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Wie kann die Wissenschaft in Zeiten des Web 2.0 am besten überzeugen? Was fördert Veränderungsbereitschaft? Wurden Wirtschafts- und Medienkrise für Innovationen im Wissenschaftsjournalismus genutzt – investigativer, interaktiver, professioneller? Wie könnte eine gute Wissenschaftskommunikation auch bei Berufungen und Förderanträgen eine Rolle spielen? Solche Fragen diskutieren 40 der renommiertesten Experten im Rahmen einer Trendstudie, deren Ergebnisse ich heute erstmals in Mannheim präsentieren durfte.

In den folgenden Postings sind die 56 Thesen geordnet in 7 Themenkomplexe. Einfach mitdiskutieren, eigene Erfharungen einbringen:

= Zukunft der Wissenschaftskommunikation
= Akzeptanz als Kommunikationsziel?
= Wirtschaftskrise = Medienkrise?
= Wissenschaft als Prozess?
= PUS oder SUP?
= Wissenschaftsmedien und das Web?
= PR oder Journalismus?

500 Jahre nach Luther habe ich diese Thesen natürlich nicht an die Kirchentür geschlagen, sondern dachte mir, Slideshare sei da etwas zeitgemäßer… ;-)

WKTdelphi

Kommentare (19)

  1. #1 Lotek
    2. Dezember 2010

    Detailfrage: Was sagt die Grafik zu den Einwerbungen für Science-Center auf Folie 14 aus?

  2. #2 christine
    8. Dezember 2010

    Hallo Herr Gerber,

    ich würde ihren Blog gerne als RSS feed abbonieren, aber gerade [sic] taucht in der RSS abo-liste von science blogs nicht auf….

  3. #3 Alexander Gerber
    10. Dezember 2010

    @ Lotek:

    Wenn es um das „Making‐of“ von Wissenschaft geht, dann sehen die Delphi-Experten vor allem zwei Seiten in der Pflicht:
    1. (natürlich) das Bildungssystem, das die Erfahungsprozesse des „Wissenschaffens“ viel stärker vermitteln müsse sowie
    2. den Wissenschaftsjournalismus (100% der bisherigen Experten sehen hier Nachholbedarf)

    Ein Weg bzw. mögliches / erfolgreiches Format hierfür könnte die Personalisierung sein, mit sich die Begeisterung der Wissenschaftler gut vermitteln lasse.

    Großes Potenzial wird außerdem in Science Centern gesehen (95% der Experten). Dieses große Potenzial jedoch steht in krassem Missverhältnis zu den vor einem Jahr in der bislang umfassendsten Branchenumfrage erhobenen Situation in der Community:
    http://www.slideshare.net/AlexanderGerber/gerber-wk-trends-2009-umfrage
    (Folie 18)
    Die Befragung damals hatte nämlich gezeigt, dass gerade bei den Science Centern besonders große Budgetprobleme herrschen. Auf die Frage, wie sich die Wirtschaftskrise auf die Finanzierung dezentraler Bildungsangebote im Wissenschaftsbereich auswirke, hatten 78% der 37 befragten Vertreter geantwortet, es sei binnen Jahresfrist schwieriger geworden, Unternehmen bzw. Stiftungen für eine Förderung zu gewinnen, also dafür, Science Center oder ähnliche Ausstellungen und Initiativen zu unterstützen (21% waren sich bei dieser Frage „unsicher“). Die gleiche Frage zur Förderung durch die öffentliche Hand beantworteten 63% mit „schwieriger“, 7% mit „leichter“ (siehe Link).

    Ergo: Wenn das Potenzial zur Vermittlung des „Wissenschaffens“ durch derlei Ausstellungen wirklich so groß ist wie vermutet (vgl. Delphi), dann wird deren Finanzierung (zumindest aus Sicht der Betroffenen Center) ganz eindeutig dieser Chance nicht gerecht.

    Sorry übrigens wegen der späten Antwort – zuerst Dienstreise und dann auch noch die Grippe… ;-)
    –ag

  4. #4 Alexander Gerber
    10. Dezember 2010

    @ christine:

    Die RSS-Funktion ist etwas versteckt oben in der Menüleiste. Dieser Link hier sollte funktionieren:

    http://feeds.feedburner.com/ScienceBlogs/SIC

    Falls nicht, bitte einfach nochmal Bescheid geben. Wo kann man denn Ihnen “folgen”?

    ;-)

    –ag

  5. #5 Florian Freistetter
    11. Dezember 2010

    War das jetzt nur ein Witz mit dem Titel oder warum ist der Beitrag heute wieder nach vorn gePUSHt worden?

  6. #6 Alexander Gerber
    11. Dezember 2010

    …momentan PUSHt er sich ganz gut von alleine. Rund tausend views in einer Woche auf die Folien bei Slideshare. Vorhin hatte ich den Beitrag noch etwas aufgehübscht und ihn dabei wohl nicht nur “aktualisiert”, sondern neu veröffentlicht, wie es aussieht…

    ;-)

    Cheerio
    –Alex Gerber

  7. #7 Nele
    11. Dezember 2010

    Mhm. Ja. Ein wenig dünn das ganze; von Thesen würde ich nicht sprechen, ich sehe da nur eine Reihe von Umfrageergebnissen, also ein wenig Rohmaterial.

    Was soll das ganze dem geneigten Leser jetzt sagen?

  8. #8 Alexander Gerber
    11. Dezember 2010

    …Anstoß für eine Diskussion, die wir dann in unsere ausführlichen Überlegungen einfließen lassen. Die Freikommentare der Experten geben natürlich ein viel differenzierteres Bild zu den Theman ab als die eher holzschnittartigen Thesen. Am Ende werden dann Roadmaps zu den “großen Fragen” der Wissenschaftskommunikation stehen — verspreche ich jetzt einfach mal so… ;-)

    –ag

  9. #9 Nele
    11. Dezember 2010

    “Roadmaps”, “Thesen”, die keine sind, Powerpointpräsentationen, Denglisch und unbeholfenes Deutsch – ich habe irgendwie meine Zweifel, dass man die Kommunikation zwischen Wissenschaftsbetrieb und Öffentlichkeit wirklich mit den Standardstrategien eines BWL-Seminars lösen können wird.. ;>

  10. #10 Internet Business
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    5. November 2015

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    10. November 2015

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