Vielleicht habe ich es überlesen, und vielleicht hat es längst jemand analysiert und beschrieben: Aber könnte es nicht sein, daß die Unruhen in Tunesien dadurch ausgebrochen sind, daß Wikileaks über die verschwenderischen Parties des Präsidenten und seiner Gattin berichtet hat? Das heißt, bei Wikileaks steht, was der amerikanische Botschafter über die Feste berichtet hat, die wohl länger dauerten, wenn die Dame des Hauses alleine – natürlich nicht ganz – im Palast war. Kann mir jemand sagen, ob dies eine Wikileaks Revolte ist?

Kommentare (5)

  1. #1 ali
    Februar 4, 2011

    Es ist kaum plausibel, dass die Tunesier tatsächlich einen amerkianischen Botschafter gebraucht haben und eine Veröffentlichung von dessen Bericht um herauszufinden, dass ihr Präsident korrupt ist und er das Land als Selbstbedienungsladen für seine Familie benutzt.

    Ich glaube man wünscht sich eine Wikileaks-Revolution, weil die Papiere dann endlich etwas an Bedeutung gewinnen würden. In Tunesien war es keine. Man wusste es hier und man wusste dort was Ben Ali war und tat. Hier hat man es ignoriert aus praktischen Gründen und in Tunesien aus Angst.

  2. #2 betabrauser
    Februar 4, 2011

    > und vielleicht hat es längst jemand analysiert und beschrieben

    so sei es:
    http://www.thefirstpost.co.uk/73771,news-comment,news-politics,tunisia-wikileaks-had-a-part-in-ben-ali-downfall

  3. #3 Ansgar
    Februar 4, 2011

    Ist das schizophren oder größenwahnsinnig? Ausgerechnet Herr Fischer, der nie auf die Fragen seiner Kommentatoren eingeht, will von seinen Lesern etwas wissen. Oder geht es dem Autor gar nicht um eine Antwort?

  4. #4 onewithall
    Februar 4, 2011

    ” … full disclosure has to happen now, not only because i quite frankly believe that mankind is able to handle the truth, but also because it’s the law …” – john podesta, ehemaliger berater von bill clinton