Heute ist kein guter Tag – weder für die Wissenschaft – sowohl die der Natur als auch die des Geistes – noch für uns alle. Was die Naturforschung angeht, so haben die Klimaforscher offenbar Daten, die ihnen nicht passten, da sie einen Rückgang der Temperaturen anzeigten, so in ihrer Statistik versteckt, daß man sie nicht finden konnte. Und während die Klimaforscher mit Statistik lügen, schwindelt die Welt des Geistes mit Wortgeklingel. In Köln wurde ein “Internationales Kolleg Morphomata” eröffnet, das Wissen durch “rekurrente Formen, die in der Bezugnahme für Neudiskursivierungen und reflexive Bedeutungsverschiebungen offen sind” erforschen will, wobei man offenbar nicht einmal sich auszudrücken weiß. Früher arbeiteten die Kulturwissenschaftler an Themen, die die Öffentlichkeit nicht interessierte. Jetzt werkeln sie an Dingen herum, die sie selber nicht interessieren können. Noch dümmer bzw. frecher war heute nur die Bundesregierung, die ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz durch das Parlament geboxt hat, in dem sie steuerpolitischen Schwachsinn mit Übernachtungskosten in Hotels treibt. Blinder Aktionismus, wohin man schaut. Minimal aktiv zu sein, wäre besser.

Kommentare (57)

  1. #1 Christian A.
    Dezember 4, 2009

    Was die Naturforschung angeht, so haben die Klimaforscher offenbar Daten, die ihnen nicht passten, da sie einen Rückgang der Temperaturen anzeigten, so in ihrer Statistik versteckt, daß man sie nicht finden konnte. Und während die Klimaforscher mit Statistik lügen,

    Worauf bezieht sich das?

  2. #2 marcel
    Dezember 4, 2009

    Sollte es sich auf die vor kurzem “veröffentlichten” privaten Email Verkehr der Forscher der University of East Anglia’s Climatic Research Unit beziehen, möchte ich auf diese Website verweisen (insbesondere Absatz 7), wo das “Verstecken” der Daten etwas näher erläutert wird.
    http://www.realclimate.org/index.php/archives/2009/11/the-cru-hack/

  3. #3 Webbaer
    Dezember 5, 2009

    Man könnte hier ganz einfach mit “CRU + Zurückgetreten” suchen wollen, wäre damit im deutschen Sprachraum vermutlich gut bedient.
    [1]

    Noch dümmer bzw. frecher war heute nur die Bundesregierung, die ein Wachstumsbeschleunigungsgesetz durch das Parlament geboxt hat, in dem sie steuerpolitischen Schwachsinn mit Übernachtungskosten in Hotels treibt.

    Schade, dass eine bürgerliche Regierung solche Namensgebungen tätigt. Dabei auch noch billig das Klientel bedient und überhaupt im Ganzen illiberal wirkt.

    MFG, WB

    [1] Überhaupt lohnt sich ein Blick auf den gewhistleblowerten Content. Dieser ist so zu sagen webweit verfügbar, z.B. hier (Link darf gerne entfernt werden, falls “irgendwie” erforderlich)

  4. #4 schlappohr
    Dezember 5, 2009

    @marcel: Aus Deinem Link:

    “Because of the volume of this information we cannot currently confirm
    that all of this material is genuine.”

    Ich will hier *ganz sicher* keine Verschwörungstheorien verbreiten. Aber der Gedanke ist mir schon öfters gekommen: Wenn jemand genug kriminelle Energie aufbringt, um einen Server zu hacken und Mails zu klauen, dann bringt er auch genug Energie auf, um diese Mails zu fälschen, oder eigene “Mails” auf dem Server zu hinterlassen. Das – oder das Gegenteil – im Nachhinein zu beweisen, ist quasi unmöglich. Deshalb von “Klimaforscher[n, die] mit Statistik lügen” zu sprechen, scheint dennoch etwas vorwitzig.

    Trotzdem ist die ganze Sache hochgradig peinlich und wirft kein gutes Licht auf die Wissenschaft.

    Was können wir daraus schließen? Bisher war die Aufgabe der Wissenschaft, Sachverhalte herauszufinden und zwecks sachlicher Diskussion zu veröffentlichen. Jetzt muss sie die Sachverhalte zunehmend auch gegen professionelle technische Manipulationsversuche schützen. Das macht’s nicht gerade leichter.

  5. #5 Webbaer
    Dezember 6, 2009

    @schlappi
    Wobei die Wissenschaft ebenfalls zunehmend mit Simulationen und virtuellen Räumen arbeitet, gerade die Klimatologen. Das sind naturgemäss (und rein technisch) immer Manipulationen…
    Wichtig ist aber, dass die Datenbasis nicht abhanden kommt. 🙂
    Die Vorgänge bei den Klimafroschern sind ja teilweise wirklich abstrus.
    MFG, WB

  6. #6 Webbaer
    Dezember 6, 2009

    rekurrente Formen, die in der Bezugnahme für Neudiskursivierungen und reflexive Bedeutungsverschiebungen offen sind

    Schon krass dieses Kolleg Morphomata.

  7. #7 OStR Peter Rösch
    Dezember 7, 2009

    Wenn Sie, Herr Fischer, jetzt noch bekennen würden: Ja, ich habe auch geschwindelt. Ja, es ist so, auch ich habe Märchen über Einstein und die Relativitätstheorie erzählt. Ja, auch ich habe den Leuten den Kopf verdreht und den Glauben an diese Irrlehre befördert. Ja, auch ich habe mich an der Volksverdummung beteiligt! Mea culpa! Mea culpa! Mea culpa!
    Wenn Sie dieses Rückgrat beweisen – oder wenigstens andeuten – dann könnten Sie mir noch sympathisch werden!

    OStR Peter Rösch

  8. #8 OStR Peter Rösch
    Dezember 7, 2009

    Wenn Sie, Herr Fischer, jetzt noch bekennen würden: Ja, ich habe auch geschwindelt. Ja, es ist so, auch ich habe Märchen über Einstein und die Relativitätstheorie erzählt. Ja, auch ich habe den Leuten den Kopf verdreht und den Glauben an diese Irrlehre befördert. Ja, auch ich habe mich an der Volksverdummung beteiligt! Mea culpa! Mea culpa! Mea culpa!
    Wenn Sie dieses Rückgrat beweisen – oder wenigstens andeuten – dann könnten Sie mir noch sympathisch werden!

    OStR Peter Rösch

  9. #9 Ernst
    Dezember 8, 2009

    . . . Ach, der Märchenerzähler Rösch ist jetzt hier aufgeschlagen…der arme Rösch, der in Ermangelung eines echten Doktortitels seinen Dienstgrad vor sich herträgt, um seinen lächerlichen Ausführungen den Hauch eines Anscheins von Bedeutung oder Diskussionswürdigkeit zu verleihen…wirklich, lächerlicher und armseliger gehts nicht mehr.

  10. #10 Thomas J
    Dezember 8, 2009
  11. #11 Thilo Kuessner
    Dezember 8, 2009

    Zum Thema “OStR Rösch” siehe die letzten Kommentare auf http://www.scienceblogs.de/mathlog/2009/06/einstein-und-die-cranks-diskussion-zum-thema.php

  12. #12 Ernst
    Dezember 8, 2009
  13. #13 OStR Peter Rösch
    Dezember 9, 2009

    Also, die Sache ist so: Thilo Küssner ist kein Oberstudienrat, auch kein OStR, sondern er nennt sich “Mathematik-Dozent”, was immer das sein mag. Sicherlich an irgendeinem dubiosen Privatinstitut, denn wär`s an der Univ. Münster, würd’ er es sicherlich vor sich hertragen – oder?

    Ernst ist nach seiner eigenen Rede nicht ernstzunehmen, denn er nennt sich nicht “Dr. Ernst”; auch ein ordentlicher Amtstitel ist nicht erkennbar.

    Also, Ernst und Küssner scheiden aus.

    Gibt es denn hier wirklich keinen in Amt und Würden, der dem Beamten des Landes Baden-Württemberg, Herrn Professor Dr. Fischer, bei seinem gewiß nicht leicht fallenden, aber umso dringlicher anstehenden Mea Culpa beistehen würde?

    Fragt irritiert
    OStR Peter Rösch

  14. #14 Thilo
    Dezember 9, 2009

    Interessanter als diese Tiraden fände ich ja Insider-Informationen zur letzten GFWP-Tagung in Salzburg. Auf der Webseite der GFWP findet sich dazu leider nichts, bisher. Da Herr Rösch ja wohl dabei war, könnte er ja mal darüber berichten.

    (P.S. “Privatdozent” ist übrigens keine Anstellung oder Beförderungsstufe, sondern einfach eine Qualifikation, die man mit der Habilitation erwirbt. Auch wenn ich nicht weiß, was das hier zur Sache tut.)

  15. #15 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Herr Rösch, wieso sollte Herr Prof. Dr. Fischer ein Mea Culpa nötig haben?

  16. #16 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Manche Leute habens nicht nötig, Titel vor sich herzutragen, da reicht die in Wort und Schrift gezeigte Kompetenz.

    Bei anderen wiederum reicht nicht mal der zur Schau gestellte Dienstgrad, um den Anschein von Kompetenz zu erwecken. Zu welcher Personengruppe der Herr “OStR” (zum StD hats wohl noch nicht gereicht) hier gehört, kann sich ja jeder anhand der hier verlinkten Äußerungen dieses Herrn selbst zusammenreimen…

  17. #17 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Das wäre doch was für den titelversessenen Herrn OStR und kreuz.net-Schreiberling, das ist in etwa sein Niveau:

    http://www.scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2009/12/wenn-kreationisten-eine-doktorarbeit-schreiben.php

  18. #18 OStR Peter Rösch
    Dezember 9, 2009
  19. #19 Jörg
    Dezember 9, 2009

    http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E33FF9BBB69EC4A4E82F94137AFF45703~ATpl~Ekom~SKom~Ak~E319599.html

    Herrlich, eine köstliche Satire auf die ganzen Einstein-Leugner. Und dann auch noch die herrliche Idee, “Oberstudienrat” als Titel aufzuführen, besser kann man diese Titelschieber kaum karikieren. Mehr davon, mehr bitte!

  20. #20 ff
    Dezember 9, 2009

    @Peter:
    Wenn es kein blosser Gesang bleiben soll: Inwiefern hat sich der Blogautor an der behaupteten Volksverdummung schuldig gemacht?
    Überhaupt irritieren Ihre Nachrichten ein wenig, was soll der letzte Beleg genau beitragen?

  21. #21 Ernst
    Dezember 9, 2009

    http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E33FF9BBB69EC4A4E82F94137AFF45703~ATpl~Ekom~SKom~Ak~E319599.html

    Bei anderen wiederum reicht nicht mal der zur Schau gestellte Dienstgrad, um den Anschein von Kompetenz zu erwecken.

    q.e.d.

  22. #22 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Überhaupt irritieren Ihre Nachrichten ein wenig, was soll der letzte Beleg genau beitragen?

    Vermutlich will er uns demonstrieren, wie weit sein Absturz in seine persönlichen Parallelwelt schon fortgeschritten ist.

  23. #23 OStR Peter Rösch
    Dezember 9, 2009

    Ja, Herr Ernst,
    und in besonders krassen Fällen hilft da nicht einmal mehr der in Ehren (?) ergraute Bart weiter!

    OStR Peter Rösch

  24. #24 Ernst
    Dezember 9, 2009

    P. Rösch, Wo bleibt ihr überfälliges “Mea Culpa”?

  25. #25 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Weitere “lustige” Geschichten von Herrn Oberstudienrat Rösch, diesmal nicht auf kreuz.net, aber in der “Jungen Freiheit”:

    http://www.jf-archiv.de/archiv02/052yy50.htm

    Zu: „Es geht um die historische Wahrheit”, Interview mit Thomas Mehner, JF 3/02

    ­­Urheber der Relativitätstheorie

    Entgegen der Auffassung des im übrigen ausgezeichnet recherchierenden Herrn Mehner dürfte die Einstellung Hitlers zu Einstein keine Rolle beim Entschluß zur deutschen Atombombe gespielt haben. Erstens beruht die Atombombe auf den Grundlagenexperimenten Otto Hahns; das relativistische Formelwerk wurde als theoretische Interpretation angehängt. Ein Indiz für die Belanglosigkeit Einsteins ist, daß der Protagonist des deutschen A-Projekts, Minister Ohnesorge, Schüler ausgerechnet des Einstein-Kritikers Professor Philipp Lenard war. Dieser hatte gegen die Energiegewinnung nach „E=mc2“ gar keine Einwände. Zweitens mag in der Führungsriege der Nazis schon erahnt worden sein, was jüngste physikhistorische Forschungen zutage brachten: daß der Spritus rector der Relativitätstheorie in Wahrheit der deutsche Mathematiker Ferdinand Lindemann ist. Lindemann zählte zu dem Kreis national gesinnter Sozialisten um den Wiener Naturphilosophen Ernst Mach. Der von Himmler protegierte, wissenschaftliche Kopf des Projekts, Heisenberg, hat seine Theoretiker-Karriere nach einem über Bekannte vermittelten vertraulichen Gespräch bei Lindemann starten können. Die Atombombe und ihre Theorie sind eine urdeutsche, ihre Anwendungen eine amerikanische Angelegenheit.

    Peter Rösch, Kronau

    Ihr “Mea Culpa”, ist überfällig!

  26. #26 OStR Peter Rösch
    Dezember 9, 2009

    Ach, wußten Sie das alles gar nicht?
    Sind Ihnen diese Dinge neu?
    Dann sollten Sie sich ernsthafter mit Wissenschaftsgeschichte befassen!
    Fragen Sie mal Herrn Prof. Fischer, vielleicht können Sie bei dem promovieren!

    Ein Rat von
    OStR Peter Rösch

  27. #27 Thilo Kuessner
    Dezember 9, 2009

    @ Rösch (Text im vorletzten Kommentar):

    Ferdinand Lindemann als “national gesinnten Sozialisten” zu vereinnahmen, ist schon eine ziemliche Unverschämtheit. Siehe z.B. Seite 10-11 in http://www.mathematik.uni-muenchen.de/~fritsch/lindemann.pdf

  28. #28 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Tja, der Herr Rösch sollte sich ein wenig mit den Grundlagen wissenschaftlichen Arbeitens befassen. Seine Zahlenmystik, seine Bilderrätsel, seine merkwürdige Besessenheit bzgl. eines “jüdischen” oder “nicht-jüdischen” Ursprungs einer Theorie sowie seine von religiösem Fanatismus getragenen Schilderungen eingebildeter “Zusammenhänge” zeigen jedenfalls kein besonders ausgeprägtes Verständnis dessen, was gute Wissenschaft ausmacht.

    Nein, es wundert es nicht mehr, dass Herr Rösch seinen Dienstgrad als Kompensation für andere, ihm wohl zu Recht verwehrt gebliebene Titel vor sich hertragen muss.

  29. #29 OStR Peter Rösch
    Dezember 9, 2009

    Ja, das ist ein aufschlußreiches Textchen, vom Fischers Fritschchen. Ich mußte gerade lachen, als ich auf Seite 3 las, daß Lindemann in der Langen Straße geboren wurde.
    War es doch tatsächlich Lange (Ludwig . . .), von dem er die Inertialysteme geklaut hat . . .
    Wußten Sie das nicht, Herr Habil?

    OStR Peter Rösch

  30. #30 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Absolut überzeugende Belege. Ich hoffe, der Betreiber dieses Blogs lacht sich nicht zu Tode, wenn er ihre revolutionären Methodiken des Erkenntnisgewinns in der Wissenschaftsgeschichte zu Gesicht bekommt.

  31. #31 OStR Peter Rösch
    Dezember 9, 2009

    Geben Sie’s ruhig zu, Sie wußten es nicht!
    Lassen Sie sich vom Pädagogen belehren: Wissen schafft den Suchbereich, aus dem neue Erkenntnisse und Denkmöglichkeiten erwachsen!

    Also, mehren Sie Ihr Wissen! Lesen Sie viel, aber nicht den gängigen Einstein-Schrott, mit dem der eine oder andere zwar in die Taxispur promoviert, dessen Verlogenheit einen ehrlichen Menschen aber überfordern muß!

    Sie wollen doch ehrlich sein? Das wollen Sie doch?

    OStR Peter Rösch

  32. #32 Ernst
    Dezember 9, 2009

    Ganz ehrlich: Sie haben kein Wissen, Herr Rösch! Ihre “Belege” fallen ausserhalb der Finsternis ihrer religiösen und sonstigen Fanatismen in sich zusammen wie ein Kartenhaus! Niemand ist hier von objektiver Erkenntnis und belastbarem Wissen weiter entfernt als Sie!

    http://www.scienceblogs.de/mathlog/2009/06/einstein-und-die-cranks-open-thread.php#comment43945

    Bis heute konnte sich das Gerücht halten, daß der Machsche Kreis beim Tod Boltzmanns eine Rolle spielte – so wie möglicherweise der Plancksche Kreis Drude zu verantworten hat.

    Peter Rösch, Ich war Einstein, Samisdat, 2005

    Seien sie doch mal so ehrlich und sagen sie uns, in welchen Bereichen ihres Kopfes sich z.B. die Gerüchte um die Todesfälle Drude und Boltzmann halten?

  33. #33 Redfox
    Dezember 9, 2009

    http://de.wikipedia.org/wiki/Oberstudienrat_(Deutschland)


    Während früher diese Beförderung meist automatisch nach einer bestimmten Zeit stattfand (Regelbeförderung), ist sie heute meist mit der Übernahme einer zusätzlichen, besonderen Aufgabe verbunden.

    Etwa 30 bis 40 % der Beamten auf Lebenszeit im höheren Schuldienst sind Oberstudienräte (2006)…

    Boah! Ein echtes Ruhmesblatt das sie da vor sich hertragen. Lassen sie sich ‘OStR’ doch auf ein T-Shirt drucken.

  34. #34 Franz Brunner
    Dezember 10, 2009

    OStR Peter Rösch· 09.12.09 · 22:42 Uhr

    Ach, wußten Sie das alles gar nicht?
    Sind Ihnen diese Dinge neu?
    Dann sollten Sie sich ernsthafter mit Wissenschaftsgeschichte befassen!
    Fragen Sie mal Herrn Prof. Fischer, vielleicht können Sie bei dem promovieren!

    Ein Rat von
    OStR Peter Rösch

    Herr Rösch, sie sollten sich an ihre eigenen Ratschläge halten und statt ihrer Arroganz ihr Wissen mehren. Ein guter Rat von mir: lesen sie mal die Tagebücher von F. Lindemann. Dann passieren ihnen nicht so peinliche Fehler wie in ihrem Artikel “Die Einsteinfälschung”, Magazin 2000plus, 2006, Nummer 229, Seite 71, wo sie behaupten, F. Lindemann hätte 1878 im Londoner Trinity College die Vorlesungen von William Kingdon Clifford gehört. F. Lindemann war im Frühjar bis Sommer 1876 in London und nicht 1878. Außerdem hielt Clifford seine Vorlesungen am Londoner University College, an dem er ab dem Frühjahr 1871 als Professor für Angewandte Mathematik und Mechanik lehrte und wirkte, und nicht im Hörsaal des Londoner Trinity College (dort wurden ab 1877 Musikexamen abgenommen). Lindemann hat 1876 Clifford tatsächlich in London getroffen, bleibenden Eindruck hat das bei Lindemann nicht gemacht, denn er schreibt:

    In London habe ich meist vormittags nach dem ausgiebigen englischen Frühstück bis gegen Mittag an den Vorlesungen über Geometrie gearbeitet, für die ich auch noch Korrekturen zu lesen hatte. Mittags ging ich dann öfter in das nicht weit entfernte University-College. Dort waren zum Lunch meist versammelt die Mathematiker Clifford, der Professor für darstellende Geometrie Kennedy, der Chemiker Williamson, u.a. Clifford führte mich in die noch nicht ganz fertige Ausstellung für wissenschaftliche Apparate ein und zwar als Korrespondenten der bayerischen Regierung. Leider musste er seiner Gesundheit wegen die Vorlesungen vorzeitig abbrechen. Er ging dann im Winter nach Algier. Seine Freunde und Kollegen hatten die dazu nötigen Mittel durch eine Sammlung aufgebracht.
    Mathematische Vorlesungen zu hören hatte für mich keinen Zweck. Mit der Ausstellung, die in den Räumen des Kensington Museums stattfand, waren auch wissenschaftliche Vorträge verbunden. So hörte ich einen Vortrag von Siemens, dem in England lebenden Bruder von Werner Siemens, über die Einwirkung des elektrischen Bogenlichtes auf das Wachstum von Pflanzen und einen Vortrag von Maxwell, dem berühmten Physiker aus Cambridge, über seine elektrischen Theorien. Leider habe ich von letzterem wenig verstanden, da Maxwell einen ganz eigentümlichen Dialekt sprach.

    Das ist alles, was Lindemann zu Clifford in seinen Tagebüchern vermerkt hat. Herr Rösch, ihre willkürliche Zurechtlegung von Fakten und Halbwahrheiten für ihre Verschwörungstheorie ist nur peinlich.

  35. #35 OStR Peter Rösch
    Dezember 10, 2009

    Nett, daß sich die versammelte “Expertenschaft” (für Wissenschaftsgeschichte?) um meine Schriften bemüht.

    Herr Brunner, ich bin natürlich jedem dankbar, der die von mir recherchierten Informationen noch präzisieren kann. Die Herausgabe der Tagebücher Lindemanns dürfte eher als eine Folge meines Aufbruchs in wissenschaftshistorisches Neuland zu verstehen sein. Herr R. Fritsch wollte damals jedenfalls nicht beauskunften, die Herausgabe kam nach meiner Anfrage. Was nun Ihre Korrektur angeht, so wurde ich auf den Sachverhalt schon vor längerer Zeit hingewiesen – ohne daß ich mich veranlaßt sah, dem nachzugehen. Warum? – Weil es für die Angelegenheit nicht von Relevanz ist. Auf den allgemeinen Befund kommt es an, und der stimmt: Clifford gilt heute als Vorreiter der Relativitätstheorie. Er ist jung verstorben. Ferdinand Lindemann ließ sich von ihm inspirieren. Da spielt es keine Rolle, ob der Treff ein Jahr früher oder später war, ob am Trinity- oder sonst einem College, ob ausführlich oder knapp im Tagebuch berichtet wird. Es war. Punkt. Und es wurde ans Licht gebracht, was vorher niemand wußte oder in Verschätzung der Bedeutung unbeachtet geblieben ist.

    Was nun Herrn Ernsts Frage nach Boltzmann und Drude anbelangt, so ist nicht ganz verständlich, was der genaue Einwand gegen den aus meiner Schrift zitierten Satz sein soll. Daß in der Physik mafiöse Vorgänge bedeutsam sind, ist seit Sexls Anmerkungen wissenschaftshistorisches Allgemeingut. Daß staatskriminelle Vorgänge gerne vertuscht wurden, kann jedenfalls für das Kaiserreich behauptet werden. Da gab es z. B. den Fall “Oberst Redl”, über den der “Wissenschaftshistoriker” A. Hermann an passender Stelle berichtet.

    OStR Peter Rösch

  36. #36 Ernst
    Dezember 10, 2009

    “weil es nicht von Relevanz ist…” tja, wenn das große Bild schon a priori feststeht, dann stören Fakten nur. Weg damit!

    Achja, wenn es doch keine Rolle spielte, wieso bringen sie diese nachweislich falschen “Belege” denn dann überhaupt in ihren “aufbrechenden” Schriften?

    dürfte eher als eine Folge meines Aufbruchs in wissenschaftshistorisches Neuland zu verstehen sein.

    …und der Weihnachtsmann ist ein Eichhörnchen…

  37. #37 OStR Peter Rösch
    Dezember 10, 2009

    Herr Ernst,
    Ihre zuletzt geäußerte Vermutung, der Weihnachtsmann sei ein Eichhörnchen, ist natürlich genauso lächerlich wie die Behauptung eines Herrn Prof. Fischer, die Relativitätstheorie stamme von einem Schulversager und drittklassigen Patentamtstechniker.

    Von falschen Belegen in meinem Schrifttum, die Sie behaupten, ist mir nichts bekannt. Wenn jemand, durch mich zu gründlicher Recherche veranlaßt, aus 1878 ein 1876 für das Treffen Clifford – Lindemann machen will, dann darf er es gerne tun. Ich fordere da erst mal keine weiteren Beweise. Vielmehr freut es mich, daß damit zugleich die Bestätigung dessen erbracht ist, was ich zunächst nur vermuten konnte: daß es dieses Treffen gab. Und dies – nicht: ob 76 oder 78! – ist von sachdienlicher Relevanz!

    OStR Peter Rösch

  38. #38 Franz Brunner
    Dezember 10, 2009

    Herr Rösch, sie mögen sich für einen Helden halten. Soll so sein, wenn sie es so mögen. Aber:

    • Sie phantasieren, Herr Rösch. Punkt.
    • Es war nicht, Herr Rösch. Punkt.

    Ich würde mich wohl auf einen intellektuellen Krieg mit ihnen einlassen, jedoch ich sehe, dass sie unbewaffnet sind. Und damit war es das schon.

  39. #39 OStR Peter Rösch
    Dezember 10, 2009

    -?-?-?-

    OStR Peter Rösch

  40. #40 Ernst
    Dezember 11, 2009

    Das bedeutet, dass ihre wissenschaftshistorischen “Werke” selbst als Hausarbeit eines Erstsemesters gnadenlos durchfallen würden. Außer wirren Spekulationen, die ihre von religiösem Fanatismus erzeugten Wahnvorstellungen von “atheistischen Verschwörungen” etc. “belegen” sollen, haben sie nichts zu bieten.

    Was Sie von objektiven Fakten und fundierter Recherche halten, haben sie heute sehr eindrucksvoll gezeigt: Nichts! Eine Diskussion mit ihnen ist angesichts ihrer offensichtlich sehr lückenhaften Kenntnisse und a priori feststehenden Schlussfolgerungen nicht als lohnenswert einzustufen.

    Wie gesagt, kein Wunder, dass es bei ihnen mit dem akademischen Grad nichts geworden ist…

  41. #41 Pfiffikus
    Dezember 11, 2009

    Das darf doch nicht wahr sein! Das alte Dorn-Röschen, der lahme Fachlehrer. Macht sich über den Fachlehrer Einstein lustig. Als der so alt war wie du, war er schon berühmt, du Neidhammel. Dabei wissen die nich mal was in den Schaukästen unserer Penne so rumsteht. Alter schwede, wenn ich das den Kumpels erzähle, die lachen sich einen ab. Man oh mann …

  42. #42 OStR Peter Rösch
    Dezember 11, 2009

    Pfiffikus? – Das ist doch das Nachhilfeinstitut! Wurde aber auch mal Zeit für diese Werbemaßnahme, bei den Leistungen heutiger Pennäler . . .

    Zum Ernst.
    Ja, die Sache mit Ferdinand Lindemann, die infiltriert. Sie geht dem nicht mehr aus dem Kopf, der je davon erfuhr und der vielleicht sogar von einem existierenden Quellenbeleg hat raunen hören. Pötzlich klärt sich, bei weiterem darüber Nachdenken, der Nebel um die vielen Dubiositäten, die die Person Einsteins begleiten. Sollte sich da, im Kaiserreich des Jahres 1905, tatsächlich eine Ungeheuerlichkeit ereignet haben, die hundert Jahre lang fast perfekt unter dem Deckel hat gehalten werden können? Von der nur ganz wenige in Nachkriegsdeutschland – vielleicht ein Dutzend – noch wußten: etwa Born, Heisenberg, Hartmann, Hermann, Sexl? Vielleicht auch Braunbeck?
    Das ist natürlich nicht der Stoff, aus dem Erstsemesterarbeiten erstellt zu werden pflegen. Es gibt keinerlei Anhaltspunkt, inwieweit ein “Herr Ernst” hier die richtige Beurteilungsfähigkeit hat – man darf jedoch zweifeln: verwechselt Herr Ernst doch Schmähungen mit Fakten. Keine gute Ausgangsbasis für die Beteiligung an der Diskussion über eine wissenschaftshistorisch heikle Angelegenheit! Dazu die penetrante Überschätzung eines “akademischen Grades” – Herr Ernst wäre wohl gern ein Herr Dr. Ernst – der im Exotenfach Wissenschaftsgeschichte üblicherweise geradenwegs auf die Taxispur führt . . .

    OStR Peter Rösch

  43. #43 calculon
    Dezember 11, 2009

    Die Damen, die Herren, heißt es nicht, daß man Trolle nicht füttern darf/ sollte? Mir ist es, ganz ehrlich, nicht so recht klar, warum auch nur ein Einziger von Euch mit einem solchen Irren in eine wie auch immer geartete “Diskussion” tritt…

    Wäre es nicht zielgerichtet(er), einen derart offenkundigen Möchtegern-hat-aber-nie-so-recht-gelangt-für-Hirnleistung einfach links liegen zu lassen? Und warum nochmal kann so ein armseliger Tropf in Baden-Württemberg eine Anstellung finden? Und dann auch noch im Staatsdienst? Ist es tatsächlich rechtens, solcherlei — nennen wir es mal so — grenzwertigen, debilen Schwätzer auf Kinder/ Jugendliche loszulassen?

  44. #44 Ernst
    Dezember 11, 2009

    Ich bezweifle, dass sie meinen kleinen Vergleich überhaupt verstanden haben. Der Vergleich mit dem Erstsemester bezog sich auf die Qualität ihrer Arbeit, die mangels harter Fakten und offenbar sehr schlampiger Recherche (was nebenbei für einen kleinen Fachlehrer wie Sie einer sind mit der ganzen zur Verfügung stehenden Zeit schon sehr peinlich ist) nicht im entferntesten irgendwelche Kriterien von Wissenschaftlichkeit erfüllt. Da wollen sie sich jahrelang intensiv damit auseinandergesetzt haben und reißen schon bei der ersten Konfrontation mit Fakten (siehe z.B. Brunner) die Hürde – Sie kleiner Beruffschullehrer und Schreiberling auf extremistischen Fundamentalistenseiten sind wirklich der letzte, der sich über Einstein oder Wissenschaftshistoriker wie Prof. Fischer echauffieren dürfte.

  45. #45 Ernst
    Dezember 11, 2009

    Ja, die Sache mit Ferdinand Lindemann, die infiltriert. Sie geht dem nicht mehr aus dem Kopf,

    Sie geht vor allem ihnen nicht mehr aus dem Kopf..sie haben zwar keinen einzigen Beleg für ihre “These”, aber das macht ja nichts, da diese fixe Idee ja so hervorragend in ihr von religösem Wahn geprägtes Weltbild passt und sie das ganze vermutlich auch zur persönlichen Stabilisierung dringend benötigen. Denn mit einer auch heute noch aktiven atheistischen Verschwörung lässt sich doch das eigene Unvermögen und die eigene Position als kleiner unbedeutender “OStR” o.T. so einfach und beruhigend erklären.

  46. #46 Max Feierabend
    Dezember 11, 2009

    @Rösch

    Was nun Herrn Ernsts Frage nach Boltzmann und Drude anbelangt, so ist nicht ganz verständlich, was der genaue Einwand gegen den aus meiner Schrift zitierten Satz sein soll. Daß in der Physik mafiöse Vorgänge bedeutsam sind, ist seit Sexls Anmerkungen wissenschaftshistorisches Allgemeingut.

    Die Spekulationen über Drudes Selbsttötung scheinen eine Art Initiationsritus in Ihrem Verein zu sein. Auch Thim hat sich Ihren Visionen dazu seelisch weit geöffnet und sie unhinterfragt übernommen. Diese Einschwörungen überraschen, wenn sie von einem ehemaligen Hochschuldozenten und einem aktiven Pädagogen öffentlich vorgetragen werden. Sowas erwartet man nicht von öffentlich Bediensteten, sondern eher von sektiererischen Gemeinschaften. Aber in der GFWP sind Sie der unumstrittene Einäugige unter den Blinden

    Aber wenn ich mir die Uhrzeiten Ihrer Kommentare ansehe, frage ich mich sowieso, wie ernst Sie Ihren Beruf nehmen. Mitten in der Nacht vor einem Schultag, häufig in der Mittagszeit nach Ihrer letzten Klasse? Sieht so Ihre Unterichtsvorbereitung aus? Bei einem Halbtagsjob mit 20 Wochen Urlaub im Jahr bei vollen Bezügen würde ich eine halbwegs realistische Aufbereitung pädagogischer Inhalte erwarten und nicht so ein “Gedöns”. Übrigens ein Lieblingswort eines ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen und Bundeskanzlers. Der hat auch klare Worte über Lehrer gefunden, die ich an Ihrem Beispiel nicht widerlegt sehe.

    Beste Grüße aus Berlin
    Max Feierabend

  47. #47 H.M.Voynich
    Dezember 12, 2009

    Wer im “Magazin 2000plus” publiziert, muß einfach wichtig sein.
    Schließlich wird dieses Magazin von niemand geringerem als der Kommissarischen Regierung des Deutschen Reiches herausgegeben. Das kommt von ganz ganz oben!

  48. #48 Ernst
    Dezember 12, 2009

    Weiterführende Informationen über Peter Rösch, die Verquickung seiner persönlichen antiaufklärerischen Mission mit seiner Funktion als Beamter im Bildungsbereich und aktuelle Vorgänge in der Anti-Einstein-Sekte GFWP finden sich auf relativ-kritisch.net:

    http://www.relativ-kritisch.net/kritiker/ostr-peter-roesch-ich-war-vorsitzender

  49. #49 Thomas J
    Dezember 12, 2009

    @Ernst

    “Nachfolger ist der Physikmystiker und Tangotänzer Peter Ripota.”

    hahaha, selten so gelacht!

  50. #50 OStR Peter Rösch
    Dezember 12, 2009

    Ganz im Ernst!

    Es wurde jetzt mal Zeit für diese Würdigung meines bisherigen Gesamtwerkes:
    http://www.relativ-kritisch.net/kritiker/ostr-peter-roesch-ich-war-vorsitzender

    Doch auch in einer Laudatio ist nicht von Korrektheit entbunden! Zwei Dinge bedürfen einer Korrektur, um Irritationen zu vermeiden:

    Ernstens. Das Zitat von Lindemann, in dem er die Veröffentlichung der Arbeit “Zur Elektrodynamik bewegter Körper” (“Relativitätstheorie”) ankündigt, ziehen Sie bitte aus der ersten Auflage des Buches von 1904 (hier Bemerkung Nr. 97, S. 328). Wie Sie meinem Buch “Ich war Einstein” entnehmen können, gibt es zu der von Ihnen zitierten Auflage einen bedeutsamen Detailunterschied. – Also, bitte korrigieren!
    http://www.archive.org/stream/wissenschaftund00lindgoog#page/n348/mode/1up

    Zweitens. Mein Buch ist natürlich nur intern für Euro 20,- zu erwerben, sozusagen für Leute mit “Hörerschein”. Herr Professor Fischer mußte wie jeder andere Außenstehende Euro 25,- bezahlen.

    Eine notwendige Aufklärung
    von OStR Peter Rösch

  51. #51 Max Feierabend
    Dezember 12, 2009

    @Rösch

    Das Zitat von Lindemann, in dem er die Veröffentlichung der Arbeit “Zur Elektrodynamik bewegter Körper” (“Relativitätstheorie”) ankündigt, ziehen Sie bitte aus der ersten Auflage des Buches von 1904 (hier Bemerkung Nr. 97, S. 328). Wie Sie meinem Buch “Ich war Einstein” entnehmen können, gibt es zu der von Ihnen zitierten Auflage einen bedeutsamen Detailunterschied.

    Lindemann konnte mit seiner Einfügung “für ruhende Körper” in der Neuauflage die Anmerkung 97) überhaupt retten, um nicht mit der inzwischen vorliegenden Arbeit Einsteins in Konflikt zu geraten. Im Jahr 1905 veröffentlichte Lindemann dann aber völlig abgedreht seine Äthertheorie des Atoms. Für Ihre “eigenwillige” Verschwörungstheorie sind diese “Details” allerdings von keiner Bedeutung. Schund bleibt Schund!

    Mein Buch ist natürlich nur intern für Euro 20,- zu erwerben, sozusagen für Leute mit “Hörerschein”.

    Sie verticken Ihr Machwerk ernsthaft an Ihre Schüler? Bereits von Thim ist ja bekannt, dass er Studenten mit seiner Pseudowissenschaft tracktiert. Dabei handelt es sich aber um erwachsene Menschen, während Ihre Schüler gelegentlich noch minderjährig sind. Ich kann mir vorstellen, dass der Elternbeirat über Ihre Aktivitäten nicht besonders entzückt sein wird.

    Beste Grüße aus Berlin
    Max Feierabend

  52. #52 Thilo Kuessner
    Dezember 13, 2009

    Der Leserbrief von Ripota unter dem FAZ-Artikel http://www.faz.net/s/RubC17179D529AB4E2BBEDB095D7C41F468/Doc~E33FF9BBB69EC4A4E82F94137AFF45703~ATpl~Ecommon~Scontent.html ist doppelt absurd.

    In dem Artikel von Rauchhaupt wird ja ausdrücklich betont, daß die Einstein-Kritiker der 20er Jahre NICHT ausschließlich Käuze, verkrachte Existenzen und Antisemiten waren.

    Und Ripota regt sich dann darüber auf, daß Rauchhaupt die Kritiker als Käuze, verkrachte Existenzen und Antisemiten bezeichnen würde. Ripota hätte wohl besser den Artikel (und nicht nur die Einleitung) lesen sollen, bevor er einen Leserbrief schreibt.

  53. #53 Ernst
    Dezember 13, 2009

    Das Buch haben wahrscheinlich beide PRs nicht gelesen. Wieso auch, wenn man doch vorher schon alles darüber zu wissen glaubt…da stören die Fakten doch nur.

  54. #54 Schnaffke
    Dezember 14, 2009

    Der Herr Rösch ist doch die Nachfolgefigur von Horst Schlämmer, den der Hape Kerkeling über hat.
    Es kann gar nicht anders sein, so komisch ist kein normaler Mensch. Habt Nachsicht mit dem Mann.

  55. #55 Gast
    Dezember 15, 2009

    Es gibt viele schlechte Tage für die Wissenschaft, nur werden diese nicht öffentlich dargestellt.
    Ich möchte eine Geschichte erzählen, die sich tatsächlich so zugetragen hat.
    Ein Bekannter hat an einem namhaften Institut unter einem namhaften Wissenschaftler seine Dissertation geschrieben.
    Dieser steht unter hohem Druck zu publizieren, also stellt er in seinen Veröffentlichungen schnell auch mal Thesen auf und gibt diese als bewiesen an. Von seinen Doktoranden verlangt er dann, dass sie im nachhinein die Thesen mit Versuchen belegen. Er akzeptiert dabei nur Versuche, die das auch tun und verlangt, dass anders lautende Ergebnisse als “nicht geklappt” in die Tonne getreten werden.
    Mein Bekannter weigerte sich jedoch das zu tun, hat eine sehr solide Arbeit geschrieben, die viele Fragen offen lässt, belegt dass die Welt nicht schwarz/weiß funktioniert und die Richtung vorgibt, in der weiter geforscht werden müsste.
    Der Wissenschaftler drohte ihm dann durch die Blume damit, dass er sich bei der Bewertung und Verteidigung entsprechend “erkenntlich” zeigen, und seinen weitreichenden Einfluss nutzen werde, um dem Nestbeschmutzer Steine in den weiteren beruflichen Werdegang zu legen.
    Auf seiner Suche nach Verbündeten stellte mein Bekannter fest, dass das zwar nicht der Standard, aber genau diese Vorgehensweise auch anderweitig durchaus häufig anzutreffen ist.

  56. #56 SchülerVonOStRR
    August 17, 2011

    Als ehem. Schüler von OStR Peter Rösch – ich vermute das ist ein wichtiges Unterscheidungsmerkmal in diesem Forum – möchte ich hier nur anmerken, dass ich nicht behaupten könnte in irgendwelcher Weise im Unterricht beeinflusst oder gar manipuliert worden zu sein.

    Natürlich kam das Thema zur Sprache; In der Erwachsenenbildung jedoch, und hier war (ist?) OStR PR zu “meiner Zeit” tätig (98), kann man getrost annehmen, dass die Mehrheit der Individuen über ein gesundes Urteilsvermögen verfügen und sich daher nicht leichtfertig irgendwelchen Theorien hingeben. Den verbleibenden Rests kann man wohl getrost vernachlässigen da mit Bezug auf intellektuellen Einfluss betrachtet wahrscheinlich eh ohne jegliche Bedeutung.

    Und so behaupte ich, dass sich durch die Phsyiklektionen des OStR PR meine Meinung zur SRT nicht beeinflusst hat – in keinerlei Hinsicht.

    Was ich Herrn Rösch allerdings zu Gute halten möchte ist, dass er durch seine Hingabe zur Physik in mir eine andauernde Faszination geweckt hat.

    Und das ist doch etwas Vorbildliches!

    MIt den beste Grüssen.

    P.S. Eine neutrale Frage: Warum eigentlich soviel Aufmerksamkeit einem “geltungssüchtigen und verirrtem Kritiker”?

  57. #57 Cooper
    Denmark, Kirke Hyllinge
    Februar 8, 2017

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