zoon politikon

Broders Plädoyer für EU Beamtenwillkür

Das unheimliche an vielen Verteidigern des Abendlandes ist, dass sie Demokratie und Rechtstaat, die sie zu verteidigen vorgeben, nicht wirklich verinnerlicht haben. In ihrer Selbstgerechtigkeit findet kritisches Hinterfragen keinen Platz. Damit verraten sie wie wenig sie von den aufklärerischen Werten, auf die sie sich immer wieder berufen, wirklich halten. Broder1 gestern zum Urteil des EuGH…

Folter in den USA: Unheimliche Einigkeit.

Worin sind sich Frauen, Männer, Mitglieder der katholischen Kirche, Junge, Alte, Midwesterners, Schwarze, Weisse, Protestantinnen und Protestanten in den USA einig?

“Man darf alles sagen. Das ist Freiheit.”

Mitblogger Marcus Anhäuser hat mich auf Twitter auf eine wunderbare Rede von Michel Friedman hingewiesen. Obwohl von letztem Jahr, passt es gerade ausserordentlich gut zu vielen Diskussionen, die dank Pegida gerade wieder aufflammen.

Verschärfte Vernehmung: Wenn die USA wie Nazis foltern.

Die Berichterstattung zur Untersuchung  durch den US Senat der von der CIA ausgeübten Folter hat einen interessanten Blogpost von 2007 (The Atlantic) wieder hochgespült. Dieser ist eine ältere Kritik an den vom US Geheimdienst euphemistisch als “Enhanced Interrogation Techniques” (in etwa “verbesserte Verhörmethoden”) bezeichneten Folterpraktiken. Der Post zeigt eine Gestapo Anweisung die Rahmenbedingungen für sehr…

Ebola? Da war doch was.

Mich fasziniert immer wieder die Kurzlebigkeit kollektiver Paniken. Man könnte meinen, wer ein paar davon gesehen hat, sollte erneute mediale Schreie von “Hilfe, wir werden alle sterben” etwas gelassener nehmen können. Die Wiederholung von Schlagzeilen scheint uns (als Kollektiv zumindest) nicht wirklich weiser zu machen.

Autofahren für ISIS

Vor einer Weile hatte ich eine Frage in meiner Mailbox zur Organisation, die sich als Islamischer Staat im Irak und der Levante (ISIS) bezeichnet. Diese finanziert sich bekanntlich unter anderem auch durch Erdölverkäufe von Ölfeldern, die sie unter ihre Kontrolle gebracht haben. Haben wir alle ISIS in den Tank?

Die Rückkehr des Bloggers

Hier war es eine ganze Weile ruhig. Der letzte Eintrag stammt vom 22. August. Keine Sorge (oder vielleicht: freut euch nicht zu früh!), ich habe das Blog nicht vergessen. Ich habe gute Vorsätze.

“Bloggen ist eine Zeitverschwendung und schadet der Karriere.” So zumindest wird in Wissenschaftsblogs oft die Haltung der akademischen Welt gegenüber neuer Medien karikiert. Leider ist diese negative Haltung gegenüber dem Bloggen tatsächlich oft anzutreffen. Um so mehr hat es mich sehr gefreut, dass die Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) ein Forum zur Disziplin und dem…

Letzte Woche haben das IR Blog, das Bretterblog und ich hier einen Blogkarneval angeregt. Die Idee ist online eine im Forum der jüngsten Ausgabe der Zeitschrift für Internationale Beziehungen (ZIB) angerissenen Diskussion weiterzuführen. Eine reine offline Diskussion über das Bloggen wäre schliesslich unvollständig.

Im 17. Jahrhundert gab es eine Art Internet. Es funktionierte ohne Mikrochips, Glasfaserkabel und Computer. Es war entsprechend langsam aber trotzdem sehr effektiv. Man kennt dieses Netz heute als die Republik der Gelehrten. Zeit für einen Vergleich.