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		<title>Bildung durch Comics</title>
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		<pubDate>Fri, 03 Aug 2012 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Comic]]></category>
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		<description><![CDATA[Computer machen dumm. Jugendliche sind ungebildet. Die Menschen haben keine Ahnung über Geschichte. In diesen Vorurteils-Kontext passt das gerade erschienene Buch „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen&#8221; von Manfred Spitzer. Niemand bestreitet, dass für die intellektuelle Entwicklung eines Grundschulkindes eine Playstation als Geburtstagsgeschenk bedingt hilfreich ist. Nun gibt es&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://vg05.met.vgwort.de/na/9c8952f018774a538dcf0cb79e85ba56" width="1" height="1" alt=""></p>
<p><a href="http://www.scienceblogs.de/zeittaucher/Grenzfall.jpg"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/blogs.dir/57/files/2012/09/i-9b2a73d0e31e811d36ef8ae2395fd7b4-Grenzfall-thumb-200x282-32243.jpg" alt="i-9b2a73d0e31e811d36ef8ae2395fd7b4-Grenzfall-thumb-200x282-32243.jpg" /></a><strong>Computer machen dumm. Jugendliche sind ungebildet. Die Menschen haben keine Ahnung über Geschichte. In diesen Vorurteils-Kontext passt das gerade erschienene Buch „Digitale Demenz: Wie wir uns und unsere Kinder um den Verstand bringen&#8221; von Manfred Spitzer. Niemand bestreitet, dass für die intellektuelle Entwicklung eines Grundschulkindes eine Playstation als Geburtstagsgeschenk bedingt hilfreich ist. Nun gibt es auch noch verstärkt einfach verständliche Geschichtscomics zur Zeitgeschichte, die wie die Graphic Novell „Grenzfall&#8221; Schülern die DDR-Geschichte näher bringen sollen. Ist ein solches Angebot sinnvoll und didaktisch wertvoll? Ja!</strong></p>
<p><span id="more-829"></span><br />
Auf knapp 100 Seiten wird die Geschichte des 17-jährigen Schülers <a href="http://www.jugendopposition.de/index.php?id=71"><strong>Peter Grimm </strong></a>erzählt. Dieser rebelliert innerlich gegen das SED-Regime und kommt 1982 infolge seiner Teilnahme an der Beerdigung von Robert Havemann mit der diskussionsfreudigen und unangepassten Intellektuellen-Community der Bürgerrechtler in Verbindung. Diese übt einen großen Reiz auf ihn aus, so dass er rasch selbst zu einem „Mitglied&#8221; dieser Bewegung wird. Ein Engagement in der DDR-Friedensbewegung beginnt. Menschenrechte, Umweltzerstörung und der alltägliche Widerstand gegen die DDR im Kleinen sind vorherrschende Themen, die in Sprechblasen immer wieder eingeordnet und didaktisch reduziert werden, so dass es auch bisher Ahnungslose verstehen können. </p>
<p>Die Geschichte wird so für die Schüler herunter gebrochen und durch den Protagonisten Peter erlebbar gemacht. Dieser will sein Recht auf Meinungsfreiheit einfordern und bekommt an seiner Schule massive Probleme mit staatskonformen Schülern, die ihn per Antrag aus der FDJ und dem Klassenverband ausschließen wollen, damit er als aufmüpfiger Freigeist kein Abitur machen kann. Doch der Ausschluss verfehlt die nötige Zwei-Drittel-Mehrheit, weshalb Peter nach einem „missglückten&#8221; Anwerbeversuch des Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) von der Schule geworfen wird und Hausverbot bekommt. Zahn Tage vor der Abiturprüfung.</p>
<p>Er verdingt sich in der Folge als Büromitarbeiter in der Materialbeschaffung einer Firma, wo er viel Zeit zum Lesen hat. Zeitgleich mit der folgenden Intensivierung seiner Arbeit in der heute wenig professionell und zum Teil ziellos wirkenden Oppositionsbewegung gerät Peter Grimm immer mehr in die Fänge der Stasi. Denn zusammen mit einigen Mitstreitern hat er die Zeitschrift <a href="http://www.jugendopposition.de/index.php?id=1449"><strong>„Grenzfall&#8221;</strong></a> gegründet, die in einer Auflage von 50 Exemplaren heimlich gedruckt wird und sich kritisch mit dem Leben im Sozialismus auseinandersetzt. Darauf steht, wenn das MfS es nachweisen kann, Gefängnis. Unglaubliche Kräfte werden in der Folge von der „DDR-Gedankenpolizei&#8221; eingesetzt, um auszukundschaften, wer hinter dem „Grenzfall&#8221; steckt. Das Problem ist dabei nicht die Auflage, sondern dass die an eine Schülerzeitung erinnernde Publikation nach dem Lesen weitergegeben wird und viele Menschen in der gesamten DDR darüber sprechen, da Missstände offen angesprochen werden.</p>
<p>Am 24. November 1987 kommt es dann zur Machtprobe. Mitarbeiter der Stasi stürmen die im Keller der Ost-Berliner Zionskirchengemeinde befindlichen Räume der Umweltbibliothek und verhaften kurzfristig einige der dort Angetroffenen. Nach einer Warnung war Peter stattdessen den gesamten Abend mit seinen Mitstreitern in einer Kneipe gewesen und hatte nicht im Heizungskeller neben der Bibliothek auf Kirchengelände die neueste, meist monatlich erscheinende Ausgabe des Grenzfalls gedruckt. Das rigide Vorgehen der Stasi wird für die DDR und die SED-Führung zu einem PR-Desaster. Am nächsten Tag berichten zahlreiche West-Medien, die auf verschiedenen Informationskanälen über die Vorfälle Kenntnis erlangt hatten, ausführlich. </p>
<p>Damit wissen Millionen von DDR-Bürgern, die sich ausschließlich zum Beispiel über ARD und ZDF informieren, von den Protesten. Die Existenz der oppositionellen Bürgerbewegung war schon vorher bekannt. Die Bürgerrechtler selbst waren in der DDR aber eher gesellschaftliche Außenseiter, konnten aber über die Medien nun ihre Botschaften transportieren. Es kommt sogar zu kleinen Spontandemonstrationen, bei denen bisher Unbeteiligte die Freilassung der Verhafteten forderten. Ein Super-GAU für die Staatssicherheit, die nun versucht, Peter etwas anzuhängen, was aber misslingt. </p>
<p>Folgerichtig wird am Ende in einem zusammenfassenden Satz herausgestellt, dass die breite Solidarisierungswelle „ein erster Keim für die Revolution von 1989, die das SED-Regime hinwegfegen sollte&#8221; war. Als Leser ist man sogar etwas enttäuscht, dass die Geschichte mit dem Hinweis „Doch bis dahin war es noch ein weiter Weg&#8221; endet. Auf jeden Fall entsteht Appetit auf mehr, der in Bezug auf die DDR-Geschichte durch den auf den ersten Blick „fragwürdigen&#8221; Geschichtscomic verstärkt wird. Dieser ist auch deshalb gelungen, weil immer wieder Hintergrundinformationen eingestreut und zu finden sind. Die Synthese: Comics können Bildung vermitteln. Jugendliche sind danach gebildeter. Auch ältere Menschen haben nach der Lektüre mehr Ahnung über Geschichte.</p>
<p><strong>Das Buch wurde von der Bundesstiftung für Aufarbeitung unterstützt. Dazu sind auch <a href="http://www.avant-verlag.de/comic/grenzfall">Materialien</a> für Schüler und Lehrer erschienen. Am Ende des Buches gibt es zudem ein kurzes Glossar mit wichtigen Begriffen zur DDR.<strong></p>
<blockquote><p><strong><u>Weitere Infos:</u><strong> Bis auf den vorderen Umschlag ist die Graphic Novell komplett schwarz-weiß gestaltet. Die Zeichner sind Thomas Henseler und Susanne Buddenberg. Die Comics sind bezüglich der Personen und Hintergründe sehr realitätsnah gezeichnet. Die Sprache ist leicht zu verstehen. Für die dargestellten Inhalte wurden zudem Zeitzeugen befragt. Das Buch funktioniert nicht nur als Unterrichtsmaterial, sondern ist auch für alle historisch Interessierten spannend und trotz des Themas unterhaltsam zu lesen. Wer nicht abgelenkt wird, wird dieses Buch in einem Zug lesen.</p></blockquote>
<p><strong>Henseler, Thomas/Buddenberg, Susanne: Grenzfall. Ost-Berlin 1982: Ein Schüler rebelliert gegen die herrschende Politik, Berlin 2011 (avant verlag).</strong></p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=829&amp;md5=ae4f8c761c34c9d12c3f2fbdfbe85437" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Programm des 49. Deutschen Historikertags 2012</title>
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		<pubDate>Thu, 17 May 2012 13:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Historikertag]]></category>
		<category><![CDATA[Mainz]]></category>

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		<description><![CDATA[In Mainz findet vom 25. bis 28. September 2012 der nächste Historikertag statt. Das Motto lautet diesmal „Ressourcen-Konflikte&#8221; und wird in über 50 Sektionen behandelt. Seit gestern ist über die Website des Historikertags auch die allgemeine Anmeldung möglich. Das Programm mit einer Übersicht der einzelnen Tage und Veranstaltungen ist ebenfalls online.]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>In Mainz findet vom 25. bis 28. September 2012 der nächste Historikertag statt. Das Motto lautet diesmal „Ressourcen-Konflikte&#8221; und wird in über 50 Sektionen behandelt.</strong><br />
<span id="more-303"></span><br />
Seit gestern ist über die Website des Historikertags auch die allgemeine <a href="http://www.historikertag.de/Mainz2012/de/infos-anmeldung.html"><strong>Anmeldung</strong></a> möglich. Das <a href="http://www.historikertag.de/Mainz2012/de/programm.html"><strong>Programm</strong></a> mit einer Übersicht der einzelnen Tage und Veranstaltungen ist ebenfalls online.</p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=303&amp;md5=d7d49887c563c8f01e48e39325c1b543" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Tagung zum Wissenschaftsblogging  am 9. März 2012</title>
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		<pubDate>Wed, 22 Feb 2012 06:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
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		<category><![CDATA[Geschichte]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern hat das Deutsches Historisches Institut Paris folgende Tagung angekündigt: &#8220;Unter dem Titel &#8220;Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur&#8221; beschäftigt sich die Veranstaltung anhand des speziellen Falls der Geisteswissenschaften mit der (internationalen) Veränderung der Forschungslandschaft und -kommunikation vor dem Hintergrund der Blogkultur. Die Tagung begleitet den Start des Blogportals de.hypotheses.org. Das&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern hat das Deutsches Historisches Institut Paris folgende Tagung angekündigt:</p>
<p><strong>&#8220;Unter dem Titel &#8220;Weblogs in den Geisteswissenschaften oder: Vom Entstehen einer neuen Forschungskultur&#8221; beschäftigt sich die Veranstaltung anhand des speziellen Falls der Geisteswissenschaften mit der (internationalen) Veränderung der Forschungslandschaft und -kommunikation vor dem Hintergrund der Blogkultur.</strong><br />
<span id="more-302"></span></p>
<p>Die Tagung begleitet den Start des Blogportals de.hypotheses.org. Das Portal stellt kostenlos einen Service zur Verfügung, der das Eröffnen von Wissenschaftsblogs aus allen Disziplinen der Humanities erleichtert, diese unter einem Dach versammelt und für eine größere Sichtbarkeit wie auch für die Archivierung der Inhalte sorgt. </p>
<p>Veranstaltet wird die Tagung vom Deutschen Historischen Instituts Paris und vom Institut für Kunstgeschichte der Ludwig-Maximilians Universität München, mit finanzieller Unterstützung von L.I.S.A. &#8211; Das Wissenschaftsportal der Gerda Henkel Stiftung und der Stiftung Deutsche Geisteswissenschaftliche Institute im Ausland (DGIA).</p>
<p>Um kurze Anmeldung wird gebeten unter der Mailadresse <a href="mailto:ibrandt@dhi-paris.fr">ibrandt@dhi-paris.fr</a>.</p>
<p><u><strong>Detailliertes Programm und weitere Informationen:</strong></u><br />
<a href="http://redaktionsblog.hypotheses.org/136">http://redaktionsblog.hypotheses.org/136</a> &#8220;</p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=302&amp;md5=d0845ac0e334e4754e3c7a2d77265f2f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Geschichte aus der Steinzeit: Wie das ZDF 1996 über das Internet berichtete</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Feb 2012 20:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist immer wieder interessant, was Freunde so alles auf Facebook posten. Heute war ein echter &#8220;Knaller&#8221; dabei, den es zu erwähnen lohnt. Im Jahr 1996 stellte das ZDF im Morgenmagazin das WWW vor. Dieser Beitrag ist eine richtige zeitgeschichtliche Quelle aus der Internet-Steinzeit (und wurde vielleicht auch deshalb vom ZDF selbst auf Youtube gestellt).&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist immer wieder interessant, was Freunde so alles auf Facebook posten. Heute war ein echter &#8220;Knaller&#8221; dabei, den es zu erwähnen lohnt. Im Jahr 1996 stellte das ZDF im Morgenmagazin das WWW vor. Dieser Beitrag ist eine richtige zeitgeschichtliche Quelle aus der Internet-Steinzeit (und wurde vielleicht auch deshalb vom ZDF selbst auf Youtube gestellt). Viel Spaß beim Anschauen!<br />
<span id="more-301"></span><br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/dyrIuHVgxt8" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=301&amp;md5=04e8f89d5b9c468698ad1d02260d0579" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Die richtigen Worte finden &#8211; Kommunikationstraining für Wissenschaftler</title>
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		<pubDate>Tue, 31 Jan 2012 22:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Klaus-Tschira-Stiftung]]></category>
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		<description><![CDATA[Gestern erhielt ich eine interessante E-Mail-Ankündigung, die für einige Leser von scienceblogs interessant sein könnte. Die Heidelberger Klaus Tschira Stiftung bietet ein Kommunikationstraining für Wissenschaftler an. Anbei die Infos. CJ Infotext Sie sind Wissenschaftler? Sie möchten Ihre Forschungsergebnisse verständlich und interessant darstellen? Aber Ihnen fehlen die richtigen Worte. Bei den Sag´s klar-Kommunikationstrainings der Klaus Tschira&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>Gestern erhielt ich eine interessante E-Mail-Ankündigung, die für einige Leser von scienceblogs interessant sein könnte. Die Heidelberger Klaus Tschira Stiftung bietet ein Kommunikationstraining für Wissenschaftler an. Anbei die Infos. CJ</strong></em><br />
<span id="more-300"></span></p>
<blockquote><p><em><strong>Infotext</strong></em></p>
<p>Sie sind Wissenschaftler? Sie möchten Ihre Forschungsergebnisse verständlich und interessant darstellen? Aber Ihnen fehlen die richtigen Worte. Bei den Sag´s klar-Kommunikationstrainings der Klaus Tschira Stiftung in Heidelberg lernen Sie, wie das geht. Teilnahmebedingungen und Termine unter <a href="http://www.sags-klar.info">www.sags-klar.info</a> </p>
<p>In den jeweils zweitägigen Workshops „Schreibwerkstatt&#8221; und „Medientraining&#8221; wird trainiert, die Ergebnisse der eigenen Forschung den Medien und der Öffentlichkeit zu vermitteln. Die Kurse richten sich an Naturwissenschaftler, Mathematiker und Informatiker, die aktiv in der Forschung tätig sind. Aber auch Wissenschaftler angrenzender Bereiche sind willkommen. </p>
<p>Die Sag´s klar-Kommunikationstrainings bestehen überwiegend aus praktischen Übungen. Die Teilnehmer profitieren von der intensiven Betreuung in kleinen Gruppen durch je zwei Referenten. </p>
<p>Im Mittelpunkt der „Schreibwerkstatt&#8221; steht vor allem das Verfassen einer Pressemitteilung, ergänzt durch eine Einführung in die journalistische Arbeitsweise. Im „Medientraining&#8221; werden unterschiedliche Interviewsituationen für Hörfunk und Fernsehen trainiert. Dazu gibt es Tipps und Anregungen für ein selbstbewusstes und authentisches Auftreten, selbst bei kritischen Fragen der Journalisten.</p>
<p>Die Referenten der Kurse haben langjährige Erfahrung als Wissenschaftsjournalisten und Trainer für Kommunikationskurse. So können sie kompetent vermitteln, welche Erwartungen Journalisten an Wissenschaftler haben.</p>
<p>Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik sowie die Wertschätzung für diese Fächer. Mit Sag&#8217;s klar und dem Klaus Tschira Preis für verständliche Wissenschaft, KlarText!, unterstützt sie die Verbesserung der Kommunikationskompetenz von Wissenschaftlern.</p>
<p>Weitere Informationen und Anmeldung:<br />
Renate Ries<br />
Klaus Tschira Stiftung gGmbH, Presse und Kommunikation<br />
E‐Mail: renate.ries@sags-klar.info</p>
<p>Tel: 06221‐533 102<br />
Fax: 06221‐533 599 102<br />
Web: <a href="http://www.sags-klar.info">www.sags-klar.info</a></p></blockquote>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=300&amp;md5=03066560eeba14ac8efd11d6368d5b8e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zeitzeugen zur DDR-Geschichte: Neues Internetportal</title>
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		<pubDate>Sat, 17 Dec 2011 11:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<description><![CDATA[Es gibt keinen besseren Weg, junge Menschen über die DDR-Vergangenheit zu informieren als das direkte Gespräch mit Zeitzeugen. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat deshalb an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ein Koordinierendes Zeitzeugenbüro geschaffen. Es vermittelt kostenlos DDR-Zeitzeugen für Unterrichtsgespräche oder Veranstaltungen. Über das neue Internetportal www.ddr-zeitzeuge.de kann man Kontakt zu über 120&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<form mt:asset-id="28432" class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/blogs.dir/57/files/2012/07/i-448cdd911b18e17bad959a577dba309e-KoZB.jpg"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/blogs.dir/57/files/2012/06/i-0c375a959e9bf00b112fc34f491028b1-KoZB-thumb-100x67.jpg" alt="i-0c375a959e9bf00b112fc34f491028b1-KoZB-thumb-100x67.jpg" /></a></form>
<p><strong>Es gibt keinen besseren Weg, junge Menschen über die DDR-Vergangenheit zu informieren als das direkte Gespräch mit Zeitzeugen.</strong><br />
<span id="more-299"></span><br />
Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien hat deshalb an der Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen ein Koordinierendes Zeitzeugenbüro geschaffen. Es vermittelt kostenlos DDR-Zeitzeugen für Unterrichtsgespräche oder Veranstaltungen. Über das neue <a href="http://www.ddr-zeitzeuge"><strong>Internetportal www.ddr-zeitzeuge</strong></a>.de kann man Kontakt zu über 120 erfahrenen Referenten aus ganz Deutschland knüpfen. Außerdem sind dort Vorbereitungsmaterialien sowie Kontakt- und Buchungsformulare zu finden. Das Projekt ist auch deshalb sehr zu empfehlen, da die von mir erlebten Zeitzeugenführungen im ehemaligen Stasi-Untersuchungsgefängnis Hohenschönhausen sehr eindringlich und immer anders waren und besonders den Schülern auf besondere Weise die äußerst dunklen Seiten der DDR-Diktatur nahebrachten. <small>(Foto: Koordinierendes Zeitzeugenbüro)</small></p>
<p><a href="http://www.ddr-zeitzeuge"><strong>Website</strong></a></p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=299&amp;md5=a84ede3fcd7c39e2a02cd317d35236c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Mit google auf falscher Mörderjagd</title>
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		<pubDate>Mon, 10 Oct 2011 21:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Anhaltermörder]]></category>
		<category><![CDATA[Bernd Bopp]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[Heidelberg]]></category>
		<category><![CDATA[Kriminologie]]></category>
		<category><![CDATA[Zeittaucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf der Bücherplattform „google books&#8221; wurde ein schlecht recherchiertes US-Buch über Serienmörder eingestellt. In der Schrift sind auch vier unaufgeklärte Mordfälle aus der Rhein-Neckar-Region sachlich falsch beschrieben. Im Juni 2010 habe ich hier im „Zeittaucher&#8221; über den sogenannten „Anhaltermörder&#8221; berichtet. Diesem unbekannten Phantom-Täter werden bis heute vier Mädchenmorde rund um Heidelberg Ende der 1970er-Jahre zur&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf der Bücherplattform „google books&#8221; wurde ein schlecht recherchiertes US-Buch über Serienmörder eingestellt. In der Schrift sind auch vier unaufgeklärte Mordfälle aus der Rhein-Neckar-Region sachlich falsch beschrieben.</strong></p>
<p><img src="http://vg09.met.vgwort.de/na/88d559cf542b4985af8ef6bd4aaeaaa6" width="1" height="1" alt=""><br />
<span id="more-298"></span><br />
Im Juni 2010 habe ich hier im „Zeittaucher&#8221; über den sogenannten <a href="http://www.scienceblogs.de/zeittaucher/2010/06/anhaltermorder-konnte-vier-junge-frauen-ermordet-haben.php"><strong>„Anhaltermörder&#8221;</strong></a> berichtet. Diesem unbekannten Phantom-Täter werden bis heute vier Mädchenmorde rund um Heidelberg Ende der 1970er-Jahre zur Last gelegt. Insgesamt gibt es seit den 1950er-Jahren 28 unaufgeklärte Mordfälle der Polizeidirektion Heidelberg, über die ich in einer Serie für die Rhein-Neckar-Zeitung in den vergangenen zwei Jahren berichtete. Einige Leser auch hier im Blog wiesen besonders bei den beschriebenen Mädchen- und Frauenmorden aus den Siebziger Jahren persönlich immer wieder darauf hin, dass diese längst aufgeklärt seien und dem sogenannten „Hammermörder Bernd Bopp&#8221; zuzuordnen seien.</p>
<div style="text-align: center;">
<form mt:asset-id="27301" class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/blogs.dir/57/files/2012/07/i-5652c5f1320fac19124ddcd87a72ef3f-River.jpg"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/blogs.dir/57/files/2012/06/i-1283c9ab3a53d8cf06a81721dc1ba06e-River-thumb-100x130.jpg" alt="i-1283c9ab3a53d8cf06a81721dc1ba06e-River-thumb-100x130.jpg" /></a></form>
</div>
<div style="text-align: center;"><small><strong>In dem 2004 erschienenen Buch „River of blood&#8221; werden vier Mordfälle an jungen Frauen aus den 1970er-Jahren einem falschen Täter zugeordnet. (Repro: CJ)</strong></small></div>
<p>Dieses Gerücht wurde auch durch die Online-Suchmaschine google und ihre dortige Büchersparte genährt. Denn wer dort Namen bestimmter Mordopfer eingibt, wird über die folgende Trefferliste oft auf das bei google books eingestellte und 2004 veröffentlichte Buch „River of blood. Serial killers &#038; their victims&#8221; von Amanda Howard und Martin Smith geführt.</p>
<p><strong>Ohne Quellenbelege wird über unaufgeklärte Morde berichtet</strong></p>
<p>Nach einem Blick auf die Website von Amanda Howard, die sich als „True Crime Author, Fiction Writer, Consultant and Speaker&#8221; bezeichnet und in ihrem Buch komplett auf Quellenbelege verzichtet, könnte eingewendet werden, dass man sich mit schlecht recherchierten Büchern einfach nicht beschäftigen sollte. Doch in diesem Fall ist das nicht einfach, weil besonders durch neue Online-Suchmöglichkeiten gerade solche Schriften, die antiquarisch kaum aufzutreiben sind, gelesen und vor allem falsch rezipiert werden können. </p>
<p><strong>Frauenmorde werden fälschlicherweise einem Täter zugeordnet</strong></p>
<p>Auf Seite 47ff. schildern die Autoren den Fall des Serienmörders Bernd Bopp, einem angestellten Lehrer aus Mainz, der in Südwestdeutschland Mitte der 1970er-Jahre sein Unwesen trieb und dem tatsächlich auch zahlreiche Morde zugeordnet werden konnten. Dabei wird ausführlich mit vielen sachlichen Fehlern über die Todesumstände der rund um Heidelberg und den Rhein-Neckar-Kreis damals lebenden und ermordeten jungen Frauen Monika Sorn (+ 1975), Monika Pfeifer (+ 1976), Maria Elsa Scholte (+ 1976) und Marie-Therese Majer (+ 1977) geschrieben und alle Morde dem „Hammermörder&#8221; zugeschoben. So wurde eine der Leichen nicht im Rhein bei Mainz, wie im Buch behauptet, sondern in Mannheim gefunden.</p>
<p><strong>Kriminalpolizei prüfte Behauptungen trotzdem</strong></p>
<p>Fest steht, dass die jungen Frauen damals wiederholt als Anhalterinnen unterwegs waren, so dass die Ermittler der Polizei heute noch nicht ausschließen können, dass die Morde in Zusammenhang zueinander stehen. Deshalb spricht man in Polizeikreisen auch immer noch von dem Phantom des „Anhaltermörders&#8221;. In dem Buch werden die Morde aber alle einer Person zur Last gelegt. „Wir haben die im Buch aufgestellten Behauptungen natürlich geprüft und können nach unseren Abklärungen sagen, dass an diesen absolut nichts dran ist&#8221;, sagt der Heidelberger Polizeisprecher Harald Kurzer. „Die auch im Internet einsehbaren hahnebüchenen ‚Feststellungen&#8217; und ‚Fakten&#8217;  entbehren jeglicher Grundlage.&#8221; Schon vor 30 Jahren hätten die beteiligten Sonderkommissionen eingehend geprüft, ob die Morde dem Mann zugeordnet werden könnten.</p>
<p><strong>49-Jährige Frau machte auf Buch aufmerksam</strong></p>
<p>Eine heute 49-jährige, die mit einem der Mordopfer befreundet war, machte mich auf das US-Buch aufmerksam, da sie nach drei Jahrzehnten durch eine kurze Internetrecherche zuerst davon ausgegangen war, der Fall sei längst gelöst. „Mir tut es immer noch Leid um die Freundin, sie war ein toller Mensch&#8221;, sagt sie und offenbart, dass sie oft darüber nachdenke, was aus ihr geworden wäre. Vor einigen Wochen hat sie einen alten Poesiealbumeintrag der Toten wieder gefunden. </p>
<p><strong>Unbewusster Schutzengel für junge Anhalterinnen</strong></p>
<p>„Ich war später immer vorsichtig, wenn ich nachts nach Hause gefahren bin. Seitdem ich den Führerschein habe, nahm ich immer wieder junge Mädchen mit, die am Straßenrand standen und per Anhalter mitgenommen werden wollten. Ich fuhr sie immer nach Hause und sagte: Lass Dich nie wieder von jemand Unbekanntes mitnehmen!&#8221; So sei sie nach ihren schlimmen Erfahrungen vielleicht unbewusst selbst zu einem Schutzengel geworden. In ihrem Inneren kenne sie zwar wie viele Angehörige keine Rachegefühle. „Trotzdem ist es für alle Angehörigen und Freunde wichtig zu wissen, wer der Mörder ist und wie die Tatumstände waren. Die Täter sollen ihr Wissen nicht ins Grab mitnehmen dürfen und Trauernde im ungewissen Diesseits zurücklassen.&#8221; In diesem Zusammenhang sei ein überhaupt nicht recherchiertes Buch zu Serienkillern komplett kontraproduktiv.</p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=298&amp;md5=80b330c4a0ef3c892b152072e040e479" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Berliner Mauer &#8211; Sehr gute Video-Animation der Deutschen Welle</title>
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		<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Berliner Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[SED-Diktatur]]></category>
		<category><![CDATA[Zeittaucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf Youtube gibt es seit kurzem ein sehr gutes Video der Deutschen Welle, dass mit Animationen und viel Hintergrundinformationen gut verständlich erklärt, welche Funktion die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze für die DDR hatten. Damit wird auch für junge Menschen, die die SED-Diktatur nicht mehr direkt erlebt haben, deutlich, weshalb es sich bei der&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Auf Youtube gibt es seit kurzem ein sehr gutes Video der Deutschen Welle, dass mit Animationen und viel Hintergrundinformationen gut verständlich erklärt, welche Funktion die Berliner Mauer und die innerdeutsche Grenze für die DDR hatten. Damit wird auch für junge Menschen, die die SED-Diktatur nicht mehr direkt erlebt haben, deutlich, weshalb es sich bei der DDR um eine Diktatur und einen Unrechtsstaat handelte.</strong><br />
<span id="more-297"></span><br />
<iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/jlbAUFvh04k" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=297&amp;md5=b1a5eee72cbddbd98a341fdeb7b7e22b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Bulgarien-Route: Die vergessenen DDR-Flüchtlinge</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Sep 2011 11:00:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[Blugarien]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Flüchtlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Mauerbau]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitgeschichte]]></category>
		<category><![CDATA[Zeittaucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Im August jährte sich der 50. Jahrestag des Mauerbaus in Berlin. Vergessen wird bei der Behandlung der fürchterlichen Schicksale der Menschen, die aus der DDR zu flüchten versuchten, dass viele ebenso versuchten, über Drittländer wie Bulgarien in die Freiheit zu gelangen. Wie viele Menschen diesen Versuch mit ihrem Leben bezahlten, wie viele von ihnen gefangengenommen&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Im August jährte sich der 50. Jahrestag des Mauerbaus in Berlin. Vergessen wird bei der Behandlung der fürchterlichen Schicksale der Menschen, die aus der DDR zu flüchten versuchten, dass viele ebenso versuchten, über Drittländer wie Bulgarien in die Freiheit zu gelangen. Wie viele Menschen diesen Versuch mit ihrem Leben bezahlten, wie viele von ihnen gefangengenommen und jahrelang in DDR-Gefängnissen saßen, ist nach wie vor nicht bekannt.</strong><br />
<span id="more-296"></span><br />
Deshalb hat sich die Stiftung Aufarbeitung diesem Thema angenommen und erinnert am 5. Oktober 2011 mit der Veranstaltung <strong>„Die Vergessenen. Tod, wo andere Urlaub machen&#8221;</strong> an Menschen, die über Bulgarien in den Westen fliehen wollten. Dabei wird der gleichnamige Dokumentarfilm von Freya Klier und Andreas Kuno Richter präsentiert. Im anschließenden Gespräch wird ebenso Thomas Müller teilnehmen, dessen Fluchtversuch über die bulgarische Grenze im Film erzählt wird.  </p>
<p><strong>Nähere Informationen zur Veranstaltung unter: <a href="http://www.stiftung-aufarbeitung.de/uploads/pdf-2011/va051011.pdf">http://www.stiftung-aufarbeitung.de/uploads/pdf-2011/va051011.pdf</a></strong></p>
<p><strong>Die Vergessenen. Tod, wo andere Urlaub machen<br />
Datum/Uhrzeit : Mittwoch, 5. Oktober 2011, 19 Uhr<br />
Ort : Bundesstiftung Aufarbeitung, Kronenstraße 5, 10117 Berlin<br />
</strong></p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=296&amp;md5=bf26df1d661174ac6e4bebfa1d94b357" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Das kurze Leben des Chris Gueffroy &#8211; Veranstaltung am 9. August 2011</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Aug 2011 08:00:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Christian Jung</dc:creator>
				<category><![CDATA[Geistes- & Sozialwissenschaften]]></category>
		<category><![CDATA[1989]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Chris Gueffroy]]></category>
		<category><![CDATA[DDR]]></category>
		<category><![CDATA[Mauer]]></category>
		<category><![CDATA[Stiftung Aufarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[Wiedervereinigung]]></category>
		<category><![CDATA[Zeittaucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 9. August 2011, kurz vor dem 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer am 13. August, lädt die Bundesstiftung Aufarbeitung um 19 Uhr in die Kronenstraße 5 in Berlin-Mitte zur öffentlichen Filmpremiere und zum Zeitzeugengespräch „Das kurze Leben des Chris Gueffroy&#8221;. Neun Monate vor dem Mauerfall wurde Chris Gueffroy 1989 bei dem Versuch, die&#8230;]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Am 9. August 2011, kurz vor dem 50. Jahrestag des Baus der Berliner Mauer am 13. August, lädt die Bundesstiftung Aufarbeitung um 19 Uhr in die Kronenstraße 5 in Berlin-Mitte zur öffentlichen Filmpremiere und zum Zeitzeugengespräch „Das kurze Leben des Chris Gueffroy&#8221;.</strong><br />
<span id="more-295"></span><br />
<a href="http://www.stiftung-aufarbeitung.de/veranstaltungen-2011-1572.html?id=1717"><br />
<form mt:asset-id="26128" class="mt-enclosure mt-enclosure-image" style="display: inline;"><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/blogs.dir/57/files/2012/07/i-f2ccc809d9617ed3bf7e4217c1b7f326-va09082011_flyer.jpg"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/blogs.dir/57/files/2012/06/i-fabb6999847501526d2250ad7ae84761-va09082011_flyer-thumb-210x420.jpg" alt="i-fabb6999847501526d2250ad7ae84761-va09082011_flyer-thumb-210x420.jpg" /></a></form>
<p></a>Neun Monate vor dem Mauerfall wurde <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Chris_Gueffroy"><strong>Chris Gueffroy</strong></a> 1989 bei dem Versuch, die Berliner Mauer zu überwinden, von DDR-Grenzern ermordet. Gemeinsam mit der Stiftung Berliner Mauer präsentiert die Bundesstiftung Aufarbeitung bei der Veranstaltung den Dokumentarfilm &#8220;Das kurze Leben des Chris Gueffroy&#8221;, der von November Film in Co-Produktion mit dem RBB erstellt und von der Bundesstiftung gefördert worden ist. Im Anschluss an den Film moderiert Sven-Felix Kellerhoff ein Podiumsgespräch mit Karin Gueffroy, der Mutter von Chris Gueffroy, mit Dr. Maria Nooke von der Stiftung Berliner Mauer und mit dem Filmemacher Klaus Salge.</p>
<p><u><strong>Nähere Informationen unter:</strong></u><br />
<a href="http://www.stiftung-aufarbeitung.de/veranstaltungen-2011-1572.html?id=1717">http://www.stiftung-aufarbeitung.de/veranstaltungen-2011-1572.html?id=1717</a></p>
 <p><a href="http://scienceblogs.de/zeittaucher/?flattrss_redirect&amp;id=295&amp;md5=722b55d3a138974b6aa11f1230b24825" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://scienceblogs.de/zeittaucher/wp-content/plugins/flattr/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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