Ich hatte im letzten Beitrag den fast sicheren neuen Wärmerekord für das Jahr 2015 angekündigt (weit davon entfernt der erste zu sein, der das tut). Es kam dabei ein wenig die Kritik auf, dass ich nur einen Datensatz, nämlich den vom GISS, benutzt hätte.

GISSyears1I

Bild 1: Die  Jahresabschnitte (Jan-Sep) im Verlauf der letzten 135 Jahre nach dem GISS Temperaturdatensatz

Daher hier in diesem Nachtrag ein kurzer Vergleich mit zwei weiteren unabhängigen Datensätzen, nämlich denen des Hadley Centers/University of East Anglia (HADCRU4) und der Berkeley Earth Gruppe. Letztere wurde ja von dem Physiker Richard Muller ins Leben gerufen, um eine unabhängige Prüfung dieser vermeintlichen Erwärmung, von der immer alle reden, zu erlauben. So ist also auch das Konsortium der Berkeley Earth Gruppe gespickt mit Vertretern der Erdölindustrie, denn merke: Der Klimawandel ist erst wahr, wenn Shell es sagt.

BERKyears1

Bild 2: Die  Jahresabschnitte (Jan-Sep) im Verlauf der letzten 185 Jahre nach dem Berkeley Datensatz.

An dem gemessen ist der Klimawandel also jetzt bittere Realität, denn diese Gruppe erhielt so ziemlich genau das Gleiche wie alle anderen, die sich mit den globalen Temperaturen beschäftigen. Aber ich greife vor.

CRU4years1

Bild 3: Die  Jahresabschnitte (Jan-Sep) im Verlauf der letzten 185 Jahre nach dem HadCRU4 Datensatz.

Zuerst zeige ich einmal die drei monatlichen Datensätze jeweils als Zeitserie und gemittelt über den Zeitraum Januar bis September (Bild 1-3). Man sieht also bei allen, dass der Temperatursprung 2014/15 zu den größten in der ganzen Zeitserie gehören könnte, wenn der noch laufende El Niño nicht sehr und abrupt an Fahrt verliert. Auch kann man so rein gar nicht besonderes am GISS Datensatz erkennen. Der größte Sprung in der Zeitserie macht die HadCRU4 Reihe, was nicht weiter erstaunlich ist, da die etwas größere Sensitivität des HadCRU auf ENSO Variationen bekannt ist.

alldatayears3

Bild 4: Die  Jahresabschnitte (Jan-Sep)aller drei verwendeten Datensätze  (GISS/Berkeley/HadCRU4) im Vergleich. Der GISS Datensatz wurde um -0.1C wegen der leicht anderen Referenz-Klimatologie (1950-1980) korrigiert.

Plottet man alle drei Jan-Sep Abschnitte (Bild 4) und korrigiert natürlich für die etwas andere Referenzklimatologie des GISS (-0.1C), so erkennt man fast keine wirklich ins Auge fallenden Unterschiede zwischen den Datensätzen. Am ehesten erscheint mir noch interessant, dass die Erwärmung in den 1930er Jahren und die nachfolgende Abkühlung in den 1940ern im GISS Datensatz etwas gedämpfter ausfällt. Dass einer der drei Datensätze ein essentiell anderes Bild der globalen Erwärmung zeichnen würde, kann man nun wirklich nicht behaupten.

GISSyears2

Bild 4: Vergleich der Jahresverläufe der vier wärmsten Jahre (2014,2010,2007, 1998) mit dem Jahr 2015 nach dem GISS Datensatz. Damit 2015 noch seinen Spitzenrang verliert, müssten die verbleibenden drei Monate unter die violette Linie fallen.

Vergleicht man in den drei Datensätzen die fünf jeweils wärmsten Jahre, sieht man dann aber doch einige Unterschiede. So sind nicht immer die gleichen fünf am Start: Mal ist 1998 noch drittwärmstes Jahr (HadCRU4), mal ist es gar nicht mehr in den ersten fünf (Berkeley). Dies sind aber normale Konsequenzen der leicht unterschiedlichen Sensisitivitäten. GISS reagiert eher auf warme Jahre in der Arktis/Antarktis und HadCRU4 eher auf die Tropen. Etwas überraschender finde ich da schon, dass die Sommermonate einmal eher die geringsten Anomalien zeigen (Berkeley) und einmal umgekehrt eher die größten (HadCRU4). Das mag nur ein visueller Eindruck sein und einer echten Untersuchung nicht standhalten. Grundsätzlich würde man, glaube ich, erwarten, dass die Sommermonate eine geringere Variabilität haben (also enger beieinanderliegen) als die nordhemissphärischen Wintermonate. Aber auch das scheint nicht wirklich für alle Datensätze zu stimmen (siehe GISS).

BERKyears2

Bild 5: Vergleich der Jahresverläufe der vier wärmsten Jahre (2010,2014,2007, 2005) mit dem Jahr 2015 nach dem Berkeley Datensatz. Damit 2015 noch seinen Spitzenrang verliert, müssten die verbleibenden drei Monate unter die violette Linie fallen.

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Kommentare (56)

  1. #1 gevert
    November 10, 2015

    @ Georg Hoffmann

    An dem gemessen ist der Klimawandel also jetzt bittere Realität

    Aber sollte man “an dem” den Klimawandel messen?

  2. #2 Earonn
    November 10, 2015

    Wie ja schon im Artikel geschriebe – wenn’s sogar Shell selber sagt…

    Wobei ich inzwischen keine Leugner des Wandels als solchen mehr erlebe, sondern nur noch solche, die behaupten, das wäre alles völlig natürlich und hätte nichts mit unserem CO2-Ausstoß zu tun.

  3. #3 Serge
    November 10, 2015

    Sieht gut aus für mein Rheuma. Danke CO2. Es scheint aber immer noch Leute zu geben, die die Entwicklung zu höheren Temperaturen kritisieren. Warum eigentlich? Von meinem Rheuma einmal abgesehen hat der Klimawandel noch mehr Vorteile. Z. B. sind seit dem Beginn der Aufzeichnung der Wetterdaten um 1880 die Nebelereignisse um die Hälfte zurückgegangen.

  4. #4 Orci
    November 10, 2015

    Oder frei nach dem Känguru:

    Was bekommen wir, die wir dafür verantwortlich sind? Besseres Wetter!

  5. #5 Georg hoffmann
    November 10, 2015

    @serge
    Das Rheuma war ja bei ihnen. Die Nebelereignisse auch?.

  6. #6 Christian
    November 10, 2015

    Muss Serge zustimmen, die blöden Insel-Staaten saufen dann wenigstens ab, haben mich eh nur genervt 🙂

  7. #7 Skepticum Maximum
    November 10, 2015

    Endlich freie Sicht. 😀

  8. #8 Flotter Otto
    November 10, 2015

    Es fehlen leider wieder die genaueren Satellitenmessungen RSS und UAH, welche im Gegensatz zu den Bodenstationen auch die Arktis und Antarktis bis 85°N und 85°S abdecken ………

    Die Bodenstationen interpolieren aus der Subpalarregionen in die Polarregienen hinein, da es dort kaum Messstationen gibt…….

    Zudem werden Wassertemeparturen über ungenaue Eimerproben und Pumpwassereinlässe an Rumpf von Handelsschilffen bestimmt. Auch die Meeres-Oberflächentemperaturen des El-Nino. Wetterhütten messen hingegen in 2 Meter Höhe die Lufttemperatur.

    Also hier die Satellitendaten………….

    http://woodfortrees.org/plot/uah/from:1997/plot/uah/from:1996.5/mean:12/plot/rss/from:1997/plot/rss/from:1996.5/mean:12

  9. #9 Georg Hoffmann
    November 10, 2015

    @Flotter Otto
    Unverstaendlich. Wenn ich Satelliten Beobachtungen der Troposphaere diskutieren wollte, wuerde ich das auch machen. Offensichtlich messen Thermometer am Boden und Mikrowellen in der Atmosphaere zwei unterschiedliche Dinge. So what?

    Alle Effekte im Zusammenhang mit Schiffsmessungen sind sooooooooo alt, die waren schon Asbach als ich mit den Klimagewumms anfing, und das will was heissen. Alles so gut es geht beruecksichtigt und in die Unsicherheiten reingerechnet. Kann mir nicht vorstellen, dass Sie selbst das nicht wissen.

  10. #10 Random
    November 10, 2015

    …also irgendwie will es mir auch scheinen, dass die Temperaturen in Bodennähe und bewohnten Regionen für die Menschheit marginal wichtiger sind, als die berechneten Temperaturen in ein paar tausend Meter Höhe (Temperatur*messungen* im eigentlichen Sinne, geben die Rohdaten der Satelliten ja eigentlich nicht her – wo doch immer so gerne nach den Rohdaten gefragt wird… 🙂 )

  11. #11 Georg Hoffmann
    November 10, 2015

    @Random
    Na ja, dagegen koennte man einwenden, dass eine globale Temperatur genauso wenig gespuert wird wie eine in 5 km Hoehe. Es ist aber so, dass erstens alles mit dieser globalen Temperatur korreliert (es also ein sehr guter Index fuer alles moegliche ist) und das zweitens das eine gute, handliche, vorstellbare Groesze ist. Wenn ich sage, dass die letzte EIszeit 4 Grad kaelter war als heute, dann hat jeder begriffen, dass 2 Grad waermer vielleihct nicht so trivial und harmlos sind, wie sie zuerst klingen.
    Ich denke die Unsicherheiten und Probleme sind bei den Bestimmungen einer globalen Oberflaechentemperatur ungefaehr genauso grosz wie die bei den Satellitenmessungen.

  12. #12 Random
    November 10, 2015

    Ja – manchmal sind die Dinge ganz einfach. Wenn es in ein paar tausend Meter Höhe ständig kälter ist, und sich das am Erdboden aber nicht auswirkt- so what?

    Wenn man von der globalen Temperatur genauso wenig merken würde – dito. Tut man aber nicht – es ist ja manifest zu spüren, dass es wärmer wird. Extremere Wetterlagen, Temperaturrekorde, steigender Meeresspiegel (…in Boston und Miami kriegen sie ja regelmäßig nasse Füße mittlerweile) etc. pp.

  13. #13 Christian
    November 10, 2015

    Naja, ob Boden oder Satdaten, beide werden ihre Richtigkeit haben, auf der anderen Seite kann man auch mit den Satdaten die Bodendaten indirekt bestätigen, dazu brauch man eigentlich nur auf die Wasserdampfmessungen von RSS gucken: ftp://ftp.remss.com/vapor/monthly_1deg/tpw_v07r00_198801_201509.time_series.txt

    Sowas wie ein “Hiatus” gabs da nämlich nicht, hier mal die Daten abbebildet: https://scontent-frt3-1.xx.fbcdn.net/hphotos-xfp1/v/t1.0-9/12227641_929761083764729_8414210017920648531_n.jpg?oh=757f682a14d052bb246fc4f1f46f9710&oe=56F49EF1

    Sehen mehr wie die Bodendaten aus als Satdaten, was aber auch klar ist, denn am Boden hat man die Evaporation, folglich wirds auch feuchter, weil die Thermometer nicht spinnen, sondern es real wärmer geworden ist

  14. #14 Georg Hoffmann
    November 10, 2015

    @Christian

    Das hoert sich interessant an, ich habs aber nicht ganz verstanden. Wie machst du den Link zu den Temperaturdaten?

  15. #15 Jonas Schimke
    November 10, 2015

    Während man hier ein neues Wärme-Rekord-Jahr konstatiert und mit Fakten belegt, sinniert drüben bei Eike ein geistig umnachteter Übersetzer über den Blödsinn, den der sattsam bekannte Oberspinner Mockten von sich gibt, indem er eine Pause der Erwärmung “seit 18 Jahren und 9 Monaten” frech behauptet.

    Bleibt zu fragen, wie lange die Redaktion von Eike, die inzwischen auch nicht mehr den Eindruck verwischen kann, in der geschlossenen Abteilung besser aufgehoben zu sein als in der Realität, noch seine Leser mit diesem geistigen Dünnpfiff für dumm verkaufen kann.

    Andererseits, wenn ich mir Typen wie “Dr.” Paul, T. Heinzow und ähnlich gestrickte Vollpfosten anschaue, könnte dieses erbärmliche Schauspiel noch eine Weile anhalten. 🙁

  16. #16 Christian
    November 10, 2015

    @ Georg,

    Ist naheliegend, da Evaporation nicht unabhängig von der Bodentemperatur ist, des weiteren steigt die Temperatur der Bodennahen Luftschicht, was dazu führt, dass mehr Wasser gehalten werden kann.

    Da die Bodendatensätze weiter anstiege verzeichnen, ist anzunehmen, dass RSS auch ein Anstieg im Wassergehalt wahrnimmt und genau das tut es auch. Warum letztlich die Satdaten selber nicht so wollen kann daran liegen:

    a) Zu starkes Rauschen für ordentliche Detection
    b) Inkorrekte Daten (Drift der Instrumente)
    c, Ungleichmäßigkeit durch Lapse-Rate (negativ in den Tropen, positiv in den Exotropen, daher nicht unbedeutend wo deine Erwärmung stattfindet)

  17. #17 Thomas
    November 10, 2015

    Ich bin kein Klimawandel-Zweifler und will das an dieser Stelle nicht beschönigen. Evtl. ist es auch falsch, diese Diskussion hier anzufangen.

    Aber man sollte auch bedenken, dass die steigende CO2-Belastung viele Konsequenzen haben wird, die wir teilweise heute noch gar nicht sehen oder sehen wollen.
    Z.B. die enorme Macht des Faktischen: erst wenn ein Problem eskaliert, fangen wir Menschen an, es ernst zu nehmen und konkrete Lösungen umzusetzen – kann auch durchaus zu spät passieren oder zu falschen Konsequenzen führen. Meine Beobachtung ist allerdings, dass es eher zu sinnvollen Maßnahmen führt.
    Ich nenne mal die Ausbreitung von AIDS oder Ebola als Beispiel.
    Diese Krankheit bzw. Epidemie hat man auch gerne lange ignoriert bis sie mitten unter uns kroch und “an die Haustür klopfte”. In der Folge dieser Eskalationen wurde bzw. werden hier auch umfassende Gegenmaßnahmen ergriffen. AIDS ist heute schonmal medikamentös beherrschbar geworden. Gegen Ebola zumindest auch beträchtliche finanzielle Mittel in die Forschung gesteckt worden – was bei früheren, eher begrenzten Ausbrüchen nicht der Fall war.
    Ich sehe da zumindest auch die Chance, dass neue Möglichkeiten der Verarbeitung atmosphärischen CO2 oder emittierten CO2 gefunden werden können, die die heutigen Ansätze wie das aus meiner Sicht völlig absurde Wegspeichern von CO2 unterirdisch in ihrer Sinnhaftigkeit und Wirksamkeit weit übersteigen.

    Nichts desto trotz: das längst überfällige Abschalten von Kohlekraftwerken wäre schon ein großer erster Schritt gar nicht erst soviel CO2 zu emittieren…

  18. #18 Georg Hoffmann
    November 10, 2015

    @Thomas
    Das hoert sich aber doch ein bisschen so an, als ob wir alles auf eine Karte setzen: Irgendwann und nicht zu spaet gibt es ein technisches Wunder. Ich bin nicht sicher, ob das die beste Strategie ist

  19. #19 shader
    November 11, 2015

    Ich denke nicht, dass das Thomas so gemeint hat. Was ich ähnlich sehe, die Potentiale für positive technische Lösungen sind oft recht groß. Oft in ganz einfachen Dingen. Ich kann mich erinnern, als es Ende der 80er Jahre hieß, wir könnten eigentlich gar nicht auf FCKW verzichten. Das würde überall benötigt, also ist es illusorisch unsere Wirtschaftskreisläufe umzustellen. Wie man in nur wenigen Jahren sehen konnte, war es doch möglich, die Wirtschaft hat sogar die entsprechenden Ersatzstoffe auf dem Markt gebracht.

    Man darf nur nicht dem Irrglauben verfallen, die Technik werde immer rechtzeitig die richtigen Lösungen finden. Auch da wird es Grenzen geben. “Klimaskeptiker” wie Heller zum Beispiel hängen ja diesem Glauben nach, dass die Wirtschaft immer Lösungen finden wird, konventionelle Technologien immer wieder zu verbessern und weiterhin die Rohstoffe aus dem Boden uns holen. Er glaubt beispielsweise daran, dass es uns nie an Kohlenstoff und Metallen mangeln wird, weil genügend davon sich in der Erdkruste befinden. Lustigerweise verneint er aber das Potential der Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Elektrofahrzeuge nur ein bisschen preiswerter und leistungsfähiger zu machen, so dass sie eine echte Alternative zum Verbrennungsmotor sind. ^^

  20. #20 Karl Mistelberger
    November 11, 2015

    Der Vergleich mit dem Superjahr 1998 wird oft bemüht, wenn es darum geht zu behaupten, dass die Aufwärmung der Erde seit langem stagniert.

    Bei HadCRU4 liegt 1998 allerdings auf Platz 3, bei GISS auf Platz 5 und bei Berkeley scheint es gar nicht mehr unter den Top 5 auf.

  21. #21 Jonas Schimke
    November 11, 2015

    @shader,

    “Klimaskeptiker” wie Heller zum Beispiel hängen ja diesem Glauben nach, dass die Wirtschaft immer Lösungen finden wird, …. Lustigerweise verneint er aber das Potential der Wirtschaft, Wissenschaft und Technik, Elektrofahrzeuge nur ein bisschen preiswerter und leistungsfähiger zu machen, so dass sie eine echte Alternative zum Verbrennungsmotor sind. “

    Dabei ist Heller aber nicht der Einzige, der bei den von ihm favorisierten Techniken trotz aller Probleme (z. B. Atomkraft) stets ein märchenhaftes Entwicklungspotential unterstellt, dieses aber bei den abgelehnten Techniken (z. B. EE) total verneint. Auch eine Möglichkeit, sich seine Wirklichkeit zurecht zu basteln.

    Dabei scheint es einen neuen Werkstoff zu geben, der das Potential hat, bei der Stromerzeugung mitels Photovoltaik, der Energiespeicherung und der Elektromobilität einen qualitativen und quantitativen Durchbruch zu ermöglichen: Graphen!
    (bin gerade dabei, das Potential zu recherchieren)
    Sollten sich die in Aussicht gestellten Möglichkeiten als real erweisen, so können die atomar-fossilen Energieträger ein für alle Mal einpacken. Es bleibt spannend!

  22. #22 axel
    November 11, 2015

    @ Karl

    Die einzige Chance, die globale Erwärmung zu verschleiern, bieten also die Satellitendaten, weil dort der 98er ElNino überproportional verstärkt erscheint. Wenn man dort also 1998 startet, dann hat man (bis zum nächsten ElNino) gute Chancen auf einen Nulltrend. Kann mir aber nicht vorstellen, dass irgendjemand so unehrlich argumentiert 😉

  23. #23 gevert
    November 11, 2015

    Axel #22
    Kann mir aber nicht vorstellen, dass irgendjemand so unehrlich argumentiert 😉

    Monckton in seinem jüngsten Eike-Beitrag zumindest nicht. Der setzt beim Jahr 1997 an.

  24. #24 Olga Stuss
    November 11, 2015

    “Ich bin kein Klimawandel-Zweifler […] Aber”

    Dieses Argumentationsschema kommt mir aus der Flüchtlingsdebatte bekannt vor.

    http://www.spiegel.de/netzwelt/web/hetze-gegen-auslaender-im-internet-nennt-sie-terroristen-a-1045831.html

  25. #25 axel
    November 11, 2015

    @ Gevert

    Hurra! 1997!

  26. #26 Bleyfuß
    November 11, 2015

    Die Energiewende kommt in Gang, auch international. Die IEA macht folgende Voraussage (aus dem int. Wirtschaftsforum EE):

    Erneuerbare machen 50 Prozent des weltweiten Kraftwerkzubaus aus

    London – Die International Energy Agency (IEA) hat ihren neuen Weltenergieausblick vorgestellt, den „World Energy Outlook“ für das Jahr 2015 vorgelegt. Demnach steigt die Bedeutung der erneuerbaren Energien insbesondere im Stromsektor immer weiter an. Fast die Hälfte der 2014 weltweit neu installierten Kraftwerkskapazitäten basieren bereits auf erneuerbaren Energien.

    Zudem warnt die IEA davor, die derzeit niedrigen Ölpreise zu positiv zu bewerten. Eine längere Periode mit geringen Ölpreisen könnte Fragen der Sicherheit der Energieversorgung aufwerfen, weil die Abhängigkeit von einer kleinen Zahl von Ölproduzenten zunehme. Zudem bestehe das Risko eines deutlichen Preisanstiegs, wenn die Investitionen in der Ölindustrie ausbleiben.

    Mittleres Szenario: Ölpreis 2020 wieder bei 80 US-Dollar
    In verschiedenen Szenarien schätzt die IEA in ihrem Outlook die Entwicklung des Ölpreises ab. Im mittleren Szenario beispielsweise würde der Ölpreis bis 2020 wieder auf etwa 80 US-Dollar je Barrel ansteigen. Die IEA glaubt zudem, dass die Ölimporte von China bis 2040 in etwa fünf Mal so hoch wie die der USA werden. Die Ölimporte Indiens würden die Importe der gesamten EU dann locker übersteigen. IEA-Chef Fatih Birol stellte heraus, dass es ein gravierender Fehler sei, die Versorgungssicherheit nur an den Ölpreisen abzulesen. Die Zeitperioden geringer Ölpreise müssten vielmehr intensiv genutzt werden, um Lösungen für mögliche Versorgungsengpässe in der Zukunft zu finden.

    Ein weiterer zentraler Punkt im World Energy Outlook ist das absehbare Ende des weltweiten Kohlebooms. Der Höhepunkt des Kohleverbrauchs in China sei bereits nahe. Dies gehe einher mit einem nachlassenden Wirtschaftswachstum im Land der Mitte. Indien, das im Outlook einen wichtigen Raum einnimmt, rückt in den Fokus der Energiefragen. Hohes Wirtschafts- und Bevölkerungswachstum bei einem bislang geringen Pro-Kopf-Energieverbrauch würden die Nachfrage dort stark ansteigen lassen.

    Erneuerbare werden Anfang der 2030er Jahre zur Stromquelle Nummer eins
    Insgesamt werde die Energienachfrage weltweit zwischen 2013 und 2040 um etwa ein Drittel ansteigen, so die IEA. In vielen Märkten werden dabei die Energieeffizienz-Technologien eine wichtige Rolle spielen, wobei die günstigen Ölpreise diese Entwicklung ein wenig untergraben könnten.

    Hinsichtlich der bevorstehenden UN-Klimakonferenz in Paris sehe man deutliche Anzeichen für eine weltweite Energie-Transformation. Die erneuerbaren Energien, die inzwischen zur zweitwichtigsten Stromquelle nach der Kohle geworden sind, machten 2014 knapp die Hälfte der insgesamt installierten Kraftwerkskapazitäten rund um den Globus aus. Zudem unterliege inzwischen rund ein Viertel des weltweiten Energieverbrauchs bestimmten Regularien zur Einhaltung von Energieeffizienz-Standards.

    Aus Sicht der IEA und mit Blick auf die zahlreichen Länderbeiträge zum Klimaschutz im Vorfeld der Konferenz entwickeln sich die erneuerbaren Energien in der Zeit bis 2040 zur dominierenden Form der Energieversorgung. Der Einsatz regenerative Energien wird weltweit wachsen mit einem starken Fokus auf der Stromerzeugung. Laut IEA werden die Erneuerbaren die Kohle als wichtigsten Stromlieferanten etwa Anfang der 2030er Jahre ablösen. Demnach werden erneuerbare Energien 2040 in der EU etwa 50 Prozent, in China und Japan etwa 30 Prozent und in den USA und Indien etwa 25 Prozent der Erzeugung abdecken.

    Quelle: IWR Online
    © IWR, 2015

  27. #27 treverer
    November 11, 2015

    mal wieder die realitaet, die den ideologisch beherrschtenn eeg gegnern (fo, lmd, etc. pp.) einen strich durch ihre wahrnehmung machen:

    http://www.iwr.de/news.php?id=28595

    50 wea anlagen aus den 80ern und 90ern werden ersetzt durch 12 wea. bisherige windparkleistung: 15MW, nach repowering 90MW. also 1/4 anlagen bei 6facher leistung. wobei der ertrag wohl noch einen hoeheren faktor hat… finde ich imposant und geil…

  28. #28 treverer
    November 11, 2015

    ach so, wichtig noch: ich unterstelle gleichen flaechenverbrauch. solch effizienzsteigerungen moechte ich bei fossil und atom mal sehen…wird es aber kaum geben, da die erschliessung solcher ressourcen ja immer aufwaendiger wird. sieht man ja an fracking und schiefferoel…

  29. #29 treverer
    November 11, 2015
  30. #30 axel
    November 12, 2015

    Bleyfuß, treverer

    Sollten wir das nicht lieber im “Dies-und-das-Thread” diskutieren?

  31. #31 Bleyfuß
    November 12, 2015

    Schon, aber Sie meinten selber mal, eigentlich ist die Klimadiskussion im engeren Sinne durch, nun stünde die Diskussion um Handlungsoptionen im Vordergrund.

  32. #32 Treverer
    November 12, 2015

    @axel

    hmm, ich mache da eh kaum noch einen unterschied. was soll man hier – bei diesem thema – auch diskutieren? so einen blödsinn wie etwa von FO? ich z.b. schaue hier nicht rein, weil sich die diskussionen lohnen, sondern weil es immer wieder links auf interessante inhalte gibt, die ich von mir aus nicht auf dem schirm habe. und genauso handhabe ich es auch: ich poste dann links auf dinge, von denen ich denke, sie sind für andere interessant, aber werden von anderen hier nicht so regelmäßig nachgeschaut. als beispiel eben sowas wie eeg umlage konto oder ag-energiebilanzen mit primärenergiebedarf oder eben stromproduktionsdaten…

  33. […] Bei Primaklima habe ich erfahren, dass nicht nur die GISS-Datensätze, sondern auch andere ein recht klares Bild einer Klimaänderung (Im Sinne einer Erwärmung) zeichnen. […]

  34. #34 gevert
    November 13, 2015

    @ Axel #25

    Hurra! 1997!

    Sie wissen doch ganz genau, dass es bei einer Trendanalyse einen ganz schönen Unterschied macht, ob man 1998 oder 1997 beginnt. Sie haben doch selbst die 1998-Ansätze als letzte Versuche der Skeptiker beschrieben. Ihr ironisches “Hurra!” für 1997 ist fehl am Platze.

  35. #35 axel
    November 13, 2015

    Gevert (#34)

    Ist das ihr ernst oder schon Satire?

    Ein Ausreißer in den Daten verändert den Trend massiv, wenn er am Rand des Intervalls ist. Ist er in der Mitte, dann macht er nix böses. Ob der Ausreißer nun ganz links oder um ein paar Einheiten verschoben immer noch am Rand ist, beeinflusst das verfälschte Ergebnis kaum.

    Moncktons Trendanalysen mit dem Ausreißer links sind “just for entertaining purpose”. Wer darin Wahrheiten und tiefere Einsichten über den globalen Trend verortet, ist ein Idiot. Oder Skeptiker. Oder beides 😉

  36. #36 shader
    November 13, 2015

    @gevert, ob ein El Nino im Jahr 0 oder 1 einer Zeitreihe beginnt, ist nun wirklich nicht entscheidend. Der Leverage-Effekt auf die lineare Ausgleichsgerade ist in beiden Fällen hoch.

  37. #37 Christian
    November 13, 2015

    @ Axel

    Jep, muss sich um Satire handeln. Gäb ja auch andere Möglichkeit alles höher Sigma 3 mit den Mittelwert der benachbarten Werten (also t-1 und t+1) zu ersetzen. Macht man aber nicht, weil wir hier ja keine Fehler, sondern reale Messwerte haben 🙂

  38. #38 axel
    November 13, 2015

    Wir haben Monckton hier noch nie ernsthaft diskutiert, gibt ja auch keinen Grund dafür. Wenn wir es getan hätten, dann müsste man sich mal mit Moncktons seltsamer Definition von “hiatus” beschäftigen.

    Kleines ausgedachtes Beispiel (vielleicht ja sogar real)
    2010 bis heute: positiver Trend, Erwärmung
    2009 bis heute: siehe oben
    2008 bis heute: siehe oben
    ………….
    ………….
    1999 bis heute: siehe oben
    1998 bis heute: kein positiver Trend
    1997 bis heute: kein positiver Trend
    1996 bis heute: positiver Trend
    usw

    Monckton: Hiatus seit 1997, seit 1997 keine globale Erwärmung

    Über diese Interpretation staunt jeder. Außer er ist Skeptiker, dann hinterfragt er so etwas erst gar nicht.

  39. #39 axel
    November 13, 2015

    Zum Abschluss:

    Wie fragil Moncktons Konzept eines “Hiatus” ist, zeigt sich in seinen eigenen Worten (übernommen von EIKE):

    Vom nächsten Monat an wird sich der Stillstand möglicherweise dramatisch verkürzen und kann sogar eine Zeitlang völlig verschwinden.

    Auf deutsch: In dem Moment, wo wir den El Nino ähnlich wie 1998 in den Satellitendaten sehen werden, verkürzt sich der Hiatus auf 0 Jahre und 0 Monate. Heute also noch 17 Jahre Hiatus, nächstes Jahr plötzlich kein Hiatus.

    Was folgt daraus? Im Grunde, dass Moncktons Definition eines Hiatus unzweckmäßig ist.

    Sollte jeder verstehen können. Auch ein Gevert.

  40. #40 shader
    November 13, 2015

    Das erfordert doch sofortige Hilfsmaßnahmen. Rettet den Hiatus, er droht dramatisch abzunehmen oder gar völlig zu verschwinden. Die Existenzgrundlage vieler Skeptiker ist ernsthaft bedroht.

    Die eigentliche Ironie besteht ja darin, dass ich mir sogar einen sehr langen Hiatus wünsche. Am besten so einen 200-Jahre-Hiatus, damit auch nachkommende Generationen von mir abgesichert sind. Aber ich wünsche mir genauso den Weltfrieden, die Abschaffung der körperlichen Gewalt, keinen Welthunger mehr, ein erfülltes Sexualleben für alle, den Meistertitel für den VfB und wieder einen deutschen Schachweltmeister. Ja, das wird man sich doch noch wünschen dürfen!!! Wenn man sich das nicht mehr wünschen darf, dann….dann….ist das nicht mehr mein Land.

  41. #41 gevert
    November 14, 2015

    Axel #35
    Ob der Ausreißer nun ganz links oder um ein paar Einheiten verschoben immer noch am Rand ist, beeinflusst das verfälschte Ergebnis kaum.

    shader #36
    ob ein El Nino im Jahr 0 oder 1 einer Zeitreihe beginnt, ist nun wirklich nicht entscheidend. Der Leverage-Effekt auf die lineare Ausgleichsgerade ist in beiden Fällen hoch.

    Mir wurde in einem solchen Fall mal empfohlen, einfach nachzurechnen. Ich habe es jetzt getan:

    Mit den RSS-Monatsdaten
    Trend 1997 bis 2014: 24.6131 -0.00846429 x
    Trend 1998 bis 2014: 28.1164 -0.0353839 x
    Dabei steht x für ein hundertstel Grad C pro Monat

    Mit umgerechneten Jahresdurchschnittswerten
    Trend 1997 bis 2014
    24.6015 -0.0954584 x
    Trend 1998 bis 2014
    28.1923 -0.41142 x
    Dabei steht x für ein hundertstel Grad C pro Jahr

    Halten Sie das für vernachlässigbare Unterschiede?

  42. #42 gevert
    November 14, 2015

    Axel #39
    Was folgt daraus? Im Grunde, dass Moncktons Definition eines Hiatus unzweckmäßig ist.

    Sollte jeder verstehen können. Auch ein Gevert

    Versteht er doch längst. Erinnern Sie sich an die Diskussion um Karl et al. ?Ich habe seinerzeit gesagt. Kurzfristige Analysen können einen Hiatus weder belegen noch widerlegen. Widerlegen schon gar nicht können einen Hiatus im übrigen auch die hier immer wieder gefeierten neuen Temperaturrekorde nicht.

  43. #43 Random
    November 14, 2015

    Wobei den ‘Hiatus” (Hiatussen?! 🙂 ) doch schon seit längerem ein unsterbliches Denkmal gesetzt worden ist…

    http://www.skepticalscience.com/graphics.php?g=47

    Womit doch ein für alle Mal bewiesen wäre, dass es seit den 70er Jahren ständig nur kälter wird…

  44. #44 shader
    November 14, 2015

    @gevert, der Unterschied zwischen den beiden Zeiträumen beträgt 0,0316°C pro Jahrzehnt. Ja, in Anbetracht der Fehlertoleranzen halte ich den Unterschied für nicht sonderlich groß.

  45. #45 Christian
    November 16, 2015

    @ all

    Nino 3.4 nach Wochenbericht erstmals bei 3.0K, wenn ich das richtig gesehen habe, dürfte das gleichzeitig auf die größte positive gemessene Anomalie in dieses Gebiet sein?!

    Auch sind die ersten Oktober-Daten da:

    JMA verzeichnet ein deutlich neuen Rekord im Oktober 2015 (http://ds.data.jma.go.jp/tcc/tcc/products/gwp/temp/oct_wld.html) und liegt damit schlappe +0.19K über den Rekord von 2014.

  46. #46 shader
    November 16, 2015

    Damit ist 2015 der Beginn eines neuen Hiatus. 😉

  47. #47 Christian
    November 16, 2015

    Eher 2016 was noch nen Stück wärmer werden dürfte, dank El-Nino-Delay 🙂

  48. #48 Treverer
    November 16, 2015

    wurde der erste absatz von axel b. geschrieben, ohne es kenntlich zu machen?

    http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/el-nino-wetterphaenomen-verstaerkt-sich-weiter-a-1063059.html

    der rest ist doch einfach DPA…

  49. #49 Treverer
    November 16, 2015

    neue pause ab 2016? bis 2030 also? was wird bis dahin sein? grün schwarz beschließt ein kohleaustiegsgesetz. mein sohn wird groß sein, ich alt. fo trägt sauerstoffmaske. lmd beleidigt gott. es gibt einen kurdenstaat. ein islamistischer staat hat einen mittelmeerhafen. und für unsere wackeren kämpfer noch schlimmer: über 50ee beim strom. merkel ist bundespräsidentin. deutschand hat 10mio muslime mehr, zugleich 10 mio christen weniger… fc bayern nochmals 10x fussballmeister…es gibt ihn: den fortschritt… 🙂

  50. #51 axel
    November 17, 2015

    Glückwunsch an Christian. Er hat das Durchbrechen der +1,00° bei GISS vorhergesagt, ich war da skeptisch.

  51. #52 axel
    November 17, 2015

    Ist das jetzt ein “boost” oder ein “surge”? Die Skeptiker sind dieses Mal auffallend langsam mit der kreativen Begriffsbildung 😉

    @ gevert

    Erinnern Sie sich an die Diskussion um Karl et al.? Ich habe seinerzeit gesagt. Kurzfristige Analysen können einen Hiatus weder belegen noch widerlegen.

    Man beachte: “Hiatus” ist kein wiss. Begriff, sondern skeptische PR. Es gibt keine allgemeingültige Definition, Moncktons hatten wir schon. Wenn jemand damit einen Trend kleiner gleich Null meint und auf einen Zeitraum aus der NOAA-Zeitreihe verweist, dann kann man das sehr wohl widerlegen. Man zeige einfach, dass der Trend dort größer null ist.

    Ich finde, Karl hätte auf der Pressekonferenz nicht über außerwiss. Begriffe sprechen sollen. Bei uns geht es ja um Wissenschaft. Da war wohl eine gewissen Genugtuung und Häme mit im Spiel, wir fühlen angesichts des boosts ja gerade ganz ähnlich 😉

  52. #53 Christian
    November 17, 2015

    @ Axel #51

    Ist an sich keine Kunst und war sehr wahrscheinlich, warum waren sie den Skeptisch?

  53. #54 axel
    November 17, 2015

    Weil es in den letzten paar Monaten bei GISS immer so ein halbes Zehntel kälter war als ich vorher dachte. Du hattest uns ja schon angedeutet, dass die kalte Antarktis passe ist. Aber dass sie direkt soo warm wird….
    http://data.giss.nasa.gov/cgi-bin/gistemp/nmaps.cgi?sat=4&sst=6&type=anoms&mean_gen=10&year1=2015&year2=2015&base1=1951&base2=1980&radius=1200&pol=rob

  54. #55 Christian
    November 17, 2015

    Naja ist halt auch bissal Glück dabei, ich nehme mal an du nimmst als Nährungswert GFS oder die NCEP/NCAR-Reanalysis her?. Glück insofern, weil GISS interpoliert und so war es quasi die letzten Monate oft so, dass GISS ein wenig zu kühl in der Antarktis war, nun hat sich das umgekehrt, diesmal tendenziell eher zu warm in der Antarktis.

  55. #56 axel
    November 17, 2015

    ich nehme mal an du nimmst als Nährungswert GFS oder die NCEP/NCAR-Reanalysis her?

    (Nee, die Arbeit lasse ich andere machen. Ich gucke zu Monatsanfang bei Nick Stokes vorbei. Einer seiner beiden Datensätze verhält sich recht ähnlich zu GISS. Aber psst, nicht weitererzählen)