Vor einigen Tagen sprach die scheidende Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Marianne Birthler, vor Geschichtslehrern in Rostock (28.2.2011). Dabei sprach sie unter anderem über ein Thema, mit dem ich mich seit langem beschäftige: Als was wird die DDR in das kollektive Gedächtnis eingehen? (Foto: Gerd Altmann / pixelio.de)

Unter dem Titel “Die Diktatur in der Provinz – Nahaufnahmen der SED-Herrschaft” findet vom 17. bis 19. Februar 2011 eine interessante Tagung in der Evangelischen Akademie Thüringen in Neudietendorf bei Erfurt statt. Dabei geht es vor allem um die Umsetzung der SED-Diktatur im Alltag und an der Basis der DDR-Gesellschaft.

Einen sehr interessanten Vortrag von Dr. Helge Heidemeyer (der Abteilung Bildung und Forschung der BStU) gibt es am 12. Januar 2011 (18.00 Uhr) im Vortragssaal der Bundesstiftung Aufarbeitung in der Kronenstraße 5, 10117 Berlin. Er spricht über das Thema „Das Verhältnis von SED und MfS”.

Die Bundesstiftung Aufarbeitung hat gerade auf einen interessanten Vortragszyklus aufmerksam gemacht. Das Institut für Zeitgeschichte München-Berlin und das Potsdamer Zentrum für Zeithistorische Forschung koordinieren zwei Forschungsgruppen, die sich mit der Geschichte der DDR-Staatspartei in den Jahren zwischen 1961 und 1989/90 befassen. Aus: http://www.ddr-im-unterricht.de/die_sed.html (13.10.2010)

Gestern berichtete ich auf „Zeittaucher” über die neuen Vorwürfe, die gegenüber Günter Wallraff bezüglich einer inoffiziellen Mitarbeit mit dem Ministerium für Staatssicherheit der DDR erhoben wurden.

Früher, als Mädchen und Jungen noch miteinander „gingen”, hat man die ersten sechs Monate noch miteinander gefeiert, zumal es bei den meisten Pärchen ungewiss war, ob man das erste Jahr überstehen würde. (Foto: Klaus Stevens / Pixelio 2010)

Kowalczuk, Ilko-Sascha: Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR, München 2009. Von Christina Thenuwara (Universität Heidelberg) In seinem vor kurzem erschienenen Buch „Endspiel. Die Revolution von 1989 in der DDR” setzt sich der Historiker Ilko-Sascha Kowalczuk pünktlich zum 20-jährigen Jubiläum des Mauerfalls 1989 und der Wiedervereinigung 1990 mit dem Zusammenbruch des DDR-Regimes auseinander.

Janssen, Wiebke: Halbstarke in der DDR. Verfolgung und Kriminalisierung einer Jugendkultur, Berlin 2010. Von Sebastian Bastin (Universität Heidelberg) Die Jugendavantgarde der deutsch-deutschen Nachkriegsgeschichte, die den Protest gegen die bürgerliche Gesellschaft und Weltanschauung aufnahm, ist als Gruppe der „Halbstarken” (oder auch „Rowdys”) in die Annalen der Geschichte eingegangen.

Am 15. und 16. Mai 2010 wird in Rostock ein neuer Bundesvorstand der Partei „Die Linke” gewählt. Für ihren 2. Parteitag nach der Fusion mit der WASG…

Youtube ist für die Vorbereitung des zeitgeschichtlichen Unterrichts für Schule und Hochschule eine ausgezeichnete Fundgrube geworden. Bisher hatte ich zum Beispiel nie die gesamte letzte Militärparade der DDR zum 40. Jahrestag ihrer Gründung am 7. Oktober 1989 in Ost-Berlin gesehen.