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Mit verlässlicher Regelmäßigkeit kocht seit Jahren die Debatte hoch, warum sich viele Journalisten und Wissenschaftler angeblich so schlecht verstehen — jüngt zum Beispiel im Herbst 2011 durch den Appell in UK (“Forscher bieten dem Boulevard die Stirn“). Diese ganze Debatte hat nun der Wissenschaftsjournalist Ed Yong in einem Blog des Discover Magazine versucht in ein einziges Schaubild zu bringen: “Every ‘scientists-versus-journalists’ debate ever, in one diagram“. Offenbar fühlt er sich zu unrecht mit schlechten Journalisten in einen Topf geworfen. Der Qualitätsjournalismus sitze dies ebenso aus wie die Qualitätsforschung. Bei uns würde man wohl sagen: Die wulffen! Ed fordert: “Let’s do better.”

Kommentare (2)

  1. #1 Thilo
    27. Januar 2012

    Die wulffen? Inwiefern? Nehmen die alle Rabatte mit oder schimpfen die auf der Mailbox?

  2. #2 Alexander Gerber
    27. Januar 2012

    @Thilo: Bin mal gespannt ob / wann und falls ja wie das tatsächlich im Duden landet. Warum gibt es übrigens bisher weder einen Lemma noch einen Wiktionary- oder Enzyklo-Eintrag dazu? Schließlich hat es “hartzen” ja auch zum Teil geschafft. Viele sehen neben den beiden von dir genannten Bedeutungen wohl noch eine dritte (die auch ich hier meinte), nämlich die “Arroganz der Macht”, die sich beispielsweise durch “Aussitzen” äußert…
    Immerhin. Bei SPRACHNUDEL gibt’s schon einen Anfang:
    http://www.sprachnudel.de/woerterbuch/wulffen