Wer als Forscher in einem Bereich arbeitet, in dem teilweise mit und an Tieren gearbeitet wird, der kennt die Diskussionen. Sobald das Tabuwort “Tierversuche” fällt, kochen die Emotionen hoch. Das ist einerseits verständlich, andererseits sind Tierversuche manchmal unvermeidlich.

So wie hier: für einen Test einer Substanz, die die Blutgerinnung verhindern soll, ist in diese spezielle Apparatur ein Mäuseherz eingespannt. Das ist sicher nicht jedermanns Sache, aber die Labormaus hilft Leben zu retten – sie ist der heimliche Helfer der Medikamentenforschung.

Mit diesem Foto wurde Martin Joppen im Wettbewerb “Bilder der Forschung” 2009 nominiert.

Kommentare (1)

  1. #1 Tierrechte = 0
    Januar 6, 2010

    Wir haben nicht das Recht an Tieren zu experimentieren.

    Wen interessieren schon Mäuse und Ratten?
    Tag für Tag sterben Mäuse und Ratten in internationalen Versuchslabors – in manchen Ländern, in der USA zum Beispiel, genießen sie nicht nicht einmal den geringsten Schutz durch staatliche Gesetze. Genau wie Hunde und Katzen können auch sie Schmerz empfinden; Studien haben gezeigt, dass diese Tiere sehr intelligent sind und tolle Mütter abgeben. Sie würden ihr eigenes Leben riskieren, um ihre Freunde zu retten. Doch obwohl Mäuse und Ratten 95% aller im Tierversuch eingesetzten Tiere repräsentieren, hat kaum jemand Mitleid mit ihnen.

    http://zeec.de/video/95479/1815/wen-interessieren-schon-maeuse-ratten-