Unter der Annahme, dass nicht noch dramatische Ereignisse dieses Bild ändern, sieht es im Moment so aus, als ob Obama gut platziert ist, für weitere vier Jahre im Amt. Auch wenn viele Pundits anderes behaupten. Doch die Wahlen sind erst im November. Es ist wie beim Fussball: Wir wissen erst wer gewonnen hat, wenn es vorbei ist.

 

1 Die von der NZZ zitiere Ipsos/Reuters Umfrage gibt an, dass nicht Fehlermargen sondern “Credibility Intervals” relevant seien, für ihre Bewertung. Ich weiss nicht genau was sie damit meinen und habe auf die Schnelle keine Informationen dazu gefunden. Vielleicht weiss ja jemand mehr.

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Kommentare (9)

  1. #1 Lars Fischer
    September 9, 2012

    Vielleicht als Addendum: Laut Nate Silver ist Romney grade in den Swing States ziemlich in der Tonne. Die ganze Geschichte wird dadurch noch seltsamer, dass Romney anscheinend die Werbekampagnen unter anderem in Ohio und Wisconsin ausgesetzt hat. Und wenn er Ohio verliert, ist er Obst, soviel ist klar.

  2. #2 xxx
    September 9, 2012

    Zum “Credibility Interval” http://en.wikipedia.org/wiki/Credible_interval

  3. #3 MJ
    September 9, 2012

    @ Ali

    Zu den Fehlermargen und credibility intervals genau bezüglich des aktuellen Wahlkampfs hat John Quiggin einen Kommentar auf seinem Blog verfasst:

    http://johnquiggin.com/2012/08/28/problems-with-probabilities/

  4. #4 rolak
    September 9, 2012

    Inwieweit es sinnvoll bzw erhellend ist, weiß ich nicht, doch bei StackExchange gibt es schönes, ausführliches Beispiel mit Keksen. Mahlzeit 😉

    (Nicht, daß ich es komplett durchgearbeitet hätte…)

  5. #5 Jürgen Schönstein
    September 10, 2012

    Ich hatte im 2008-Wahlkampf ja auch aktiver zu diesem Thema gebloggt. Doch was mich im vorliegenden Fall demotiviert ist der Stil: Dies ist, soweit ich mich entsinnen kann, der Wahlkampf, in dem Fakten am großzügigsten ignoriert werden (und das will was heißen, da in den drei vorangegangenen Wahlkämpfen Carl Rove die Finger drin hatte). Es geht nicht um Positionen der Politik, sondern um Polarisierung. Da gibt’s leider nicht viel zu analysieren. Und die Umfragen sind eh’ nicht das Papier wert, auf das sie gedruckt werden – was am 6. November passiert, wird sich wohl wirklich erst am 6. November einschätzen lassen.

  6. #6 ali
    September 10, 2012

    @xxx; @MJ; @rolak

    Danke für die Links. Vor allem die Kekse finde ich empfehlenswert.

    Da will man die neue Blogplattform testen und als Konsequenz werden die Statistikkenntnisse aufgefrischt. Super.

  7. #7 Anti_Spam
    September 10, 2012

    Ich denke, das grosse Dilemma der beiden Kandidaten ist das (mittlerweile ) vollständige Fehlen von echten Alternativen. Eigentlich kann der Wähler nur noch zwischen Pest und Cholera unterscheiden. Echte Politik macht in den USA keiner mehr. Selbst unsere so gescholtene Einzelkämpferin für Recht und Recttungsschirm hat zumindest den Mumm, etwas zu bewegen – in den USA dagegen (subjektiv!!!) scheint es nur noch um den Bösen (Romney) oder den Nicht-mehr-so-Guten (Obama) zu gehen – und auf Facebook mit beiden Seiten zu Diskutieren ist so sinnvoll, wie Wasser mit einem Sieb zu schöpfen. Argumenten WILL keiner hören und was aus “deutscher” Sicht normal ist (Solzialleistungen) wird von den echten amis aber auch sowas von zerrissen… ich würde manchem mal ein paar Wochen Arbeit in den USA inkl. krank werden wünschen… um zu sehen, in welchem Paradies wir hier in DE leben…

  8. #8 Aiko
    September 10, 2012

    @ J.Schönstein
    “Es geht nicht um Positionen der Politik, sondern um Polarisierung. Da gibt’s leider nicht viel zu analysieren. ”

    Gerade das ist doch eine Analyse wert.

  9. #9 noch'n Flo
    Schoggiland
    September 10, 2012

    @ ali:

    Da will man die neue Blogplattform testen und als Konsequenz werden die Statistikkenntnisse aufgefrischt. Super.

    Das Blogger-Leben ist nun mal kein Ponyhof. Oder hast Du etwa ernsthaft geglaubt, kontrollieren zu können, was auf Deinem Blog passiert?!? :p