Cornelius stellt sich (und uns) die Frage, ob die so genannte regressive Linke nicht auch Schuld hatte an Trumps Wahlsieg, weil sie bestimmte Wähler stigmatisiert und damit den Rechten zugetrieben hat.

Damit so etwas wie in den USA nicht auch in Österreich passiert, hat Florian nochmal aufgeschrieben, warum es für Leser der Scienceblogs eigentlich außer Frage stehen sollte, den FPÖ-Kandidaten und Chemtrail-Fan Hofer zu wählen.

Bei Nucular geht es um eine interessante Leserfrage: Wenn die Pilze aus Bayer noch von Tschernobyl verstrahlt sind, wie stark verseucht sind dann japanische Autos nach Fukushima?

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Kommentare (14)

  1. #1 roel
    *******
    November 25, 2016

    @Thomas Wanhoff Mal weg von der Sündenbockfrage:

    Bei Ali Arbia gibt es http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/2016/11/15/wer-waehlte-trump/ eine seriöse Wahlanalyse und http://scienceblogs.de/zoonpolitikon/2016/11/23/trump-und-das-politische-problem-des-normenbruchs/ die Folge Diskussion.

    Bei MartinB geht es hier: http://scienceblogs.de/hier-wohnen-drachen/2016/11/15/kurz-hinterfragt-sind-trump-waehlerinnen-rassistisch/ darum, ob Trump-WählerInnen rassistisch sind.

    Un dann gibt es von mir noch einen Kommentar in der Moderation zum Scienceblogs Podcast: Intelligenz und Religion vs. Alle. Es wäre schön, wenn der freigeschaltet werden würde.

  2. #2 Cornelius Courts
    November 25, 2016

    @Thomas: wundere Dich nicht, was wir hier in #1 sehen, nennt man “roelen”, also das Ausscheiden von irrelevanten und mit dem Inhalt Deines Beitrags in keinerlei Zusammenhang stehenden Kommentarexsudaten

    • #3 Thomas Wanhoff
      November 25, 2016

      Solange nur zu unseren Blogs verlinkt wird, ist mir das recht. Man soll sie doch nicht in die Ecke stellen, oder? 🙂

  3. #4 roel
    *******
    November 25, 2016

    @Thomas Wanhoff Danke für das Freischalten meiner Kommentare.

    @Cornelius Courts Der Zusammenhang “Thema Trump auf Scienceblogs.de”, ist doch nicht all zu schwer zu erkennen.

    Deine Wortspielereien auf infantilem Niveau mit meinem Nick sind ebenfalls offensichtlich.

    • #5 Thomas Wanhoff
      November 25, 2016

      Alte Regel: Sag mir Deinen echten Namen und ich nehme Dich ernst.

  4. #6 roel
    *******
    November 25, 2016

    @Thomas Wanhoff #5 verstehe ich nicht.

  5. #7 Robert aus Wien
    November 25, 2016

    @Thomas Wanhoff:
    Gesetzt den Fall, der User würde Ihnen einen Namen nennen statt einem offensichtlichen Pseudonym, woher wollen Sie dann wissen, ob das sein richtiger ist?
    Abgesehen davon: klingt das nicht sehr nach Ad-hominem-Argument? Es sollte doch wichtiger sein, was gesagt wurde und nicht wer das getan hat, oder?

    • #8 Thomas Wanhoff
      November 26, 2016

      Ich bin ein großer Freund von Anonymität. Ich lebe in einem Land, in dem man ins Gefängnis kommt wenn man unter seinem richtigen Namen die Regierung kritisiert. Ich habe IN Thailand gelebt, wo man wegen der Kritik am Königshaus ebenfalls ins Gefängnis kommt. Ich habe in Laos einen Bekannten verloren, weil er sich für Bauern in seinem Land eingesetzt hat und das in aller Öffentlichkeit. Ich habe in Vietnam Menschen einfach verschwinden sehen, die ebenfalls mit ihrem Namen für etwas einstanden. Ich habe großen Respekt vor ihnen und hätte es verstanden, wenn sie ein Pseudonym verwendeten. Auf Scienceblogs.de einen Kommentar abzugeben, bei dem es auch noch persönlich wird, und sich dabei hinter einem Nickname zu verstecken, ist lächerlich und feige. Die Frage ist nicht, ob der Name echt ist oder nicht, sondern ob man den Anstand hat, zu seiner Meinung zu stehen – denn noch genießt man das Recht, dazu stehen zu dürfen, und das ist ein wertvolles Recht. Es ist sehr wohl wichtig, wer etwas sagt, und nicht alleine, was gesagt wird.

  6. #9 user unknown
    https://demystifikation.wordpress.com/2016/11/26/fiffkon16-bilder/
    November 27, 2016

    Mir sind zwar Kommentare mit offenem Visir lieber, als anonyme, aber bei dem konkreten Kommentar sehe ich nichts, das die Beschreibung es verstecke sich jemand feige rechtfertigt.

    Außerdem möchte ich darauf hinweisen, dass man, solange man die Person nicht kennt und um ihre Motive weiß, anonym zu posten, das Urteil übereilt sein kann. Und womöglich kann die Person ihre Motive schlecht erklären, ohne dadurch die Anonymität zu riskieren. (Beispiel: “Ich war mal Papst”).

    Wer mir an die Nase fassen will, dass ich ja auch mit Nick poste: Sowohl mein Vorname, als auch mein Nachname und auch die Kombination ist so häufig, dass mein echter Name viel anonymer wirken würde, als der eher seltene Nick, den ich anfangs von niemand sonst verwendet fand – inzwischen gibt es – nicht bei SB – aber auch andere Verwender. Dennoch kann man mich über den Umweg der Ortsangabe meist leicht Deanonymisieren.

    Außerdem ist es so, dass andere anonyme User einem, der es aus wichtigen Gründen tut, einen Puffer verschaffen.

    Ob die Leute sich an die Nettiquette halten oder nicht korreliert m.W. nicht damit, ob sie anonym posten oder unter echtem Namen.

  7. #10 Jürgen Schönstein
    November 27, 2016

    @Alle hier
    Ich mische mich mal in meiner Rolle als ScienceBlogs.de-Redakteur ein, weil die Diskussion an etwas Grundsätzliches rührt: Niemand ist gezwungen, bei ScienceBlogs.de unter seinem/ihrem Klarnamen zu posten (das würde sonst wohl sogar die Mehrheit unserer treuesten LeserInnen ausschließen – Posten mit einem Nicknamen ist auch bei SB.de eher die Regel als die Ausnahme).

    Ich verstehe auch nicht, warum die Diskussion überhaupt in diese Richting entglitten ist – der erste Kommentar von roel ist durchaus “on topic”, da darin auf zwei ScienceBlogs.de(!)-Beiträge zu einem passenden Thema (Trump, und wer ihn wählte) verlinkt wird. Alles weitere ging nur ad hominem (wobei ich persönlich das genderneutralere ad personam vorziehen würde), und das ist schade.

  8. #11 Robert aus Wien
    November 28, 2016

    @Jürgen Schönstein:
    Wieso sollte ein grammatisches Femininum genderneutral sein und ein Maskulinum nicht? Mit dem homo ist in diesem Fall eindeutig der(!) Mensch gemeint, daher ist der Begriff genauso geschlechtsneutral wie die von Ihnen vorgeschlagene Alternative. Kann es sein, daß Sie grammatisches und natürliches Geschlecht verwechseln?
    Zum Nachlesen (falls ich Ihnen den Link nicht ohnehin schon genannt habe): http://www.belleslettres.eu/content/deklination/genus-gendersprech.php

  9. #12 Robert aus Wien
    November 28, 2016

    @Jürgen Schönstein:
    Übrigens schreibt Schopenhauer in seiner “Kunst, Recht zu behalten” auch schon von einem “argumenta ad hominem” (Kunstgriff 16).

  10. #13 roel
    *******
    November 28, 2016

    @Thomas Wanhoff Ich bin ebenfalls ein großer Freund der Anonymität und ich bewundere die Personen, die trotz Gefahr unter ihrem eigenen Namen einen ungleichen Kampf aufgenommen haben, den sie mit schwersten Repressalien und mit ihrem Leben bezahlen mussten.

    Meine Kommentare waren on Topic und ich verstehe nicht, warum diese nicht ernst genommen werden sollten. Wie ernst ein betroffener Blogger sie genommen hat, kann man beim Lesen seiner Antwort erahnen.

  11. #14 Earonn
    Dezember 2, 2016

    Ähm, Cornelius, dein Kommentar #2 erscheint mir seltsam. Roels Beitrag hatte doch was mit dem Thema zu tun? Kann ja für viele sogar interessant sein, wo sie noch weitere Diskussionen finden.

    @Nicks
    Sie haben oft auch den Vorteil, das Geschlecht der Schreibenden zu verschleiern. Ich mache seit Jahren die Erfahrung, wie Leute aus allen Wolken fallen, wenn sie irgendwann bemerken, dass ich ja gar kein Mann bin… (huch)! Und natürlich schützt es davor, unliebsamen Privatbesuch zu bekommen. Gibt nicht viele derart Bekloppte, aber man will ja auch nicht einen einzigen von denen vor der Haustür stehen haben.
    Ansonsten, what Jürgen said.