Von Ishinomaki, Rikuzentakata, Higashimatsushima, Kesenuma, Natori, Kamaishi, Otsuchi, Sendai, Yamamoto, Minamisoma, Yamada, Onagawa, Minamisanriku, Soma, Miyako, Ofunato, Iwaki, Watari, Tagajo, Iwanuma, Namie, Shinchi, Okuma, Shichigahama, Rifu, Noda, Futaba, Oarai, Obanazawa, Asahi, Shiogama, Tomioka, Tanohata, Shirakawa, Naraha und Sukagawa.

Um nur die Städte zu nennen, die am 11. März 2011 mehr als zehn Tote zu beklagen hatten. (Quelle)

Kommentare (6)

  1. #1 schorsch
    11. März 2016

    Japan mag vielleicht den Toten danken, aber sicher nicht ihnen gedenken. Wie wär’s mit ‘Japan gedenkt der Toten’?

    Oder soll die Verwendung dieser Gruselgrammatik den Schlagzeilenfaktor erhöhen?

    • #2 wasgeht
      11. März 2016

      Menschen sterben. Sprachen leben.

  2. #3 ElSaxo
    11. März 2016

    Bald müssen wir auch des Genitivs gedenken.

  3. #4 Bleibtreu
    11. März 2016

    Die Demagogen von SPON formulieren da geschickter:

    “Japan hat der Opfer der von einem Erdbeben ausgelösten Tsunami- und Atomkatastrophe vor fünf Jahren gedacht, bei der 19.000 Menschen ums Leben kamen.”

  4. #5 Lercherl
    11. März 2016

    Und orf.at ignoriert den Tsunami überhaupt: http://orf.at/stories/2326662/ (viele andere, vor allem deutschsprachige, Medien wohl ebenfalls).

  5. #6 schorsch
    15. März 2016

    @wasgeht: Manchmal gammeln Sprachen nur noch vor sich hin. Keine würdige Umgebung für ein Totengedenken.