Edmund Weitz von der HAW Hamburg beschwert sich in einem Vortrag für die Lehrerfortbildung über die Rechenfehler seiner Studenten (“Galerie der Schande”, ab Minute 9:50):

Weiter beklagt er dann, das Studium sei zur Fortsetzung der Schule in anderen Räumlichkeiten geworden, ohne freilich Vorschläge zur Abhilfe zu machen. Passend dazu sind auch gerade die Empfehlungen für eine zukunftsfähige Ausgestaltung von Forschung und Lehre des Wissenschaftsrates erschienen.

Kommentare (60)

  1. #1 Jolly
    23. Mai 2022

    Gemein, Weitz zeigt nur die Fehler, verschweigt aber, was richtig wäre. Also nicht für jeden geeignet.

  2. #2 hto
    Gemeinschaftseigentum
    23. Mai 2022

    @Jolly

    Das ist doch normal, wenn man systemrational geblitztdingst wurde 🙂

  3. #3 Dirk Freyling
    Erde
    23. Mai 2022

    Das (nicht mehr erreichte) Niveau ist beschämend und u.a. beängstigend. Dass diese Leute da sitzen, wo sie sitzen, macht perspektivisch aus Deutschland ein Entwicklungsland. Es erinnert an den Film »Idiocracy«. Ein Blick in die Zukunft: Deutschland “demnächst” eine asiatische Kolonie, die man besucht, um sich aus nostalgischen Gründen, dass einst entwickelte Europa anzuschauen. In Zukunft ein fremdbestimmtes Land in dem verarmte Dumme Hilfsarbeiterjobs ausüben…
    Diese (“Geistes”-)Wirklichkeit lässt sich nur mit Satire ertragen und sieht exemplarisch so aus:
    Generation Z und noch jünger, siehe „darin“ die Gruppe der „kastrierten Kater“ sprich junge Männer, die nicht mehr im Leben ankommen, weil sie durch „Gaming“ am Erwachsenwerden gehindert werden.
    …Auch Papageien sind „woker“ als „woke“: Sie plappern auch alles nach, machen Lärm und hinterlassen Müll. Doch im Gegensatz zur Generation Z, haben sie sich ALLES selbst angeeignet. Sie müssen nicht ständig auf ein Smartphone glotzen, um sich Ratschläge per »Äpp« zu holen….

  4. #4 knorke
    23. Mai 2022

    @Dirk Freyling
    Dass es vielleicht gar nicht an den schlimmen, schlimmen jungen Leuten von heute liegt sondern am Bildungssystem ist Dir beim zusammenassoziieren von Klischees nicht in den Sinn gekommen?

  5. #5 hto
    Gemeinschaftseigentum
    23. Mai 2022

    @knorke und Freyling
    Tja, diese jungen Leute wollen eben nicht nur stets das neueste IPhone haben, das Bildungssystem hat sich schon wegen ihrer Eltern als Wähler darauf eingestellt – Da habt ihr nun eine Gemeinsamkeit 🙂

  6. #6 rolak
    24. Mai 2022

    zusammenassoziieren von Klischees

    Vor allem dem einen, großen, unterschwelligen und grundfalschen: ‘Früher war alles besser!’

    2.Hälfte 70er wurde mangels Substanz für bummelig die Hälfte der Physikanfänger in K ein ‘to the needed level’-CrashKurs Oberstufen-Mathe eingerichtet, 2.Hälfte 80er betrug in der Erstsemester-Vorlesung ‘Diskrete Mathematik’ die Klausur-Durchfallquote bescheidene 90%.

  7. #7 rolak
    24. Mai 2022

    Nachschlag:

    [12:8] Können Sie bitte erklären, wo das Plus herkommt?

    Immerhin, höflich formuliert.

    Bei einem zu haltenden Seminarvortrag (iirc irgendwas mit ElektronenOrbitalen) wurde mir nach mehrfachem ungläubigen Getuschel zu anderem just jene Frage gestellt, allerdings in der echauffierten, Gefuchtel-untermalten Form ‘Und wo kommt jetzt auf einmal das Minus her?’. Nach dem Verweis auf die in der Bibliothek zu findendende Literatur zur Mittel­stufen­Mathe­matik rauschte ein gar nicht mehr so junger Kerl zeternd nach draußen.

    War leider der Vorsitzende des PrüfungsAusschusses…

  8. #8 fauv
    24. Mai 2022

    Früher war nicht alles besser, sondern nur realistischer.
    Früher waren 50 % Volksschüler mit dem Abgang nach 8 Jahren, 25 % Mittelschüler und 25 % Gymnasiasten.
    Und diese 25 % hatten das Niveau, das man heute erwartet.
    Wenn man sich das bewusst macht, dann sind unsere Erwartungen einfach zu hoch.
    Interesse und Fleiß lassen sich nicht herbeireden, denn um das geht es beim naturwissenschaftlichen Studium und besonders in der Mathematik.
    Wenn hier also von der Ausgestaltung von Forschung und Lehre die Rede ist, nicht nur das, sie soll auch zukunftsfähig sein, welch große Worte, dann erinnert Euch an die 25 %. Alles Andere ist in die Tasche gelogen.

  9. #9 Thilo
    24. Mai 2022

    @fauv: Es ist schlicht und einfach so, dass es heute kaum noch Jobs gibt, für die ein Hauptschulabschluß reicht. Die meisten Berufe benötigen heute die Fähigkeiten, die man im Abitur erwirbt.

  10. #10 Kai
    24. Mai 2022

    Das ein Abitur Voraussetzung für die meisten Ausbildungsberufe ist, glaube ich ehrlichersagt nicht. Die Firmen und AG konnten sich nur für letzten ~30 Jahre die Rosinen (Überschuss) auf dem Bewerbermarkt picken. Da hat man häufiger den Abiturienten genommen, anstatt jenen mit Realschulabschluss. Nicht weil es notwendig war, sondern weil man “mehr” fürs Geld bekam.
    Ob die Schüler heutzutage nun dümmer sind oder im Schulsystem nur nicht genügend Wissen vermittelt bekommen haben, kann ich nicht beurteilen. Ich würde aber vermuten, das heute viel mehr Jugendliche zum Abitur gedrängt werden. Ein ist Statistiken und Zahlen dazu wären vermutlich aufschlussreich.

  11. #11 PDP10
    24. Mai 2022

    @Thilo:

    Es ist schlicht und einfach so, dass es heute kaum noch Jobs gibt, für die ein Hauptschulabschluß reicht. Die meisten Berufe benötigen heute die Fähigkeiten, die man im Abitur erwirbt.

    Warum hat das Handwerk dann soviele Probleme Azubis und überhaupt Leute zu finden? Braucht man dafür wirklich Abitur?

    Ok, der Autoschrauber von früher heißt heute Mechatroniker und muss sich mit modernen Diagnosetools für die fahrenden Computer die Autos heute sind auskennen … aber sonst?

    Der Bäcker, der Metzger, der Tischler, Zimmerleute, Maurer … Ähm .. hat jemand schon Pflegekräfte gesagt?

    Im Übrigen habe ich ein ähnliches Deja-Vu wie rolak da oben. Auch an meiner Uni in Berlin gab es eine Art Mathe-Propädeutikum vom Physik-Fachbereich. Drei Wochen am Ende der Semesterferien für Studienanfänger. Das war Ende der Achtziger. (Dummerweise habe ich das Angebot nicht wahrgenommen. Hat sich schnell gerächt). Wenige Jahre später durfte ich mir dann als studentisches Mitglied im Fachbereichsrat die Klagen der Professoren darüber anhören, dass die Abiturienten heute ja so schlecht – insbesondere in Mathematik – auf das Studium vorbereitet seien. “heute” meint Anfang der Neunziger.

    Nee. Bevor mir da niemand brauchbare empirische Daten über die letzten 30 bis 50 Jahre zeigen kann halte ich das wie rolak für einen der alljährlichen Anfälle von “früher war alles besser”.

  12. #12 Omnivor
    Am 'Nordpol' von NRW
    24. Mai 2022

    Früher™ kamen nur die ausgewählten Koryphäen aufs Gymnasium. Söhne, die unbedingt Abitur machen und studieren sollten, um Papa in der Firma, Praxis, Kanzelei oder dem höheren Dienst nachzufolgen, gab es nicht.
    Deshalb kannte man auch keinen Nachhilfeunterricht und Privatschulen/Internate, um den Sprößlingen auf den Sprung zu helfen.

  13. #13 PDP10
    24. Mai 2022

    @Omnivor:

    Früher™ [..] Söhne, [..] um Papa in der Firma, Praxis, Kanzelei oder dem höheren Dienst nachzufolgen, gab es nicht.

    Nee. Sicher nicht. Dann hätte ich nämlich Hauptschulabschluss statt Abitur gemacht – wie mein Vater – um die Metzgerei zu übernehmen – wie mein Vater von seinem Vater.

  14. #14 Omnivor
    Am 'Nordpol' von NRW
    24. Mai 2022

    Ich wollte eigentlich darauf hinaus: Es gab immer 50% Luschen, nur bei 60% Abiturienten statt 10% ist die absolute Zahl auffälliger. Ich glaube fast, daß ist angewandte Mathe 🙂

  15. #15 PDP10
    24. Mai 2022

    @Omnivor:

    Ich wollte eigentlich darauf hinaus

    Mir war schon klar, dass das nicht ganz ernst gemeint war.

    Es gab immer 50% Luschen

    Die Professoren mit denen ich damals diskutieren musste gingen wohl eher von 90% aus. Das waren übrigens auffällig oft die, die so richtig schlechte Vorlesungen gehalten haben (und die in der Forschung, von ein oder zwei Ausnahmen abgesehen auch nicht soviel gerissen haben). Natürlich waren die Vorlesungen aus ihrer Sicht nicht schlecht sondern “Anspruchsvoll” … ähem.

    Aber wenn es wirklich immer und überall 50% Luschen gibt, sind wir als Gesellschaft doch irgendwie trotzdem erstaunlich weit gekommen. Das scheint mir ein Widerspruch zu sein, der auch wieder nach empirischen Belegen ruft … 😉

  16. #16 Karl Mistelberger
    mistelberger.net
    24. Mai 2022

    Aus dem Video:

    “Können Sie mir sagen, was ist größer ein Sechstel oder ein Siebtel? Daraufhin hat er seinen Taschenrechner herausgeholt.”

    Es war als Satire gemeint, ist aber mittlerweile von der Realität überholt:

    “Hans Rosling stellte empirisch fest, dass auffallend viele Exemplare von Homo sapiens sapiens bei Multiple Choice Tests schlechter abschnitten als der Durchschnitt von Pan troglodytes verus.”

    https://scienceblogs.de/gesundheits-check/2020/07/10/von-trump-lernen-teil-17-such-dir-einen-suendenbock-wenn-du-wirklich-grossen-mist-gebaut-hast/#comment-98850

  17. #17 JW
    24. Mai 2022

    Zum einen hatte ich schon in den frühen 90ern Medizinstudenten im Praktikum, welche bei der Ausbeuteberechnung einer Proteinaufreinigung den Taschenrechner rausholten und nicht bedienen konnten. Wir hatten 6 g aufgetragen und 4g raus bekommen. Als ich aus dem Kopf eine Ausbeute von 2/3 konstatierte erntete ich große Augen. Aber früher war alles besser!

  18. #18 JW
    24. Mai 2022

    Zum anderen sehe ich, wie anspruchsvoll zum Beispiel der Sprachunterricht in der Schule geworden ist. Wirklich beeindruckend. Das Problem in der Schule ist höchstens, dass zu viel in die Kinder reingeschüttet wird, ohne Verknüpfungen zu schaffen. Es ist zwar besser als früher, aber der Stoff (z. B. in Biologie) ist viel umfangreicher geworden. Dazu kommt das sinnlose weiterschleppen von Fächern bis zu Abitur, die konservative Bildungsbürger unbedingt sehen wollen, die aber in der Tiefe nicht für jeden notwendig sind. Ich werfe mal provokativ Deutsch und Mathe ein.

  19. #19 hto
    24. Mai 2022

    @Thilo #9

    Der Druck des konfusionierenden Wettbewerbs bewirkt, dass die unternehmerischen Abwägungen die Fähigkeiten (die früher im Laufe des Berufslebens …) möglichst schon aus der Grundschule verlangen – Für Mensch mit Verstand von/zu wirklich-wahrhaftiger Vernunft in Gemeinschaftseigentum ist klar (wo alle Arbeit geradezu unendlich und absolut gerecht teilbar ist, ohne irgendeinen Grund für Angst vor …), dass die wettbewerbsbedingte Absurdität schnellstens enden muss.

  20. #20 fauv
    24. Mai 2022

    JW
    Du sprichst einen Bereich an „Dazu kommt das sinnlose weiterschleppen von Fächern bis zu Abitur, die konservative Bildungsbürger unbedingt sehen wollen, die aber in der Tiefe nicht für jeden notwendig sind. Ich werfe mal provokativ Deutsch und Mathe ein.“

    Bei Deutsch gebe ich Dir recht, Fremdsprachen sind notwendiger. Bei Mathematik sind Grundkenntnisse notwendig , zumindest bei den technischen Berufen.
    Frauen interessiert es nicht, ob ein Gartenschlauch ½ inch oder ¾ inch Größe hat, die gehen in den Baumarkt und suchen nach einem Berater, den sie dann nach einer Viertel Stunde finden und der verkauft ihnen ein Komplettsystem.

    Thilo
    So pauschal lässt sich nicht beantworten, was denn Grundkenntnisse sind.
    Das Schulsystem wird immer noch von den „Germanisten“ dominiert und die finden eben Franz Kafka wichtiger als John von Neumann.

    Als Exlehrer kann ich dir bestätigen, die Hürden in der Mathematik sind für ein Viertel der Schüler das Bruchrechnen. Dazu braucht es Abstraktion und es gibt eben Schüler, die dieses Abstraktionsvermögen nicht haben. So einfach !
    Das zweite Viertel versteht die Infinitesimalrechnung nicht. Selbst wenn du diese Kinder einsperrst, sie können es nicht verstehen, so einfach !
    Jetzt kommt die restliche Hälfte. Die hat das notwendige Abstraktionsvermögen aber die sind faul, faul , weil sie intelligenter sind als andere.
    Und aus denen rekrutiert sich dann der Abiturient.

  21. #21 JW
    24. Mai 2022

    @fauv: Ich sagte ja: provokativ. Ich erinnere mich von “früher” an einen Bildungspolitiker (CSU oder CDU), der sagte zur Begründung für die Weiterführung der Mathematik bis zu Oberstufe: Die Abiturienten heute könnten ja keinen Dreisatz mehr!
    Also, das wird schon seit Ewigkeiten in der Mittelstufe gelehrt und gelernt oder auch nicht. Wenn die Bildungsdiskussion von solchen Leuten dominiert wird, erklärt das Vieles.

  22. #22 hto
    24. Mai 2022

    @fauv: “… Schüler, die dieses Abstraktionsvermögen nicht haben.”

    Noch nicht haben!?
    Aus Deiner Darstellung erkenne ich Den Pauker, der es gewohnt ist im Takt der Pauke (vermittelnd) zu lehren, wobei die Spreu … (es ist heute eher alles ein gefühlsmäßiges Casting)!?

  23. #23 werner
    24. Mai 2022

    @JW: Deutsch und Mathe: Ich stimme Dir zu, wenn es um Gedichtinterpretation oder Differenzial- bzw. Integralrechnung mit zwei Variablen geht. Anders sieht es aus mit Grammatik, Rechtschreibung und z.B. angewandte Statistik (die ich ausbildungsseitig schwer vermisst habe, als ich in den Beruf kam).

  24. #24 Aijeo Pardy
    24. Mai 2022

    90er bologna reform aka GATTACA aka survival of the fittest

    1. Vor der Bologna-Reform wurden an deutschen Hochschulen 3 Semester Analysis I gelehrt und zusammen mit dem hilfreichen Übungsleiter (1+x)^n, (3+x)^n, (1+3x)^n, usw. erforscht.
    Studenten der Mathematik arbeiteten zusätzlich autodidaktisch mit Papier und Bleistift und hatten nach 3/2 Jahren Analysis I alles über eine Funktion einer Veränderlichen gelernt.
    2. Schlechter Darwinismus ist, wenn ein Mathematik-Professor verheimlicht, dass nach der Bologna-Reform das autodidaktische Erforschen des sehr lückenhaften Hörsaal-Lehrstoffs in der Freizeit absolut notwendig ist.
    3. Nach der Reform wurden 3 Semester Mathematik über eindimensionale Funktionen in 1 Semester nicht verlustfrei gequetscht (siehe auch Lineare Algebra) und deutsche Mathe-Studenten müssen rausgeworfenen (Übungsstunden-)Lehrstoff autodidaktisch erforschen, weil es im Gegensatz zu anderen Ländern keine ehrenamtlichen Tutoren gibt, die am Wochenende das vorrechnen, was nicht mehr hilfreicher Professor und Übungsstundenleiter wegen eines GATTACA-Willens, der ein dystopisch anmutendes Bildungssystem etablierte, unterlassen müssen, um den dystopischen Sanktions-Apparat nicht zu triggern, der selbst einen Professor in die staatliche HARTZ-Mühle führen kann.

    Wegen der in staatlichen Schulen eingeimpften Unselbständigkeit weise ich im Gegensatz zu den GATTACA-Kommentatoren darauf hin, dass jeder heutige Gymnasiast die Zahl h (h Element von R) in limes (f(x+h)-f(x))/h autodidaktisch mit 1/k (k Element von N) während der Schulzeit ersetzt haben muss, um im staatlich geförderten, digitalen Neuland mit einer mathematisch beschränkten Recheneinheit und beschränkten Zahlenmengen zu überprüfen, wohin das führt, wenn das durch 64 Bit beschränkte k in der Formel 1/k nicht infinitesimal nahe an die reelle Zahl 0, die im römischen Handelswesen nicht verwendet wurde, herankommt.

    Professor Weitz verunglimpft mit der Galerie der Schande Bundesverfassungsrichter als dumm gemachte Opfer staatlicher Schulpolitik, die mit ihrem LHC-Urteil bewiesen, dass ihr Nicht-Wissen über diskrete Mathematik (Physik) genau so lustig ist wie das Nicht-Wissen einiger Gymnasiasten über 1/k und 1/(k+1) bzw. 1/5 und 1/6, was auch zu Gelächter führen muss.
    Nur aus Respekt vor einem Verwaltungsgericht, welches dem Bundesverfassungsgericht die Klage wegen der potenziell katastrophischen LHC-Technologie vorlegte, veröffentlichten sie ihre begründete Abweisung, die sie ohne Sachverständige mit veralteter Gymnasium-Physik begründeten, die das hochrelativistische, elektrisch geladene Quark-Gluon-Plasma nicht kennt.
    Glücklicherweise konnte der zu schwache, primitive LHC die mathematisch perfekte Invarianz für hochrelativistische, elektrisch geladene Elementarteilchen nicht brechen.
    Unser Universum ist nicht Mathematik oder Physik und Waffenforscher werden einen schlaueren LHC bauen, wenn Professor:in mathematisch ermittelte, dass die perfekte Ladungsinvarizanz-Mathematik gebrochen werden kann.

    Als Bürger der zu schützenden Demokratie bin ich gesetzlich verpflichtet, eine (zwecks Selbstschutzes anonyme) Anzeige beim Verfassungsschutz einzureichen, der unter anderem Mediziner Paul Brandenburg wegen Verunglimpfung beobachtet.

    Last but not least
    Ein GATTACA-Staat stellt einer zu schulenden AI alle mathematischen Aufgaben und Lösungen zur Verfügung und kann Schülern, die nicht mit dem Abstraktions-Gen genetisch gesegnet wurden, ebenfalls alle Aufgaben und Lösungen zur Verfügung stellen. Dann werden Schüler, die immerhin das Lernhormon-Gen haben, nicht verfassungswidrig benachteiligt. Schüler, die weder das eine noch das andere Gen haben, dürfen nach einem Gen-Test nicht zum (Fach-)Hochschulstudium zugelassen werden, was das BVerfG mit Hilfe eines konstruierten Geneticus Clausus als verfassungskonform beurteilen würde … außer eine Impfung macht intelligenter und der (Fach-)Hochschule wird der Impfnachweis vorgelegt.

    FragdenStaat hat erwirkt, dass Lösungen von Abitur-Aufgaben auf Nachfrage hin herausgegeben werden müssen. Natürlich wehrten sich alle GATTACA-Landesregierungen und stellen kollektiv alle Lösungen nicht mit einem Link verfassungskonform zur Verfügung, um genetisch Benachteiligten, von denen es laut Professor Weitz erstaunlich (0%: (1+3x) hoch n) viele gibt, einen erfolgreichen (Fach-)Hochschulabschluss nicht zu ermöglichen.

  25. #25 fauv
    24. Mai 2022

    hto.
    “noch nicht haben ”
    Die Lebenszeit der Menschen ist begrenzt. Der Pauker hat nur begrenzte Zeit zur Verfügung. Wer es in dieser Zeit nicht versteht, gilt eben als weniger begabt.
    Gefühltes Casting ??? Die Abituraufgaben kommen nicht vom Pauker, sondern vom Kultusministerium direkt. Das ist wie bei der Führerscheinprüfung, du weißt es, du kannst es, oder nicht.

  26. #26 hto
    Holographische Konfusion
    24. Mai 2022

    @fauv: “gilt eben als weniger begabt”

    – Von wem oder was?
    – Vernunftbegabung ist eine die Mensch …!? 😉

    fauv: “Die Lebenszeit der Menschen ist begrenzt. Der Pauker hat nur begrenzte Zeit zur Verfügung. Wer es in dieser Zeit nicht versteht, gilt eben als weniger begabt.”

    – Eine seltsam-systemrationale Gleichung im Dreisatz???

  27. #27 uwe hauptschueler
    24. Mai 2022

    Wenn ich alle Schulbesuche zusammenrechne, bin ich ca. 23 Jahre zur Schule gegangen. In jedem Jahr war was zu rechnen. Im späteren Berufsleben habe ich selten mehr als die vier Grundrechenarten gebraucht. Einiges habe ich nicht gehabt, z.B. Statistik, komplexe Zahlen. Mangels Übung habe ich vieles vergessen. Was ich noch parat habe, ist Haupstschulabschluss 9. Klasse, darüber hinaus wird es kniffelig.

  28. #28 fauv
    24. Mai 2022

    Was man im Leben tatsächlich braucht, das lässt sich nicht voraussagen. Deswegen lernt man in der Schule ein Breitenwissen, für jeden Fall etwas.

    hto,
    Begabung kann sich auf die tiefe einer Erkenntnis beziehen, aber auch auf die Schnelligkeit, diese Erkenntnis zu bekommen.
    “Der Schwabe wird erst mit 60 schlau” sagt der Volksmund. Damit ist wahrscheinlich die Einsicht gemeint.
    Ein 16-jähriger versteht vielleicht innerhalb einer Stunde die Infinitesimalrechnung, weil es ihn aber nicht interessiert, macht er keinen Gebrauch davon.
    Begabung ist also ein Gemisch aus Interesse, Fleiß und angeborener Intelligenz.
    Test: Wenn du herausbekommst was “fauv” bedeutet, dann bsit du begabt.

  29. #29 hto
    24. Mai 2022

    Robert 😉

  30. #30 Dirk Freyling
    Erde
    24. Mai 2022

    Es geht nicht nur um (elementare) Kenntnisse im Bereich der Mathematik…

    In England haben sich laut eines Berichts des „Telegraph“ (what the hell is a telegraph?), https://www.telegraph.co.uk/education/2018/04/24/schools-removing-analogue-clocks-exam-halls-teenagers-unable/ , diverse Schulen dazu entschlossen, analoge Uhren aus Prüfungssälen zu entfernen. Der Grund: Die Schüler können die Uhr nicht mehr lesen. Und der Vorsitzende des englischen Lehrerverbands, Malcolm Trobe, möchte den Schülern den Stress ersparen, alle fünf Striche oder Punkte zu fragen, wie viele Striche oder Punkte denn noch zum Erledigen der Aufgaben blieben.

    Trobe begründet dies damit, dass es Aufgabe der Schule sei, den Schülern Prüfungen so angenehm wie möglich zu gestalten und dass es für die Prüflinge sehr anstrengend sei, gegen die Uhr zu arbeiten. Und nachdem die „Digital Natives“ eh nur noch Digitalanzeigen als Zeitmesser gewohnt wären, weil sie ja nur noch auf ihre IPhones und Computer starrten, sind 11-Jährige, die die „Secondary school“ (grob vergleichbar mit der deutschen Gesamtschule) besuchen, nicht mehr in der Lage, Analoges zu interpretieren. Auch in der Sendung, »Germany’s Next Topmodel« war eine Kandidatin nicht in der Lage Zeiten einer Analoguhr zu erkennen….Da drängen sich Fragen auf, wie: Worüber schreibt ein Prüfling, der unfähig ist, eine Uhr zu lesen? Welches Wissen prüft man da ab? Was ist ein Topmodel?

    …”Kriese, schwehr, sesonal, Vortschritt, proffesionel, anderst, außländisch, akresiv, expliziet, ziehmlich, imäns: So schreiben heutzutage nicht Grundschüler, sondern Studenten. . ..” Siehe den Beitrag Akademisches Prekariat ( https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/josef-kraus-lernen-und-bildung/akademisches-prekariat/ ) von Josef Kraus, (Kraus war von 1987 bis 2017 Präsident des Deutschen Lehrerverbandes) …

  31. #31 Dirk Freyling
    Erde
    24. Mai 2022

    Auch sehr lesenswert u.a. zum Thema “Didaktisches Gruselkabinett” mit dem Schwerpunkt “Mathematik zu vermitteln”, siehe die verstörende Bestandsaufnahme der (deutschen) Bildungspolitik, …“lustig erzählt“… in: DER SCHWANZ IST EINE MONOTON FALLENDE EXPONENTIALFUNKTION von FRANZ LEMMERMEYER https://commons.wikimannia.org/images/Franz_Lemmermeyer_-_Der_Schwanz_ist_eine_monoton_fallende_Exponentialfunktion.pdf

  32. #32 Ingo
    24. Mai 2022

    Ich glaube ein Problem ist, dass Kinder heute anders aufwachsen, als “damals” in den 80ern.

    Kinder verbringen heute den meisten Teil ihres Lebens in organisierten Rahmen.
    Aufstehen,- Schule,- OGS,- nach hause,- schlafen.

    In den 80ern war dies
    Aufstehen,- Schule,- nach Hause,- Hausaufgaben,- mit freunden Spielen,- schlafen

    Die Hausaufgaben werden im organisierten Rahmen mit einem Hilfslehrer/Betreuung erledigt.
    Ansonsten werden in der OGS Gruppen-Aktivitaeten und Gruppen-Spiele durchgefuehrt.
    Das freie Spielen findet kaum noch statt.

    Dann ist jedoch irgendwann die Schule vorbei,- und man kommt in die Uni,- und dort sagt dann jemand “Hier ist die Literaturliste,- und nun geh in die Bibliothek und dann sehen wir uns in der Pruefung”

    Nun hat dieser junge Mensch aber bisher noch niemals Hausaufgaben alleine gemacht,- und musste niemals seine Zeit selber gestalten.
    Dann kommen natuerlich Antworten wie “Das haben wir nicht durchgenommen”

  33. #33 Fluffy
    25. Mai 2022

    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++
    Ein unterhaltsames Video mir einigen durchaus humorigen Feinheiten. Zum Beispiel die Frage,
    Was ist größer
    1/k oder 1/(k+1) ?
    Ich weiß ja nicht, welche Antwort hier erwartet wird, aber ich würde mal sagen,
    hängt davon ab, wie groß k ist.
    ++++++++++++++++++++++++++++++++++++

  34. #34 Thilo
    25. Mai 2022

    k zwischen -1 und 0 könnte schwierig werden. Aber er meinte wohl ganze Zahlen.

  35. #35 Jolly
    25. Mai 2022

    Aber er meinte wohl ganze Zahlen.

    Eventuell sogar nur die positiven?

  36. #36 Fluffy
    25. Mai 2022

    @Thilo #34
    Oh, oh!
    Ganze Zahlen sind gemeint, hätte man das raten müssen?
    Also für k=0 und k=-1 haben wir schon mal ein Problem. Für alle anderen Ganzen Zahlen hängt die Antwort immer noch von der Größe ab.

    Genau hier liegt ein Problem, das der impliziten Annahmen. Für mich ist ja k erst die dritte natürliche Zahl, nach i und j. Ich muss nur aufpassen, wenn ich mal mit komplexen Zahlen rechne, dass i ja die imaginäre Einheit ist.

    Ein von mir bemerktes großes Problem bei Schülern und Studenten ist die fehlende Abstraktion. K ist immer eine natürliche Zahl, x immer reell und z komplex. α ist immer ein Winkel.
    Jetzt haben die Schüler fein das Additiontheorem für Sin(α+β) auswendig gelernt, aber wenn sie Sin(u+v) berechnen sollen, gibt es schon ein Problem. Dass man auch Sin(Auto +Otto) schreiben könnte, übersteigt dann die Vorstellungskraft.

  37. #37 fauv
    25. Mai 2022

    Mal etwas Anachronistisches
    Im Jahre 1960 gab es in der deutschen Volksschule keine Abschlussprüfung.
    Und, sonderbar, die Abgänger der Volksschule durften sich bei einer Bank bewerben, und wurden nach einem persönlichen Gespräch mit dem Bankdirektor auch eingestellt. Alles ohne Prüfung. Dies nur als Beispiel.
    Wer kam auf die Idee, dass mit Prüfungen die Schüler klüger werden ?

  38. #38 PDP10
    25. Mai 2022

    @Fluffy:

    Ein von mir bemerktes großes Problem bei Schülern und Studenten […]

    Ui! Du bist Lehrer an einer Schule und Dozent an einer Uni?

    […] ist die fehlende Abstraktion. K ist immer eine natürliche Zahl, x immer reell und z komplex. α ist immer ein Winkel.

    Das hat nichts mit “Abstraktion” zu tun, sondern mit Konventionen. Und die sind äußerst wichtig. Da du i,j,k schon erwähnt hast: Siehe zB. “Einsteinsche Summenkonvention”. Konventionen muss man aber kennen. Wenn man sie nicht kennt hat das nichts mit einem “Problem” zu tun. Man kennt sie nur nicht.

  39. #39 rolak
    25. Mai 2022

    weiß ja nicht, welche Antwort hier erwartet wird

    Dürfte daran liegen, daß Du es als alleinstehende kontextlose Aufgabe ansiehst – was es allerdings nie war. Denn diese Vereinfachung erfolgte (wie zu hören) zu einer Ungleichung, die in irgendeinem Kontext vorab aufgetreten war, das zu sehende ist nur der Kulminationspunkt. Apropos zu sehen: die folgende Konkretisierung 1/6?1/7 sollte doch eigentlich alles geklärt haben, oder?

    Frauen

    Yoi, was für ein grottiges posting…

  40. #40 x-ray
    25. Mai 2022

    @JW, #17: Anfang der 80er Jahre waren Medizinstudenten zu einem nicht geringen Teil nicht in der Lage eine Aufgabe vom Typ: “Gegeben ist a = b * c. Berechnen Sie b” zu lösen. Zumindest in Bochum. “Brauche ich nicht. Macht später meine MTA.”
    So was prägt …

  41. #41 fauv
    25. Mai 2022

    Auf den Punkt gebracht,
    Es geht um das Ende des Bildungsbürgertums oder um es etwas deutlicher zu sagen , es geht um die Krise des Bildungswesens.
    Spätestens beim Homeschooling sollte doch einigen der Beteiligten klar geworden sein, dass das Schulsystem in der bestehenden Form nicht krisenfest ist. Und es ist auch nicht optimal aufgestellt.

    Und wenn man auf Abhilfe sinnt, dann muss man sich auch entscheiden, Schließe ich eine Baustelle und öffne damit eine neue oder sollte man einmal die ganze „Brücke“ sanieren.
    Schulen und andere Bildungseinrichtungen sind eine Brücke von der Kindheit zum Beruf.

    Und wenn man schon dabei ist, sollte man den Unterschied bei den verschiedenen Interessen bei Junge und Mädchen mit beachten. 50 % der weiblichen Schulabgängerinnen wollen einen Beruf, bei dem man sich die Finger nicht schmutzig machen kann, also ins Büro oder sie wollen gleich Model werden (kein Witz).
    Jungen suchen technische Berufe, aber keine bei denen man körperliche Kraft braucht z.B. Tiefbau, Gärtner, Bauer, Maurer, Stahlbetonbauer. Traumberuf Grafikdesigner 0der Sonstiges mit dem Computer.
    Wer den Computer repariert, installiert, programmiert, das ist schon aufwendig. Mathematiker, das ist schon etwas Ausgefallenes.
    Rolak, der Gartenschlauch hat dich aufgeweckt, das war der Sinn der Sache.

  42. #42 hto
    Holographische Konfusion
    25. Mai 2022

    Korruption/Korrumpierbarkeit, im Sinne der WETTBEWERBSBEDINGTEN Konfusion, macht alles komplizierter/spezialisierter, deshalb sollte man sich nicht wundern, sondern nachdenken um fusionierende und gerechtere Wege im Sinne von Vernunft und Verantwortungsbewusstsein zu entwickeln – Doch wo Nachdenken ZUNEHMEND eine expertis-fachidiotische Disziplin des scheinbar unausweichlichen Systems von zuvielen “Wahrheiten” ist, werden Konfusion und gleichermaßen unverarbeiteter Bewusstseinsschwäche in Angst, Gewalt und egozentriertem “Individualbewusstsein” nur noch bestimmender. 😉

    Die URSACHE aller symptomatischen Probleme unseres “Zusammenlebens” ist der nun “freiheitliche” WETTBEWERB – Wettbewerb um die Deutungshoheit des zeitgeistlich-reformistischen Kreislaufes im imperialistisch-faschistischen Erbensystem.

  43. #43 hto
    Gemeinschaftseigentum
    25. Mai 2022

    Partei A sagt: Unser Bildungssystem ist gut.
    Partei B sagt: Unser Bildungssystem ist schlecht.
    Partei C sagt: Abitur für Alle!

    – Das Kreuzchen auf dem Blankoscheck, welches für Vernunft und Verantwortungsbewusstsein und dem Willen des “braven” Bürgers …, macht nicht nur eine Wanderung zu den Treuhändern der “demokratischen” Wahl/Verkommenheit!!!

  44. #44 fauv
    25. Mai 2022

    Das Abitur ist die Eintrittskarte für ein Hochschulstudium.
    Durch die Inflation in der Notengebung hat man den numerus clausus eingeführt, so daß das Abitur immer mehr entwertet wird. Es wird die Zeit kommen, wo die Hochschulen eine Eingangsprüfung verlangen (müssen).

  45. #45 JW
    25. Mai 2022

    @X-ray Nr. 40: In Bochum auch der Spruch mit der TA die später alles macht? Ich hatte schon damals in Münster den Verdacht, dass der grandiose Nachwuchs dort mit seiner Arroganz nicht alleine dasteht.

  46. #46 Fluffy
    26. Mai 2022

    @Rolak #39

    Dürfte daran liegen, daß Du es als alleinstehende kontextlose Aufgabe ansiehst – was es allerdings nie war.

    Stimmt so nicht.
    Erstens kenne ich die Artwort.
    Zweitens weiß ich nicht, welche Antwort erwartet wurde.
    Das ist ein Unterschied.

    Der Kontext solcher Aufgaben liegt viel tiefer als im Video audiovisuell vermittelt wurde.
    Der Witz so mancher Antwort, den allerdings nicht jeder versteht, besteht manchmal in der Frage: Gilt dies auch für große Werte von 1?

  47. #47 fauv
    nach dem Rasenmähen
    26. Mai 2022

    Fluffy
    Große Werte von 1, grandios.
    In der Wahrscheinlichkeitsrechnung verbirgt sich hinter der 1 Alles.

  48. #48 rolak
    26. Mai 2022

    Na, dann eben noch einmal ausführlicher: Ob Du die Antwort kennst, ist völlig irrelevant, doch zu des Zitates

    Ich weiß ja nicht, welche Antwort hier erwartet wird, aber ich würde mal sagen,
    hängt davon ab, wie groß k ist.

    erstem Teil gilt weiterhin die bereits publizierte Antwort. Zum zweiten Teil ist zu sagen: wenn (wie anscheinend gegeben) der Kontext der Frage ‘für ein beliebiges k∈ℕ’ ist, ist der zweite Teil des Zitates schlicht falsch.

  49. #49 Fluffy
    26. Mai 2022

    Zum einen ist

    hängt davon ab, wie groß k ist

    eine kontextunabhängige richtige Antwort.
    Zum anderen ist

    (wie anscheinend gegeben) k∈ℕ’

    eben anscheinend – ein scheinbarer – Kontext, der auch nach nochmaligem Anhören des Videos (lol) nicht ersichtlich ist. Auch Du erliegst hier dem Phänomen der Impliziten Annahmen.

  50. #50 rolak
    26. Mai 2022

    eine kontextunabhängige richtige Antwort

    Daß sie das keineswegs ist, hast Du trotz des ausformulierten, dies widerlegenden Beispielkontextes ignoriert?
    Daß die gezeigte Ungleichungsfrage keineswegs kontextfrei ist, sondern aus dem (unbekannten, aber vorhandenen – und ‘unbekannt’≠’keiner’!) Kontext eines anderen Vortrages heraus dort gestellt und im clip nur zitiert wurde, hast Du auch beim wiederholten Anhören überhört?

    Du erliegst hier dem Phänomen der Impliziten Annahmen

    Nein, und zwar aus zwei Gründen: a) mir ist unbekannt, wo Du sprachlich sozialisiert wurdest, doch im Deutschen wird mit einem (von Dir verzerrenderweise beim Zitieren weggelassenen) ‘wenn’ ein Konditionalsatz mit einer Bedingung eingeleitet, unter der der Rest gilt – und zwar ohne über die Wahrheit der Bedingung irgendeine Aussage zu machen (zB “Wenn Kühe fliegen können, werden einem Vögel recht harmlos erscheinen”). B) ist das ‘anscheinend’ motiviert durch den im zu sehenden Vortrag über den nicht zu sehenden Vortrag kommenden Nachklapp mit dem noch weiter konkretisierten Beispiel k=6 sowie durch das Fehlen eines Hinweises auf die Möglichkeit ‘k<1’, und zwar ebenfalls, ohne über die Wahrheit der Bedingung irgendeine Aussage zu machen.

    So langsam aber sicher senkst Du Dich auf das Niveau fauvs…

  51. #51 fauv
    erstaunt ob solcher Logik.
    26. Mai 2022

    Nicht schlecht, fauvs Niveau. Der Genetiv ist dem Dativ sein Tod. Da hilft nur noch die Flucht.

  52. #52 Dr. Webbaer
    26. Mai 2022

    Weiter beklagt er dann, das Studium sei zur Fortsetzung der Schule in anderen Räumlichkeiten geworden, ohne freilich Vorschläge zur Abhilfe zu machen.

    Böse formuliert könnten diese ‘Räumlichkeiten’ in anderen Ländern liegen.

  53. #53 hto
    Gemeinschaftseigentum
    26. Mai 2022

    @webbaer

    Warum böse, bzw. warum wieder nur die gleichermaßen unverarbeitete Bewusstseinsschwäche anstacheln??
    Wenn wir eine nachhaltig-menschenwürdig-globalisierte Welt in Gemeinschaftseigentum OHNE wettbewerbsbedingte Symptomatik hätten, also Vernunft und Verantwortungsbewusstsein nicht mehr unter Kontrolle des “gesunden” Konkurrenzdenkens und des Wachstumswahns …, dann könnte das wirklich-wahrhaftig dort stattfinden wo es am Besten wäre!?

  54. #54 Fluffy
    27. Mai 2022

    @Rolak #50
    Je verzweifelter Deine Rechtfertigungsversuche, umso verschwurbelter die Sätze.
    Ein Kontext lässt sich immer vermuten, aber von Dir wird er a) persönlich und b) höchst retrograd hineininterpretiert.

    Deine Niveauanalyse ist kontextbezogen mindestens unvollständig bzw einseitig.

  55. #55 Aijeo Pardy
    28. Mai 2022

    FRAGE
    Warum ist Professor Edmund Weitz für die „Abschaffung“ des Schulfachs Mathematik und nicht für die „Abschaffung“ des Schulfachs Deutsch?

    RECHERCHE
    Das Dokument Grenzwerte_aktuell.pdf des Studierendensekretariats der HAW ist aufschlussreich.
    Das Fach Medientechnik ist nicht zulassungsbeschränkt und hat keine Wartesemester, alle zulassungsberechtigten Bewerber*innen konnten zugelassen werden.
    Das Fach Media Systems ist mit dem derzeitigen NC 35,2 und 2 Wartesemestern beschränkt.
    Der NC des Fachs Informatik pendelt unlogisch zwischen 1,9 und 2,4.

    Jeder aufmerksame Leser bemerkt, dass dieses Dokument keine Daten über Durchfallquoten enthält.
    Ein Void!
    Eine Recherche zwecks Void-Erforschung führt zu Studis-Online.
    Dale 23.02.2008 00:06:46
    Re: Techn. BWL an der HAW HH
    Die HAW Hamburg solltest DU wählen, wenn Du in die Arbeitslosigkeit gehen willst.
    … Die HAW wirkt zwar freundlich, sticht aber hervor durch 70 % Abbrecher in den technischen Fächern und 30 % in den WIWIS. …

    MATHEMATISCHE ANTWORT
    nicht A oder B
    NC-S: nicht Mathe oder Deutsch
    NC-HS: nicht Schul-Mathematik oder Hochschul-Mathematik

    DARWINISTISCHE ANTWORT
    Elite-Mathe-Schüler der Elite-Gymnasien studieren nicht an der HAW.
    Mathe-Schüler der restlichen, durchschnittlichen Gymnasien müssen mit anspruchvollem Mathe-Unterricht nicht selektiert werden, weil die HAW (Hochschule für Angewandte Wissenschaft) mit darwinistischer Didaktik (30%: (1+x)^n, 40%: (3+x)^n, 0%: (1+3x)^n) nachträglich (massiv) selektiert, um den technischen Arbeitsmarkt (massiv) regulierend nicht zu überlasten. Daraus folgt: Professor Edmund Weitz verletzt Grundgesetz Artikel 12 Absatz 1, weil nur der Gesetzgeber die Berufsausübung und den Arbeitsmarkt regeln darf.
    Darwinisten dürfen nicht regeln und können vor Verwaltungsgerichten verklagt werden, was in einem GATTACA-Staat zu einem teuren, sinnlosen Scheitern jeder noch so beweiskräftigen Klage führen wird.

    OFFTOPIC
    Mediziner Paul Brandenburg telegrammte, dass SEK ihm Handschellen anlegte und u.a. seine Smartphones beschlagnahmte.
    u.a. ist ein Void.

  56. #56 fauv
    29. Mai 2022

    Die Abschaffung eines Schulfaches ist keine realistische Forderung .
    Man kann bildungspolitik nicht den Gesetzen der Wirtschaft überlassen.
    Nach dem Motte “wird nicht verlangt, brauchen wir nicht”.
    Man kann auch eine Veränderung der Studienfächer nicht auf dem Grünen Tisch beschließen.
    Dazu benötigt es als Grundlage
    Die Dozenten, die für ein Studienfach notwendig sind.
    Also, Veränderungen sind nur im Zyklus von 25 Jahren möglich, denn man benötigt zuerst die Dozenten, die die Lehrer ausbilden. Die Dozenten lassen sich nicht herbeireden. Man kann aber Fachleute aus der Wirtschaft heranziehen, indem man ihnen eine besere Bezahlung bietet.
    Und da unser Schulsystem immer noch eine Breitbandbildung betreibt, kann man den Abiturienten nahelegen einige Fächer zu studieren, die tatsächlich benötigt werden.
    Beispiel die Fächer chemie und physik an denen es hapert, weil man eben in diesen Fächern hart arbeiten muss.

  57. #57 Aijeo Pardy
    2. Juni 2022

    Das pq-Video (ZDF-Mediathek) von Dr. Mai Thi Nguyen Kim ist aufschlussreich.
    „Nie wieder zweite Liga!“ sagt sie und verlinkt nicht auf die 1te-Liga-Mathematik, die in dem simplem Polynom ax^2+bx+c=0 steckt.
    Sie verlinkt auf ein anderes, lustiges Maithi-Video.

    „Komisch, alles chemisch“

    „Komisch, dass GATTACA-Regierungen sich nicht schämen, Begabte in Schulen und im Fernsehen auf die Hochschulen nicht vorzubereiten, was (wie üblich) das Grundgesetz erheblich verletzt. Der Gleichbehandlungsgrundsatz einer Verfassung ist in einem GATTACA-System ein verfassungswidriger Gleichmachungsgrundsatz für das Personal.
    #Little_Man_Tate

  58. #58 Aijeo Pardy
    5. Juni 2022

    Fakten
    (1) Menschliche Gehirne können Zahlen nicht multiplizieren, dividieren, addieren, subtrahieren. Mensche lernen die wichtigsten, niedrigen Zahlenalgebra-Ergebnisse in Schulen auswendig! GATTACA-Schulen fördern nicht die Intuition. Sie fördern das Auswendiglernen.

    (2) Modern psychologist Gary Klein found: Under time pressure, high stakes, and changing parameters, experts used their base of experience to identify similar situations and intuitively choose feasible solutions

    (3) Prof. Edmund Weitz verwendet in seinem Buch Konkrete Mathematik das Wort intuitiv 20mal.

    Didaktischer Irrsinn
    Prof. Edmund Weitz enthält Mathe-Studenten der HAW das Basiswissen Summe (p+q*x)^n vor, indem er in seinen Vorlesungen nur die Summe (1+x)^n präsentiert. Er änderte in zwei aufeinander folgenden Hochschul-Jahren die unsichtbaren Parameter p,q in der Summe (p+q*x)^n. Jahr k: p=3,q=1, Jahr k+1: p=1, q=3, und belohnte im Hochschuljahr k+2 schlecht trainierte Personal-Gymnasiasten in seiner Vorlesung nicht mit Summe (p+q*x)^n.

    AI
    Mathe-Studenten von Prof. Edmund Weitz werden im Gegensatz zu einer AI mies behandelt, weil eine AI im Reinforcement Learning eine Belohnung/Reward erhält.
    Von GATTACA-Schulen geprägte Mathe-Studenten können nicht abstrahieren, reines Auswendiglernen verödet die Intuition, und sie lernten wegen der GATTACA-Schuldidaktik die Algebra-Lösungen von Weitz-Klausuren, siehe (1), auswendig.
    Und der GATTACA-Professor bestrafte sie mit einem totalen Scheitern, weil sie, deren Intuition in GATTACA-Schulen verödet wurde, die Summe (p+q*x)^n vor der GATTACA-Klausur nichtintuitiv nicht fanden.

    GATTACA
    Didaktischer Irrsinn für Schüler von Personal-Gymnasien.

  59. #59 Aijeo Pardy
    6. Juni 2022

    Mit der Abschaffung des gymnasialen Mathematik-Unterrichts muss auch der Deutsch-Unterricht abgeschafft bzw. nur Syntax, Grammatik und Literatur-Fakten gelehrt werden, weil Schüler Deutsch-Lehrer im Sinne der Sozialdemokratie sozial emfazieren müssen, um eine gute NC-Note zu erhalten.

    Emfazieren – Einsatz von Empathie, um herauszufinden, was der Deutsch-Lehrer denkt z.B. über ein Gedicht, so dass seine Frage in seinem Sinne richtig beantwortet wird. was wiederum zu einer sozialen Wohlverhaltens-Note führt, die NC-Barrieren der Hochschulen durchlässig macht.

    Komisch, Prof. Edmund Weitz wunderte sich, dass Anfänger-Studenten ihn emfazierten und nicht herausfanden, welche Antwort er wollte.
    Komisch, der Professor emfazierte nicht, um herauszufinden, warum Anfänger Angst vor einer falschen Antwort haben, obwohl der verödete Staatsfunk zurzeit das Scheitern als Lernmotivationshilfe preist.
    Komisch, Prof. Edmund Weitz ist sehr gut in Mathematik, weil er nicht emfazieren kann.

    Fakten
    – Das Emfazieren verödet Intuition und Abstraktion und Selbstbewusstsein.
    – Tief verankerte Deutschlehrerangst verödet selbstbewusste Kommunikation mit Autoritäten.
    – Prof. Edmund Weitz ist nicht empathisch und hat trotzdem eine gute Deutsch-Note erhalten, um studieren zu dürfen.

  60. #60 Aijeo Pardy
    11. Juni 2022

    Das Dokument des Wissenschaftsrats Empfehlungen für eine zukunftsfähige Ausgestaltung von Forschung und Lehre macht keine Angaben über Erfolgsquoten und nur Angaben über Studienanfängerquoten und Studienabbruchquoten.

    Interessant ist das Kapazitätsrecht:

    Das Kapazitätsrecht soll gemäß dem Grundrecht auf freie Wahl von Beruf und
    Bildungsstätte (Art. 12 Abs. 1 GG) einen fairen Zugang zu einem Studium gewähr-
    leisten, das aufgrund großer Nachfrage zulassungsbeschränkt ist.

    Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 18. Juli 1972 (BVerfGE 33, 303 – numerus clausus I).
    Zentrale Vorgaben waren, dass Zulassungsbeschränkungen nur in den Grenzen des unbedingt Erforderlichen unter erschöpfender Nutzung der vorhandenen Ausbildungskapazität angeordnet werden dürfen (Ziffer 3a) und
    dass die Auswahl und Verteilung der Bewerber/-innen nach sachgerechten Kriterien erfolgen muss. Die Kriterien für die Ermittlung der Kapazitäten müssen objektiv und nachvollziehbar sein und vom Gesetzgeber in Grundsätzen selbst festgelegt werden (Ziffer 4)

    Prof. Edmund Weitz verletzt dieses Urteil des BVerfG, um eine Abbruchquote von 70 Prozent zu erreichen, die um ca. 45 Prozent von der im Wissenschaftsratdokument erwähnten durchschnittlichen Abbruchquote negativ abweicht, indem er aus Aufgabensätzen seiner Klausuren Void-Aufgabensätze macht. Ich hatte dies mit pq-Parametern bereits erklärt, die Prof. Edmund Weitz unsichtbar machte bzw. in Voids umwandelte, und nach 2 Klausuren immer noch unsichtbar hält!
    Weiteres Beispiel für Void-Didaktik:
    Analysis-I-Klausuraufabe für Lehramtstudenten GS/HS/RS.

    Vor {Void}-Einsatz:
    Aufgabe 5 (5 Punkte). Zeigen Sie mit dem {Zwischenwertsatz, Seite 70 des Vorlesungsskripts, Satz 39}, dass die Funktion f(x) := sin(x) – e^-x im Intervall [0,pi/2] {streng monoton, Definition auf Seite 72 des Vorlesungsskripts} wächst und genau eine Nullstelle besitzt.

    Nach dem {Void}-Einsatz:
    Aufgabe 5 (5 Punkte). Zeigen Sie, dass die Funktion f(x) := sin(x) – e^-x im Intervall [0,pi/2] genau eine Nullstelle besitzt.

    Wird das Finden von Voids in den Mathematik-Übungsstunden von Professor Weitz’s Übungsleitern trainiert?
    Nein. Siehe unsichtbar gehaltene pq-Parameter. Und damit ist bewiesen, dass er in das Kapazitätsrecht des BVerfG sein unfaires, weit jenseits der Grenzen des unbedingt Erforderlichen, Selektionsrecht verfassungswidrig einbaute. Mit anderen Worten, er missachtet eine höchstrichterliche Anordnung und erzeugt mittels fehlenden Void-Training viel zu hohe Abbruchquoten, die vom Wissenschaftsrat laut ihrem Dokument angeblich missbilligt werden.

    Das Wort Erfolgsquote fehlt in dem Dokument des Wissenschaftsrates. Diese beträgt ca. 20 Prozent für Hochschulmathematikstudiengänge und ca. 30 Prozent für Fachhochschulmathematikstudiengänge, obwohl laut Wissenschaftsrat diese Erfolgsquoten wie in allen anderen Fächern bei fairen 75 Prozent liegen sollen.
    Auch ein Wissenschaftsrat kann unangenehme Fakten unter den Teppich kehren z.B. verfassungswidrig arbeitende Professoren.

    Intuition
    Intuitiv erahnten Vorlesungsstudenten richtig, dass in seiner simplen Was ist größer-Frage wie in seinen Klausurfragen ein Void stecken muss. Pech, das dieser Professor bei dieser Frage von seiner Klausur-Didaktik abwich und nichts heimlich verbarg. Unglück, dass jeder Student zuviel Angst hatte, um mit einer Frage die Willkür der Autorität empirisch zu ermitteln.

    Angst
    Angst tötet das Bewusstsein ist ein Spruch einer Frauengruppe. Nach der Frage einer männlichen Autorität war die Kommunikation tot. Was viel über elterliche und schulische Erziehung aussagt.