Die Zombies kommen! Wir planen für Klimaerwärmung, Meteoriteneinschläge, Terrorattacken, Tsumanis, Erdbeben, Wirbelstürme, Hochwasser und, und, und… Doch die Bedrohung durch Zombies wird offenbar systematisch vernachlässigt. Zum Glück nimmt sich die Forschung nun endlich diesem Problem an.

Zombies.jpg

Bisher gibt es nur wenig worauf man sich stützen könnte auf dem Gebiet. Da wäre zuerst einmal ein Artikel der vorrechnet wie katastrophal eine Attacke durch Zombies wäre. Ähnlich einer Infektionskrankheit würden sich Zombies wie ein Lauffeuer ausbreiten. Das von den Autoren entworfenen Modell rechnet verschiedene Szenarien durch (Infektion nicht ansteckend bevor der Transformation, Quarantänemassnahmen, etc.) und kommt zum besorgniserregenden Schluss, dass nur “nur schnelles, aggressives Attackieren das grosse Weltunterganszenario verhindern kann nämlich den Kollaps der Gesellschaft und die Übernahme von uns allen durch Zombies.”

Auch in den internationalen Beziehungen setzt man sich mit der Frage auseinander. Es gibt eine verblüffende Korrelation zwischen Kriegsereignissen und dem Auftauchen von Zombie-Filmen (siehe auch hier und hier für eine grafische Darstellung). Mögliche Erklärungen gibt es natürlich viele und die grosse Frage der Richtung der Kausalität brennt uns allen auf den Nägeln: Führen vielleicht mehr Zombie-Filme gar zu Aufstand und Krieg?

Vielleicht wird uns das für April bei Princeton University Press angekündigte Buch von Blogger- und Fachkollegen Dan Drezner uns bei dieser grossen Frage weiterhelfen: Theories of International Politics and Zombies. Darin will er nicht nur die gängigen Theorien dem analytischen Härtetest einer möglichen Zombieattacke aussetzen, sondern siniert auch darüber inwiefern Zombies ein möglicher Platzhalter sein könnten für was Rumsfeld einmal ‘unbekannte Unbekannte’ (unknown unknowns) nannte. Einen Vorgeschmack darauf finden wir in seinem bei Foreign Policy erschienen Essay Night of the Living Wonks (den ich bei Gelegenheit vielleicht einmal separat besprechen werde).

Wir brauchen uns also nur bedingt zu sorgen. Die Wissenschaft ist am Ball. Ganz bei mir in der Nähe hat die Universität von Baltimore nun sogar neu einen Zombie-Kurs im Angebot. Vorläufig ist dieser noch auf die Geisteswissenschaften beschränkt aber jemand muss schliesslich damit anfangen.

Bildquelle: Wikimedia Commons, CC 2.0, Autor: iluvrhinestones

Kommentare (22)

  1. #1 isnochys
    September 14, 2010

    natürlich darf man Cracked als Quelle nicht vergessen:
    7 Gründe weshalb ein Ausbruch schnell verebben würde
    http://www.cracked.com/article_18683_7-scientific-reasons-zombie-outbreak-would-fail-quickly.html

    :))

  2. #2 ali
    September 14, 2010

    @isnochys

    Naja, Cracked.com ist in der Regel nicht meine erste Anlaufstelle wenn ich mal wieder etwas seriöse Wissenschaft in einen Blogpost packen möchte. Aber ich bin bereit einzugestehen, dass sie einige gut recherchierte Argumente haben, was Zombies betrifft. Cracked ist aber nicht peer reviewed, oder?

  3. #3 Professore Web-Orso
    September 14, 2010

    Zombies adressieren die Urängste des modernen Menschen (andere sorgen sich dbzgl. nicht), man hat halt Angst vor dem Wahnsinn, der außerhalb westlicher Gesellschaften gehegt, aber auch gepflegt wird.

    Ansonsten wärs kein Kassenknüller, Filme bearbeiten immer Projektionen.

    Zum Glück sind aber Zombies mit moderner Waffentechnik noch leicht zu handeln, was sich aber bald ändern kann.

    MFG
    Wb

  4. #4 ali
    September 14, 2010

    man hat halt Angst vor dem Wahnsinn, der außerhalb westlicher Gesellschaften gehegt, aber auch gepflegt wird

    Was für ein Dummfug vom Webpelz mit den tausend Namen. Diese herrenmenschliche Denke zeigt nur wie blind man sein kann in seiner selektiven Wahrnehmung.

    Ich hoffe der letzte Abschnitt bezieht sich nicht auf die hier zitierte Aussage, ansonsten ist er schneller gelöscht als der Internetpetz in den Winterschlaf fallen kann (ich gehe zu seinen Gunsten einmal davon aus, dass es wie so oft nur halb-angedacht war).

  5. #5 schnablo
    September 14, 2010

    Bisher gibt es nur wenig worauf man sich stützen könnte auf dem Gebiet.

    Es gibt immerhin mitlerweile Ratgeberliteratur: http://en.wikipedia.org/wiki/The_Zombie_Survival_Guide .

  6. #6 kommentarabo
    September 14, 2010

  7. #7 Professore Web-Orso
    September 14, 2010

    @ali
    Bezog sich ganz konkret auf das Mullah-regime im Iran.

  8. #8 Randifan
    September 14, 2010

    Es gibt unzählige Weltuntergangsszenarios, im Grunde könnte die Welt jeden Tag untergehen.
    http://www.exitmundi.nl/exitmundi.htm

  9. #9 Professore Web-Orso
    September 14, 2010

    Und was sollte das jetzt mit dem “Herrenmensch”, ali?

  10. #10 ali
    September 14, 2010

    @PWO
    Wer meint ausserhalb des eigenen Kulturkreises nur Barbaren zu finden hat vermutlich entweder Minderwertigkeitskomplexe und/oder ein Problem mit Differenzierung. Er hat aber ganz sicher kaum etwas begriffen. Aber trotz Sommerpause sollte sich der Tausend-Namen-Pelz nicht erhoffen, dass ich nun plötzlich mit ihm diskutiere. Meine Einsicht bezüglich der Sinnlosigkeit von Diskussionen mit dem Netz-Petz habe ich nicht vergessen. Es bringt also gar nichts jetzt loszubrummen.

  11. #11 Professore Web-Orso
    September 14, 2010

    @ali
    Der Webbaer hat nie behauptet außerhalb des “westlichen”, also außerhalb der Werte der Europ. Aufklärung stehenden Kulturkreises wären “nur Barbaren”.
    Aber die Urängste, nehmen wir ganz bsph. den zweifachen Hunneneinfall oder die mehrfachen Besuche des türkischen Islams in Europa, sind vermutlich so entstanden.
    Wenn Sies einfacher haben möchten, dann nehmen Sie die Überfälle auf städtische Einheiten durch Barbaren, die es seit eh und je gab.
    Zombie-Filme adressieren wie auch die Vampirgeschichten oder die Weregeschichten uralte Ängste.

    Und zurzeit kann man bspw. Sorgen bereitendes im Iran finden. Übles Land, gell?

    MFG
    Wb

  12. #12 ali
    September 14, 2010

    Der Webbaer hat nie behauptet außerhalb des “westlichen”(…) Kulturkreises wären “nur Barbaren”.

    man hat halt Angst vor dem Wahnsinn, der außerhalb westlicher Gesellschaften gehegt, aber auch gepflegt wird

    /Sarkasmus on
    Stimmt, das Wort ‘Barbaren’ hat der Webpetz nicht verwendet. Auch hat er nicht explizit alle in seine Pauschalisierung miteingeschlossen. Da habe ich mich sprachlich wohl etwas gehen lassen.
    /Sarkasmus off

  13. #13 Professore Web-Orso
    September 14, 2010

    @ali
    Es ist jedenfalls eine Art von Wahnsinn, die es in zivilisierter “westlicher ” Runde nicht gibt. Sie werden dem Webbaeren nicht nachweisen können, dass er behauptet hätte außerhalb des “westlichen” Kulturkreises wären ausschließlich “Barbaren” zu finden: Weil er das nicht denkt und deshalb auch nicht aussagen würde.

    Es sind diese “kleinen” Missverständnisse. die einen herunterzuziehen in der Lage sind: Zum Glück ist der Webbaer dickfellig und Sanguniker. Da macht dann ein fehlerhaftes textliches Verstehen oder eine Beleidigung (“Herrenmensch”) mehr oder weniger den Braten nicht fett. (Irgendwie hats wohl auch dbzgl. mit den Texten des geschätzten Jörg Friedrich in der Kiste gerappelt. Das aber nur gaanz nebenbei.)

    MFG
    Wb

  14. #14 Advocatus Diaboli
    September 15, 2010

    “Es ist jedenfalls eine Art von Wahnsinn, die es in zivilisierter “westlicher ” Runde nicht gibt.”

    Muahahahahahahahahaha…… Das ist definitiv der Witz des (noch jungen) Tages!

  15. #15 Enssen
    September 15, 2010

    Die “zivilisierte “westliche” Runde” halte ich für ein Gerücht. Bestimmte Details der westlichen “Zivilisation” gilt es mehr zu fürchten, als jede Zombieepidemie.

    Für die Zombiebegeisterung als eine Art Krisenkult lassen sich denke ich Beweise finden, So weit stimme ich zu, werter Herr Ursus. Aber meiner persönlichen Empfindung haftet dem Zombiekult immer eher sehr starke Kritik an der westlichen Gesellschaft an(Zombies als hirn(- zudem v.a. auch seelen-)lose und damit auch tötliche Masse sind schon ein starkes Bild. Zudem spielt “Dawn of the Dead”, das Bekannteste Werk George Romeros, quasi des Erfinders des Zombiemythos in seiner heutigen Form, sicher nicht grundlos in einem Einkaufszentrum).

    Woran erkennen sie denn die Betonung auf eine ausserkulturelle Bedrohung im Zombiemythos ?

  16. #16 Professore Webbaer
    September 15, 2010

    Das Schöne ist ja, dass die auf den Werten der Europäischen Aufklärung (die BTW christlich/jüdisch grundiert ist) basierende “westliche” Zivilisation auch dann funktioniert und dominant bleibt, wenn sie unverstanden oder gar missachtet wird.

    Was eigentlich ein wenig schade ist, denn das Dreieck “Marktwirtschaft/Demokratie/pers. Freiheit” ist doch ganz nett und bringt mit den Menschenrechten, natürlich auch mit der Schwarmintelligenz, die nur in einem so komplizierten System sinnvoll genutzt werden kann, und auch mit den erstmals möglich gewordenen per se friedlichen Macht- und Richtungswechseln eigentlich alles, was das Herz begehrt.

    Aber gut, der Webbaer kommt noch einmal wunschgemäß kurz auf die Zombies zu sprechen. “Dawn of the Dead” war natürlich schon der coolste Zombiefilm, schauspielerisch ordentlich und die Idee mit dem Einkaufszentrum war genial, sympathische Rocker BTW. Auch das Remake war nicht schlecht. Romeros hat noch ein paar andere Zombies abgedreht, den ersten hat der Wb noch in Erinnerung, in den letzten Filmen wird wohl auch irgendwie eine Nachricht bemüht, die lauten könnte: Zombies sind nur anderes Leben. *Höhö*

    Die “starke Kritik an der westlichen Gesellschaft” ist Marketing, möglicherweise begründet in den letzten Zombie-Filmen, die der Wb nicht memoriert, wohl aber gesehen hat; am Rande irgendwie.
    BTW, in den Siebzigern waren die Zombiefilme politisch inkorrekt und bei einigen regelrecht verhasst, denn es wurde ja ganz böse geholzt und einige meinten Kritik am lieben Kommunismus herauszuhören. Wir erinnern uns: “Antikommunismus” war damals ein Vorwurf, dem man sich besser nicht aussetzen sollte; in etwa so wie heute die Ablehnung des politischen Islams. Auch damals war Personenschutz oft erforderlich.

    OK, warum Zombies Angst machen? A: Sie referenzieren den Gruppenwahnsinn [1], der in der geschilderten modernen Gesellschaft nicht mehr existiert, im Einzelfall auch hart konditioniert wird. Man stelle sich einmal vor, “Dawn of the Dead”, Remake, 1.Szene: Wir wachen morgens auf und die Welt kippt sozusagen um und wir sind in einem wüsten Geholze mit unübersehbarem Ende.

    Das wäre übel, oder? Aber unter der Oberfläche lauert der Kollektivwahn natürlich, er kann jederzeit wieder ausbrechen, wenn die modernen Systeme versagen. Das weiß der Mensch unterbewusst.

    “Unterbewusst” natürlich nur. Wie einige kommentierende Kollegen in ihrer Fantasielosigkeit die Systemwerte verkennen, wirkt belegend.
    Auch bspw. der Punk oder Honk, der bspw. anarchisch oder merkwürdig “humanistisch” oder relatvistisch/nihilistisch ist, weiß irgendwie, dass es die gegebene Ordnung ist, die ihm erlaubt so zu sein, wie er es sich für seine Lebensspanne vorgenommen hat.

    Wer andere Ideen hat, warum Zombiefilme funktionieren, darf gerne loslegen. Eine irgendwie ausgerichtete soziale Nachricht dürfen oder müssen wir aber bei diesen Zombie-Filmen, wie auch bei jedem anderen erfolgreichen Film, annehmen.

    MFG
    Wb

    [1] Wenn wir die letzten 100.000 Jahre berücksichtigen und uns die Generationen, die zivilisationsbildend hätten sein können, anschauen, dann dürfen wir feststellen, dass mehr als 99% der Menschen in einem wie auch immer gearteten Kollektivwahnsinn [i] gelebt haben.
    [i] aus heutiger Sicht, selbstverständlich sind bspw. Pharaonenkulturen und Menschenopferazteken aus einer anspruchsloseren Sicht “Hochkultur” – bestehende Kulturen sollen an dieser Stelle unbeschrieben bleiben

  17. #17 Advocatus Diaboli
    September 15, 2010

    Au mann… dieses dieses hochgelobe der ach so tollen westlichen Zivilisation lässt sich eigentlich nur mit Begriffen wie selektiver Wahrnehmung oder Scheuklappen erklären…

    Wer jedenfalls glaubt, daß kollektiver Wahnsinn in einer “zivilisierten” (allein dieser Begriff ist eigentlich schon ein Begriff für sich) christlich jüdischen Gesellschaft nicht ausbrechen kann, sollte sich mal z.B.. die Tea Party Bewegung in den USA anschauen.

  18. #18 Rechercheur
    September 15, 2010

    @ webbaer bzw. pwo, die ja eine und dieselbe Person zu sein scheinen: Dumme Polemik gibt einem noch lange nicht recht, auch wenn man noch so viele Postings bringt. Masse ist nicht Klasse.

  19. #19 MartinS
    September 16, 2010

    Also: entweder bin ich zu alt, nicht schwachsinnig genug oder einfach nur zu blöd, zu verstehen, warum sich jetzt ernsthaft über Zombies gefetzt wird! Ich hätte erwartet, dass berichtet wird, welche schwachsinnigen Zombiefilme man gesehen hat, dass satirische Posts über das letzte Zombietreffen kommen – aber nein: es wird ernsthaft über die Zombies „diskutiert“!
    Sollte Ali seinen Blogpost – was ER/SIE/ES verhüten möge – als „ernsthaften“ Aufruf zur Diskussion über Zombies gemeint haben, dann würde ich mich fragen, was er genommen hat.
    Ich gehe aber davon aus, dass er der Meinung ist, dass das „Zombie-Problem“ eher Schwachsinn hoch 3 ist! Hätte er nach dem Sinn oder Unsinn der Zombie-Filme gefragt, dann könnte ich das ja noch verstehen – aber so!?
    Und ihr nehmt das Ganze also wirklich ernst? Ok – ich spiel mit!
    In Elias Canetti’s Werk „Masse und Macht“ findet man sicherlich einige Erklärungen:

    „Nichts fürchtet der Mensch mehr als die Berührung durch Unbekanntes.

    Nicht Empathie charakterisiert den Menschen, sondern die Furcht vor der Berührung diktiert sein Leben.

    Warum soll denn den armen Zombies die Daseinsberechtigung abgesprochen werden? Wer sagt, dass das ‚Leben‘ als Zombie wertlos sei? Vielleicht ist ja das instinktgetriebene Sein wesentlich befriedigender als das, vom Denken verseuchte, Leben? Woher stammt die ‚Berechtigung‘ Zombies zu killen?

    Um ihr eigenes Überleben zu sichern, will sie das Andere vernichten.

    Sagt mal Leute: ihr wollt doch nicht wirklich *ernsthaft* über solchen Schmarrn diskutieren?

  20. #20 Professore Webbaer
    September 16, 2010

    Hinter jedem erfolgreichen Film steckt eine Philosophie, die die Massen irgendwie angesprochen hat.

    Der Webbaer hat schon Filme wie Casablanca, The Good the Bad & the Ugly (“2 Glorreiche Halunken”), Django, Rambo 1, Rocky 1, Pulp Fiction, Star Trek und die SImpsons [1] analysiert, da gab es viele der hiesigen Kommentatorenkollegen noch gar nicht.

    Gerade deren “Küchenphilosophien” sind nicht zu unterschätzen und haben große politische Wirkung [2]. BTW: Was glauben Sie warum der 4.Kommentar dieses Strangs so merkwürdig drohend ausgefallen ist im 2.Absatz? Q: Genau. Es geht um etwas. – OK, verstanden hat der Webbaer nur, dass der andere irgendetwas so verstanden hat, wie es nicht gemeint war; aber die Emotionen gehen halt verständlicherweise hoch bei diesem brisanten Thema.

    Auch die Kollegos weiter oben, die sich der Webbaerschen optimistischen Sichtweise auf die modernen Systeme nicht anschließen konnten, fühlten sich immerhin intellektuell (vermutlich: auf das beste) angesprochen.

    HTH
    Wb

    [1] ruhig mal fragen, der Wb hat zu jedem Film Analysen zur Hand
    [2] Was denken Sie warum so viele Juden [i] in Hollywood sind? 🙂
    [i] nein, Wb kein Jude – aber grundsätzlich nette und fähige kräfte, gell?

  21. #21 michael
    September 16, 2010

    > Sagt mal Leute: ihr wollt doch nicht wirklich *ernsthaft* über solchen Schmarrn diskutieren?

    Ich bitte Dich: Untote gibt es wie Sand am Meer. Gut, es ist nicht so, wie das Bild suggeriert, dass man bei diesen Leichenflecke sieht. Sie fallen auch nicht durch ihr äußeres Erscheinungsbild auf. Aber wenn man sie genauer beobachtet und ihnen zuhört …. .

  22. #22 Threepoints...
    September 28, 2010

    Sagt mal,…. nach allem oben aufgeführtem ist mir aber nun noch immer nicht beschrieben gewesen, was den Zombie nun im Kern wirklich ausmacht. Ja, wir wissen, dass sie in den einschlägigen Filmen böse Dinge tun und so…. Doch in jeder Analysestruktur tauchen solche Abläufe und Begebenheiten nur als symptome auf und erklären weiter nichts, als eine Folge von Bedingungen. Und natürlich wollen wir alle Angst bekommen – allein vom gedanken daran. Und so scheinen sie auch zu wirken … offensichtlich.

    Eine andere Idee vom Zombie wird mich aber überfallen, wenn ich an den Abgerichteten Menschen denke. Etwa in Form vom sublimierten Zombie, der sich allmorgendlich aufmacht, den Alltag zu bestreiten. Sie wie ihr hier und alle in den Labors und Gängen der Wissenschaftskollegs, Supermärkte, Fliessbänder …. und anderes.

    Zombie? Deffiniere bitte präziser….