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Einen sehr interessanten Vortrag von Dr. Helge Heidemeyer (der Abteilung Bildung und Forschung der BStU) gibt es am 12. Januar 2011 (18.00 Uhr) im Vortragssaal der Bundesstiftung Aufarbeitung in der Kronenstraße 5, 10117 Berlin. Er spricht über das Thema „Das Verhältnis von SED und MfS”.

Wer selbst nicht nach Berlin kommen kann, findet den Vortrag einige Tage später als Audio-Mitschnitt unter http://www.stiftung-aufarbeitung.de/termine/sedgeschichte.php. Dort sind auch weitere Vorträge der Reihe „SED-Geschichte zwischen Mauerbau und Mauerfall” zu finden.

Aus der Einladung zum Vortrag:

„Vielfach werden Unrecht und menschenrechtswidrige Machenschaften in der DDR allein ihrer Geheimpolizei zugeschrieben, dem Ministerium für Staatssicherheit. Allerdings lautete schon die Selbstbestimmung des MfS, es habe „Schild und Schwert der Partei”, d. h. der SED zu sein. Die Frage, wie sich das Verhältnis zwischen SED und MfS gestaltete, ist bislang nur unzureichend beleuchtet. War das MfS tatsächlich nur ausführendes Organ der Staatspartei? Wenn ja, wie wurden Aufträge an das MfS weitergegeben? Oder handelte der Geheimdienst doch weitgehend unabhängig von unmittelbaren Anweisungen, nur lose an eine große politische Linie angebunden? Zur Klärung dieser Fragen will der Vortrag (…) beitragen.”

Passend zum Thema gibt es von der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg auch die Website “DDR im Unterricht”, auf der eine Linkliste zu ausgesuchten Internetseiten/-quellenarchiven zur SED gibt.

Kommentare (1)

  1. #1 BreitSide
    Januar 5, 2011

    xxx