bild_der_wissenschaftGeballtes und spannendes Wissen in Buchform. Doch welcher Titel soll es sein? Dieser Frage geht in diesen Monaten Bild der Wissenschaft wieder auf den Grund und zeichnet die besten Wissensbücher des Jahres 2013 aus, mittlerweile zum 21. Mal. Neu ist: Seit drei Jahren können nun auch wir Leser als sogenannte zwölfte Stimme neben der elfköpfigen Jury mit abstimmen. Die Zeitschrift lockt dabei für die Teilnahme mit Buchpreisen. In jedem Fall liest sich die Wahlliste wie ein guter Ratgeber für die spannende Herbstlektüre. Die sechs Buchkategorien beleuchten dieses Mal Überblick, Brisanz, Originalität, Ästhetik, Unterhaltung und Perspektive der ausgewählten Bücher. Wer noch teilnehmen möchte, kann das folgende Wahlformular bis zum 22. August 2013 einschicken und auf einen Preis hoffen.

>> Zum Wahlformular

 

Kategorie Überblick:

  • E.O. Wilson: Die soziale Eroberung der Erde
  • Das Psychologie-Buch
  • Wolfgang Seidel: Die Weltgeschichte der Pflanzen
  • Jared Diamond: Vermächtnis
  • Douwe Draaisma: Das Buch des Vergessens
  • Michio Kaku: Die Physik der Zukunft
  • Eric Kandel: Das Zeitalter der Erkenntnis
  • Joachim Wambsganß (Hrsg.): Universum für alle

 

Kategorie Zündstoff:

  • Gerd Gigerenzer: Risiko
  • Manfred Lütz: Bluff! – Die Fälschung der Welt
  • Allen Frances: Normal
  • Callum Roberts: Der Mensch und das Meer
  • Martin Winckler: Es wird leicht, du wirst sehen
  • Christian Weymayr, Nicole Heißmann: Die Homöopathie-Lüge
  • Eric Schmidt, Jared Cohen: Die Vernetzung der Welt
  • Olaf Fritsche: Die neue Schöpfung
  • Thomas Eversberg: Hollywood im Weltall
  • Graben für Germanien

 

Kategorie Überraschung:

  • Sarah Leavitt: Das große Durcheinander
  • David Blatner: Extremwelten
  • Atul Gawande: Die Checklist-Strategie
  • Brian Clegg: Die Vermessung des Körpers
  • A. Hamann, R. Leinfelder, C. Zea-Schmidt (Hrsg.): Die große Transformation
  • Axel Wagner: Das Tier in dir
  • Sam Kean: Doppelhelix hält besser
  • Nassim Nicholas Taleb: Antifragilität
  • Cord Riechelmann: Krähen
  • David Wagner: Leben
  • Chad Orzel: Einsteins Hund
  • Reto Martin, Bruno Siegenthaler: Zeitschichten
  • Richard Dawkins: Der Zauber der Wirklichkeit
  • Thomas Wynn, Frederick L. Coolidge: Denken wie ein Neanderthaler

 

Kategorie Ästhetik:

  • George Steinmetz: Wüsten von oben
  • R. Grauel, J. Schwochow, R. Klanten: Deutschland verstehen
  • Yann Arthus-Bertrand, Brian Skerry: Der Mensch und die Weltmeere
  • Frank Jacobs: Seltsame Karten
  • Dieter Schonlau, Sandra Hanke: Regenwälder
  • Future Green
  • Mark Laita: Schlangen

 

Kategorie Unterhaltung:

  • Jean Echenoz: Blitze
  • Elizabeth Gilbert: Das Wesen der Dinge und der Liebe
  • James Meek: Liebe und andere Parasiten
  • Yannick Grannec: Die Göttin der kleinen Siege
  • Bettina Gartner: Wie der Tod das Lieben lernte
  • M. Puntigam, W. Gruber, H. Oberhummer: Gedankenlesen durch Schneckenstreicheln
  • Reinhard Jirgl: Nichts von euch auf  Erden
  • Sibylle Knauss: Fremdling
  • Katharina Hagena: Vom Schlafen und Verschwinden
  • Masha Gessen: Der Beweis des Jahrhunderts

 

Kategorie Perspektive:

  • Gerd Schneider: Der letzte Code
  • A. Rösler, Ph. Sterzer, K. Pannen: 29 Fenster zum Gehirn
  • Graham L. Banes: Leben!
  • Peter Laufmann: Wo kommst du denn her?
  • Alice Roberts: Die Anfänge der Menschheit
  • Optische Täuschungen
  • Hélène Rajcak, Damien Leverdunt: Unglaubliche Geschichten von ausgestorbenenTieren
  • Gabi Kautzmann: Essen und Trinken mit der Maus
  • Sean Connolly: Mathe voll gefährlich

 

Ein Gastbeitrag von Christian Siegel, Assistent in unserem Bonner Büro

Kommentare (5)

  1. #1 peer
    16. August 2013

    Hm,
    habe ich leider noch gar bichts von gelesen… Irgendwelche Empfehlungen?

    (Immerhin habe ich schon andere Buche von Kaiko und Kean gelesen).

  2. #2 Alexander Gerber
    16. August 2013

    Ich persönlich würde mich wohl an die Rubrik halten, die hier “Zündstoff” heißt, aber das ist vielleicht auch eine Charakterfrage… ;-)

    Schmidt&Cohens “Vernetzung der Welt” jedenfalls soll tatsächlich viele neue Denkanstöße geben, und gerade weil IKT ist ja mehr denn je der Innovationstreiber für nahezu alle Forschungsbereiche geworden ist, sind die gesellschaftlichen Auswirkungen (NSA-Debatte etc.) unbedingt jede Diskussion wert. Ob ausgerechnet Google-Mensch Schmidt da allzu selbstkritisch rangehen wird? Bin gespannt und werde im Herbst wohl mal meine Nase reinstecken.

    Wenig oder aber alles falsch machen kann man natürlich mit Richard Dawkins, denn an ihm scheiden sich je bekanntlich ganz besonders die Geister. Siehe hierzu auch: “Wie die ‘Brights’ nach Deutschland kamen” >> http://scienceblogs.de/sic/2011/12/26/brights/

    Mal was ganz anderes zum Thema “Wissen” wäre “Future Green” — eine Sammlung zum Thema Design. Das wäre wohl was für abends vorm Kamin…

  3. #3 Stefan W.
    http://demystifikation.wordpress.com/2013/08/15/wieso-geloscht/
    17. August 2013

    Wieso nicht gleich die Bücher des Jahrhunderts wählen? :)

  4. #4 peer
    17. August 2013

    Stimmt, Dawkins kenne ich natürlich auch – wenn auch nicht das entsprechende Buch. Ich weiß, dass das blöd ist, aber mir ist der Mann durch seine Ausfälle in letzter Zeit mittlerweile so unsympathisch, dass ich keine Motivation habe, seine neueren Werke zu lesen…
    Danke für die Tipps!

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    19. November 2014

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