. #398 Rudi
    November 19, 2012

    @axel, die paar Tage bis Doha halten wir auf einer Backe aus. Doch erste Erkenntnise gibt es schon im Vorfeld:
    Wir wissen nun, dass es bei der Weltbank einige Fehlbesetzungen gibt.

  396. #399 axel
    November 19, 2012

    Der Weltklasseökonom Rudi wird uns bestimmt noch Namen nennen.

  397. #400 axel
    November 19, 2012

    Fast hätten wir’s vergessen:

    Was macht denn die skeptische PR so? Werden Monckton und Co. wieder zur Konferenz eingeflogen?
    Wo bleibt climategate III?

    Gähn, alles so langweilig. Auch (oder besonders) du, Rudi.

  398. #401 kau
    November 20, 2012

    den klimaarschlöchern ist also langweilig. kein wunder bei so wenig substanz. seit dem abdussamatov paper scheisst ihr euch in die hosen vor angst. hahahaha

  399. #402 Georg Hoffmann
    November 20, 2012

    @axel
    Klaer mich mal auf, bitte. Was ist denn jetzt wieder das Abdussamatov Paper? Wieder ein Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaft, das das Licht gesehen hat?

    @Kai
    Kai, du nervst. Du bist hier gesperrt wegen Myriaden von Faekalbeleidigungen und ich kann nicht sagen, dass der obige Beitrag irgendwie den Eindruck aufkommen laesst, du haettest etwas dazu gelernt.

  400. #403 kai
    November 20, 2012

    georg, hier der abdussamatov: toll

    http://icecap.us/images/uploads/abduss_APR.pdf

    Bicentennial Decrease of the Total Solar Irradiance Leads to Unbalanced Thermal Budget of the Earth and the Little Ice Age

    Habibullo I. Abdussamatov Pulkovo Observatory of the RAS
    Pulkovskoye shosse 65, St. Petersburg, 196140, Russia

    Applied Physics Research ISSN 1916-9639 (Print) ISSN 1916-9647 (Online)

    Abstract
    Temporal changes in the power of the longwave radiation of the system Earth-atmosphere emitted to space always lag behind changes in the power of absorbed solar radiation due to slow change of its enthalpy. That is why the debit and credit parts of the average annual energy budget of the terrestrial globe with its air and water envelope are practically always in an unbalanced state. Average annual balance of the thermal budget of the system Earth-atmosphere during long time period will reliably determine the course and value of both an energy excess accumulated by the Earth or the energy deficit in the thermal budget which, with account for data of the TSI forecast, can define and predict well in advance the direction and amplitude of the forthcoming climate changes. From early 90s we observe bicentennial decrease in both the TSI and the portion of its energy absorbed by the Earth. The Earth as a planet will henceforward have negative balance in the energy budget which will result in the temperature drop in approximately 2014. Due to increase of albedo and decrease of the greenhouse gases atmospheric concentration the absorbed portion of solar energy and the influence of the greenhouse effect will additionally decline. The influence of the consecutive chain of feedback effects which can lead to additional drop of temperature will surpass the influence of the TSI decrease. The onset of the deep bicentennial minimum of TSI is expected in 2042±11, that of the 19th Little Ice Age in the past 7500 years – in 2055±11.

  401. #404 axel
    November 20, 2012

    @ Georg

    Das Abdulladumdov-Paper?

    EIKE schrieb darüber.

    Kurzzusammenfassung:
    Es ist sicher, dass die Sonne in ein neues Maunderminimum verfällt. Es ist sicher, dass TSI für etwa 200 Jahre um etwa 10 Watt/m^2 abnehmen wird (nagel mich jetzt nicht auf den Zahlenwert fest, aber ich habe keine Lust, nochmals ins Paper zu schauen).

    Es ist sicher, dass ab 2014 die Abkühlung einsetzt.
    Damit ist klar, dass die CO2-Konzentration zurückgeht (witzig, Abdulladingsbums leugnete bislang die Klimawirksamkeit von CO2, andere Skeptiker redeten immer von 800 Jahre Verzögerung, aber was soll’s, peanuts)
    Damit wird’s noch kühler.

    So, das war’s. Den Link zum “paper” findet man bei EIKE.
    Lesen bereitet echt Schmerzen, aber wer sogar den Vahrenholt gelesen hat, der ist abgehärtet und hält so was aus ;-)

  402. #405 axel
    November 20, 2012

    In 20 Jahren werden Skeptikerblogs schreiben, oh, vor 20 Jahren gab es Wissenschaftler, die von einer Abkühlung gesprochen haben, diese Idioten von Klimaforschern.

    Ob man sich dann noch erinnern kann, dass man selbst das Sprachrohr dieser “Wissenschaftler” war?

  403. #406 Klimarealist
    November 20, 2012

    @Axel
    Hochmut kommt vor dem Fall.

  404. #407 axel
    November 20, 2012

    @ Krishna

    Und da hoffte ich doch, wenigstens du könntest mir erklären, warum Absulatumbov den 800-Jahre-lag nicht berücksichtigen muss. Ich meine mich erinnern zu können, dass du immer ein glühender Anhänger dieses Skeptikerglaubensdogmas gewesen bist.

  405. #408 Günther Vennecke
    November 21, 2012

    @axel,

    Tja, da hat Gans sich wohl wieder einmal in die Ecke manövriert. Bin gespannt, was er jetzt wieder für eine dumme Ausrede präsentiert. Oder hüllt er sich in Schweigen?

  406. #409 Günther Vennecke
    November 21, 2012

    Komisch, dass derit den drei kleinen Buchstaben noch nicht auf die neueste Sensation gestoßen ist:

    Das arktische Meereis hat schon wieder die Ausdehnung aus dem Jahre 2006 erreicht. Wenn das kein Beweis für die zunehmende Abkühlung ist. :-)))))))))

  407. #410 axel
    November 21, 2012

    @ Günther

    Schweigen, ähnlich dem dröhnenden Schweigen bei EIKE.
    Hier wird eine Prognose für eine Abkühlung präsentiert, aus völlig anderen Gründen wie kürzlich jemand anders bei WUWT. Beides widerspricht sich, hier widerspricht Abdusalatov implizit weiteren gängigen Skeptikerglaubensgrundsätzen.

    Fragt jemand bei EIKE nach? Interessiert sich jemand dafür, was von beiden Thesen stimmen kann und was nicht? Nö, was interessiert Wissenschaft? Hauptsache, das Ergebnis (Abkühlung!) passt. Alles andere ist egal.

    Passend auch meine Erfahrungen gestern bei EIKE:
    Da ist dieser Artikel über Latif, “Leugner”thesen (O-Ton BILD) und Latifs Stellungnahmen.

    Ich habe mehrmals versucht, anzufragen, wie denn die eigene Position des Autors zu These 4 oder 5 sei. Alles wegzensiert. Wgzensiert ebenso die Anfrage, wie Adullahbatovs prognostizierter CO2-Rückgang mit der These der 800jährigen Verzögerung zusammenpasse.

    Kurz: Einerseits dieses Jammern, dass eigene Positionen in Medien nicht hinreichend dargestellt werden, andererseits die Komplettverweigerung, überhaupt eigene Thesen zu diskutieren. Man zensiert sogar selbst die Diskussion skeptischer Thesen.

    Deutlicher kann man die eigene Lächerlichkeit kaum zum Ausdruck bringen. Die dümmsten der Dummen merken das womöglich nicht, ach ja, das sind dann die, die dort die Stammleser werden.

    Prima: Mission accomplished

  408. #411 SHader
    November 22, 2012

    @axel, wenn es hart auf hart kommt, kneift man eben bei EIKE. Im Grunde hat man dort nichts gegen Meinungszensur, man ärgert sich nur, dass man bei Zeitungsportalen gelegentlich ihre favorisierten Meinungen löscht.

  409. #412 SHader
    November 22, 2012

    P.S.: So traurig das klingt, aber EIKE ist da noch meilenweit liberaler als beispielsweise ScSk, mit denen wir ja auch schon unsere Erfahruzngen gesammelt haben. Das was ich vorhin über EIKE schrieb, trifft noch viel verstärkter auf das andere Forum zu, egal wie liberal und meinungsoffen sich dort die Verantwortlichen geben.

  410. #413 Günther Vennecke
    November 22, 2012

    @SHader,

    so ist es eben. Wenn manche Leute wissen, dass sie im Grunde Unsinn reden, können sie sich nicht anders behelfen, als widerlegende Darstellungen zu unterdrücken. Das war in totalitären Regimen so und das setzt sich heute auch bei uns als Zensur in angeblichen “Diskussionsforen” fort: Du darfst alles sagen, solange du mit mir einer Meinung bist.

    Die müssen übrigens ihre Klientel für unglaublich dumm halten, dass so etwas nicht bemerkt wird.

    Hm, wenn man sich die Kommentare insbesondere bei eike ansieht, dann gewinnt man schnell den Eindruck, dass ein Gutteil der dort Postenden tatsächlich ziemlich dumm ist. Das würde dann auch erklären, warum sich solche “Foren” wie eike und sksc überhaupt halten können.

  411. #414 MJ
    November 22, 2012

    Noch nie ist mir das mit Wolken und Dürreperioden und das alles so einfach und eindringlich klar gemacht worden:

    http://horseysurprise.tumblr.com/image/36184494644

  412. #415 SHader
    November 22, 2012

    Bei EIKE scheinen manche tatsächlich testen zu wollen, ob man die These, dass der Mensch als Ursache für den gestiegenen CO2-Anteil in der Atmosphäre gilt, als Verschwörungstheorie hinstellen kann. Und einige beißen tatsächlich an.

  413. #416 axel
    November 23, 2012

    @ S. Hader

    Schauen Sie mal, was A. Watts in einem Kommentar in seinem Blog geschrieben hat:

    “We don’t need to commit scientific hari-kari by denying the greenhouse effect exists…which is what Cotton and Slayers et al are doing. Some days I wonder if they aren’t a “plant” to damage climate skepticism, because they act with the same sort of zealotry that we’ve seen from some of the save the planet types.”

    Quelle: http://tinyurl.com/cy36zvm

    Ziemlich deutliche Worte z.B. an die Pauls, W-Lans und Houses etc. bei EIKE. So deutliche Worte, dass EIKE meinen Beitrag mit diesem Zitat im Latif-Thread direkt gesperrt hat. Wie extremistisch ist man dort, wenn man sogar schon Zitate von Watts oder Lindzen sperrt??

    @ MJ
    Ich versteh kein Wort. Muss wohl an meiner bleiernen Müdigkeit liegen.

  414. #417 axel
    November 25, 2012

    @ S. Hader, Onkel Heinz, W. Flamme

    ‘RWE-Chef Terium im ZEIT- Interview:

    ZEIT: Aber Sie haben gleich nach Ihrem Amtsantritt gesagt, dass RWE weltweit keine Atomkraftwerke mehr bauen wolle. Das hätten Sie nicht tun müssen.
    Terium: Ich habe es getan, weil der Neubau eines Kernkraftwerkes sich nirgendwo mehr lohnt. Als Unternehmen können wir uns neue Kernkraftwerke nicht mehr leisten. Stattdessen muss ich zusehen, wie ich die schwere finanzielle Belastung, die uns die Energiewende beschert hat, beherrschbar halte. Ich halte die Energiewende nicht für falsch. Aber sie hat uns zum falschen Zeitpunkt erwischt, weil wir gerade das größte Programm zur Kraftwerkserneuerung in unserer Geschichte auf den Weg gebracht hatten. Wir haben in den vergangenen sechs Jahren 5 Milliarden in erneuerbare Energien und 15 Milliarden Euro in konventionelle Kraftwerke investiert. War das richtig? Was die fossilen Kraftwerke angeht, aus heutiger Sicht nicht. Wir haben jetzt Kraftwerke, die ihr Geld nicht mehr vollständig einbringen, weil grüner Strom privilegiert ins Netz kommt und den Großhandelspreis senkt. Wir waren mal bei fast 70 Euro pro Megawattstunde, jetzt sind wir bei nur noch rund 50 Euro. Ein Euro weniger belastet unser Ergebnis mit bis zu 100 Millionen Euro. So sieht’s aus.

    Was sagen die o.g. Experten dazu?

  415. #418 axel
    November 25, 2012

    Ergänzend dazu noch die SPIEGEL:
    http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/haelfte-aller-kraftwerke-in-nrw-droht-vorzeitige-stilllegung-a-869164.html

    Hm, trotz Atomausstieg wird die Luft langsam dennoch dünn für Kohle und Gas?

  416. #419 MJ
    November 25, 2012

    @ axel

    Ich verstehe ihre letzte (rhethorische) Frage nicht ganz. Das Gerede vom Abschalten bekommen wir ja jetzt schon eine ganze Zeit. Nur habe ich es bisher fuer ein klarres Intermittency-Backup-Problem gehalten, in dem unrentable Kohlekraftwerke “privat” Kosten tragen muessen, die Ihnen durch EE qusai gesetzlich verursacht werden. Dass es sich um ein Backup-Problem handelt, ist daran ersichtlich, dass ja nach wie vor Kohlekraftwerke gebaut werden (optimisiert fuer schnelles hoch- und runterfahren, wie gesagt…), und ausserdem aus solchen Dingen hier:

    http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/regierung-will-abschalten-von-kraftwerken-verbieten-a-857087.html

    Ich lese auch Teriums Kommentar keinen Deut anders.

    Oder hat sich am Intermittency-Problem in den letzten paar Monaten etwas geaendert?

  417. #420 axel
    November 25, 2012

    @ MJ

    Nee, das war keine rhetorische Frage, ich bin echt überrascht. Als die Bundesregierung nach Fukushima einen beschleunigten Ausstieg beschlossen hat, wollte ich noch Wetten anbieten, dass die Emissionen aus Kohlekraftwerken für die nächsten Jahre sprunghaft ansteigen würden.

    Inzwischen erkenne ich aber staunend an, dass das EEG eine Dynamik entfaltet hat, die sogar TROTZ Energiewende für Kohle- und Gaskraftwerke bedrohlich werden könnte. (So dynamisch, dass die Bundesregierung schon fast verzweifelt auf die Bremse zu treten versucht).

    dass ja nach wie vor Kohlekraftwerke gebaut werden
    Diese Investitionen hat Terium als Fehlinvestitionen im Interview bezeichnet, hier der Link:
    http://www.zeit.de/2012/47/Energiekonzern-RWE-Peter-Terium

    Und etwas für unsere Anti-KKW-Fraktion:
    RWE steigt aus dem Kernkraftgeschäft aus, weil es weltweit unrentabel ist.

  418. #421 MJ
    November 25, 2012

    ein wenig offopic

    Noah Smith hat einen Review zu Wapshotts “Keynes Hayek”. Da kommt auch wieder Hayeks (und Friedmans, obwohl er das nicht erwaehnt, ist ja auch nicht Thema des Buches) Begeisterung fuer Pinochet zur Sprache. Bei Hayek duerfte es wohl direkt mit seinem empirisch mittlerweile zerlegten “The Road to Serfdom”-Argument zusammenhaengen, dass ein “sozialistischer” Staat (also ein sozialdemokratischer) sich direkt auf der slippery slope hin zum totalitaeren System befindet. Wenn dann also ein Regime wie das Allendes an die Macht kommt, dass schwerst sozialistische Reformen durchfuehrt: nicht erst scheitern lassen, sondern gleich einen marktorientierten Diktator an die Macht kommen lassen, der das wieder richtet. (Friedman ist mir ein groesseres Raetsel, aber es ist darauf hinzuweisen, dass selbst ein oekonomisches Schwergewicht wie Samuelson bis in die 70er in seinem beruehmten Einfuehrungsbuch ‘Economics’ ein Diagramm hatte, das zeigen sollte, wie die UdSSR in so und so viel Jahren die USA wirtschaftlich eingeholt haben wird. Sprich, er hat die zentrale Planung der Wirtschaft durchaus und nachweislich fuer eine Option gehalten, und keineswegs fuer eine schlechtere – und im Gegensatz dazu, was Robert Solow kuerzlich behauptet hat. Unter damaligen Neo-Keynesianern war er keineswegs allein, wenngleich das kaum etwas mit Keynes selbst oder seinem Werk zu tun hatte – aber daher stammt wohl die heutige anti-Keynes-Hysterie. Damit war die Ueberlegenheit von freien Maerkten selbst unter Oekonomen keineswegs so etabliert wie heute, wo selbst die liberalsten Neokeynesianer wie Krugman oder Delong sich als “free market guys” identifizieren. Friedman hat damals als Gegenpol dazu wohl ab und an uebers Ziel geschossen, so erklaere ich mir die Pinochet-Episode. Aber das ist eine reine Privattheorie.)

    Wie auch immer, es erinnert mich wiederum an die Hysterie unter ‘die hard’-Hayek-von Mises-oesterreichische Schule-Fans, als freundliche Diktator-Ideen hinsichtlich einer effizienten Emissionsreduktion aufgekommen sind. Hayek hatte natuerlich vor allem staatliche Eingriffe in freie Maerkte im Auge. Allerdings sind negative Externalitaeten schlicht ‘market failures’. Was also leichter, als auf Basis dieses Fakts nach einem freundlichen Diktator rufen, wenn Demokratien (und so sieht es aus) nicht in der Lage sind, diese Quelle von Ineffizienz zu beseitigen? Das waere wohl nicht wirklich, was Hayek gemeint hat – aber wirklich fremd waere es ihm nicht. Hielte ich persoenlich fuer eine sagenhaft dumme Idee. Aber die Ecke, die da am lautesten dagegen schreit, sollte sich ueberlegen, ob sie selbst in ihrer Philosophie ganz kohaerent sind…

  419. #422 MJ
    November 25, 2012

    @ axel

    Ich verstehe es noch immer nicht. Die wirtschaftlichen Analysen zum Thema sind relativ unzeideutig: solange das Intermittency-Problem nicht geloest ist, prodizieren EEs ueber Backups Emissionen. Die Backups sind qua ihrer Funktion und wegen eines impliziten Preises auf Emissionen unrentabel. Papers dazu habe ich vo ein paar Wochen verlinkt; es gibt sie seit mindestens zehn Jahren. Dass Kohlekraftwerke durch eine Zwangseinspeisung von EE-Strom unrentabel werden, ist unbestritten – aber das war schon vorher so und war von Anfang an grund fuer Beschwerden. Nur die Unrentabilitaet liegt an der Zwangseinspeisung, nicht am Kohlekraftwerk (das deswegen reduzierte Preise in Keuf nehmen muss, sie es Terium ja sagt, deswegen ja unrentabel.) Die Kritik ist, dass die Unwirtschaftlichkeit uber Marktverzerrungen und nicht uber eine Steuer verursacht wird.

    Warum sich das jetzt wegen eines Interviews mit dem RWE-Chef aendern sollte, wuesste ich gerne. Voe allem, weil das Interview voellig kompatibel mit dem oben Gesagten ist. (Auch, wie RWE zu Atomkraft steht, ist eine Neuigkeit mit einem Bart bis nach Amerika.)

    Das alles ist wirklich Zeugs von gestern. Oder was verpasse ich?

  420. #423 axel
    November 25, 2012

    @ MJ

    Ich bin nicht der Hellste. Das hatte jetzt nichts mit EEG zu tun, oder? Ist eher Doha gemeint?

    PS: Die Antwort darf nicht länger als 5 Sätze sein ;-)

  421. #424 MJ
    November 25, 2012

    @ axel

    P.S.: So wie es ganz generell kein grosses Geheimnis ist, das ein Ausbau von Atomkraft unter jetzigen Umstaenden nicht rentabel ist. Das war ja auch nie das Argument ( oder was war das Argument ihrer Meinung nach bisher?). Nur Rentabilitaet entscheidet sich am Markt ueber den Marktpreis- und dieser wird durch eine Externalitaet, naemlich Emissionen, verfaelscht. Das Argument war, soweit ich das gelesen habe, immer eine Renabilitaet unter einem bestimmten Preis auf Emissionen, den wird eben nicht sehen.

  422. #425 MJ
    November 25, 2012

    @ axel

    Nein, ich bin nicht der Hellste. Das mit EEG habe ich ueberlesen. Alles klar jetzt, ignorieren sie den Rest.

  423. #426 MJ
    November 25, 2012

    Hoppla, und noch einmal fuer den Wapshott-Review von Noah Smith:

    http://noahpinionblog.blogspot.fr/2012/11/keynes-hayek-by-nicholas-wapshott.html

  424. #427 Günther Vennecke
    November 25, 2012

    Einige AGWler sagen, dass ca. 97% aller Klimawissenschaftler AGW für Realität halten. Das ist FALSCH!!!

    In Wirklichkeit sind es 99,82%, zumindest, wenn man nach den Ergebnissen von peer-reviewed papers geht.

    Es sieht ganz so aus, als ob die Klima-Leugner eine stark schrumpfgende winzige Minderheit werden. Seit der letzten Untersuchung dieser Art sind ihnen nämlich schon wieder 95% der Anhänger mit wissenschaftlicher Qualifikation weggebrochen:

    http://www.desmogblog.com/2012/11/15/why-climate-deniers-have-no-credibility-science-one-pie-chart

    Zitat aus vorstehender Quelle:

    “Anyone can repeat this search and post their findings. Another reviewer would likely have slightly different standards than mine and get a different number of rejecting articles. But no one will be able to reach a different conclusion, for only one conclusion is possible: Within science, global warming denial has virtually no influence. Its influence is instead on a misguided media, politicians all-too-willing to deny science for their own gain, and a gullible public.

    Scientists do not disagree about human-caused global warming. It is the ruling paradigm of climate science, in the same way that plate tectonics is the ruling paradigm of geology. We know that continents move. We know that the earth is warming and that human emissions of greenhouse gases are the primary cause. These are known facts about which virtually all publishing scientists agree.”

    Was wiederum beweist, dass Klima-Leugner mit wissenschaftlicher Ausbildung korrupt sind, wie z. B. Singer Carter, Plimer, usw., ‘ne ziemliche Schraube locker haben wie Monckton oder aber einfach nur dumm sind.

  425. #428 MJ
    November 25, 2012

    @ GV

    Das ist aber ein Rueckschritt, bei Oreskes waren es noch 100 Prozent. Die Skeptiker gewinnen an Terrain AAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAHHHHH!!!1!!!1!

  426. #429 axel
    November 25, 2012

    @ GV

    Ist ca. 95% wirklich etwas anderes als 99,82%?

    Wie ist der Fehlerbereich der Untersuchung? Haben die das wirklich mit einem Fehler von +/- 0,01% messen können?

    Und zuallerletzt: Wie wichtig ist das alles?

    Von mir mal ganz klar ‘nen Daumen nach unten und ein autsch.

    PS:
    Solche Untersuchungen sind aber auch extrem diffizil. Wie wertet man z.B. Singer oder Carter? Im Grunde wissen sie ja, was Sache ist, aufgrund ihres bezahlten Lobbyismus erzählen sie aber glatt das Gegenteil. Ich würde mal nicht ihre Worte nach außen, sondern ihre innere Überzeugung als Maßstab wählen. Singer und Carter sind AGWler, womit wir statt 99,82% sofort bei 99,94% angelangt wären. ;-)

  427. #430 E-O
    November 26, 2012

    @Axel November 25, 2012
    Sorry, da ich hier nur noch unregelmäßig vorbeischaue, hab ich Deine Anfrage erst eben gesehen.

    Zur RWE…..Gäbe es viel zu sagen aber es reicht ein Wort….Greenwashing.
    Neue Besen kehren gut und sollen das gesellschaftliche Ansehen dieses Konzernes aufhübschen, der olle Ex…Großmann hat wenigstens noch Tacheles geredet aber dat Gebabbel vom Neuen ist für mich nur Weichspüler in Menschengestalt.

    Zum Problem der unrentabel gewordenen Fossilen……der Parasit frisst gerade seinen Wirt……..ohne den er aber nicht überleben kann.
    Energiewende ist eine Auslegungssache…..für mich ist das, was gerade abläuft, die Bedienung der Gier zusätzlicher Lobbyisten parallel zum bestehenden Ausbeutungsapperat.
    Seit über 10 Jahren ballert man die Nation mit Zufallsstromerzeugern voll ohne das sich bisher jemand um Speichertechnik in den nötigen Dimensionen gekümmert hat…das Ergebnis sehen wir ja heute.
    Niemand kann eine Firma zwingen unter Herstellungskosten auf Dauer sein Produkt zu verscherbeln…..ergo macht die Bude in absehbarer Zeit dicht.
    Man kann sich zwar noch ne Weile damit behelfen, das die Übertragungsnetzbetreiber diese ollen Hütten als Reserve ordern……sollte aber auch im Hinterkopp behalten, das die nötigen Kosten dann in unseren Netzgebühren auftauchen.
    Linke Tasche, rechte Tasche……wir werden trotzdem teuer dafür bezahlen.

    Atom und sonstiges……empfehle ick Dir mal …Chinas Energiepolitik 2012……durchzulesen, Planwirtschaft mit a bisserl mehr gesunden Menschenverstand.
    http://german.china.org.cn/pressconference/2012-11/14/content_27111159.htm

    Muss aber dazu sagen, das se bei der Intergration der NIE auch schon ne Menge Mist gebaut haben, den Artikel haste aber wahrscheinlich schon bei EIKE gesehen.
    PS…Alles übrigens meine eigenpersönliche Meinung, die nicht unbedingt von allen aus meiner Branche geteilt wird.
    MfG
    E-O….alias Onkel Heinz

  428. #431 axel
    November 26, 2012

    @ E-O

    Mich überrascht halt, dass ohne CO2-Steuer und einem Emissionshandel mit Zertifikaten zu Dumpingpreisen Kohle und Gas trotzdem unrentabel werden. Wer hätte anfangs gedacht, dass das EEG eine solche Wucht entfalten könnte?

    Wow, je wuchtiger es wird, umso mehr muss an verschiedensten Stellschrauben nachjustiert werden. Möchte kein Energiepolitiker sein, riecht nach Schleudersitz ;-)

  429. #432 Günther Vennecke
    November 26, 2012

    @E-O,

    “…empfehle ick Dir mal …Chinas Energiepolitik 2012……durchzulesen, …”

    Wie kann jemand, der angeblich Ahnung von Energiethemen hat, einen solchen Unsinn empfehlen:

    “Die Erdgasförderung nahm stark auf 103,1 Milliarden Kubikmeter zu; die installierte Leistung belief sich auf 1,06 Gigawatt und die Stromerzeugung auf 4,7 Terawatt. …

    Im Jahr 2011 sank der Kohleverbrauch in den Kohlekraftwerken pro Kilowatt um 10 Prozent, d. h. um 37 Gramm, gegenüber 2006.”

    Wenn sich je,mand erdreistet, über Energiethemen zu schreiben, dabei aber sogar die einfachsten Begriffe (KW, kWh) durcheinanderbringt, geht bei mir sofort die rote Lampe an.

    Wie Sie eine besondere Wichtigkeit der Atomkraft für Cjina herauslesen, ist mir schleierhaft:

    “Derzeit beträgt der Kernkraftanteil an der Stromerzeugung lediglich 1,8 Prozent, weit weniger als der Weltdurchschnitt von 14 Prozent..”

    Das heißt im Klartext, dass auch in den nächsten 10 bis 20 Jahren der prozentuale Anteil des Atomstroms in China unter 10% bleiben wird, wohingegen der Anteil der Erneuerbaren um ein Mehrfaches größer sein wird.

    Aber vielleicht meinten Sie ja genau das, als Sie den chinesischen Plänen gusunden Menschenverstand attestierten. Wenigstens in diesem Punkt würde ich Ihnen ausnahmsweise einmal zustimmen.

  430. #433 E-O
    November 26, 2012

    @Axel

    Schön, das wenigstens Du die Brisanz des deutschen Sonderweges im Ansatz erkennst, Schleudersitz ist absolut das beste Wort dafür, mein Glückwunsch, Alder.

    Die EE-Lobby samt angehängter Industrie ist inzwischen so mächtig geworden, das das Gejammer der großen vier dagegen nur noch wie das Quieken der Schweine vor der Schlachthoftür klingt.
    Ich werde mich jetzt lieber auf die private Vorsorge und den passenden Schutzmassnahmen konzentrieren, als mich mit gewissen Leuten beiderseitig der Front herumzuärgern.
    Hilf Dir selbst, dann hilft Dir Gott (für Warmis, ersatzweise Gaija).
    In diesen Sinne
    Schöne Massenevents, Namens “Klimakonferenzen”, noch.
    MfG

    @Günni…….wie gesagt, Kernkraft geht mir am verlängerten Rückrat runter……dafür sind weltweit bis zu 1200 neue Kohlekraftwerke geplant……und da ja Klimawandel Dein zweites ideologisches Standbein ist, lach ick mir gerade einen Ast.
    Winke, winke……Po.
    E-O

  431. #434 axel
    November 26, 2012

    Ne, ne, der Typ mit Gaja ist einer von euch, da haben wir nix mit zu tun ;-)

    1200 neue Kohlekraftwerke? Die Welt ist verrückt.

  432. #435 MJ
    November 26, 2012

    Chris Hope verlinkt heute auf Twitter dieses hier:

    http://www.guardian.co.uk/environment/blog/2012/nov/26/kyoto-protocol-carbon-emissions?CMP=twt_gu

    Vor allem der Teil uber carbon leakage ist nicht gerade erbaulich (wenn auch nicht gerade neu, siehe das Ifo-Paper irgendwo weiter oben).

    Ein Schritt in die richtige Richtung, dennoch?

  433. #436 MJ
    November 26, 2012

    Und weil ich mich gerade bei Chris Hope herumtreibe, hier der Tweet mit dem Inhalt, fuer den ich einen ganzen Kommentarteil hopps nehmen muesste:

    “Cost effective way to decarbonise is to put a proper price on #carbon, not to subsidise politically correct ‘winners.’”

    https://twitter.com/cwhope/status/272250909382279169

    Chris Hope ist der, von PAGE2002 stammt, das IAM, das dem Stern-Review zugrundeliegt. Und einer, der auch selbst die discount rate niedrig genung ansetzt, um bei SkSc besprochen zu werden – weil eine niedrige discount rate heisst ja, dass man Schaeden durch Klimawandel nicht “konservativ” einschaetzt, wie die Unausprechlichen, oder whatever.

  434. #437 axel
    November 26, 2012

    @ MJ

    Wo Hope recht hat, hat er recht. Aber er hat’s ja auch leichter, er muss ja keine Carbon-Tax durch irgendein Parlament bringen.

  435. #438 MJ
    November 26, 2012

    @ axel

    Da haben Sie voellig recht, und ist ist ja auch kaum zu erwarten, dass eine carbon tax sich in naher Zukunft irgendwo durchsetzen wird. Aber das heisst ja nicht, dass man nicht dafuer argumentieren kann. Vor allem vor dem Hintergrund eines oeffentlichen Diskurses, in dem durchaus so getan wird, als koennte man solche Entscheidungen besser als Maerkte treffen, kraft unumstoesslicher persoenlicher (und politischer) Ueberzeugung – und dabei alles versaut.

  436. #439 axel
    November 26, 2012

    OT: Die Geschichte der Klimaverhandlungen in 83 Sekunden:

  437. #440 SHader
    November 26, 2012

    @axel, das Interview vom RWE-Chef ist aufschlussreich, auch wenn das für mich keine wirklich neuen Erkenntnisse sind. Was auch nicht weiter schlimm ist. Nur für viele EIKE-Energieexperten enthält es viele unverdauliche Aussagen. Beispielsweise das es weltweit immer unrentabler wird, neue AKWs zu bauen. Das schreibe ich schon seit über einem Jahr in diversen Foren. Manche Atomenergie-Junkies lachen darüber nur und meinen tatsächlich, dass immer mehr AKWs gebaut werden und zählen dann auf, wieviele neue Werke in Planung sind. Dabei wissen die allerwenigsten, an wie vielen tatsächlich auf dem Gebiet der EU oder weltweit gerade gebaut wird. Und man will auch nicht akzeptieren, dass der Plan und der Antrag ein neues Kraftwerk zu bauen eben nicht identisch mit der Zahl der tatsächlich entstehenden AKWs ist.

  438. #441 SHader
    November 26, 2012

    @MJ: “P.S.: So wie es ganz generell kein grosses Geheimnis ist, das ein Ausbau von Atomkraft unter jetzigen Umstaenden nicht rentabel ist. Das war ja auch nie das Argument ( oder was war das Argument ihrer Meinung nach bisher?). Nur Rentabilitaet entscheidet sich am Markt ueber den Marktpreis- und dieser wird durch eine Externalitaet, naemlich Emissionen, verfaelscht. Das Argument war, soweit ich das gelesen habe, immer eine Renabilitaet unter einem bestimmten Preis auf Emissionen, den wird eben nicht sehen.”

    Moment, AKWs haben durch den Zertifikate-Handel sogar einen Preisvorteil gegenüber anderen konv. Kraftwerken. Also daran liegt es nun wirklich nicht, dass sich Neubauten von AKWs kaum noch lohnen. Übrigens ist die Aussage nicht allein auf Deutschland bezogen, sondern zeigt eine weltweite Entwicklung, die schon seit Jahren nicht zu übersehen ist. Viele Banken geben den Kraftwerken kaum noch Kredite für den Neubau von AKWs, weil sie dieses Geschäft für zu risikoreich halten. In manchen Ländern denkt die Politik sogar nach, Staatskredite an die Firmen zu zahlen, damit sie neue AKWs bauen. Manche sind sogar gegen eine Subventionierung(!) von Atomstrom nicht abgeneigt.

  439. #442 MJ
    November 26, 2012

    @ SHader

    Genau! Moment! Haben Sie mich erwischt! Offenbar ist dieser Vorteil nicht genug: Gas und Kohle ist noch immer billiger (sofern sie effizient laufen). Der Preis, zu dem Zertifikate gehandelt werden, ist sehr niedrig im Vergleich zu den Preisen, die fuer serioese Reduktions-Szenarien veranschlagt sind. Drei Papers zum Thema habe ich verlinkt, vor Monaten, soll ich Sie Ihnen vor die Haustuere legen?

  440. #443 SHader
    November 26, 2012

    @MJ “Drei Papers zum Thema habe ich verlinkt, vor Monaten, soll ich Sie Ihnen vor die Haustuere legen?”

    Es tut mir leid, wenn Sie vielleicht den Eindruck haben, relevante Papers zum Thema hier zu verlinken, die von anderen nicht gelesen oder gewürdigt werden. Ich habe leider nicht immer Zeit und Lust jeden Link anzuklicken und durchzuarbeiten, manchmal übersehe ich sie auch oder mache einfach eine Forumspause. Ist also keine böse Absicht meinerseits.

  441. #444 MJ
    November 26, 2012

    Haha, Sie schreiben immer so, dass ich mich nachher schlecht fühle. Dem ganzen habe ich damals ein paar meiner Mega-Schwafel-Posts gewidmet, ich dachte das sei nicht zu uebersehen.

    Die Sache ist, dass der Preis auf Zertifikate nicht hoch ist. Der Preis ist extrem volatil (das ist einem cap inhärent, was eines der Argumente gegen cap-and-trade und fuer Steuer darstellt) irgendwo zwischen 9 und 24 Euros pro t CO2 (Quelle: das oben referenzierte Nordhaus-Papier zu globalen Klimawandelabkommen), aber insgesamt am unteren Rand.

    Tol hat seit ein paar Tagen ein Paper heraus, das sich die Auswirkungen von (klimawandelbedingten) exogenen Schocks auf die SCC ansieht (und zwar mit DICE und PAGE2002, die diese bisher nicht enthalten, wenn ich mich richtig erinnere) und sieht die Kosten evtl um 60-80 % steigen (er ist normalerweise irgendwo bei 20-30 Dollar) – und Tol nimmt normalerweise eine business discount rate! Hope sieht mit PAGE09 eine carbon tax von 100 Dollar gerechtfertigt:

    http://www.jbs.cam.ac.uk/research/working_papers/2011/wp1109.pdf

    Das ist eine ganz andere Grössenordnung. Und beides sind Kosten-Nutzen-Szenarien (klar mit equity weights, risk aversion und allem, aber dennoch), enthalten also keineswegs “engagiertere” Mitigationsziele, wie sie von manchen gerne gesehen wuerden.

  442. #445 E-O
    November 26, 2012

    @MJ
    Du bist ja im allgemeinen ein lieber guter Typ……..aber den Herrn Laber von Hader irgendwas zu verlinken, dat er allermeist sowieso net versteht/liest..ist echt vergebene Liebesmüh.
    Wer an felsenfesten Überzeugungen rüttelt….hat selber Schuld.

    PS….Deutschland ist NICHT der Nabel der Welt……..im Gegenteil, gelegentlich muss man sich echt schämen……im Urlaub gehe ich jeden deutschen Rentner meilenweit aus dem Weg, ich mag in der einen Woche einfach keine Peinlichkeiten.
    MfG
    H.E.

  443. #446 MJ
    November 26, 2012

    Und die von Tol bzw. Hope genannten Steuern sind keine Pauschalen, sondern pro Tonne CO2, ist eine ganz hilfreich Information.

  444. #447 SHader
    November 27, 2012

    Hallo MJ, dass die Preise für die CO2-Zertifikate momentan zu niedrig sind, um das Umdenken in der Wirtschaft zu beschleunigen, kann durchaus sein. Im Einzelnen habe ich mit den genauen Preisen nicht auseinander gesetzt.

  445. #448 MJ
    November 27, 2012

    Donnerwetter, PAGE09! Chris Hope twitter heute morgen ueber den neuen UNEP-Report “Policy Implications
    of Warming Permafrost”, laesst es durch PAGE09 laufen, twittert dazwischen ununterborchen, und ein paar Stunden spaeter voilà kostet 2-27 Billionen, zumindest:

    http://www.chrishopepolicy.com/2012/11/the-extra-climate-impacts-of-melting-permafrost/

  446. #449 axel
    November 27, 2012

    Ich glaube, hier wurde noch nie zu Al Jazeera verlinkt. Premiere!

    COP18 eröffnet, hier ein Bericht:
    http://www.aljazeera.com/news/middleeast/2012/11/2012112653846518562.html

  447. #450 MJ
    November 27, 2012

    @ axel

    Resignierter Schlussatz:

    “And then there is Russia, producing around 1.6bn tonnes of emissions every year.”

  448. #451 SHader
    November 28, 2012

    Hmm, sehe ich das gerade richtig, bei der diesjährigen EIKE-Konferenz wird nicht wie vorerst angekündigt Josef Reichholf vortragen? Dabei hätte er mich als Vortragender (und Person) noch als Einziger interessiert. Nicht das er ausversehen in das EIKE-Forum geschaut hat und es sich anders überlegte. Oder EIKE feststellte, dass er doch zu progressiv ist.

  449. #452 Günther Vennecke
    November 28, 2012

    @SHader,

    vielleicht hat Reichholf sich im Gegensatz zu den anderen Vortragenden doch noch einen Rest von Anstand bewahrt und ist sich als echter Wissenschaftler zu schade dafür, vor einem willfährigen und senilen Publikum einen Haufen Unsinn zu erzählen.

    Bei den anderen Namen weiß man ja inzwischen großenteils, was für wissenschaftliche Quertreiber und korrupte Charaktere sich dahinter verbergen.

  450. #453 SHader
    November 28, 2012

    Schade ist, dass man es wohl nicht erfahren wird. Naja, es gibt schlimmeres. ;o)

  451. #454 axel
    November 28, 2012

    EIKE schäumt vor Wut, weil DIE ZEIT es in der Druckausgabe gewagt hat, einen Artikel über “Die Klimakrieger”, hauptsächlich Morano, aber auch Singer und die deutschen Ableger EIKE und Vahrenholt zu schreiben. Prima recherchiert, gut geschrieben, da freut sich der Leser.

    Lüdecke schreibt:
    “Marc Morano, dessen Entlarvung als erfolgreicher Weltverschwörer BK gut eine ganze ZEIT-Seite wert ist, kenne ich leider kaum.”

    Da ich das bei EIKE kaum freigeschaltet bekomme, nutze ich hier die Gelegenheit, Herrn Lüdeckes Gedächtnis ein wenig auf die Sprünge zu helfen.

    Marc Moranos Blog “climate depot” ist eine Kind von CFACT. CFACT-Europe war auch eines der Gründungsmitglieder von EIKE, mit Thuss, Limburg u.a. ist man heute noch personell eng verquickt, das EIKE- und CFACT-Postfach sind identisch.

    Zahlreiche Texte von Marc Morano wurden übersetzt und bei EIKE veröffentlicht.

    Dämmert es jetzt wieder, Herr Lüdecke? Vielleicht ist das ja auch der Grund, dass man bei EIKE Morano so vehement verteidigt.

    Nette Anekdote am Rande:
    Marc Morano verlinkt zu Internationalen Reaktionen auf den Zeit-Artikel. Man landet hier bei Gosselin und findet Stellungnahmen von all den Herren, die am ZEIT-Artikel als Netzwerk Moranos genannt worden sind. Das nenne ich eine gelungene Bestätigung.

  452. #455 axel
    November 28, 2012

    Nachtrag:

    EIKE hat einen Link zum ZEIT-Artikel gefunden:
    http://www.occupyhamburg.org/wp-content/uploads/2012/11/Die-Klimakrieger.pdf

  453. #456 FreemanLowell
    November 30, 2012

    @axel

    Die Fokussierung auf Morano erscheint mir etwas übertrieben, ansonsten ein Augenöffner. Der commentbereich auf ZO spricht Bände. Allein die Länge.

    Offenbar fühlt man sich angesprochen:

    http://notrickszone.com/2012/11/28/international-reaction-to-die-zeits-climate-godfather-morano-piece-shoddy-malicious-embarrassing-journalism/

    Man beachte Vahrenholts stolze Behauptung, Kritiker wären auf ihrer Page hinreichend gewürdigt worden, stumpf ist Trumph, sagt man da wohl.

    Eine 2007er-edition mit den üblichen Verdächtigen in hiesigen Gefilden zeigt, wie wenig sich das Personal geändert hat, VL kamen halt noch dazu.

    http://www.faz.net/aktuell/wissen/klima/klimawandel-deutsche-medien-betreiben-desinformation-1463241.html

  454. #457 SHader
    November 30, 2012

    Was es nicht alles gibt, Friends of Science. Echt seltsam, bei sowas muss ich an “Some Like It Hot” (Manche mögen’s heiß) und “The Friends of Italian Opera” denken.

  455. #458 FreemanLowell
    November 30, 2012

    @SHader

    Auf alle Fälle sind es angesichts des pagedesigns enemys of good taste.

    Wurde der hier eigentlich schon verlinkt:

    http://opinion.financialpost.com/2012/11/29/open-climate-letter-to-un-secretary-general-current-scientific-knowledge-does-not-substantiate-ban-ki-moon-assertions-on-weather-and-climate-say-125-scientists/

    Sogar der Viscount ist vertreten.

  456. #459 axel
    November 30, 2012

    Immerhin ist die Liste der Unterzeichner ganz aufschlussreich. Viel Stoff für Netzwerkanalysen ;-)

  457. #460 FreemanLowell
    Dezember 1, 2012

    @axel

    Interessant auch, wer nicht vertreten ist, die Leute vom BEST-Staff oder Lindzen z.B..

    Es gibt da wohl einen Kern, auf den sich die derzeitige epistemic closure Debatte überm Teich beziehen könnte, und einen anderen, der das “wir sind die Mitte”-Spiel spielen wollen.

    Die einen (s.o.) unterstellen die riesen Weltverschwörung, die anderen arbeiten eher mit der Unterstellung, die vom IPCC ganz sicher irgendwie implizit oder so gemachte Annahme, am 26.07.2094 wird um 13:25 Uhr die Welt in einem totalen Klimakollaps untergehen, sei aber mit einer 66%igen Wahrscheinlichkeit in Wahrheit(TM) nur zu 30-70% anzunehmen und würde insofern die Implementierung des diktatorischen Klimaweltregimes nicht umgehend notwendig machen. Wie vom PIK unmissverständlich verlangt.

  458. #461 FreemanLowell
    Dezember 1, 2012

    @axel, Nachtrag

    Ich war unfair, der Wahrscheinlichkeitslimbo oben kommt von J. Curry, bezog sich auf arktische Schmelze:

    My assessment is that it is likely (>66% likelihood) that there is 50-50 split between natural variability and anthropogenic forcing, with +/-20% range. Why such a ‘wishy washy’ statement with large error bars? Well, observations are ambiguous, models are inadequate, and our understanding of the complex interactions of the climate system is incomplete.

    http://www.climatedialogue.org/melting-of-the-arctic-sea-ice/

    Wollen es ja nicht dramatisieren (ich hab den Fred nicht gelesen, kam wahrscheinlich schon). Ich war total beruhigt, das ich nicht nur wegen meinem Laientum keine Ahnung hatte, wie man das verstehen soll, die Profs hadern auch noch. Aber die Unterzeichnung eines solchen Wischs wie oben verlinkt darf man ihr wohl kaum ohne Not unterstellen.

    Hast du übrigens die Kabbeleien auf der Zwiebel mitverfolgt?

    Krauss regt sich bis hin zur Selbstzensur über das ingenöse Kennergehabe aunes Foristen auf, v. Storch brokert honestly. Wenn das so weitergeht, wird das hier noch der zivilere Blog. Ich lese da gelegentlich, aber sind schon irgendwie neue Töne. Sogar die FDP wird pauschal gedisst.

    http://klimazwiebel.blogspot.de/2012/11/anfrage-im-bundestag.html

  459. #462 axel
    Dezember 1, 2012

    Der ‘Clown-Viscount ist auch wieder im Auftrag von CFACT in Doha vor Ort. Dieses Jahr leider ohne Fallschirmabsprung, vermutlich ist die Luft für Skeptiker zu dünn geworden.

  460. #463 MJ
    Dezember 1, 2012

    Tyler Cowen verlinkt heute ein Paper zu dem, was er selbst als “mood affiliation” versteht. Das Paper (genauer ein Draft auf SSRN) heisst “Ideology, Motivated Reasoning, and Cognitive Reflection: An Experimental Study” und ich habe kaum etwas verstanden. Glueklicherweise hat der Autor Dan Kahan (Yale University – Law School) ein Blog, wo er das alles ein wenig kommuniziert.

    Kurz: es geht generell um das Phaenomen, dass die Anerkennung bzw Nicht-Anerkennung wissenschaftlicher Erkenntnisse offenbar tendenziell entlang politischer Linien erfolgt. Das war schon Thema hier oder bei Juergen Schoenstein, und ist jedem, der das Thema Klimawandel in den Medien auch nur gestreift hat, klar. Eine Erklaerung dafuer, die vor allem nach der letzten US-Praesidentschaftswahl extrem populaer ist, ist die der “epistemic closure” (siehe etwa Krugmans Blog, der dies auf die Realitaetsverweigerung bei Republikanern anwendet, und diesbezueglich u.a. auch Chris Mooneys “The Republican Mind” gelobt hat; und auch ein paar Kommentare weiter oben). Soweit ich das Paper verstanden habe, ist dagegen nicht prinzipiell etwas einzuwenden, nur ist es keine Eigenschaft einer bestimmten politischen Gruppe, sondern betrifft uns alle gleich. Oder, wie es Cowen sagt:”I would stress the distinction between epistemic process and being more right about the issues at a given point in time. Even if various groups of individuals are epistemically similar in terms of how they process information, at some point in time some groups still will be more right than others, just as some sports fans, every now and then, are indeed backing the winning teams. It’s less a sign of virtue than you might think.”

    Im von TC verlinkten Blog-Eintrag von Kohn zum “Science communication problem” meint er ewta, dass “Science denialism” KEINE gute Erklaerung fuer eben dieses Problem ist. Das ist interessant, denn nach meinem Eindruck ist es bezueglich Klimawandel die am weitesten verbreitete Arbeits-Hypothese auf Klimablogs (Tamino unterscheidet bekanntlich sogar zwischen deniers und sceptics), obwohl natuerlich nicht direkt klar ist, ob der Begriff wirklich immer sehr genau verwendet wird. Interessanter Schlussatz unter dieser Sektion:”Moreover, no group is any better at discerning what scientific consensus is than any other. Ones that seem to have it right, e.g., on climate change are the most likely to get it wrong on deep geologic isolation of nuclear wastes, and vice versa.” Eine Folgerung daraus ist freilich, dass die Kommunikation von “Fakten” (i.e. dem wissenschaftlichen Konsens) nicht wirklich etwas zur Problemloesung beitragen wird.

    Das, und noch viel mehr, hier:

    http://www.culturalcognition.net/blog/2012/10/29/the-science-communication-problem-one-good-explanation-four.html

    Irgendwelche Ideen zum Thema?

  461. #465 FreemanLowell
    Dezember 1, 2012

    @MJ

    Im von TC verlinkten Blog-Eintrag von Kohn zum “Science communication problem” meint er ewta, dass “Science denialism” KEINE gute Erklaerung fuer eben dieses Problem ist.

    Falls das auf den epistimic closure eingeht

  462. #466 FreemanLowell
    Dezember 1, 2012

    Ähm, 2. Versuch:

    @MJ

    Im von TC verlinkten Blog-Eintrag von Kohn zum “Science communication problem” meint er ewta, dass “Science denialism” KEINE gute Erklaerung fuer eben dieses Problem ist.

    Falls das auf den epistemic closure eingeht: Dabei geht es wohl nur z.T. auf den bewußten Prozess des Leugnens, sondern insbesondere auch um eine firewallartige Ignoranz gegenüber potenziell feindlichen Informationsquellen, die von der reinen Leugnerei verschieden ist:

    Finally, I started asking people about it. Not one person had read it or cared in the slightest what the New York Times had to say about anything. They all viewed it as having as much credibility as Pravda and a similar political philosophy as well. Some were indignant that I would even suspect them of reading a left-wing rag such as the New York Times.

    I was flabbergasted. Until that moment I had not realized how closed the right-wing mind had become. Even assuming that my friends’ view of the Times’ philosophy was correct, which it most certainly was not, why would they not want to know what their enemy was thinking? This was my first exposure to what has been called “epistemic closure” among conservatives—living in their own bubble where nonsensical ideas circulate with no contradiction.

    http://www.theamericanconservative.com/articles/revenge-of-the-reality-based-community/

    Auch wenn es hart sein mag, mit Leuten zu diskutieren, die permanent die gleiche Interpretationsschablone anlegen, erst ab dem Punkt, an dem sich die Gegenüber gar nicht mehr bewußt sind, das es noch andere Weltsichten gibt oder diese legitim sein könnten, ist völlige Unerreichbarkeit garantiert.

    Insofern würde ich zustimmen, das politische Vorprägung für sich genommen im wissenschaftlichen Raum keine gute Erklärung für dieses Phänomen sind: Dort kann man sich diese Form der Quellenabstinenz wohl gar nicht leisten.

    Wohl aber im medialen oder gesellschaftlichem Raum. Dort kann im Gegentum zuviel Offenheit sogar den groupthink stören und Ausschlussreflexe provozieren.

    Ich meine aber auch, das dieses spezifisch us-amerikanische Punditgetue, das möglicherweise in F (bei den Philosophenfürsten) oder UK (bei den Tabloids, wo so eine Springer-VL-Kampagne keinen mehr hinter dem Ofen hervorlockt) auch anverwandt vorkommt, in D eher weniger ausgeprägt ist. Hier gilt: “we’re all centrists now”.

  463. #467 FreemanLowell
    Dezember 1, 2012

    @MJ Nachtrag

    Wobei mir auffällt, das es in D eine für US-Amerikaner und andere an obrigkeitshörige Authoritätnhuberei grenzende Einstellung gegenüber wissenschaftlichen Instanzen gibt, die einen Niedeschlag von Wissenschaftsverweigerern wie dem Viscount und anderen in den laufenden politischen Prozess erschwert.

    Was

    Ich meine aber auch, das dieses spezifisch us-amerikanische Punditgetue, das möglicherweise in F (bei den Philosophenfürsten) oder UK (bei den Tabloids, wo so eine Springer-VL-Kampagne keinen mehr hinter dem Ofen hervorlockt) auch anverwandt vorkommt, in D eher weniger ausgeprägt ist. Hier gilt: “we’re all centrists now”.

    erklären konnte (so es denn zutrifft). Das Austesten von Akzeptanzen für Leugneransichten bezüglich dem Klima bspw. seitens verschiedener FDPler stellt hier das Äußerste dar, was sich eine politische Person leisten kann, ohne komplett ausgelacht zu werden.

  464. #468 MJ
    Dezember 1, 2012

    @ FreemanLowell

    Das war unabhaengig von “epistemic closure” gemeint. Letztere bezieht sich ja auf bestimmte politsche Gruppen bzw im akteullen Diskurs auf die Republikaner. Das zugrundeliegende Phaenomen, so das Paper (obwohl es es nicht so nennt, ist ja jetzt kein sehr wissenschaftlicher Begriff), betrifft nicht eine Gruppe mehr als die andere, wenn es auch prinzipiell festzustellen ist.

    Der Science Denialism bezieht sich insofern darauf, dass er wohl darauf zurueckzufuehren ist (und nicht auf die Tatsache, dass alle permanent wissenschaftliche Papers verschlingen wuerden, aber nur Progressive sie anerkennen, Konservative aber nicht, oder so etwas aehnliches). Aber ich habe es hauptsaechlich angebracht, weil ich eben glaube, dass bzgl Klimawandel Science Denialism normalerweise die Default-Erklaerung dafuer ist, warum Leugner leugnen. Frei nach Kahan, so ich ihn verstanden habe, anerkennen die, die es anerkennen, einfach nur, weil es Ihnen gerade in den Kram passt (und eben nicht, weil sie alle so fleissige Paper-Leser und wissenschaftlich gebildet sind) bzw eben ihrer ideologischen Zugehoerigkeit entspricht (siehe “mood affiliation”), und Leugner nicht, weil beides eben nicht zutreifft. Die Folge ist, dass hinsichtlich Klimawandel tatsaechlich eine Gruppe wissenschaftliche Erkenntnisse leugnet, die andere hingegen nicht – aber die Ursache dafuer ist nicht “Fakten leugnen” in diesem Sinne. Die Ursache ist fuer beide Gruppen, dass Ihnen die Fakten gerade passen oder nicht, die eine nur eben zufaellig auf der richtigen Seite liegt. Bei anderen Themen sieht es anders aus. “Epistemic Closure” ist demnach kein einseitiges Phaenomen.

  465. #469 MJ
    Dezember 1, 2012

    @ FreemanLowell

    OK, ich hate nur den ersten abgeschnittenen Kommentar gelesen. Den Bartlett-Artikel kenne ich (ich lese ja Krugman :)

    Das tut aber nicht viel zur Sache: Bartlett ist nach wie vor konservativ, nur eben ungluecklich uber die, die bei den Republikanern gerade das Sagen haben. Kahan bezieht sich auf Gruppen, wie letztere, nicht Parteien.

  466. #470 FreemanLowell
    Dezember 1, 2012

    @MJ

    Die Folge ist, dass hinsichtlich Klimawandel tatsaechlich eine Gruppe wissenschaftliche Erkenntnisse leugnet, die andere hingegen nicht – aber die Ursache dafuer ist nicht “Fakten leugnen” in diesem Sinne. Die Ursache ist fuer beide Gruppen, dass Ihnen die Fakten gerade passen oder nicht, die eine nur eben zufaellig auf der richtigen Seite liegt.

    Warum sollte hier irgendeine Symmetrie zwangsläufig, beziehungsweise unabhängig vom wissenschaftlichem Input sein? Ein Gedankenexperiment: Gesetzt, ab morgen würde die große Formelkorrektur wissenschaftlich akzeptiert, alle Pluszeichen in den GCM meinen eigentlich minus, die Welt kühlt ab, AGW, go away. Würden dann die Nichtleugner die nächsten 20-30 Jahre darauf bestehen, das es sich um ein Wissenschaftskomplott handelt, die Welt trotzdem dekarbonisiert werden muss? Kaum anzunehmen.

    Es gibt ja einen unmissverständlichen wissenschaftlichen Konsens, dieser wird ja ebenfalls zunächst innerhalb einer sc kommuniziert, bevor er dann gesellschaftlich kommuniziert wird.

    Wenn auf der gesellschaftlichen Ebene die einen weniger Probleme mit der Akzeptanz des wissenschaftlichen Konsensus als die anderen haben, und wir annehmen müssen, das in wissenschaftlichen Fragestellungen die jeweilige sc so nahe dran wie möglich am objektivem Stand der Dinge ist, dann bräuchte es zum Erklären einer Symmetrie zwischen beiden Lagern einen regelrechten Mechanismus, um die größrer Objektivitätsnähe des einen Lagers “rauszurechnen”. Nicht konform mit Okhams razor. Der naheliegendste Grund dafür, das Leugner leugnen, ist der, das sie es wollen. Das hat nichts damit zu tun, das Nichtleugner nichtleugnen, weil sie es ebenfalls nur wollen. Zeitungslesen reicht völlig.

  467. #471 FreemanLowell
    Dezember 1, 2012

    @MJ Nachtrag

    Bartlett ist nach wie vor konservativ, nur eben ungluecklich uber die, die bei den Republikanern gerade das Sagen haben. Kahan bezieht sich auf Gruppen, wie letztere, nicht Parteien.

    Hier ist aber Gruppe mit Partei einigermaßen identisch, Bruce beschreibt das bis hin zum Verlust der allermeisten politischen Kontakte.

    Anyway: Auch hier ist wiederum keine Symmetrie: Progressive haben weitgehend weniger Probleme mit Cons als umgekehrt. Das liegt einfach daran, das es gar keinen Grund gibt, weshalb zwanghaft beide Lager sich nur gegenseitig spiegeln müssten. Vielleicht sind die einen einfach bekloppter als die anderen, oder benehmen sich jedenfalls so. Von jemandem zu erwarten, er möge sich vernünftiger verhalten, bedeutet nicht, er solle aufhören, ein Con zu sein.

  468. #472 MJ
    Dezember 2, 2012

    @ FreemanLowell

    “Würden dann die Nichtleugner die nächsten 20-30 Jahre darauf bestehen, das es sich um ein Wissenschaftskomplott handelt, die Welt trotzdem dekarbonisiert werden muss? Kaum anzunehmen.”

    Doch. Dass die Vorstellung so absurd ist, liegt wohl daran, dass, naja, die Vorstellung sehr absurd ist. Aber vorstellen kann ich mir das schon: Würde morgen ein Paper rauskommen, dass genau das zeigt, was Sie beschreiben, und langsam mit weiteren Papers über Jahre sich ein neuer Konsens durchsetzen – wären es Konservative oder Progressive, die akzeptieren, dass nun doch kein Klimawandel stattfindet und wir auf die Energiewende u.ä. pfeifen können? Ich denke, zumindest temporär hätten Konservative die Fakten auf der Seite. Aber fuer gestylte Beispiele besteht gar keine Notwendigkeit. Deswegen ist das Kahan-Paper ja als empirische Studie betitelt. Ich kann, wie gesagt, die Methoden usw einfach nicht beurteilen. Was er aber sagt, ist genau das: dass die Anerkennung bzw Beurteilung wissenschaftlicher Erkenntnisse etwa entsprechend der ideologischen Zugehoerigkeit erfolgt oder nicht erfolgt, nicht weil eine Gruppe faktenfreundlicher ist als die andere. Laut Kahan demonstriert er genau das, ja.

    Bartlett ist im besten Fall eine Anekdote. Ich weiss nicht, ob die Partei und Gruppe (der Konservativen) “einigermaßen identisch” ist. Stimmt das? Im uebrigen sollte dabei nicht vergessen werden, dass Bartlett indirekt auch meint, dass es in der 80ern genau umgekehrt war: dass es da Progressive waren, die Fakten geleugnet haben.

    Aber es tut nicht viel zur Sache. Niemand (und auch nicht Cowen oder Kahan) bestreitet, dass hier zZ keine Symmetrie besteht. Mir sind die “epistemic closure”-Argumente übrigens wohl bekannt. Das Argument hier, bzw der empirische Befund, ist ein genuin neuer, und besagt eben, dass aus dieser heute festzustellenden Nicht-Symmetrie einfach nicht viel abzuleiten ist. Nochmals Cowen, worauf das Ganze hinaus will:

    “”I would stress the distinction between epistemic process and being more right about the issues at a given point in time. Even if various groups of individuals are epistemically similar in terms of how they process information, at some point in time some groups still will be more right than others, just as some sports fans, every now and then, are indeed backing the winning teams. It’s less a sign of virtue than you might think.”

    Dass die Desinformation zZ nicht symmetrisch ist, tut Kahans Feststellung keinen Abbruch. Und ja, Nichtleugner nichtleugnen demnach, weil sie es so wollen (natuerlich nicht alle). Ockhams Razor beschraenkt Erklaerungsansaetze, keine empirischen Befunde – die Mondbewegung ist auch nicht weniger kompliziert als sie ist. Kahan hat eine empirische Studie durchgeführt. Siehe sein Zitat: dieselben, die den AGW akzeptieren, lehnen in anderen Bereichen den wissenschaftliche Erkenntnisse schlicht ab. Fuer genauere Ergebnisse siehe natuerlich sein Paper.

  469. #473 FreemanLowell
    Dezember 2, 2012

    @MJ

    Dass die Vorstellung so absurd ist, liegt wohl daran, dass, naja, die Vorstellung sehr absurd ist. Aber vorstellen kann ich mir das schon: Würde morgen ein Paper rauskommen, dass genau das zeigt, was Sie beschreiben, und langsam mit weiteren Papers über Jahre sich ein neuer Konsens durchsetzen – wären es Konservative oder Progressive, die akzeptieren, dass nun doch kein Klimawandel stattfindet und wir auf die Energiewende u.ä. pfeifen können?

    Moment, es geht ja gar nicht um Fragen der allgemeinen Energiepolitik, ob es etwa einem altlinken Klischee entsprechend bei der US-Nahostpolitik nur um Öl ginge, Konsum an und für sich was ganz übles wäre oder “das andere Lager” generell industriefeindlich ist; dazu kann man politisch stehen wie man will, und muss sich dann auch die entsprechende Einordnung gefallen lassen. Selbstredend kann man auch für Energiewende sein, wenn sich rausstellt, das CO2 nicht klimawirksam ist (wie man auch als Konservativer für Umweltschutz sein kann). Ich glaube, Vahrenholt gibt ja grob so eine Position vor (“Energiewende gut, aber Umsetzung schlecht” oder so). Das ist eine politische Kategorie, und nähert sich der Bewertung der Wissenschaftskommunikation nicht mal nanometerweise.

    Es geht um die Akzeptanz des wissenschaftlichen Befundes bezüglich eines potenziellen AGW an sich, einerseits von Leuten, die sich selbst innerhalb der sc verorten, und andererseits von den Adressaten jenseits der community aus Gesellschaft, Politik und Wirtschaft.

    Wenn sie sagen, Empirie, da gibt es in der Tat das immer gern genommen Beispiel Waldsterben: Niemand innerhalb der sc hat sich ins Abseits gestellt, wenn das, und zwar auch in massiver Form, in Frage gestellt oder bestritten wurde. Es haben sich absolut führende Köpfe konsequent gegen die gemachten Prognosen ausgesprochen, Journale inklusive Nature haben das schon in den 80ern verworfen.

    Ich bin mir insofern ziemlich sicher, das innerhalb der community auch die grünste Seele nicht hinter einen co2-induziertem GW stehen würde, wenn der wissenschaftliche Befund glaubhaft versichern würde, das man hier falsch gelegen hätte, schlicht deshalb, weil sie sich das gar nicht leisten könnte. Es ist auch in der Tat absurd, sich eine Situation vorzustellen, in der bspw. ein Monckton die scientific misconception von Abraham so aufspießen könnte, wie das umgekehrt selbstredend der Fall ist*. Das liegt schlicht daran, das für den Viscount (der, wie oben gesehen, als Teil “seiner sc” selbstverständlich breit akzeptiert ist) solche Vorgehensweisen normal und intendiert sind, während es für Abraham völlig unvorstellbar ist. Der tut das nicht nur deshalb nicht, weil derzeit gerade sein Team eh die Nase vorn hat. Wenn man das annimmt, befindet man sich schon in nihilistischen Gefilden, das wäre der Abgesang von der sc bzw. dem Wissenschaftethos, inklusive desjenigen, der Paper wie Kahans selbst ermöglicht.

    Jetzt geht es noch um die Adressaten außerhalb der community. Aber würden die dem AGW treu bleiben, wenn die community selbst das Konzept verworfen hätte?

    Tatsächlich unvorstellbar, das hat nicht zwangsläufig mit anderen issues zu tun, deshalb kann man trotzdem gegen Braunkohletagebau oder North Stream sein. Tatsächlich sind die Betroffenen bei aller Sorge um die co2-Emisssionen gegen AKW’s, die müssen aus, heute, jetzt, sofort. Was eigentlich zum scientific content nicht recht passen will und zeigt, das die politische Kommunikation von der wisenschaftlichen streng getrennt werden muss..

    *http://www.stthomas.edu/engineering/jpabraham/

    Bartlett ist im besten Fall eine Anekdote. Ich weiss nicht, ob die Partei und Gruppe (der Konservativen) “einigermaßen identisch” ist. Stimmt das?

    Sie sind nicht unabhängig voeinander, die Gruppe prägt die Partei, Bartlett halte ich auch keineswegs für eine Anekdote, sondern für das erwartbare Produkt einer Radikalisierungsdynamik. Er wird nicht der einzige sein, der den Kaffee auf hat, aber unfähig ist, den Trend zu wenden.

    Nochmals Cowen, worauf das Ganze hinaus will….

    Ich denke, ich verstehe das schon, aber gerade seine Sportanalogie unterstreicht ja seinen Punkt: Den, das es mehr zufällig am Ende des Disputs durch die Realitäten entschieden wird (less virtue than you might think), beide Lager zu Beginn denselben Anspruch auf Richtigkeit ihrer Meinung haben dürfen. Politisch zwar wahr, in wissenschaftlichen Fragestellungen aber völliger Kokolores. Erst recht dann, wenn das eine Team den Punkt macht, das man nicht warten könne, bis die 90 Minuten um sind. Dann müssen die den Punkt begründen, und das können sie unzweifelhaft.

    Dass die Desinformation zZ nicht symmetrisch ist, tut Kahans Feststellung keinen Abbruch.

    Selbst wenn man beiden Teams eine vergleichbare Neigung zur Desinformation unterstellt, ist die Einstellung zu Informationen nicht gleich verteilt. Das hat weniger mit dem mindset als der realen Welt zu tun, die sich außerhalb der Köpfe befindet. Und das dürfte da schon einen erheblichen Abbruch tun. Ich für meinen Teil finde AGW eher uncool und meine, ein solches Streitthema nicht um des Streitens willen zu bedürfen.

    Wie auch immer, ich lese mir ihre Verlinkung bei Gelegenheit durch. Es ist ja ein scientific paper, wenn ich das jetzt ablehne, falle ich ja prompt in sein Raster bzw. gebe ihm recht. So gesehen ein cleveres Konstrukt.

    Das sagt er, sein Statement soll ja auch nicht den Bruch mit dem Konservatismus als solchem ankündigen.

  470. #474 FreemanLowell
    Dezember 2, 2012

    @MJ

    Den letzten Absatz bitte ignorieren, bezog sich auf Bartlett, gehört aber an eine andere Stelle, ist eh nicht wichtig.

  471. #475 MJ
    Dezember 2, 2012

    @

    Die Dekarbonisierung haben Sie erwähnt, meine Energiewende als genau das gemeint.

    Ja, das Paper zu lesen wäre vielleicht eine ganz gute Idee.

  472. #476 FreemanLowell
    Dezember 2, 2012

    @MJ

    Die Dekarbonisierung haben Sie erwähnt,

    Mir geht es, wenn wir über Wissenschaftskommunikation reden, um die Dinge, die überhaupt Gegenstand der Wissenschaft sind.

    AGW=Wissenschaft, Energiewende/Dekarbonisierung=Politik bzw. (um beim alten Romm/Tol-Remmidemmi zu bleiben) contributing science.

    Wenn ich das richtig verstehe, ist es reines Lagerdenken, Zufall oder thematische Selektion, das ich ersteres nicht bestreite, weil ich letzteres nicht mag, beim nächsten Thema dreht sich unterschiedslos der Spieß, und ich verfahre ganz genauso. Das halte ich für, nuja, hochgradig unwahrscheinlich. Ich glaube auch kaum, das Annahmen wie: Obama ist ein Moslem, 9/11 war ein insidejob, Apollo war ein Hoax oder weibliche Körper vermeiden Schwangerschaften im Vergewaltigungsfall von selbst einfach flächig über eine Gruppenmix verteilt sind, sondern, tja, immer dieselben Gruppen ansprechen. Nicht ausschließlich, sicher, aber doch ganz sicher einem Muster folgend.

    Wenn sie das darauf beziehen, das jemand, der das Konzept AGW total akzeptiert, an anderer Stelle vielleicht an Bachblütentherapie glaubt, sei dahingestellt, denn die gesellschaftliche Relevanz kann da ja nicht völlig außen vor bleiben.

  473. #477 MJ
    Dezember 2, 2012

    @ FreemanLowell

    Lesen Sie einfach meinen urspruenglichen Kommentar runter: da gibt die vielerorts (und hier) besprochene Tatsache, dass wissenschaftliche Erkenntnisse auf einer Seite des politischen Spektrums mehr geleugnet werden als auf der anderen. Eine Theorie, warum das so ist, ist, dass eine Seite wissenschaftliche Erkenntnisse ideologiebedingt mehr leugnet, die andere Seite sich dagegen nicht ideologisch versperrt. Das ist eine legitime Theorie. Une ein pruefbare. Kahan hat sie geprueft. Sie ist falsch. Ihre Eindruck zum Thema ist irrelevant, meiner auch. Waere es ander, braeuchten wir keine Wissenschaft.

    Wenn Sie ueber etwas anderes reden aollen, nur zu, schreiben Sie mich dafuer nicht an – alles wichtig, hat aber nichts mit dem Thema zu tun. Vor allem: wenn Sie ueber das Thema reden wollen, lesen Sie das Paper und den Blog Kahans. Aus Ihren Kommentaren geht nicht hervor, dass Sie das eine oder das andere getan haben.

  474. #478 MJ
    Dezember 2, 2012

    OK, hier hinsichtlich katastrophaler Folgen von Klimawandel (und ich rede nicht ueber einen katastrophalen Verlauf) – der offenbar so gut wie fix ist fuer manche Laender. Das Model betrachtet die gemeinsamen, und nicht voneinander unabhaengigen, Auswirkungen von Krieg (d.h. Buergerkrieg, oder allgemein “conflict”), Klimawandel und (wirtschaftliches) Wachstum auf Sub-Sahara-Afrika. Insgesamt sechs, nicht unabhaengige Variable (und viele zu simulierende Parameter), Basisjahr ist 2005, Simulation bis 2100 dargestellt:

    -Buergerkriegs-Risiko: “logistisch”; pro-Kopf-Einkommen geht logarithmisch in den Exponenten ein; der Anteil durch Duerre betroffener und Wachstumsrate jeweils linear.
    -Duerre-Risiko: “logistisch”; pro-Kopf-Einkommen wiederum logarithmisch im Exponenten; Niederschlag linear (und seinerseits als lineare Funktion der Temperatur dargestellt, mit Hinweis auf die Unzuverlaessigkeit der Darstellung)
    -Anteil der von einer Duerre Betroffenen: eine Art Indikatorfunktion; im Falle einer Duerre linear im Logarithmus des pro-Kopf-Einkommens (und 0 ohne Duerre)
    -”Impact of climate”: logarithmisch bzgl pro-Kopf-Einkommen; quadratisch in Temperatur (Spezifikation nach FUND) – lt. Paper nimmt der Impact relativ zur Wirtschafsleistung als Funktion von Wachstum ab (natuerlich nicht als Funktion der Temperatur), wenn ich die Formel richtig lese, gilt dies nur fuer die “marginal impacts”, nicht fuer absolute
    -Wachstum: uber die Wachstumsrate spezifiziert; die wiederum abhaengig von Buergerkrieg (linear) im Land, und nochmals linear, wenn ein benachbartes Land einen hat (eingebracht ueber eine Indikatorfuntion, 0 wenn keine Grenze)

    (Anm.: das is keine Liste der Variablen, sondern nur die Zusammenhaenge im Modell; die Variablen sind explizit: Temperatur, Duerre-Risiko, Anteil der von Duerre Betroffenen, wirtschaftlicher Impact von Klimawandel, Buergerkriegswahrscheinlichkeit, pro-Kopf-Einkommen.)

    Die Szenarien, die durchgespielt werden, sind die SRES-Szenarien. Der offensichtliche Caveat: Ihnen allen unterliegt das Solow-Modell, das spezifisch als Modell fuer die USA entwickelt wurde und bzgl (u.a.) Sub-Sahara-Afrika bisher gescheitert ist (sprich: man wuerde eine Wachstums-Konvergenz erwarten, die nicht beobachtet wurde oder wird) und ein positives Wachstumsszenario annehmen, das nicht unbedingt gegeben ist (caveat im Paper). Wo also Wachstum eine kompensierende Wirkung hat, ist diese also mit Vorsicht zu geniessen.

    Die Ergebnisse werden fuer drei Laender praesentiert: Kongo-Kinshasa (DRK), Lesotho und Gabun (niedrigstes, Median-, und hoechstes erwartetes pro-Kop-Einkommen fuer 2100). Im Paper selbst wird nur A1 fuer alle drei durchgehend dargestellt (alle Szenarien nur fuer Lesotho). Qualitative Ergebnisse wesentlich wichtiger als quantitative.

    -Niederschlag: verlaeuft entsprechend der Temperaturentwicklungen in den Szenarien (da linear in der Temperatur)
    -Anteil der von Duerre Betroffenen: faellt fuer Lesotho und Gabun; faellt anfangs fuer die DRK, steigt dann wieder an bis 2100
    -”Climate Impact” (Wohlfahrstverlust als Einkommensverlust dargestellt): nur Gabon entwickelt sich rasch genug, um am Ende ein positives Vorzeichen zu haben; DRK: 13 Prozent minus im BIP in 2100 – ausschliesslich Klima!
    -Buergerkriegs-Wahrscheinlichkeit: sinkt fuer Gabun auf praktisch 0, fuer Lesotho letztendlich auf etwa 3 Prozent, und bleibt fuer die DRK sehr hoch (69 Prozent 2005, das Basisjahr, gegen 62 Prozent 2100)
    -Einkommen (also nicht “climate impact” sondern alles zusammen): je hoeher die Basis im Basisjahr, desto hoeher dass Wachstum; alle wachsen, die DRK aber wenig und von extrem niedriger Basis

    Im Vergleich zum Model, aus dem Buergerkrieg und Klimawandel respektive und beides rausgenommen sind, zeigt a) dass beides in dieselbe Richtung wirkt und b) sie sich gegenseitig verstaerken, also eine negative Synergie herrscht. Daher ein substantielles Risiko einer “conflict-and-climate poverty trap”.

    Die Einkommensdichtefunktion (unimodal) fuer die DRK konzentriert sich wiederum aufs Existenzminimum, waehrend ohne Klimawandel+Buergerkrieg bis 2100 eine 120facher Anstieg simuliert ist. Sprich: Die DRK ist in einer Armutsfalle (und “Buergerkriegsfalle”), so gut wie fix, so wie’s zur Zeit aussieht.

    Das Paper ist “Civil war, climate change, and development: A scenario study for sub-Saharan Africa”, erschienen 2012 im Journal of Peace Research. Hier:

    http://jpr.sagepub.com/content/49/1/129.abstract

    Warum genau zerbrechen wir uns wegen Sandy den Kopf?

  475. #479 FreemanLowell
    Dezember 2, 2012

    @MJ

    Ich habe ihr Ursprungspost nochmal runtergelesen, mir ist nicht ganz klar, wieso sie mein Post nicht im Zusammenhang sehen. Wenn es allerdings als Prämisse zu gelten hat, das epistemic closure, weil Kahan das so sagt, nicht in Frage kommt, macht es evtl. noch Sinn.

    Ich habe mir auch Kahan Blogeintrag angeschaut, wie sie mir geraten haben, da TC’s Hinweis eher dürftig war, der Standpunkt, das die Akzeptanz von Wissenschaft weniger mit “virtue” zu tun hat, als man denkt, hat mich (ich gestehe es) spontan verblüfft. Ich war dann aber entäuscht, auch von ihm die Sportanalogie zu hören.

    Ich versuche mal, das konkreter zu machen: Die culturel cognition thesis besagt, das auch Themen, die risk aversions betreffen, einem groupthink (wie Fussball) unterliegen, und es werden vom CCP zwecks empirischer Prüfung Gruppen entlang Egalitarimus-Hirachie und Individualismus-Kommunitarismus gebildet. Diese Gruppen, so die These, erkennen gruppenunabhängig Wissenschaftler erst als glaubwürdig an, wenn sie Thesen vertreten, die mit den von den Gruppen favorisierten Standpunkten übereinstimmen (mithin der groupthink bei allen gleich ausgeprägt ist). Die Themen umfassen climate change, Nuklearkraft und Waffenregulierung.

    Erstens: Was ist nun aber, wenn ich einer Gruppe angehöre, weil mir ich deren Einstellung zur Sache schätze, im Gegensatz zu “ich bin Teil dieser Gruppe und muss mich im Falle äußerer Zwänge zu ihnen bekennen”? (wie es bei einem Fussballspiel wäre: Ich bin für Werder, auch wenn Dortmund besser spielt). Meine Riskaversion kann ja der Anlass für meine Teamzugehörigkeit sein, dann ist sie aber zwingend nicht unabhängig davon, und hin ist die Annahme.

    Zweitens: Welche Art vergleichbare Wissenschaftler wurden präsentiert? Sie können zu gun control vermutlich verschiedene Lager finden, weil es eben ein politisches Thema ist. Jemand kann locker gegen gun control sein, auch wenn ihm klar ist, das dadurch die Rate an Erschossenen vermutlich sinkt, will sagen: Es gibt hier keinen abschließenden Befund seitens der Wissenschaft, sondern nur better educated guesses, und es gibt völlig rationale Gründe, die constitution hier hochzuhalten, auch wenn das von europäischer Warte vielleicht seltsam anmutet.

    Same to nuclearpower: Es gibt Vorteile, es gibt Nachteile, und es gibt Handlungsdruck, und die Wertung ist politischer Natur. Sie werden für beides leicht seriöse Wissenschaftler zur Vertretung finden.

    Aber wen bitte schön präsentieren sie denn beim AGW? Da gibt es keine serösen 2 Seiten, das ist ja auch der Grund für diesen enormen Berg an pseudoscience. Wenn sie jetzt testen wollen, wer wissenschaftsfeindlicher ist, wie kommen sie den Geistern auf die schliche, die sich via Roy Spencer oder Fred Singer voll wissenschaftlich drauf wähnen? Da behauptet auch kaum einer, eine wärmere Welt wäre die schickere Variante, sondern explizit: AGW gibbets nicht bzw.ist übertrieben oder ein Hoax. Es wird der spezifisch wissenschaftliche Content, nicht der politische, negiert.

    Wenn sie angesichts dieses Sachverhaltes meinen, es reiche, unabhängig von den Nachrichten außerhalb der jeweiligen bubbles einfach nur die Existenz von groupthink an sich nachzuweisen, verpassen sie das beste am Film.

    Drittens: Beide Lager haben ein nicht nur graduell verschiedene Vorstellungen vom Wert staatlicher oder quasistaatlicher Instanzen, deren potenzieller Reichweite oder Legitimität. Probleme, die insofern staatlicher Einflussnahme (außerhalb der dem Staat zugedachten Sphären Außenpolitik oder sic! Katastrophenschutz) oder auch nur den Gebrauch quasistaatlicher Instanzen wie etwa dem staatlichen oder universitären Wissenschaftsbetrieb nahelegen, werden da keineswegs nur von Fall zu Fall mal von der Gruppe, mal von der Gruppe, wissenschaftsfeindlich bewertet. Das Bachmann meint, sie habe mit der Warnung vor Gebährmutterkrebsimpfungen einen taktisch klugen Zug gemacht, dafür gibt es überhaupt keine Entsprechung am anderen Ufer. Das ist innerhalb der Leugnercommunity (mit Ausnahmen) auch ein staatenübergreifendes Phänomen.

    Insofern habe ich den Eindruck (und nur das, ich habe das Paper nicht gelesen, paywall), das ganze Testdesign bewegt sich in einem closed circle. Natürlich haben auch Liberterians einen groupthink oder gruppenbezogene Präferenzen. Aber es soll ja nicht um Distinktionsmerkmale gehen, sondern inwieweit diese Gruppen von außen zu bewegen sind, wenn für sie argumentativ nix mehr läuft. Das finden sie kaum raus, wenn die Argumente selbst nur noch Bewertungsdekor für den Nachweis von Gruppendynamiken an sich sind.

    Wenn ich ein Fussballfan bin, bin ich unzufrieden, wenn meine Mannschaft verliert, und zwar auch dann, wenn die andere Mannschaft besser gespielt hat und ich das eigentlich einzusehen hätte. Wenn ich in Sachen AGW die wissenschaftlichen Fakten leugne, benehme ich mich keineswegs analog, sondern schlicht wie ein politikunfähiger Crank, that’s it. Waffenregulierung ist da der Empirik auch keineswegs dienlich, wie ich finde, was hätten sie gesagt, wenn Todesstrafe eingebaut hätte, gibt es gewiß viel Literatur dazu?

    Btw, beim Kahan hat sich noch der Hoofnagle vom denialism-blog gemeldet, und kritisiert (bezogen auf Kahans erste “nicht so gute Erklärung”:

    Denialism is the symptom [nicht wie bei Kahan die Ursache, s. ganzes Post, FL] of this conflict, because denialism isn’t really about being “anti-science”. Denialists and psuedoscientists clearly are not anti-science because they crave the validity that science bestows on a belief. If the didn’t crave it so badly, they wouldn’t go to all the trouble of trying to assert the science is really on their side. Everyone wants science to confirm their deeply-held beliefs, sadly, for about 99.9% of us, at some point, it won’t.

    http://www.culturalcognition.net/blog/2012/10/29/the-science-communication-problem-one-good-explanation-four.html

    So gesehen bestätigt sich wie oben (Punkt zweitens): Wissenschaftfeindlichkeit muss gar nicht gegeben sein, man muss sich nur die Wissenschaft entsprechend zurechtbiegen. Wie man sowas bewerten will, wenn der Wissensgehalt kein Thema ist, bleibt schleierhaft. Und wenn das doch Thema war, frage ich mich, wieso Kahan diesen zentralen Punkt nur mit einem Hauch von einer Brise von einem Hinweis versehen hat?

  476. #480 MJ
    Dezember 2, 2012

    Weiter zur DRK, das Thema Buergerkrieg ist da natuerlich gerade aktuell. Heute lese ich auf Radio Okapi, dass die Provinzialregierung nach Goma zurueckkehrt und sich die Police nationale congolaise offenbar um die Sicherung von Goma kuemmert, nachdem die regulaere kongolesische Armee in einem beispiellosen Durcheinander von Meuterei, Ueberlaufen und unorganisiertem Rueckzug alles fallen haben lassen (die M23 hingegen ist, wie anscheinend alles, was Kagame anfasst, ein Muster an Disziplin). So ich das richtig verstehe, wird das von den CIRGL-Staaten und nicht allein von der DRK ueberwacht, was an sich schon erstaunlich ist. Und laut Minister Mende will Kabila nun sogar mit den M23 sprechen – was er vor einer Woche noch kategorisch ausgeschlossen hat. Zynisch, dass die Provinzialregierung zurueckkehrt, die sich zuerst nach Bukavu und dan nach Beni verlegt hat – vor einer Woche noch habe ich auf dem Portail Officielle de la Province du Nord-Kivu gelesen Goma sei nie gefallen. Zusaetzlich zu dieser Realitaetsverweigerung von offizieller Seite geht’s jetzt auch Radio Okapi selbst an den Kragen. Als die einzige funktionierende direkte Quelle waehrend der Rebellion (nebst dem M23-Sender) haben sie es tatsaechlich gewagt, wirkliche Infos an die Bevoelkerung weiterzugeben und nicht ausschliesslich Kabila-Gewabere, dass die Bevoelkerung sich wehren sollte, wo die Armee flieht. Und deswegen hat sie die Regierung vorerst abgesaegt – es kann in Kinshasa zZ nicht empfangen werden.

    Aber es ist online. Und da es erstens eine super Seite ist, von der mindestens die Haelfte aller Infos stammt, die man in Jeune Afrique, Slate Afique oder wo auch immer findet, habe ich mich gefragt, ob sie was zum Klimawandel zu sagen haben (in der RDK). Und da sind doch viele Artikel. Es ist natuerlich interessant, da aus der Perspektive der DRK Massnahmen ausschliesslich auf der Adaptationsseite stattfinden koennen, mitigationsmaessig sind sie zu voelliger Passivitaet verurteilt. Hier etwa ein Interview mit “Umweltschuetzer” Jean de Dieu Minengu (angestellt beim Ministère de l’enseignement supérieure et universitaire, lt seiner Facebook-Seite), was Adaptation in der Landwirtschaft bedeuten koennte, obwohl alles sehr wage:

    http://radiookapi.net/regions/national/2012/10/26/134900/

    Wie gesagt, auf Radio Okapi ist vieles mehr (Rubrik ‘environnement’ oder Suchbegriff ‘climat’).

    @FreemanLowell

    Genau! Zig Kommentare und jetzt haben Sie endlich den Blog gelesen. Tut mir leid, dass das Paper hinter einer paywall ist, Sie spekulieren dann einfach ohne mich weiter, war ja bisher offenbar kein Problem.

  477. #481 FreemanLowell
    Dezember 3, 2012

    @MJ

    Genau! Zig Kommentare und jetzt haben Sie endlich den Blog gelesen.

    Sie hätten mir aber auch gleich sagen können, das da auch nur Sport kommt.

    Sie spekulieren dann einfach ohne mich weiter, war ja bisher offenbar kein Problem.

    Schade, wir hätten die Empirik noch mit so viel anderen schönen Dingen anreichern können. Voreinstellungen zur Homoehe wären auch nett, wenn es eh schon völlig wurscht ist. Oder THC-Freigabe, da gibt es Bibliotheken zu. Da öffnet sich die ganze Welt der Distinktionspflege, am Ende ist dann alles irgendwie eins.

  478. #482 MJ
    Dezember 3, 2012

    Nachwuchs-Klimaexperte Helmut Schmidt bezeichnet Vahrenholts Thesen als plausibel:

    http://www.welt.de/politik/deutschland/article111770467/Es-wird-angstgetriebene-Energiepolitik-betrieben.html

    Damit ist alles klar. Kein Klimawandel. Ueberschatztes Klimagas CO2. UND DIE FLEDERMAEUSE?

  479. #483 axel
    Dezember 3, 2012

    Helmut Schmidt weiß zu wenig über Wissenschaft, um die Tricks Vahrenholts zu durchschauen. Ich denke, diese Erklärung klingt plausibel.

    DIE ZEIT schrieb letzte Woche (Die Klimakrieger noch über Vahrenholt:

    Vahrenholt behauptet nicht, die Klimaforscher seien Betrüger, aber er suggeriert, sie seien dümmer als er. In Wahrheit erwärme sich die Erde wesentlich langsamer als bisher angenommen. Er, Vahrenholt, habe das herausgefunden.

    Die Skeptiker waren in heller Aufregung, alles erstunken und erlogen. Im WELT-Interview bestätigt Vahrenholt jedoch alles Aussagen.

    PS: Ich bin für Fledermäuse.

  480. #484 MJ
    Dezember 3, 2012

    @ axel

    Es ist schon erstaulich, dass er das ueberhaupt erwaehnt. Nicht, dass Schmidt ihn (zurecht oder nicht) gegen als unfair empfundene Angriffe verteidigt hat, sondern dass er seine Einlassungen zum Klimawandel fuer plausibel haelt. Als ob Schmidts Meinung diesbezueglich irgendeine Relevanz haette. Es zeigt, worauf Vahrenholt aus ist, und es beschraenkt sich auf den Veruch, die Oeffentlichkeit zu beeindrucken (und wohl auch sich selbst).

  481. #485 axel
    Dezember 3, 2012

    Ein Schreiadler.

    Dem ging es auch all die Jahre glänzend, bis plötzlich Biogas en vogue wurde.

  482. #486 axel
    Dezember 3, 2012

    (sagt Schreiadler Vahrenholt, der auch in Sachen Ökologie gewisse Nischen zu besetzen versucht)

  483. #487 FreemanLowell
    Dezember 4, 2012

    Rein zufällig drüber gestolpert (ich trau mich kaum zu sagen, wo), scheint aber zu passen, einige Empirik zu Mooney’s Buch.

    http://towleroad.typepad.com/files/apr12asrfeature.pdf

    Fazit: Der Konservatismus, insbesondere die prägende new right, zeigt ein signifikanten decline in”trust in science” seit den frühen 70ern, peaks (unadjusted) Ende der 70er, in Reagans Amtszeit und ansonsten eher gleichmäßig bergab (p. 175 fig. 19) mit nochmaligem Tiefpunkt bei Bush (skurillerweise gibt es eine Dämpfung des Trends unter Clinton, abgefahren, wie wichtig doch so ein Präsi ist). Liberals und moderates konstant bis leicht steigend, die overall Bilanz in etwa konstant.

    Abgefragt wurde der “confidence in science” als solcher, jetzt wäre interessant, zu wissen wie Kahan das gemacht hat, der Blogeintrag legt ja nahe, das die Zustimmung zu bestimmten Thesen abgefragt wurde, was, wenn die Stichhaltigkeit der Thesen selbst kein Thema sind, ein heftigen bias nach sich ziehen kann, und auch dürfte, wenn man mal die komplett unterschiedlichen findings gegenüberstellt*.

    Interessant: Bei cons, und nur dort, steigt die Geschwindigkeit des trustdeclines mit dem Bildungsgrad.

    Put another way,
    educated conservatives appear to be more
    culturally engaged with the ideology and, in
    Martin and Desmond’s (2010) terms, more
    politically sophisticated.
    p. 180

    Als Ursache wird eine Politisierung (im Vgl. zu bspw. alienation) verortet, wobei ein “group specific distrust” der Cons explizit festgestellt wird, die andere Gruppen nicht betrifft.

    Interessanterweise wird auch noch auf die o. erwähnte Bildung von genehmer science hingewiesen:

    The rise of neoliberal science management
    regimes since 1980, particularly the insistence
    on the commercialization and
    privatization of knowledge, has created substantive
    shifts in the organization and
    practice of science.

    Insgesamt wird Mooney zugestimmt:

    Model 3 reports interactions with the post-
    Reagan era and Bush era. Rather than modeling
    the decline in trust among conservatives as a
    gradual and continuous process, the interaction
    effects with the cultural break variables
    suggest an abrupt shift. As discussed earlier,
    Mooney posits that science has become more
    politicized since Reagan’s election (1981 to
    2010), but that the most abrupt change
    occurred during George W. Bush’s presidency
    (2001 to 2008). Both the conservative × post-
    Reagan and conservative × Bush effects are
    negative, offering preliminary support for
    Mooney’s claims.

    * In one, we examined perceptions of scientific consensus. Like fans who see the disputed calls of a referree as correct depending on whether they favor their team or its opponent, the subjects in our study perceived scientists as credible experts depending on whether the scientists’conclusions supported the position favored by members of the subjects’ cultural group or the one favored by the members of a rival one on climate change, nuclear power, and gun control

    http://www.culturalcognition.net/blog/2012/10/29/the-science-communication-problem-one-good-explanation-four.html

    Also, nachdem Kahans not-so-good-explanation #1 nicht recht hinkommt (science denialism ist kein Selbstzweck und steht in Kahans Sinn im krassen Widerspruch zum Wunsch der denier, selbst mit Wissenschaftsklimbim aufzutreten), die Punkte #2 und #3 irgendwie miteinander im Widerspruch stehen (wenn deficits keine Rolle spielen, wie kann dann misinformation ebenfalls keine Rolle spielen?) und #4 strong support erhält (und #3 gut motivieren können).

    Alles wie gehabt.

  484. #488 FreemanLowell
    Dezember 4, 2012

    Wieso kommt eigentlich mal “Ihr Kommentar wird moderiert.” und mal nicht? Ich will auch immer artig sein.

  485. #489 MJ
    Dezember 4, 2012

    Auf den PLOS-Blogs gibt es einen Kommentar (von gestern) ueber Kahans Forschung und Ueberlegungen, was die Implikationen im Ausbildugnsbereich sein koennten, Titel “Science literacy and the polarized politics of climate change”:

    http://blogs.plos.org/scied/2012/12/03/science-literacy-and-the-polarized-politics-of-climate-change/

    Eine Idee, wie Wissen selbst die Faehigkeit, gegenlaeufige Evidenz wahrzunehmen, behindern kann:”When people use their knowledge exclusively for the purposes of proving their opinion is right, and see data that contradicts their opinions as simply the next challenge to rebut, they aren’t thinking like scientists. Perhaps examples and experiences of surprising or negative results might serve to get students thinking like scientists, even in the face of cultural predispositions or prior beliefs.”

  486. #490 MJ
    Dezember 4, 2012

    Wie lange wird das uebrigens noch online sein?

    http://economistsforromney.com/

    Forever Romney?

  487. #491 Georg Hoffmann
    Dezember 4, 2012

    @MJ
    Interessanter Beitrag;
    “The authors surveyed a representative sample of about 1,500 U.S. adults and found that people with an egalitarian-communitarian worldview (roughly liberal) were more likely to perceive climate change to be higher risk with higher levels of science literacy, while for people with a hierarchical-individualist worldview (roughly conservative), higher science literacy scores meant they were more likely to underestimate the risks associated with climate change.”

    “scientific literacy” ist so aehnlich wie “Nicht suendigen”. Kann schon sein, dass es keinen Himmel gibt und man durch “nicht suendigen” auch nicht ins Paradis gelangt, andererseits, schaden kann’s auch nicht.

  488. #492 Georg Hoffmann
    Dezember 4, 2012

    @Freeman Lowell
    “Wieso kommt eigentlich mal “Ihr Kommentar wird moderiert.” und mal nicht? Ich will auch immer artig sein.”

    Wenn ich das nur wuesste. Vielleicht ist es wie beim staatlichen Terror. Damit es funktioniert, muss es unvorhersehbar sein, wen es erwischt.

  489. #493 FreemanLowell
    Dezember 4, 2012

    Der Blog hat seine eigenen Trolls:

    …There are only about two hundred true climate scientific experts on this earth. They are roughly equality divided on the essential technical issue: is mankind’s activities, carbon combustion, causing a serious danger? (…) IMHO, it is far more significant that young post docs, who wish to study some aspect of climate science which may prove a negative to the above issue, can not land a grant. Science funding is totally skewed toward a positive. A similar situation, existed in Nazi Germany, in science studies which proved the superiority of the Aryan race, and the racial weaknesses of others. (…) If we screw up our energy policy, we are dead. My expertise is energy engineering, several degrees and PE licenses, a score of nukes, two score fossil fueled power plants and forty years of practice. I am certain that if carbon combustion is severely curtailed, living standards will plummet and billions will die. The green technologies cost too much to sustain an advanced society, and lacking a break through will stay that way for generations.
    We have a real problem.

    Alles dabei, Nazis, gierige Wissenschaftler, und Milliarden werden wegen der Grünen umkommen. Der ist auch nicht gegen science, nur gegen falsche science. Und wer Recht hat oder nicht, verrät ihm dann das Licht. Dem ist das auch nicht peinlich.

    Was Kahan angeht: Soweit ich das sehe, bietet er als Antwort an, das die Menschen eben so sind, jeder wil nur irgenwie seinem tribe bzw. seinem Totem nicht untreu werden, je länger ich drüber nachenke, desto relativistischer erscheint es mir, erst recht, wenn bessere Aternativen vorhanden sind.

    Dem 1994 in den Staaten dichtgemachten Büro für TA hat man nachgesagt, “they never take stand” (die Anekote fehlt in keiner Einührung).

    GH’s lockerer Kontaktsportapproach scheint mir zielführender. Man muss die Leute auslachen. Da gilt für die Wissenschaftskommunikation (nicht die science selbst): Recht haben und Recht bekommen sind 2 paar Schuhe.

    Again and again, until lambs become nonidiots

  490. #494 MJ
    Dezember 4, 2012

    Mir ist nicht klar, was erhoehtes Misstrauen in die Wissenschaften a priori mit Kahan zu tun hat. Es zeigt einfach nur, dass zumindest zur Zeit “facts have a liberal bias”. Das beantwortet noch immer nicht, ob dieses Misstrauen durch Leugnen von Wissenschaften per se oder durch (zumindest sehr naheliegende) politischen Implikationen wissenschaftlicher Ergebnisse kommt (oder das politische Umfeld, in dem es oeffentlich diskutiert wird). Dass hat Kahan sich gefragt. Wie aber unterscheiden sich die Gruppen, wenn es um Evidenz geht, die in diesem Sinne politisch neutral ist? Wie unterscheiden sich Gruppen, wenn sie mit gegenlaeufiger Evidenz konfrontiert sind? – Gar nicht (dass hat uebrigens auch Mooney gefunden) und gar nicht (das waere dann Kahans Paper).

    Kahan hat dass Gauchat-Paper hier besprochen:

    http://www.culturalcognition.net/blog/2012/3/29/trend-in-conservative-distrust-of-scientists-what-does-it-me.html