Im Gespräch mit Christian Reinboth, der bei den Scienceblogs unter anderem über erneuerbare Energie bei Frischer Wind bloggt. Wir sprechen über öffentliche Lichtkonzepte und Lichtverschmutzung.

Christian Reinboth ist Wirtschaftsinformatiker und Mit-Gründer der HarzOptics GmbH – einem auf die Photonik spezialisierten An-Institut der Hochschule Harz – sowie einer der Manager des Telepflege-Netzwerks TECLA.

Wir sprechen über Lichtkonzepte, wie Kommunen Geld sparen können, wenn sie solche Konzepte habe und umsetzen, warum Dunkelheit nicht bedeutet, dass es mehr Kriminalität gibt und warum LED besser sind wenn es um Insekten geht.

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Kommentare (1)

  1. #1 Christian Reinboth
    Mai 7, 2012

    Da ich am Wochenende leider mehr oder weniger internetfrei unterwegs war, an dieser Stelle noch mein verspäteter Dank für das nette Gespräch und den schönen Podcast. Um noch den Namen der von mir vergessenen Kleinstadt nachzureichen, in dem es zu dem von mir geschilderten Vorfall mit den Kranichen kam: Ulrichstein.

    Angelockt vom Flutlicht einer Burgruine setzten über der hessischen Kleinstadt Ulrichstein mehrere tausend Kraniche zur Landung an. Überall im Stadtgebiet gingen die Vögel nieder; landeten auf Straßen, Häusern und Garagen; prallten gegen Fenster, Autos und Lichtmasten. Vier Stunden lang hielten sie Polizei und Feuerwehr in Atem. Sechs Tiere wurden verletzt, 14 starben. Erst nachdem die grellen Burglichter und die Lampen hell erleuchteter Straßenzüge gelöscht wurden, sammelten sich die Kraniche und stiegen wieder auf zu ihrem Flug ins Winterquartier.

    https://www.nabu.de/nabu/nh/hefte2005/heft3/06891.html