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Pünktlich zum ersten Advent sind einmalige Fotobeweise aufgetaucht: Die Kreuzigung Jesu, die Arche auf dem Ararat, die Teilung des roten Meers beim Auszug des Volkes Israel. Gestochen scharfe Farbfotos aus der Vogelperspektive. Da damals noch keine Flugzeuge oder Satelliten existierten, müssen die Bilder von Gott persönlich gemacht worden sein, um selbst sein Wirken zu dokumentieren.

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Die Kreuzigung Jesu. Das mittlere soll dem Vernehmen nach für den Sohn Gottes reserviert worden sein.

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Die Arche auf der Spitze des Ararat. Die Tiere sind leider bei der vorhandenen Auflösung nicht zu erkennen.

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Teilung des Roten Meers beim Auszug des Volkes Israel aus Ägypten. Moses selbst ist auf dem Foto nicht auszumachen.

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Unbekanntes Motiv. Vielleicht hat Gott hier die Kamera ausprobiert.

Fotos von der Seite von Cream Studios. Name der Serie: God’s Eye View. Gefunden via I am Jeriko.

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Kommentare (14)

  1. #1 rocardo
    30. November 2008

    Ich wüsste gerne mit welchem Fotoapparat Gott die Aufnahmen gemacht hat. Dazu wären die technischen Daten interessant (Blende, Verschlusszeit, Objektiv, Lichtstärke, etc…) Die göttlichen Bilder wären für den Hersteller ein Gottesgeschenk bezüglich Werbung. Und waren das noch analoge Bilder oder hat Gott schon digital fotografiert?

    Übrigens, das letzte Bild ist das Paradies. Adam und Eva haben sich bloß versteckt, weil sie nach dem Genuss der Frucht der Erkenntnis Angst vor Gottes Beweisfoto haben.

    Habe mich köstlich amüsiert, danke für den humorvollen Beitrag.

  2. #2 Samin
    30. November 2008

    Hübsch gemacht, mich würden eher die Nachberarbeitungsprogramme interessieren die Gott genutzt hat.
    Und frecher Weise sind die Bilder auchnoch in völlig falscher Reihenfolge (Arche-Moses-Jesus wäre richtig) und zum letzten Bild, vielleicht ist das das erste Bild der fertigen Erde? Also kurz nach der Erschaffung 😉

  3. #3 Christian
    1. Dezember 2008

    Letztens war ja noch die Photokina. Ich sah allerlei Gestalten dort rumlaufen, Gott habe ich leider nicht gesehen. Ob er sich eine Vollformatkamera angeschafft hat?

  4. #4 Ian Riemenschneider
    1. Dezember 2008

    Ich habe gerade mal nachgeschaut; technische Details lassen sich z.B. aus EXODUS wenige herauslesen. Lediglich, dass G-tt wohl mit Blitz fotografierte, als ES die Israeliten durch das Meer leitete “…und Blitze erhellten die Nacht.” EX 14, 20. Moshe muss sich allerdings der Fotografierei G-ttes bewusst gewesen sein, denn er sagte seinem Volk “Wie ihr die Aegypter heute seht, so seht ihr sie nie wieder.” EX 14,13. Ob die Israeliten Abzuege von den Aegypterfotos bekommen haben?
    Ich glaube, dass das letzte Bild eins von diesen ewig misslungenen Selbstbildnissen ist, bei denen man mit ausgestrecktem Arm versucht, das ganze Gesicht unverwackelt in seiner kleinen Dgicam einzufangen. Hier hat allerdings auch der Allmaechtige nur sein AUGE getroffen. Ich denke, hier haben wir das AUGE G-ttes. Nicht umsonst spricht man doch in der Schrift stets vom “Angesicht der Erde”.
    Schoenen Advent und Chag Chanukah Sameach!

  5. #5 Tobias
    1. Dezember 2008

    Auf dem letzten Bild ist übrigens tatsächlich das Paradies zu sehen, wie rocardo schon vermutet hat. Adam und Eva sind auch zu sehen. Und zwar so wie Gott sie schuf.

  6. #6 ali
    1. Dezember 2008

    Ich tippe auf eine Camera Obscura und dann 4000 Jahre Photoshop (oder vielleicht benutzt er ja Gimp, Religion ist ja auch so eine Art Open Source Projekt).

  7. #7 ulf
    3. Dezember 2008

    Ich hätte auch Interesse an einem Audiomitschnitt – wenn schon Dokumentation, dann doch bitte für alle Kanäle. Besonders würden mich da die Trompeten von Jericho interessieren, und natürlich Salomes Gesang. ‘Always look on the bright side of life’ dagegen ist schon länger in meiner Musiksammlung.

  8. #8 Tobias
    23. Dezember 2008

    Inzwischen sind weitere Beweise aufgetaucht. Ein Bild zeigt Gott im Wohnzimmer mit einem Foto des Urknalls: http://www.weissgarnix.de/?p=794

  9. #9 Ronny
    23. Dezember 2008

    Also mich hätte ja ein Selbstbildnis am meisten interessiert. Schon alleine die Tatsache dass Gott eine Frau ist müsste ja viele erschrecken :))

  10. #10 it-s-me
    2. Juli 2010

    Sehr geehrter Herr Wissenschaftler,

    Wie sind Ihnen die Fotos eigentlich zugeflogen? Kann es sein, dass das fliegende Spaghettimonster Ihnen die Fotos persönlich überreicht hat?

    Wenn das Spaghettimonster das nächste Mal mit ihnen kommuniziert, bitte fragen Sie dann auch nach einem Foto von Jesus. Und fragen Sie ihn bitte auch, warum er die Fotos nicht schon früher vom Himmel geworfen hat, bevor es möglich war, Fotos zu manipulieren etc.

    Ach so, ja, ich vergaß die Wichtigkeit des Glaubens. Es ist ja von höchster Wichtigkeit, dass die Wahrheit unter einem Berg Lügen versteckt ist, damit die Menschen glauben. Der größte Glaube ist, wenn man das glauben kann, was widerlegt ist und sich selbst widerspricht und widerlegt.

    Und, Herr Biologe, Sie sollten vorsichtig sein mit dem, was Sie schreiben und ins Netz stellen, ich hab schon in einem Glaubensforum Ihre Fotos als ernsthafte Gegenargumentation gelesen gegen meine vergebliche Bemühung, Gläubige aufzuklären.

  11. #11 junia
    4. Juli 2010

    Sind die Fotos aus einer Testreihe zum Thema “Wie leichtgläubig sind die Deutschen?”

  12. #12 rolak
    4. Juli 2010

    Aber nicht doch, junia, das verwechselst Du mit der freiwillig ablaufenden, umfassenden Längs-&Querschnitt-Testreihe, über deren Ergebnisse =»hier berichtet wird.

  13. #13 junia
    4. Juli 2010

    rodak,

    was fehlt den Menschen, dass sie so blindgläubig Gott, Esoterik, Magie usw. suchen?

    Ist es der Leistungsdruck, dem sie nicht gewachsen sind? Oder fehlt ihnen der Lebensinhalt? Anerkennung?

  14. #14 Andi7
    Deutschland
    10. März 2017

    Gibt es auf diese Bilder einen Urheberschutz ? Mich würde interessieren, ob diese Bilder grundsätzlich und dann hier aus reinem Zufall entstanden sind. Wenn “natürlich nicht”, stellt sich mir die Frage nach der “besonderen Intelligenz und tollen Begabung” hinter diesen Motiven. Perfekte Bilder = perfekte Idee, Methode und Fachwissen, das sich weiterführen lässt. …und “JA !” – ich erkenne diesen Gott der Wunder dahinter. Danke dafür !