Suchergebnisse für „geschlechtsneutral“

Beeinflusst unsere Sprache unser Denken und wie stark ist dieser Einfluss? Diese Frage treibt die LinguistInnen seit langem um. Auch hier auf dem Blog haben wir gelegentlich – im Zusammenhang mit der geschlechtergerechten Sprache – über dieses Problem diskutiert. Heute will ich einen kleinen Blick auf eine ganz spezifische Frage werfen: Beeinflusst das grammatische Geschlecht…

Eigentlich hatte ich hier ja angekündigt, nicht durch jeden Reifen zu springen, den man mir hinhält. Andererseits fürchte ich, dass durch aufgeblasenes Ventilieren das eigentliche Problem längst in einer “sprachreformerischen” Selbst-Gefälligkeit verpufft ist: Wie lässt sich erreichen, dass Frauen beruflich und gesellschaftlich Männern in jeder Hinsicht gleichgestellt werden? Um mal die Position, die mir als…

Dass ich heute über ein neues Gesetz im US-Bundesstaat Washington schreibe (nicht zu verwechseln mit der Bundeshauptstadt Washington), hat vor allem damit zu tun, dass vor ein paar Tagen auf dem PBS-Kanal von Boston mal wieder der Billy-Wilder-Klassiker Witness for the Prosecution (auf Deutsch: Zeugin der Anklage) lief: Film und Gesetz haben tatsächlich erst mal…

Zugegeben: Das Thema finde ich müßig. Sicherlich aber aus anderen Gründen als jene, die geschlechtergerechte Schreibe vielerorts kritisieren. In den Kommentaren eines meiner letzten Blogpostings wurde dies höflich, aber doch, kritisiert: „Aber auf die Gefahr, als Macho wahrgenommen zu werden: es stört (bestimmt nicht nur) mich, dass ständig von …Innen die Rede ist. Die deutsche…

“Geschlechtergerechte Sprache ist ja immer ein Aufregerthema”, hatte Martin Bäker als einleitenden Satz zu seinem Beitrag Gibt es ein “generisches Maskulinum”? geschrieben – und ich gebe zu, ich finde das Thema meistens einen Aufreger. Aufregend genug, dass ich trotz eines verbeulten linken Arms (Ellbogen -> Betonplatte -> Knacks -> Aua!) doch mal, wie hier schon…

Geschlechtergerechte Sprache ist ja immer ein Aufregerthema. Versteht nicht jeder sofort, was gemeint ist und weiß, dass “die Studenten” natürlich auch Frauen sein können? Beeinflusst ein solches “generische Maskulinum” unser Denken? Eine wissenschaftliche Studie, auf die ich kürzlich aufmerksam gemacht wurde, gibt eine einigermaßen klare Antwort auf diese Frage.

Bei Geograffitico hat Jürgen darauf hingewiesen, dass sexuelle Gewalt als Waffe in Konflikten durchaus auch gegen Männer eingesetzt wird. In den Kommentaren tauchten mehrmals Fragen zu Definitionen auf. Was ist eine Vergewaltigung und inwiefern unterscheidet sie sich von Folter (oder eben nicht)? Hier ein paar kurze Einblicke in Definitionen von internationalen Gerichten gegeben werden.

Unser unbestechliches Blogsystem hat mir gerade gezeigt, dass mein letzter Eintrag die Nummer 99 war – dies hier ist also der Hundertste Blogeintrag. Ein guter Anlass, mich bei allen Leserinnen und Lesern und vor allem bei den fleißig hier Kommentierenden zu bedanken – ohne die oft spannenden Diskussionen würde das Bloggen sicher nur halb soviel…

Wir hatten hier bei Scienceblogs vor nicht langer Zeit relativ heftig geführte Auseinandersetzungen zur Frage inwiefern unsere Sprache unser Denken limitiert. Die Diskussionen wurden hitzig geführt. Ein grosses Fragezeichen blieb bestehen, insofern die effektive Datenlage betroffen war. Vielleicht wird die Debatte, auf die ich hier hinweise, mehr Klarheit schaffen.

Martin hat für die Diskussion um geschlechtsneutrale Sprache eine Liste der beliebtesten Gegenargumente gebracht, eine Art Bullshit-Bingo der geschlechtsneutralen Sprache. Und da bei ihm Karl Mistelberger grade das letzte Kästchen vollgemacht hat, rufe ich: BINGO! Glückwunsch an mich und Schande über die schlechten Argumente.