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Film existiert schon seit langer Zeit und so manches mal wünscht man sich, man hätte Filmaufnahmen aus vergangener Zeit um zu sehen, wie damals der Alltag aussieht.

Nichts einfacher als das, zumindest wenn man in San Francisco lebt. Seit 10 Jahren präsentiert Rick Prelinger am Ende des Jahres die Show “Lost Landscapes of San Francisco” mit Filmen aus verschiedenen Epochen von San Francisco. Darunter Amateurfilme und Aufnahmen für Filmszenen, die den Alltag zeigen sollen, aber auch anderes – wie ein Trickfilm gegen Anarchisten von 1916 (bei Minute 26).

Das ganze ist dabei nicht als Filmvorführung gedacht, sondern als Show. Alle gezeigten Szenen sind stumm und das Publikum wird dazu aufgefordert sich darüber zu unterhalten. Leider gibt es keine Mikrophone im Publikum, so dass man nur die Stimme von Rick selbst hört, der (meistens) erklärt woher die Aufnahmen kommen. Eine lange Sequenz am Anfang zeigt die Stadt nach dem Erdbeben von 1906, mit Autos, Pferdewagen und Fahrrädern auf der Straße. Aber es sind auch alle anderen Epochen vertreten, bis auf die (hinlänglich bekannte) neuere Zeit.

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(Bilder sind Screenshots aus dem Film)

Die Einführung macht übrigens Steward Brand, der auch die Long Now Foundation mit begründet hat (die auch die Show organisiert).